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Posts Tagged ‘Saringas’


Noch immer habe die UNO keine Experten zur Untersuchung des Giftgasvorfalls in Chan Scheichun entsandt, so der syrische Präsident al-Assad. So sei es auch in der Vergangenheit gewesen, als es tatsächlich zum Einsatz von Giftgas gegen die syrische Armee gekommen war. Jedes Mal seien von Damaskus UN-Experten angefordert worden. Der Vorfall in Chan Scheichun, so Assad, könnte unter falscher Flagge stattgefunden haben.

Bei dem mutmaßlichen Giftgasanschlag im syrischen Chan Scheichun dürfte es sich um eine False-Flag-Operation gehandelt haben, sagt der syrische Präsident Bashar al-Assad gegenüber RT.

 Die UN-Experten die Damaskus zur Untersuchung der Stadt angefordert hat, seien noch immer nicht eingetroffen. „Sie haben bis heute niemanden geschickt, wenn die Experten kämen, würden sie feststellen, dass die Angriffe eine False-Flag-Operation waren,“ so Assad.

In der Vergangenheit sei es mehrfach zum Einsatz von Giftgas gegen die syrischen Truppen durch die Al-Nusra-Front gekommen. Auch hier wurde um unabhängige Untersuchungen durch UN-Experten gebeten. Aber nichts sei passiert. (Siehe: Nahost-Experte über Syrien und den Gasangriff 2013: Türkei belieferte Terrorgruppe mit Nervengas – „Assads Militär hatte kein Saringas“)

Zudem bezweifelt Assad die Echtheit der Videos die ausschließlich von den Weißhelmen und anderen oppositionsnahen Gruppen stammen. Solche Videos hätten sich bereits in der Vergangenheit als falsch herausgestellt. Zudem wird die Region von den Dschihadisten kontrolliert und unabhängige Quellen sind schwer zu finden.

„Fotos, auf denen Kinder bei einem angeblichen russischen Luftschlag getötet wurden, erwiesen sich später als Fälschung“, so Assad.

 Nach Aussage des Präsidenten sei das Leben in der Stadt nach dem mutmaßlichen Vorfall ganz normal weiter gegangen. Die Bevölkerung sei nicht evakuiert worden. Das sei nach einem Angriff mit Massenvernichtungswaffen „absolut unmöglich“.

„Wenn man sich die Aufnahmen anschaut, kann man sehen, dass die angeblichen Retter, Menschen ohne Schutzmasken, ohne Handschuhe geholfen haben, – dass sie sich frei bewegt haben. Das widerspricht absolut der Besonderheit des Saringases, über das sie gesprochen haben. Das ist unmöglich“, sagt der Staatschef.

Der angebliche Giftgasangriff sei aus seiner Sicht dazu genutzt worden, um eine Rechtfertigung für den Angriff auf den Luftwaffenstützpunkt Al-Schariat zu haben.

http://www.epochtimes.de/politik/welt/assad-nach-giftgasvorfall-keine-un-experten-vor-ort-wenn-sie-kaemen-wuerden-sie-eine-false-flag-operation-feststellen-a2105589.html

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Der Honigmann

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MEDITERRANEAN SEA (April 7, 2017) The guided-missile destroyer USS Porter (DDG 78) conducts strike operations while in the Mediterranean Sea, April 7, 2017. Porter, forward-deployed to Rota, Spain, is conducting naval operations in the U.S. 6th Fleet area of operations in support of U.S. national security interests in Europe. (U.S. Navy photo by Mass Communication Specialist 3rd Class Ford Williams/Released)

Am 4. April 2017 soll Syriens Präsident Baschar al-Assad vermeintlich einen Luftangriff auf die syrische Stadt Chan Schaichun mit Saringas angeordnet haben. Die offizielle Version der Geschichte wurde bereits vielerorts angezweifelt und gar widerlegt, was nun offensichtlich auch im US-amerikanischen LeiDstrohm ankommt.

Am 17. April berichtete Yahoo über den von Theodore Postol, einem emeritierten Professor des weltbekannten Massachusetts Institute of Technology (MIT) mit Schwerpunkt Raketentechnik, veröffentlichten Bericht über seine Ermittlungen bezüglich des Vorfalls. So heißt es in dem ausführlichen Artikel bei Yahoo:

Er [Postol] kam zu der Schlussfolgerung, dass der Bericht der US-Regierung keinen “konkreten“ Beweis liefert, dass Assad verantwortlich war und fügte hinzu, es sei wahrscheinlicher, dass der Angriff von Akteuren am Boden ausgeführt wurde.

Postol sagte: »Ich habe das Dokument [des Weißen Hauses] sorgfältig untersucht und glaube es kann zweifelsfrei aufgezeigt werden, dass das Dokument keinerlei Beweise dafür liefert, dass die US-Regierung über konkretes Wissen darüber verfügte, dass die Regierung von Syrien der Ursprung des chemischen Angriffs, zwischen etwa 6 und 7 Uhr morgens am 4. April 2017, in Chan Schaichun gewesen ist.«

NACHTRAG:

Hier die vollständige Übersetzung von Postols Bericht bei NachDenkSeiten

 

Postol hatte eine ausführliche Ausarbeitung zuvor in drei Teilen veröffentlicht, in welchen er dem offiziellen Narrativ ausdrücklich widersprach. Maßgebliche alternative US-Medien hatten über diese Ausarbeitung des MIT-Raketenexperten in den vergangenen Tagen berichtet, die LeiDmedien hatten die Angelegenheit bisher jedoch schlichtweg ignoriert. Allerdings scheint sich die Yahoo-Redaktion daran zu erinnern, dass Theodore Postol auch den angeblichen Gasangriff Assads auf Ghouta aus dem Jahr 2013 ins Land der Märchen befördert hatte.

In jedem Fall ist auszuschließen, dass die Berichterstattung bei Yahoo ein Zufall ist, denn US-Präsident Donald Trump hat in einem kürzlichen Gespräch mit Fox Business seine Entscheidung verteidigt, auf “Assads Gasangriff“ mit 59 Tomahawks zu reagieren. Im Anschluss an diesen Raketenangriff hieß es, dass von den 59 Lenkflugkörpern nur 23 angekommen und die restlichen 36 vermutlich von der syrischen Luftabwehr abgeschossen wurden seien. Nennenswerte Beschädigungen am angeblichen Ziel des Angriffs waren jedoch merkwürdigerweise auf russischen Drohnenaufnahmen nicht zu erkennen:

Unter Umständen bringt allerdings der folgende kurze Ausschnitt aus einem dankenswerterweise von MOYO-Film übersetzten Filmbeitrag etwas Licht ins Dunkel. Denn das was Donald Trump dort im Gespräch mit Fox sagt, hört sich mehr als deutlich nach einem freud’schen Versprecher an:

Seiner Aussage nach haben also angeblich alle 59 Raketen ihre jeweiligen Ziele erreicht und er sagte wörtlich: »wir schossen gerade 59 Raketen in Richtung Irak ab«.

Falls Syrien nicht das Ziel des Angriffs war, dann ergeben auch die Meldungen Sinn, dass Russland vorab über den Abschuss der Raketenarmada informiert wurde und Russland würde seinen Verbündeten Syrien kaum im Dunkeln stehen lassen und einfach auf den Einschlag von Lenkflugkörpern auf syrischem Boden warten. Sofern Trumps “Versprecher“ tatsächlich freud’scher Natur war, dann erschließt sich in diesem Fall ein vollkommen anderes Szenario:

Die US-Navy hätte demnach von zwei ihrer Lenkwaffenzerstörer im Mittelmeer aus 59 Tomahawk-Raketen auf Ziele im Irak abgefeuert, welche durch die Vorabinformation Russlands (und in der Folge Syriens) durch den syrischen Luftraum durchgewunken wurden und dann im Irak »alle ihr Ziel trafen«.

Es wird gewiss Gründe dafür geben, dass Baschar al-Assad für eine solche Operation als “böser Bube“ herhalten musste, allerdings beginnen sich die gegen ihn erhobenen Vorwürfe ja inzwischen auch offiziell in Luft aufzulösen – was unter Umständen von vornherein so geplant war?

Immerhin wurde durch die Kriegstrommelei in Richtung Nord-Korea sofort vom Thema Syrien abgelenkt und die Massen bleiben mit der Vorstellung zurück, dass Trump der Gerechtigkeit mit einem – zwar vollkommen überzogenen, dazu sündhaft kostspieligen und noch dazu bestätigt fehlgeschlagenen – Raketenangriff auf den “bösen Diktator in Syrien“ genüge getan hat.

Von Anfang an hat diese Angelegenheit faul gerochen, doch Stück für Stück ergeben einzelne Puzzle-Stückchen dieser offensichtlichen Posse inzwischen ein halbwegs sinnvolles Bild. Was dagegen tatsächlich das Ziel (die Ziele?) der Tomahawk-Armada war, bleibt im Moment noch spekulativer Natur. Doch die ungewöhnlich und beispiellos hohe Zahl abgeschossener Raketen legt den Schluss nahe, dass Trump im Verbund mit Russland und auch Syrien etwas sehr großes im Visier hatte – und zwar im Irak. Ob dieser Angriff dagegen tatsächlich erfolgreich war, steht freilich auf einem anderen Blatt.

Alles läuft nach Plan…

Der Nachtwächter

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Übersetzungen aus dem Englischen vom Nachtwächter

http://n8waechter.info/2017/04/saringas-angriff-in-syrien-nebelkerze-zur-verschleierung-des-wirklichen-ziels-von-trumps-raketenangriff/

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Der Honigmann

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