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Es war ruhig geworden um den „Reichsbankschatz“. Doch ab Freitag geraten die Alt-Aktien aus der Zeit bis 1945 wieder ins Visier von Sammlern. Welche Papiere angeboten werden – und welcher Erlös erwartet wird.
reichsmark-wertpapiereReichsmark-Wertpapiere auf einem Foto von 1995

BerlinNach dem Berliner Mauerfall vor 27 Jahren hat er für wilde Spekulationen gesorgt – und in der Sammlerszene für Unruhe: Der „Reichsbankschatz“.

Fast 60 Jahre lang schlummerte er in Ost-Berlin in unterirdischen Tresoren. Im Sommer 2003 gelangte er dann an die Öffentlichkeit, als die ersten von rund 30 Millionen Alt-Aktien aus der Zeit vor 1945, die zu DDR-Zeiten in Kellern der ehemaligen Reichsbank lagerten, unter den Hammer kamen.

Seit 2009 ist es wieder stiller geworden um die historischen Wertpapiere von der Mitte der 19. Jahrhunderts und älter bis 1945. Auch scheint der ganz große Hype um die begehrten Alt-Aktien und Anleihen inzwischen etwas verflogen. Doch in- und ausländische Sammler dürften dieser Tage wieder mit dicken Lettern das Wort „Reichsbankschatz“ in ihren Kalendern vermerkt haben.

Am 18. November werden erstmals ausländische Papiere aus den Alt-Beständen der Reichsbank versteigert. In London bietet das Auktionshaus „Spink“ etwa 700.000 alte Aktien und Anleihen aus Österreich an – von Kaiser Franz Joseph I. und „Sissi“ beziehungsweise aus der Zeit von 1855 bis 1945. Auftraggeber ist das deutsche Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen (BADV).

Der „Reichsbankschatz“ war nach dem Zweiten Weltkrieg von der DDR übernommen worden. Die Berge alter Aktien und Anleihen lagerten noch Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung in den dicken Tresoren der früheren Reichsbankzentrale in Berlin. Dort residiert heute das Auswärtige Amt. Zu Kriegsende stapelte sich ein Großteil der in Deutschland ausgegebenen Aktien und Anleihen bei der Reichsbank, die alleinige Wertpapiersammelstelle im Deutschen Reich war. Aktien von Firmen, die bis Mitte der 60er Jahre ihren Sitz nach Westdeutschland verlagerten, fielen unter die dortige Wertpapierbereinigung.

In Ostdeutschland wurden alle Wertpapiere in den Depots der nach dem Krieg geschlossenen Banken blockiert, aber nicht konfisziert. Die in der Reichsbank lagernden Papiere überdauerten im Ostteil Berlins somit Nachkriegszeit und DDR. Mit der Einheit gingen Eigentumsrechte an den BADV-Vorläufer, das Bundesamt zur Regelung offener Vermögensfragen (Barov) über. Es ging um etwa 26 Millionen deutsche, auf Reichsmark lautende Titel sowie weitere Wertpapiere.

 Das Bundesamt musste Ansprüche berechtigter Inhaber oder Rechtsnachfolger klären. Vor einer Verwertung wurden die Papiere aussortiert, die von Alteigentümern beansprucht wurden. Die für „kraftlos“ erklärten, teils edel gestalteten Farbdrucke haben also nur noch Sammlerwert und werden schrittweise verwertet.
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Gruß an die Spekulanten
Der Honigmann
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Schacht wurde in der Reichsbank für die Ausleitung der Geldzahlungen (“Reparationen”) an die Entente (Alliierten) ab 1923 installiert! Er war im Auftrag der City of London (Rothschild) später auch der interne Dienstvorgesetzte Adolf Hitlers. Der Rest war nur Täuschung für die Öffentlichkeit!

Er führte im Dezember 1938 in London Verhandlungen über die Aussiedlung von Juden, die als Schacht-Rublee-Plan bekannt wurden. Es ging um die Vorbereitung zur Gründung des nationalzionistischen Staates Israel!

Er erschlich sich das Vertrauen im deutschen Wiederstand um Graf Schenck von Stauffenberg. Es liegt an Hand seines Auftrages nahe, daß er dort an der Fehlsteuerung und am Verrat der Mitglieder des Wiederstandes beteiligt war!

Horace Greeley Hjalmar Schacht (* 22. Januar 1877 in Tingleff, Nordschleswig; † 3. Juni 1970 in München) war ein NaZi- deutscher Politiker, NaZi – Bankier, von 1923 bis 1930 und 1933 bis 1939 NaZi – Reichsbankpräsident und von 1934 bis 1937 NaZi – Reichswirtschaftsminister.

Schacht gehörte zu den 24 im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Militärgerichtshof angeklagten Führungspersonen der Zeit des Nationalsozialismus und wurde am 1. Oktober 1946 in allen Anklagepunkten wie viele andere der wahren NaZis freigesprochen.

Leben

Der Sohn des deutschen Kaufmanns William Leonhard Ludwig Maximillian Schacht und dessen dänischer Ehefrau, Baronin Constanze Justine Sophie von Eggersund, erhielt seine ersten beiden Vornamen zu Ehren des amerikanischen Politikers und Verlegers Horace Greeley. Hjalmar ist ein skandinavischer Name.

Ausbildung

Hjalmar Schacht war hochbegabt und wurde entdeckt und als vorgeplante Marionette des Bankenkartells gefördert! Schacht legte 1895 an der Gelehrtenschule des Johanneums in Hamburg das Abitur ab und immatrikulierte sich zuerst an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel für Medizin, wechselte aber schon im nächsten Semester zur Germanistik, bis er – nunmehr an der Ludwig-Maximilians-Universität München eingeschrieben – im dritten Semester in den Vorlesungen des damals bedeutendsten Nationalökonomen Lujo Brentano sein Interesse an der Volkswirtschaft entdeckte.

Er studierte in der Folgezeit auch an den Universitäten in Leipzig, Berlin und Kiel sowie auch ein Auslandssemester an der Sorbonne in Paris, kehrte aber zum Sommersemester 1898 an seine „Heimatuniversität“ Kiel zurück, um seine Studien mit der Promotion abzuschließen.

Dort promovierte er 1900 beim Staatswissenschaftler Wilhelm Hasbach mit einer Arbeit zum Thema Der theoretische Gehalt des englischen Merkantilismus zum Dr. phil. Da es in Kiel wie in zahlreichen anderen Universitäten des Kaiserreiches noch keine gesonderte staatswissenschaftliche Fakultät gab, wurde Schacht als Doktor der Philosophie promoviert. Während seine Dissertation das Prädikat valde laudabile („sehr lobenswert“) erhielt, fiel die Gesamtnote weniger gut aus, weil in der mündlichen Prüfung neben Volkswirtschaft und Staatswissenschaft auch das Pflichtfach Philosophie geprüft wurde, in dem Schacht nach seinen eigenen Angaben als in philosophischem Denken ungeübter Doktorand nahezu völlig versagte.

Tätigkeit in der von Logen gesteuerten Privatwirtschaft

Ab 1900 war er als Assistent an der „Zentralstelle zur Vorbereitung von Handels-verträgen“ und 1901 bis 1903 Geschäftsführer des Handelsvertrags-Vereins. Ab 1903 nahm er Aufgaben als Leiter des Archivs bzw. des volkswirtschaftlichen Büros der Dresdner Bank wahr, bei der er von 1908 bis 1915 als stellvertretender Direktor angestellt war.

1906 wurde er Mitglied der Freimaurerloge +Urania zur Unsterblichkeit +
Und er wurde unsterblich…

1914 veröffentlichte er in der Zeitschrift der Loge Zur Freundschaft der Großen Loge von Preußen in der ersten Kriegswoche einen Aufsatz, in dem er betonte, dass die deutsche Freimaurerei niemals überspannten nationalistischen Empfindungen Raum gegeben habe.

1949 wurde er Mitglied der Loge “Zur Brudertreue an der Elbe”.

= Meine Treue heißt Ehre!

In den ersten Jahren des Ersten Weltkrieges leitete er als Dezernent der Bankabteilung des Generalgouvernements Belgien im besetzten Brüssel die Errichtung der Notenbank und die Finanzierung der belgischen (Zwangs-) Kontributionen ein.

Von 1915 bis 1922 war Schacht Vorstandsmitglied der Nationalbank für Deutschland und nach deren Fusion mit der Darmstädter Bank bis 1923 Vorstandsmitglied der Darmstädter und Nationalbank KG.

(Foto: Schacht mit seinem persönlicher Freund, Sir Montagu Norman, der Gouverneur der Bank von England und Mitglied der Anglo-German-Fellowship)

Hyperinflation und Reichsbank

Schacht wurde in der Reichsbank für die Ausleitung der Geldzahlungen (“Reparationen”) an die Entente (Alliierten) ab 1923 installiert! (Transferkommission in der Reichsbank)
Er war im Auftrag der City of London (Rothschild) später auch der interne Dienstvor-gesetzte Adolf Hitlers.

Der Rest war nur Täuschung für die Öffentlichkeit!

Vom 12. November 1923 bis zu seiner am 22. Dezember 1923 erfolgten Ernennung zum Präsidenten der Reichsbank war er Reichswährungskommissar und wirkte maßgeblich an der Einführung der Rentenmark am 15. November 1923[1] mit, mit der es gelang, die Hyperinflation zu beenden.

Daneben wurde er am 7. April 1924 Aufsichtsratsvorsitzender der auf seinen Vorschlag zur Unterstützung der Konvertibilität der Reichsmark gegründeten Deutschen Golddiskontbank. Im gleichen Jahre nahm er an den Beratungen der Sachverständigen für Reparationsfragen sowie an der Londoner Konferenz teil und wirkte mit an der Dawes-Anleihe. 1929 war Schacht Leiter der Delegation zur Reparations-Sachverständigenkonferenz in Paris.

Die Forderung von Schacht an die Banken, die Börsenkredite zu vermindern, löste den Schwarzen Freitag an der Börse Berlin aus. Am 13. Mai 1927 brach der Aktienindex des Statistischen Reichsamtes innerhalb eines Tages um 31,9 Prozent ein.[2]

Im November 1918 gehörte Schacht zu den Mitbegründern der (links-)liberale Deutschen Demokratischen Partei, aus der er im Mai 1926 austrat. Danach wandte er sich vor allem wegen der seiner Meinung nach zu großzügigen Ausgabenpolitik der Weimarer Koalitionsparteien SPD, DDP und Zentrum immer mehr rechtskonservativen Kräften zu. Seine Kritik an der von SPD, DDP und KPD unterstützten entschädigungslosen Enteignung der deutschen Fürstenhäuser (die 1926 in einer Volksabstimmung knapp scheiterte) war der unmittelbare Anlass seines Parteiaustritts.

Von Februar bis Juni 1929 leitete Schacht die deutsche Delegation bei den inter-nationalen Pariser Expertenberatungen, die unter dem Vorsitz des amerikanischen Bankiers Owen D. Young einen endgültigen Zahlungsplan für die deutschen Reparationsverpflichtungen erstellen sollten.

Gemeinsam mit seinem Kollegen, dem Schwerindustriellen Albert Vögler hoffte er, durch umfangreiches Zahlenmaterial und ökonomische Analysen nachzuweisen, dass Deutschland recht wenig würde zahlen können. Das Vereinigte Königreich und Frankreich hatten sich aber vorab darauf geeinigt, dass sie jährlich umgerechnet etwa zwei Milliarden Reichsmark benötigten, um ihre interalliierten Kriegsschulden bei den Vereinigten Staaten bedienen zu können und noch einen Überschuss zum Aufbau der im Weltkrieg verwüsteten Gebiete zu behalten.

Schacht bot dagegen nur umgerechnet 1,37 Milliarden, unter der Voraussetzung, dass Deutschland seine Kolonien zurückerhielt, die es im Friedensvertrag von Versailles hatte abgeben müssen. Die Expertenberatungen standen kurz vor dem Scheitern, doch die Reichsregierung unter dem Sozialdemokraten Hermann Müller (SPD) wies Schacht an nachzugeben.

Ohne eine Neuregelung hätte sie die deutlich höheren Annuitäten des Dawes-Plans zahlen müssen, außerdem drohten Kreditabzüge aus dem Ausland. Schacht fügte sich, lehnte in der Folge aber jede Verantwortung für den Young-Plan ab, den er für nicht erfüllbar hielt.[3] Als bei den folgenden Regierungskonferenzen in Den Haag die deutschen Zahlungsbedingungen noch weiter verschlechtert wurden und die Reichs-regierung nicht die strikten Sparmaßnahmen verhängte, die er zur Erfüllung des Young-Plans für unumgänglich hielt, trat er im März 1930 als Reichsbankpräsident zurück.

Sein Nachfolger wurde der ehemalige Reichskanzler Hans Luther.[4] In der Folge widmete er sich drei Jahre lang der Bewirtschaftung seines Hofes in der Mark Brandenburg.[5] Politisch rückte er in dieser Zeit immer stärker an die nationalistischen und nationalsozialistischen Feinde der Weimarer Republik heran. Im gleichen Jahr wurde er Mitglied der Gesellschaft der Freunde.

(Foto: Sitzung der Transferkommission in der Reichsbank, von links Schacht, Blessing, Puhl und Wedel (1934))

Zeit des Nationalsozialismus / Nationalzionismus 1933- 1945

Durch Vermittlung von Emil Georg von Stauß lernte er im Dezember 1930 Hermann Göring kennen. Am 5. Januar 1931 lernte er bei einem gemeinsamen Essen Hermann Görings Joseph Goebbels und Adolf Hitler kennen, von dem er tief beeindruckt war.[6] Im Oktober 1931 hielt Schacht eine aufsehenerregende Rede auf dem Treffen der NSDAP, der DNVP und des Stahlhelms in Bad Harzburg (Harzburger Front), in der er die Geldpolitik der Reichsbank polemisch angriff.

(Logo Skull & Bones)

1932 begann Schacht die NSDAP zu unterstützen, ohne jedoch bis zu diesem Zeitpunkt in die Partei einzutreten. Er wurde Mitglied des Keppler-Kreises, der 1933 in den Freundeskreis Reichsführer SS (Skull and Bones) umgewandelt wurde.[7] Schacht war einer der Unterzeichner der Eingabe von zwanzig Landwirten, Bankiers und Industriellen an Paul von Hindenburg mit der Aufforderung, Hitler zum Reichskanzler zu ernennen.
Diese Eingabe hatte keinen sofortigen Erfolg, statt Hitler ernannte der Reichspräsident zunächst Kurt von Schleicher zum Reichskanzler.

Erst nach dessen Scheitern kam Hitler zur Macht und machte Schacht am 17. März 1933 erneut auf Weisung aus London zum Präsidenten der Reichsbank. Schacht half in dieser Position mit den Mefo-Wechseln, die deutsche Auf-rüstung zu finanzieren. Im gleichen Jahr einigten sich Reichsbankpräsident Schacht, der Hitler-Vertraute Hermann Göring und Reichswehrminister Werner von Blomberg auf den Finanzrahmen für die Rüstung: 35 Milliarden Reichsmark, verteilt über acht Jahre.

Dabei sollten vier Jahre für den Aufbau der Verteidigungskapazität genutzt werden und weitere vier Jahre für die Schaffung einer Offensivarmee.[8] Er besuchte mehrfach auf Einladung der NSDAP den Reichsparteitag in Nürnberg und spendete nennenswerte Geldbeträge an die SA. Am 31. Januar 1937, dem vierten Jahrestag der Machtergreifung wurde ihm und den übrigen Reichsministern von Hitler das Goldene Parteiabzeichen der NSDAP verliehen. Damit war Schacht Mitglied der NSDAP. Seine Mitglieds-Nummer war 3805230. Schacht zahlte einen jährlichen Mitgliedsbeitrag von 1000 Reichsmark. Er war 1937 und 1938 – zum Teil auch mit ausländischen Gästen – auf vielen Fotos von offiziellen Terminen mit dem Parteiabzeichen der NSDAP zu sehen. [9]

Schacht war Mitglied in der nationalsozialistischen Akademie für Deutsches Recht.[7] Er gehörte dem Vorstand der Deutschen Kolonialgesellschaft an und war Senator der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft.[7]

Schacht war Vertreter der Reichsbank im Gremium der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), die 1930 auch auf seine Initiative gegründet wurde. Nach Berichten Schweizer Zeitungen beschwor er dort seine Kollegen ständig, „Hitler freie Hand im Osten zu geben“.[10] Ebenfalls im Gremium saß sein persönlicher Freund, Sir Montagu Norman, der Gouverneur der Bank von England (Mitglied der Anglo-German-Fellowship) und damit der einflussreichste Bankier in dieser Zeit. Ebenso gut bekannt war er mit dem Ölmagnaten Henri Deterding. Hitler äußerte im Januar 1942 bei seinen Tischgesprächen im Führerhauptquartier im Zusammenhang mit der Produktion von Synthetischem Benzin:

„Hinter Schacht stand Deterding, ich möchte nicht wissen, wer da nicht bestochen war“[11]

Am 30. Juli 1934 wurde Schacht Nachfolger von Kurt Schmitt als Reichswirtschafts-minister bis November 1937, von Mai 1935 bis November 1937 zugleich Generalbevollmächtigter für die Kriegswirtschaft.

Als Reichswirtschaftsminister setzte er im September 1934 eine als „Neuer Plan“ bezeichnete Gesetzgebung in Kraft. Mit ihr sollte der Devisennot durch eine drastische Beschränkung der Einfuhren und einer Förderung bilateraler Handels- und Verrechnungsabkommen begegnet werden. Schacht sprach von dieser Maßnahme als einem „Notbehelf, der sobald als möglich wieder beseitigt werden muß“ und erklärte öffentlich, dass er sie „für etwas Scheußliches“ hielt.[12]

Er führte im Dezember 1938 in London Verhandlungen über die Aussiedlung von Juden, die als Schacht-Rublee-Plan bekannt wurden. Es ging um die Vorbereitung zur Gründung des nationalzionistischen Staates ISRAEL!

Täuschung für die Öffentlichkeit:

Von 1937 bis 1943 war er Reichsminister ohne Geschäftsbereich. Am 19. Januar 1939 wurde er von Hitler wegen seiner Kritik an der Rüstungs- und Finanzpolitik aus dem Amt des Reichsbankpräsidenten entlassen. Auf Hitlers Wunsch und auch aus eigenem Interesse blieb er Reichsminister ohne Geschäftsbereich, bis Hitler ihn 1943 auch aus diesem Amt entließ.

Ab Herbst 1939 zählte er zu den Abonnenten der „Weißen Blätter“. Im April 1940 er-schien dort dann ein Faksimile des Spruches, den Schacht am 11. November 1918 in das Gästebuch des Hauses Bruckmann geschrieben hatte, zusammen mit dessen Unterschrift auf der ersten Heftseite. Nach Angaben des Historikers Anton Ritthaler soll Schacht selbst dringend darum gebeten haben, dass sein Wahlspruch dort mit voller Namens-nennung abgedruckt werde. Er habe damit im Leserkreis dieser Monatsschrift um Vertrauen werben wollen, von dem man sich wenigstens moralische Unterstützung etwaiger Widerstandshandlungen erwarten durfte.

Er erschlich sich das Vertrauen im deutschen Wiederstand um Graf Schenck von Stauffenberg. Es liegt an Hand seines Auftrages nahe, daß er dort an der Fehlsteuerung und am Verrat der Mitglieder des Wiederstandes beteiligt war!

SHOWTIME:

1944 wurde er dann als vorgeplanter Mitverschwörer des Attentats vom 20. Juli 1944 von der Gestapo verhaftet und in den Konzentrationslagern Ravensbrück und Flossenbürg interniert. In den letzten Kriegstagen gehörte er zu den 134 Sonder- und Sippen-häftlingen, die von der SS von Dachau in die „Alpenfestung“ nach Niederdorf in Südtirol transportiert wurden, wo sie am 30. April 1945 befreit wurden.[14] (siehe dazu Wichard von Alvensleben (Offizier)#Die Befreiung der SS-Geiseln).

(Foto: Hjalmar Schacht in einem alliierten Internierungslager) 

Kriegsverbrecherprozesse nach 1945

Beim Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess wurde er unter anderem beschuldigt, „Verbrechen gegen den Frieden“ begangen zu haben. Schacht plädierte auf nicht schuldig und führte an, dass er bis zum Kriegsausbruch schon alle Machtbefugnisse verloren hatte. Sein als Zeuge geladener Weggefährte Hans Gisevius hatte zu seinen Gunsten ausgesagt. Bei der Urteilsverkündigung 1946 wurde Schacht von den Alliierten wie vorgegeben *freigesprochen*.[15]

(Foto: Hjalmar Schacht am 21. Juli 1947 in Nürnberg als Zeuge im Flick-Prozess)

Hochbegabt:

Der US-Psychologe Gustave M. Gilbert, der alle Angeklagten der Reichsregierung und des Militärs auf ihre Intelligenz hin untersuchte, attestierte Schacht mit einem IQ von 143 den höchsten Intelligenzquotienten unter den Angeklagten.[16]

Weil Schacht als ehemaliger Reichsbankpräsident und Reichswirtschaftsminister zu den Führungspersönlichkeiten des „Dritten Reiches“ gehörte, wurde er wenige Tage nach seinem Freispruch auf Weisung der Landesregierung von Württemberg-Baden verhaftet.

1947 verurteilte ihn nach Protesten aus der Bevölkerung die Entnazifizierungs-Spruchkammer in Stuttgart als „Hauptschuldigen“ zu acht Jahren Arbeitslager nahe Ludwigsburg. 1948 legte er Berufung ein und wurde im September 1948 als „Entlasteter“ wie aus London befohlen sofort freigesprochen und freigelassen. Noch im selben Jahr veröffentlichte er seine Täuschungsschrift „Abrechnung mit Hitler“.

(Foto: Grabstätte der Familie Schacht im Ostfriedhof München)

In der Bundesrepublik

Schacht befürwortete ähnlich wie John Maynard Keynes eine kontrollierte Geld-schöpfung durch die Notenbank, um deflationäre Tendenzen zu bekämpfen und Arbeitsprogramme zu finanzieren.

1953 veröffentlichte er seine Autobiographie „76 Jahre meines Lebens“, in der er unter anderem auf sein Verhältnis zu Hitler einging. Hitler gegenüber soll Schacht immer sehr höflich und zugänglich gewesen sein, während sich Schachts Verhältnis zu Göring stetig verschlechtert habe, je offener er Görings zügelloser Wirtschaftspolitik widersprach, was letztlich auch zu seiner Entlassung als Reichswirtschaftsminister geführt habe.

In dieser Autobiographie machte Schacht den Versuch, seine Mitgliedschaft in der NSDAP zu bestreiten. Dazu zitierte Schacht eine Frau, die in einem Brief an ihn geschrieben habe, dass er trotz des goldenen Parteiabzeichens kein Parteimitglied der NSDAP sein könne, denn er sei ein Freimaurer und Schuft.

1953 gründete Schacht in Düsseldorf die Deutsche Außenhandelsbank Schacht und Co., die er bis 1963 vertrat. In den 1960er Jahren wurde er Mitglied der gesteuerten nazistischen Gesellschaft für freie Publizistik.[7]

1967 hielt Schacht ein wirtschaftspolitisches Referat auf dem Parteitag der gesteuerten NaZi – nationalistischen Sammlungsbewegung Aktionsgemeinschaft Unabhängiger Deutscher (AUD).

Hjalmar Schacht wurde nach seinem Tod 1970 auf dem Ostfriedhof in München bestattet (Gräberfeld #55).

Einzelnachweise

  1. ↑ a b Walter Tormin (Hrsg.): Die Weimarer Republik. 13. Auflage. Fackelträger-Verlag,, Hannover 1973, ISBN 3-7716-2092-9, S. 128.
  2.  Die Zeit: Der Schwarze Freitag, vom 7. April 1967
  3.  Philipp Heyde: Das Ende der Reparationen. Deutschland, Frankreich und der Youngplan 1929 – 1932. Schöningh, Paderborn 1998, S. 45-49.
  4.  Franz Knipping: Deutschland, Frankreich und das Ende der Locarno-Ära 1928-1931. Studien zur internationalen Politik in der Anfangsphase der Weltwirtschaftskrise. Oldenbourg, München 1987, S. 99 f.
  5.  „Horace Greeley Hjalmar Schacht“, in: Der Spiegel vom 8. Oktober 1958.
  6.  Vernehmung von Schacht am 20. Juli 1945, Nürnberger Dokument NI 406. Zit. n. Eberhard CzichonWer verhalf Hitler zur Macht?. Köln 1971, S. 59.
  7. ↑ a b c d Ernst KleeDas Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. 2. Auflage. Fischer, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-596-16048-0, S. 522.
  8.  http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecialgeschichte/d-55573709.html
  9.  Christopher Kopper: Hjalmar Schacht. Aufstieg und Fall von Hitlers mächtigstem Bankier. München 2006, ISBN 3-446-40700-6. Seite 223
  10.  Dietrich EichholtzKurt Pätzold (Hrsg.): Der Weg in den Krieg. Berlin 1989, S. 12.
  11.  Werner Jochmann (Hrsg.): Adolf Hitler, Monologe im Füherhauptquartier 1941-1944. München, o.J., S. 239.
  12.  Daniel Fischer: Nationalsozialistische Wirtschafts- und Sozialpolitik 1933-1945: Ökonomische Wege und Ziele in den Krieg, GRIN Verlag 2008, S. 13.
  13.  Maria Theodora Freifrau von dem Bottlenberg-Landsberg: Karl Ludwig Freiherr von und zu Guttenberg, Lukas Verlag, Berlin 2003, S. 84-85
  14.  Peter KoblankDie Befreiung der Sonder- und Sippenhäftlinge in Südtirol, Online-Edition Mythos Elser 2006
  15.  Hjalmar Schacht case for the defence at Nuremberg trials
  16.  G. M. Gilbert: Nürnberger Tagebuch. Fischer Taschenbuch Verlag, 1977, ISBN 3-436-02477-5, S. 36.
  17.  Hjalmar Schacht, 76 Jahre meines Lebens. Kindler und Schiermeister, Bad Wörishofen, 1953 Seite 432
  18.  u.a. Clavert ist sehr quellenreich, der Rez. bemängelt jedoch leicht die mangelnde Analyse und eine gewisse Gutgläubigkeit gegenüber Sch. und seinen Weggefährten bei Eigenangaben (Persilscheine und “Der erste Schacht-Biograph, der die gewaltige Dokumentenmenge des Entnazifizierungsverfahrens vollständig auswertete.”

http://pravdatvcom.wordpress.com/2012/11/06/hjalmar-schacht-der-interne-dienstvorgesetzte-adolf-hitlers-rest-nur-tauschung-der-offentlichkeit/

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Gruß an die nicht vergessenen Schacht-Erben

Der Honigmann

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reichsbank-sackNeueste historische Forschungen verdeutlichen erneut: Die CDU wurde nach 1945 mit Nazi-Vermögen aufgebaut bzw. finanziert und mit Unterstützung des CIA von Wahlsieg zu Wahlsieg gepuscht , 

Nach dem Zusammenbruch Deutschlands und der Kapitulation der Hitlerfaschisten am 8. Mai 1945 war für die meisten hochrangigen Nazis, die nicht in Nürnberg verurteilt worden waren, eindeutig klar, dass sie fortan lieber in den Westteil des Landes gingen, der unter der Besatzung der Westallierten war und nicht in den Ostteil des Landes, wo nach 1945 unter sowjetischer Besatzung die spätere DDR entstehen sollte.

Obwohl USA, Rußland und Großbritannien Kriegsverbündete gegen Hitlerdeutschland waren, bildete sich bald eine Blockkonfrontation zwischen Ost und West und für die US Behörden wurde Ostdeutschland und der Kommunismus schnell wieder zum neuen Hauptfeind. So kooperierten die US Besatzungsbehörden zunehmend mit den Altnazis im Lande. Gleichzeitig wurden etliche Nazi-Funktionäre und Mitläufer des NS Regimes schnell wieder in die bundesdeutsche Politik und namentlich vor allem in die neu gegründete CDU nach 1949 integriert, wo sie Spitzenfunktionen einnahmen und bis in hohe Staatsfunktionen der BRD nach 1949 aufstiegen.

Die Westintegration und Wiederbewaffnung der Bundeswehr unter Adenauer wurde von der US Besatzungsmacht forciert und massiv unterstützt. Der Kommentator der Hitlerschen Rassegesetze, Globke, wurde sogar die rechte Hand von CDU-Kanzler Adenauer, der im Nazi-Reich als Bürgermeister von Köln jenen konservativen der Zentrumspartei angehört hatte, die durch das Ermächtigungsgesetz 1933 die Machtübernahme Hitlers in Deutschland aktiv unterstützt hatten.

So war CDU Bundeskanzler Kiesinger genauso NSDAP Mitglied wie beispielsweise der CDU Bundespräsident Karl Carstens und der Baden- Württembergische Ministerpräsident Filbinger von der CDU war sogar Nazi-Richter, der Todesurteile gegen Nazi-Gegner fabrizierte und sie vollstrecken ließ.

Schon letztes Jahr, machte eine Dokumention auf ARTE (Am Ende des Artikels) deutlich, dass die CDU bereits in den 50 er Jahren die Parteienfinanzierung mit Geldern organisierte, die aus Nazi-Gold-Vermögen und aus Provisionen für Panzer-Waffen-Geschäfte stammten. 1944 treffen sich Vertreter der deutschen Groß-Industrie und der Wehrmacht in einem Hotel in Straßburg. Die Nazis versuchten Gelder und große Mengen von Nazi-Gold für die Zeit nach einem Zusammenbruch geheim zu horten.

Nach dem 2. Weltkrieg arbeiteten so Nazis, die Macht und etwas zu verkaufen hatten, lieber für die US Amerikaner als für die Sowjets. 

Eine zentrale Figur spielt dabei der Nazi-General Reinhard Gehlen, der im Westen einen Geheimdienst aufbaute, der Vorläufer des BND werden sollte. Er war praktisch der Mielke des Westens. Bis 1956 leitete er die West-Spionage, die sich im Wesentlichen gegen die DDR richtete und der Antikommunismus im Stile der Alt-Nazis propagierte. Reinhard Gehlen versteckte sich im Mai 1945 an der österreichisch-bayerischen Grenze und hortete dort ein Nazi-Vermögen und Kunstschätze in einer Fabrikhalle.
An dieser Grenze werden Milliarden Reichsmark und Goldbarren entdeckt. Die Nazis horteten schon immer Vermögen in der Schweiz.

Der Nazi-General Gehlen (Foto links) und die US Besatzer haben diese Vermögen an der deutschen Grenze zur Schweiz gemeinsam geborgen. Die CIA koordinierte diese Operationen.

Rudolf Ruscheweyh (Foto rechts) war Kaufmann, Industrieller, Waffen-Lobbyist und ein NS-Geheimgagent Hitlerdeutschlands, der auch Waffenlieferungen aus der Schweiz für Deutschland im 2. Weltkrieg organisierte, die offiziell verboten waren. Dafür erhielt er Millionen-Provisionen für die Waffengeschäfte. Hans Toeppen war der Finanzbeauftragte der Nazis, der 1940 hierbei Ruscheweyh im Namen des Führers behilflich war.

In Bern wurden bei einer Bank eine Million Schweizer Franken als Entlohnung für deutsche Agenten deponiert.

Am 6. Januar 1944 reiste Ruscheweyh mit einem Diplomatenpass als Konsul aus Liechtenstein und einem Cadillac aus Richtung Österreich nach Liechtenstein ein. Er war Staatsbürger Liechtensteins geworden. Auch er diente sich später den US Besatzern an. Der Nazi-Agent Ruscheweyh hatte auch Kontakte zu Naval in Frankreich, der quasi Präsident von “Nazi-Frankreich” und der Mitarbeiter des französischen Nazi-Kollaborateurs Petain war. Seine Miliz machte Jagd auf Juden und Linke in Frankreich. Ruscheweyh legte auch Gold von Laval in Liechtenstein ein. Der deutsche Nazi-Admiral Canaris wollte auch Laval bestechen. Während Laval in Frankreich zum Tode verurteilt wurde, befand sich sein Millionen-Gold im Anwesen von Ruscheweyh in Liechtenstein in der Villa “Octogon”Ruscheweyh war Eigentümer einer geheimnisvollen Villa in Liechtenstein/Schaan, die den Namen “Octogon” trägt.

Ab August 1946 planten die US Besatzer die Aufrüstung der Bundesrepublik mithilfe des Nazi-Agenten Ruscheweyh. Er war in der Organisation von heimlichen Rüstungsgütern geübt. Der Kalte Krieg eskaliert in Form der Berlin-Blockade.
Der Nazi-Agent wurde in den USA in Kalifornien (Santa Barbara) bearbeitet und die USA versuchten die antikommunistische CDU zu stärken, damit die Wiederbewaffnung forciert werden kann.

Die Bundesrepublik wird gegründet und der CDU Kandidat Adenauer wird erster Bundeskanzler. Linke Ideologien sollten bekämpft werden. Offiziell hatte “die Verfassung” eine Wiederbewaffnung Westdeutschlands verboten. Anfang 1952 kehrt Ruscheweyh in seine Villa “Octogon” nach Liechtenstein (Schaan) aus den USA kommend zurück, wo er die Organisation “Octogon” wohl mit CIA-Hilfe gründet. Die Gesellschaft soll Import und Export und Vermögensverwaltung betreiben und die Waffengeschäfte für Deutschland abwickeln. Der Gesellschaft gehörte der CIA Agent Wright und ein Minister Liechtensteins namens Dr. Voigt sowie der spanische Direktor und Waffenfabrikant der Hispano-Suiza aus Genf im Aufsichtsrat an. Ruscheweyh hatte auch gute Kontakte zum deutschen Agenten Gehlen.

Der CIA Agent Wright bestätigte bei Vernehmungen seine Arbeit für den Geheimdienst CIA und für englische Geheimdienste und seine Kontakte zu Allen Dulles. Ruscheweyh kauft bald darauf Panzer bei Hispano-Suiza in Genf im Wert von 3,7 Milliarden Schweizer Franken für die geheime deutsche Wiederaufrüstung des CDU Kanzlers Adenauer. Dafür sollen Kanonen und Munition gekauft werden. Die Bundeswehr wird aber erst 2 Jahre später gegründet.

Bundesminister (für besondere Aufgaben) Franz-Josef Strauß CSU unterschreibt bald darauf einen Vertrag mit Hispano-Suiza und “Octogon” für den Ankauf von 10 600 Panzern für die CDU-Bundesregierung im Wert von 2,5 Milliarden DM, von dem es nur ein Holz-Modell gibt. Strauß überweist 193 Mio.DM Vorschuss plus 12 Mio. DM für Provisionen auf ein Sperrkonto der Sal. Oppenheim-Bank. Gleichzeitig werden Milliarden DM von “Octogon” (Foto li. -Die Gründungsurkunde des Trust’s) aus der Schweiz nach Deutschland überwiesen, dass aus Nazi-Vermögen bzw vom NS-Geheimdienst Hitlers stammt. 

Der CDU Politiker Dr. Werner Plappert versucht Adenauer mit der “Octogon”-Akte zu warnen und die Unterlagen landeten letzendlich beim BND Chef Reinhard Gehlen. “Octogon” hatte offensichtlich gute Kontakte zum deutschen Geheimdienstchef.

Der deutsche Botschafter in der Schweiz vermerkt diese dubiosen Rüstungs-Geschäfte. Ein Schmiergeldsystem versorgte 15 CDU Bundesminister mit Geld. Es wurden Rüstungsgeschäfte abgerechnet, die nie real abgewickelt wurden.

Nur die Gelder und Provisionen sowie Schmiergelder flossen so an die 15 CDU Regierungsminister.

Der BND und Gehlen hatte immer Kontakte zu Rüstungsexporteuren, die illegale Waffengeschäfte abwickelten. Das Geld floß an die Bank Sal. Oppenheim von Robert Pferdmenges

Der Bankier Pferdmenges (Foto links mit Adenauer) war ein persönlicher Intimfreund von Adenauer, welche 1927 zusammen den Rotary-Club in Köln gegründet hatten. Es wurde die Staatsbürgerliche Vereinigung e.V. einbezogen, die die Finanzierung der CDU ab 1954 organisierte bzw. Spendengelder sammelte. Auch die Hermann-Göring-Werke und die Krupp-Werke wurden von dieser Privatbank seinerzeit finanziert. Diese Bank spielte schon im Dritten Reich eine kriegswichtige Rolle. Adenauer hatte sich schon 1933 bemüht, die Nazis mit ins Boot zu holen. Offensichtlich knüpfte er nach 1949 heimlich an diese Tradition an.

Technisch wurde Geld so gewaschen, indem eine Firma Geld gibt, dass für einen angeblich gemeinnützigen Zweck auf eine Schweizer oder Liechtensteiner Bank eingezahlt wurde. 10 Prozent werden abgezogen und der Rest wird verdeckt und illegal zurück an die CDU transferiert. Es war eine finanzielle Waffe der CDU gegen die politische Konkurrenz. Damit sollten die Sozialisten bekämpft werden. Die illegale Parteienfinanzierung wurde über Schweizer Nummernkonten und Stiftungen wie Aspe organisiert.

Die Linke in der Bundesrepublik demonstriert gegen die Wiederbewaffnung. 

Der Nazi und SS Offizier Paulinus Dickopf (Foto links) wurde BKA Präsident und Chef von Interpol in der Bundesrepublik. Er stammt aus dem Reichssicherheitshauptamt Hitlers.

Der Nazi Hans Globke (Foto rechts), der an den Nürnberger Rassegesetzen mitwirkte, wurde von Adenauer hofiert und zum Staatssekretär befördert. Globke wurde rechte Hand und der Geldverwalter des CDU Kanzlers. Adenauer hatte einen immer gut gefüllten Tresor im Kanzleramt. Adenauer schmierte seine Kampfgefährten in der CDU mit Geldern und Provisionen aus geheimen und fiktiven Waffengeschäften.

Helmut Kohl nutzte später die “Staatsbürgerliche Vereinigung” in Rheinland-Pfalz für die Fortführung dieser Spendengeld-Praxis.

1962 kommt es zur Staatsaffäre, weil die teuer bezahlten HS-30-Panzer nicht einmal funktionierten. Der CDU Politiker Plappert wird im Untersuchungsausschuss zur Affäre befragt. Seit 1953 flossen Schmiergelder an die CDU aus den Geschäften mit Hispano-Suiza und dem Octogon-Trust. Auch das sagte Plappert im Ausschuß aus.

Die Regierung wurde informiert und versuchte den Vorgang zu vertuschen. Das Panzergeschäft war demnach eine illegale Parteien-Finanzierung und es ging nur um möglichst hohe Provisionen für die CDU Politiker. Der Wahlkampffond der CDU sollte schlicht gefüllt werden. 200 Mio. DM wurden zu Lasten der Steuerzahler im Rahmen dieser Operation angezahlt. Plappert wurde nach seiner Pension durch die Bundesregierung zur Verschwiegenheit verpflichtet.  Zwischen Liechtenstein und der Schweiz wird der CDU-Belastungszeuge Plappert am Bodensee dann vergiftet aufgefunden.

Otto Lenz, CDU Regierungssprecher und CDU Minister, gehört auch zu den 15 bestochenen CDU Spitzenpolitikern. Der Sachbuchautor Bernt Engelmann recherchierte den Fall. Angeblich verstarb der Diplomat an Malaria während eines Besuchs im italienischen Ischia in einer billigen Pension. Wie kam die Leiche in den Keller der CDU?
Die Sekretärin und Geliebte von Otto Lenz namens Marie Claire wollte dann vor dem Untersuchungsausschuss nach dem Tod von Lenz aussagen. Sie verbrachte die letzten Tage zusammen mit Otto Lenz in Italien. Otto Lenz sei im Zusammenhang mit der Affäre ermordet worden. In Österreich gab sie eine Eidesstattliche Versicherung ab. “Sie traute sich nicht nach Deutschland. Lenz wickelte ein Panzergeschäft mit Bankiers ab”Nach Auskunft von Marie Claire realisierte er das Waffengeschäft. Wenig später verstarb auch Marie Claire ebenfalls unter ungeklärten Umständen. Der Ausschuss wurde nach 4 Jahren aufgelöst.

Dieses System der illegalen Parteienfinanzierung funktionierte so seit den 50 er Jahren bis ca 1980, noch über Jahrzehnte weiter so.

1800 Ermittlungsverfahren gegen die Elite der Industrie wurden dann geführt.

Später baute Bundeskanzler Kohl ein gleiches System der Parteienfinanzierung über Banken in der Schweiz und Liechtenstein und via Stiftungen erneut wieder auf.

Quellen: trend.infopartisan.net – juergenmeyer.blogger.de

Schwarze Kassen der CDU/CSU Das System Octogon

“Die brutalstmögliche Aufklärung.” Zugänglich gemachte Archive ermöglichen nach Jahrzehnten Recherchen für Journalisten. Im Gegensatz zu den Historikern im finanziell stetig abhängigen Wissenschaftsbetrieb, haben sie ungeklärte Fragen und legen ihre Daten und Argumente filmisch oder literarisch öffentlich dar. 
In der anschließenden Debatte zum Film, die hier nicht gezeigt wird, wurde hysterisch, aber nicht sachlich miteinander geredet, da es offensichtlich im von der Politik finanziell abhängigen “Wissenschaftlichen Betrieb” tabu ist, die konservativen Parteistrukturen zu beleuchten. Eine Gelehrtenregel zur “Hoheit der geschichtlichen Wahrheit”, die bei Nichtbeachtung wissenschaftliche Karrieren brechen kann. Es wird notwendig werden, mehr Daten und Schlussfolgerungen, anstatt der Vorurteile abzugleichen.
Selbst in der CDU glaubte man noch 2001 an den späten Geldsegen aus verschollenen Kontoverbindungen (Großes Schwarzgeldtreffen in Luzern). Nichts schien und ist bis heute unmöglich. Verschleierte Organisationsstrukturen, Vertrauensposten, Belohnungs- u. Gefälligkeitssysteme, mediale Deutungshoheit – alles ist machbar in der Mentalität des poltitischen Kampfes, welche gut verborgen und heutzutage wie geschmiert um sich greift.

http://lupocattivoblog.com/2012/04/30/das-system-octogon-die-cdu-wurde-nach-1945-mit-nazi-vermogen-und-cia-hilfe-aufgebaut/

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Gruß an die Wendehälse

Der Honigmann

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Original-Akten und Beweisstücke des Nürnberger Prozesses

Telford Taylor, amerikanischer Chef-Ankläger, in seinem Eröff- nungsplädoyer bei den Nürnberger Kriegsverbrecher-Prozessen gegen die Manager des Öl- und Pharmakartells, der IG Farben:

Ihr Ziel war es, Deutschland in eine Militärmaschine zu verwandeln, damit sie ihre Herrschaft Europa und auch Staaten jenseits Europas aufzwingen konnten. Sie waren Kette und Schuß* des schwarzen Todesgewebes, das sie über Europa ausbreiteten.“  * das entscheidende Geflecht

Nur eines von zehntausenden atemberaubenden Dokumenten

Zum Originaldokument.
Diese Seite dokumentiert nur eine von zehntausenden Aufzeichnungen aus dem Nürnberger Pharma-Tribunal. Es handelt sich hier um die Kopie eines authentischen Briefs, der von der Finanzabteilung der IG Farben an das Bankhaus Delbrück in Berlin mit der Anweisung gesandt wurde, den Betrag von 400.000 Reichsmark an den „Nationalen Treuhandfonds“ zu überweisen.

Dieser „Treuhandfonds“ war ein offizielles Konto der NSDAP. Der Betrag von 400.000 Reichsmark entspricht umgerechnet mehreren zehn Millionen Dollar in heutiger Währung.

Der Brief wurde von Hermann Schmitz, dem Vorstandsvorsitzenden der IG Farben, mitunterzeichnet und lässt somit erkennen, dass der Entschluss, die NSDAP massiv zu unterstützen, auf der höchsten Ebene dieses Chemie-/Pharma-Multis gefasst wurde.

Dieses sowie zehntausende andere Dokumente, Briefe und sonstige Aufzeichnungen belegen eindeutig die enge Verbindung zwischen dem IG-Farben-Unternehmen und der Nazi-Partei. Wenn Sie dieses Online-Archiv des Nürnberger Pharma-Tribunals durchstöbern und Seite für Seite umblättern, werden Sie bemerken, wie der Vorhang der Verschleierung gelüftet wird.

Wenn man erst einmal den verheerenden Einfluss multinationaler Unternehmen auf die politischen Führer von damals und heute versteht, sind die Handlungen dieser Führer kein Geheimnis mehr.

erhalten durch Aida

http://www.profit-over-life.org/international/deutsch/about/documents.html

Die Online-Akademie finden Sie unter:
http://www.profit-over-life.org/international/deutsch/main.html
Willkommen auf den Internet-Seiten des Online-Archivs des Nürnberger Kriegsverbrecher Tribunals gegen den Chemie- und Pharmakonzern IG Farben.

Nach 60 Jahren des Schweigens stellt dieses Online-Archiv zum ersten Mal die Original-Akten und Beweisstücke des Nürnberger Prozesses gegen den Chemie/Pharma/Öl-Konzern IG Farben (BAYER, BASF, Hoechst) einer weltweiten Öffentlichkeit zur Verfügung.

Dieses Archiv enthält zahllose Dokumente, die die Rolle dieses Konzerns bei der Vorbereitung des Zweiten Weltkrieges aufzeigen. Die Veröffentlichung dieser bislang tot geschwiegenen Akten wird dazu beitragen, die Geschichte des 20. Jahrhunderts neu zu schreiben.

Schindlers Liste – Überprüft–
Erfahre die Tatsachen hinter den Täuschungen des Zweiten Weltkrieges.
ein weiteres Beispiel „Weltweite Täuschung #1“
http://www.profit-over-life.org/international/deutsch/about/slr/01_taeuschung.html

Die „Meister der Geschichtsverdrehung“ wollen uns glauben lassen, dass die gesamte Tragödie des Zweiten Weltkrieges auf einen politischen Führer mit einer geistesgestörten Persönlichkeit zurückzuführen ist. Sie erzählen uns, dass dieser vermeintliche Wahnsinnige in der Lage gewesen sei, Millionen Deutsche dazu zu verführen, ihm wie einem Rattenfänger blind in den Abgrund zu folgen.

gefunden und gelesen unter:
http://www.profit-over-life.org

http://mmgz.de/newsletter/letter/24_10_2007_11_18_47.htm

http://www.profit-over-life.org/international/deutsch/index.html

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Gruß

Der Honigmann

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Kaiser Wilhelm II. und sein Cousin russischer Zar Nikolaus II. wollten den Krieg nicht. Wer das wollte, erzählte uns Binjamin Freedman. Unsere Hofhistoriker erzählen uns Märchen über „Revolution“ der Bolschewiki. Zwei Gauner Israel Helphand (Parvus) und Wowa Uljanoff (Lenin) führten die Menschheit zu große Katastrophe 1914-1918 bei der zwei große Mächte in Europa zerschlagen wurden. An die Geschichte mit dem „plombierten Wagen“ wird nicht gern erinnert…

„Die Frage ist: was ist in der Politik besser: Ein Pragmatismus mit harten moralischen Prinzipen oder Romantik mit schönen Träumen? – Alexander. Solschenizyn. “Lenin in Zürich“

LENIN UND WILLHELM II.

Es ist kein Geheimnis für Historiker: Ohne Hilfe Wilhelms II. für Lenin hätte es die bolschewistische Revolution vor nunmehr 90 Jahren nicht gegeben. Mehr noch: Ohne deutsche Unterstützung hätten Lenins Bolschewiki nicht einmal ein Jahr an der Macht bleiben können. Es ist logisch, dass es den Aufstieg des Totalitarismus nicht gegeben hätte, auch die 70 Millionen Toten des Gulags wären nicht zu beklagen gewesen. Die unheilige deutsch-russische Allianz von gemeinsamen Gegnern ist nach der uralten griechisch-römischen Realpolitikprinzip entstanden: der Feind meines Feindes ist mein Freund. Aber das Prinzip ist immer faul, was letztendlich zum Verhängnis für die beiden Mächte wurde. Wohlgemerkt, mit Hilfe der anderen Mächtigen der Welt, Franzosen [1918] und USA [1945].

1914 war für Deutschland Anfang des Endes der Monarchie und der folgenden Katastrophen mit der Revolution, der Weimarer Republik, der Annexion von Ostdeutschland, der Vertreibung der Deutschen und dem seltsamen Status eines immer noch nicht souveränen Staates mit einer provisorischen Verfassung. Man kann über die wahren Gründen des I. Weltkrieges spekulieren: „jüdische Verschwörung“, Kampf um Hegemonie in Europa oder totale Verblendung der Europäer bzw. auch Versuch Frankreichs, die erste Geige in Europa zu spielen. Alles mag genauso blöd, wie ernsthaft sein. Aber eines ist klar: alles zusammen hat dazu beigetragen – die Traditionen, Familienwerte und die Souveränität und vor allem das Christentum in Europa abzuschaffen.

Es erscheint seltsam, dass ausgerechnet der letzte Kaiser, Wilhelm II ausgesucht wurde, um das zu verwirklichen. Ohne den Streit um die Macht zwischen den Cousins Wilhelm II und Nikolaus II wäre vielleicht der Verlauf der europäischen Geschichte nicht so tragisch für ihrer Völkern geendet. Ohne die schicksalhaften Fehler, über welche hier ich nun berichten will, wären beide Weltkriege gar nicht zustande gekommen.

Ganz kurz gefasst geht es um eine Prinziplosigkeit von beiden Akteuren der Geschichte, die scheinbar nichts Gemeinsames hatten. Der erster: Der deutsche Kaiser in Berlin, der sich im Krieg zwischen Borke und Baum fühlte durch den Verrat seines Cousin Nikolaus und der zweiter Hilfskraft bei einem Anwaltsbüro in kleinem Stadt Simbirsk an der Wolga in Russland, die sich „Lenin“ nannte.

Wladimir Uljanow, der in seiner Heimat nicht erwünscht war, sollte im Schweizer Exil eine Weltrevolution nach Rezept von Karl Marx vorbereitet zu haben.

Der Kaiser wollte seinen Cousin Nikolaus zwingen, den Krieg zu beenden, Lenin wollte die Macht, um beide Vettern aus dem Weg zu räumen.

Ob der Kaiser nun schlecht beraten wurde und seinem Geheimdienst blind vertraute, spielt letztendlich keine Rolle. Der Kaiser hat Lenin und Bolschewiki mit viel Geld geholfen, Nikolaus II samt der ganzen Familie zu töten und damit an die Macht zu kommen. Als Dank von seinem „Verbündeten“ musste der Kaiser ins Exil gehen. Und Lenin selbst konnte nur 5 Jahre seinen Sieg genießen und starb nach dem er 2 Jahre lang im Koma lag.

Die beiden Kaiserreiche wurden endgültig zerstört und dabei wurden unglaubliche Mengen der Untertanen ins Jenseits befördert.

WILHELM II. UND SEIN MISSKALKÜL

Was ist eigentlich passiert? Wie konnte ein Monarch so blind und so prinzipienlos sein, dass er sich mit den Bolschewiki eingelassen hat? Alles begann mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs im Sommer 1914. Obwohl Kaiser Wilhelm II. und Zar Nikolai II. Vettern waren, gehörten ihre Reiche unterschiedlichen Blöcken an – auf einer Seite die Donaumonarchie und das Deutsche Reich, auf der anderen die Entente: französische Republik, britischer Monarchie und Zarentum Russlands – ein seltsames Bündnis, das aus Angst vor einer „deutschen Hegemonie“, die von jüdischen Zionisten in Europa geschürt war.

Ein seltsamer Komplott zwischen einer 300-köpfiger Gruppe der bolschewistischen Juden in der Schweiz und dem Kaiser gegen Zar Nikolaus II, der zum Leidwesen der Zarin Alexandra [Alix von Hessen-Darmstadt] mit Frankreich und Großbritannien verbündet war. Vier Jahre lang unterstützte Berlin die Bolschewiki und andere Revolutionäre in Russland mit Mark, Munition und Waffen und trug damit zum Ende der Romanows aus Coburg-Gotha bei. 26 Mio. Reichsmark, [heutiger Wert ca. 85 Mio. Euro]hat allein das Auswärtige Amt bis Ende 1917 dafür ausgegeben.

Wilhelm träumte sogar von einer „Art Bündnis- oder Freundschaftsverhältnis“ – gemeinsam gegen den Westen, wie auch zwei Jahrzehnte später Adolf Hitler und Josef Stalin. Dass sie einander eigentlich an den Galgen wünschten, vergaßen die beiden Verbündeten trotz aller Absprachen nie. Die scheinbar paradoxe Folge: Der vom Kaiser angestiftete Lenin half deutschen Genossen bei der Vorbereitung einer eigenen Revolution gegen die Monarchie. Und Wilhelm II. wiederum unterstützte beim Roten Terror die jüdischen Bolschewiki, die Feinde der Monarchie.

Heute ist das 1. Bündnis zwischen Sichel-Hammer und Krone fast vollständig vergessen, man spricht ab und zu vom 2. Bündnis zwischen Sichel-Hammer und Hackenkreuz. Allerdings gibt es noch immer offene Fragen, insbesondere zum Ausmaß der deutschen Unterstützung für die Bolschewiki. Im Auswärtigen Amt wurden Quittungen für erfolgte Auszahlungen nach der Rechnungsprüfung vernichtet. Vieles lässt sich nur auf dem Indizienwege belegen, und dafür muss an ungewöhnlichen Orten gesucht werden.

Schon bald wurde deutlich, dass der Waffengang sich von allen bisherigen unterscheiden würde. Millionenheere prallten aufeinander, erstmals setzten die Generäle die ganze Wucht der industriellen Dynamik zum Töten von Menschen ein – und damit fiel die klassische Trennung zwischen Front und Heimat. Die Anweisung „jedes Mittels, das geeignet ist, den Feind zu schädigen“ sei Pflicht, notierte 1917 der Chef des deutschen Generalstabs Helmuth von Moltke.

Das Reichsschatzamt [so hieß damals das Finanzministerium], stellte daher Hunderte Millionen Mark zur Verfügung, um Marokkaner, Inder und andere Völker der Kolonialreiche gegen Paris und London aufzuwiegeln, die ihrerseits im Habsburger und im Osmanischen Reich Unruhe stifteten. Auch das rückständige Zarenreich bot Ansatzpunkte für eine „Zersetzung des Feindlandes von innen“ [Reichskanzler Theobald v. Bethmann Hollweg]. Immer wieder hatten vor dem Krieg Hungersnöte die Bauern zu Revolten getrieben. In den russischen Städten lebten die Menschen unter erbärmlichen Bedingungen; die Einführung der 79-Stunden-Woche galt damals als „Fortschritt“.

Es gärt unter den über hundert Nationalitäten und ethnischen Gruppen des zaristischen Vielvölkerreichs: Polen, Ukrainer, Esten, Finnen und anderen Minderheiten träumten von eigenen Staaten, was den Deutschen nur recht war. Wilhelm II. verfolgte die sog. Orangenschalen-Strategie: Wie die Schale der Südfrucht vom Fruchtfleisch sollten die nichtrussischen Randgebiete von Kernrußland getrennt werden. So ging ein Geldsegen auf die zahlreichen Abenteurer nieder, die sich nach Kriegsausbruch bei deutschen Stellen meldeten. Vermeintliche und tatsächliche Zarengegner prahlten damit, sie könnten Meutereien in der russischen Schwarzmeerflotte anstiften, Aufstände und jüdischen Pogrome in der Ukraine lostreten oder soziale Unruhen schüren.

KESKÜLA – DIE ERSTE VERFÜHRUNG NICHT GEKLAPPT

Der Hinweis auf Lenin kam von Alex Kesküla, einem ehemaligen Bolschewik aus Estland und einer der vielen Gestalten in der Grauzone zwischen revolutionären Russen und den Deutschen. Kesküla bot sich der deutschen Gesandtschaft in Bern als Propagandist für die Sache des Kaisers an. Er hoffte, die Deutschen würden sich für einen Anschluss des russisch beherrschten Estlands an Schweden einsetzen. Kesküla zuerst zweifelte, dass „Lenin“ mit seinen Juden hat zu wenig getan für die Revolution im Zarenreich.

Dann wieder trommelte er dafür, „der Leninsche Richtung in Russland unverzüglich beizuspringen“, und schwärmte den deutschen Diplomaten vor, jedoch hielt nicht viel von Lenin: Er sei „gewissenlos“ und verfüge über „brutalste, rücksichtsloseste Energie“ und sein Vokabular sei obszön, primitiv und widerlich wegen der politischen Schimpferei“.

Später, als Kesküla begriffen hatte, dass die Deutschen eigene Interessen im Baltikum verfolgten, wechselte er auf die Seite der Entente und warnte diese vor „Lenins Juden“. Für seine Dienste erhielt Kesküla insgesamt 250.000 Mark, nur ein kleiner Teil davon landete nachweislich bei den Bolschewiki.

Dass Berlin Kesküla nicht in großem Stile einsetzte, um Lenin zu unterstützen, hatte einen einfachen Grund, wie deutsche Dokumente zeigen. Kesküla war trotz seiner bolschewistischen Vergangenheit ein theoretischer Kopf. Für die Logistik der Revolution brauchten die Deutschen hingegen Experten anderen Kalibers.

PARVUS – DIE ZWEITE VERFÜHRUNG WAR VIEL TEURER

Im Januar 1915 stellte sich ihnen ein solcher zur Verfügung: ALEXANDER PARVUS [eigentlich: Israil Lazarewitsch Helphand], einer der bedeutendsten politischen Abenteurer des 20. Jahrhunderts. Der Mann mit dem mächtigen Kopf und der „Statur eines Michelangelo-Sklaven mit etwas zu kurzen Beinen“ [so Winfried Scharlau „Die gekaufte Revolution“] lebte bei Kriegsbeginn als wohlhabender Geschäftsmann in Konstantinopel, offenbar reich geworden durch die Hilfe, die er dem maroden Osmanischen Reich bei der Kriegsvorbereitung geleistet hatte.

Die Vergangenheit von Helphand-Parvus sprach für die revolutionären Qualitäten des Salonsozialisten. Schon als Jugendlicher hatte sich der 1867 bei Minsk geborene Jude dem Sturz des damaligen Zaren verschrieben, weil dessen Regime Menschen mosaischen Glaubens unterdrückte. Zum Marxismus fand er in der Schweiz. 1891 siedelte er nach Deutschland über und schloss sich der SPD an. Schnell erregte Parvus Aufmerksamkeit mit radikalen Artikeln, die ihm den Ruf einbrachten, er könne ein zweiter Karl Marx werden.

Die politisch motivierten Nachstellungen der deutschen Polizei zwangen Parvus bald zu einem Vagabundenleben; aus mehreren Reichsstaaten wurde er ausgewiesen, wie auch bislang unbekannte Unterlagen der preußischen Polizei im Berliner Landesarchiv belegen. In München traf er 1903 das erste Mal Lenin, der Rosa Luxemburg lernte in Helphand Wohnung kennen. In der Wohnung stand auch die Druckerpresse für die Parteizeitung ISKRA [Funke], die Lenin herausgab.

Im Februar 1917 musste der Zar abdanken und die kaiserlichen Behörden ermöglichten [während des Krieges!] Lenins Bolschewiki, die in der Schweiz im Exil festsaßen, zusammen mit aus Deutschland vertriebenen jüdischen Kommunisten die Einreise nach Petrograd. Der Leiter des deutschen Nachrichtendienstes in Stockholm berichtete am 17. April 1917 an den Generalstab in Berlin: „Lenins Eintritt in Russland geglückt. Er arbeitet völlig nach Wunsch“. Das heißt, dass es nun gegen die inzwischen amtierende Provisorische Regierung in Petrograd ging.

FINANZSPRITZE AUS BERLIN

Für eine „allgemeine Revolution gegen Russland“ zahlte das Auswärtige Amt im September 1914 an zwei Männer von angeblich „großem Einfluss“ 50.000 Mark in Gold. Weitere 2 Millionen in bar sollten bei Eintreten des Aufstands folgen – bis heute weiß niemand, wer die Gelder empfing. Später stiegen die Prämien sogar noch; da boten deutsche Diplomaten und Geheimdienstler Millionen für eine Rebellion allein in einem einzigen Gouvernement des Zarenreichs.

Es war eng geworden für Wilhelm II: die Generäle Seiner Majestät waren von einem Blitzsieg im Westen ausgegangen, der ihnen den Zweifrontenkrieg ersparen sollte. Als der Triumph gegen Frankreich ausblieb, versuchten der Kaiser und seine Minister den Zaren mit Unruhen gefügig zu machen; ein Sturz der Monarchie stand zunächst allerdings nicht auf dem Programm.

Es war ein Zufall, dass die deutschen Revolutionsstrategen im Herbst 1914 den Berufsrevolutionär Lenin entdeckten. Der kleingewachsene Mann mit dem rötlichen Haarkranz und seiner „schnarrenden und hysterischen Aussprache“ [Solschenizyn im „Roten Rad“] hatte seit 1900 überwiegend im europäischen Exil gelebt – aus London, Wien und Warschau ausgewiesen, bei Kriegsbeginn in die neutrale Schweiz nach Bern übersiedelte und bis Ausreise nach St. Petersburg in Zürich lebte.

Lenin, ein cholerischer und scharfzüngiger Marxist, stand damals an der Spitze einer linksradikalen Splittergruppe, die sich – ihrer tatsächlichen Größe zum Trotz – Bolschewiki [Mehrheitler] nannte. In der russischen Duma [Parlament] verfügten diese über gerade einmal eine Handvoll Abgeordneten, was Lenin nicht störte. Er wollte nicht durch Wahlen, sondern durch einen Putsch an die Macht gelangen.

Dass er diesem Ziel alles unterordnete, machte ihn für die Deutschen attraktiv. Vor allem aber hatte sich Lenin im Gegensatz zu vielen anderen Sozialisten nicht vom nationalen Taumel anstecken lassen, der im Sommer 1914 überall die Menschen erfasste. Er trommelte für die Niederlage Russland uns Liquidierung der Romanow-Dynastie.

Er hat ein privates Motiv: die Rache für die Hinrichtung seines Bruders Alexander in Schlüsselburg wegen des Attentats auf den Zaren [1888].

„DIE INTERESSEN SIND IDENTISCH“

Parvus Hass auf das Zarenreich muss während der Jahre am Bosporus übermächtig geworden sein, aber nicht in Deutschland wo er Persona non grata galt, weil er bei Kriegsbeginn 1914 auf Seite der Mittelmächte stand. Dem deutschen Botschafter in Konstantinopel schlug Parvus ein Zweckbündnis vor: „Die Interessen der deutschen Regierung sind mit denen der russischen Revolutionäre identisch.“ Damit verschaffte der deutsche Diplomat den Helphand ein Entree beim Auswärtigen Amt in Berlin.

Über den Ablauf der Gespräche dort Ende Februar 1915 ist nichts bekannt, wohl aber liegt der 23-seitige Plan zum Sturz des Zaren durch Massenstreiks vor, den die Reichsexperte in der Wilhelmstraße präsentierten. Er hatte fast an alles gedacht: die Agitation unter den Arbeitern in den Industrieregionen, die Verbindungen zu Streikkomitees, das Aufwiegeln nationaler Minderheiten. Er wollte wichtige Brücken sprengen und die Ölquellen bei Baku in Brand setzen, Flugblätter und Broschüren im Ausland drucken lassen und deren Transport nach Russland organisieren.

Parvus verlangte sogar „verständliche Anweisungen über die Handhabung“ von Sprengstoff. Das Papier endete mit einer Liste der wichtigsten Aufgaben; an erster Stelle stand: „Finanzielle Unterstützung der „sozialdemokratischen russischen Majoritätsfraktion“. Die Führer sind in der Schweiz aufzusuchen.“

Den eher vorsichtigen Außenstaatssekretär Gottlieb von Jagow und seine Experten muss der Plan sofort überzeugt haben, denn nur wenige Wochen später erhielt Parvus den von ihm verlangten Sprengstoff, einen deutschen Polizeipass, der ihm das Reisen erleichterte, und auch reichlich Geld: eine Million Mark.

Es müssen noch weitere Beträge gewesen sein, in einem bislang unbekannten Vermerk aus dem Auswärtigen Amt vom Jahresende 1915 ist nämlich von mehreren „Zahlungen“ an Parvus die Rede. Dazu passt, dass das Reichsschatzamt im Frühjahr und Sommer 1915 Millionenbeträge für die Revolutionierung Russlands dem Auswärtigen Amt bewilligte. Da Deutschland sich verpflichtet hat auch Propaganda der Bolschewiki zu bezahlen, erhielt Lenin weiteren 40 Millionen Reichsmark dafür. Hierzu kommen auch Waffen und sonstige Aufrüstung, die Kosten über 50 weiteren Million RM. für bolschewistischen Verschwörer im Auftrag der Zionisten.

Der Geldtransfer – mal bar, mal per Überweisung – lief über ein Büro in der Berliner Wilhelmstraße, eine Art Zentralstelle für inoffizielle Mitarbeiter des Auswärtigen Amts. Der Generalstab hatte es für Geheimdienstoperationen gegründet, die „auf privatem Wege, aber mit Unterstützung aller zuständigen Behörden“ durchgeführt werden sollten.

Dabei scheint niemand in der Regierungszentrale auf die Idee gekommen zu sein, dass ein Sturz des Zaren auch Rückwirkungen auf die deutsche Monarchie haben könnte, deren Demokratisierung überfällig war. Wenn man erst siegreich aus dem Weltkrieg hervorgegangen sei, notierte vielmehr der Gesandte in Kopenhagen, Graf Ulrich von Brockdorff-Rantzau mit Blick auf die Arbeiterschaft, könne man auch solche „Elemente zur Mitarbeit heranziehen und um den Thron scharen“, die bislang abseitsgestanden hätten.

Nach dem Gespräch mit Lenin Parvus hat fang an entschlossen gegen die These von der bolschewistischen Unschuld, herum zu sprechen. Es geht dabei um die kontroverse von Rosa Luxemburg, die trotz ihrer Kritik gegen der Führungsstil der Partei, immer wieder behauptete, dass selbst Partei sei „unschuldig“.

Denn an den Knotenpunkten finden sich immer wieder führende Revolutionäre der Lenin-Partei. Moissej Uritzkij etwa, nach der Oktoberrevolution Chef der Petrograder Geheimpolizei Tscheka, arbeitete für Parvus; auch Jakob Fürstenberg, einer der engsten Vertrauten Lenins und nach dem Oktoberputsch Leiter der sowjetischen Nationalbank, oder der diskrete Anwalt Mieczyslaw Koslowski, der die Tscheka mitbegründete. Jeder kannte den anderen aus der Exilzeit, war untereinander oft verwandt, was die Bereitschaft zu Loyalität und Verschwiegenheit für Auftrag der europäischen Zionisten noch verstärkte.

Überall in Europa stößt man auf Bolschewiki: Das Unternehmen, welches die Waren jenseits der russischen Grenze auf dem Schwarzmarkt verkaufte, beschäftigte als Justitiar den Rechtsanwalt Koslowski. Die Buchhalterin, welche die Erlöse nach Kopenhagen bzw. Stockholm transferierte, war mit Fürstenberg verwandt. In den Bankhäusern, über welche die finanziellen Transaktionen liefen, saßen in hohen Positionen Bolschewiki. Galma Stan Altstadt von Stockholm war während des Ersten Weltkriegs ein Dorado für Schmuggler und Agenten, der einzig offene Verbindungsweg Russlands in den Westen.

AKTION „PLOMBIERTER WAGEN“

Ende Mai 1915 traf Helphand in Bern ein, um mit Lenin zu sprechen. Er erschien in einem der russischen Restaurants der Stadt, in dem auch der Bolschewiki verkehrte, und ließ sich an dessen Tisch führen. Gemeinsam gingen sie dann in Lenins Wohnung. Parvus behauptete, er habe Lenin gedrängt, die Revolution in Russland voranzutreiben. Fast zwei Jahre später wurde dort geplant, dass Lenin um jeden Preis nach Petrograd sollte und das auch ohne Verzögerungen, weil „genug Geld dafür bereits bezahlt wurde“ [so Staatsekretär].

Parvus galt unter Genossen als Spekulant und Betrüger, Rosa Luxemburg hatte ihm bereits die Freundschaft gekündigt, Trotzki ebenfalls. Lenin, der schon vor Parvus sich als „deutscher Agent“ etabliert hatte, hatte den Verdacht, Parvus tue dasselbe. Lenin beneidete Parvus und jammerte in seinen Briefen ständig über Geldmangel. Nach dem Treffen mit Lenin erklärte Parvus seinen deutschen Auftraggebern, eine Unterstützung Lenins sei erst möglich, wenn sich zwischen ihnen „die bestehende Spannung ausgeglichen hat“. Bei einem zweiten Treffen 1917, diesmal in Frankfurt, wurde festgelegt, dass Parvus ist nur ein Vermittler und hat kein Interesse an Unternehmen „Revolution.

Am Ende schloss er sich dem Vorschlag anderer jüdischen Emigranten aus Russland und Polen an, die für die Fahrt mit der Eisenbahn durch Deutschland und Skandinavien plädierten. Damals war es ein riskantes Unterfangen, denn dieser Schritt konnte nur mit Zustimmung der kaiserlichen Behörden erfolgen, und Lenin und die anderen fürchteten, sich zu kompromittieren.

Einige wollten daher warten, bis die Provisorische Regierung in Petrograd zustimmte. Lenin nicht. Er bat den Schweizer Sozialisten Fritz Platten, mit ihm zu reisen und vorher dem deutschen Gesandten in Bern seine Bedingungen zu übergeben. So konnte Lenin behaupten, mit keinem Deutschen gesprochen und die Reise aus eigener Tasche finanziert zu haben. Fritz Platten, der Schweizer aus St. Gallen, nach der Putsch der Bolschewiki kam nach Russland und war tätig als Berater in Sachen der Westeuropa, 1939 wurde er wie auch vielen anderen Ausländischen Kommunisten verhaftet und zu 25 Jahren wegen der „Spionage“ verurteilt, jedoch 1942 wurde er im einem KZ am Norden erschoßen.

In der Berliner Führung erhob niemand Einwände, nicht Reichskanzler Bethmann Hollweg und auch nicht Paul von Hindenburg, Chef der Obersten Heeresleitung, dessen Zustimmung das Auswärtige Amt schon aus logistischen Gründen benötigte. So wurde Aktion erlaubt.

Generalmajor Max Hoffmann schrieb später: „Ebenso wie ich Granaten gegen den feindlichen Schützengraben schieße, wie ich Giftgas gegen ihn abblase, habe ich als Feind das Recht, die Mittel der Propaganda gegen seine Besatzung anzuwenden.“ Wilhelm II erfuhr von der Reise aus der Presse und regte – wie stets egozentrisch und naiv – sogleich an, den Revolutionären eine seiner Reden und anderes Propagandamaterial mitzugeben – „damit sie in ihrer Heimat aufklärend wirken“. Dazu kam es nicht.

Mit 139 Personen machte sich Lenin am Ende auf den Weg, darunter auch mit mehreren Mitgliedern anderer jüdischer Splittergruppen und Familienangehörigen. Eigentlich sollte die Abfahrt ohne Aufsehen erfolgen, aber auf dem Zürcher Bahnhof ging es dann munter zu, wie der deutsche Militärattaché beobachtete.

Etwa hundert Russen hatten sich versammelt und sie brüllten, die Reisenden seien alle deutsche Spitzel und Provokateure, oder, „man wird euch alle aufhängen, ihr Judenhetzer'“. Ein junger Russe tat sich besonders hervor und rief immer wieder „Provokateure, Lumpen, Schweine“. Als der Zug ausfuhr, sangen jedoch die Parteifreunde Lenins auf dem Bahnsteig die „Internationale“. Über Berlin führte der Weg dann nach Saßnitz auf Rügen, wo die Fähre nach Trelleborg, der schwedischen Hafenstadt, ablegte. Zwei Tage dauerte die Reise bis zur Ostsee-Insel.

Später hieß es, der wohl berühmteste Zug der Weltgeschichte sei plombiert gewesen, was Winston Churchill spotten ließ, Lenin wäre „wie ein Pest-Bazillus“ transportiert worden. Wohl waren drei Türen des Waggons plombiert, aber die vierte nutzten Platten und die beiden begleitenden deutschen Offiziere, um Milch für die Kinder entgegenzunehmen oder Zeitungen zu kaufen. Ein Kreidestrich auf dem Boden markierte die Trennung zwischen den „exterritorialen“ Abteilen der Russen und denen der Deutschen. Die Reisenden vertrieben sich die Langeweile mit dem Absingen französischer Revolutionslieder, was Platten schließlich untersagte, weil er Ärger mit den Deutschen fürchtete.

Jakob Fürstenberg – der Helphand‘s Geschäftspartner und Vertraute Lenins – nahm die Gruppe in Trelleborg in Empfang. Nach einigen Tagen in Stockholm ging die Reise mit der Bahn über den Grenzort Haparanda nach Russland; entgegen allen Befürchtungen ließ die Provisorische Regierung das zu. Am Abend des 16. April gegen 23 Uhr traf Lenin in St. Petersburg ein.

TROZKI: „WEDER FRIEDEN NOCH KRIEG“

Ein halbes Jahr später eroberte Lenin mit der sog. „Oktoberrevolution“ die in der Tat aber im November stattfand die Macht, auch mit deutscher Hilfe. Bald darauf schloss der neugegründete Sowjetstaat mit dem Reich einen Frieden, der den Deutschen Ruhe an der Ostfront und einen gigantischen Einflussbereich in Osteuropa einbrachte. Mission erfüllt – erst einmal jedenfalls.

Lenin beauftragte Leo Trotzki nach Brest zu gehen und Frieden mit den Deutschen zu schließen. Der kam zurück und gestand: „Ich habe weder einen Krieg noch Frieden fordern können. Wir müssen sofort den Kaiser liquidieren: er will Frieden anbieten, und wir sollen weiter kämpfen“. Lenin, der später zum Genie erklärt wurde, hat es gar nicht verstanden, aber er sagte: „Wenn sie von uns Kampf verlangen, dann müssen wir zuerst dort eine Räterepublik schaffen. Der Kaiser hat seine Aufgabe erfüllt, die Deutschen brauchen ihn nicht mehr.“ Das teilte aus Moskau der Reichsbotschafter Wilhelm Graf von Mirbach-Harff mit.

Das wohl am besten gehütete Geheimnis des Ersten Weltkriegs endet am 4. November 1918 mit einer Farce. Auf Anweisung von ganz oben schmuggeln Berliner Polizisten revolutionäre Flugblätter in eine Kiste des sowjetischen Diplomatengepäcks. Unverzüglich protestiert Moskaus Botschafter Adolf Abramowitsch Joffe im Auswärtigen Amt gegen die inszenierte Provokation. Vergebens – der Staatssekretär des Auswärtigen Amts Paul von Hintze, wie der deutsche Außenminister damals hieß, forderte, dass Joffe und seine Diplomaten Deutschland spätestens am nächsten Abend verlassen müssen. Zwei Tage nach dem Zwischenfall wird die Residenz „Unter den Linden“ der Räterepublik RSFSR, geschlossen.

FRAGEN AN DIE GESCHICHTE

Dank der Veröffentlichung der Archiven des Reichsschatzamtes in NS-Zeit insgesamt Deutschland „kaufte Revolution“ für insgesamt über 200 Millionen RM und bis zu Lenins Verkündigung 1919 der „Weltrevolution“ finanzierte auch bolschewistische Diktatur und dabei half der Tyrannei bei Liquidierung von über 2 Millionen Menschen während des Roten Terrors. Der Kaiser wurde schon entthront und eine „demokratische Revolution“ auch Deutschland an den Zionisten ausgeliefert, so man damals nannte die Weimarer Republik als „Judenrepublik“.

Von Hindenburg fragte: aber warum wurde überhaupt eine solche „RSFSR“ erst anerkannt? „Das ist nur eine Bande der jüdischen Kriminellen“. Parvus und Co. mussten sofort Deutschland verlassen. Aber zunächst musste auch der Kaiser abdanken. Chaos und Wirrwarr nach dem Versailles Diktat stürzte Deutschland an den Rand der staatlichen Existenz. Die „Revolution“ hat dann doch nicht stattgefunden.

Nur 15 Jahre lang erlebte Berlin die Neue Ordnung. Aber die Geschichte hat sich merkwürdigerweise wiederholt. Die Kuschelzeit zwischen Berlin und Bolschewiki wiederholte sich 1939 und die Folgen wurden noch verheerender. Ein Kaiser wurde durch einen Führer ersetzt, vis a vis blieben denselben: die jüdische Bolschewiki.

Ist das vielleicht ein Zeugnis der deutschen Romantik? – fragte Solschenizyn in seinem Super Werk „Das Rote Rad“ und antwortete: ja Kaiser und Führer waren Romantiker – nur die Frage ist: was ist in der Politik besser: Pragmatismus mit harten moralischen Prinzipen oder Romantik mit schönen Träumen?“

Dem Trotzki ist nicht gelungen Kaiser Wilhelm II zu beseitigen, stattdessen wurde in Moskau 1918 enger Freund des Kaisers Botschafter Wilhelm Graf v. Mirbach-Harff am 6. Juli 1918 durch sog. Es-Er sozial-Revolutionäre umgebracht. 57 Jahre später in Stockholm am 24. April 1975 in Stockholm der Verteidigungsattachée bei der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland Andreas Baron v. Mirbach durch die RAF ermordet wurde.

1918 ein gewisser A. Goldweiser, Lenins Freund und Chef der NKWD war Auftragsgeber, 1975 ein gewisser Goldenweiser, der General-Oberst des KGB A. Goldenweiser, der RAF betreute und finanzierte, war Auftragsgeber. Die Beiden waren Vater und Enkel, wie auch bei Fam. Mirbach der Fall war. Die beiden Täter wurden kurzdarauf auch ermordet.

Die Geschichte ist Geheimnis und geht oft ganz seltsame Wege. Aber man muss vielleicht daraus lernen, dass eine Allianz mit dem Teufel, wie die Geschichte 1918 und 1939 zeigte, zu keinem andern Ergebnis führen konnte. Die beiden Länder dafür haben nicht nur mit Zerstörung und Tod zahlen mussten, sondern mit Verlust der Freiheit und Souveränität.

Auch Karl Jaspers fragte: „…ob wirklich das stimmt, woran Millionen glauben, dass Deutschlands größte Katastrophe erst 1945 stattgefunden hat? Nein, die war nur eine logische Folge der Aktion „Plombierter Wagen“ vom 1917“.

< http://www1.ku-eichstaett.de/ZIMOS/forum/docs/Parvus.html#_ftnref10 >
< http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D3676.php >
< http://www.parvus-archiv.org/index.php/content/view/26/42/lang,de/ >
< http://www.youtube.com/watch?v=oaRrMPg7sFI >
< http://www.stattweb.de/baseportal/ArchivDetail&db=Archiv&Id=852 >
< http://www.hschamberlain.net/briefe/briefe0_index.html >
< http://hronograf.narod.ru/08/zaslon.htm >
< http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D3676.php >

Bildernachweis: v. l. n. r. in meiner Collage: Kaiser und Zar in Kronstadt [1912, Postkarte], Parvus – Bild von Ochranka, St. Petersburg 1914, Kaiserparade in Berlin, 1913 – Preußischer Archiv, Berlin, Ankunft der Bolschewiki in Stockholm, „Svenska Dagbladet“ 1917, Lenin – Fotoarchiv des ZK KPdSU seit 1992 freigegeben.

Ich bin am 22.11.1940 in Finnland (Elisenwaara, bei Vipori) geboren. Nach dem 2. sowjteischen Attacke auf Finnland (sog.

Jurij Below

http://www.news4press.com/KAISER-WILHELM-II-UND-BOLSCHEWIKI-_622657.html

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Gruß

Der Honigmann

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Krankfurt: Noch ist es streng geheim aber die Spekulationen dazu schießen bereits heftig ins Kraut. Kommt sie doch über Nacht, die Einführung einer neuen Währung? Wird es die Deutsche Mark 2.0 oder wird alles doch ganz anders? Ein Blick in die Geschichte hilft. Es ist schließlich ein offenes Geheimnis, dass Deutschland nicht nur seit der Einführung des Euro unter der Hand mit Knochen Mark zahlt. Letztlich nennt man alle Zahlungsvorgänge so, wenn die Zeche aus der Substanz heraus zu begleichen ist – dies scheint anerkanntermaßen schon eine Weile so zu sein und die Konvertierung vollzieht sich bislang über den Euro. Bislang allerdings zu einem schwindelerregenden Verrechnungskurs. Was liegt also näher als die neue, uralte und ewige Mark der Deutschen jetzt zum offiziellen Zahlungsmittel zu erheben? Der bröckelnde Euro wird die Menschen auf Dauer nicht satt machen können. Zwar wird dieser Umstand aufgrund der (politischen) Hygiene (auch Staatsräson genannt) offiziell bestritten, aber die tägliche Beobachtung bestätigt den Sachverhalt, denn die Substanz wird tatsächlich von Tag zu Tag geringer.

Wie uns die Geschichte weiter lehrt, ist die Knochen Mark eine sehr zuverlässige Währung. Sie kann sich nicht virtuell, exponentiell oder gar viral vermehren, also ein Garant für natürliche Stabilität. Sie ist zwar sehr pflegebedürftig und empfindlich, dafür aber stark und unverbrüchlich. Die Knochen Mark ist seit jeher ein seltenes Gut, galt und gilt als die härteste und stabilste aller Währungen über die Jahrtausende. Es gab sie weit bevor überhaupt von der Mark, dann von der Reichsmark und später von der Deutschen Mark die Rede war. Die Stabilität ergab sich einerseits aus der Seltenheit und andererseits aus der Fälschungssicherheit. Niemand vermochte es in der Vergangenheit die Knochenmark zu fälschen oder auch nur ansatzweise nachzumachen, dies ändert sich erst jüngst, nachdem die Gentechniker anfangen daran herumzuspielen.

Wie die Finanzkrise jetzt eindrucksvoll belegt, sind die aktuellen Währungen meist nicht das Papier wert auf denen ihre nominelle Mächtigkeit verkündet wird. Seither können diese Lappen ganz nach Bedarf gedruckt werden, was natürlich auch hemmungslos praktiziert wird. Um der aktuellen Krise Herr zu werden, geht man einmal mehr den Überlegungen nach die Knochen Mark wieder einzuführen und zur allgemeinen und neuen „Welt-Leidwährung“ zu erheben. Währungshüter und Naturschützer sind sich einig: die tierische Knochen Mark wird nicht für den allgemeinen Zahlungsverkehr zugelassen, um das Artensterben und die Inflation zu begrenzen. Begründet wird der jetzige Vorstoß zur Etablierung der Knochen Mark mit den neuartigen heute zur Verfügung stehenden Transfer-Techniken. Demnach kann die Knochenmarkgewinnung, wie auch die Knochenmarktransplantation erheblich unblutiger ausgeführt werden als dies noch zur Blütezeit dieser Währung der Fall war. Die Fälschungssicherheit ist bis heute gegeben, dazu lassen sich einfache Gentests verwenden.

 

In einer sozialstaatlichen Gesellschaft müssen natürlich noch weitere Aspekte bedacht werden. Sozial Schwache und Bedürftige sollen zukünftig von Knochenmarkspenden leben. Weiteren Auftrieb verdankt diese Idee dem Umstand, dass der Mensch selbst dadurch eine enorme Aufwertung erfährt, was längst überfällig ist in unserer schon sehr entmenschlichten Gesellschaft. Auch zur Organisation des Zahlungsverkehrs sickern erste Ideen durch. Kleinere Zahlungen an der Supermarktkasse können schnell und bequem mit einer kleinen Knochenbohrung erledigt werden (eine Art Punktion). Größere Transaktionen, wie auch Knochenmarkkredite oder Knochenmarkwandelanleihen müssen auch zukünftig in den Knochenbanken abgewickelt werden. Die Manager der jetzigen Banken sollten eingedenk der Krise ohnehin wegoperiert werden, diesen Job können künftig die feinfühligen Wirtschaftschirurgen gleich mit übernehmen.

Wer hätte sich auch nur im Geringsten träumen lassen dass es nochmal so sehr ans Eingemachte gehen könnte. Wie dem auch sei, langfristig führt wohl kein Weg an der Mark vorbei. Die Logik wie auch die Historie lässt uns abermals erkennen dass die Knochen davor sind. Warum also nicht gleich bei der Knochen Mark richtig ansetzen statt mit weiteren Währungen nur herumzudoktern, wie dies seit gut 11 Jahren mit dem Euro der Fall ist. Zu riesigen Nebenwürgungen fragen sich nicht ihren Metzgermeister oder Fleischfachverkäufer, sondern wenden sich bitte direkt an ihren Knochenspezialisten, den Orthopäden ihres Vertrauens. Nur innere Werte sind wahre und echte Werte.

http://qpress.de/2011/09/12/euro-ade-deutschland-fuhrt-knochen-mark-ein/

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Gruß

Der Honigmann

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