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Ärzte dachten, dass diese Patientin psychiatrische Hilfe nötig hätte – bis eine Röntgenaufname enthüllte, dass ihr von einem Schlepper zwangsweise ein RFID-Chip implantiert worden ist.

Von Claire Bernish / The Free Thought Project
“Ich habe einen Tracker in mir”, lautet die kryptische Notiz, die bei einer Sichtung durch einen unerfahrenen Arzt gefunden wurde – und die von einer Frau in der Notaufaufnahme gekritzelt worden ist.

Sie behauptete, dass ihr irgendeine Art GPS-Peilsender implantiert wurde – eine Behauptung, die zwar nicht gänzlich unbekannt, aber nichtsdestotrotz ungewöhnlich ist.

Dr. A., der aufgrund von Sicherheitsbedenken unerkannt bleiben möchte, rollte mit den Augen – denn für gewöhnlich ist eine solche Notiz ein sicheres Anzeichen für eine Geisteskrankheit, für die ein Psychiater zurate gezogen werden müsste.

Aber diese Frau schien bei klarem Verstand zu sein. Vernünftig. Überhaupt nicht paranoid oder wahnhaft.

Und sie hatte eine Schnittwunde.

Und so wurde eine Röntgenaufnahme durchgeführt und medizinisches Personal versammelte sich, um sich die Ergebnisse anzusehen. Aber sie hielten ungläubig den Atem an – denn obwohl sie keinen GPS-Tracker fanden,

“war in die rechte Seite ihrer Flanke ein kleines metallisches Objekt eingepflanzt, das nur ein bisschen größer als ein Reiskorn war”, erzählte Dan Gorenstein. “Aber es ist da. Es ist zweifelsfrei da. Sie hat einen Tracker in sich. Und niemand sagte etwas für etwa fünf Sekunden – und in einer betriebsamen Notaufnahme soll das etwas heißen.”

Es war eine kleine Glaskapsel mit etwas drin, das fast wie eine Leiterplatte aussah”, sagte der 28-jährige Arzt.

Der Schock verwandelte sich schnell in Sorgen, als die Ärzte begriffen, was das Vorhandensein des Objekts für das Leben der etwa 20-jährigen Frau bedeutete – und warum sie die eigenartige Notiz übergeben hatte.

“Es ist ein RFID-Chip. Er wird dazu benutzt, Katzen und Hunde zu markieren. Und jemand hatte sie wie ein Tier markiert, als ob sie das Haustier von jemand wäre, das er besitzt.”

Tatsächlich wurde die unbenannte Frau von ihrem Freund wie ein Haustier behandelt – ein Besitztum, der sie für Sex verkaufte und das Geld einsteckte, das sie zurückbrachte.

Sie war eines von einer nicht bezifferbaren Anzahl von Opfern des Menschenhandels – einem riesigen Problem in jedem Winkel der Erde, einschließlich der USA – wo Dr. A. eine Assistenzzeit in einer größeren amerikanischen Stadt verbringt”, schrieb Marketplace diskret.

Diese moderne Sklaverei ist lebendig und erfährt leider einen Aufschwung, sogar in den USA, wo sie die traumtänzerischen Massen unangenehm berühren könnte – schließlich behandeln die Schulen die Geschichte der Nation in Bezug auf die Sklaverei vor dem Krieg zu Recht. Aber Menschenhandel und Ausbeutung stellen eine moderne Wiederholung der schä(n)dlichen Praxis dar.

“Ganz klar” sagte Katherine Chon, die Direktorin des neu geschaffenen Office on Trafficking in Persons beim U.S. Department of Health and Human Services zu Gorenstein, “ist es Menschenhandel, wenn eine Person eine andere Person ausnutzt, um dadurch einen Profit zu bekommen.”

Sex ist nicht der einzige Grund, warum Menschen andere Menschen kaufen – Menschenhandel versorgt traurigerweise eine Reihe von Industrien mit Zwangsarbeitern – von den niedrigen und monotonen Aufgaben bei der Produktion bis hin zu Dienstbotenarbeit.

Unter der Androhung gewaltsamer Bestrafung – oder Schlimmerem – erleiden die Opfer oft schreckliche Traumata und finden es schwer, wenn nicht unmöglich, sich wegen ihrer Situation hilfesuchend an Andere zu wenden.

An dieser Stelle können Dr. A. und Arbeitskräfte im Gesundheitswesen auf den Plan treten – obwohl die Strafermittlung sich typischerweise um Vorwürfe des Menschenhandels kümmert -, aufmerksames medizinisches Personal könnte psychische und physische Anzeichen erkennen, die der Polizei entgehen könnten. Außerdem gibt bereits eine kurze Zeit in einer privaten Sprechstunde bei einem Arzt oder einer Krankenschwester, einem Opfer die einmalige Chance, den Mund aufzumachen.

Jedoch kann selbst das beste Training die Mehrheit der Opfer von Menschenhändlern nicht davon abhalten, vollkommen normal zu interagieren – wodurch die Öffentlichkeit genauso klug ist wie zuvor. Gerissene Verbrecher wenden eine Reihe von Tricks an, um sich nicht erwischen zu lassen – wozu offensichtlich auch die Einpflanzung von Trackern gehört.

“Ich kann Ihnen garantieren, dass ich mehr Opfer von Menschenhandel behandelt, untersucht und mit ihnen gesprochen habe als ich mir bewusst bin”, sagte der Notaufnahmearzt des Massachusetts General Hospital, Wendy Macias, zu Gorenstein.

Da so viele Opfer unerkannt bleiben, sollte der Fall der Frau mit dem Tracker “so beunruhigend” sein, dass jeder alarmiert ist, der im Gesundheitswesen arbeitet, erklärte Dr. Dale Carrison vom University Medical Center in Las Vegas:

“Das war für mich persönlich ein großes Alarmsignal, indem ich das Gefühl hatte: ‘Oh, wir erreichen nun ein ganz anderes Niveau”, sagte er. “Und ich muss an alle meine Kollegen die Nachricht verbreiten, dass sie es nicht einfach so in den Wind schreiben.”

Seit Langem wurde darüber theoretisiert, dass RFID-Chips potenzielle Hilfsmittel für totalitäre Staaten sind – indem sie im Wesentlichen wie ein Barcode fungieren, um die Leute auf Schritt und Tritt zu überwachen. Die Geräte sind tatsächlich so umstritten, dass ein Abgeordneter in Nevada letzten Monat einen Gesetzesvorschlag einbrachte, um eine obligatorische Einpflanzung von RFID-Chips bei Menschen zu verbieten – wobei Zuwiderhandelnde wegen der alarmierenden Gesetzesübertretung als Schwerverbrecher eingestuft werden würden.

Indem diese dystopische Science Fiction bei einer Röntgenaufnahme Realität geworden ist, läuft es der traditionell skeptisch eingestellten medizinischen Gemeinschaft kalt den Rücken herunter.

“Es gibt so viele Science-Fiction-Filme, wo sie jemandem ein Gerät implantieren”, bemerkte Dr. Carrison. “Doch wissen Sie was? Es ist real. Es ist passiert.”

Sie können sich dazu auch die folgende Aufnahme von National Public Radio anhören.

http://derwaechter.net/arzt-entfernt-rfid-chip-aus-opfer-von-sexhandel-das-jeder-fur-verruckt-gehalten-hatte

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Der Honigmann

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