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Posts Tagged ‘Schulden’


Die Auslandsverschuldung der USA ist im März wieder deutlich gestiegen. Russland stockte seine Bestände an US-Staatspapieren um 15 Prozent auf.

Das US-Finanzministerium hat aktuelle Zahlen zu den von Ausländern gehaltenen US-Staatsanleihen veröffentlicht.

Demnach belief sich der Nominalwert der Fremdbestände an US-Schuldpapieren per Ende März auf 6.079,3 Milliarden US-Dollar. Gegenüber dem Vormonat stieg der Wert um 1,1 Prozent oder 67,3 Milliarden US-Dollar.

Bemerkenswert: Auf Russland entfielen 99,8 Milliarden US-Dollar, was einer Zunahme um 15 Prozent oder 13,5 Milliarden US-Dollar. Es ist der stärkste Anstieg der russischen US-Finanz-Beteiligung seit November 2016, also kurz nach der Wahl von Donald Trump zum neuen US-Präsidenten.

Auch Chinas Dollar-Reserven nahmen im März zu. Der Wert der US-Staatsanleihen in chinesischer Hand stieg um 2,6 Prozent auf 1.087,6 Milliarden US-Dollar. Damit bleibt China aber hinter Japan zweitgrößter Auslandsgläubiger der USA. Platz 1 hatte China im September 2016 abgegeben und danach nicht wieder zurückerobert (Ende des 100 Jahre dauernden Schuldensuperzyklus ist überreif).

Private Haushalte sind so hoch verschuldet wie nie

Private Haushalte in den USA waren Ende März mit insgesamt 12,73 Billionen US-Dollar verschuldet. Damit überstieg die Verschuldung das bisherige Rekordhoch von 2008.

Die Guthaben des einen sind die Schulden des anderen. So läuft es in unserem rein auf Kredit basierenden Geld- und Finanzsystem.

Nach dem unfreiwilligen Schulden- und Vermögensschnitt in der Finanzkrise von 2008 haben die Zentralbanken jede Menge neues Geld in die Märkte gepumpt, um geplatzten Kredit durch neuen zu ersetzen. Dabei sind die privaten Schulden in den USA zuletzt auf einen neuen Rekordstand angestiegen.

Laut dem jüngsten Quartalsreport der Federal Reserve Bank of New York stiegen die Schulden der US-amerikanischen Haushalte per Ende März 2017 auf 12,73 Billionen US-Dollar. Dabei wurde die bisherige Höchstmarke von 12,68 Billionen US-Dollar aus dem Jahr 2008 kassiert (Titanic-Parallele zur Federal Reserve Bank).

Mit 68 Prozent entfiel der größte Anteil an der privaten Verschuldung erwartungsgemäß auf Hypotheken. Die US-Amerikaner saßen zuletzt auf Immobilienkrediten im Umfang von 8,63 Billionen US-Dollar.

An zweiter Stelle stehen Studentenkredite mit 11 Prozent oder 1,34 Billionen US-Dollar, gefolgt von Kfz-Krediten mit 9 % oder 1,40 Billionen US-Dollar. Die Kreditkartenschulden beliefen sich auf 762 Milliarden US-Dollar (6 %).

https://www.pravda-tv.com/2017/05/russland-leiht-den-usa-wieder-deutlich-mehr-geld-private-haushalte-sind-so-hoch-verschuldet-wie-nie/

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Der Honigmann

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Foto: Thomas Rodenbücher/ Flickr/ https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/
 Hannelore Kraft ist die schlechteste Ministerpräsidentin, seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland. Sie hat mit ihren Mitstreitern aus dem rot-grünen Sektor dafür gesorgt, dass NRW einen Totalschaden erleiden musste. Doch davon scheint sie nichts wissen zu wollen. Der „Focus“ schreibt:

Die sieben Jahre rot-grüner Regierung unter Kraft haben dem Land keine Verbesserung beschert. Im Gegenteil: Kritiker bemängeln, dass selbst das geringe Wirtschaftswachstum durch neue Schulden erkauft worden sei. NRW hat rund 180 Milliarden Euro Schulden – und will 2017 nochmals 1,6 Milliarden an neuen Schulden aufnehmen, während die meisten Bundesländer ohne auskommen…

Auch in Sachen Bildung schneidet NRW schlecht ab. Im Bildungsmonitor 2016 landete das Land auf Platz 14. In welch schlechtem Zustand Straßen und Brücken sind, erfuhr der Rest der Republik spätestens mit der Sperrung der Rheinbrücke bei Leverkusen für Lkw. Der Bund klagt regelmäßig, dass NRW selbst bewilligte Gelder zur Sanierung nicht abrufe.

Nun führt NRW auch noch die Statistik der Wohnungseinbrüche an. Innenminister Jäger war darüber hinaus zuletzt massiv wegen des Umgangs mit dem Berlin-Attentäter Anis Amri unter Druck geraten…

Nach einer Studie der Bertelsmann Stiftung stieg die Kinderarmut in Nordrhein-Westfalen zwischen 2011 und 2015 von 17 auf 18,6 Prozent. Und die Quote, die die Armutsgefährdung insgesamt misst, stieg nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im selben Zeitraum von 15,4 auf 17,5 Prozent. Bei der Arbeitslosenquote liegt das Land mit 7,7 Prozent im Westen an der Spitze. Insgesamt haben zwar mehr Menschen Arbeit, verdienen damit aber weniger…

http://www.focus.de/politik/deutschland/wahlkampf-2017-kranker-mann-nrw-wie-hannelore-kraft-ihre-amtszeit-schoenredet_id_6906257.html

Foto: Thomas Rodenbücher/ Flickr/ https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/

http://www.journalistenwatch.com/2017/04/07/rot-gruener-totalschaden-in-nrw/

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Der Honigmann

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Von dieser unerhörten Geschichte wusste ich nur, dass in den ehemaligen Kolonien immer noch der Kolonial-Franc benutzt werden musste. Bei dieser Lektüre kann einem wirklich schlecht werden. Und das nennt sich Unabhängigkeit? Das ist eine Knebelung par excellence. Aber man muss es auch beschämend nennen,  dass es diesen Ländern in 50-60 Jahren in einer gemeinsamen Anstrengung nicht gelungen ist, die Franzosen mitsamt ihrer sogenannten ‚Zivilisation‘ in den tiefsten Grund der Hölle zu jagen. Ebenso beschämend ist es, dass sich in Europa bei Intellektuellen das Gewissen kaum gerührt hat, abgesehen von kleinen Regungen in den skandinavischen Ländern. Frankreich hat die Ausbeutung wahrhaft auf den Gipfel getrieben. Die lassen in aller Seelenruhe Millionen Afrikaner für sich schuften bis zum Gehtnichtmehr und auch ihre Kriege führen. 1 Million Afrikaner kämpften im 2. Weltkrieg für sie. Kein Wunder, dass Frankreich – und England auch – so geringe Verluste hatten. 

Mawuna Remarque KOUTONIN
28. Januar 2014

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

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Wusstet ihr, das viele afrikanische Länder immer noch koloniale Steuern an Frankreich seit ihrer Unabhängigkeit bis heute bezahlen?

Als Sékou Touré von Guinea 1958 beschloss, das französische koloniale Imperium zu verlassen, wurde die koloniale Elite in Paris so wütend, dass die französische Verwaltung in Guinea in einem historischen Wutanfall alles im Land zerstörte, was ihrer Meinung nach zu den Wohltaten der französischen Kolonisation gehörte.

Drei tausend Franzosen verließen das Land und nahmen all ihren Besitz mit und zerstörten alles, was nicht beweglich war: Schulen, Säuglingsheime, öffentliche Verwaltungsgebäude wurden zerstört; Autos, Bücher, Medikamente, Instrumente in Forschungsinstituten, Traktoren wurden zerschlagen und untauglich gemacht; Pferde, Kühe auf den Höfen wurden getötet und Nahrungsmittel in Kaufhäusern wurden verbrannt oder vergiftet.
Der Zweck dieses empörenden Aktes war, an alle anderen Kolonien eine deutliche Botschaft zu senden, dass die Konsequenzen für die Zurückweisung Frankreichs sehr hoch sein würden.

Langsam verbreitete sich die Angst in der afrikanischen Elite und niemand fand jemals nach den Ereignissen in Guinea den Mut, dem Beispiel von Sékou Touré zu folgen, dessen Wahlspruch war: „Wir ziehen Freiheit in Armut dem Wohlstand in Sklaverei vor.“

Sylvanus Olympio, der erste Präsident der Republik von Togo, ein winziges Land in Westafrika, fand eine Mittelweg-Lösung mit Frankreich.

Er wollte nicht, dass sein Land weiter dem französischen Dominion angehört, weshalb er sich weigerte, den Kolonisations-Pakt mit De Gaulle zu unterschreiben, aber er stimmte zu, eine jährlichen Betrag an Frankreich zu zahlen für die sogenannten Wohltaten, die Togo durch die französische Kolonisation erhielt.

Es war die einzige Bedingung für die Franzosen, das Land nicht zu zerstören, bevor sie abzogen. Jedoch war die von Frankreich geschätzte Geldmenge so hoch, dass die Zahlung der sogenannten „kolonialen Schuld“ beinahe 40% des Staatsbudgets 1963 betrug.

Die finanzielle Situation des neu unabhängig gewordenen Togo war so instabil, dass Olympio, um aus dieser Situation zu kommen, beschloss, die französische koloniale Geld-Währung FCFA (der Francs für die afrikanischen Kolonien) zu verlassen und eine eigene Währung herauszugeben.

Am 13. Januar 1963, drei Tage nachdem sein Land begann, eigenes Geld zu drucken, hat eine Einheit von analphabetischen Soldaten mit Frankreichs Hilfe den ersten gewählten Präsidenten im neuen unabhängigen Afrika ermordet. Es war ein ehemaliger französischer Fremden- Legionär namens Etienne Gnassingbe, der angeblich 612 $ von der französischen Botschaft für seinen Job erhielt.

Olympios Traum war, ein unabhängiges und selbst-versorgendes und selständiges Land aufzubauen. Aber den Franzosen gefiel diese Idee nicht.

Am 30. Juni 1962 beschloss der erste Präsident der Republik Mali, sich aus der französischen kolonialen Währung FCFA zurückzuziehen, die 12 neu unabhängig gewordenen afrikanischen Ländern aufgezwungen wurde. Für den malischen Präsidenten, der zu einer sozialistischen Wirtschaft neigte, war es klar, dass die Weiterführung eines kolonialen Paktes mit Frankreich eine Falle war, eine Last für die Entwicklung des Landes.

Am 19. November 1968 wird Keita wie Olympio Opfer eines Coups, der von einem andere fanzösischen Legionär, dem Leutnant Moussa Traoré verübt wurde.

In der Tat haben in dieser turbulenten Periode des afrikanischen Kampfes der Befreiung von der europäischen Kolonisation die Franzosen wiederholt viele Fremdenlegionäre benutzt, um Coups gegen gewählte Präsidenten durchzuführen:

– Am 1. Januar 1966 führte Jean-Bédel Bokassa, ein ehemaliger französischer Fremdenlegionär einen Coup gegen David Dacko durch, den ersten Präsidenten der Zentrafrikanischen Republik.
– Am 3. Januar 1966 wurde Maurice Yaméogo, der erste Präsident der Republik Obervolta, jetzt Burkina Faso genannt, Opfer eines Staatsstreichs, der von Aboubacar Sangoulé Lamizana durchgeführt wurde, ein Ex-Fremdenlegionär, der mit den französichen Truppen in Indochina und Algerien gegen die Unabhängigkeits – Bewegungen dieser Länder kämpfte.
– Am 26. Oktober 1972 führte Mathieu Kérékou, Leibgardist von Präsident Hubert Maga, erster Präsident der Republik Benin, einen Staatstreich durch, nachdem er von 1968 bis 1970 französische Militärschulen durchlaufen hatte.

In der Tat sind in den vergangenen 50 Jahren insgesamt 67 Staatsstreiche in 26 Ländern Afrikas durchgeführt worden, von denen 16 französische Ex-Kolonien war, d. h. dass 61 % der Coups im frankophonen Afrika stattfanden.
Anzahl der Coups nach Ländern

ex-französische Kolonien                                                   andere afrikanische Länder
Togo 1                                                                               Ägypten 1
Tunesien 1                                                                         Libyen 1
Elfenbeinküste 1                                                                Äquatorialguinea 1
Madagaskar 1                                                                    Guinea Bissau 2
Ruanda 1                                                                            Liberia 2
Algerien 2                                                                           Nigeria 3
Kongo – RDC 2                                                                    Äthiopien 3
Mali 2                                                                                 Uganda 4
Guinea Conakry 2                                                               Sudan 5
———-                                                                                 _______________
Total 13
Kongo 3
Tschad 3
Burundi 4
Zentralafrika 4
Niger 4
Mauritanien 4
Burkina Faso 5
Komoren 5
______________
Total         32

Total (1 + 2) 45                                                                            Total 22

Wie diese Zahlen zeigen, ist Frankreich aktiv, einen festen Griff um seine Kolonien zu behalten, koste es, was es wolle.

Im März 2008 sagte der damalige französische Präsident Jacques Chirac:
„Ohne Afrika wird Frankreich in die Reihe einer drittklassigen Macht abgleiten.“
Chiracs Vorgänger Francois Mitterand prophezeite bereits 1957, dass:
„Ohne Afrika wird Frankreich keine Geschichte im 21. Jahrhundert haben.“

In diesem Augenblick, wo ich diesen Artikel schreibe, werden 14 afrikanische Länder von Frankreich gezwungen durch einen kolonialen Pakt, 85% ihrer Auslandsreserven in der Französischen Zentralbank zu hinterlegen unter Kontrolle des französischen Finanzministers. Bis heute (2014) muss Togo und 13 andere afrikanische Länder immer noch eine koloniale Schuld bezahlen. Afrikanische Führer, die sich weigern, werden gekillt oder Opfer eines Coups. Jene, die gehorchen, werden unterstützt und belohnt durch Frankreich mit einem üppigen Lebensstil, während ihr Volk in extremer Armut und Verzweiflung lebt.

Es ist so ein übles System, dass es sogar von der EU verurteilt wird, aber Frankreich ist nicht bereit, sein koloniales System aufzugeben, das etwa 500 Milliarden Dollar in die französische Staatskasse jedes Jahr fließen lässt.

Wir klagen oft afrikanische Führer der Korruption an und dass sie den Interessen westlicher Länder dienen, statt dem eigenen Volk, aber es gibt eine klare Erläuterung für das Verhalten. Sie verhalten sich so, weil sie Angst haben getötet zu werden oder Opfer eines Coups zu werden. Sie wollen, dass sie von einer starken Nation im Fall einer Aggression oder Unruhen gestützt werden. Aber im Unterschied zum Schutz einer freundlichen Nation, ist der vom Westen gebotene Schutz oft nur im Tausch dafür zu bekommen, wenn sie nicht dem eigenen Volk und den Interessen des Landes dienen.

Afrikanische Führer würden im Interesse ihres Volkes arbeiten, wenn sie nicht ständig von den kolonialen Ländern umschlichen und schikaniert würden.

1958, aus Angst vor den Konsequenzen, Unabhängigkeit von Frankreich zu fordern, erklärte Leopold Sédar Senghor: „Die Wahl des senegalesischen Volkes ist Unabhängigkeit; es wollen sie aber nur in Freundschaft mit Frankreich, nicht im Streit.“

Von da an akzeptierte Frankreich nur eine „Unabhängigkeit auf dem Papier“ für seine Kolonien, ließ aber bindende „Kooperationsabkommen von ihnen unterzeichnen, die im Detail die Natur der Verbindungen mit Frankreich regelten, insbesondere die Bindungen an Frankreichs koloniale Währung (den Franc), das französische Erziehungssystem, die militärischen und kommerziellen Präferenzen.

Hier werden die 11 wichtigsten Komponenten des Kolonisations-Fortsetzungs-Paktes seit 1950:

#1. Die kolonialen Schulden für die Wohltaten der Kolonisation Frankreichs.

Die neuen „unabhängigen“ Länder sollten für die von Frankreich gebaute Infrastruktur bezahlen.

Ich habe noch nicht die kompletten Details über die Summen, die Schätzung der kolonialen Wohltaten und die den Ländern aufgezwungenen Zahlungsbedingungen herausgefunden, aber wir arbeiten daran (helft uns mit Infos).

#2. Automatische Konfiszierung der nationalen Reserven

Die afrikanischen Länder müssen ihre nationalen Geldreserven in der französischen Zentralbank deponieren.

Frankreich hält die nationalen Reserven von 14 afrikanischen Ländern seit 1961: Benin, Burkina Faso, Guinea-Bissau, Elfenbeinküste, Mali, Niger, Senegal, Togo, Kamerun, Zentralafrikanische Republik, Tschad, Kongo-Brazzaville, Äquatorial-Guinea und Gabon.

„Die Handhabung der Geldpolitik für so eine Menge unterschiedlicher Länder ist unkompliziert, weil das ja von französischen Schatzamt geregelt wird, ohne jeden Kontakt mit den zentralen Steuerbehörden irgendeines der WAEMU-Länder (WestAfrikanischeÖkonomischeund MonetäreUnion). Zu den Bedingungen des Abkommens gehört, dass jedes afrikanische Land verpflichtet ist, mindestens 65% seiner Devisen-Reserven auf ein „Operations-Konto“ im französichen Schatzamt einzuzahlen und weitere 20 % für finanzielle Verbindlichkeiten.

Die CFA Banken schreiben auch ein Kredit-Maximum vor für jedes Land, das gleichbedeutend ist mit 20% der öffentlichen Einnahmen des vorausgegangenen Jahres. Obwohl die BEAC und die BCEAO eine Überziehens-Möglichkeit beim Französischen Schatzamt haben, wird zuvor die Zustimmung des Französischen Schatzamtes verlangt. Dieses hat die Währungsreserven der afrikanischen Länder in seinem Namen an der Pariser Börse notiert.

Kurz gesagt werden mehr als 80 % der ausländischen Reserven dieser afrikanischen Länder vom französischen Schatzamt kontrolliert. Die beiden CFA-Banken sind afrikanisch dem Namen nach, können aber keine eigene Geldpolitik führen. Die Länder selbst wissen nicht, noch wird es ihnen gesagt, wieviel im Pool der Auslandsreserven ihnen als Gruppe oder individuell gehört.

Die Gewinne der Investitionen dieser Fonds im Pool sollen angeblich in den Pool zurückfließen, aber es gibt keine Rechenschaft der Banken und auch nicht für die Länder. Die begrenzte Gruppe von hohen Beamten im Französischen Schatzamt, die Kenntnis von der Menge auf den „Operations-Konten“ haben oder wo diese Fonds investiert werden oder ob sie Profite machen, hat keine Erlaubnis, irgendwelche Informationen an die CFA-Banken weiterzureichen,“ schrieb Dr. Gary K. Busch.

Es wird jetzt geschätzt, dass Frankreich an die 500 Mrd. Dollar an afrikanischem Geld im Schatzamt hält und es wird alles tun, gegen alle zu kämpfen, die Licht in das Dunkel dieses alten Imperiums bringen wollen.

Die afrikanischen Länder haben keinen Zugang zu diesem Geld
Frankreich erlaubt ihnen, nur 15 % des Geldes in jedem gegebenen Jahr abzuheben. Wenn sie mehr als das brauchen, müssen sie es leihen von ihren eigenen 65 % im Schatzamt zum üblichen Zinssatz.

Um alles noch schlimmer zu machen, erlegt Frankreich noch ein Limit für das Borgen von Geld aus der Reserve auf. Das ist auf 20 % der öffentlichen Einnahmen des Vorjahres begrenzt. Wenn die Länder mehr vom eigenen Geld leihen mussten, hat Frankreich ein Veto.

Der ehemalige französische Präsident Jacques Chirac sprach jüngst über das Geld der afrikanischen Länder in den französischen Banken. Hier kommt ein Video, in dem er über das französische Ausbeutungssystem spricht. Er spricht auf französisch, aber hier ist ein kurzer Auszug: „Wir müssen ehrlich sein und zugeben, dass ein großer Teil des Geldes unserer Banken von der Ausbeutung des afrikanischen Kontinents kommt.“

#3. Frankreich hat Vorzugsrechte bei jeder neu entdeckten Ressource im Land

Frankreich hat das Erstkaufrecht auf alle Natur-Ressourcen, die in ihren ex-Kolonien entdeckt werden. Erst wenn Frankreich gesagt hat, dass es nicht interessiert ist, darf ein afrikanisches Land sich nach anderen Partnern umsehen.

#4. Priorität für franszösische Interessen und Unternehmen bei öffentlichen Beschaffungen und Auschreibungen

Bei der Vergabe von Regierungs-Aufträgen müssen französische Unternehmen als erste erwogen werden und erst danach dürfen sich die Länder anderswo umschauen. Es spielt keine Rolle, ob die Afrikaner woanders bessere Bedingungen erhalten.

Folglich sind in vielen der französischen ex-Kolonien die größeren ökonomischen Reichtümer in Händen von Franzosen. In der Elfenbeinküste z. B. besitzen und kontrollieren die Franzosen ALLE großen Betriebsmittel – Wasser, Strom, Telephon, Transport, Häfen und größere Banken. Dasselbe gilt für den Handel, Bau und Landwirtschaft.

Letzten Endes, wie ich einem früheren Artikel geschrieben habe, leben die Afrikaner jetzt auf einem Kontinent, der im Besitz von Europäern ist!

#5. Exklusivrechte für die Lieferung von militärischer Ausrüstung und der Ausbildung von Offizieren.

Durch ein ausgeklügeltes Schema von Stipendien, Darlehen und „Verteidigungs-Abkommen“ in Verbindung mit dem Kolonialpakt müssen die Afrikaner ihre höheren Offiziere zum Training nach Frankreich oder in französisch betriebene Trainings-Einrichtungen schicken.

Die Situation auf dem Kontinent ist jetzt so, dass Frankreich hunderte, ja sogar tausende Verräter trainiert und genährt hat. Sie sind Schläfer, wenn sie nicht gebraucht werden, und sie werden aktiviert, wenn sie für einen Coup oder andere Zwecke gebraucht werden!

#6. Das Recht Frankreichs, Truppen yu entsenden und militärisch zu intervenieren im Land, um seine Interessen zu verteidigen.

Laut etwas, das „Verteidigungsabkommen“ im Kolonialpakt genannt wird, hat Frankreich das legale Recht, militärisch in den afrikanischen Ländern zu intervenieren und auch Truppen in militärischen Basen und militärischen Einrichtungen permanent zu stationieren, die ausschließlich von Franzosen betrieben werden.

Französische Militärbasen in Afrikaner

Siehe hier:  French-military-bases-in-africa
Als Präsident Laurent Gbagbo in der Elfenbeinküste versuchte, die französische Ausbeutung des Landes zu beenden, organisierte Frankreich einen Coup. Während des langen Prozesses, Gbagbo zu stürzen, intervenierten französische Panzer, Kampfhelikopter und Spezialeinheiten direkt im Konflikt, feuerten auf Zivilisten und töteten viele.

Wie zum Hohn schätzte Frankreich, dass die französische Geschäftswelt mehrere Millionen Dollar verloren hätte, als bei der überstürzten Räumung von Abidjan 2006 die französische Armee 65 unbewaffnete Zivilisten massakrierte und 1200 verwundete.

Als Frankreich mit seinem Coup Erfolg hatte und die Macht an Alassane Outtara übergeben hatte, forderte Frankreich Outtara auf, der französischen Geschäftswelt Kompensation für die Verluste im Bürgerkrieg zu leisten.

Die Ouattara-Regierung bezahlte ihr doppelt so viel, wie sie als Verluste angegeben hatte.

# 7. Verpflichtung, Französisch zur offiziellen Sprache des Landes zu machen und die Sprache der Erziehungssystem

Oui, Monsieur. Vous devez parlez français, la langue d Molière! (Ja, mein Herr. Sie müssen französisch reden, die Sprache von Molière!)

Eine Organisation zur Verbreitung der französischen Sprache und Kultur ist geschaffen worden, genannt „Francophonie“ mit mehreren Unterabteilungen und angeschlossenen Organisation, die vom französischen Außenminister überwacht wird.

Wie dieser Artikel demonstriert, hättet ihr, wenn Französisch die einzige Sprache wäre, die ihr sprächet, nur 4 % Zugang zum menschlichen Wissen und Ideen. Sehr beschränkt.

#8. Verpflichtung, das französische Kolonialgeld zu verwenden

Das ist die wirkliche Milchkuh für Frankreich, aber es ist so ein übles System, dass es sogar von der EU verurteilt wird, aber Frankreich ist nicht bereit, von diesem kolonialen System abzuweichen, das 500 Mrd. Dollar aus Afrika in die Staatskasse bringt.

Bei der Einführung der Euro-Währung in Europa entdeckten andere europäische Länder das französische Ausbeutungssystem. Viele, besonders die nordischen Länder, waren entsetzt und empfahlen Frankreich, das System abzuschaffen, aber ohne Erfolg.

#9. Verpflichtung, Frankreich jährlich einen Rechenschaftsbericht abzulegen

Ohne Bericht, kein Geld.

Auf jeden Fall ist das Sekretariat der Zentralbanken der ex-Kolonien und das Sekretariat der zwei-jährigen Treffen der Finanzminister der ex-Kolonien von der französischen Zentralbank besetzt.

#10. Vezicht, eine militärische Allianz mit irgendeinem Land einzugehen wenn sie nicht von Frankreich authorisiert wird.

Afrikanische Länder haben im allgemeinen wenig regionale militärische Allianzen. Die meisten Länder haben nur Allianzen mit ihren ex-Kolonisatoren! (Komisch, aber sie können nicht anders!)

Im Falle von Frankreichs ex-Kolonien ist ihnen verboten, andere Militär – Allianzen zu schließen, als die, die ihnen angeboten werden.

#11. Verpflichtung, sich Frankreich anzuschließen in einer Situation von Krieg oder globaler Krise.

Über eine Million afrikanische Soldaten kämpften für die Besiegung des Nazismus und Faschismus im Zweiten Weltkrieg.

Ihr Beitrag wird oft ignoriert oder minimalisiert, aber wenn Frankreich bedenkt, dass es nur 6 Wochen dauerte für Deutschland, Frankreich 1940 zu besiegen, weiß es, dass Afrikaner nützlich sein könnten, in der Zukunft für die „Grandeur de la France“ zu kämpfen.

Da ist beinahe etwas Psychopathisches in der Beziehung von Frankreich mit Afrika.

Erstens ist Frankreich verbissen darauf versessen, Afrika zu plündern und auszubeuten seit den Zeiten der Sklaverei. Außerdem gibt es einen vollständigen Mangel an Kreativität und Vorstellungsvermögen der französischen Elite, über die Vergangenheit und Tradition hinauszudenken.

Schließlich hat Frankreich zwei Institutionen, die vollständig in der Vergangenheit festgefroren sind, besetzt mit paranoiden und psychopathischen „hohen Funktionären“, die ein apokalyptische Angst verbreiten, wenn Frankreich sich verändern würde, und deren ideologische Referenz aus dem Romantizismus des 19. Jahrhunderts stammt: es sind die Finanzminister und die Außenminister Frankreichs.

Diese beiden Institutionen sind nicht nur eine Bedrohung Afrikas, sondern auch für die Franzosen selbst.

Es liegt an uns Afrikanern, uns zu befreien, ohne um Erlaubnis zu bitten, weil ich immer noch nicht verstehen kann, wie zum Beispiel 450 französische Soldaten in der Elfenbeinküste eine Bevölkerung von 20 Millionen Menschen kontrollieren konnten!?

Die erste Reaktion der Leute, wenn sie von der französischen Kolonial-Steuer hören, ist oft die Frage: „Bis wann?“

Zum historischen Vergleich – Frankreich hat Haiti gezwungen, das moderne Äquivalent von 21 Milliarden Dollar von 1804 bis 1947 zu bezahlen (beinahe eineinhalb Jahrhunderte) für den Verlust der französischen Sklavenhändler und der Befreiung der haitianischen Sklaven.

Die afrikanischen Länder zahlen ihre Kolonialsteuer erst 50 Jahre lang. Also, denke ich, fehlt noch ein Jahrhundert!
Quelle – källa – source

https://einarschlereth.blogspot.de/2017/02/14-afrikanische-lander-von-frankreich.html

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Gruß an die Systeme

Der Honigmann

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Target-2 erreichte im Januar mit 795 Mrd. Euro einen Rekordstand. Das geldautomat-pleiteEuro-System wird seit 2016 offensichtlich wieder schwerstens gestresst. Bricht es zusammen, ist Deutschland pleite.

von Dr. Siegfried von Hohenhau

Die Target-2- Forderungen der Bundesbank (BuBa) gegen das Eurosystem bzw. die Europäische Zentralbank (ECB) erreichen wieder erschreckende Dimensionen: Das Euro-System wird seit 2016 offensichtlich wieder schwerstens gestresst! Bricht es zusammen, ist Deutschland schlicht pleite.

Es kommt dann zum Forderungsausfall von rund Euro 750 – 800 Milliarden während der ganze Bundeshaushalt nur knapp über Euro 300 Milliarden liegt. Der Vergleich beider Zahlen zeigt, um was es geht. Währenddessen döst die deutsche Bevölkerung vor sich hin und wird vom Mainstream mit nebensächlichen Themen beschäftigt.

Target-2-Sachstand (Februar 2017):

Die Target-2-Salden sind von Juli bis Dezember 2016 um € 94 Milliarden gestiegen. Ein weiterer Anstieg um €  40 Milliarden im Januar auf insgesamt rund € 794 Mrd. lag im Trend und wurde so auch von der BuBa  im Tagesverlauf des 06.02.2017 vermeldet. Am Abend des gleichen Tages teilte die Bundesbank jedoch mit, die Target-2-Forderung gegen das Euro-System betrage doch nur € 754 Mrd. Inzwischen (07.02.2017) lautet der Saldo für den 31.01.2017 nach Angaben der BuBa (aufgerundet) nun tatsächlich € 796 Mrd., womit die Saldenexplosion allein für Januar mit rund € 42 Milliarden bestätigt ist.

Diese Entwicklung ist ein schockierender Hinweis auf die schnell fortschreitende Zerrüttung des Eurosystems: Die Finanzwelt spekuliert mit dem Euro und kalkuliert dabei dessen Untergang ein.

Carl-Ludwig Thiele, Vorstand der Bundesbank, unternimmt im Handelsblatt vom 07.02.2017 [1] einen Erklärungsversuch, der wohl der Beruhigung dienen und gewissermaßen auf weiteren „normalen“  Anstieg der T2-Salden der Bundesbank vorbereiten soll: Der Anstieg der T2-Salden „könnte technisch als Ergebnis der grenzüberschreitenden Wertpapierankäufe gedeutet werden“ und „Unter Annahme einer unveränderten Struktur der Ankäufe ist ein weiterer Anstieg der T2-Salden wahrscheinlich.“

Wie beruhigend! Dieses Statement verbirgt mehr als es erklärt und Absicherung gegen zukünftiges Ungemach ist wohl auch der tiefere Sinn solcher nichtssagenden „Deutungen“ der Bundesbank, die die T2-Deutungshoheit längst an die EZB abgegeben hat.  T2 bildet die mit Abstand größte Forderungsposition Bundesbank.

Fällt diese Forderung aus, erlischt bei der Bundesbank und in Deutschland das Licht. Und da weiß der Bundesbankvorstand nicht einmal genau („könnte gedeutet werden“) was die genauen Ursachen für diese Hauptposition sind und hat auch keine Erklärung wie und bis wann diese Forderungen/Außenstände für Deutschland eingezogen werden können? Unfassbar!

Spiegelbildlich zum T2-Forderungsanstieg der BuBa gegen die EZB  sind die T2-Defizite von Italien und Spanien binnen kürzester Zeit um € 64 Mrd. bzw. € 35 Mrd. nach oben geschnellt (die positiven bzw. negativen Target-2-Salden der übrigen Euroländer haben sich dagegen wenig bewegt).[2] Die EZB selbst weist für Juli bis Dezember 2016 in ihrer eigenen Bilanz ein zusätzliches Target-2-Defizit von € 25 Mrd. aus.

Die Erklärung liegt in den außer Kontrolle befindlichen und seit Januar 2015 stattfindenden Staatsanleihekäufen der Europäischen Zentralbank (EZB, deren Haftungskapital nur € 11 Mrd. beträgt), die inzwischen auch „bedrucktes Klopapier“ als „werthaltige Anleihen“ zur Stützung schwacher Euroländer von Großspekulanten aufkauft (diese mögen wohl in London sitzen). Diese „Unwertpapiere“ bilden dann die Gegenposition zu den T-2-Forderungen der Bundesbank  gegen die EZB (€ 796 Mrd.).

Die EZB-Stützungskäufe belaufen sich auf monatlich € 80 Milliarden. Im normalen Geschäftsleben würde der Aufkauf von „Unwertpapieren“ schlicht als Betrug bzw. Untreue gewertet werden. Und so soll es auch weitergehen, denn die EZB kündigte soeben an, die Anleihekäufe  bis Dezember 2017 weiterlaufen zu lassen (gesamt € 2,28 Billionen), um im Euroland Konjunktur und Inflation (!) „anzukurbeln“.

Damit werden dann in den Tresoren der EZB (an der Deutschland zu 18 % beteiligt ist) überwiegend faule bzw. wenig werthaltige „Unwertpapiere“ der Südländer lagern (= Forderungen gegen diese). [3] Und natürlich freuen wir uns, dass das von der Mainstreampresse so emsig unterstütze „Inflationsziel“ der EZB und der Bundesregierung unser hart verdientes Vermögen und Einkommen beständig schmälert.

Im Gegensatz zu den vagen Spekulationen des Bundesbankvorstandes kann sicher geschlussfolgert werden, dass das QE-Programm (quantitative easing) der EZB den  dramatischen Anstieg der Target-2-Salden verursacht hat:  Kauft die EZB Staatsanleihen auf (= Aufkauf von Staatsschulden), dann verteilen sich diese Schulden innerhalb der EZB auf die Anteilseigner der EZB.

Da aber Deutschland mit 18 % größter Anteilseigner der EZB ist, entfällt auf D auch der größte Anteil an den aufgekauften Schrottpapieren, denn jedes Euroland ist – entsprechend seiner Anteilsquote an der EZB [4] – verpflichtet, sich an den Aufkäufen zu beteiligen.

Wenn nun die Bundesbank (als Teil des Eurosystems) in Deutschland deutsche Anleihen aufkauft (Normalfall), berührt dies den BuBa T2-Saldo nicht (anders, wenn der Verkäufer in Griechenland oder Italien sitzt), denn die Schulden bleiben in Deutschland und auch das Geld, das dafür aufgewandt wird.

Aber wenn beispielsweise die Griechische Zentralbank (BOG) oder die Banca d´Italia griechische bzw.  italienische Staatschulden von Hedge-Funds aufkaufen, werden diese professionellen Spekulanten  die Kaufpreiserlöse kaum im unsicheren griechischen bzw. italienischen Bankensystem belassen, sondern umgehend in ein „sicheres“ Euroland (DEU, NDL, LUX)  transferieren, was z.B. bei der BuBa sofort den „positiven“ T2-Saldo nach oben treibt (auf www.Target-2.de beschrieben, siehe etwa Plünderung der Deutschen Bundesbank).

Gleichermaßen verhält es sich, wenn die Spanische Zentralbank die eigenen Bonds (verzinsliche Wertpapiere =  auch Staatsanleihen) von einem Spanier aufkauft und dieser das Geld (den erhaltenen Kaufpreis) unverzüglich nach Deutschland überweist.

Es ist offensichtlich, dass großen Spieler – seit Beginn der EZB-Ankaufprogramme (Januar 2015) – riesige Spekulationen im Eurosystem am Laufen haben, gleichzeitig aber den nationalen Bankensystemen der Südländer (GR, IT, SP) so misstrauen, dass sie frei werdende Gelder von dort immer sofort abziehen und in den Norden (nach Deutschland, Luxemburg, Niederlande) senden.

Hauptsächlich deshalb sind seit 2015 die Target-2-Salden wieder dramatisch in Bewegung:

  • BuBa (Deutschland) von € 461 Mrd. auf € 796 Mrd. (31.01.2017)
  • BCL (Luxemburg)      von € 105 Mrd. auf € 187 Mrd.
  • BCN (Niederlande)    von  € 19 Mrd auf € 87 Mrd.  (bald Verfünffachung!)

Demgegenüber steht beispielhaft folgende negative T-2-Saldenentwicklung:

  • BdE (Spanien)               von – € 190 Mrd. auf – € 328 Mrd.
  • EZB (Europa)                 von – €   24 Mrd. auf – € 160 Mrd.

Unter dem Finanzjongleur Draghi hat die EZB seit dem Start (Januar 2015) ihrer – für die Bürger als Garanten völlig undurchsichtigen – Aufkaufprogramme (siehe jeweils EZB unter Stichwort: CBPP3/ ABSPP/ PSPP / CSPP) € 222 Mrd. italienische und € 159 Mrd. spanische Schulden aufgekauft [5] und unterstützt damit systematisch die im Eurosystem wildernden Großspekulanten.

Mit anderen Worten und für den Laien zum Verständnis:

Die EZB hat einigen Hedge-Funds für € 381 Mrd. italienische und spanischer Schrottpapiere  abgekauft und diese haben die Kaufpreise umgehend via Target-2-System in den sicheren Norden verschickt, wodurch die positiven Salden (=Schadensausgleichsforderungen) von Deutschland, Luxemburg und Niederlande sprunghaft angestiegen sind. Und „positive Salden“ heißt hier: Die deutschen Bürger werden zukünftig für diese mistigen „Unwertpapiere“ (durch Forderungsausfall ihrer Bundesbank) sehr teuer bezahlen und als Gegenleistung mehr oder weniger NICHTS erhalten.

Zusammenfassung:

Die regierenden Parteien verkaufen (im Interesse ihres temporären Überlebenswillens) den Euro weiterhin als alternativloses Friedensprojekt, das jeden finanziellen Wahnsinn rechtfertigt. Dadurch und weil sie bei Ihrem Treiben von der EZB und deren Chef Draghi massiv unterstützt und abgesichert werden (siehe EZB-Ankaufprogramme), können Finanz-Großspekulanten gigantische Euro-Krisengeschäfte auf volles Risiko der Bürger Deutschlands (und vor allem der Niederlande) tätigen. Es droht jedoch, dass am Ende die normalen und bislang vollkommen ahnungslosen deutschen und niederländischen Bürger an der ihnen aufgehalsten, fremden Zeche zugrunde gehen werden.

Denn anders als in dem mahnenden Vers von Wilhelm Busch – „Aber wehe, wehe, wehe! Wenn ich auf das Ende sehe!“-,  wird nicht Herr Draghi (ein weit schlimmerer Bube als Max und Moritz) von dem EZB-Finanz-Schneeballsystem zermahlen werden, sondern Deutschland und seine Bürger. Das Schweigen des Mainstream hierzu spricht Bände.

[1] Thiele in Handelsblatt 07.02.2017

[2] http://sdw.ecb.europa.eu/reports.do?node=1000004859

[3] EZB: Draghi will bis Dezember 2017 Anleihen kaufen – Handelsblatt

[4] EZB-Anteilseigner

[5]  https://www.ecb.europa.eu/mopo/implement/omt/html/index.en.html

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/96407-target-2-explosion-club-med

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Gruß an die Steuerzahler

Der Honigmann

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