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Posts Tagged ‘Stalin’


Dcliff_beersie NWO arbeitet seit langem systematisch an der Standardisierung der Menschheit. Man nennt es globale Gedankenkontrolle. Die Bemühungen  begannen 1909, als Clifford Beers (links) –  der wie seine Geschwister  in einer psychiatrischen Klinik sterben würde – die “US National Committee for Mental Hygiene” gründete und zu einem Netzwerk von Mentalhygiene - Gesellschaften auf der ganzen Welt aufrief.  Es entwickelte sich zur kalifornischen Eugenik -  Hitlers Lehrmeister. Seit 1920 wurde diese Entwicklung von der jüdischen Rockefeller Foundation  finanziert die sogar Hitlers Chef-Eugeniker, Ernst Rüdin finanzierte. Nach dem Krieg bildeten Nazi Psychiater die World Federation for Mental Hygiene. Als sich die jüdische Frankfurter Schule, die den marxistischen Feminismus erzeugte, dem Trend anschloss, fielen die letzten Bastionen der Lehre Christi sowie die  nationale und persönliche Identität. Die Welt ging moralisch verrückt in eine beispiellose Mediengehirnwäsche.

 brock-chisholm“Die einzige psychologische Kraft, die fähig ist, diese Perversionen (Kriege) hervorzurufen, ist die Moral, das Konzept von richtig und falsch … Seit vielen Generationen beugen wir unsere Nacken unter dem Joch der Sünden. Wir haben alle Arten  giftiger Gewissheiten, die  unsere Eltern, unsere Sonntags- und Tages-Schullehrer uns zugeführt haben, verschluckt…. “
“… Es ist seit langem allgemein anerkannt, dass die Eltern vollkommenes Recht darauf haben, ihren wehrlosen Kindern alle Standpunkte, jegliche Lüge oder Furcht, Aberglauben, Vorurteile, Hass, oder Glauben  aufzumüssigen. Es ist aber erst vor kurzem klar geworden, dass diese Dinge Neurosen, Verhaltensstörungen, emotionale Invalidität verursachen sowie die Entwicklung in einen Zustand der emotionalen Reife verhindern, die geeignet ist,  die Menschen sich zu Bürgern einer Demokratie entwickeln zu lassen….” (kanadischer Psychiater Brock Chisholm, Mitbegründer der WFMH und 1. Vorsitzender der WHO, Freund des kommunistischen Alger Hiss, der den Russen das US Rezept für eine Atombombe gab –  Steps toward Global Mind Control.

johnrawlingsrees-tavistock“Wenn wir die beruflichen und sozialen Aktivitäten  anderer Menschen infiltrieren sollen,  glaube ich, wir müssen die Totalitären nachahmen und  eine Art Fünfte Kolonnen-Aktivität organisieren!”  John Rawlings Rees (links), MD, vom Tavistock Institute. 1920.

Das Tavistock Institut für Medizinische Psychologie war der Pionier der Erforschung der psychologischen Kriegsführung unter der Leitung von Brigadegeneral John Rawlings Rees. Hier studierte das Britische Armee-Büro für Psychologische Kriegsführung die Auswirkungen des starken Stresses und der Granatenschocks auf britische Soldaten  und erforschte die menschliche “Sollbruchstelle”, um zu lernen, wie man Konflikte und psychologischen Schock verwenden könnte, um grosse Bevölkerungen  zu manipulieren und lenken.  freudDafür bedeutete die Ankunft  des  talmudischen Manipulators, Sigmund Freud, (rechts) einen enormen Gewinn.

Tavistock wurde verwendet, um die Nachkriegsführer von Deutschlands Regierung, Kirchen, Schulen, Unternehmen usw. unter den Kriegsgefangenen, die leicht zu manipulieren waren, zu programmieren. Die Rothschild-Programmierer arbeiten aus Tavistock.
Es war hinter dem berüchtigten LSD-MKUltra Experiment.
Es war und ist ein führendes Zentrum der Gedankenkontrolle – sowohl in Großbritannien als auch insbesondere in den USA – wo niemand eine führende Position bekommt, es sei denn er hat eine Tavistock-Gehirnwäche durchgemacht. Die Methoden der Freudschen Psychotherapie veranlassen durch Destabilisierung ihres Charakters dauerhafte psychische Krankheit bei denjenigen, die sich dieser Behandlung unterziehen.

Dies ist der Hintergrund der Rücksichtslosigkeit, die jetzt gegen unseren Geist verübt wird.

Idissonant-cogitionn der Zwischenzeit sind die Methoden durch die Entwicklung der Massenmedien und der Sozialforen des Internets, ausgefeilter und  in ihrer Einfachheit  teuflischer geworden.

Jon Rappoport 24 Febr. 2015: Hier ist, wie die NWO  Sie in die Unterwerfung durch die Medien manipuliert. Widerspruch, Widersinn, Dissonanz; Akzeptanz, Hingabe, Passivität.

Beispiele der kognitiven Dissonanz
1)pleasant-lies Zum Beispiel die diesjährige Grippeimpfung. Die US-Regierung hat zugegeben, der Impfstoff ist auf ein Grippevirus, das nicht in der Bevölkerung zirkuliert, ausgerichtet. Daher ist selbst durch herkömmliche Standards  der Impfstoff nutzlos. Die Fallgrube ist, dass die CDC sagt, die Menschen sollten den Impfstoff trotzdem nehmen.
Der Programmwirt leitet all diese Informationen weiter – und stellt  die Situation nie ernsthaft in Frage,  torpediert nie die Regierung für die Empfehlung der Impfung.
Der durchschnittliche Betrachter fühlt  einen Ruck, einen Impuls des Unbehagens. Die Impfstoff-Geschichte ist Idiotie, aber der vertrauenswürdige Programmwirt akzeptiert.

Die Topmanagers der Nachrichten und Spitzen-Propaganda-Agenten rechnen mit kognitiver Dissonanz. In der Tat, sie wollen, dass sie stattfindet. Sie machen es möglich. Immer wieder. Warum?
Sie wirft den Betrachter ins Trudeln. Und in diesem Geisteszustand  wird er in seinem Bemühen, den Widerspruch zu lösen, in der Regel  wählen …sich zu ergeben. Glauben Sie dem Studienwirt. Es ist die einfachere Art.

2) Der Betrachter wird sogar  seine eigene Wahrnehmung bezweifeln. “Ich sehe keinen Grund, dass Gebäude 7 zusammenbricht (11. Sept.), aber die Nachrichten bringen das nicht, also … muss ich mich täuschen.”
Das ist die Macht der Nachrichten. Sie stellen uns Absurditäten vor und bewegen sich dann weiter, als wäre nichts passiert.

Tcognitive-dissonancehe Einführung des Widerspruchs, der Dissonanz und Absurdität, die  wie gewöhnliche Realität auftreten, ist ein absichtliches Merkmal der Gehirnwäsche.

3) In den Abendnachrichten berichtet der Programmwirt, dass US-Staatsanleihen um weitere drei Billionen US-Dollar gestiegen seien. Dann kommt er mit einer Erklärung  eines US-Notenbank-Sprechers: Die neue Verschuldung sei kein Problem; in der Tat sei es solide Geldpolitik; sie stärke die Wirtschaft.
Der Betrachter, der in dieser Absurdität gefangen ist, versucht, einen Sinn zu finden, dann gibt er auf und  akzeptiert passiv. Gehirnwäsche.

4)Global CO2-global-temp. Der Programmwirt geht zur nächsten Geschichte: “Die USA erleben einen der kältesten Winter in der Geschichte, (es  sei), ein weiterer Beweis für die Auswirkungen der (nicht vorhandenen – links) weltweiten Erwärmung, so die Ansicht der Wissenschaftler der Vereinten Nationen.”
Der Betrachter schüttelt den Kopf und versucht, sich mit dieser Dissonanz auseinanderzusetzen, ergibt sich und akzeptiert, was er hört. Tiefere Passivität ist die Folge. Tiefere Gehirnwäsche.

Immer weiter geht es in den Nachrichten., Tag für Tag, Monat für Monat, Jahr für Jahr,

Unter den vielen Anhängern der konventionellen Nachrichten ist das Bildungssystem. Die meisten Lehrer lernen nie Logik, und sie  lehren sie nicht. Das Ergebnis? Ihre Schüler gewinnen nie die Möglichkeit oder den Mut, die Nachrichten und ihre Dissonanzen zu verwerfen.
Was weniges diese Schüler von 12 oder 16 Schuljahren  profitieren, opfern sie schließlich auf dem Altar der Konsensus-Realität – wie ihnen  jeden Abend auf dem Bildschirm gezeigt wird.
Angesichts der Absurditäten, die nie zusammenhängen oder Sinn machen,  ergeben sie ihre Seelen.

Wenn Speace-priceie genügend Abstand von den Nachrichten gewinnen, die Sie jeden Abend beobachten,  sie auseinandernehmen  und  jede Dissonanz sehen, erkennen Sie, dass die Nachrichten völlig surreal sind. Sie werden jedoch als völlig normal verkauft. Das ist ihr Trumpf – die Fähigkeit, sich als die ultimative Normalität zu verkaufen.

Für einen Pulitzer-Preis nominiert, arbeitet Jon Rappoport seit 30 Jahren als investigativer Reporter und schreibt Artikel über Politik, Medizin und Gesundheit für die CBS Health, LA Weekly, das Spin Magazin, den Stern und andere Zeitungen und Zeitschriften in den USA und Europa. Er hat vor Publikum auf der ganzen Welt Vorlesungen und Seminare über Weltpolitik, Gesundheit, Logik und Gestaltungskraft  geliefert.

ukraine-cyber-battleDas ukrainische Informations-Ministerium will gegen die „Kreml-Propaganda“ in den Sozialen Medien ankämpfen. (Foto: Informations-Ministerium der Ukraine)
Das ukrainische Informations-Ministerium hat eine Webseite unter der Domain „i-army.org“ erstellt, auf der Aufgaben an heimische Cyber-Krieger verteilt werden. Die Cyber-Krieger verfügen über geschützte Logins.

The Guardian 31 Jan. 2015: Die britische Armee ist dabei, eine Spezialeinheit von Facebook-Kriegern für psychologische Operationen unter der Nutzung von Sozialen Medien zu schaffen, um  sich im Informationszeitalter in der unkonventionellen Kriegsführung zu engagieren.

Dtavistockie 77. Brigade soll in Hermitage basieren, in der Nähe von Newbury, Berkshire, wird etwa 1500 Mann stark und wird von Einheiten, die aus der ganzen Armee einbezogen werden, gebildet. Sie wird im April offiziell ins Leben gerufen. Die Brigade wird für das, was als nicht-tödliche Kriegsführung beschrieben wird, verantwortlich sein.
“Sie ermöglicht es, uns mit einem Publikum, das wir sonst nicht erreichen würde, zu engagieren”, sagte ein israelischer Armeesprecher (Modell).

Kommentare
fighting-over-soulsWarum geben sich die NWO-Demagogen so viel Mühe, um Ihr Urteilsvermögen und Selbstvertrauen zu vernichten?
Aus dem gleichen Grund wie jeder Diktator in der Geschichte: Hitler, Stalin, Mao haben den gleichen Trick mit verschiedenen Methoden benutzt. Sie wollen Sie dorthin bringen, wo sie wollen, dass Sie gehen. Sie führen Sie zur Hölle – weil sie Sie Ihrer Identität, Glauben und Willen, dorthin zu gehen, wo Sie eigentlich wollten, beraubt haben.
Sie wollen einfach Ihre Seele –  um Sie zu befrieden, so dass Sie keine Gefahr für sie bedeuten. Sie wollen Sie zu ihrem willigen Werkzeug machen.
Wollen Sie das wirklich erlauben?

http://new.euro-med.dk/20150312-wie-die-nwo-sie-versklavt-kognitive-dissonanz-durch-ihre-taglichen-nachrichten-und-militarische-gehirnwasche-in-sozialen-medien.php

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Gruß an die Klar-Denkenden

Der Honigmann

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Für die Spaltung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg waren vor allem die westlichen Alliierten verantwortlich, sagt ein russischer Historiker. Er analysiert die Folgen der Konferenz von Jalta, deren Auftakt sich in der laufenden Woche zum 70. Mal jährt.

Historiker Wladimir Petschatnow, Lehrstuhlchef für Europa- und Amerika-Geschichte an der Moskauer Diplomaten-Uni MGIMO, sagte in einem am Montag veröffentlichten Interview mit der „Rossijskaja Gaseta“: „In Bezug auf jene Konferenz gibt es viele falsche Deutungen – vor allem in Osteuropa und im Baltikum. Dort fühlte man sich durch die Entscheidungen der Konferenz benachteiligt. Auch die Roosevelt-Gegner am äußersten rechten Rand in den USA stimmten ihnen bei. Aus ihrer Sicht soll der kranke und schwache US-Präsident zu viele ungerechtfertigte Zugeständnisse an Stalin gemacht haben – darunter in Sachen  Polen, Osteuropa und Fernost. Dies betrachteten sie als Versagen der US-Diplomatie. Doch das stimmte nicht.“

Petschatnow erläuterte: „Der damalige US-Außenminister Edward Stettinius sagte, in Jalta habe Roosevelt nicht davon abgetreten, was er behalten konnte. Die Sowjetunion war damals natürlich die entscheidende Macht, das musste man berücksichtigen. Nach Einschätzung der US-Militärs war die Sowjetunion zu jenem Zeitpunkt sowohl im Fernen Osten als auch in Osteuropa vorherrschend – die Amerikaner könnten nur versuchen, die Kurilen vor der Ankunft der Sowjettruppen zu erobern. Es ging also nicht um Fehler der US-Diplomatie, die ziemlich aktiv und beharrlich agierte. Doch die Alliierten hatten zuvor die Eröffnung der zweiten Front verzögert und die Zerschlagung Deutschlands auf die Rote Armee gebürdet. Die USA und Großbritannien hatten also bereits 1942 und 1943 ihre wichtigsten strategischen Entscheidungen getroffen – und nicht in Jalta. Im Februar 1945 war also alles schon vorbestimmt.“

In Bezug auf Stalins Haltung zu Nachkriegsdeutschland sagte der Historiker: „Zum Februar 1945 wurden die Besatzungszonen bereits vereinbart. Roosevelt befürwortete eine Spaltung Deutschlands und betrachtete die Besatzungszonen als mögliche künftige Grenzen dieser Spaltung. Stalin äußerte sich nicht so eindeutig. Ich denke, Stalin war sich im Klaren über die möglichen Folgen solch einer harten Entscheidung, aber auch darüber, wie stark der deutsche Nationalgeist ist. Er wusste: Falls man Deutschland in einem erniedrigten Zustand hält, werden Revanchisten früher oder später kommen, die unter dem Motto einer Wiedervereinigung der deutschen Gebiete in der Lage sein werden, viel Böses in Europa anzurichten.“

Petschatnow betonte: „Für die Spaltung Deutschlands waren vor allem die westlichen Alliierten verantwortlich: Sie waren Stalin immer einen Schritt voraus. Als Stalin im Jahr 1952 vorschlug, Deutschland neutral, einheitlich und blockfrei zu machen, wurde jener Vorschlag abgelehnt.“

Der Experte sagte weiter zu den Hintergründen der deutschen Teilung: „Gleich nach dem Krieg war Großbritannien mehr als sonst jemand daran interessiert, dass ein starkes und lebensfähiges Deutschland bestehen bleibt, und zwar als Gegengewicht zu der Sowjetunion. Churchill ging außerdem davon aus, dass die europäische Wirtschaft ohne Deutschland nicht in der Lage wäre, die Nachkriegs-Zerrüttung zu überwinden. Später stimmten auch die Amerikaner diesem Standpunkt zu. Deshalb war die deutsche Frage während einer langen Zeit kompliziert und schmerzhaft. Doch letztendlich kam es zu einer Spaltung: Sowohl für den Westen als auch für die Sowjetunion war es günstiger, zumindest einen Teil Deutschlands in ihrem jeweiligen Einflussbereich zu haben.“

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….danke an Conny.
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Gruß an die Historiker
Der Honigmann
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growing_power

Das englische Original von Dr. William Pierce ist am 11. Juli 2014 unter dem Titel Background to Treason – A Brief History of U.S. Policy in the Middle East – Part 5: Growing Zionist power in the Postwar Era [1] erschienen. Ursprünglich erschienen in der Januarausgabe von National Vanguard (1984) Links sowie ein Teil der Bilder stammen nicht aus dem englischen Original, sondern wurden bei der Übersetzung hinzugefügt. Übersetzt von Osimandia.

Wenn der Zweite Weltkrieg eine Wasserscheide des Aufstiegs und Falls der westlichen Zivilisation und der Rasse, die diese Zivilisation geschaffen hatte, war, dann war er noch viel mehr ein einschneidendes Ereignis in der Geschichte der Rasse, die ihr Bestens gegeben hat, diese Zivilisation zu vergiften und zu deformieren, während sie ihren eigenen Lebensunterhalt aus ihr sog.

Für die westlichen Völker war der Krieg ein spiritueller Todeskrampf. Für die Juden hingegen bedeutete er den endgültigen Ausbruch aus dem Ghetto. Die Französische Revolution und die Napoleonischen Kriege hatten die Mauern, innerhalb derer sie während des Aufstiegs des Westens eingekapselt waren, brüchig gemacht. Der Erste Weltkrieg und die bolschewistische Revolution hatten ihnen bedeutsame weitere Mauerbrüche verschafft und gleichzeitig die meisten noch verbliebenen Barrieren entfernt, die sie daran hinderten, ihre Toxine im Körper ihres Wirts zu verbreiten. Der Zweite Weltkrieg sah die Zerstörung der letzten Verteidigungslinie gegen sie und wurde gefolgt von jüdischer Metastasenbildung.

In den Nachkriegsjahren feierten die Juden einen Triumph nach dem anderen. Ihre Gegner waren getötet, öffentlich diskreditiert oder zum Schweigen eingeschüchtert; die Ideen und Werte aus ihrem ideologischen und spirituellen Arsenal waren an die Stelle der einheimischen Ideen und Werte ihrer Wirtsvölker gerückt; keine Tür blieb ihnen mehr verschlossen.

Sie erlitten allerdings einen bedeutenden Rückschlag: Ihr mühevoll erarbeitetes Arrangement in Russland geriet fast vollkommen durcheinander und sie verloren dort viele der Gewinne, die sie früher gemacht hatten. Stalin, der mehr als vier Jahrzehnte lang eng mit ihnen zusammengearbeitet hatte – zuerst beim Umsturz der alten Ordnung in Russland und der Auslöschung der Millionen, die sich der Bolschewisierung widersetzten, und dann im Kampf gegen Deutschland – war irgendwann vor Ende des Krieges geworden wie der Pharao, “der Josef nicht kannte”. [2. Mose 1, 8]

Tatsächlich hatte Stalin die Juden besser kennengelernt als gut für sie war. Er hatte bereits vor Kriegsbeginn den vollkommenen Mangel an Respekt gesehen, den sogenannte “russische” Juden Russland, “deutsche” Juden Deutschland usw. entgegenbrachten. Er erkannte schließlich, dass die Juden als organisierte, tatkräftige und selbstbewusste Minderheit voller Verachtung für jeden, der ihr nicht angehört, und immer bereit, alles daran zu setzen, ihr eigenes Wohl auf Kosten ihres Wirtsvolks voranzutreiben, eine potenzielle fünfte Kolonne innerhalb jedes Landes waren, das ihre Anwesenheit duldete.

Das war ganz prima, wenn die Komintern sich auf sie verlassen konnte, die etablierte Ordnung im ganzen Westen zu unterhöhlen, und wo auch immer außerhalb Russlands sie lebten als Agenten des Marxismus zu dienen; es war weniger prima, eine solche Truppe auf freiem Fuß im sowjetischen Mutterland und insbesondere in Machtpositionen zu haben – und vor dem Krieg waren Juden in der sowjetischen Machtstruktur einschließlich der Geheimpolizei enorm überrepräsentiert. Wie der Pharao hielt Stalin es für klug, sich mit ihnen zu befassen, bevor “sich ein Krieg erhöbe” und “sie sich auch zu unseren Feinden schlagen und wider uns streiten mögen”. [2]

Er begann sich nach der Niederlage Deutschlands im Jahr 1945 ernsthaft mit ihnen zu befassen und er beschleunigte sein Programm der Entjudaisierung der sowjetischen Staatsbürokratie und der kommunistischen Parteihierarchie massiv, als sie 1948 ihren Zug in Palästina machten und den ausdrücklichen Anspruch auf die Loyalität aller Juden erhoben, wo auch immer sie zufällig lebten. Wenn Stalin 1953 am Vorabend einer gerüchteweise geplanten radikalen Säuberungsaktion von allen Juden in einflussreichen Positionen in der Sowejtunion nicht gestorben wäre, hätte er möglicherweise ein Erbe hinterlassen, für das alle nachfolgenden Generationen von Russen ihm dankbar gewesen wären. Doch auch so erreichte er in dieser Hinsicht noch vor seinem Tode sehr viel.

Die Juden erkannten selbstverständlich die Gefahr, die dem Zionismus innewohnte und die Scharfsinnigeren aus ihren nichtjüdischen Wirtsvölkern alarmieren und eine Reaktion bei ihnen hervorrufen würde. Aber 1948 wurden die mahnenden Stimmen von denjenigen Juden übertönt, die durchaus zutreffend eine nichtjüdische Welt sahen, die (zumindest außerhalb der Sowjetunion) so durch und durch beschwindelt und demoralisiert war, dass sie ihren ersten großen Griff im Nahen Osten nach der Einrichtung des Palästinamandats fast drei Jahrzehnte zuvor ohne nennenswerte Beeinträchtigung machen konnten.

Illegale jüdische Einwanderer aus Europa waten 1946 in Palästina an Land. Möglicherweise wurden viele davon als Holocaustopfer gezählt.

Obwohl ein destabilisierter Naher Osten offensichtlich im Gegensatz zu den Interessen der Vereinigten Staaten, Großbritanniens, Frankreichs und anderer westlicher Nationen stand, deren Volkswirtschaften vom Import nahöstlichen Erdöls abhängig waren, hatten die Juden 1948 ihren Klammergriff um den demokratischen politischen Prozess in diesen Ländern so gefestigt, dass sie nicht nur in der Lage waren, jede nennenswerte Opposition gegenüber ihren Plänen schon im Vorfeld am Aufzukommen zu hindern, sondern es auch schafften, genau den westlichen Regierungen, die von diesen Plänen am meisten bedroht waren, sowohl unter als auch auf dem Tisch Unterstützung dafür abzunötigen.

Und selbstverständlich konnten sie kaum eine Opposition von den Sowjets erwarten, da diese als die Hauptprofiteure von Aufruhr und Instabilität im Nahen Osten feststanden. Es ist daher nicht überraschend, dass die Sowjetunion das zweite Land war, das dem Vorhaben der Juden seinen offiziellen Segen gab, indem sie der Gruppe von Zionistenführern, die sich am 14. Mai 1948 selbst zur provisorischen Regierung des neuen Staates Israel ausriefen, den sie sich aus Palästina herauszutrotzen gedachten, de jure die Anerkennung aussprach.

Was hingegen einer Erklärung bedarf, ist die Tatsache, dass die Vereinigten Staaten, die davon nichts zu gewinnen aber alles zu verlieren hatten, dass erste Land waren, das die Zionisten diplomatisch anerkannte: Während die Sowjetunion wenigstens eine Anstandsfrist von drei Tagen verstreichen ließ, verkündete US-Präsident Harry Truman mit Führungsjuden, die ihm in den Nacken atmeten, die Anerkennung Israels durch die USA in Washington nur 11 Minuten, nachdem dessen Existenz in Tel Aviv ausgerufen worden war.

Der jüdische politische Einfluss in Amerika war natürlich schon vor dem Krieg stark gewesen, aber er war nach 1945 noch viel stärker. Teilweise war die Zunahme die vorhersehbare Folge der enormen Anstrengungen, die Juden während des Krieges auf die Vergrößerung und Verfeinerung ihrer Propagandamaschinerie verwendet hatten. Die Welt hatte noch nie zuvor eine Propagandakampagne gesehen wie die, die Juden in ihrem Krieg gegen Hitler eingefädelt hatten: Nicht alleine, dass Presse, Kino[3] und Radio – die auch schon vor dem Krieg weitgehend unter ihrer Kontrolle waren – bei der Schaffung eines Niagarafalls aus Hass und Fehldarstellung koordiniert im Gleichschritt marschierten, wurden darüberhinaus auch Tausende von geschäftlichen, beruflichen, religiösen, Bildungs-,  Bürger- und Regierungsorganisationen und -behörden zum gleichen Zweck mobilisiert.

All die Juden, welche die Bemühungen des Office of War Information (die bedeutendste Propagandabehörde der Regierung) oder des Songwriters War Committees gelenkt hatten,die als Mitglieder des Arts Council des Office of Civilian Defense Gehälter bezogen hatten, die für das Writers’ War Board am Fließband antideutsche Schundliteratur produziert hatten, die ideologisch eingefärbte Leitfäden für Lehrer und Unterrichtsmaterialien herausgegeben hatten, die Hunderte von Meinungsumfragen durchgeführt hatten, um zu sehen, wie die ganze Propagandakampagne verläuft, gingen nach dem Krieg nicht zurück in ihre Großhandlungen und Warenhäuser.

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Dieser gigantisch aufgeblähte Apparat zur Kontrolle der öffentlichen Meinung ist jedoch nur ein Teil der Erklärung für den gestiegenen politischen Einfluss, den Juden ausübten. Ihr As im Ärmel der Nachkriegszeit war der Holocaust: die berichtete Vernichtung von 6.000.000 ihrer Brüder in “Gasöfen” (um ihre schauderbar suggestive aber vorsätzlich irreführende Terminologie zu gebrauchen) durch Hitlers judenhassende Lakaien. Alles, was die Juden vor und während dem Krieg über Propaganda gelernt hatten, und der ganze Apparat, den sie zur ihrer Schaffung aufgebaut hatten, floss in eine neue Kampagne ein: Die Propagierung der Holocaust-Geschichte. Hier ist nicht der geeignete Ort, die Einzelheiten dieser Geschichte zu überprüfen; hier sind wir nur mit der Art und Weise befasst, wie sie benutzt wurde und welche Wirkungen sie auf die offizielle Regierungspolitik hatte. [5]

Vor dem Krieg hatten Juden Macht, die sich hauptsächlich aus ihrem Reichtum und ihrer Kontrolle über einen großen Teil der Nachrichten- und Unterhaltungsmedien speiste. Sie waren in der Lage, Politiker und andere Verbündete mit ihrem Geld zu kaufen, und sie waren in der Lage, ihre Medienmacht dazu zu nutzen, ihre Verbündeten zu propagieren und ihre Feinde einzuschüchtern – und auch dazu, die öffentliche Meinung zu verschiedenen Themen in eine Richtung zu lenken, die jüdischen Interessen genehm war. Aber sie genossen im großen und ganzen keine Sympathie. Nur sehr wenige Amerikaner mochten sie, und viele waren bereit, öffentlich gegen sie aufzustehen.

Der Autohersteller Henry Ford war in den 1920ern gegen sie aufgestanden, bis seine Furcht vor ihrer Geldmacht zu groß geworden war. Der unabhängige Verleger und Rundfunkmoderator Father Charles Coughlin war sogar noch 1942 gegen sie aufgestanden. Jeder Politiker in einem Bezirk mit einer unabhängigen Zeitung und angemessenen nichtjüdischen Quellen für die Finanzierung seiner Wahlkampagne konnte es sich leisten, gegen sie aufzustehen, und viele taten das auch. Während die Juden und ihre Verbündeten im Kongress und im Weißen Haus die Vereinigten Staaten 1940 und 1941  in den Krieg gegen Hitler hineinmanövrierten, prangerten Dutzende Senatoren und Mitglieder des Repräsentantenhauses ihre Pläne öffentlich an. Millionen normaler nicht ideologisierter Amerikaner sahen Juden ganz allgemein als unheilvoll und widerwärtig an und betrachteten besorgt ihre zunehmende Macht. Juden konnten von vollkommen respektablen konventionellen Bürgern – als Juden – kritisiert werden, und wurden das auch oft.

Nach dem Krieg und ein paar Jahre nach der unablässigen Holocaust-Propaganda hatten die Juden nicht nur Macht sondern genossen auch Mitgefühl. Respektable, konventionelle Bürger hatten – ganz unabhängig von ihren tatsächlichen Gefühlen gegenüber Juden – Angst, sie zu kritisieren, weil sie besorgt waren, als kaltschnäuzig und herzlos gegenüber einer Rasse zu erscheinen, die schon so viel erlitten hatte.

Das war sogar noch ausgeprägter bei Politikern der Fall. Sich dem organisierten Judentum bei einem beliebigen Thema entgegenzustellen zog das Risiko nach sich, als “Antisemit” etikettiert zu werden. Das mag vielen Politikern noch vor den Krieg egal gewesen sein, aber ab den späten 1940er Jahren wurde es als politischer Todeskuss angesehen.

Und was hätte “antisemitischer” sein können, als den armen, verfolgten Juden das Recht auf ein eigenes Land zu verwehren, in dem sie um ihre Brüder, die in den Gaskammern verschwunden waren, weinen konnten, in dem sie beten konnten, wie es ihnen gefiel, und wo sie niemanden stören würden? So zumindest präsentierten die kontrollierten Medien die Frage der amerikanischen Öffentlichkeit, und das hatte auch die erwünschte Wirkung. Ein weit verbreitet gelesener Holocaust-Publizist brachte es mit bescheidener Untertreibung auf den Punkt:

Die Zionisten schafften es, unter Gesetzgebern, kirchlichen Würdenträgern und der Öffentlichkeit ganz allgemein ein Klima des Wohlwollens gegenüber dem Zionismus zu schaffen. Das Schicksal der europäischen Judenheit rief Mitgefühl unter Nichtjuden hervor; die Anstrengungen einer Gemeinschaft von Pionieren in Palästina fanden bei vielen Amerikanern positiven Anklang. [6]

Amerika war nicht das einzige Land, dessen Politiker in den ersten Nachkriegsjahren von der Unfähigkeit befallen waren, im Einklang mit nationalen Interessen zu handeln, wann immer jüdische Interessen anders geartet waren. Großbritannien, welches das Palästina-Mandat von dessen Anfang an verwaltet hatte, erfuhr das jüdische Joch auf eine besonders demütigende Art und Weise.

Die jüdischen Siedler in Palästina hatten sich immer darüber beschwert, wie die britischen Behörden ihre Aufgaben ausführten. Gleichgültig wie sehr die Briten die Juden auf Kosten der einheimischen Palästinenser bevorzugten, es war nie genug; die Juden forderten immer mehr und kreischten, die Briten wären “antisemitisch”, wenn den Forderungen nicht umgehend nachgekommen wurde.

Eine Hauptquelle für Spannungen war die Weigerung der Juden, die von den Briten festgelegten Einwanderungsquoten einzuhalten. Die Briten waren bestrebt, die Unruhe unter den Palästinensern über den wachsenden jüdischen Einfluss in ihrem Land auf ein Minimum zu begrenzen, aber die Juden waren fest entschlossen, so schnell wie möglich eine zahlenmäßige Mehrheit in Palästina zu erreichen.

Jüdischer Bombenterror auf das King David Hotel in Jerusalem, bei dem 101 Briten und Araber getötet wurden. Hier suchen britische Soldaten im Schutt nach ihren Toten.

Die Irgun, die ursprünglich ihre terroristische Aktivität gegen die palästinensiche Bevölkerung gerichtet hatte, begann, britische Polizeiposten in die Luft zu jagen und britische Soldaten, die alleine unterwegs waren, in den Rücken zu schießen, als die britische Regierung Maßnahmen ergriff, die illegale jüdische Einwanderung einzudämmen. Nach Ausbruch des Krieges verschrieb sich eine besonders gewalttätige Fraktion der Irgun, die Stern-Gang vorwiegend antibritischen Aktivitäten. Während britische Soldaten in Europa starben, um Deutschland sicher für die Juden zu machen, ermordeten Juden in Palästina britische Soldaten.

Als der Krieg in Europa zu Ende war, drückten die Juden ihre Dankbarkeit gegenüber den Briten dadurch aus, dass sie ihren antibritischen Terrorismus verstärkten. Einer ihrer stolzesten Augenblicke kam am 22. Juli 1946, als Irgun-Terroristen das King David Hotel in Jerusalem, das Sitz britischer Verwaltungsbehörden war, in die Luft jagten und dabei 101 Briten und Araber töteten.  Auf diese Heldentat folgend entführten sie britische Soldaten, erdrosselten sie und versetzten die Leichen mit Sprengfallen.

Die britische Armee wurde angewiesen, ihren Kampf gegen die Irgun mit auf dem Rücken gefesselten Händen zu führen. Jedes Mal, wenn das  britische Militär einen Vorstoß unternahm, ernsthaft gegen jüdische Terroristen in Palästina durchzugreifen, übten Juden in London Druck auf die Politiker aus und die Armee wurde zurückgepfiffen. Diese Aktivität war ein Vorgeschmack auf die lähmenden Restriktionen, die Politiker in Washington während der Kissinger-Ära den kämpfenden US-Truppen in Vietnam auferlegten. Großbritannien war in einer Situation, in der es keine Möglichkeit zu gewinnen gab.

Es trug nicht gerade zum britischen Stolz bei, zu wissen, dass die Waffen, die in Palästina gegen britische Soldaten eingesetzt wurden, großteils von Großbritanniens Verbündetem, den Vereinigten Staaten, geliefert wurden. Noch vor Ende des Krieges wurden Schiffsladungen voller US-Waffen aus Militärdepots in Europa nach Palästina verlagert. Das U.S. Office of Strategic Services (O.S.S.), der Vorläufer der CIA während der Kriegszeit – und gespickt mit Juden – koordinierte diese Aktivität mit Genehmigung aus Washington.

Während Hunderttausende von Juden aus dem kriegserschütterten Europa unter der Nase der britischen Behörden und zusammen mit Tausenden von Tonnen von Waffen und anderer Militärausrüstung nach Palästina geschmuggelt wurden, waren andere Juden eifrig dabei, in den neu gegründeten Vereinten Nationen Vorbereitungen für den nächsten großen Schritt im zionistischen Programm zu treffen: Die Umwandlung ihrer von den Briten verwalteten “Heimstätte” in Palästina, die sie immer noch mit den einheimischen Palästinensern teilen mussten, in eine unabhängige ausschließlich jüdische Nation.

Die UN-Delegation der Vereinigten Staaten setzte den Trend, der sich seither nicht geändert hat, und agierte praktisch so, als ob sie die Jewish Agency (die Koordinierungsorganisation für die Übernahme Palästinas) vertreten würde und nicht das amerikanische Volk. Mit dem vereinten Rückhalt der Vereinigten Staaten und der Sowjetunion mit ihren Satellitenstaaten wurde am 29. November 1947 über den heftigen Protest aller islamischen Mitglieder hinweg eine Resolution durch die Generalversammlung geboxt, die zu der Teilung Palästinas in je einen getrennten jüdischen und arabischen Staat aufrief.

Zu dieser Zeit stellten Juden ungefähr ein Viertel der Bevölkerung Palästinas, besaßen aber nur 5,67 Prozent des Landes.[7] Die UN-Teilungsresolution hingegen forderte einen jüdischen Staat, der aus 56,47 Prozent der gesamten Landfläche Palästinas bestehen sollte. Der Rest sollte zwischen einem arabischen Staat und einer internationalen Zone, die Jerusalem und Umgebung umfassen sollte, aufgeteilt werden.

Dieser empörend ungerechte Akt der Vereinten Nationen, einer Organisation, die gerade mal zwei Jahre zuvor vordergründig zu dem Zweck gegründet worden war,

internationalen Frieden und Sicherheit aufrechtzuerhalten (…) effektive vereinte Maßnamen zur Vermeidung und Beseitigung von Bedrohungen für den Frieden und (…) freundliche Beziehungen basierend auf dem Respekt für gleiche Rechte und dem Selbstbestimmungsrecht der Völker zwischen den Nationen zu entwickeln,[8]

legte die Grundlage für fünf größere Kriege und einen nicht enden wollenden Zustand der Feindseligkeit im Nahen Osten für die darauffolgenden 35 Jahre. [Anm.d. Ü.: Der Artikel ist vom Januar 1984]

Überall jubelten Juden über diesen Coup, und sie tanzten in der Nacht vom 29. November in den Straßen von New York City. Die islamischen Nationen der Welt waren vorübergehend gelähmt vor Entsetzen, doch dann begann sich ihr Zorn über den Verrat durch die Vereinigten Staaten in antiamerikanischen Unruhen in Damaskus, Bagdad, Kairo und anderswo Ausdruck zu verschaffen. Zwischen Juden und Palästinensern brachen in einer Reihe von Orten in Palästina Kämpfe aus und die Briten saßen einmal wieder zwischen zwei Stühlen.

Die Juden verstärkten den Schmuggel illegaler Einwanderer und Waffen nach Palästina massiv. Obwohl sie mit der Teilungserklärung, die ein großer Schritt in Richtung ihres Zieles war, zufrieden waren, hatten sie keinerlei Absicht, über 40 Prozent von Palästina den Palästinensern zu überlassen, wie es von den Vereinten Nationen vorgesehen war. Ihr Endziel war ein Staat, der nicht nur das gesamte Palästina, sondern auch große Teile des Libanon, Syriens, Jordaniens und auch Ägyptens umfassen sollte. Diese Gebietsforderungen waren 1919 auf der Pariser Friedenskonferenz von der jüdischen Delegation ausgesprochen worden.

Aber die Juden wussten, dass sie für jeden zusätzlichen Morgen Land, den sie einnehmen wollten, würden kämpfen müssen. Die Sowjetunion und ihre Satelliten – insbesondere die kommunistische Tschechoslowakei – wurden 1947 ihre Hauptquelle für Waffenlieferungen, aber Juden in den Vereinigten Staaten fuhren auch damit fort, zum Schmuggel illegaler Waffen für ihre Brüder in Palästina beizutragen, wissend, dass, wenn sie vom FBI dabei erwischt werden würden, ein bisschen organisiertes Jammern über den Holocaust wahrscheinlich ausreichen würde, um freizukommen -wie es tatsächlich in vielen Fällen auch geschehen war. [9]

israel_staatsgruendung

Bild oben: Zionistenführer trafen sich am 14. Mai 1948, um sich selbst zur Regierung des neuen Staates Israel auszurufen, in dem jeder Jude auf der Welt automatisch das Recht auf Staatsbürgerschaft hat – und dem jeder Jude auf der Welt, gleichültig welche andere Staatsbürgerschaft er noch haben mag, vorrangige Loyalität schuldet. Nahum Goldmann, der Präsident der Weltzionistenorganisation drückte es so aus:

Die Diasporajudenheit muss den Mut haben, ihre Beziehung der Partnerschaft und Verantwortung gegenüber Israel offen auszusprechen und zu verteidigen. Sie muss die bewusste oder unbewusste Furcht vor der sogenannten doppelten Loyalität überwinden. Sie muss überzeugt werden, dass es vollkommen gerechtfertigt ist, ihr Schicksal mit dem Israels zu verknüpfen. Sie muss den Mut haben, die Vorstellung zu verwerfen, dass jüdische Gemeinschaften nur den Staaten, in denen sie leben, Loyalität schulden.

So war das Bühnenbild für den britischen Rückzug aus Palästina im Mai 1948, die jüdische Erklärung der Existenz Israels und die Reihe von Kriegen um territoriale Ausdehnung, die bis zum heutigen Tag andauern. Mehr als andere Nationen sind die Vereinigten Staaten das Werkzeug der Juden dabei gewesen, dem Nahen Osten ihren Willen aufzuzwingen. Die USA haben diplomatischen Rückhalt geboten und andere Nationen zur Willfährigkeit gegenüber  israelischen Zielen  – oder zumindest zur Nichteinmischung –  schikaniert oder bestochen; sie haben ihnen Waffen geliefert und in diesem Prozess oft die amerikanischen Verteidigungsarsenale auf gefährliche Weise entleert[10];  sie haben ihre Kriege finanziert, die seit 1948 [Anm.d.Ü.: bis 1983] 25 Milliarden Dollar an direkter Hilfe und ein Vielfaches davon an indirekter Hilfe gekostet haben.

Es ist daher angemessen, dass die Vereinigten Staaten den Preis dafür zahlen sollten, dazu auserwählt zu sein, dem auserwählten Volk auf derart verschwenderische Weise zu Diensten zu sein, und dieser Preis ist in der Tat sehr folgenschwer gewesen. Auf der materiellen Ebene ist das zum Beispiel der Preis des Ölembargos von 1973 bis 1974 gewesen, das den Vereinigten Staaten als Antwort auf die Waffen-Luftbrücke für Israel im Krieg von 1973 von den arabischen Staaten auferlegt wurde. Dieser erste Einsatz der arabischen “Ölwaffe” führte zu einer dauerhaften Verzehnfachung der Kosten für das von Amerika eingeführte Erdöl. Die darauffolgende Schädigung der US-Wirtschaft während des vergangenen Jahrzehnts durch Außenhandelsdefizite, Inflation und Arbeitslosigkeit war schwindelerregend und sie steigt mit jedem Jahr weiter.

Auf der moralischen Seite war der Preis jedoch sogar noch höher. Man erwartet selbstverständlich von jeder demokratischen Regierung Heuchelei, denn kann es eine größere Heuchelei geben als die, dass die Massen die Weisheit hätten, sich selber klug zu regieren? Aber zu dieser Heuchelei kommt noch die Heuchelei hinzu, vorzugeben, man achte die Menschenrechte, während man eine Regierung unterstützt, die Splitterbomben auf Flüchtlingslager abwirft, demonstrierende Schulkinder mit Maschinengewehren niederschießt und routinemäßig die Häuser der Familien von Personen sprengt, die unter dem Verdacht von Antiregierungsaktivitäten stehen?

Der US-Kongress hält Unterstützung an freundlich gesinnte lateinamerikanische Regierungen zurück, wenn sie unter den Verdacht geraten, rechtsgerichtete “Todesschwadronen” zu billigen, und zwar sogar bis dahin, dass diese Regierungen kommunistischen Guerillatruppen zum Opfer fallen;  doch sie bewilligt ohne zu zögern jede Nachfrage nach finanzieller oder militärischer Unterstützung an ein Regime, welches das weltweit am meisten gefürchtete, effizienteste und umfassendste Todesschwadron – den berüchtigten Mossad – steuert, der Attentate auf Palästinenser und Palästinensersympathisanten bis hin in weit entfernten Gebieten wie zum Beispiel Norwegen ausführt.

Die Regierung der Vereinigten Staaten verfolgt seit 1945 eine Politik, alle “Kriegsverbrecher”  von amerikanischen Küsten fernzuhalten. Der ehemalige Präsident Jimmy Carter stellte bei dem bloßen Gedanken, dass ein paar gealterte Deutsche, Polen, Ukrainer, Letten oder Litauer, die beschuldigt werden, Juden während des Zweiten Weltkriegs misshandelt oder getötet zu haben, ein Leben als friedliche US-Bürger führen könnten, ein solches Entsetzen zur Schau, dass er eine spezielle Behörde, das Office of Special Investigations, ins Leben rief, um sie aufzuspüren und aus dem Land zu jagen. Präsident Reagan hat das gleiche Entsetzen zur Schau gestellt und die Hexenjäger des O.S.I auf seiner Gehaltsliste belassen. Und doch haben beide Präsidenten wiederholt Israels Führer in Amerika willkommen geheißen, und Männer, die professionelle Terroristen gewesen sind und nach jeder vernünftigen Definition des Wortes mehr als irgendjemand auf den Listen der potenziellen Opfer der O.S.I. aktive Kriegsverbrecher waren, umarmt und ihre Hände geschüttelt. Insbesondere war der aktuelle israelische Premierminister Jitzchak Shamir, der bei mehr als einer Gelegenheit Mr. Reagans Gast war, sowohl ein Führer der Stern-Gang-Terroristen, die am 9. April 1948  das Massaker an palästinensischen Frauen und Kindern in Deir Yassin verübten, als auch einer des Mossad-Todesschwadrons, das ein bis heute andauerndes terroristisches Programm hat.[11]

Doch selbst der moralische Schaden, der sich in dieser Heuchelei äußert, erscheint klein im Vergleich zu dem Ehrverlust, hervorgerufen durch das durch und durch beschämende Verhalten der amerikanischen Führung angesichts Israels Versuch, 1967 die USS Liberty zu versenken.

Schon lange vor 1967 hatte sich Israel bei seinen Beziehungen zu anderen Nationen fest auf eine einzigartig jüdische Form der Diplomatie verlegt, auf eine Diplomatie der “schmutzigen Tricks”. Typisch für Israels schmutzige Tricks ist die “Lavon-Affäre” (benannt nach Pinchas Lavon, der zu der Zeit israelischer Verteidigungsminister war). Als Gamal Abdel Nasser 1952 der Führer Ägyptens wurde, arbeitete er hart daran, gute Beziehungen zwischen Ägypten und den Vereinigten Staaten aufzubauen, und trotz der extrem feindseligen kontrollierten US-Medien war er damit bis zu einem gewissen Grad erfolgreich. Israel wollte natürlich jegliche amerikanische Freundschaft mit irgendeiner arabischen Nation zermalmen.

Um amerikanische Feindseligkeit gegenüber Ägypten zu schaffen, rekrutierten die Israelis Juden mit ägyptischer Staatsbürgerschaft, trainierten sie in Sabotage- und Attentatstechniken und wiesen sie an, Amerikaner und amerikanische Einrichtungen in Ägypten anzugreifen. Die Attacken würden dann von den kontrollierten Medien in den Vereinigten Staaten ägyptischen Nationalisten angehängt werden. Das Vorhaben lief wie geplant, wobei eine Reihe von US-Institutionen und in amerikanischem Besitz befindlichen Geschäften in Kairo von terroristischen Bomben zerstört wurden, bis die ägyptische Polizei im Dezember das Nest jüdischer Saboteure aushob und viele davon verhaftete. Über die Verhaftungen und die darauffolgenden Geständnisse der Juden wurde in den Vereinigten Staaten praktisch nichts berichtet. Unnötig zu erwähnen, dass die Israelis von der US-Regierung nicht einmal gerügt wurden; und anstatt der Forderung nach Wiedergutmachungszahlungen für die angerichteten Schäden bezogen sie ohne Unterbrechung weiterhin finanzielle Unterstützung von den USA.

1967 versuchten die Juden denselben Trick nochmal, dieses Mal mit einem neuen Dreh. Am 5. Juni 1967 trat Israel seinen sogenannten Sechstagekrieg gegen Ägypten, Syrien und Jordanien mit dem Ziel los, sich mehr Land von allen drei arabischen Nationen zu krallen. Der Konflikt wurde der US-Regierung, die den Israelis die meisten der ihrer Waffen geliefert hatte, offiziell als “Verteidigungskrieg” präsentiert.

USS Liberty nach dem israelischen Angriff. Die Überlebenden zählten 821 Löcher in der Schiffshülle und den Aufbauten des durchsiebten Schiffes.

Das Aufklärungsschiff der US Navy, die USS Liberty patroullierte jedoch während der Kampfhandlungen in internationalen Gewässern vor der ägyptischen Halbinsel Sinai, und den Israelis gefiel die Vorstellung nicht, dass die Amerikaner ihre Kommunikation aus dem Gefechtsgebiet abhören könnten; sie wussten, dass bald jedem Mithörer klar werden würde, dass ihre Absichten alles andere als Verteidigungsabsichten waren. Das Schiff zu versenken und es dann den Ägyptern in die Schuhe zu schieben, kam Juden als ganz natürliche Idee. Folgerichtig haben die Israelis dann auch, nachdem sie sorgfältig ausgekundschaftet hatten, dass das Schiff  nur mit zwei 50-kalibrigen Maschinengewehren ausgestattet war, am Nachmittag das 8. Juni mit zwei Kampfjets und Torpedobooten einen Überraschungsangriff gestartet.

Einem Bomben-, Raketen- und Torpedoangriff auf die Liberty folgten Napalm und ein Maschinengewehrbeschuss der Rettungsboote des Schiffs. Die Juden wollten keine amerikanischen Überlebenden hinterlassen. Dem Funker der Liberty gelang es jedoch, einen Notruf um Hilfe an die Sechste US-Flotte abzusetzen, bevor die Kommunikationseinrichtungen des Schiffes zerstört wurden, und die Israelis waren gezwungen, den Angriff abzubrechen, als zwei US-Navy-Jets zur Rettung aufstiegen – doch nicht bevor 34 Amerikaner tot und weitere 171 verwundet waren.

Einmal wieder kollaborierten die US-Regierung und die kontrollierten US-Medien in einer massiven Vertuschungsaktion über Israels Verrat, und das Geld der amerikanischen Steuerzahler floss weiter in Israels Kriegskasse. Präsident Lyndon Johnson stand unter so immensem Druck seitens der Juden in den Vereinigten Staaten, die Decke über dem Vorfall mit der USS Liberty zu halten, dass die überlebenden Besatzungsmitglieder der Liberty den Befehl erhielten, striktes Stillschweigen darüber zu bewahren, was ihnen widerfahren war. Glücklicherweise waren einige von ihnen von einem Patriotismus motiviert, der über den Gehorsam gegenüber einer durch und durch verdorbenen Regierung hinausging, und die Geschichte von der Liberty wurde erzählt. Die große Masse der amerikanischen Wählerschaft, die für ihre Informationsgewinnung über die Welt um sie herum vollkommen vom Fernsehen und den Tageszeitungen abhängig ist, bleibt jedoch über diese perfide Aktion genauso unwissend wie über die Lavon-Affäre.

Und der Verrat geht weiter…

clinton_bush_obama


Fußnoten

1.Dies ist der fünfte und letzte Artikel aus der Reihe über das Thema. Der erste Artikel, der in biblischen Zeiten begann,  erschien in der Dezemberausgabe 1982 des National Vanguard Magazins. [Anm. d. Ü.: Es handelt sich bei der Numerierung um eine andere Einteilung als die, die bei der Wiederveröffentlichung 2014 vorgenommen wurde und die wir bei der Übersetzung übernommen haben]

2 .2. Mose 1, 10

3. Ein führender amerikanischer Politiker, der 1941unbeeinflust von der jüdischen Lobby geblieben ist, war Senator Gerald P. Nye (Republikaner/North Dakota). Im Rahmen einer Ermittlung über subversive Hollywood-Propaganda sprach er im Senat aus:

“Mindestens 20 Filme wurde im letzten Jahr zu dem Zweck produziert, die Vernunft des amerikanischen Volkes unter Drogen und ihre Emotionen in Flammen  zu setzen, ihren Hass zu einer lodernden Feuersbrunst anzufachen, sie mit der Furcht zu erfüllen, Hitler würde hier herüberkommen, sie gefangen nehmen und ihnen ihre Betriebe stehlen  … [Die Filme] sind die gigantischste Propagandamaschinerie, die jemals existiert hat, um Kriegsfieber in Amerika zu entfachen und die Nation ins Verderben zu stürzen.”

4. Ein Gallop-Umfrage aus dem Jahr 1942 darüber, wen die Amerikaner lieben und wen sie hassen, muss nach all ihrer harten Arbeit sehr enttäuschend für die jüdischen Propagandisten gewesen sein. Obwohl die Japaner den 17. Platz einnahmen und damit am Ende der Beliebtheitsskala standen, erreichten die Deutschen den 7. Platz (nach den Kanadiern, Engländern, Holländern, Skandinaviern, Iren und Franzosen). “Jüdische Flüchtlinge” kamen auf Platz 10.

5. Die Juden haben eine enorme Zahl von Büchern geschaffen, die sich mit dem Holocaust befassen. Einige davon – insbesondere diejenigen mit wissenschaftlichem Anspruch – sind gut gemacht, aber die meisten sind grob durchsichtige Versuche, Sympathien für Juden und Israel in der nichtjüdischen Welt aufrechtzuerhalten. Aber nicht einmal die “wissenschaftlichen” Bücher halten kritischer Überprüfung stand.

Ein recht typisches Beispiel dafür ist Walter Laqueurs A History of Zionism (Holt, Rinehart and Winston, 1972). Laqueur hat echte Qualifikationen als Historiker, obwohl fast seine gesamte berufliche Arbeit sich mit dem Holocaust befasste. Trotz seiner Qualifikation ist allerdings Laqueurs Umgang mit der Holocaust-Statistik fast unglaublich schlampig. Auf Seite 559 seines Buches schreibt er

“Es hatte die Ansicht den Umlauf gemacht, dass die Berichte über den Genozid möglicherweise übertrieben worden waren und dass mehr Juden als ursprünglich angenommen überlebt hatten. Im April 1945 gab es jedoch keine Zweifel mehr. Von mehr als drei Millionen Juden in Polen hatten weniger als einhundertausend überlebt; von 500.000 deutschen Juden – 12.000.”

Nachdem er  auf Nazi-Massenmorde eingeht, fasst Laqueur seinen Holocaustkommentar auf der nächsten Seite zusammen.:

“Grob gesagt sind sechs von sieben der in Europa lebenden Juden während des Krieges getötet worden. “

Die Implikation liegt auf der Hand: Die Deutschen hatten diese fehlenden 2,9 Millionen “polnischen” und 488.000 “deutschen” Juden in Gaskammern gesteckt. Aber Laqueur weiß mit Sicherheit, dass zum Beispiel von den 499.682 Juden, die nach der Volkszählung von 1933 in Deutschland lebten, mehr als zwei Drittel noch vor Kriegsausbruch freiwillig ausgewandert sind. Er weiß das, weil seine Mitjuden ganze Stapel von Statistiken über die Vorkriegsauswanderung aus Deutschland veröffentlicht haben, und zwar in so leicht zugänglichen Quellen wie dem jährlich erscheinenden American Jewish Yearbook. Doch nirgends in A History of Zionism lässt Laqueur durchblicken, dass er das weiß.

6. Laqueur, op. cit., S. 556

7. Über den Grundbesitz lagen exakte Zahlen von den britischen Verwaltungsbehörden vor, aber die Bevölkerungszahlen konnten wegen des großen Zustroms illegaler jüdischer Einwanderer nur geschätzt werden.

8. Charta der Vereinten Nationen, Arikel 1

9. Ein Jude, der dabei erwischt wurde, Waffen über Mexiko nach Palästina zu schmuggeln und der nicht vollkommen straffrei ausging, war Herman Greenspun. http://en.wikipedia.org/wiki/Hank_Greenspun#Supplies_arms_to_foreign_power Er wurde 1949 wegen Verletzung des Neutralitätsgesetzes angeklagt und 1950 verurteilt, musste aber lediglich 10.000 Dollar bezahlen und nicht ins Gefängnis. Er wurde später von Präsident Kennedy voll begnadigt.

10. Im Jom-Kippur-Krieg von 1973 bestand anfänglich die Gefahr für die Juden, gegen die Araber zu verlieren, und sie konnten nicht auf das Eintreffen von zusätzlicher Munition aus den Vereinigten Staaten über die normalen Kanäle warten. Sie forderten – und erhielten – von Präsident Nixon eine Notfall-Luftbrücke von Waffen aus den Arsenalen von in Europa stationierten Einheiten der US-Army und US-Airforce. Der Transport dieser Waffen nach Israel fand ohne gesetzliche Grundlage statt (der der Foreign Military Sales Act von 1968 erlaubte es dem Verteidigungsminister nur, überschüssige oder gelagerte Waffen an eine ausländische Macht zu verkaufen, nicht jedoch, Waffen zu verschenken oder zu verkaufen, die bereits US-Streitkräften zugeteilt waren), und der Herausgeber NATIONAL VANGUARD William Pierce strebte umgehend eine einstweilige gerichtliche Verfügung an, die Waffenluftbrücke nach Israel zu stoppen. Während die Regierung Nixon für Verzögerung bei den Gerichten sorgte, ging die Luftbrücke auf Notfall-Basis weiter.

Schließlich bewilligte der Kongress rückwirkend den Waffentransfer, der 140 Jagdbomber, 1.200 Panzer und andere gepanzerte Fahrzeuge. und Tausende Tonnen Bomben und Munition umfasste. US-Befehlshaber in Europa wurden mit jeglicher Bewaffnung leergeräumten Kampfeinheiten zurückgelassen, und in manchen Fällen dauerte es mehrere Jahre, bis sie wieder voll kampfbereit ausgerüstet waren.

11.Für einen kurzen Überblick über Shamirs Karriere – und einen Bericht über das Massaker von Deir Jassin – siehe die National Vanguard, Ausgabe vom 6. Oktobeer 1983

12. Der vollständigste und verlässlichste Bericht über die israelische Attacke auf die Liberty sowie über die beschämende Reaktion der politischen Führer und der kontrollierten Medien der USA ist von James M. Ennes, Jr., der während des Angriffs Offizier der U.S. Navy auf dem Schiff war, in seinem Buch Assault on the Liberty (Random House, 1979). Es ist bei der National Alliance erhältlich.

https://schwertasblog.wordpress.com/2014/08/24/der-hintergrund-des-verrats-wachsende-zionistische-macht-in-der-nachkriegszeit/

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Gruß an die

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 Offenb. 17:3 Und ich sah ein Weib sitzen auf einem scharlachfarbenen Tier, das war voll Namen der Lästerung und hatte sieben Häupter und zehn Hörner. 9. Die sieben Häupter sind sieben Berge, auf welchen das Weib sitzt, und sind sieben Könige. 10 Fünf sind gefallen, und einer ist, und der andere ist noch nicht gekommen; und wenn er kommt, muß er eine kleine Zeit bleiben. 11 Und das Tier, das gewesen und ist nicht, das ist der achte und ist von den sieben.
17:3 Und ich sah seiner Häupter eines, als wäre es tödlich wund; und seine tödliche Wunde ward heil. Und der ganze Erdboden verwunderte sich des Tieres 4 und sie beteten den Drachen an, der dem Tier die Macht gab.
13:11 Und ich sah ein anderes Tier aufsteigen aus der Erde; das hatte zwei Hörner gleichwie ein Lamm und redete wie ein Drache. 12 Und es übt alle Macht des ersten Tiers vor ihm; und es macht, daß die Erde und die darauf wohnen, anbeten das erste Tier, dessen tödliche Wunde heil geworden war; 13 und tut große Zeichen, daß es auch macht Feuer vom Himmel fallen vor den Menschen; 14 und verführt, die auf Erden wohnen, um der Zeichen willen, die ihm gegeben sind zu tun vor dem Tier; 16 Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, und das Tier, die werden die Hure hassen und werden sie einsam machen und bloß und werden ihr Fleisch essen und werden sie mit Feuer verbrennen.
18:9 Und es werden sie beweinen und sie beklagen die Könige auf Erden, die mit ihr gehurt und Mutwillen getrieben haben, wenn sie sehen werden den Rauch von ihrem Brand; 10 und werden von ferne stehen vor Furcht ihrer Qual und sprechen: Weh, weh, die große Stadt Babylon, die starke Stadt! In einer Stunde ist ihr Gericht gekommen

*

Kurzfassung
Gorbachev war 7 jahrelang der 8. Herrscher der Sowjet Union einschl. 7 Warschauer Pakt Staaten. Die Parteifarbe war scharlachrot. Die Liste ist: Lenin, Stalin, Malenkov, Kruschov, Brezhnev, Andropov und der im Amt kurzlebige Tschernenko, Gorbatschow.  Gorbatschows “Perestroika” und “Glasnost” Reformen waren Lenins NEP und ebneten dem Mauerfall den Weg. Gorbatschow ist der politisch wiedergeborene Lenin. Die Politiker der Welt vergöttlicht ihn (ausser den Russen), genauso wie die Massen  Putin vergöttlichen, den  2. und 4. Herrscher in einer neuen Herrscherreihe. Wenn dieser Mann stirbt, was bald geschehen wird,  können Sie beruhigt aufatmen: Er ist  der einzige heute Lebende, auf den die obige Prophetie zutrifft. Es wird lange dauern, bevor ein solcher Man in der politischen Arena wieder auftritt.
“Die Natur ist meine Religion” (Michael Gorbachev).

*

Wenn ich die obige Prophetie lese, sieht meine Phantasie manchmal Gorbatschow, Putin – und Hillary Clinton – die wahrscheinliche nächste und erste US-Präsidentin – als die Akteure. Aber es ist unmöglich: Gobachev ist zu alt, 83 Jahre, kranke an Diabetes, wie ich sie verstehe, und wird wohl bald sterben. Dennoch, seit Hitler sind einige charismatische politische Führer Gegenstände eines quasi religiösen Kults für eine Zeit – unterstützt durch ihre Medien. “Gorbi” ist einer von ihnen – aber nur im Ausland.

Yahoo News 6 Nov. 2014:  Gortbatschow wird sich mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Präsident Joachim Gauck bei den Feierlichkeiten am 25. Jahrestag treffen. Er wird auch am ehemaligen Checkpoint Charlie Grenzübergang die Massen begrüßen.

Scribd: Gorbatschow erwarb seinen Heiligen-Status durch seine Rolle im Abbau der UdSSR und im Sturz des Warschauer Paktes.
gorby-80ABC Nachrichten beschrieben den Charakter der “Gala Feier von Gorbys 80. Ehrentag”, durch die Schauspieler, Sharon Stone und Kevin Spacey, veranstaltet”. Die Feier unterstrich den Promi-Status, den Herr Gorbatschow im Westen genießt”, wo er weithin als der Mann, der Osteuropa von sowjetischer Herrschaft befreite und den Kalten Krieg beendete, wahrgenommen wird. Unter den Teilnehmern war der israelische Präsident Shimon Peres.

Es gibt gem. dem berühmten sowjetischen Dissidenten, Wladimir Bukowski, der jahrelang in der Archipel Gulag war, große Ähnlichkeiten zwischen der Sowjetunion und der EU.

 

gorbachev-putin_2503467bIn seinem Treffen mit EU-Politikern und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sagte Gorbatschow: “Ich bin absolut davon überzeugt, dass Putin die Interessen Russlands besser als jeder andere schützt .”
Der ehemalige sowjetische Staatschef räumte ein, dass Putin nicht über jede Kritik erhaben ist, er sagte aber, er wolle weder auf den russischen starken Mann niederschlagen  noch sehen, dass andere dies tun.

Der sehr arbeitsame Autor,  Alex Newman, hat in The New American 7 Nov. 2014 einen echten Augen-Öffner  geschrieben, und beginnt mit dem obigen Artikel. Des Weiteren schreibt er: Ehemalige Spitzen-Diplomaten der Soviet Union sagten der  AFP dass  “die Wiedervereinigung Deutschlands unter der Bedingung gestattet würde, dass die UdSSR an der neuen europäischen Ordnung teilnehmen würde.”

EUCCPDiese Offenbarung ist in Anbetracht der vergangenen Feiern Gorbatschows dessen, was Gorbatschow öffentlich als “neue europäische Sowjet”d.h. die EU (auch durch den sowjetischen Dissidenten Wladimir Bukovsky so benannt) nannte – sowie die Tatsache, dass die Führung der EU buchstäblich mit “ehemaligen” Kommunisten voll gepackt ist,  viele von ihnen aus der ehemaligen Sowjetunion – besonders explosiv.
Kommentar:
Die Sowjet-Union lebt weiter in der EU und in Putin, der den Zusammenbruch der Sowjet-Union als grösste Katastrophe des 20. Jahrhunderts  sieht.

building-a-new-worldGorbachev fördert regelmäßig das, worauf er und andere Globalisten auf beiden Seiten der “Ost-West” Scheide sich als die “Neue Weltordnung beziehen. Gorbatschow hat enge Beziehungen zum westlichen Establishment.

Laut dem wohl wichtigsten sowjetischen Überläufer in den Westen inmitten des Kalten Krieges, dem ehemaligen KGB-Desinformations-Fachmann, Anatoliy Golitsyn, war der gesamte scheinbare “Zusammenbruch” der UdSSR eigentlich ein riesiger Betrug.
In seinem Buch, “Der Perestroika-Betrug“, argumentiert Golitsyn, dessen Erfolgsbilanz in Bezug auf Vorhersagen nahezu makellos gewesen ist, auch, dass die angebliche “chinesisch-sowjetische Spaltung”, die von westlichen Politikern verwendet wurde, vollständig für die Öffentlichkeit hergestellt sei.
“Wenn der richtige Moment kommt, um die Maske fallen zu lassen, werden die Russen mit chinesischer Hilfe versuchen, dem Westen ihr System aufzuzwingen”, erklärte Golitsyn.
Kommentar: Siehe Putins Rasputin, Alexander Dugin: “Russland muss Europa erobern”. Aufzuzwingen ist unnötig. Die UNO-Vollversammlung  hat schon den Weltkommunismus  durch die  Agenda 21  widerstandslos  verabschiedet. Der NWO-Musterknabe, Dänemark, hat  die Agenda-21-Gesetzgebung schon vor einem Jahrzehnt verabschiedet.

Als die kommunistischen Regimes zerbröckelten, vermarkteten sich viele kommunistische Verbrecher, die im großen Stil in Folter, Massenmord und Unterdrückung engagiert gewesen waren, als  “Ex”-Kommunisten und dienen in Führungspositionen der EU-Regierungen oder innerhalb der EU. barroso-maoist2

Bis letzte Woche wurde die Europäische Kommission vom “ehemaligen” maoistischen Revolutionären, José Manuel Barroso, regiert.

Gorbatschow
verblasste auch nie von der globalen Bühne oder von der Macht
, nachdem die UdSSR angeblich zusammengebrochen wäre. Stattdessen kamen seine Verbindungen mit West-Globalisten ins Freie. Auch die heutigen westlichen Anti-Putin-Kreuzfahrer sind mit Gorbatschow gut vernetzt.

nwo-cultIm Jahr 1995 sprach der  ehemalige Nationale Sicherheitsberater und Globalist, Zbigniew Brzezinski, der Architekt von David Rockefellers berüchtigter Trilateraler Kommission, auf Gorbatschows “State of the World Forum”, das von Gorbatschow einberufen wurde und von den Rockefellers und anderen Establishment-Kräften im Westen gestützt wurde. “Brzezinski erklärte:
“Kurz gesagt, die Voraussetzung für eine eventuelle  echte Globalisierung  ist progressive Regionalisierung, weil wir uns damit  auf  größere, stabilere, kooperativere Einheiten zu bewegen”.
Kommentar: Es ist erstaunlich zu sehen, wie die Führer der Welt sich um  Gorbatschow im Weltstaatsforum und in seinem späteren”Welt-Politik Forum scharten.

lenin-gorbachevGorbachev bewundert weiterhin Lenin und betrachtet ihn als Ideal-Politiker – dreistig und voller Überzeugung, dennoch flexibel und fähig, große taktische Verschiebungen zu vollbringen. Er sieht Lenin als obersten Erneuerer und Stalin als den ultimativen Tyrannen. (The Moscow Times 19 Nov. 2009). Gorbatschows  Glasnost und Perestroika waren der NEP Lenins entnommen.  Gorbatschow ist der politisch wiedergeborene Lenin. Er ist offenbar  33. Grad Freimaurer und hier und hier.

Trotz des angeblichen Konflikts zwischen Putin und dem Westen,  folgen beide Seiten punktgenau der Vorschrift, indem die EU nationale Souveränität in Europa unterjocht, und Putin seine “Eurasische Union” baut. Konvergenz” ist das Ziel. Am 24. Oktober  drängte Putin auf einen “gemeinsamen Raum der wirtschaftlichen und humanitären Zusammenarbeit vom Atlantik bis zum Pazifik.”

we_are_moving_toward_a_new_world_order In einer Ansprache am Lafayette College in Pennsylvania Ende 2011 förderte der ehemalige Sowjet-Chef wieder das, was er eine “Neue Weltordnung” nannte: “Wir haben Krisen: Wir sind mit Problemen der Umwelt, der Rückständigkeit und Armut sowie Nahrungsmittelknappheit konfrontiert” sagte er dem Publikum. “All diese Probleme sind darauf zurückzuführen, dass wir kein System der Weltordnungspolitik = Weltregierung  haben”. Wie Gorbatschow und seine Mitarbeiter allerdings deutlich gemacht haben, arbeiten  sie in der Tat daran, die Vereinten Nationen zu stärken, damit sie so gut wie alles kontrollieren – darunter “menschliche Interaktionregeln”, wie Jim Garrison, der Exekutivdirektor der Gorbatschow-Stiftung, USA, 1995 ausdrückte.

William F. Jasper, Oberster Editor dieser Zeitschrift (der New American), gab einen kurzen Überblick über einige der  abscheulicheren Verbrechen Gorbatschows, die so gut wie nie von der etablierten Presse angesprochen werden:

1. Er wurde  von seinem Vorgänger mit blutigen Händen, seinem Mentor, Juri Andropow, dem ehemaligen Leiter des KGB, an die Spitze der Macht in der Sowjetunion erhoben.

2. Er machte damit weiter, das KGB in seiner traditionellen Rolle als schrecklichem Hammer der kommunistischen Herrschaft zu verwenden.

3. Er war der Präsident über die sowjetische Besatzung von und Völkermord in Afghanistan.

4. Er befahl den mörderischen Angriff der sowjetischen Truppen auf unbewaffnete Zivilisten am Fernsehsender in Vilnius,

5. Er versteckte die Dokumente, die sowjetische Verantwortung für die Massaker an 15.000 polnischen Offizieren im Katyner Wald im Zweiten Weltkrieg zeigen.

6. Er unterstützte Folter, Völkermord und Zwangs-Hungersnot des äthiopischen kommunistischen Diktators, Mengistu Haile Mariam.

7. Er war einer der Politbüro Spitzen-Beamten, die die Aufträge für das  Attentat auf Papst Johannes Paul II im Jahr 1981 unterzeichneten.”

Wie Jasper es ausdrückte, “kratzt die Liste kaum die Oberfläche des Katalogs der Straftaten,  die  Gorbatschow zuzurechnen sind.”
Kommentar: Etwas Ähnliches kann man über mehrere US-Präsidenten sagen.

Gorbatschow Superstar
we_are_moving_toward_a_new_world_orderVielmehr  als vor Gericht gestellt zu werden, befindet Gorbatschow sich  heute im Herzen der globalistischen Einrichtung und fördert das, was jeder von George HW Bush und Bill Clinton, bis hin zu Henry Kissinger und Putin die “Neue Weltordnung nennen.
Kommentar: Also ist Gorbatschow noch immer  aktiv, und Putin braucht ihn wirklich für sein “Eurasien von Lissabon nach Wladiwostok” – um die EU zu beruhigen. Aber Gorbys Zeit wird knapp. Er ist schwer krank und 83 Jahre alt. Sehen Sie Gorbys Kontakte durch seine Organisation, Green Cross und hier und hier- vorwärts - sowie durch sein ehemaliges World Political Forum: Den ganzen Weltführungskader.

Gorbachev hat seine eigene Gorbatschow-Stiftung und hier: “Der Grundton der Tätigkeit der Stiftung ist “Auf eine  Neue Zivilization zu”.

world policyUnter den “Partnern der Gorbatschow Stiftung,” zusammen mit dem Green Cross usw., ist das New World Policy Forum mit dem erklärten Ziel, für eine neue Weltordnung zu arbeiten. Die Stiftung wurde im Jahr 2010 von Gorbatschow gegründet. Sie hat genau die gleiche Absicht wie andere globalistische Foren wie die Bilderberg-Gruppe, die Trilaterale Kommission und das CFR: “… aktuelle  politische Führer, Veteranen der internationalen Politik, Intellektuelle und Vertreter der Zivilgesellschaft in einer gemeinsamen Bemühung, um neue Ideen und Richtlinien für die Politik des 21. Jahrhunderts zu entwickeln,  zusammenzuführen.”

club-of-romeGorbatschow gründete auch den Club of Madrid. (Ich kann keine Bestätigung dessen finden. Aber Gorbatschow ist Mitglied dieses Clubs). Der Club of Madrid konzentriert sich auf die Zusammenführung ehemaliger Staatschefs, er besteht derzeit aus 79 ehemaligen Präsidenten und Ministerpräsidenten aus 56 Ländern. Gorbatschow ist auch Ehrenmitglied  von Rockefellers berüchtigtem Öko-kommunistischem Club of Rome neben mehreren anderen berühmten NWO-Freaks.

gorbachev-agenda21Das Ziel der Gorbatschow-Stiftung  ist erklärtermassen: “…zur Stärkung und Verbreitung der Demokratie und wirtschaftlichen Liberalisierung beizutragen” – eine Fassade für die Plünderung von Staaten durch räuberisches internationales Kapital.
In Zusammenarbeit mit dem Rothschild-Rockefeller-Agenten, Maurice Strong, und   Steven Rockefeller erarbeitete Gorbatschow die Erd-Charta  für die Präsentation auf dem Erdgipfel 1992 in Rio de Janeiro, wo Strong den Vorsitz führte. Die Umwelt ist ein wichtiges Mittel, durch das die Globalisten die Welt in die  “Eine-Weltregierung ” verscheuchen wollen, um ihre eigene Macht zu stärken.

gorbi-obamaFinancial Times 21 june 2013: Obama erweist sich  als Amerikas Michail Gorbatschow. Wie Herr Gorbatschow wird Herr Obama schließlich zu entscheiden haben, welcher dieser Wahlkreise – seine Landsleute oder die Menschheit als Ganzes – sein “echter” ist. Herr Gorbatschow traf seine Wahl. Er wurde Star des internationalen Publikums, gleichzeitig wie seine heimische Beliebtheit sank.barack_gorbachev

Präsident Medwedew, auf der anderen Seite, vergab  dem Gorbatschow die höchsten Ehren-Auszeichnungen Russlands,  erklärte aber rätselhaft, das “große Werk” Gorbatschows könne “auf verschiedener Weise beurteilt werden.”

Ein Moskauer Anwalt mittleren Alters sagt: “Für mich - ist er ein Taugenichts, der einfach sein Volk verraten hat.

gorbachev-urges-new-world-orderDie Absichten waren eindeutig: Gorbatschow und seine Clique waren Globalisten, die Russland in die “neue Weltordnung” bringen wollten – und zwar durch die Torpedierung des Warschauer Paktes und die Einhaltung globalistischer Ziele.

Gorbatschow ist wie andere globalistische Hochflieger an keine Nation gebunden und hat ein weltweites Netzwerk, das ebenso umfangreich wie das von George Soros, des NED, des Freedom House und anderer zu sein scheint.

http://new.euro-med.dk/20141120-endzeitspielereien-iv-rot-gruner-sankt-gorbatschow-superstar-ich-unterstutze-putin-vollig-die-eu-ist-die-neue-sowjet-union.php

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Grüße an die “Umschwenker”

Der Honigmann

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Bereitet Putin mit der historischen Kernwahrheit dem Westen den Todesstoß?

Jedenfalls ist er auf diesem Weg merklich weitermarschiert!

24. August 1939, Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop unterzeichnet den Nichtangriffspakt mit Stalin

24. August 1939, Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop unterzeichnet in Moskau den Nichtangriffspakt zwischen dem Deutschen Reich und der Sowjetunion. Bild: Stalin gratuliert Außenminister von Ribbentrop

Das Programm der sogenannten Multikultur-Politik ist nicht aus dem Wunsch entstanden, die Welt menschlicher zu machen, sondern entspringt dem Hass jüdischer Machtzentren auf die Weiße Menschheit generell und insbesondere auf die Deutschen, weil aus dem deutschen Volk immer schon die fundamentalsten Aufklärungen über das Weltprogramm der Vertreter des Weltgeldsystems hervorgegangen sind – von Luther über Schiller bis zu Adolf Hitler.

Zur psychischen und militärischen Wehrlosmachung der Deutschen erfanden die jüdischen Machtzentren das größte Justizverbrechen der Weltgeschichte, den sogenannten Nürnberger Prozess, das Internationale Militär-Tribunal. [1] Im Rahmen dieses Terror-Tribunals wurden das Programm der internationalen Lügenfabrik als sogenannte “geschichtlichen Gegebenheiten” festgeschrieben.

Im Verlauf des Nürnberger Militär-Tribunals wurde damit begonnen, die sogenannte Ausrottung der Juden als angeblich ermittelte Tatsache zur Grundlage der kommenden Weltpolitik zu machen. Von da an fanden die sogenannten NS-Prozesse nach IMT-Muster (Verbot von Beweisen zugunsten der Angeklagten) statt, die immer irrsinnigere Lügen in ihren Urteilen als “moralische” Leitlinien für die Deutschen festlegten. Mit dem “Nürnberger Tribunal” hatte es die jüdische Lobby endgültig geschafft, die Weichen zur Ausmerzung von Anstand, Wahrhaftigkeit und Menschlichkeit zu stellen. Ihr war es tatsächlich gelungen, die alte Rechtsstaatlichkeit auf der Grundlage von Gerechtigkeit und der international anerkannten Rechtsgrundsätze auszurotten. Meineid, Mord und Unrecht besiegten die uralten Werte der Zivilisation: Wahrheit, Menschlichkeit und Recht.

Es ging in Nürnberg darum, die Gegenkraft zu Marxismus/Globalismus, Hitlers idealistisches Konzept der Völkerfreiheit, zu vernichten, um die Welt nach einem geheimen Plan zu versklaven. Zur Vernichtung des Gegenplans der Menschheitsunterjochung war es nötig, die Repräsentanten der Idee der Völkerfreiheit im Rahmen eines satanischen Spektakels zu töten. Es war notwendig, die größtmögliche Wirkung zur Durchsetzung des eigenen Plans zu erzielen – der Auftakt dafür war Nürnberg.

Obwohl heute international anerkannt ist, dass das deutsche Kaiserreich zumindest nicht mehr Schuld am 1. Weltkrieg hatte als seine damaligen Feinde – in Wirklichkeit hatte das Deutsche Reich überhaupt keine Schuld am 1. Weltkrieg [2] – verlangten die Siegermächte schon nach dem 1. Weltkrieg sogenannte Kriegsverbrecherprozesse gegen die besiegten Deutschen.

“Jahrzehntelang erschien den Briten der letzte Herrscher aus dem Hause Hohenzollern als Hauptkriegsverbrecher. … Englands liberaler Premierminister Lloyd George gewann die Parlamentswahlen vom Dezember 1918 mit der Parole: ‘Hängt den Kaiser auf’!” [3]

Wir halten fest: Auch schon 1919 verlangten die Siegermächte die Ermordung der unschuldigen deutschen Eliten. Und die Lügenpropaganda in all den Jahrzehnten hat dazu geführt, dass “nur die Deutschen noch glauben, sie hätten die alleinige Schuld an dem Inferno zwischen 1914 und 1918.” [4]

Tatsächlich verlangten die barbarischen Sieger nach dem Ende des Ersten Weltkrieges im Versailler “Mordplan” (Scheidemann) in Art. 227 – 230 “Strafbestimmungen”, demgemäß u. a. die Alliierten Kaiser Wilhelm II. “wegen schwerer Verletzung des internationalen Sittengesetzes und der Heiligkeit der Verträge” unter öffentliche Anklage stellen würden. [5] Am 3. Februar 1920 übermittelten Vertreter der Alliierten der deutschen Reichsregierung eine Auslieferungsliste mit 895 Namen bzw. mit ihrem Rang oder ihrer Dienststellung bezeichneten Personen. [6] Und der spätere britische Außenminister Lord Curzon demonstrierte der Welt die Kunst des englischen Zynismus in Vollendung, als er verlangte, “man dürfe zwar den deutschen Exkaiser nicht hinrichten, müsse aber eine Strafe für ihn ersinnen, die ‘schlimmer als der Tod’ sei.” [7]

Nach Art. 228 des Versailler Vertrages konnten die Alliierten Personen “wegen eines Verstoßes gegen die Gesetze und Gebräuche des Krieges” vor ihre Militärgerichte ziehen und deren Auslieferung verlangen. [8] Zu einem Kriegsverbrecherprozess kam es jedoch nicht, nachdem die von den Alliierten am 16. Januar 1920 verlangte Auslieferung von Kaiser Wilhelm II. am 22. Januar 1920 durch die niederländische Regierung unter Königin Wilhelmina abgelehnt wurde.

Obwohl es 1919 eine unübersehbare Anbiederung der Weimarer Regierungen an die Siegermächte gab, fehlte aber im gesamten Reichsgebiet eine charakterliche Verderbtheit wie seit 1945 bei den Eliten aller Schichten in der BRD vorrangig zuhause ist. Kein Deutscher wurde von den Weimarer Regierungen, trotz der Versailler-Vertragspunkte, an die Siegermächte ausgeliefert.

Der Versailler-“Mordplan” war dafür verantwortlich, dass Adolf Hitler mit seinem Volksbefreiungs-Konzept an die Macht kam. Außer ihm beugten sich alle maßgeblichen Politiker gegenüber den von den Siegern verlangten Verbrechen am deutschen Volk. Nur Adolf Hitler versprach, das gegen Deutschland herrschende Unrecht zu beenden, was jeder anständige Politiker hätte ebenfalls tun müssen, aber niemand wagte, dem deutschen Volk beizustehen. Nur weil die Sieger nicht bereit waren, die ungerechte Besatzungs- und Reparationspolitik einzustellen, entfachten sie gegen Adolf Hitler dann einen weiteren Weltkrieg. Und das, obwohl Deutschland nach der damaligen Beweislage und einhelligem Historiker-Urteil heute, unschuldig am 1. Weltkrieg war. Der Historiker Matthias Rogg, Direktor des Militärhistorischen Museums in Dresden, bestätigt, dass der 2. Weltkrieg somit nur die Folge des 1. Weltkriegs war. “Beide Weltkriege gehören aber zusammen. Man versteht den Zweiten nicht ohne den Ersten.” [9]

Allein der russische Präsident Wladimir Putin zeigte als mächtiger Staatschef nach so vielen Jahrzehnten der die Weltpolitik beherrschenden Lüge eine Charakterstärke, die man bei Politikern der Welteliten nicht mehr zu finden glaubte. Vor dem Valdai-Club am 19. September 2013 erklärte Putin: “Erinnern wir uns bitte an den Vertrag von Versailles, der ohne Russlands Beteiligung zustande kam. Viele Experten folgerten, dass Versailles die Geburtsstätte des 2. Weltkriegs war. Und ich stimme dieser Sicht absolut zu, denn der Versailler Vertrag war gegenüber dem deutschen Volk unfair. Er lud den Deutschen Einschränkungen und Lasten auf, unter den sie zusammenbrachen. Der Kurs für das kommende Jahrhundert war damit festgelegt worden.” [10]

Putin bestätigt damit, was Adolf Hitler mit seiner Rede vom 8. November 1940 den Völkern Europas vermitteln wollte. Hitler wörtlich: “Was heißt für diese internationalen Hyänen Demokratie oder autoritärer Staat! Das interessiert die gar nicht. Es interessiert sie nur eines: Ist jemand bereit, sich ausplündern zu lassen? Ja oder nein? Ist jemand dumm genug, dabei stillzuhalten? Ja oder nein? Und wenn eine Demokratie dumm genug ist, dabei stillzuhalten, dann ist sie gut. Und wenn ein autoritärer Staat erklärt: ‘Ihr plündert unser Volk nicht mehr aus, weder innen noch außen’, dann ist das schlecht.” Und heute? François Mitterand, der damalige französische Präsident, bestätigte, dass der Euro die Fortsetzung von Versailles ist (somit leben wir Deutsche im 100jährigen Krieg). Mitterand wiederholte öfters den Satz: “Deutschland wird zahlen, sagte man in den zwanziger Jahren. Heute zahlt es. Maastricht, das ist der Versailler Vertrag ohne Krieg.”

Präsident Putin spricht es also aus: Jene menschenmordenden Universal-Verbrecher, die den 1. Weltkrieg gegen das deutsche Volk inszenierten, die mit dem Versailler-“Mordplan” die Deutschen komplett ausrauben und dezimieren wollten, sind auch für den 2. Weltkrieg verantwortlich [11] und haben damit den “Kurs für das kommende Jahrhundert festgelegt”, wie Präsident Putin vor dem Valdai-Club ausführte.

Noch bedeutsamer ist, dass Präsident Putin das große Ziel jener Mächte vor dem Valdai-Club am 19. September 2013 anprangerte, das seit 1914 sozusagen offiziell lautet: Die Vernichtung der abendländischen Nationen, die Zerstörung des Refugiums der weißen Menschen, die Vernichtung der jahrtausendealte europäischen Ethnie. Mit den Lügen über die Schuld an den Weltkriegen wird direkt und indirekt gefordert, mit der alles vernichtenden Multikultur-Politik “für die Vergangenheit zu bezahlen”. Putin wörtlich:

“Es gibt noch einen anderen fundamentalen Aspekt, auf den ich Ihre Aufmerksamkeit lenken möchte. In Europa und einigen anderen Ländern, stellt der Multikulturalismus in vieler Hinsicht ein transplantiertes, künstliches Modell dar, das zunehmend hinterfragt wird, aus guten Gründen. Das Konzept wird damit begründet, das man damit für die koloniale Vergangenheit bezahle. Es ist kein Zufall, dass heute europäische Politiker und öffentliche Personen immer mehr über das Scheitern des Multikulturalismus reden. Es funktioniert auch nicht, fremde Sprachen und fremde kulturelle Elemente in ihre Gesellschaften zu integrieren. Um die Einheit der Nation zu gewährleisten, müssen die Menschen eine zivile Identität entwickeln, und zwar auf der Grundlage gemeinsamer Werte … Und natürlich muss man einen Sinn für Verantwortung gegenüber dem Schicksal seines Vaterlandes haben. … Beim Neuanfang der 1990er Jahre sagte Solschenizyn, dass das Hauptziel der Nation sein muss, die Bevölkerungszahl zu bewahren nach diesem schwierigen 20. Jahrhundert. … Leider, im Laufe der Geschichte unserer Nation, zählte das Leben des einzelnen Menschen nicht viel.”

Und dann propagierte Putin fast wortgleich Adolf Hitlers Weltanschauung. Hitler in Mein Kampf: “Der Kampf, der heute tobt, geht um ganz große Ziele: eine Kultur kämpft um ihr Dasein, die Jahrtausende in sich verbindet und Griechen- und Germanentum gemeinsam umschließt. … Der völkische Staat hat in dieser Erkenntnis seine gesamte Erziehungsarbeit in erster Linie nicht auf das Einpumpen bloßen Wissens einzustellen, sondern auf das Heranzüchten kerngesunder Körper.”

Putin setzte seine Rede wie folgt fort: “Russlands Kraft für heute und kommende Jahrhunderte liegt in der Ausbildung, in der Kreativität, in der physischen und geistigen Gesundheit seiner Menschen, und nicht in erster Linie in seinen Bodenschätzen. … Um einen Menschen, einen Patriot auszubilden, müssen wir die Rolle der großen russischen Kultur und Literatur wieder herstellen.”

Und nachdem Präsident Putin im Dezember 2013 den jüdischen Mordbolschewismus verdammte, die Kosaken, die in Adolf Hitlers Wehrmacht gegen Stalin kämpften, als Vorbilder der Jugend präsentierte, drohte er Ende 2014 der Bundesrepublik und dem Westen mit noch mehr Wahrheit. Er weiß nur zu gut, dass das politische System des Westens auf den Weltlügen errichtet ist und mit der Wahrheit untergehen wird. “Bei einer Historikerveranstaltung in Moskau hat Wladimir Putin den Hitler-Stalin-Pakt gerechtfertigt: Der sei keine schlechte Idee gewesen.” [12] Immerhin bildete der Pakt die Grundlage für eine Aufteilung Polens zwischen der Sowjetunion und dem Deutschen Reich. Bis 1989 hatte Moskau sogar die Existenz des Abkommens von 1939 abgestritten.

So lange Putin noch hoffte, dass Russland vom Westen akzeptiert und die Nato nicht zur weiteren Einkreisung Russlands nach Osten vorrücken würde, hielt sich Putin an die von der BRD gewünschten Geschichtslügen. Noch 2009 erklärte Russlands Präsident Merkel zuliebe, dass sämtliche Verträge der damaligen Sowjetunion mit dem nationalsozialistischen Deutschland zwischen 1934 und 1939 “moralisch inakzeptabel” gewesen seien. Und jetzt diese neue Richtung! Am 5. November 2014 erhöhte der russische Präsident also noch einmal den Wahrheitsdruck auf den Westen vor den jungen russischen Historikern: “Präsident Wladimir Putin hat seine Meinung über einen wesentlichen Teil der sowjetischen Geschichte revidiert. Heute nennt er den 1939 geschlossenen ‘Molotow-Ribbentrop-Pakt’, den Moskau mit Hitler-Deutschland unterzeichnete, eine gute Sache.” [13]

Wovor sich Merkel und ihre Bande am meisten fürchten, sind Putins Weisungen an seine jungen Historiker, die Geschichte der damaligen Zeit ernsthaft zu untersuchen: “Der russische Präsident forderte die jungen Historiker auf, zu untersuchen, wie es zum 2. Weltkrieg kam. … ‘Ich glaube, es war Churchill, der im engeren Kreise damals sagte, »es muss jetzt zum Krieg kommen«, sagte Putin.” [14]

Das war eine eindeutige Drohung, die Wahrheit über Hitler, über den sogenannten Holocaust und die damalige Judenpolitik in Zukunft zu enthüllen. Putin hält die Trümpfe in der Hand, er besitzt die derzeit noch unter Verschluss gehaltenen Dokumente zu diesem Geschichtskomplex. Putin weiß auch, dass Winston Churchill seinem Tötungstrieb nicht nur bei der Vernichtung des deutschen Volkes folgte, sondern auch die atomare Ausrottung Moskaus nach dem 2. Weltkrieg verlangt hatte. “Das FBI-Memorandum zitiert Churchill mit den Worten: ‘Die einzige Erlösung für die Weltzivilisation besteht darin, dass der Präsident der Vereinigten Staaten Russland als Gefahr für den Weltfrieden erklärt und Russland angreift. Wenn mit einer Atombombe der Kreml ausgelöscht wird, ist das Problem mit Russland gelöst, denn dann wird Russland kopflos sein‘.” [15]

Die “Weltfeinde” waren und sind also bei Teufeln wie Churchill beliebig austauschbar. Erst war Hitler die sogenannte Gefahr für die Weltziviliastion, doch schon gleich nach Hitlers Niederlage nahm “Freund” Stalin diese Stellung ein. Stalins Kreml sollte sogar atomar vernichtet werden.

So ist es auch heute noch. Erst war Saddam Hussein der gute “Freund”, dann der “Feind der Menschheit”. Und so könnte man eine lange Liste aufstellen, wie man als Staatschef bei der Lobby vom “Freund” zum “Todfeind” werden kann. Hitler brachte es in seiner Rede von 1940 auf den Punkt: “Es interessiert sie nur eines: Ist jemand bereit, sich ausplündern zu lassen? Ja oder nein? Ist jemand dumm genug, dabei stillzuhalten? Ja oder nein? Und wenn eine Demokratie dumm genug ist, dabei stillzuhalten, dann ist sie gut. Und wenn ein autoritärer Staat erklärt: ‘Ihr plündert unser Volk nicht mehr aus, weder innen noch außen’, dann ist das schlecht.” Und Präsident Putin drückte sich 2006 in seiner “Rede zur Lage der Nation” im Zusammenhang mit USrael nicht viel anders aus: “Wenn es um die eigenen Interessen geht, schert sich Washington nicht um Demokratie und Menschenrechte. … Wie das Sprichwort sagt: ‘Kamerad Wolf weiß, wen er fressen muss’ – und er frisst, ohne auf andere zu hören.”

Gleichzeitig hat Wladimir Putin nunmehr Denkmäler zur Erinnerung an die Opfer der bolschewistischen Verbrechens-Ära errichten lassen. “Heute erinnert Russland an die Opfer aus der Sowjet-Ära. Denkmäler werden errichtet überall im Land. Moskau machte den Anfang mit dem Solovetsky-Mahnmal.” [16]

Wenn Putin also an die Opfer der Sowjet-Ära erinnern lässt, wird es unweigerlich zur weiteren Aufklärung im Zusammenhang mit der Tätergruppe kommen müssen. Immerhin sagte Putin am 13. Juni 2013 anlässlich der Einweihung einer jüdischen Bibliothek in Moskau: “Die erste sowjetische Regierung bestand zu 85 Prozent aus Juden.” [17]

Präsident Putin hebt immer wieder den Großen Alexander Solschenizyn, den russischen Literatur-Nobelpreisträger, als Vorbild für die Jugend Russlands hervor. Er kannte den Ausnahme-Literaten sehr gut, war mit allen Anschauungen des Autors bestens vertraut. Putin wusste, dass Solschenizyn das Buch von Dr. Joachim Hoffmann über die “Wlassow-Armee” öffentlich gewürdigt hatte. Dr. Hoffmann war bis 1995 Direktor am “Militärgeschichtlichen Forschungsamt der Bundeswehr” und dokumentierte in seinem in Russland weithin gelesenen Buch den Heldenkampf der “Russischen Befreiungsarmee” unter General Andrej Wlassow gegen Stalins Völkermord-Regime. Solschenizyn war begeistert. “Die von Alexander Solschenizyn aufgeworfene Frage, wie es möglich war, dass Hunderttausende, vielleicht sogar eine Million, sowjetischer Soldaten und sowjetische Bürger in einem als ‘groß’ und ‘vaterländisch’ glorifizierten Krieg auf Seiten des Todfeindes [Hitler-Deutschland], des verruchten Faschismus, am Kampf gegen eben ihr ‘sozialistisches Vaterland’ teilnahmen, verlangte gebieterisch nach einer Antwort.” [18]

Es dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein, bis Putin seine tödlichste Waffe gegenüber dem Westen zündet, die Wahrheit über die Geschichte des 2. Weltkriegs und Hitlers Judenpolitik ans Licht der Öffentlichkeit zu bringen. Putin wird wissen, dass das Lobby-System mit der Lüge siegt und durch die Wahrheit stirbt.


1) IMT, Startrampe der Neuen Weltordnung, bei Concept Veritas erhältlich. Das Buch, das die wichtigsten Fragen beantwortet.
2) “Der in Cambridge lehrenden australischen Historikers Christopher Clark weist in einer minutiösen Analyse der Wochen und Tage vor dem Beginn des großen Kriegs nach, dass von einer deutschen “Schuld” an der Katastrophe nicht die Rede sein kann.” (Die Welt, 14.11.2013, S. 2)
3) Der Spiegel 32/05.08.1959
4) Die Welt, 14.11.2013, S. 2
5) “Friedensvertrag von Versailles vom 28. Juni 1919″. Abgedruckt in RGBl I 1919, S. 981. Website der Österreichischen Nationalbibliothek. Abgerufen am 15. Februar 2014.
6) Vgl. hierzu: Dokumentation “Akten der Reichskanzlei. Weimarer Republik.” Kabinettssitzung vom 4. Februar 1920. Website des deutschen Bundesarchivs. Abgerufen am 15. Februar 2014
7) Der Spiegel 32/05.08.1959
8) Vgl. insgesamt: Dokumentation “Akten der Reichskanzlei. Weimarer Republik.” Das Kabinett Bauer, Bd 1, Einleitung, Auslieferungsfrage Website des deutschen Bundesarchivs. Abgerufen am 15. Februar 2014
9) Welt.de, 18.01.2014
10) http://eng.kremlin.ru/news/6007
11) “Wie können es die zionistischen Führer und der Jüdische Weltkongress (eine der zionistischen Hauptorganisationen) nur wagen, sogenannte jüdische Vermögen zurückzuverlangen. Der weltweite Boykott gegen Deutschland im Jahr 1933 und die späteren massiven Kriegserklärungen gegen Deutschland gingen von den zionistischen Führern und dem Jüdischen Weltkongress aus.” (Rabbi Schwartz AMERICAN NETUREI KARTA – FRIENDS OF JERUSALEM, P.O.B. 1030, New York, NY 10009, in der New York Times, 30.9.1997, S. A16
12) spiegel.de, 07.11.2014
13) NYtimes.com, Nov. 6, 2014
14) telegraph.co.uk, 06 Nov 2014
15) dailymail.co.uk, 8 November 2014
16) RT.com, October 30, 2014
17) JPost.com, 06/20/2013
18) Hoffmann, “Die Tragödie der Russischen Befreiungsarmee 1944/45 – Wlassow gegen Stalin”, Herbig 2003, S. 7.

http://globalfire.tv/nj/14de/politik/12nja_putins_drohung_mit_der_wahrheit.htm

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Gruß an die Wahrheiten

Der Honigmann

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Einmarsch in Sowjetunion

Von Carsten Fromm, erschienen in der Deutschen Militärzeitschrift (DMZ), Nr. 70 Juli – August 2009.

Vor 20 Jahren öffnete der russische Autor Viktor Suworow die Büchse der Pandora: Hitler sei mit seinem Angriff auf die Sowjetunion 1941 Stalin nur kurz zuvorgekommen. Vor allem in Deutschland wurde dies von der etablierten Geschichtswissenschaft kategorisch zurückgewiesen. Nun versammeln sich erstmals neun russische Historiker und Publizisten in einem deutschsprachigen Buch, die Suworow Recht geben.

Der in Großbritannien lebende russische Autor Viktor Suworow löste vor etwa 20 Jahren mit seinem Buch „Der Eisbrecher: Hitler in Stalins Kalkül“ ein kleines Erdbeben in der Geschichtswissenschaft aus. Suworows These: Der sowjetische Diktator Josef Stalin habe, nachdem er der Sowjetunion zwischen 1939 und 1940 bereits das östliche Polen, Teile Finnlands, die baltischen Staaten Lettland, Estland und Litauen sowie Teile des erdölreichen Rumänien einverleibt hatte, Anfang der 1940er Jahre Vorbereitungen getroffen, Mittel- und Westeuropa zu überfallen. Der Pakt mit Hitler von August 1939 habe lediglich dazu gedient, den deutschen Reichskanzler für seine Militäroperation gegen Polen in Sicherheit zu wiegen. Hitler und die Westmächte sollten sich in einem langen Krieg gegenseitig aufreiben und schwächen, damit Stalin letztlich mit frischen Truppen das Deutsche Reich und ganz Westeuropa erobern könnte.

Fast über Nacht wurde Suworow, ein ehemaliger Agent des sowjetischen Militärgeheimdienstes GRU, der 1978 unter abenteuerlichen Umständen mit seiner Familie nach Großbritannien geflüchtet war, zu einem der international bedeutendsten „Revisionisten“.

Überfall oder Präventivschlag?

Was war der Angriff des Deutschen Reiches auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941? War es ein „kaltblütiger Überfall auf ein friedliebendes Land“, wie es in den deutschen Geschichtsbüchern steht, oder handelte es sich um einen Präventivschlag, um einer sowjetischen Militäroffensive zuvorzukommen?

Hierüber streiten sich Historiker nicht erst seit dem Ende der 1980er Jahre. Die Diskussion um dieses Thema gleicht mehr einem Glaubensstreit als einer fachhistorischen Debatte. Suworow, da selbst Russe, kommt in dieser Diskussion eine ganze besondere Rolle zu. Ihm kann man schwerlich vorwerfen, aus Parteinahme für die deutsche Seite zu agieren. Der Streit geht also weniger um die historischen Tatsachen, sondern darum, ob eine „Entlastung“ Hitlers im öffentlichen Diskurs überhaupt erlaubt ist. Während an den bundesdeutschen Universitäten und in Geschichtsbüchern Viktor Suworow so gut wie totgeschwiegen wird, ist in Rußland eine leidenschaftliche Debatte über die Thesen des Dissidenten entbrannt.

 

Dr. Dmitrij Chmelnizki gehört zu den Akteuren der Präventivschlag-Diskussion in Rußland. Bereits fünf Sammelbände veröffentlichte er in russischer Sprache, in denen sich Historiker, Journalisten und Publizisten aus aller Herren Länder – zumeist jedoch aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion – zu Wort melden und Viktor Suworows Thesen stützen. Nun hat der seit den 1980er Jahren in Berlin lebende Chmelnizki gemeinsam mit Suworow einen Sammelband in deutscher Sprache veröffentlicht („Überfall auf Europa: Plante die Sowjetunion 1941 einen Angriffskrieg?“), der es in sich hat. Neun Historiker, allesamt aus dem früheren sowjetischen Herrschaftsbereich, beteiligen sich an dem einzigartigen Projekt Chmelnizkis.

Karte 21 Juni 1941

Deutsch-sowjetischer Nichtangriffspakt

Prof. Dr. Dschamil Hasanly

Unter diesen Historikern befinden sich gewichtige Namen wie der des aserbaidschanischen Geschichtswissenschaftlers Prof. Dr. Dschamil Hasanly, der in Baku lehrt. Hasanly untersucht in seinem Buchbeitrag „Stalins Griff nach den Schwarzmeerengungen“ die Rolle der Türkei vor Ausbruch des deutsch-sowjetischen Krieges.

Dr. Alexander Pronin

Der 1973 geborene russische Historiker Dr, Alexander Pronin widmet seinen Beitrag dem deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt. Pronin arbeitet als Dozent für Geschichte an der Universität Jekaterinburg. Nach seiner Analyse erhöhte der deutsch-sowjetische Vertrag nicht etwa die Sicherheit der Sowjetunion, sondern verringerte diese sogar, was durchaus in Stalins Kalkül gelegen habe. Beide Staaten besaßen nach dem Einmarsch in Polen eine lange gemeinsame Grenze. „Hierdurch wurde es für beide Seiten weitaus einfacher als je zuvor, die jeweils andere Seite anzugreifen, und zwar auch ohne Vorwarnung“, schreibt Pronin, der in seinem Beitrag Stück für Stück alle Argumente demontiert, die für die angeblich friedlichen Absichten Stalins sprechen.

Dr. habil. Irina Pawlowa

Die russische Historikerin und Mitautorin Dr. Irina Pawlowa ist eine ausgewisene Stalinismus-Expertin, die bereits mehr als 150 Veröffentlichungen zur politischen Geschichte Rußlands publizierte. Sie war bis 2003 Fakultätsleiterin des Historischen Instituts in Nowosibirsk und hielt danach Vorlesungen vor allem in den USA. Pawlowa schreibt über die konspirativen Kriegsvorbereitungen Stalins. Stalins Verständnis vom „Sozialismus“ sei vor allem ein militärisches gewesen. Pawlowa zufolge gibt es keinerlei Zweifel an Stalins Expansionsplänen nach Europa, was sie anhand zahlreicher Fakten belegt.

„Hitler soll sich im Krieg erschöpfen“

Mischa Schauli

Mischa Schauli, ein heute in Israel lebender ehemaliger russischer Polizeioberst, übersetzte Suworows Bücher ins Hebräische. Schauli präsentiert ein Dokument, das er im US-Nationalarchiv entdeckt hat. Es handelt sich dabei um ein am 20. November 1939 dem US-amerikanischen Generalkonsulat in Prag zugespieltes Protokoll einer Unterredung des sowjetischen Diplomaten Alexander Alexandrow mit Delegierten des „Komitees für die Befreiung der Tschechoslowakei“, die am 5. sowie am 12. Oktober 1939 stattgefunden haben soll. Alexandrow rechtfertigt den deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt gegenüber den tschechoslowakischen Genossen. Hitlers Krieg solle Europa „erschöpfen“, danach „wird es uns wie eine reife Frucht in den Schoß fallen“, wird Alexandrow zitiert.

Prof. Dr. Maria Litowskaja

Die russische Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Maria Litowskaja widmet sich vor allem der kulturellen Mobilisierung für einen kommenden Krieg gegen Europa während der Stalinzeit und liefert beeindruckende Beispiele für die Militarisierung der Sprache und der Literatur der Sowjetunion, die die Menschen psychologisch auf einen Krieg gegen Europa einstimmen sollten.

Mark Solonin

Mark Solonin, Historiker aus Samara in Südrußland, widmet sich der Geschichte der wechselhaften sowjetisch-finnischen Beziehungen, die der Autor als „mystischen Thriller“ beschreibt. Solonin schildert Stalins Taktieren gegen Finnland, dessen Folge eine immer engere Zusammenarbeit des sozialdemokratisch regierten Finnland mit dem nationalsozialistischen Deutschen Reich war.

„Durchschlagender Erfolg“

Dr. Dschangir Huseinowitsch Nadschafow

Dr. Dschangir Nadschafow, Fakultätsleiter des Instituts für Allgemeine Geschichte der Russischen Akademie der Wissenschaften, schreibt über das historisch-geopolitische Erbe des deutsch-sowjetischen Abkommens von 1939. Stalin, so Nadschafow, habe fast zwangsläufig einen dritten Weltkrieg in seine Überlegungen einkalkuliert – einen erfolgreichen Angriff auf Europa. Der Frieden nach dem 8. Mai 1945, der Kapitulation der deutschen Wehrmacht, sei für ihn lediglich eine Konsolidierungsphase vor dem kommenden Waffengang gewesen. Dies stünde, so Nadschafow, durchaus in der Tradition des deutschsowjetischen Abkommens, bei dem es ebenfalls nicht um einen dauerhaften Frieden, sondern lediglich um ein „Abwarten“ auf den richtigen Zeitpunkt gegangen sei.

Dr. Michail Meltjuchow

Einer der streitbarsten und interessantesten Autoren dürfte aber der russische Historiker Dr. Michail Meltjuchow sein, der Stalins Position durchaus mit Wohlwollen betrachtet. Der Historiker arbeitete nach seiner Promotion als Leitender Mitarbeiter im Moskauer Russischen Forschungsinstitut für Dokumentations- und Archivwesen und gehört zu den renommiertesten russischen Geschichtswissenschaftlern der Gegenwart. Meltjuchow bezeichnet den deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt als „durchschlagenden Erfolg der Sowjetdiplomatie“, da es Stalin dadurch gelungen sei, sich einerseits aus dem europäischen Krieg herauszuhalten, ihm andererseits aber eine „zusätzliche Bewegungsfreiheit in Osteuropa sowie erheblichen Raum zum Manövrieren zwischen den kriegführenden Mächten“ sicherte. Stalin sei mit seinen Angriffsplanungen gegen das Deutsche Reich lediglich zu langsam gewesen, so daß ihm Hitler zuvorkommen konnte.

Am 23. August 1939 unterzeichnen in Moskau der sowjetische Außenminister Wjatscheslaw Molotow (sitzend) und Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop (links neben Josef Stalin) den deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt.

Mit Chmelnizkis und Suworows Sammelband haben nun auch erstmals deutsche Leser die Möglichkeit, sich über den wissenschaftlichen Diskussionsstand in Rußland zu informieren. Und auf diese lebhafte und leidenschaftlich geführte Diskussion kann man aus der Bundesrepublik Deutschland nur voller Neid blicken.

* * *

Ende des Artikels von Carsten Fromm. Hier sind die Bestellinformationen für das Buch, um das es darin geht:

Überfall auf Europa
Viktor Suworow / Dmitij Chmelnizki (Hrsg.)

320 Seiten, Großformat, € 25,95 (Stand 2009)

Pour le Mérite-Verlag
Potfach 52
D-24236 Selent
Tel. 04384/59700, Fax 597040

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Dieser Abschnitt befand sich als Kasten im Anschluß an den obigen Artikel:

VATER DER PRÄVENTIVKRIEGSTHESE

Viktor Suworow

Der berühmte russische Schriftsteller Alexander Solschenizyn raunte 1989, als in der Bundesrepublik Deutschland Viktor Suworows Buch „Der Eisbrecher: Hitler in Stalins Kalkül“ erschien, daß dieses Buch eine „enorme historische Bedeutung habe“. Warum? Suworow dekonstruiert in seinem Werk die friedlichen Absichten des sowjetischen Diktators Stalin.

Suworow weist nach, daß Stalins politisches Handeln gegenüber Deutschland nicht auf Frieden, sondern lediglich auf Zeitgewinn hinauslief. Hierzu gehört vor allem der deutsch-sowjetische Nichtangriffspakt vom 23. August 1939. Zudem, so der Autor, habe dieser Nichtangriffspakt mit den darin vereinbarten Lieferungen von Rohstoffen aus der Sowjetunion nach Deutschland Hitler erst für die Blitzkriege 1939-1941 befähigt. Nach Stalins Willen sollten sich die „imperialistischen Mächte“, zu denen er Frankreich, Großbritannien und Deutschland zählte, gegenseitig zerfleischen, bevor die Rote Armee den geschwächten europäischen Kontinent erobert.

Um den politischen Willen der Sowjets zum Angriff zu belegen, zieht Suworow unter anderem eine 40-Minuten-Rede Stalins heran, die er am 5. Mai 1941 auf einem Bankett im Kreml vor Absolventen der Militärakademien gehalten hat. Danach soll Stalin gesagt haben: Die Rote Armee sei noch nicht stark genug, um die Deutschen ohne weiteres schlagen zu können. Die Sowjetunion wolle daher mit allen ihr zur Verfügung stehenden diplomatischen Mitteln versuchen, einen bewaffneten Konflikt zumindest bis zum Herbst hinauszuzögern, weil es um diese Jahreszeit für einen deutschen Angriff zu spät sein werde.

Ein weiterer Beleg Suworows ist der massive sowjetische Truppenaufmarsch entlang der Westgrenze der UdSSR. Die Konzentration sowjetischer Truppen, meist Offensiv-Streitkräfte wie Gebirgsjäger, Luftlandeeinheiten, Fallschirmjäger und Kavallerie, und die Aufmarschgliederung der Roten Armee entlang der sowjetischen Westgrenze (mitten durch Polen), gegenüber Rumänien, das die deutsche Armee mit kriegswichtigem Öl versorgte und Finnland, dem Sperriegel an der Ostsee und wichtigsten Nickellieferanten, lassen, so Suworow, an der sowjetischen Angriffsplanung keinerlei Zweifel.

Die ursprünglich für sowjetische Verteidigungszwecke angelegten Minensperren waren ebenso geräumt worden, wie die in Brücken, Bahnhofsanlagen und anderen wichtigen Gebäuden eingebauten Sprengladungen entfernt worden waren. Tausende Kilometer Stacheldrahtverhaue, die einen angreifenden Feind behindern sollten, existierten am 22. Juni 1941 nicht mehr – weil sie die geplante eigene sowjetische Offensive erschwert hätten.

Der deutsche Angriff stieß mitten in diese sowjetischen Angriffsvorbereitungen hinein. Er vereitelte nicht nur ihre Vollendung, sondern zwang der UdSSR zugleich auch das Dilemma auf, über eine Armee zu verfügen, die auf die Verteidigung gar nicht und auf die Offensive noch nicht ausreichend vorbereitet war.

* * *

Und nun folgt noch ein Interview mit Dmitrij Chmelnizki aus den anschließenden Seiten derselben DMZ-Ausgabe (zu der  „koscheren“ Aussage, die darin enthalten ist, bringe ich im Anhang ein Nachwort und Links zu Gegendarstellungen):

„ES ZÄHLEN NUR TATSACHEN!“
Buchautor Dr. Dmitrij Chmelnizki im DMZ-Gespräch

Dr.-Ing. Dmitrij Chmelnizki (hier vor dem sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Treptow), geb. 1953, studierte 1970 bis 1977 am Polytechnischen Institut Duschanbe und am Institut für Malerei, Bildhauerei und Architektur in Leningrad. 2003 promovierte er an der Technischen Universität Berlin. Dr. Chmelnizki ist Architekt, Architekturhistoriker und Publizist. Schwerpunktthema seiner Veröffentlichungstätigkeit sind Architektur- und Kunstgeschichte der UdSSR, die Geschichte des Zweiten Weltkriegs und Fragen zur postsowjetischen russischen Gesellschaft. Rudolf Wolters Werk „Spezialist in Sibirien“ übersetzte er ins Russische (Nowosibirsk, 2007). 2009 gab er gemeinsam mit Viktor Suworow den Sammelband „Überfall auf Europa“ heraus.

DMZ: Herr Dr. Chmelnizki, mit Ihren Büchern sorgten Sie bereits in Rußland für Aufsehen. Sie versammeln Autoren, zumeist Historiker, die den russischen Publizisten Viktor Suworow in dessen These stützen, Stalin habe einen Angriff auf Deutschland und Europa vorbereitet und Hitler sei Stalin nur wenige Tage mit dem Angriff zuvorgekommen. Sieht man Sie in Rußland als Nestbeschmutzer?

Chmelnizki: Jedenfalls gilt das für die Leute, die das Sowjetregime immer noch für eine geliebte Heimat halten. Nicht das Land, sondern die Sowjetmacht. Ich habe mit meiner Familie in den 1980er Jahren die Sowjetunion verlassen, da ich unter dem dortigen Regime nicht mehr leben wollte und konnte. Wir sind nach Berlin gekommen. Insofern sehe ich mich nicht als „Nestbeschmutzer“. Das war nicht mein „Nest“.

DMZ: Sie sind eigentlich Architekt. Wie kommt man von der Architektur zur Militärgeschichte?

Chmelnizki: Als Architekt beschäftige ich mich schon immer mit Architekturgeschichte. Mich interessiert hierbei vor allem die dunkelste Zeitepoche Rußlands, und das war die Herrschaft Josef Stalins. Als ich begann, mich mit stalinistischer Architektur zu beschäftigen, erkannte ich sehr schnell, daß man diese nicht isoliert betrachten konnte. Alles, was unter der stalinistischen Herrschaft in der Sowjetunion geschah, war eng miteinander verknüpft. Wenn man sich mit der Wirtschaft, der Kultur oder eben der Architektur beschäftigt, sieht man, daß Stalin alles bestimmte und alles seinen Zielen unterordnete. Stalin war ein totaler Diktator. Dieser Mann hatte ein großes Ziel: ein starkes, aggressives Militär. Alles, was er in den 1920er und 1930er Jahren unternahm, geschah, um seine Armee zu stärken. Man kann Stalins Regierungsstil, seine Maßnahmen – beispielsweise zur Kollektivierung – nur dann verstehen, wenn man dieses Ziel kennt. Viktor Suworow hat wiederum die Antwort geliefert, wofür Stalin diese starke, aggressive Armee brauchte – für einen Angriff auf Europa. Es gibt in der wissenschaftlichen Forschung keine andere logische Erklärung für Stalins Maßnahmen, außer diesen Angriffsplan.

DMZ: Wenn das so eindeutig und logisch ist, weshalb sind Stalins Angriffspläne heute nicht bereits Allgemeingut in der Geschichtswissenschaft?

Chmelnizki: Alle Tatsachen dieser sowjetischen Strategie und Praxis wurden in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg einfach verschwiegen.

DMZ: Warum das?

Chmelnizki: Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg spielte Stalin geradezu eine absurde Rolle. Er inszenierte sich als Sieger des Krieges, als Anführer des Antifaschismus, als Motor der Anti-Hitler-Koalition des Krieges. Es galt geradezu als „unanständig“, die Rolle Stalins und der Sowjetunion während des Krieges genauer zu untersuchen. Dies führte dazu, daß die absurde stalinistische Version des deutschen „Überfalls auf die friedliche Sowjetunion“ selbst im Westen so populär wurde.

DMZ: Nach Stalins Tod 1953 wurde doch der Stalinismus kritisiert!

Chmelnizki: Das ist richtig. Man kritisierte – selbst in der Sowjetunion – Stalins Brutalität, die Kollektivierung, den millionenfachen Tod von Sklavenarbeitern. Gleichzeitig wurde aber seine Rolle während des Zweiten Weltkrieges von dieser Kritik ausgenommen.

DMZ: Das hat sich bis heute nicht geändert. Woran liegt das?

Chmelnizki: In der Geschichte der Sowjetunion ist der „Große Vaterländische Krieg“ gegen Deutschland der einzige positive Bezugspunkt: Das friedliebende – wenn auch unter Stalin leidende – Land sei vom brutalen Aggressor Hitler angegriffen worden und habe unter gigantischen Opfern diesen Krieg gewonnen. Darauf ist man stolz bis heute. Diese Erinnerung hält auch die Bevölkerung zusammen, die jährlichen Siegesparaden in Moskau sind bis heute ein wichtiges Ereignis für die Volksseele.

DMZ: Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde in Büchern, Ausstellungen und Reden immer wieder vor Stalin gewarnt. Der sowjetische Diktator, so hieß es, wolle Europa unterjochen, mit dem Gulag-System überziehen. Argumentiert wurde vor allem mit den Zuständen in der Sowjetunion, die sich auf ganz Europa ausbreiten würden. Heute kritisiert man dies gerne als Propagandamärchen der Nationalsozialisten.

Chmelnizki: Propaganda war das zweifellos, aber Märchen waren das keine. Die deutsche Propaganda gegen die UdSSR war eine außerordentlich interessante Sache! Ich habe mich intensiv damit beschäftigt. 95 Prozent der Behauptungen entsprechen der Wahrheit. Die restlichen fünf Prozent, nach dem die Juden an allem schuld seien, sind natürlich Unsinn. Die nationalsozialistische Propaganda beschrieb die schrecklichen Lebensumstände in der Sowjetunion außerordentlich präzise.

DMZ: Alles kreist immer wieder um die Person Stalins. Wie charakterisieren Sie ihn als Herrscher?

Chmelnizki: Stalin war ein absoluter Diktator. Er war zudem sehr schlau und geduldig. Das Interessante ist, daß er im Unterschied zu Hitler absolut frei war von jeder Ideologie. Stalin war innerlich völlig frei. Damit meine ich vor allem, daß er keinerlei moralische Grenzen kannte. Im eigentlichen Sinn war er nicht einmal ein Bolschewik. Stalins Ziel war, so viel Macht zu erlangen wie nur möglich. Die stalinistische Ideologie war eine Erfindung für die Bevölkerung. Diese Ideologie bestand aus einer Reihe von Parolen, die man nachbeten mußte. Diese Ideologie konnte sich durchaus ändern. Heute waren die Trotzkisten die Feinde, morgen schon die Sozialdemokraten oder Sozialfaschisten, übermorgen war Hitler ein Verbündeter, danach plötzlich Todfeind. Stalin verlangte in all dem absoluten, blinden Gehorsam.

Josef Stalin mit dem Volkskommissar für Verteidigung, Marschall Kliment Woroschilow.

DMZ: Sind die Abwesenheit von Moral und Berechenbarkeit Kennzeichen des Stalinismus?

Chmelnizki: Der Stalinismus ist eine harte Ideologie, deren Kern der absolute Gehorsam ist. Stalin ist der Führer und weiß alles besser als alle anderen. Nur er durchschaut die großen Zusammenhänge, darauf müssen alle vertrauen. Alle, die dies anerkennen, sind Stalinisten. Dabei ist interessant, daß Stalin, wie ich bereits sagte, absolut frei war von Ideologie, ebenso seine engsten Vertrauten. Sie waren Lügner. Das ist einer der großen Unterschiede zum Nationalsozialismus: Hitler war ein Idealist, er war getrieben von Ideen, von seiner Ideologie. Er ordnete sich selbst diesen Idealen – die wir hier nicht diskutieren wollen – unter und verlangte dasselbe von seinen Mitstreitern. Stalin hingegen ging es nur um die Machtfülle, er stand darüber. Er war der einzige freie Mensch in der UdSSR.

DMZ: Herr Dr. Chmelnizki, wie werden Ihre Bücher in Rußland diskutiert?

Chmelnizki: Das gesamte Thema wird in Rußland heftig diskutiert – im Gegensatz zu Deutschland. Der russische Staat unterstützt jedoch die Gegner Viktor Suworows. Moskau finanziert Bücher, Literatur, Radiosendungen gegen Suworow. Das ist jedoch alles Populismus und hat mit Wissenschaft wenig zu tun. Es gibt in Rußland eine ganze Reihe von Wissenschaftlern, die Suworow unterstützen, seine Thesen untermauern. Einige von ihnen habe ich in meinem Buch versammelt. Natürlich ist es für russische Historiker eine Karrierebremse, sich für Suworow einzusetzen. Interessant ist jedoch, daß es so gut wie keine Gegner Suworows gibt, die wissenschaftlich argumentieren. Meist beschränkt sich die Kritik an ihm auf persönliche Angriffe.

Dr. Dmitrij Chmelnizki und Viktor Suworow: Die beiden russischen Revisionäre sorgen für heftige Debatten in Rußland.

DMZ: Mit Dr. Michail Meltjuchow schreibt sogar ein ausgesprochener Stalin-Befürworter in Ihrem Sammelband.

Chmelnizki: Das ist richtig. Dr. Meltjuchow kommt zwar zu den gleichen Ergebnissen wie Suworow, bewertet diese jedoch anders. Meltjuchow hätte einen erfolgreichen Angriff auf Europa begrüßt! Gerade dieses Beispiel zeigt, daß die wissenschaftliche Untersuchung des deutsch-sowjetischen Krieges nichts mit Politik zu tun hat, auch wenn es sich heute immer wieder so darstellt. Wissenschaft ist Wissenschaft, Politik ist Politik.

DMZ: Sie sprechen die politisch motivierten Tabus in der geschichtswissenschaftlichen Forschung an. Wie nehmen Sie die Situation in der Bundesrepublik Deutschland wahr?

Chmelnizki: Mit großer Sorge! Ich ärgere mich sehr über die Denkverbote und Tabus hierzulande. Hier ist es ja nicht einmal erlaubt, die Präventivkriegsthese öffentlich zu diskutieren. An welcher deutschen Universität wurde das denn je getan? Befürworter der Präventivkriegthese werden als politisch rechts stehend, als rechtsextremistisch diffamiert. Das bedeutet das gesellschaftliche Aus. Wer also diese Diffamierung vermeiden möchte, sollte besser über dieses Thema nicht laut sprechen. Das ist geradezu absurd und hat nichts mit Wissenschaft zu tun. Ich selbst ordne mich weder rechts noch links ein. Für mich haben solche Begriffe wie „Nationalismus“ und „Patriotismus“ keine positive Bedeutung. Obwohl ich gerne darüber diskutiere, liegen diese Diskussionen außerhalb meiner wissenschaftlichen Interessen, nämlich der Geschichte der Stalinzeit. Die Antwort auf die Frage, wie die Militärpläne Stalins aussahen und ob er Europa angreifen wollte, darf mit politischen Ansichten der Historiker nichts zu tun haben. Wenn eine solche Antwort politisch motiviert wird, dann hat sie keinen wissenschaftlichen Wert. Hier zählen nur Argumente. Und ich kann es mir kaum vorstellen, daß die populäre These vom friedlichen Stalin, der sich nur vor Außengefahr verteidigen wollte, wissenschaftlich begründet werden könnte. Mir geht es allein um das Thema. Wenn ich mir die deutschsprachige Verlagslandschaft anschaue, dann sehe ich ebenfalls mit Sorge, daß sich kein einziger großer, etablierter Verlag an dieses Thema herantraut. Ich bin letztlich froh, mit Pour le Mérite einen Verlag gefunden zu haben, der das Buch auf hohem wissenschaftlichen Niveau publiziert hat. Dabei ist es mir wirklich egal, ob deswegen ich oder der Verlag „in der rechten Ecke“ verortet werden. Ich weiß, daß eine fundierte wissenschaftliche Arbeit mit einem politischen Standpunkt nichts zu tun hat.

DMZ: Kritiker werden Ihnen vorwerfen, Sie würden Hitler „entlasten“…

Chmelnizki: Das ist doch mehr als absurd! Mir geht es nicht darum, irgendwelche Leute zu be- oder entlasten. Mir geht es hierbei um historische Tatsachen. Wenn man so argumentiert, muß man im Umkehrschluß doch erkennen, daß die heutige Lehrmeinung Stalin begünstigt. Ist das etwa besser? Die heutige bundesdeutsche Wissenschaft gibt Ehrenerklärungen für Stalin ab, so hart das auch klingen mag. Ist das nicht eine Schande für ein demokratisches Land?

DMZ: Ist die Bundesrepublik Deutschland heute eines der wenigen Länder auf der Welt, in denen die stalinistische Behauptung vom „Überfall auf die friedliebende Sowjetunion“ noch unangreifbare Lehrmeinung ist?

Chmelnizki: Das kann man durchaus so sagen. Es ist schon kurios, denn man kann es sogar sehen und ertasten! Wir stehen hier mitten auf dem sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Treptow. Wir sind umringt von vergoldeten Stalin-Zitaten. Ich kenne kein einziges solches stalinistisches Monument in Rußland selbst! Solange ein solches Denkmal noch als Siegesdenkmal in Deutschland respektiert wird, ist eine wirkliche Debatte wohl nicht möglich. Dies ist kein Denkmal für gefallene russische Soldaten, es ist ein Denkmal für Stalins Eroberungspläne.

DMZ: Herr Dr. Chmelnizki, vielen Dank für das Gespräch.

* * * * * * *

Nachwort von Deep Roots:

Die Aussage von Chmelnizki, der Teil der nationalsozialistischen Propaganda über die Sowjetunion, der den Juden die Schuld zuspricht, sei „natürlich Unsinn“, wäre natürlich mindestens schon der Notwendigkeit geschuldet, so etwas politkorrekt-Koscheres zu sagen, um einen Artikel wie diesen in einer in Deutschland verkauften Zeitschrift bringen zu können.

Allerdings: Mißtrauisch geworden durch die Anwesenheit eines jüdischen Autoren in dem Buchprojekt (der „russische“ Ex-Polizist Mischa Schauli, der jetzt in Israel lebt), habe ich nach Dmitrij Chmelnizki gegoogelt und bin bei Metapedia fündig geworden:

Dmitrij Chmelnizki (* 1953 in Moskau, Rußland) ist ein jüdischer „Historiker und Rußlandexperte“…
[…]
1987 gelang der jüdischen Familie die Ausreise nach Deutschland, wo der Publizist seitdem lebt.

Ich weiß nicht, wie ich das motivationsmäßig einordnen soll, und welchen Haken es bei diesem Projekt geben könnte. Suworow ist laut Metapedia jedenfalls ein echter Russe.

Wie sehr beim Sowjetbolschewismus und überhaupt beim Kommunismus tatsächlich die Juden ihre Hände drin hatten, geht unter anderem aus den folgenden Artikeln hervor:

Die Kultur der Kritik (3): Juden und die Linke von Kevin MacDonald
Die Feinde zerschmettern wie ein Hammer: Die jüdische Sowjetunion von Juri Lina
Das „Schwarzbuch des Kommunismus“ über den Holodomor in der Ukraine
Nationalisten, Juden und die ukrainische Krise: Etwas historische Perspektive von Andrew Joyce

sowie die folgenden Artikel von Kevin MacDonald im „Occidental Observer“:

„During 1917“: Chapter 14 of Solzhenitsyn’s „200 Years Together“
Solzhenitsyn’s „During the Civil War“ – Chapter 16 of 200 Years Together
Alexandr Solzhenitsyn’s „The 1920s“. Chapter 18 of 200 Years Together
„In the Camps of the GULag“ – Chapter 20 of 200 Years Together

http://schwertasblog.wordpress.com/2014/06/21/22-juni-1941-die-legende-vom-uberfall/

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Gruß an die, die schon vor mehr als 40 Jahren meinem Wissen zustimmten

Der Honigmann

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Der Vertrag von Rom wurde auf einem leeren Blatt unterzeichnet, um es Jean Monnet und seinen CIA/Council on Foreign relations-Freunden (siehe unten) zu ermöglichen,  alles einzufügen, nach dem  er  gelüstete, indem man noch zum Unterzeichnings-Zeitpunkt uneins war. Was dann später darin stand, waren die Unterzeichner gezwungen zu akzeptieren!!
Die folgenden Clown-Geschichten  berichten über den größten politischen Betrug in der Geschichte und den unglaublichen Mangel an Effizienz und Kompetenz der EC/EU. Dieser Betrug fand  lange vor dem Verfassungs-/Lissabon-Vertrag-Betrug statt und zeigt somit einen grundlegenden, betrügerischen  Charachterzug der EU.

marie-heleneDie BBC schrieb einen horrenden Report am 23. März 2007: Von Anfang an schlugen (die sechs Unterzeichner des Vertrags von Rom)  einen Ton an, der  bis zum heutigen Tag das europäische Projekt in den Klauen festhält: Sie arbeiteten im grossen und Ganzen im Geheimen. Marie-Helene (rechts)  und die anderen hatten Verträge zu unterzeichnen, die ihnen verboten, über ihre Arbeit, auch mit ihren Familien, zu reden

Es gab wenig Bezug auf die öffentliche Meinung ; die politischen Eliten arbeiteten in glänzender Isolation. Der Vertrag – noch bis zur letzten Minute umstritten und in der Übersetzung zu 4 Sprachen – wurde nicht gedruckt. Die Sechs gingen trotzdem  mit der Zeremonie voran. Die Druckerei lieferte  sechs Kopien der Titel- und der letzten Seite, der Unterschrifts-Seite, aber zwischen diesen beiden  fehlte der gesamte Text des Vertrages.
Die sechs Staats-und Regierungschefs unterzeichneten ein leeres Dokument .
Das Ziel der Lok ist … immer engere Union.

EurActiv 16 May 2014: In einem Buch über die Geschichte der EU-Kommission erzählt der scheidende EU-Kommissionspräsident, José Barroso, wie der Vertrag von Rom auf einem leeren Blatt unterzeichnet wurde.

signing treaty of rome (Maurice Faure)Links: Der französische Aussenminister, Maurice Faure, unterzeichnet den leeren Vertrag von Rom, und begeht somit Betrug – und viele würden sagen: Verrat.

Nachdem der Vertrag in Brüssel ausgehandelt worden war (siehe unten, wie Jean Monnet ihn mit dem Knüppel durchzwang), wurde er mit dem Zug nach Rom von nur einem Beamten  begleitet!!  versandt.
An der schweizerischen Grenze wurde der Wagen mit den “wertvollen” Dokumenten und Druckern durch schweizerische Behörden abgeschaltet – und separat ohne den Beamten weitergefahren!
An der italienischen Grenze verschwand der Waggon nochmals. Doch nach einer langen Zeit wurde er gefunden  –  ging aber wieder in Mailand verloren! Schließlich ist der Beamte und der Wagen in Rom eingetroffen. Hier tauchte jedoch ein weiteres Problem auf: Das Zimmer, in dem die  Unterzeichnungszeremonie stattfinden sollte, ist mit Rubens-Gemälden geschmückt. Die Mimeographen sprühen Tinte in alle Richtungen und dem Beamten wurde gesagt,  es käme nicht in Frage,  die Rubens-Fresken danach neu streichen!

Also beginnt die Arbeit des Druckens des Vertrags von Rom  im Keller. Um aufzuholen, wurden  italienische Studenten angeheuert, jedoch zwei Tage später, gingen sie in den Streik. man holte dann dann Sekretäre aus Luxemburg her, was die Arbeit weiterhin verzögerte.

Als die Arbeit beendet war, war das Papier nass – und wurde auf den Boden ausgelegt, um über Nacht zu trocknen. Am Morgen waren die die Zimmermädchen da gewesen, fanden den Keller voller Papier und dachten, es wäre verworfenes Altpapier. Also hatten sie all diesen “Müll” entfernt, einschließlich der Schablonen (die das Original-Dokument darstellen), und somit konnten neue Kopien nicht gemacht werden.

Der von panischer Angst ergriffene Beamte und sein Team suchten in ganz Rom und versuchten,  ohne Erfolg,  den Vertrag zu finden. Die einzige Lösung, die gefunden wurde, war, den Vertrag auf einem leeren Blatt  mit nur einer Seite zu unterzeichnen, wo die Namen der Staats – und Regierungschefs oben erschienen.

Es gab natürlich keine Sorge, dass die Staats -und Regierungschefs diesen Betrug verraten würden,  aber um den Betrug vor Journalisten zu vertuschen, wurde das “Dokument” sofort in ein anderes zimmer gebracht.

monnet-1946“Europas Nationen sollten auf einen Superstaat zu geführt werden, ohne dass ihre Menschen verstehen, was passiert. Dies kann durch aufeinanderfolgende Schritte, die jeweils getarnt sind, als ob sie  einen wirtschaftlichen Zweck hätten, die aber schließlich und irreversibel zum Bundesstaat führen wird, geschehen. “Die Einheitswährung war der wichtigste dieser Schritte.”  Wie Monnet sagte, “Mittels  Geldes könnte Europa in fünf Jahren politisch werden.” – EU- ​​Gründervater Jean Monnet (Wikipedia). Mehr von seinem hinterhältigen  EU-Projekt hier. Natürlich war Monnet auch Bilderberger.

Karriere des Rothschild-Rockefeller Marionette Jean Monnet und sein Einfluss auf die Verträge von Rom
The New American 10 May 2013:  Jean Monnet wurde als Berater des Ausschusses, der den Vertrag von Versailles vorbereiten sollte, in diese  geschlossene (jüdische) Gruppe um Oberst Mandell Haus (Rothschild-Agenten, Woodrow Wilsons Rasputin) eingeführt, die dem entstehenden Völkerbund den Weg bereitete. Im Jahr 1948 veranstaltete Monnet und Bilderberger Gründer Joseph Retinger die Haager Konferenz für Europa. Die Resolution-Nummer sieben erklärte: “Die Schaffung eines Vereinten Europas muss als wesentlicher Schritt zur Schaffung einer Vereinten Welt gesehen werden.Der Marshall-Plan entstammt nicht General Marshall, sondern Jean Monnet und dem Council on Foreign Relations.

Das Aktions-Komittee (für ein Vereinigtes Europa) Monnets wurde durch Mittel aus USA Stiftungen unterstützt, und rammten die Verhandlungen über die Verträge von Rom durch. Die Fonds waren die Rockefeller, Carnegie  und Ford Stiftungen – durch zunächst das OSS und dann die CIA unter Council of Foreign Relations Mitglied Alan W. Dulles (The Telegraph 19 Sept. 2000) ausgezahlt. Die CIA und CFR behandelten.die “Gründungsväter der EU”  als die US- Knechte, die sie waren,

Monnet und seine Aktions-Komittee übernahm inoffiziell die Aufsicht über die Verhandlungen über den Vertrag von Rom, und wenn Monnet meinte, dass ein bestimmtes Land bei den Verhandlungen Schwierigkeiten machte, wurde die diplomatische Maschinerie der Vereinigten Staaten darauf aufmerksam gemacht, vor allem durch Botschafter Bruce … der unmittelbaren Zugriff auf die oberste Stufe des Aussenministeriums (Council on Foreign Mitglied John Foster Dulles – den Bruder des Alan W. Dulles) hatte…. und die Meinung der amerikanischen Regierung, die in praktisch allen Fällen mit Monnets Sicht zusammenfiel, mitteilte.

Monnets hochrangige Freunde, die ihn in dieser Taktik des Kraftkerls unterstützten, umfassten Präsident Eisenhower, die Dulles-Brüder, McCloy, Bruce, George Ball, und C. Douglas Dillon .
Die Pläne der CFR-Trilateralen-Bilderberger -Elite für “Weltordnung” konvergieren immer mehr mit den Kriterien von Stalins Komintern und hier vor mehr als 50 Jahren.

http://new.euro-med.dk/20140520-eu-kommissar-jose-barroso-der-vertrag-von-rom-wurde-auf-leerem-blatt-unterzeichnet-eu-auf-grosten-politischen-betrug-der-geschichte-gegrundet.php

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Gruß an die Verlierer

Der Honigmann

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Von Peter Haisenko

Zwei Wochen vor dem zweiten Urteil gegen Chodorkowski hat Putin diesen einen Dieb genannt. Der Aufschrei war groß: Putin beeinflusst das Gericht! Putin verhindert einen fairen Prozess. Unbeachtet blieb das Urteil des EU-GH, dem zufolge das Verfahren gegen Chodorkowski nicht zu beanstanden war. Jetzt hat das Ukrainische Innenministerium bekanntgegeben, dass das Untersuchungsverfahren über das Maidan-Massaker abgeschlossen ist, die Verantwortlichen identifiziert sind und bestraft werden. Janukowitsch und 12 Mann der „Berkut-Einheit“ sind demnach die einzigen Schuldigen.

Die ARD ist nicht bekannt für Putin-freundliche Berichterstattung. Umso erstaunlicher der Bericht in der Sendung „Monitor“, der keinen Zweifel daran lässt, dass es Scharfschützen am Maidan gegeben haben muss, die nicht zur Regierung gehörten. Funksprüche der Berkut-Einheit werden vorgestellt, die eindeutig sagen: „Wir schießen nicht auf Unbewaffnete“. Qualifizierte Augenzeugen berichten, dass es sich bei den Schützen im Rücken der Demonstranten um ausgebildete Scharfschützen gehandelt haben muss – Söldner, von wem auch immer angeheuert. Angehörige der Staatsanwaltschaft werden zitiert, die beklagen, dass die Ermittlungen regelrecht abgewürgt worden sind. Die Wahrheit wird vergewaltigt.

Weit entfernt von Rechtsstaatlichkeit

Der amtierende ukrainische Generalstaatsanwalt Oleg Machnitski verkündet im Brustton der Überzeugung, dass alles aufgeklärt ist und die Schuldigen feststehen. Machnitski ist Mitglied der rechtsextremen Partei „Swoboda“ (Die Freiheit). Machnitskis Auftritt erinnert mich an die dunkelsten Zeiten des Stalinismus: Vor Schauprozessen stand immer fest, wie das Verfahren ausgeht, und dass das Ergebnis über jeden Zweifel erhaben sein wird. Zu Recht hatte der Westen sowjetische Schauprozesse verurteilt, teilweise mit Sanktionen belegt. Warum erstaunt es mich jetzt nicht, dass der Westen die per Staatsstreich an die Macht gekommene ukrainische Regierung nicht einmal freundlich ermahnt, sich an rechtsstaatliche Verfahren zu halten?

Catherine Ashton, die EU-Außenbeauftragte ist bereits vor Wochen vom Estnischen Außenminister Urmas Paet darüber informiert worden, dass nach seinem Wissensstand die Scharfschützen am Maidan von den Führern der Maidan-Bewegung angeheuert worden sind. Der Westen hat das schlicht ignoriert, obwohl die Esten nicht gerade dafür bekannt sind, besonders Russen-freundlich zu sein. Nun legt „Monitor“ mit seinem Bericht nach. Einem Bericht, der sehr vorsichtig gehalten ist. „Nicht nur“ Berkut-Leute haben geschossen. Mediziner berichten, dass alle Schusswunden vom selben Waffentyp stammen. Nachdem der Bericht unzweifelhaft feststellt, dass Söldner Demonstranten erschossen haben, muss die Frage gestellt werden, ob überhaupt ein einziger Demonstrant von Berkut-Leuten erschossen worden ist.

Die Werte des Westens und die „Lizenz zum Töten“

Schnell wird von den üblichen Verdächtigen kolportiert, dass natürlich Putins FSB hinter den mörderischen Scharfschützen steht. Damit habe ich ein Problem: Mir ist nichts darüber bekannt, dass Söldner in russischem Auftrag in fremden Ländern jemals ihr Unwesen getrieben haben. Ich weiß allerdings, dass die USA den Einsatz von Söldnertruppen in fremden Ländern seit langer Zeit routinemäßig betreiben. Man erinnere sich an „Blackwater“ im Irak, um nur ein Beispiel zu nennen. „Blackwater“ heißt jetzt „Greystone“, und es gibt solide Hinweise, dass Söldner von „Greystone“ in der Ukraine aktiv sind. Könnte hierin der Grund liegen, warum bislang keine westliche Regierung den Bericht aus Kiew abgemahnt hat, und vor allem keine unabhängige Untersuchung fordert?

Durch Film und Fernsehen sind wir daran gewöhnt, dass wir, der Westen, „die Guten“ weltweit Agenten wie James Bond im Einsatz haben. Mit der „Lizenz zum Töten“! Nicht ansatzweise wird in diesen Machwerken hinterfragt, ob solche Einsätze irgendwie moralisch oder konform mit internationalem Recht sein können. Mit größter Selbstverständlichkeit agieren amerikanische Soldaten weltweit in fremden Ländern, um die „Werte des Westens“ zu „verteidigen“. Aber ist es nicht genau andersherum? Stellt der Westen mit diesen Darstellungen – und Handlungsweisen – nicht seine eigenen Werte in Frage?

Warum hüllt sich unsere Regierung in Schweigen?

Bösewichte streben in Filmen à la James Bond nach Weltherrschaft. Im englischen Originalton meist mit deutschem Akzent, in letzter Zeit auch mit russischem, was Anglophone aber kaum unterscheiden können. Hier wird die Realität genauso auf den Kopf gestellt, wie man es bei der Berichterstattung über die Ukraine erleben muss. Es ist das westliche Kapital, das die Weltherrschaft schon – fast – ihr Eigen nennen kann. Fast, weil es Putin gibt. Putin wagt das Unglaubliche: Er stellt sich der Weltherrschaft des westlichen Kapitals entgegen. Zumindest mit Erfolg im eigenen Land. Mit der Ukraine hat das westliche Kapital den Anlass geschaffen, die Finanzwaffe gegen Russland zu aktivieren. Obwohl speziell die deutsche Regierung genau weiß, dass sie dem deutschen Volk Schaden zufügt, wenn sie dem Diktat der USA zu Willen ist, wagt sie nicht zu widersprechen.

Die WDR-Sendung Monitor hat am 10. April gleich zwei heiße Eisen angefasst: Die Wahrheit über Maidan und die Kriegspläne Erdogans gegen Syrien. Leider sind sie mit ihrer mutigen Berichterstattung ein paar Wochen zu spät dran – aber immerhin! Man kann nur hoffen, dass unsere Regierung jetzt unter Druck kommt, die türkische Regierung und die Putsch-Regierung in Kiew zur Ordnung zu rufen.

Es ist eine Schande, wie unsere Regierung wider besseres Wissen derart schonend mit diesen Kriegstreibern umgeht, eindeutig faschistoide „Regierungen“ unterstützt. Sowohl die Ukraine als auch die Türkei sind mit Sanktionen leicht zu disziplinieren. Da muss wieder die Frage gestellt werden, wie souverän speziell die deutsche Regierung wirklich ist. Es ist das alte Spiel: Diktatoren der übelsten Couleur werden unterstützt, solange sie nach der Pfeife des westlichen Kapitals tanzen. Oder muss man doch besser sagen: Solange sie den Weltherrschaftsanspruch der USA nicht in Frage stellen? Vergessen wir nicht: Solange Stalin im Kampf gegen Deutschland gebraucht wurde, haben ihn die USA und Großbritannien mit Waffen und Ausrüstung in gigantischem Ausmaß versorgt. Bis 8. Mai 1945 war Stalin der „gute Joe“. Wie lange darf der rechtsextreme Ukrainer Jazenjuk „der Gute“ sein?

http://www.anderweltonline.com/politik/politik-2014/ukrainische-putsch-regierung-stalin-laesst-gruessen/

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Gruß an die Positionierten

Der Honigmann

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Merkel trifft Ministerpräsident Donald Tusk

Anti-Putin Proteste in PolenRusslands aggressives Vorgehen alarmiert seine osteuropäischen Nachbarn. Als Reaktion forcieren diese ihre Westbindung. Bundeskanzlerin Angela Merkel berät heute mit Polens Ministerpräsident Donald Tusk über die Krim-Krise. Von Matthias Beermann und Doris Heimann

Blitzschnell machte das Gerücht in Polen die Runde: Einige Kreiswehrersatzämter, so hieß es im Internet, hätten bei jungen Männern angerufen, um sie nach ihrer Größe, ihrem Gewicht und dem Gesundheitszustand zu befragen. In Polen gibt es – ähnlich wie in Deutschland – seit einigen Jahren keine Wehrpflicht mehr. Aber angesichts der Krim-Krise und des drohenden militärischen Konflikts in der Ukraine liegen bei Deutschlands östlichem Nachbarn die Nerven blank.

Dahinter stecken traumatische historische Erfahrungen. Immerhin ist Polen in seiner Geschichte gleich mehrfach von russischen Truppen besetzt worden. Zuletzt 1939, als Stalin in Absprache mit Hitler den Osten des Landes besetzen ließ. Zwar dementierte das Verteidigungsministerium in Warschau gestern das Gerücht, wonach die polnische Armee bereits mobilisiere. Doch die Unruhe blieb. “Mein Schneider erzählte mir noch heute Morgen, dass er sich Sorgen um das Schicksal seines 17-jährigen Sohnes macht”, sagt Jerzy Haszczynski, Außenpolitik-Chef der Zeitung “Rzeczpospolita”. Für die Polen sei dies “die angespannteste Periode seit der Verhängung des Kriegsrechts 1981″.

Die Bedrohung aus dem Osten bewirkt, dass Polen noch stärker die Nähe zum Westen sucht. So verlegten auf Bitten aus Warschau die USA zwölf zusätzliche F-16-Kampfjets nach Polen. Noch bemerkenswerter ist aber der Sinneswandel von Notenbankchef Marek Belka. Der hatte wegen der zu erwartenden wirtschaftlichen Nachteile bisher stets vor einer baldigen Einführung des Euro in Polen gewarnt. Nun aber plädierte er angesichts der Konfrontation mit Russland für eine schnelle Einführung der Gemeinschaftswährung – aus übergeordneten politischen Gründen.

gefunden bei: http://www.rp-online.de/politik/ausland/krim-krise-angela-merkel-trifft-donald-tusk-aid-1.4099566

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…danke an TA KI

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Gruß an die, die noch durchblicken

Der Honigmann

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Die Geheimnisse der Weisen von Zion. Der Vortag behandelt die sog Protokolle der Weisen von Zion. Diese sind dem “Neuen Testament Satans”, das auf die Illuminaten des Adam Weishaupt zurueck geht, sehr aehnlich so dass vermutet werden kann das “Das Neue Testament Satans” als Vorlage der Protokolle gedient hat.In den Protokollen ist die Rede pauschal von “den Juden”. Der Hoerer sollte bedenken dass nicht alle Juden Mitglieder in okkult-satanischen Geheimgesellschaften sind und dass nicht alle Mitglieder in Geheimgesellschaften Juden sind. Es gibt z.B. auch Freimaurer (Politiker, Wissenschaftler) die sich nach auÃen als Christen, Atheisten oder Muslims ausgeben. Der Urspung und die Basis ALLER esoterischen Geheimlehren und Geheimgesellschaften ist allerdings die Kabbalah.

Der organisierte kabbalistische Satanismus und gemaess Dr. Rabbi M. Antelman die Illuminaten, Kommunismus, NaZis, der Zionismus, der Feminismus, die Psychoanalyse (Traumdeutung).. u.v.m geht auf den krypto-juedischen Kabbalisten Sabbatai Zwi (1666) und die sog. Donmeh, Sabbatianer, Frankisten im Osmanischen Reich zurueck. Die Ideologie der satanischen Geheimgesellschaften/Freimaurer ist anti-Juedisch, anti-christlich und anti-muslimisch. Sie wollen alle Religionen zerstoeren. Sie waren Drathzieher der Aufklaerung, der Zerstoerung des Osmanischen Reiches, der Franzoesischen Revolution, der Weltkrige, aller Kriege und Revolutionen der letzten 300 Jahre.

Sie haben die den Glauben an die Religion zerstört um den Unwissenden Kemal Pascha, Lenin, Stalin, Hitler, Mussolini als falsche Götter verkaufen zu koennen! Zur Zeit Zerstören sie die “christlichen” USA, sie führen unter dem Motto “Krieg gegen den Terror” einen Krieg gegen islamische Länder. Alle Völker sollen gemäß Coudenhove-Kalergi zu einer “eurasisch-negroiden Zukunftsrasse” nach den Vorbild der alten Aegypter vermischt und von “Juden” mit Chip im Kopf versklavt werden.

Der Vortrag behandelt u.a. diesen Herren:

http://zionismus.info/grundlagentexte…

Nur wer den Inhalt der Protokolle kennt kann die Weltgeschichte und die Zukunft wirklich verstehen!

FreeMind753

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Gruß an die Geheimnisse

Der Honigmann

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Die USA, Großbritannien und die Sowjetunion hatten sich nach dem deutschen Einmarsch in die Sowjetunion im Juni 1941 zur “Anti-Hitler-Koalition” zusammengeschlossen. Halb Europa, vom Atlantik bis zur Ukraine, war deutsch besetzt. Anfang 1943 erlitt die deutsche “6. Armee” in Stalingrad eine katastrophale Niederlage. Am 13. Mai 1943 kapitulierte das deutsche Afrikakorps. Am 8. September 1943 kapitulierte die italienische Armee ebenfalls und wechselte schließlich am 13. Oktober 1943 die Fronten.Ende November 1943 kam es nunmehr zum ersten Gipfeltreffen der “Großen Drei” (Roosevelt, Churchill und Stalin) in der iranischen Hauptstadt Teheran.

Zentrales Thema Nr.1: Die Kriegsführung bzw. “Militärische Absprachen”

Stalin forderte eine “Zweite Front” zur Entlastung im Kampf gegen Hitler. Schließlich beschlossen die Alliierten in Teheran eine Invasion von amerikanischen und britischen Truppen in Nordfrankreich im Mai 1944 (“Operation OVERLORD”). Dies war bisher wohl aus logistischen Gründen immer verschoben worden, was zwischen den Alliierten aber auch zu erheblichen Spannungen geführt hatte. Die Sowjetunion erklärte sich dafür bereit, nach Beendigung des Krieges in Europa in den Krieg gegen Japan einzutreten.

Zentrales Thema Nr.2 : Die Behandlung Deutschlands und die “polnische Frage”

Obwohl weder Churchill vom Parlament noch Roosevelt vom Kongress die Vollmacht erhalten hatte, Nachkriegsgrenzen festzulegen, einigten sich die “Großen Drei” darauf, dass Polen, um die “Sicherung der Westgrenze der Sowjetunion” zu erreichen, nach Westen “verschoben” werden sollte. Sie waren sich auch einig, dass sie die Grenzfrage zunächst auch ohne Hinzuziehung der polnischen Exilregierung lösen könnten.

Die Westalliierten waren kriegsmüde und hatten keine Lust, sich mit Stalin über das Schicksal Ostpolens zu streiten. Churchill betonte, dass – gemäß der Zusicherung Chamberlains an Polen Ende März 1939 – England für ein starkes und unabhängiges Polen gegen Deutschland in den Krieg gezogen sei, sich aber nicht auf bestimmte Grenzen festgelegt hätte. Den “Marsch Polens gegen Westen” demonstrierte Churchill mit drei Streichhölzern, die die Sowjetunion, Polen und Deutschland symbolisieren sollten (vgl. FRUS, Cairo & Teheran, S. 512). Der Völkerrechtler Prof. Alfred M. de Zayas bezeichnet dies als eine Regelung “à la Hitler”, da über die Köpfe von Millionen betroffener Menschen, Polen und Deutsche, hinweg entschieden wurde.

Mit Rücksicht auf Stalin akzeptierte Churchill den Vorschlag der Sowjets, Polen nach Westen bis an die Oder zu “verschieben”, während Ostpolen bis zur Curzon-Linie von der Sowjetunion beansprucht wurde. Stalin weigerte sich, mit der polnischen Exilregierung in London Kontakte aufzunehmen und ließ klar erkennen, dass er im ostmitteleuropäischen Raum freie Hand zu behalten wünschte.Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2006

US-Präsident Roosevelt versicherte am 1. Dezember 1943 Stalin, dass er prinzipiell einer Westverschiebung Polens zustimmen könne, jedoch aus Rücksicht auf die sechs Millionen polnische Wähler (außerdem Esten, Letten und Litauer) und den bevorstehenden Wahlen in den USA sich in Teheran noch auf keine Grenze festlegen könne.

Längst vergessen war, dass 25 Jahre zuvor US-Präsident Wilson u.a. in einer Rede am 11. Februar 1918 vor dem US-Kongress feierlich die Selbstbestimmung der Völker als oberstes politisches Prinzip proklamiert hatte, das zukünftig kein Staatsmann mehr übergehen dürfe:

There shall be no annexations, no contributions, no punitive damages. Peoples are not to be handed about from one sovereignty to another by an international conference or an understanding between rivals and antagonists. National aspirations must be respected; peoples may now be dominated and governed only by their own consent. ” Self-determination ” is not a mere phrase. It is an imperative principle of action, which statesmen will henceforth ignore at their peril.US-Präsident Woodrow Wilson, 11.02.1918, FRUS 1918, S.110.

Zu der generellen Nachgiebigkeit der Westmächte gegenüber Stalin, hinter der der Historiker Michael Hartenstein eine damals noch existierende Furcht vor einem “deutsch-sowjetischen Separatfrieden” vermutet (vgl. Hartenstein, Oder-Neisse-Linie, 64), kam, dass die polnische Exilsregierung in England und nationalkonservative Untergrundorganisationen bereits 1940 die Oder-Neiße-Linie als Westgrenze Polens gefordert hatten. Die Deutschen östlich dieser Linie sollten vertrieben werden. 1941 schlossen sich dem die polnischen Sozialisten und 1944 die “katholische Arbeiterpartei” an.

Aufgrund dieser Diskussionen und Dispositionen in der Heimat schlug die Exilsregierung in zwei Memoranden an den amerikanischen Präsidenten vor: Polen solle gesichert werden ‘durch einen breiten Zugang zur See und durch eine Grenze mit Deutschland, die sowohl hinreichend nach Westen verschoben als auch begradigt und verkürzt werden sollte.’(Georg Friebe: Die Entwicklung vom Beginn des II. Weltkrieges bis zur Konferenz von Teheran.)

Quellen und weiterführende Hinweise

  • Friebe, Georg: Deutschlands Osten und sein östlicher Nachbar. Beiträge zur Geschichte und Zeitgeschichte Ostdeutschlands, Polens und der deutsch-polnischen Beziehungen, Eigenverlag, 2004.
  • Foreign relations of the United States1918, Supplement 1, The World War, Vol. 1, Washington, D.C.: U.S. Government Printing Office, 1918, S. 108-113. [zitiert: FRUS 1918]
  • Ebd.The Conferences at Cairo and Teheran, 1943, Washington, D.C.: U.S. Government Printing Office, 1943 [zitiert: FRUS, Cairo & Teheran]
  • Görtemaker, Manfred: Die Potsdamer Konferenz, in: SPSG u. Chronos-Film (Hg.), Schloss Cecilienhof und die Potsdamer Konferenz. Von der Hohenzollernwohnung zur Gedenkstätte, Chronos-Verlag, Berlin – Kleinmachnow – Potsdam, 1995. [zitiert: Görtemaker, Potsdamer Konferenz]
  • Hartenstein, Michael A.: Die Geschichte der Oder-Neiße-Linie, Olzog-Verlag, München, 2006. [zitiert: Hartenstein, Oder-Neisse-Linie]
  • Zayas, Alfred Maurice de: Die Nemesis von Potsdam. Die Anglo-Amerikaner und die Vertreibung der Deutschen, überarb. u. erweit. Neuauflage,Herbig-Verlag, München, 2005, S. 85 – S.88. [zitiert: De Zayas, Nemesis]

gefunden bei: http://potsdamer-konferenz.de/geschichte/teheran_konferenz.php

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…danke an Renate P.

Gruß an die Geschichte

Der Honigmann

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….und wohin sie führen können

Die Weltgeschichte ist wie ein Reisebüro:
Es gibt Auskunft über Züge und Anschlüsse;
die Fahrkarte mit dem Ziel lösen die Reisenden.

[Transandenbahn] [Delagoabaaibahn] [Transsib] [Bagdadbahn][Djiboutibahn]
von Antofagasta nach Oruro – – – – von Pretoria zur Delagoabaai – – – – von Moskau nach Port Arthur – – – – von Istanbul nach Bagdad

von Djibouti nach Addis Abeba – – von Murmansk nach Leningrad – – – – – – von Lobito nach Kolwezi

EIN KAPITEL AUS DIKIGOROS’ WEBSEITE
REISEN DURCH DIE VERGANGENHEIT

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GESCHICHTEN AUS DER GESCHICHTE

Teil II

Wahrscheinlich habt Ihr, liebe ältere Leser, in Euren Geschichts- und Märchenbüchern über Ursachen, Verlauf und Folgen des Ersten Weltkriegs eine Menge blühenden Unsinns gelesen. Die letzten beiden Punkte wollen wir hier einmal beiseite lassen und uns auf den ersten konzentrieren. Sicher habt Ihr von allerlei guten und gewichtigen Gründen gehört, die den Krieg unausweichlich machten: Die Revanche-Gelüste der Franzosen, pardon, ihr berechtigter Wunsch, Elsaß-Lothringen wieder an sich zu reißen, der Panslawismus der Serben und Russen, der zum Attentat von Sarajewo führte, und vor allem natürlich der Imperialismus der bösen Deutschen und Österreicher. Wollen wir uns diese schönen Gründe mal der Reihe nach vornehmen: Ja, die Franzosen gelüstete es nach Elsaß-Lothringen – aber alleine hätten sie niemals gewagt, das Deutsche Reich anzugreifen, so unvorsichtig waren ihre Politiker denn doch nicht.

Ja, die Russen schürten den “Panslawismus” – der freilich nur bei solchen Völkern gut ankam, die weit weg waren und die Russen nicht so genau kannten (die Ukrainer und Polen z.B. wußten es besser – und die nicht-slawischen Völker unter russischer Herrschaft erst recht), wie die blöden Serben und noch ein paar andere Balkanesen. Aber auch die Russen, gerade von den Japanern schwer geschlagen und von einer inneren Revolution geschwächt, hätten nicht gewagt, das Deutsche Reich anzugreifen – auch nicht im Bündnis mit Frankreich. Ja, die Deutschen – allen voran ihr letzter Kaiser – hatten Weltmacht-Ambitionen; aber die richteten sich ganz auf Übersee (vor allem auf die portugiesischen Kolonien in Afrika – aber das ist eine andere Geschichte); in Europa waren sie schon seit Bismarcks Zeiten “saturiert”. Und die Österreicher? Die waren heilfroh, daß die bosnischen Serben ihnen die schmutzige Arbeit abgenommen hatten, ihren mehr als unerwünschten Thronfolger Franz-Ferdinand um die Ecke zu bringen. Nicht auszudenken, was geschehen wäre, wenn dieser Kerl einst Kaiser geworden wäre: Er wollte aus dem Habsburger Reich eine Art Bundesstaat machen, mit Gleichberechtigung für alle Völker – germanische, madyarische und slawische. Daß das nie und nimmer gut gegangen wäre, wußte jeder. (Die Leute waren damals in diesem Punkt noch nicht so [ver]dumm[t] wie heute :-). Wer also hatte Interesse an einem Weltkrieg? Natürlich, der Pöbel auf der Straße – der war in allen Nationen dafür, so wie er heute für Fußball-Länderspiele ist -; aber welcher halbwegs gescheite Politiker konnte das wollen und warum?

Die gescheitesten Politiker der Welt saßen damals in London – jedenfalls hielten sie sich für die gescheitesten (und das tun sie heute noch – aber vielleicht ist das nur ein allgemeiner Zug aller Politiker :-). Sie hatten den Burenkrieg gewonnen und damit fast die gesamte Trasse zusammen [Karte der Arabischen Halbinsel] für ihre geplante Bahnlinie von Kairo nach Kapstadt. Fast, denn dazwischen lag – wir erinnern uns – das deutsche Schutzgebiet Ostafrika. Das war ärgerlich, aber das Problem ließ sich vielleicht umgehen – oder umschiffen, seit man durch den Suez-Kanal (den sich die Engländer in den 1870er Jahren unter den Nagel gerissen hatten – aber das ist eine andere Geschichte) relativ schnell ein paar Kriegsschiffe dorthin schicken konnte. Ja, der Suez-Kanal war verdammt viel wert, denn damit konnte man den seit der Eroberung Konstantinopels durch die Türken anno 1453 verriegelten Landweg nach Indien umgehen, pardon umschiffen, ohne den riesigen Umweg rund um Afrika zu machen. Das dauerte auch nicht länger als ein Waren- oder Militär-Transport auf dem Landweg mit Kamelen und Viehwagen. Doch nun lebte man im Zeitalter der Eisenbahnen. Na und? Hätte es eine Bahntrasse gegeben, die Kontinental-Europa mit Asien verband – und sei es nur bis zum Schatt-el-Arab, also etwa nach Fao (dem Hafen von Basra) -, dann hätte man über den Persischen Golf, den Golf von Oman und das Arabische Meer in der halben Zeit nach Indien gelangen können wie selbst durch den Suez-Kanal, das Rote Meer und den Golf von Aden! Aber eine solche Verbindung gab es zum Glück nicht. Zwar war schon anno 1883, also ein Jahr nach der Besetzung Ägyptens durch die Briten, der so genannte “Orient-Express” von Mitteleuropa (Paris, Berlin und Wien waren angeschlossen) bis nach Istanbul gefahren, aber von dort ging es nicht weiter, denn das Taurus-Gebirge stellte – jedenfalls für türkische Ingenieure – ein unüberwindbares Hindernis dar. Gut so.

Die dümmsten Politiker der Welt saßen damals (und böse Zungen behaupten: sitzen auch heute noch) in Berlin. Da kam nun jemand auf die Schnapsidee, [Karte der Bagdadbahn] daß die Deutschen den Türken (der heutige Irak gehörte damals noch zum Osmanischen Reich) eine Bahnverbindung zwischen Stámbul und Baģdād (das Ihr doch bitte nicht wie die Engländer “Baghdad” schreiben und erst recht nicht so aussprechen wollt; das “ģ” ist ein harter Reibelaut, ähnlich dem griechischen “Gamma” oder dem Berliner “r”, genau wie das in Afģānistān) bauen – und ihnen dafür auch noch eine Konzessionsabgabe zahlen – müßten. Baģdād (was übrigens “Gartenstadt” bedeutet) war wiederum mit Basra verbunden – der Weg nach Indien wäre frei gewesen, oder wenigstens der Weg bis zum Indischen Ozean. Vielleicht (Dikigoros ist sich nicht sicher) steckte sogar Kaiser Wilhelm II höchstpersönlich hinter dieser Idee. Er hatte bereits 1898 eine große “Orientreise” absolviert (die seinen Ruf als “Reisekaiser” begründete :-), hauptsächlich in Länder des Osmanischen Reiches, und dabei keine Gelegenheit ausgelassen, sich als großer Freund aller Mohammedaner aufzuspielen.

Wie dem auch sei, in England (wo man auch Indien, die “Perle des Empires”, zu den mohammedanischen Ländern zählte) schrillten sämtliche Alarmglocken: Nun konnte nur noch eine besonders starke Flotte verhindern, daß die deutschen Imperialisten sich am “freien” Welthandel auch in Fernost beteiligten! Am 5.3.1903 (schon wieder eine Geschichtszahl, und schon wieder eine, die man sich unbedingt merken sollte) wird der Vertrag über den Bau der Bagdadbahn unterzeichnet. Ein paar Wochen später erscheint in dem englischen Magazin “Jane’s Fighting Ships” ein Artikel über die Notwendigkeit, “Großkampfschiffe” eines ganz neuen Kalibers (10 x 30,5-cm-Kanonen statt wie bisher maximal 4 x 28 cm – genau genommen je fünf Geschütztürme mit Zwillingsrohren) zu bauen; ein Jahr später beauftragt der Erste Seelord Fisher die Ingenieure, mit den Konstruktionsplänen zu beginnen; ein weiteres Jahr später ist das kostspielige Projekt durch die Haushaltsdebatte im Parlament gepeitscht, und wieder ein Jahr später – im Dezember 1906 – ist das erste dieser neuen Großkampfschiffe fertig. “Dreadnought [Fürchtenichts]” heißt es, und die nächsten neun dieser Kolosse liegen bereits auf Kiel und laufen bis 1911 vom Stapel.

Da beginnt es den Deutschen allmählich mulmig zu werden – denn gegen wen könnte sich diese Flottenrüstung wohl richten? Die Engländer haben doch gar keine Feinde mehr: Mit ihren alten See-Rivalen Frankreich und Rußland sind sie inzwischen ausgesöhnt, ja verbündet, und mit Deutschland doch immerhin irgendwie befreundet – oder? Sind die Europäer nicht alle eine große Familie? “Blut ist dicker als Wasser” stand auf einem Spruchband, mit dem Kaiser Wilhelm anno 1907 auf einer England-Reise begrüßt wurde. (Der Satz gefiel ihm so gut, daß er ihn später ausgiebig zitierte, so daß er schließlich zum geflügelten Wort wurde.) King George V, Kaiser Wilhelm II und Tsar Nikolaj II sind Vettern (Queen Victoria war ihrer aller “liebste Großmama”, wie “Willy” und “Nicky” sie in ihren Briefen anredeten), da wird man doch nicht… Aber sicher ist sicher, also beginnen auch die Deutschen, ein paar dieser großen Pötte nachzubauen.

Ein Aufschrei der Empörung erhebt sich in England: Die bösen, imperialistischen, Sauerkraut fressenden Hunnen (diesen Schimpfnamen haben die Deutschen weg, seit die englischen Propaganda-Blätter eine harmlose Abschiedsrede von Kaiser Wilhelm an deutsche Marinesoldaten, die den Engländern in China die Kartoffeln aus dem Feuer holen sollten, falsch wieder gegeben haben) rüsten auf, um die friedliebenden Engländer (Limeys)  heimtückisch zu überfallen – oder jedenfalls, um zu verhindern, daß die friedliebenden Engländer sie – äh… wie drückt man das denn heute politisch korrekt aus? – zur Raison rufen, sagen wir es mal so. Sofort setzen die Engländer noch eins drauf, d.h. gleich mehrere: Die neue Orion-Klasse (nach der mehr als ein halbes Jahrhundert später ein “schneller Raumkreuzer” in der deutschen Fernseh-Filmserie “Raumpatrouille” benannt werden wird :-) bekommt 10 Kanonen vom Kaliber 34,5 cm, und die der neuen Queen-Elizabeth-Klasse (nach der I. Königin dieses Namens, die Englands Seemacht begründet hatte – die andere war noch nicht geboren) gar vom Kaliber 38 cm.

Die Deutschen ziehen nicht nach – dennoch werdet Ihr das ganze in Euren Geschichts- und Märchenbüchern als “englisch-deutschen Flotten-Rüstungswettlauf” o. ä. wieder finden. Im Sommer 1914 ist das zwölfte und letzte Schiff der Orion-Klasse fertig – nun fehlt nur noch ein Vorwand, pardon Anlaß, pardon guter, völkerrechtlich einwandfreier Grund, um sie auch einzusetzen; ein paar Wochen später liefern ihn die Deutschen mit dem Einmarsch in Belgien; die Engländer nehmen ihn dankend an und erklären dem Deutschen Reich den Krieg. (Sie hätten auch einen anderen Grund gefunden – aber darauf kommt es nicht an. Jedenfalls wißt Ihr jetzt, warum die Belgier und Portugiesen ihr Kolonialreich in Afrika mitsamt der Benguelabahn vorläufig noch behalten dürfen: weil England sie als Verbündete im Krieg gegen Deutschland braucht.) Eine Woche später – lange bevor die Kampfhandlungen in Europa einsetzen – beginnt die englische Flotte mit der Beschießung von Daressalam in Ost-Afrika, dem Endpunkt der Eisenbahnlinie über Tabora nach Kigoma am Tanganjika-See, welche die Deutschen dort inzwischen unverschämterweise gebaut haben, in Konkurrenz zu den britischen Bahnen nach Mombasa und Beira. Die zu erobern wird eines der britischen Kriegsziele.

Pardon, liebe Leser, aber wir sind noch nicht ganz fertig. Hatte Dikigoros nicht geschrieben, daß in London gescheite Politiker saßen? Hätten die wirklich einen Weltkrieg gegen Deutschland riskiert, selbst im Bündnis mit Frankreich und Rußland, wenn das schon alles gewesen wäre? Nein, natürlich nicht! Die Geschichte war viel komplizierter, als Dikigoros sie bisher dargestellt hat. Das erste der großen neuen Schiffe war nämlich gar nicht die “Dreadnought”; es wurde auch nicht in England gebaut; und die Bewaffnung war zwar keine Neben-, aber auch keine Hauptsache. Nein, auch nicht die Größe oder die Wasserverdrängung.

Natürlich muß ein Schiff umso größer sein, je mehr schwere Kanonen es tragen soll; aber man kann beliebig viele und große schwimmende Plattformen ins Meer setzen und sie mit beliebig vielen und großen Kanonen bestücken – wenn sie langsamer sind als die Schiffe der Feinde, werden sie immer nur nutzlos im Wasser herum dümpeln und jede Menge Kohle verbrauchen, bis sie irgendwann von einem vermeintlich schwächeren Gegner versenkt werden. Ausschlaggebend für die Schlagkraft einer Flotte ist also nicht die Größe ihrer Schiffe, sondern deren Geschwindigkeit. Als der Bau der “Dreadnought”-Klasse beschlossen wurde, machten britische Großkampfschiffe im Schnitt 14 Knoten, nur für kurze Zeit konnten sie eine Höchstgeschwindigkeit von 18-19 Knoten erreichen. (Wir erinnern uns, die erste Eisenbahn zwischen Nürnberg und Fürth fuhr 20 km/h – aber das war ein gutes Menschenalter her!)

Das war Fisher zu wenig; er wollte mindestens 21 Knoten; aber die ließen sich selbst mit den modernsten englischen Antriebsmotoren – den “Dreifach-Expansions-Maschinen” – nicht erreichen. Nun begab es sich, daß in den USA bereits mit den viel leistungsfähigeren Dampfturbinen experimentiert wurde. Aber waren die auch zuverlässig? Die britische Admiralität wollte selber nichts riskieren und schloß statt dessen ein Abkommen mit der privaten “Cunard Line”, der größten angelsächsischen “Kreuzfahrt”-Gesellschaft der Welt: Sie finanzierte das Experiment, Schiffe von der Dimension der “Dreadnought”-Klasse mit amerikanischen Turbinen auszustatten, im Austausch gegen die Zusage, daß diese Pötte als “Hilfskreuzer” konzipiert und den Briten im Kriegsfall zur Verfügung gestellt wurden zum Transport von Waffen und Munition (und Tarnung durch ein paar blöde Zivilunken, die glaubten, auf Kreuzfahrt zu gehen). Ihr glaubt noch an das Märchen, liebe Leser, die Amerikaner seien in den Ersten Weltkrieg mehr oder weniger hinein geschlittert, weil die Engländer im Laufe der Jahre immer mehr Schulden bei ihnen gemacht hatten, die verloren gewesen wären, wenn Deutschland den Krieg gewonnen hätte?

Ihr irrt: Die US-Regierung hatte selbstverständlich von den Verhandlungen zwischen der britischen Regierung und Cunard gewußt und sie im Interesse ihrer Wirtschaft gefördert. Damals schon wurde das Weltkriegsbündnis geschmiedet. (Nein, liebe Geschichts-Professoren, das ein Jahr zuvor geschlossene Abkommen zwischen der Hamburger Hapag, dem Bremer Lloyd und der IMMC des amerikanischen Bankiers Pierpont Morgan war etwas ganz anderes, nämlich eine bloße Kartell-Absprache von privaten Unternehmen ohne staatliche Beteiligung, nach der die Schiffe von Hapag und Lloyd künftig keine britischen und die von IMMC keine deutschen Häfen mehr anlaufen sollten.) Das erste Schiff der “Dreadnought”-Klasse, das 1906 vom Stapel laufen sollte, war ein anglo-amerikanisches. Es hieß… “Lusitania”. Über den Verlauf des Krieges braucht Dikigoros nichts zu schreiben, das könnt Ihr anderswo nachlesen, auch und insbesondere über die Rolle, welche die “Lusitania” dabei spielte, z.B. hier.

[Lusitania-Poster der Cunard Line] [Die 'Lusitania' - der erste Dreadnought]

Dikigoros kann sich denken, daß einige Leser das für ziemlich weit hergeholt halten werden. (Obwohl er hier nur referiert hat, was 1923 anläßlich eines Schadensersatz-Prozesses in den USA wegen des Untergangs der “Lusitania” rechtskräftig festgestellt wurde.) Die Engländer hatten ein Motiv – na schön, das leuchtet ein. Aber warum sollten die Amerikaner den geplanten Bau der [Kaiser Wilhelm II und Präsident Teddy Roosevent, Karikatur] Bagdad-Bahn zum Anlaß nehmen, um ein Kriegsbündnis gegen die Deutschen zu schließen? Bestanden nicht damals noch zwischen den USA und dem Deutschen Reich im allgemeinen und zwischen Präsident Teddy Roosevelt und Kaiser Wilhelm im besonderen durchaus freundschaftliche Beziehungen? Das ist eine berechtigte Frage, die eine klare Antwort verdient, und die lautet: “nein”. Für dieses Nein gab es einen ganz triftigen Grund, den Ihr freilich in Euren Geschichts- und Märchenbüchern von heute schwerlich finden werdet: Es ging – wie könnte es anders sein – wieder mal um eine Bahnlinie. Das, was für die Briten der 15.3.1903 war – der Tag, an dem die bösen deutschen Hunnen mit den Türken den Vertrag über den Bau der Bagdad-Bahn schlossen -, war für die Amerikaner der 13.2.1903 – der Tag, an dem die bösen deutschen Hunnen mit den Venezolanern den neuen Vertrag über die Bezahlung der “Großen Venezuela-Bahn” schlossen.

Wahrscheinlich habt Ihr, liebe Leser, davon noch nie gehört; nicht einmal, wenn Ihr schon mit dieser Bahn gefahren sein solltet. Die Bezeichnung “groß” ist leicht übertrieben; die Strecke zwischen der Hauptstadt Caracas und Valencia war nicht einmal 200 km lang. Große strategische Bedeutung hatte sie auch nicht (deshalb will Dikigoros ihr hier nicht mehr widmen als diesen kleinen Exkurs); aber die deutsche Firma Krupp hatte sie nun mal auf Bestellung der venezolanischen Regierung gebaut, und nach dem Staatsstreich von 1898 wollte die neue Regierung die alten Staatsschulden nicht anerkennen und lehnte eine Bezahlung ab. Die hauptsächlich betroffenen Gläubiger waren deutsche und englische Unternehmen. Die Kriegsmarine beider Staaten begann, gemeinsam die venezolanischen Häfen zu blockieren. Die Venezoelaner brachten eines der britischen Blockadeschiffe im Hafen von Puerto Cabello auf, und als sie das im Dezember 1902 auch mit einem der deutschen Kriegsschiffe versuchten, schossen die zurück und zerstörten dabei ein altes, baufälliges Hafenfort, das ohnehin bald von selber eingestürzt wäre.

Die USA rasselten sofort mit dem Säbel und drohten dem Deutschen Reich (nicht etwa Großbritannien) mit Krieg, wenn die Blockade nicht sofort aufgehoben würde. Die venezolanische Regierung bot den Deutschen zur Bezahlung die heutigen Urlaubern wohl bekannte Isla Margarita als Kolonie an – aber die Deutschen wollten Bargeld sehen. Am Ende einigten sie sich mit den Venezolanern, während die Engländer und Amerikaner (und Italiener, die sich auch noch irgendwie hinein gedrängt hatten, wie das so ihre Art war und ist :-) die Sache einem internationalen Schiedsgerichtshof unterbreiteten, vor dem sie unterliegen sollten. So ein gemeinsamer Mißerfolg verbindet – gegen die, denen man ihren Erfolg mißgönnt. Die USA blieben fortan ein Feind des Deutschen Reichs, zumal über 50% des venezolanischen Außenhandels künftig mit Deutschland, genauer gesagt mit Hamburg abgewickelt wurde – das war ja nicht der Sinn ihrer Intervention gewesen, sowas von Undankbarkeit!

Der Geheimvertrag zwischen der britischen Regierung und der US-Firma Cunard war übrigens nicht die einzige Folge dieser “venezolanischen Schulden-Affaire”, wie sie in den USA genannt wurde; sie gab außerdem den Ausschlag dafür, daß die USA den langen Streit im Senat, an welcher Stelle sie einen Verbindungskanal zwischen dem Atlantik und dem Pazifik bauen sollten – in Nicaragua oder in Kolumbien – zugunsten des letzten entschieden, das direkt an Venezuela grenzte. Sie zettelten eine Revolution an, deren Macher den Isthmos von Panamá zu einem von Kolumbien unabhängigen “Staat” erklärten, den die USA sofort anerkannten, sich die Kanal-Zone abtreten, pardon verpachten ließen und die dort von den Franzosen bereits begonnene Wasserstraße zuende bauten, die ihnen ein Vielfaches der Summen einspielen sollte, um die es den Engländern und Deutschen bei ihrem albernen Streit mit Venezuela gegangen war. Pünktlich zu Beginn des Ersten Weltkriegs wurde der Kanal fertig – aber das ist eine andere Geschichte.

Und die Folgen? Zu denen kommen wir gleich; erst muß Euch Dikigoros noch kurz berichten, wie es mit der Bagdad-Bahn [Medaille auf den Durchschlag des Taurus-Gebirges] weiter ging: Den deutschen Eisenbahn-Ingenieuren gelang 1915 – also mitten im Krieg – tatsächlich der Durchschlag des Taurus-Gebirges; dennoch wurde die Bagdadbahn nie fertig, denn die Engländer zerstörten die Gleise, die auf dem Gebiet des späteren Irak lagen – sie hatten also zumindest eines ihrer wichtigsten Kriegsziele erreicht. (Und Deutsch-Ostafrika bekamen sie auch – ihr Traum von der Bahnlinie Kairo-Kapstadt rückte also seiner Verwirklichung näher. Nur die deutsche Flotte, die sie auch gerne gehabt hätten, wurde von ihren bösen, imperialistischen Besatzungen versenkt, als sie ausgeliefert werden sollte. Und ihr allerwichtigstes Kriegsziel überhaupt, nämlich die Festigung ihrer Stellung als Wirtschaftsmacht Nr. 1 in der Welt, hatten sie nicht nur verfehlt, sondern sie sogar ganz verspielt – an die US-Amerikaner. Aber das konnten sie beim Abschluß des Lusitania-Kooperationsvertrags natürlich noch nicht wissen; einige merkten es auch 1918 noch nicht und führten ihre alte Kriegspolitik weiter bis zum Untergang des britischen Empire, aber das ist eine andere Geschichte).

* * * * *

Nur ein Jahr, nachdem der Taurus-Durchschlag gelungen war, also 1916, wurde rund 3.000 km weiter südlich nach sage und schreibe 19 Jahren Bauzeit eine andere Bahnlinie fertig gestellt. Darf Dikigoros etwas weiter ausholen, um Euch zu erklären, warum die überhaupt gebaut wurde und warum es so lange dauerte, bis sie fertig wurde?

Wenn Ihr ein anderes Kapitel seiner “Reisen durch die Vergangenheit”, nämlich Von Meer zu Meer gelesen habt, dann wißt Ihr schon, daß die Franzosen – allein voran ein gewisser Ferdinand de Lesseps – Mitte des 19. Jahrhunderts auf die Idee gekommen waren, einen Kanal von Port Said nach Suez durch die Sinaï-Wüste zu graben, um das Mittelmeer mit dem Roten Meer zu verbinden. Da sie aber auch sahen, [Karte Abessiniens mit Nachbarstaaten am Horn von Afrika] daß ein solcher Kanal praktisch wertlos wäre, wenn jemand anderes die Straße von Bab El Mandeb sperren konnte, die das Rote Meer mit dem Golf von Aden verband, kauften sie 1862 einem Danakil-Häuptling einen Streifen Wüste dortselbst ab mit einem Kraal namens Obok, und nannten ihn “Somalie française”. Dazu bauten sie dann noch eine Hafenfestung namens Djibouti, die 1888 fertig wurde, und neun Jahre später begannen sie – im Einvernehmen mit dem Negus von Abessinien – mit dem Bau einer 700 km langen Eisenbahnlinie von eben jenem Djibouti ins Hochland, genauer gesagt zur Hauptstadt Addis Abeba. Ob der Negus da gut beraten war?

Gewiß, es gab gute Gründe, eine solche Verbindung zu schaffen – fragt sich nur für wen. Darf Dikigoros aus dem Buch eines anderen Reisenden (Anton Zischka) zitieren: “Dschibuti ist Frankreichs einziger Hafen auf dem Weg vom Mittelmeer nach Madagaskar und Indochina… Bis zur Inbetriebnahme der Eisenbahn Dschibuti-Addis Abeba war Äthiopien abgeschlossener als Tibet, eigentlich nur mit dem Japan des 18. Jahrhunderts zu vergleichen. Und was für das Inselreich die Öffnung seiner Häfen durch Perry bedeutete, das war für Abessinien der Bau der Eisenbahn nach der Küste: eine geistige und wirtschaftliche ebenso wie eine politische Revolution.” Ein guter Vergleich, findet Dikigoros, und wer seine Seiten über die besagte Öffnung Japans durch Perry und über die Öffnung Tibets durch Mao Tse-tung gelesen hat, weiß, was er damit meint. Aber vielleicht ist der Vergleich nicht ganz fair, denn die Franzosen hatten – anders als die US-Amerikaner in Japan und die Rot-Chinesen in Tibet – sicher nur friedliche Absichten.

Doch wie das so ist: Es kann der frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt. Einer der vielen bösen Nachbarn der Franzosen (eigentlich hatten sie keinen, mit dem sie wirklich in Frieden gelebt hätten) waren die Italiener, die ihnen damals besonders böse waren, da sie ihnen Tunesien (das die Italiener selber gerne als Kolonie gehabt hätten) vor der Nase weg geschnappt hatten. Und die schickten sich nun an, Eritrea, Abessinien und Somalia zu einer schönen, großen Kolonie am “Horn von Afrika” zu vereinigen. War da etwa Gegenwehr zu erwarten seitens der Eingeborenen? Ach was, wie denn? Wie sollten jene primitiven Menschenfresser mit Pfeil und Bogen gegen die modernen Zündnadelgewehre der gut ausgebildeten Italiener ankommen? (Hätten die Italiener noch zwei Jahre gewartet, dann hätten die mit ihnen verbündeten Deutschen ihnen sogar die damals modernste Handfeuerwaffe, den Karabiner 98, liefern können.) Aber offenbar ging das doch – jedenfalls bei einem Gegner, der über eine Kampfkraft von Art und Güte verfügt wie eben nur die Italiener… Die Abessinier schlugen sie fürchterlich aufs Haupt; und die Italiener beeilten sich, die Unabhängigkeit “Ethiopiens” für alle Zeit anzuerkennen.

Unterdessen hatten auch die Franzosen ein paar kleinere Schwierigkeiten, u.a. daß ihnen irgendwann das Geld ausging. (Irgendwer hat mal behauptet, daß das “der teuerste Bahnbau der Welt” gewesen sei; aber der wußte noch nicht, was vergleichbare Projekte heutzutage kosten :-) Und wo bekamen sie Kredit? Müßige Frage für alle, die Dikigoros’ schon erwähnte Seite über den Bau des Suez-Kanals gelesen haben: natürlich in London bei den hochherzigen Engländern, die sich dafür nur mal eben 40% der Aktien als Sicherheit abtreten ließen. Habt Ihr in Euren Geschichts- und Märchenbüchern gelesen, wie das mit der französisch-britischen Annäherung war, und dabei von der Beilegung der Faschoda-Krise anno 1898 und der “Entente cordiale” anno 1904 erfahren? Ja, gewiß, aber unter uns gesagt war beides einen Dreck wert, nachdem die mit England verbündeten Japaner gegen die mit Frankreich verbündeten Russen 1905 den Krieg um die Transsibirische Eisenbahn geführt hatten.

Nachdem Euch Dikigoros bereits über die wahren Hintergründe des englisch-amerikanischen und des englisch-russischen Bündnisses gegen Deutschland aufgeklärt hat, will er die des französisch-britischen und des französisch-italienischen (ja, der Verrat Italiens am “Dreibund” fand nicht erst 1915 statt, wie einige noch immer glauben!) auch noch nachliefern: 1906 standen Briten, Franzosen und Italiener Gewehr bei Fuß, um einen Krieg um die Djibouti-Bahn zu beginnen (die noch gar nicht fertig war!) – die einzigen, die davon nichts bemerkten, waren die tumpen deutschen Diplomaten (und natürlich die ebenso tumpen deutschen Historiker, die es bis heute ignorieren). Dann entschieden sich die Politiker jedoch zu einem Freundschaftsvertrag, also zu einer vernünftigen Lösung (nein, Dikigoros schreibt bewußt nicht “zu einer friedlichen Lösung”, denn wenn zwei oder mehr Mächte sich verbünden, tun sie das meist nicht aus Friedensliebe, sondern um gegen andere Krieg zu führen oder sich zumindest den Rücken für einen solchen frei zu halten): Die französische Regierung bezahlte die Schulden der Eisenbahn-Gesellschaft in London (und bekam dafür das 40%ige Aktienpaket), Italiener und Engländer erhielten volle wirtschaftliche Nutzungsrechte an der Bahn (die Deutschen sollten dagegen ausgeschlossen bleiben), und politisch verzichteten die drei Mächte für alle Zeit auf die Eroberung Abessiniens. Amen.

Nun ist es aber so, liebe Leser, daß es ein “für alle Zeit” in der Geschichte nicht gibt. Die Zeit bleibt niemals stehen; auch nicht in Äthiopien, wo die Uhren – wie fast überall in Afrika – etwas langsamer gehen, oder in Italien, wo die Uhren – wie fast alles andere auch – fast immer unpünktlich sind. Seit Anfang der 1920er Jahre wurden die Italiener von einem “Duce [Herzog – der alte Titel der Herrscher von Venedig, im dortigen Dialekt “Doge” genannt]” regiert, pardon, das ist ja eine contradictio in adiecto, denn “regieren” kommt von “rex [König]”, also sagen wir besser “geführt” (oder verführt?). Der führte eine neue Zeitrechnung ein. (Ja, liebe Leser, ähnlich wie Robespierre & Co. die Jahre statt ab Christi Geburt ab der französischen Revolution neu zu zählen begannen, so tat das auch Mussolini ab seinem Marsch auf Rom.) Mitte der 1930er Jahre schaute er mal wieder auf den Kalender und fand, daß es nach fast 40 Jahren endlich an der Zeit sei, für die Blamage von 1896 Rache zu nehmen. Und obwohl inzwischen auch die Abessinier Schießgewehre hatten, waren sie den italienischen Bombenflugzeugen, Panzern, Maschinengewehren, Flammenwerfern und Giftgasgranaten am Ende trotz aller Tapferkeit nicht gewachsen. Die Zahl der Opfer wurde nie genau festgestellt. Äthiopien wurde eine italienische Kolonie – “für alle Zeit”, wie die Italiener meinten.

* * * * *

Man hört und liest jetzt (nicht in den offiziellen Leerbüchern für den Geschichts-Unterricht an staatlichen Verblödungs-, pardon Bildungs-Anstalten, und auch sonst nicht immer – aber immer öfter :-), daß schon der Erste Weltkrieg, und insbesondere die alliierten Friedensdiktate, die in Versailles und anderen Pariser Vororten verbrochen wurden, den Keim zum Zweiten Weltkrieg in sich trugen.

Das kann man so sehen – oder auch nicht. Dikigoros sieht da jedenfalls keinen zwingenden Zusammenhang: Die Alliierten hätten die Revision dieser unsinnigen Verträge (die ausnahmslos von allen im Reichstag der “Weimarer Republik” vertretenen Parteien gefordert wurde, von den Kommunisten nicht weniger vehement als von den Nazis; schließlich ging es um Wählerstimmen) auf friedlichem Wege zulassen können – wenn sie es denn ernst gemeint hätten mit ihrer Friedensliebe und all den anderen schönen Frasen, insbesondere dem “Selbstbestimmungsrecht der Völker“; und die Deutschen hätten ihrerseits auf eine Revision verzichten können – wenn das denn den Frieden bewahrt hätte. (Hätte es aber nicht, wie wir heute wissen: Die Angelsachsen waren längst zum neuerlichen Krieg gegen den lästigen Konkurrenten entschlossen, der sich mit seinem Autarkie-Programm und seinen Bartergeschäften erfolgreich aus dem maroden Welthandel – so nannte man damals das, was man heute “Globalisierung” nennt – ausgeklinkt und sie dadurch schwer geschädigt hatte); aber mit dem Ersten Weltkrieg hatte das schwerlich noch etwas zu tun.

Gleichwohl gibt es schon eine schicksalhafte Verstrickung der beiden Kriege – nicht im Ausbruch, aber im Ausgang, und einmal mehr ist es eine Eisenbahnlinie, und einmal mehr lest Ihr davon in keinem Geschichtsbuch. Im Ersten Weltkrieg hatte Tsar Nikolaj II (den Dikigoros im Gegensatz zu dessen Vetter Wilhelm nicht “den letzten” nennt, denn er ist sich durchaus nicht sicher, ob es nicht nochmal Tsaren in Rußland geben wird – auch wenn sie sich vielleicht anders nennen werden) eine Eisenbahnlinie von seiner Hauptstadt Sankt Peterburg zur Barentssee bauen lassen, genauer gesagt nach Romanow an der Murman-Küste, dem einzigen ganzjährig eisfreien Hafen, den Rußland dort hatte. Geleistet wurde diese Knochenarbeit von deutschen Kriegsgefangenen, die dabei starben wie die Fliegen. (Habt Ihr mal etwas vom Bau der “Brücke am Kwai” gehört? So ähnlich – und schlimmer – müßt Ihr Euch das vorstellen.)

Nicht, daß die russischen Machthaber mit ihren eigenen Leuten zimperlicher umgingen (oder umgehen) – aber die wären nur gestorben, ohne die Bahnlinie zustande zu bringen. 1916 wurde sie fertig, noch vor Ausbruch der Revolution, für deren Ausgang sie ebenso wenig eine Rolle spielte wie für den des Ersten Weltkriegs oder des Bürgerkrieges zwischen Rot und Weiß (der entschied sich entlang der Sibirischen Eisenbahn); der Treppenwitz der Geschichte ist vielmehr, daß diese tsaristische “Murmanbahn” den Zweiten Weltkrieg entschied – und dadurch das sowjetische Regime für ein weiteres halbes Jahrhundert an der Macht hielt.

Wahrscheinlich habt Ihr, liebe Leser in Dikigoros’ Alter, in Euren Geschichts- und Märchenbüchern eine Menge blühenden Unsinns gelesen über Ursachen, Verlauf und Folgen des Zweiten Weltkriegs. Über den ersten Punkt braucht Dikigoros zum Glück nicht viel zu schreiben, denn der ist ja so klar und eindeutig, daß es schon an ein Gedankenverbrechen grenzen würde, ihn auch nur in Frage zu stellen, geschweige denn, andere Antworten zu geben als die Meinung der Herrschenden, pardon die herrschende Meinung sie vorschreibt: Der böse Nazi Hitler war ein Diktator, der die Juden unterdrückte und das friedliche Polen überfallen hatte; deshalb war es die verdammte Pflicht und Schuldigkeit eines jeden demokratischen, friedliebenden und toleranten Volkes – also allen voran der Angelsachsen – ihm den Krieg zu erklären und die Deutschen, die Juden, die Polen und überhaupt die ganze Welt von ihm zu befreien.

Vielleicht kennt Ihr noch nicht alle den schönen Schlager “Morgen sind wir tolerant” des demokratischen, friedliebenden, toleranten Holländers Robert Long, deshalb hat ihn Euch Dikigoros hier verlinkt. Wie heißt es da gleich: “Morgen glauben wir an Lügen, weil sie in der Zeitung steh’n…” Aber noch ist nicht morgen, unsere Geschichte spielt vielmehr im Gestern, also müssen wir noch einmal kurz zur Wahrheit zurück kehren, auch wenn das einigen Gutmenschen unangenehm sein mag. Ja, Hitler war ein Diktator. Allerdings war er in freien, demokratischen Wahlen an die Macht gekommen und hätte sich solchen jederzeit wieder stellen können – eine absolute Mehrheit wäre ihm bis zuletzt sicher gewesen. Dagegen hatten die Engländer da gewisse… äh, Probleme: In ihren Kolonien Südafrika und Indien waren bei freien, demokratischen Wahlen dummerweise (merke: die Wähler sind bisweilen so dumm, daß eine kluge Regierung, die nicht abgewählt werden will, sich hüten sollte, sie wirklich frei wählen zu lassen!) zwei Männer gewählt worden, die partout keinen “Befreiungs”-Krieg gegen Hitler-Deutschland führen wollten (sondern wenn, dann höchstens einen gegen England): James Barry Munnick Hertzog (der Führer der Nasionale Party) und Subash Chandr Bosh (der Führer des National Congress).

Die Engländer setzten sie kurzerhand ab, warfen sie ins Gefängnis und setzten an ihrer Stelle Diktatoren, pardon Marionetten, pardon gute Demokraten ein, die Deutschland brav den Krieg erklärten. Und Churchill? Mr. Weinstein Kirchügel (findet Ihr diese Übersetzung befremdlich, liebe Leser? Aber wieso denn? Man muß solchen Namen doch einmal auf den Grund gehen dürfen – nicht nur bei dem Dichter Willi Schüttelspeer :-) stellte sich nur ein einziges Mal freien, demokratischen Wahlen, nämlich im Juli 1945, direkt nach dem gewonnenen Krieg. Das gab ihm natürlich einen gewaltigen Bonus bei den Wählern, und so war denn auch rund ein Drittel so dankbar, daß sie ihn wählten – die anderen zwei Drittel wählten freilich die Opposition an die Macht, pfui, wie undankbar…

Ja, Hitlers Wehrmacht marschierte in Polen ein (um den Völkermord an der deutschen Minderheit aufzuhalten – was ihm ja auch für gut fünf Jahre gelang); allerdings tat das auch Stalins Rote Armee. Und, störte das die Engländer? Aber nein – es störte sie ja auch nicht, daß Stalins Sowjet-Union Estland, Lettland und Litauen annektierte und die Rote Armee in Finnland einmarschierte. Wieso denn auch? “Onkel Joe” Stalin war doch ein braver, durch freie Wahlen an die Macht gekommener Demokrat, oder etwa nicht? Nein, nicht wie Hitler, aber jedenfalls nicht weniger als Weinstein. Und nach dem Krieg? Störte es die Engländer, daß Stalin die Hälfte Polens annektierte und den Rest Polens (und vier Fünftel Osteuropas) ein halbes Jahrhundert lang militärisch besetzte?

Aber nein – noch 1989, als Stalins Epigonen all jene Gebiete wieder räumten, heulte Margaret Thatcher, die Epigonin Weinsteins auf dem Premierminister-Sessel, Tränen vor Wut und wollte Deutschland wieder den Krieg erklären - und nur weil US-Präsident George W. Bush, der Epigone Roosevelts, sie – anders als letzterer im Zweiten Weltkrieg den Weinstein – schmählich im Stich ließ, mußte sie davon Abstand nehmen (aber das ist eine andere Geschichte). Ja, Hitlers Nazis diskriminierten die Juden (nicht so sehr wie die Amerikaner ihre roten, gelben und schwarzen Minderheiten, aber immerhin); der “Holocaust” war allerdings 1939 noch lange nicht angelaufen, vielmehr glaubte Hitler, die Juden nach Palästina oder sonstwohin abschieben zu können. Das hörten die Engländer gar nicht gerne, deren Kolonie Palästina doch war. Ihre größte Sorge war, daß dort zu viele Juden einwandern könnten. Bereits 1922 hatte Weinstein – damals noch als Kolonialminister – in einem nach ihm benannten “White Paper [Weißbuch]” verlangt, die jüdische Einwanderung zu stoppen; 1930 hatte ein weiteres, nach seinem Kollegen Passfield benanntes Weißbuch das Verbot von Landerwerb durch bereits in Palästina ansässige Juden empfohlen.

Dennoch stieg die Zahl der jüdischen Einwanderer nach Palästina besonders nach 1933 sprunghaft an (von ca. 5.000 im Jahr auf ca. 40.000 im Jahr), weil dieser böse Hitler sie massiv förderte – da fühlten sich die Araber doch bedroht und reagierten mit bürgerkriegsartigen Ausschreitungen, was wiederum die Engländer mit Recht beunruhigte. Was machten sie also als erstes, nachdem sie 1939 dem Deutschen Reich den Krieg erklärt hatten, mit den aus Hitler-Deutschland emigrierten Juden? Sie steckten sie als “Angehörige einer feindlichen Macht” kurzerhand in Konzentrationslager – lange bevor in Deutschland jemand auf diese Idee kam. Dann – 1940 – setzten sie die Vorschläge des Passfield White Books um. Und was machten die Engländer nach dem Krieg mit den aus deutschen und polnischen Konzentrationslagern “befreiten” Juden? Sie verfrachteten sie wie Vieh auf die berüchtigten Todesschiffe vor Cypern und ließ sie dort jämmerlich verrecken, weil sie um jeden Preis verhindern wollte, daß sie nach Palästina kamen. “Na und?” sagte kürzlich ein cynischer Brite, dem Dikigoros das vorhielt, “die Geschichte hat doch bewiesen, daß wir damals Recht hatten: Wären die Juden damals nicht nach Palästina gekommen, gäbe es heute keinen Staat Israel und kein Nahostproblem.” Aha – auch Dikigoros lernt eben nie aus.

[Die Routen der alliierten Geleitzüge nach Murmansk]

Kommen wir zum zweiten Punkt, dem Kriegsverlauf – der ja eigentlich viel wichtiger ist als die Ursachen, denn er entscheidet darüber, wer ihn gewinnt und somit auch darüber, wer hinterher in den Geschichtsbüchern als böser “Verursacher” steht. (“Die Geschichtsschreibung ist der zweite Triumph des Siegers nach dem Kriege,” schrieb einst der Schotte Bernard Montgomery, der für seine Siege gegen Rommel und andere böse Nazi-Deutsche zum Feldmarschall befördert und nach dem Kriege zum “Viscount of El Alamein” geadelt wurde; und er muß es gewußt haben, denn seine Kriegs-Memoiren zählen neben denen Weinsteins zu den bis heute am meisten gelesenen unter den vielen Geschichts- und Märchenbüchern über den Zweiten Weltkrieg.)

Sicher habt Ihr von allerlei wichtigen Schlachten gelesen, von Dünkirchen, von Moskau, von El Alamein, von Stalingrad, von Kursk, vielleicht auch von der Luftschlacht über England und den Geleitzugschlachten im Atlantik, und Ihr habt gelernt, daß sie den Krieg entschieden hätten. Aber in Wahrheit sind verlorene Schlachten nie die Ursachen einer Kriegsniederlage, sondern vielmehr – wie letztere – die Folgen einer verfehlten Kriegs- oder Rüstungspolitik. Der Soldat an der Front gewinnt keine Kriege – er hat nur auszubaden, was unfähige Politiker und Generäle über seinen Kopf hinweg aushecken. (Zum Beispiel den Rußland-Feldzug, die größte politisch-strategische Fehlentscheidung Hitlers überhaupt. Hätte er statt dessen Stalin das rumänische Bessarabien [das heutige Moldavien] in den Rachen geworfen – was dieser als Preis für sein Stillhalten verlangt hatte – und nur ein Prozent der für den Rußlandfeldzug aufgewendeten Menschen und Materialien in die Unterstützung des anti-alliierten Aufstands im Irak gesteckt, wie es der deutsche Botschafter in der Türkei, sein Vorvorgänger v. Papen empfohlen hatte, hätte er dort mehr Öl haben können als in Rumänien und im Kaukasus jemals zu holen war; ganz abgesehen davon, daß ihm dann die ganze mohammedanische Welt, einschließlich des dann wohl auch befreiten Indiens, vor Dankbarkeit zu Füßen gelegen hätte, daß wir heute mit der Bagdadbahn von Berlin bis nach Indien durchfahren könnten und Dikigoros wahrscheinlich ein Kapitel seiner Reisen durch die Vergangenheit “von Köln bis Kålkattā” betitelt hätte – aber das ist eine andere Geschichte.

Ihr meint, der Krieg gegen die Sowjet-Union sei unvermeidlich gewesen; wenn Hitler ihn nicht präventiv geführt hätte, dann hätte Stalin ihn begonnen? Mag sein; aber sicher ist das durchaus nicht, und manches spricht dagegen, dies z.B.: Anfang Dezember 1940 – also nachdem Molotow in Berlin mit seiner Mission gescheitert war, Hitlers Zustimmung zu sowjetischen Annexions-Wünschen in Finnland und Rumänien zu erlangen – was einige ja als auslösenden Moment für Hitlers Entscheidung zum Rußlandfeldzug ansehen – boten die Briten Stalin diese Zustimmung an: Die kriegswichtigen Nickelgruben zwischen Petsamo und Kirkenes – schaut bitte auf die Karte oben – befanden sich zivilrechtlich in Händen einer britischen-kanadischen Staatsholding. Churchill bot sie Stalin an, wenn dieser dafür die Material-Lieferungen an das Deutsche Reich einstellte. Stalin lehnte das Angebot ab und belieferte Deutschland bis zum Morgen des 22. Juni 1941 weiter.) Die Schlacht von Dünkirchen wurde verloren, weil Hitler sich weigerte, den Befehl zur Vernichtung des britische Expeditionskorps zu geben (von dessen Schonung er sich naïver Weise einen Friedensschluß mit seinen geliebten Engländern erhoffte); die Schlacht vor Moskau wurde verloren, weil die Japaner sich geweigert hatten, die Sowjet-Union in Sibirien anzugreifen; die Schlacht von El Alamein wurde verloren, weil Mussolini und Franco sich geweigert hatten, die britischen Kolonien Malta bzw. Gibraltar einzunehmen – was ihnen leicht möglich gewesen wäre; die Schlacht von Stalingrad wurde verloren, weil an den Flanken der deutschen Armeen Hilfstruppen aus Ungarn, Rumänien und Italien standen, die nicht kämpfen konnten oder wollten.

Es war also allemal politisches Versagen oder Verrat der so genannten Verbündeten, das den Sieg kostete. Und warum gingen die Geleitzugschlachten im Atlantik verloren? Halt, liebe Leser, bevor Ihr Euch den Bären aufbinden laßt, die Ortung der deutschen U-Boote durch alliiertes Radar sei [see]kriegsentscheidend gewesen… In der so genannten Geschichts-“Wissenschaft” kommen die meisten falschen Antworten durch falsche Fragestellungen zustande. Wir müssen erst einmal fragen: Warum wurden die Geleitzugschlachten eigentlich geführt? Nun, die Sowjet-Union wäre unter den neuerlichen deutschen Angriffen 1942 wohl zusammen gebrochen, wenn nicht die USA ihre Ausrüstung mit Waffen, Munition und Verpflegung übernommen hätten. Und wie kam dieses Material von den USA in die SU? Richtig – über den Atlantik. Aber wie sollte es von dort an die Front kommen? Seht Ihr, und nun sind wir wieder bei der Murmanbahn, die inzwischen nach dem kommunistischen Revolutionär Kirow genannt wurde, zwischen Romanow, das inzwischen Murmansk genannt wurde, und Sankt Peterburg, das inzwischen Leningrad genannt wurde. Der gesamte kriegsentscheidende Nachschub lief über diese kleine Bahnlinie (am Ende sogar über eine noch kleinere Nebenstrecke an Leningrad vorbei – denn das letztere hatte die Wehrmacht abgeschnitten und belagert).

[Karte der Halbinsel Kola mit Murmanküste]

Aber warum unterbrachen die Deutschen denn diese Bahnlinie nicht, wenn sie so wichtig war? Die Antwort ist die gleiche wie bei Gibraltar, Malta und Stalingrad: Die lieben Verbündeten… Nein, liebe Leser, Dikigoros meint wieder nicht die Soldaten an der Front – die Finnen waren immer gut Freund mit den Deutschen und sind es bis heute geblieben -, sondern einmal mehr Politiker und Generäle.

Der doppelte Treppenwitz der Geschichte ist nämlich, daß nicht nur eine tsaristische Bahnlinie, sondern auch ein tsaristischer General a.D. das [Karte Kareliens] Überleben der Sowjet-Union ermöglichte: Carl-Gustav Emil Mannerheim hieß er, und am Namen seht Ihr schon, daß er kein echter Finne war, sondern ein Angehöriger der einstigen schwedischen Kolonialmacht (freilich war sein Vater holländischer und seine Mutter französischer Abstammung, was einiges mehr erklären mag). Ein heimlicher Feind der Deutschen wie Franco und Horthy. Er war freilich “nur” Oberbefehlshaber der finnischen Streitkräfte und konnte nicht verhindern, daß Staatspräsident Ryti nach dem Überfall der Sowjets im “Winterkrieg” 1939/40 deutsche Hilfe in Anspruch nahm (alle anderen hatten das kleine Finnland schmählich im Stich gelassen) und sich 1941 am Rußlandfeldzug beteiligte – wenngleich nur als “Fortsetzungskrieg”. Aber insgeheim intrigierte Mannerheim längst gegen Ryti, verhandelte praktisch seit Kriegsbeginn hinter seinem Rücken sowohl mit den Westalliierten als auch mit den Sowjets.

Schon im September 1941 – also zwei Monate nach Kriegsausbruch – sabotierte er einen Angriff auf Kandalakscha an der gleichnamigen Bucht; im November 1941 stoppte er mit einem Geheimbefehl die Eroberung Kestengas, die unmittelbar bevor stand und den gleichen Effekt gehabt hätte: Der Rußlandfeldzug wäre nach einem Jahr beendet worden – vielleicht mit einem Separatfrieden, den Stalin Hitler damals wiederholt anbot, wie wir seit der Öffnung der sowjetischen Archive nach 1991 wissen, vielleicht sogar mit einem Sieg Deutschlands – dem Ihr, liebe Ewig-gestrige, bitte nicht nachtrauern wollt. Wie pflegte Dikigoros’ Vater, der Rußland im Krieg erlebte und überlebte (an der Front, nicht in der Etappe), zu sagen: “Wenn wir diesen verdammten Krieg gegen die Iwans gewonnen hätten, säßen wir heute vielleicht in Wladiwostok oder sonstwo in Sibirien und hätten uns mit den gleichen Problemen herum zu schlagen wie die Israelis in der Westbank. Und das wäre es ja wohl nicht wert gewesen…”

Das ist ein hartes Urteil, liebe Leser, aber Dikigoros teilt es, auch wenn der Rußlandfeldzug auf beiden Seiten noch an die 30 Millionen Menschenleben kosten sollte, während sich die Unterbrechung der Murmanbahn – wie die rechtzeitige Einnahme Dünkirchens, Gibraltars oder Maltas – vielleicht mit 3.000 hätte erkaufen lassen, weniger als während des Baus 1916 oder während der Geleitzugschlachten umgekommen waren. Aber so darf man nicht rechnen; pardon, so sollte man nicht rechnen – verboten ist es ausnahmsweise (noch) nicht. Der Rest der Geschichte ist schnell erzählt: Drei Wochen nach Mannerheims Verrat erklären die Westalliierten Finnland dennoch den Krieg; im August 1944 stürzt Mannerheim Ryti, im September schließt er einen Separatfrieden mit den Sowjets, unter deren Fuchtel Finnland fast ein halbes Jahrhundert bleiben wird. Bis heute gibt es dort kein ordentliches Eisenbahnnetz – aber das nur nebenbei.

Exkurs. Nun will Dikigoros seinen Lesern nicht verschweigen, daß es Reisende gibt, die eine andere Bahnverbindung denn die von Murmansk nach Leningrad als entscheidend für den Ausgang des Zweiten Weltkriegs halten, nämlich die von Ķhorramshahr nach Tährān in Persien. Er zitiert im folgenden aus “Vom Pfauenthron zum Dach der Welt” von Horst Eliseit, der sie im Jahre 1957 befuhr: “Diese Linie, [die] zu den kühnsten Gebirgsstrecken der Erde gehört, wurde 1938 eröffnet, nach dem Willen von Reza Schah Pahlevi, dem Vater des jetzigen Herrschers… Diese Bahn bekam im Zweiten Weltkrieg den Namen ‘Brücke’ des Sieges’. In vollgestopften Güterwagen rollten die amerikanischen Hilfslieferungen zur russischen Südfront: Geschütze, Panzer, Munition, Verpflegung, Treibstoffe, Bekleidung, Uniformen, Stiefel, Leder und Wolldecken. Und nicht nur die Bahn, ganz Persien war damals eine Brücke zwischen Alliierten.

Die Strecke ist quer hindurch gestoßen durch Gebirgsketten, über die kein Saumpfad führt. Sie läuft durch Täler, die nie eines Menschen Fuß betritt. Sie folgt keinem von der Natur vorgezeichneten Weg, nicht dem Durchbruch eines Flusses, keiner Paßstraße, wie etwa die Bahnstrecken in den europäischen Alpen. Kein Pfad windet sich über diese südpersischen Gebirge. Nur die Bahn durchquert sie…” Ja, gewiß, diese Bahnverbindung gab es, und es stimmt auch, daß sie die einzige für Kriegstransporte brauchbare Überland-Verbindung vom Persischen Golf nach Tährān war. Aber was sollte das Zeug dort? Das war ja nicht mal ein Drittel des Weges bis nach Stalingrad, geschweige denn weiter westlich, als die Front von dort weg rückte. Deshalb hält Dikigoros nicht diese Eisenbahnverbindung bis nach Tährān für [mit] kriegsentscheidend, sondern vielmehr die Strecke danach – aber da kommen wir halt doch nicht so ganz ohne Paßstraßen aus, wie Eliseit sich das vorstellt, und deshalb schreibt Dikigoros darüber an anderer Stelle. Exkurs Ende.

* * * * *

Wahrscheinlich werdet Ihr, liebe ältere Leser, Euch noch mehr oder weniger genau an die Ereignisse erinnern, von denen Dikigoros Euch jetzt berichten will. Aber habt Ihr sie auch in diesem Zusammenhang gesehen? Oder vielleicht doch schon wieder vergessen? Was ist eigentlich aus den afrikanischen Eisenbahnen geworden? Nun, denen ging es nach dem Zweiten Weltkrieg erstmal gut, jedenfalls fuhren sie das Geld, das sie gekostet hatten, locker wieder ein. Dann aber passierten einige häßliche Dinge, von denen Ihr vielleicht schon in anderen Kapiteln von Dikigoros’ “Reisen durch die Vergangenheit” gelesen habt: In den 1960er Jahren kamen kluge Politiker – die klügsten saßen mittlerweile in Washington – auf die Idee, daß die Länder der “Dritten Welt” vom Kolonialjoch der bösen Europäer “befreit” werden müßten, damit sie ihre reichen Bodenschätze künftig nicht mehr von denen, sondern von den edlen US-Amerikanern ausbeuten lassen konnten.

Das reichste dieser Länder (jedenfalls solange es unter belgischer Kolonialherrschaft stand – heute ist es eines der ärmsten) war der Kongo. Habt Ihr Euch schon mal Gedanken darüber gemacht, warum manche “Befreiungs”-Kriege geführt werden? Wegen der Freiheit, gewiß. Aber Freiheit wessen wovon wozu? Die Freiheit, Handel zu treiben, mit wem er wollte, o.k. Die Freiheit, den bösen Nachbarn tot zu schlagen, wenn der das verhindern wollte, auch o.k. Und vielleicht auch den bösen Nachbarn tot zu schlagen, um zu verhindern, daß der etwa auch Handel treiben und einem selber Konkurrenz machen würde. Tja, und wenn alle Nachbarn so denken… Der Reichtum des Kongo konzentrierte sich in der südlichen Provinz Katanga. Weshalb? Gab es nur dort Bodenschätze? Falsch – aber nur dort gab es die Benguelabahn, mit der sie an die Küste transportiert und auf dem Weltmarkt verkauft werden konnten. Unterschieden sich die Eingeborenen Katangas stärker von den übrigen Völkern und Stämmen des Kongo als andere? Ach was. Waren die Leute auf der Gegenseite böse Kommunisten, Kolonialisten, Imperialisten, Terroristen? Ja, schon. Aber scherte das im Endeffekt irgend jemanden? Kaum.

Als die USA sicher gestellt hatten, daß die künftigen Diktatoren der Zentralregierung die Bodenschätze Katangas an sie verkaufen würden und daß die Portugiesen den Transport derselben durch Angola nach Benguela bzw.Lobito gewährleisten würden (nur aus diesem einen lukrativen Grund hielten die Portugiesen überhaupt noch an ihren ansonsten stark defizitären Übersee-Provinzen fest), war das Schicksal Katangas, der Neger, der Belgier und Franzosen, die es verteidigen wollten, besiegelt. Das war 1965. Fünf Jahre hatte der Bürgerkrieg gedauert; es war der bis dahin schlimmste, von dem die afrikanische Geschichte wußte – niemand ahnte, daß es erst der vergleichsweise harmlose Anfang war. Ohne die Benguelabahn aber wäre dort bis heute kein Tropfen Blut geflossen, weil seine Bodenschätze ohne sie keinen Tropfen Blut wert gewesen wären. Ihr glaubt das nicht, liebe Leser? Viele Leute, die sich besser auskennen im Kongo als Dikigoros, teilen seine Meinung, von dem berühmten Afrikaforscher Stanley – der ihren Bau mit erlebt hat – bis zu Valérien Ngoy, bei dem Ihr, so Ihr des Französischen mächtig seid, das alles noch etwas ausführlicher nachlesen könnt.

[Benguelabahn]

Weiter im Text. 1967 und 1973 führten Israelis und Araber Krieg gegeneinander. Danach wurde der Suez-Kanal gesperrt und somit praktisch wertlos. Na und? Was geht denn das die Eisenbahnen an? Erinnert Ihr Euch, warum die Franzosen sich damals Djibouti unter den Nagel gerissen hatten, den Endpunkt der Eisenbahnlinie nach Addis Abeba? Seht Ihr, und der war nun auch nichts mehr wert. Bis 1973 wäre jeder Versuch, Haile Selassie, den braven Negus von Äthiopien (den die Engländer prompt wieder eingesetzt hatten, nachdem sie das Land im Zweiten Weltkrieg von den Italiener “befreit” hatten) zu stürzen, mit einer militärischen Intervention der edlen Demokratien des Westens beantwortet worden – war er doch ein guter Monarch und Freund des Westens. (Einige meinten zwar, er sei vielmehr ein korrupter Diktator und heimlicher Menschenfresser; aber so ein paar Neidhämmel gibt es ja immer und überall :-)

Doch nun, nachdem der Suez-Kanal dicht und die Ölgesellschaften dazu übergegangen waren, ihr Öl mit neuartigen Riesentankern zu transportieren, die eh nicht mehr durch den Kanal gepaßt hätte, putschten die Militärs. Wer rührte noch einen Finger für den Negus? Kein Schwein. Besserte sich etwas? Keine Ahnung. Herrscht gerade mal wieder Bürgerkrieg in Äthiopien? Gut möglich, aber wen schert’s? Oder ein Grenzkrieg mit Somalia und/oder Eritrea? Dto. Vergeßt es, liebe Leser, vergeßt es. (Und Ihr, liebe italienische Leser, seid bitte nicht allzu schadenfroh :-) Die Djibouti-Bahn? Die ist natürlich längst zerstört; und 1977 entließ Frankreich seine nun wertlose Kolonie Djibouti großzügig in die Unabhängigkeit. Anno 2001 beschlossen die Brüsseler Eurokraten in ihrer unergründlichen Weisheit, Äthiopien 30 Millionen US-$ zu schenken, um sie bis 2004 wieder aufzubauen; seitdem hat man von diesem löblichen Vorsatz nichts mehr gehört.

[Nein, liebe Leser, die Ihr mit Recht angefragt habt, das ist nicht die ganze Wahrheit; ohne Grund investiert der Westen sein Geld natürlich nicht in Äthiopien – schließlich hat er ja auch dafür gesorgt, daß das Mengistu-Regime gestürzt wurde; ganz wertlos können die Länder zwischen dem Suez-Kanal und dem Horn von Afrika also doch nicht sein – oder? Richtig, und da das etwas ist, das Ihr nicht in den “normalen” Nachrichten oder der Tagespresse vorgesetzt bekommen habt, will Dikigoros es an dieser Stelle kurz nachtragen: Anfang der 1990er Jahre kam jemand auf die Idee, daß es doch Zeit- und Geldverschwendung sei, mit großen Tankern rund ums Kap der guten Hoffnung zu fahren, bloß weil der Suez-Kanal für diese Tanker zu flach war. (Breit genug war er ja, jedenfalls wenn man ihn nur abwechselnd in einer Richtung befahren ließ.)

Die Lösung war ganz einfach: Man baute eine Pipeline parallel zum Kanal – das war nur gut 100 Meilen – und dazu eine Pumpstation. Wenn die Riesentanker in Suez ankamen, wurde das Öl durch die Pipeline nach Port Said gepumpt, der Tanker fuhr unbeladen durch den Kanal – das war kein Problem, weil er dann ja kaum Tiefgang hatte – und nahm das Öl am anderen Ende wieder in Empfang, voilà. Nun mußte man die Äthiopier also wieder bei der Stange halten – und tat das auch; ob die reichlich sprudelnde Entwicklungshilfe dabei tatsächlich für den Bahnbau u.a. löbliche Projekte verwendet wurde oder auf den Nummernkonten irgendwelcher korrupter Politbonzen landete, danach fragte und fragt allerdings niemand, und deshalb will Dikigoros auch nicht mit mehr als diesem kleinen Exkurs vom eigentlichen Thema dieser “Reise durch die Vergangenheit” abweichen.]

Aber wir wollen nicht vorgreifen – wo waren wir gleich stehen geblieben? 1973 Yom-Kippur-Krieg, 1974 Sturz des Negus, 1975 Nelkenrevolution in Portugal… Stopp, da war doch was? Richtig, eine Bahnlinie nach Benguela in Angola und eine zur Delagoabaai in Mosambique. Diese beiden Übersee-Provinzen wurden nun natürlich “unabhängig”; und prompt begannen die Bürgerkriege. Warum und worum eigentlich? Um Freiheit, Selbstbestimmung, Ismen und Bodenschätze? Ja, auch in Angola gab es die – aber hatten wir das nicht schon mal? Bei der Atacama-Wüste, bei Transvaal, bei Sibirien und bei Katanga mögt Ihr noch an Dikigoros’ Worten gezweifelt haben, liebe Leser; aber bei Angola kann es eigentlich keinen vernünftigen Zweifel mehr geben; denn in jenem Bürgerkrieg wurde in keiner Fase um Minen, Bergwerke oder Fundstätten gekämpft, sondern… dreimal dürft Ihr raten. Richtig: um die Gleise der Benguelabahn. Nach fünf Jahren war keine einzige Schiene mehr heil. Dann, 1980, kamen in Rhodesien schwarze Terroristen an die Macht. Das war für die Rhodesier schlimm (nicht nur für die Weißen, sondern auch und gerade für die Schwarzen), nicht aber für seine Nachbarn, z.B. für Zambia. Dort waren auch schwarze Terroristen an der Macht, und solange in Salisbury die Weißen herrschten, waren die Grenzen auch für den Warentransport über die Bahnlinie nach Beira gesperrt gewesen. Das änderte sich nun mit einem Schlag: Aus Rhodesien wurde Zimbabwe (eine Ruine – nomen atque omen!), und die Züge rollten wieder. Plötzlich war die Benguela-Bahn so uninteressant geworden wie Djibouti nach der Schließung des Suez-Kanals.

Der Bürgerkrieg in Angola schlief ein. Und der in Moçambique? Nun, die Frage ist nicht schwer zu beantworten: Als auch in Südafrika schwarze Terroristen an die Macht kamen, arrangierten sich die sehr schnell mit den schwarzen Terroristen, die in Maputo (so hieß das alte Lourenço Marques inzwischen) an der Macht waren, und die Züge der Delagoabaaibahn rollten wieder. Friede, Freude Eierkuchen – und Hungersnot; denn die Erlöse all der schönen Exporte landeten auf Schweizer oder Lichtensteiner Nummernkonten der Negerhäuptlinge; und als der letzte Weiße enteignet oder ermordet war, gab es auch nichts mehr zu verteilen. Aber diese traurige Wahrheit werdet Ihr in Euren politisch korrekten (und daher sachlich unkorrekten) Geschichts- und Märchenbüchern wohl nie zu lesen bekommen. Überflüssig zu erwähnen, daß es ohne den Bau der Delagoabaaibahn nicht zur Tragödie Rhodesiens gekommen wäre. Soll Euch Dikigoros etwas verraten? In Europa ist es nur deshalb so lange zu keinem echten Krieg mehr gekommen, weil die Eisenbahn dort ihre führende Rolle als Transportmittel für Güter und Personen verloren hat. Um Autobahnen führt man keine Kriege, um Luftrouten auch nicht. (Um Wasserstraßen vielleicht doch – aber das ist eine andere Geschichte.)

Die Bürgerkriege in Schwarzafrika seit der glorreichen “Befreiung vom Kolonialjoch” haben mit mehr oder weniger kurzen Unterbrechungen bis heute angedauert: im Kongo, in Nigeria, in Angola, in Mosambique, in Ruanda, in Burundi, in Rhodesien… Und sie haben inzwischen mehr Todesopfer gefordert als der Zweite Weltkrieg. Gewiß, das ist nicht so schlimm, denn Bevölkerungsverluste bemessen sich nicht nur nach der Zahl der Getöteten, sondern auch nach der Zahl der Nicht-Geborenen; und die schlimmsten Folgen des Zweiten Weltkriegs in Europa waren nicht militärischer oder wirtschaftlicher, sondern sozialer und moralischer Natur: Da Hitler und die Nazis das Kinderkriegen befürwortet hatten und den Krieg verloren, mußte auch das Kinderkriegen schlecht sein und als “nazistisch” geächtet werden – wie alles andere, was sie propagiert hatten.

Den europäischen, aber auch den nordamerikanischen Frauen wurde beigebracht, die Kindestötung im Mutterleib nicht als einen Verlust, sondern vielmehr als eine “Befreiung” zu empfinden von der Last, schwanger zu sein und Erziehungsarbeit (und womöglich auch noch Konsumverzicht!) leisten zu müssen. Abtreibung nach Belieben wurde nicht nur erlaubt, sondern sogar von Staats wegen gefördert, indem er einen gesetzlichen Anspruch auf ihre Finanzierung durch die Krankenkassen schuf. (Ja, Schwangerschaft ist eine Krankheit, und von ihr “genesen” bedeutet nicht mehr, wie früher, einem Kind das Leben schenken, sondern einem Kind das Leben nehmen!) Kein noch so brutales Regime in der Menschheitsgeschichte war oder ist verbrecherischer und (selbst-)mörderischer als der “Rechtsstaat”, der nach 1945 überall in Europa an die Stelle der “Diktatur” getreten ist. (Ja, überall, denn auch die sowjetischen Satelliten-Staaten in Osteuropa gewährten ihren Untertanen dieses “Recht” – wenngleich z.B. im katholischen Polen erst nach der “Befreiung” von 1990 in größerem Umfang davon Gebrauch gemacht wurde.)

Nicht der millionenfache Tod der Männer und Frauen und Kinder im Krieg bewirkte das Aussterben der Europäer, sondern der milliardenfache Mord an ihren ungeborenen Kindern im Frieden wird es bewirken, denn Tote kann man ersetzen – nur wenn man letzteres versäumt, gehen die Lichter endgültig aus. (Dies, liebe Leser, ist übrigens das einzige “endgültig” in der Geschichte – vielleicht ist die Christenheit dem “jüngsten Tag” schon näher als sie glaubt!) Dagegen haben sich die Schwarzafrikaner (und die Muslime – die brauchen kein “jüngstes Gericht”!) ihre Fruchtbarkeit und Kinderliebe durch alle Wechselfälle ihrer Geschichte bewahrt: Sie empfinden Kinder weiterhin nicht als Last, sondern als Lust und als willkommene Bereicherung ihres Lebens und Sterbens, denn die können etwa ab dem 5. Lebensjahr Kinderarbeit leisten und etwa ab dem 10. Lebensjahr Soldaten spielen, wenn sie männlichen, und Prostituierte, wenn sie weiblichen Geschlechts sind; und etwa ab dem 13. Lebensjahr können sie selber Eltern werden – also immer weiter so! Immer weiter so? Nein, in der Geschichte gibt es kein “immer”; und weniger als ein halbes Jahrhundert nach der “Befreiung” sollte etwas kommen, das den Schwarzafrikanern viel gefährlicher wurde als die europäische Kolonialherrschaft, ja sogar als die “Befreiung” von ihr: AIDS heißt das Zauberwort – aber das ist eine andere Geschichte.

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Wahrscheinlich werdet Ihr, liebe jüngere Leser, dereinst in Euren Geschichts- und Märchenbüchern eine Menge blühenden Unsinns zu lesen bekommen (wie jetzt schon in den Gazetten) über Ursachen, Verlauf und Folgen des Irak-Krieges. Die letzten beiden Punkte wollen wir hier einmal beiseite lassen und uns ganz auf den ersten konzentrieren. Sicher habt Ihr schon jetzt von allerlei guten und gewichtigen Gründen gehört, die den Krieg unausweichlich machten: Saddam Hussein war ein böser Diktator (wie Hitler – das beweist schon der Schnurrbart :-), der seine Minderheiten brutal unterdrückte, einige davon sogar vergaste – das war Völkermord -, und der Massenvernichtungswaffen besaß (oder auch nicht, aber sie jedenfalls entwickeln wollte), gegen die V1 und V2 harmlose Spielzeuge waren. (Cynische Menschen fügen hinzu, daß es überdies im Irak jede Menge schönen Erdöls gibt; aber das kann wohl kein Grund für einen Krieg gewesen sein; denn der Irak exportierte schon vor dem Krieg rund zwei Drittel seiner Fördermenge zu Dumping-Preisen an die Angelsachsen; und wenngleich das Argument, daß die Ölquellen und Pipelines in westlicher Hand besser aufgehoben sind als in irakischer, nicht von der Hand zu weisen ist – das gilt doch für die in Sa’udi-Arabien und den anderen Mullah- und Scheichtümern des Nahen Ostens genauso oder noch mehr!)

Allerdings halten auch die anderen Gründe einer näheren Überprüfung schwerlich stand: Saddam Hussein könnte sich jederzeit freien, demokratischen Wahlen stellen [was er in der Tat mit Hitler (und Schwarzenegger :-) gemeinsam hat – und was ihn von Rosenfeld, Weinstein, Bush und Blair unterscheidet, die nur mit Wahlkampflügen, Wahlfälschungen oder Koalitions-Intrigen an die Macht kommen und sich dort halten konnten], wenn man solche denn im Irak zuließe; und im übrigen sollte man ihm einen Orden dafür verleihen, wie er mit den kommunistischen Kurden und den radikal-islamischen Shiïten in seinem Lande fertig geworden ist. Nein, es muß wohl einen anderen Grund gegeben haben, weshalb knapp sechs Jahrzehnte nach Mannerheims Verrat an seinem langjährigen Freund und Verbündeten Hitler die westlichen Politiker ihren langjährigen Freund und Verbündeten Saddam Hussein verraten haben – aber welchen?

Erinnert Ihr Euch noch? Am 5.3.1903 wurde der Plan der Bagdadbahn unter deutscher Federführung beschlossen. 99 Jahre später kamen deutsche Politiker, Wirtschaftsbosse und Ingenieure auf die Idee, die 100. Wiederkehr dieses Ereignisses angemessen zu feiern. Wie denn das? Ganz einfach: Indem sie die alten Pläne wieder aus der Schublade zogen und – leicht überarbeitet – dem Präsidenten des Irak auf den Tisch legten. Der war auch gar nicht abgeneigt, machte allerdings zur Bedingung, daß die bei den Arabern so verhaßten Amerikaner und Briten, deren Regierungen in ihren Augen von jüdischen Strippenziehern gelenkte Marionetten waren, außen vor blieben. Die Deutschen waren’s zufrieden – aber wie das so ist, die feindlichen, pardon befreundeten Geheimdienste kamen bald dahinter. Wie war das gleich vor 89 Jahren? Was damals als casus belli gut war, war es immer noch – oder wieder.

Und wieder mußte man einen anderen Grund vorschieben – oder am besten mehrere: Anno 2001 hatten ein paar islamistische Terroristen aus Sa’udi-Arabien (aber mit dessen Herrschern war man ja gut Freund und wollte es einstweilen auch noch bleiben) zwei Kamikaze-Angriffe auf New York City und einen auf Washington geflogen. Das war nicht nett, und die USA machten sich auf die Suche nach ihnen. Zuerst suchten sie sie entlang der Öl-Pipeline, die sie von den Öl-Quellen Taşkendas durch Afģānistān bis an den Indischen Ozean bauen wollten. Dort wurden sie allerdings nicht fündig, und aus dem Pipeline-Bau wurde auch nichts (aber das ist eine andere Geschichte). Und dann kamen “gesicherte Erkenntisse” auf, daß die deutsch-irakischen Verhandlungen um den Neubau der Bagdadbahn Fortschritte machten und…

Wie – das wußtet Ihr nicht? Es ging doch vor dem Irak-Krieg durch alle Medien, wenn auch nur im Kleingedruckten. Nehmt Ihr denn etwas nur zur Kenntnis, wenn es täglich in den Fernsehnachrichten kommt? Ach so, die Wahlen zum Fußballer des Jahres, zum Superstar der Schlagersänger und zum Bundeskanzler sind Euch – in dieser Reihenfolge – wichtiger als solche wirtschaftlichen “Nebensachen”? Na schön, dann vergeßt es ganz schnell wieder und nehmt statt dessen mit der offiziellen Version vorlieb: Und dann kamen “gesicherte Erkenntnisse” auf, daß die bösen Terroristen sich inzwischen in den Irak abgesetzt hatten und von dort aus neue Anschläge planten. Die amerikanischen und britischen Panzer marschierten an der Grenze zum Irak auf, ließen sich freilich Zeit und die deutsche Regierung vertraulich wissen, daß sie die Verhandlungen mit den Irakern noch abbrechen und so einen Krieg vermeiden könne. Doch der deutsche Kanzler – ein Jurist, der von Geschichte keine Ahnung hatte (als er zur Schule ging, lehrte man dort nur die Geschichte vom Holocaust) und im übrigen ebenso dumm und starrköpfig war wie sein Kollege von 1914 – pochte auf sein gutes Recht und auf den globalisierten Freihandel, den die Angelsachsen doch immer gepredigt hatten. Er weigerte sich nicht nur nachzugeben, sondern überredete sogar den französischen Präsidenten, mit ins selbe Boot zu steigen – gegen die Zusage einer gewissen Beteiligung, versteht sich. Am 27.2.2003 brachte der Saar-Kurier die Meldung, daß der Chef der Deutschen Bahn AG, ein Herr Mehdorn, am 5.3.2003 zur Vertrags-Unterzeichnung nach Baģdād fliegen wollte.

Die USA sperrten den Luftraum. Der Bahnchef, nicht faul, machte sich auf den Weg in die Türkei, um von dort aus über Land in den Irak zu reisen. (Durchs wilde Kurdistan – er ist ein großer Carl-May-Fan :-) Das ging nun aber doch zu weit: Am 20.3.2003 marschierten die Alliierten in den Irak ein. Über den Verlauf des Krieges kann Euch Dikigoros wenig berichten – er war nicht dabei, und was andere darüber berichtet haben, scheint ihm entweder nichtssagend oder nicht nachvollziehbar. Und die Folgen? Die Bagdadbahn wird wieder nicht gebaut – jedenfalls nicht von den Deutschen, und daß die Briten und/oder Amerikaner sich dieser Aufgabe annehmen werden, wagt Dikigoros auch zu bezweifeln – die dürften, jedenfalls für’s erste, ganz andere Sorgen haben. (Sein Vater hätte wieder an Wladiwostok und die Westbank gedacht :-) Warten wir mal ab, wie die Geschichte ausgeht – aber wahrscheinlich werden wir das so bald nicht erfahren.

* * * * *

Dikigoros hat “Von Meer zu Meer“, seinen Bericht über die großen Kanalbauten, mit einem Zukunftsprojekt schließen lassen; und das will er auch hier tun, da ihm ohnehin noch eine biestige Bemerkung über die Bagdad-Bahn auf der Zunge liegt. Findet Ihr nicht auch, liebe Leser, die Ihr etwas geografisches und strategisches Verständnis habt, daß es von vornherein eine Schnapsidee war, eine Bahnlinie zu bauen, die nur bis Basra am Persischen Golf führt, und von dort auf die Weiterfahrt per Schiff zu vertrauen? Was, wenn nun jemand die Straße von Hormuz sperrt? Dann ist das ganze eine Mausefalle! Deshalb haben sich die Russen etwas anderes, besseres einfallen lassen: Eine Verlängerung der schon bestehenden Trasse Sankt Peterburg – Moskau – Astraķhan durch Aserbaidjan, Djibal (Medien), Fars (das “echte” Persien, d.h. das alte Herzland des Iran) bis hinunter zur Küste von Laristān, genauer gesagt bis nach Bändär Abbas (Ihr könnt es auch “Bandar” oder “Bender” schreiben; aber sprecht es doch bitte so aus, wie Dikigoros es hier geschrieben hat; es ist das von Marokko bis Indonesien verbreitete arabische Wort für “Hafen”) am Golf von Oman, der direkt in den Indischen Ozean übergeht. Ihr meint, dieses Projekt passe nicht in das Konzept dieser Reise, weil seinetwegen kein Krieg geführt wurde und schwerlich einer geführt werden dürfte?

Ihr irrt, liebe Leser, Ihr irrt ganz gewaltig, wenn Ihr das glaubt. Dieser Krieg wird längst geführt, und zwar mit einer Erbitterung und Opferzahlen auf beiden Seiten, die dem zunehmendem Wegsehen im Westen Hohn sprechen. Die Russen wollen ihn als Rebellion einiger weniger muslimischer Extremisten in Tschetschnja und Daģistān abtun – aber das ist ein schlechter Witz. Seit Menschengedenken ist im Kaukasus kein vergleichbarer Krieg mehr geführt worden; und die kaukasischen Bombenleger tragen ihn mit ihren Vergeltungsschlägen in die russischen Städte. Denn die westlich des Kaspischen Meeres verlaufende Trasse in spe (die östliche könnt Ihr getrost vergessen – die Russen haben sie von ihrer Agenda gestrichen, seit die Turk-Republiken unabhängig geworden sind) führt über Bakú, und dort gibt es eben nicht nur Öl. Ihr meint, der Kampf sei für die Kaukasus-Völker letztlich aussichtslos? Das glaubt Dikigoros auch – jedenfalls will er es doch schwer hoffen; aber damit ist die Sache ja noch längst nicht ausgestanden. Wenn Ihr Euch mal eine Karte Persiens im Jahre 1907 besorgt, auf der die “Interessensfären” abgesteckt sind, die Groß-Britannien und Rußland vereinbarten, als sie ihre Entente zum Krieg gegen Deutschland und seine Bagdad-Bahn schlossen, dann werdet Ihr sehen, daß die Angelsachsen sich die Provinz Kirman bis einschließlich Bändär Abbas sicherten! Ihr meint, das sei sicher nur ein Zufall? Solche Zufälle liebt Dikigoros… Aber er bietet Euch eine Wette an: Wenn Rußland die Tschetschnier und Daģistānī platt gemacht hat und danach mit dem Iran – wer immer dann dort an der Regierung sein sollte – den Bau einer Eisenbahn gemäß diesem Projekt vereinbaren sollte, dann werden die Angelsachsen wieder einmal feststellen, daß sie das falsche Schwein geschlachtet haben und daß Usamā Bin Lādin (der ein äußerst dankbares Objekt für solche Zwecke ist, da seine Leiche nie gefunden wurde) sich gar nicht im Irak aufhält, sondern vielmehr… im Iran! Und was dann geschehen würde, um dort endlich Friede, Freiheit und Demokratie wieder herzustellen, das braucht Dikigoros Euch doch sicher nicht im einzelnen auseinander zu setzen, oder?

[Das gleiche gilt übrigens für die Schnapsidee, eine Erdgaspipeline vom Iran über die Türkei, Bulgarien, Rumänien und Ungarn bis nach Österreich zu bauen (übrigens der Grund, aus dem man Bulgarien und Rumänien wider alle Vernunft bereits in die EU aufgenommen hat und die Türkei auch noch aufnehmen will), wie ihn ein Konsortium von Geisteskranken unter dem Namen “Nabucco” seit Beginn des 21. Jahrhunderts verfolgt.]

Aber vielleicht sind die Iraner klüger als die Russen und Amerikaner glauben – sie setzen nämlich auf eine Alternativ-Route, die ebenfalls den Irak mit Baģdād und Basra außen vor läßt. Ganz heimlich, still und leise haben sie die hier noch rot gepunktete, d.h. als erst geplante Strecke eingezeichnete Verbindung zwischen Kirman und Zahädan fertig gestellt (dagegen ist die hier bereits als durchgehende rote Linie eingezeichnete Strecke zwischen Yazd und Bändär Abbas noch nicht fertig!); und Dikigoros kann Euch die erfreuliche Mitteilung machen, daß sie vor kurzem auch in Betrieb genommen worden ist. Nun gibt es da freilich ein Problem, das bald neuen Handlungsbedarf erzeugen könnte: Pākistān und Bhārat können sich nicht über eine Fortführung der Strecke von Sukkur durch die Wüste Tharr gen Osten einigen; und deshalb ist es vielleicht nur gut, daß die Amerikaner zufällig noch ein paar Truppen in Afģānistān stehen haben; und daß sie sich nicht bloß auf Kābul und Kunduz kaprizieren (dorthin können sie ja die blöden Deutschen schicken – the Gerries to the front! :-), sondern auch und vor allem Kandahar unter Kontrolle halten; denn von dort sind es über den Kojak-Paß (ja, liebe Leser, so heißt er wirklich :-) nur rund 200 km bis nach Quetta; und das wiederum ist die nächste größere Station vor… Sukkur. Aber wie gesagt, das sind sicher alles nur Zufälle; und wenn es doch so weit kommen sollte, daß jemand all diese Zufälle zu Gelegenheiten macht, die er beim Schopf packen zu müssen glaubt (vorsichtiger kann man es wirklich nicht ausdrücken :-), dann wird Dikigoros darüber an anderer Stelle weiter berichten. Hier hängt er nun endlich seine rote Schlußlaterne auf.

http://www.geocities.ws/dikigoros2/bahn2.htm

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Gruß an die Reichs-Bahn

Der Honigmann

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“Jeder Mensch, jeder Leser bevorzugt seine eigene Erklärung der Geschehnisse, aber er benötigt sehr verschiedenartige, mit Verantwortung geschriebene Werke, um seine Meinung zu bilden”. David Irving.

In einer Zeit, in der die Geschichtsschreibung gefährlich politisiert worden ist und die marxistisch-leninistische Sichtweise allmählich die traditionelleren Ansichten und Werte ablöst, ist jede andersartige Betrachtung der Ereignisse in Europa aus der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts zu begrüßen.

Nicht ein einzelnes Buch kann eine wirklichkeits-getreue Darstellung eines geschichtlichen Vorgangs bieten: man braucht zehn oder mehr Bücher, möglichst von sehr verschiedenen Standpunkten, so wie der Seemann weit auseinander-liegende Fixsterne und Planeten zum Navigieren benötigt. Zahlreiche Fixsterne liefert uns auch das Internet – gemeint sind hier Blogs und Archive. Und man braucht auch nicht mit allem übereinzustimmen, was ein Buch oder Blog aussagt. Nur selten ist ein Navigator wirklich gezwungen, nach einem Stern zu steuern, meist muss er alle wichtigen Sternachsen und Fixpunkte im Auge haben.

Ebenso ist es mit der Geschichte. Jeder Mensch, jeder Leser bevorzugt seine eigene Erklärung der Geschehnisse — aber er benötigt sehr verschiedenartige, mit Verantwortung geschriebene Werke, um seine Meinung zu bilden.

Der Verfasser des Buches: DIE JAHRHUNDERTPROVOKATION  – der verstorbene Paul Rassinier, ist ein solch weitleuchtender Stern (im Internet gratis als PDF).

Ein Pazifist, ein Sozialist, ein Angehöriger der Resistance gegen Hitler, ein früherer Insasse eines deutschen Konzentrationslagers.

Es gibt Geschichtsbücher von Menschen mit eben diesen bezeichnenden Eigenschaften — und dennoch Rassinier wagte, das Undenkbare zu denken. Der Zweite Weltkrieg begann auf eine schier unglaubliche Weise: er entstand im wesentlichen aus einer Reihe örtlicher Streitigkeiten, an denen keiner der späteren Gegner überhaupt ein Interesse hatte. Es gab seit 1933 einen Streit zwischen Nationalsozialisten und Juden sowohl innerhalb wie außerhalb Deutschlands. Jede der beiden Gruppen hatte scharfe Boykotts gegen die andere verhängt.

Dieser aufreizende, häßliche, unbedeutende Streit wurde seit Anfang 1939 durch den weit größeren Konflikt aufgesogen, der zwischen Deutschland und Polen entstand.

Bei diesem Streit handelte es sich, rückblickend betrachtet, um nichts weiteres als “um unbedeutende Grenzspielereien” — um frühere deutsche Gebiete, die Hitler im Namen des inzwischen erheblich erstarkten deutschen Volkes zurückforderte. In jedem Fall fanden sich die mächtigen internationalen Zuschauer — Frankreich, Britannien und dann die Sowjetunion sowie die Vereinigten Staaten — irgendwie in diese fernen Streitereien hineingezogen.

Befriedigend war das Ergebnis von 1945 nur für die Vereinigten Staaten und die Sowjetunion auf der einen Seite und für das, was später der Staat Israel wurde, auf der anderen. Lupo Cattivo erklärte die Zionisten als einzige Sieger beider Weltkriege!

Das unglückliche Polen wurde zweimal zu Boden gestampft, wobei seine Intelligenzschicht und sein Offizierskorps in den ersten Monaten von Stalins Schergen ermordet wurden. Die Franzosen verloren ihr Kolonialreich, Britannien war im Dezember 1940 bankrott, mußte alle seine überseeischen Anlagen verpfänden — zur ungeheueren Befriedigung und zum Vorteil seiner amerikanischen Vettern — und verlor bald darauf sein Empire auch.

Wo liegt der Ursprung von alledem? In dem haßerfüllten Klassenkampf, zu dem die Marxisten und, in einem zunehmend gewalttätigen Umfang, die Sozialisten getrieben hatten? Oder hatte der Rassenkampf den Klassenkampf um 1933 verdrängt, als das Weltjudentum — mit französischen Politikern wie Léon Blum und Georges Mandel an der Spitze — sich für einen Kreuzzug der Rache gegen Hitler und seine Anhänger wappnete, einen unbarmherzigen Kreuzzug, der mit den Heeren anderer Völker und mit dem Blut anderer Völker ausgefochten werden sollte?

Mehr als alles andere erschüttert ein Brief, den David Irving entdeckte, als er die Biographie von Winston Churchill schrieb — ein Brief in den Archiven von Churchills grauer Eminenz Chaim Weizmann (der spätere Präsident des Staates Israel).

Indem Weizmann beim britischen Premierminister sich dafür einsetzte, daß die jüdische Einwanderung nach Palästina verstärkt und eine jüdische Armee erlaubt werde, bot er ein politisches Geschenk an: Er schrieb, Churchill erinnernd, am 10. September 1941, daß die jüdische Gemeinschaft in den Vereinigten Staaten die größte ethnische Gruppe sei, die noch Britanniens Krieg gegen Hitler unterstütze; er betonte, daß allein diese jüdische Gemeinschaft die Vereinigten Staaten 1917 an der Seite Britanniens in den Ersten Weltkrieg gebracht habe; und er versprach, daß sie das wieder tun könnte, was sie vorher getan hatte. (David Irvings Churchill-Biographie hier ebenfalls gratis zu lesen.)

Daher ist es eine Verleumdung, Hitler und seine großartige Strategie allein als den einzigen Ursprung des europäischen Unglücks anzusehen. Was können wir mit Gewissheit über Hitler aussagen — wenn wir die zunehmend absurderen Standpunkte übersehen, die von den halbblinden Professoren eingenommen werden, die gegenwärtig Geschichte an den deutschen Geschichtsinstituten lehren?

Die Tatsache, dass Adolf Hitler ein Patriot war — vom Anfang bis zum Ende war er bestrebt, die frühere Einheit, Größe und Pracht Deutschlands wiederherzustellen. Nachdem er 1933 an die Macht gekommen war, setzte er das Programm durch, dessen Verwirklichung er seit 1922 versprochen hatte: er stellte das Vertrauen in die zentrale Reichsregierung wieder her; er baute die deutsche Wirtschaft wieder auf; er beseitigte die Arbeitslosigkeit; er baute die abgerüstete Wehrmacht wieder auf, und dann benützte er diese neu gewonnene Stärke, um Deutschlands Souveränität wieder zu erlangen, und er ließ sich auf sein Abenteuer der Gewinnung von Lebensraum im Osten ein. Er hatte keinerlei böse Absichten gegenüber Britannien und seinem Empire, ganz im Gegenteil. Doch dies hinderte die lügenden deutschen Emigranten, die nach Britannien geflohen waren, nicht daran, allen, die zuhören wollen — oder die zum Zuhören gebracht werden konnten — zu verkünden, daß das britische Empire in Gefahr sei.

Hitlers Außenpolitik wurde von dem Wunsch nach sicheren Grenzen geleitet und von der Notwendigkeit einer friedlichen Ausdehnung nach dem Osten: Hitler hatte wenig (wahrscheinlich wegen B. Mussolini – Italiens ‘Duce’) Interesse an Südtirol, überhaupt keines am Elsaß und an Lothringen, auf diese Gebiete verzichtete er in einer offziellen Reichstagsrede. Er rechtfertigte die Wiederaufrüstung Deutschlands unter Verletzung des Versailler Vertrages mit dem Hinweis auf die Unterlassung der anderen Vertragsunterzeichner, ihre Abrüstungsverpflichtungen zu erfüllen. Mehrmals hatte Hitler in Abrüstungskonferenzen die Abrüstung aller Länder gefordert, was natürlich in den Augen gewisser Kreise als ‘Hirngespinst’ dargestellt wurde.

Der Krieg hatte seinen Ursprung in den bewusst schlecht gezogenen Grenzen in Europa, die Überbleibsel des Versailler Vertrages waren, wo Deutsche nicht mit-verhandeln durften und deshalb zu Recht von einem Diktat sprachen. Das Resultat: Deutsche waren von Deutschen getrennt worden, und es war Hitlers Wille, daß sie wieder vereinigt werden sollten. Im Fall des Rheinlandes war es leicht: Hitler konnte vollendete Tatsachen schaffen und es erhalten. Was Österreich betraf, war es ebenso leicht: wie Sir Alexander Cadogan, Staatssekretär im britischen Foreign Office, vertraulich schrieb, hatte man Deutschland und Österreich aus Haß getrennt gehalten — das Foreign Office war völlig falsch unterrichtet über die Stärke der prodeutschen Gefühle Österreichs. (Der österreichische Gesandte in London, Georg Franckenstein, beschloß, in Britannien zu bleiben: er trat dem britischen Geheimdienst, dem M. I. 6, bei; und er wurde »Sir George Franckenstein« noch vor Kriegsende!)

Die Kräfte, die Deutschland in den Krieg trieben, saßen gerade nicht in Berlin. Joseph Stalin hoffte auf einen europäischen Konflikt, aus dem die Sowjetunion als lachender Dritter hervorgehen würde, während der Rest von Europa in Trümmern liege. Als Franklin D. Roosevelt im September 1938 gefragt wurde, ob ein europäischer Krieg für die Vereinigten Staaten nützlich sei, erklärte er seinem Kabinett (wie das private Tagebuch von Innenminister Harold F. Ickes ausweist):

»Ein Krieg in Europa kann für uns nur gut sein. Sie müssen ihre Waffen und Munition von uns kaufen. Das Gold von Europa fließt schon so schnell zu uns, daß wir nicht genug Kriegsschiffe haben, um  es über den Atlantik zu bringen!« 

Später, im Jahre 1939, sollten Hitlers Truppen in Warschauer Archiven die Telegramme der polnischen Botschafter in London, Paris und Washington finden, aus denen hervorging, wie F. D. Roosevelt damals jene Regierungen zum Krieg gegen Deutschland trieb, während er sich als Friedensmacher hinstellte. Als das deutsche Auswärtige Amt 1940 die gefundenen polnischen Telegramme veröffentlichte, verneinte Graf Zerzy Potocki, der polnische Gesandte in Washington, daß sie authentisch seien; aber sie waren es — David Irving hat die Durchschläge in seinem Nachlaß im HooverArchiv in Kalifornien gesehen.

Ähnliche Kräfte kämpften in Britannien gegen den Frieden. Winston Churchill, allein und ohne Kabinettsamt seit 1930, hatte nach dem Krieg gegen jemanden — irgend jemanden — seit Jahren gerufen. Vom Juli 1936 an, als die Londoner jüdische Gemeinde (mit der starken Rückendeckung durch die amerikanischen jüdischen Gruppen) begann, ihn finanziell in einem wesentlichen Umfang zu unterstützen, richtete Churchill seine haßtriefenden feurigen Reden und Veröffentlichungen einzig gegen Deutschland. In diesem Kreuzzug fand er bereiten und oftmals finanziell vermögenden Beistand bei den Emigranten, die nach Britannien strömten.

Wie der Zeitungskönig Lord Beaverbroock (später Minister im Churchill-Kabinett, dennoch ein stimmgewaltiger Kritiker) im März 1938 schrieb,

»gibt es zwanzigtausend deutsche Juden in England — als Ärzte und Anwälte, bei Ermittlungsbehörden, in der chemischen Industrie usw. Sie arbeiten alle gegen eine Verständigung (mit Deutschland).« »Die Juden«, bemerkte derselbe Presselord in einem anderen Brief aus London, »haben in der hiesigen Presse eine wichtige Stellung eingenommen  . . . Schließlich bin ich  erschüttert. Die Juden können uns in den Krieg treiben. Ich denke nicht, mit irgendeinem bewußten Vorsatz, das zu tun. Sie beabsichtigen zwar nicht, es zu tun. Aber unbewußt  . . . bewegt uns ihr politischer Einfluß in jene Richtung.« (David Irvings Churchill-Biographie)

Das war auch die Ansicht von Britanniens Premierminister Neville Chamberlain; es war auch die Ansicht des US-Botschafters in Britannien, Joseph P. Kennedy. Vielleicht war dies eine Übertreibung, eine Übervereinfachung. Vielleicht ist es gerechter zu sagen, daß es Nationen gab, deren ausgedörrte Wirtschaft nach Krieg dürstete. Alles, was wir nun mit Sicherheit sagen können, seitdem wir fast vollkommenen Zugang zu den Archiven haben, ist, daß bis München 1938 Deutschland in der Lage war, seine verlorenen  Besitzungen zurückzuerhalten, ohne zum Krieg Zuflucht zu nehmen.

Sogar nach Prag im März 1939 waren Mr. Chamberlain und die Franzosen zunächst geneigt, nur die Achseln zu zucken und Hitler diese Maßlosigkeit auch noch zu erlauben. Aber fast gleichzeitig  warfen die latenten Kräfte der Anti-Hitler-Koalition  — die britische Presse, die jüdischen Emigranten, die ausländischen Regierungen, die Finanzgewaltigen und Waffenhersteller — die letzten Fesseln der Zurückhaltung ab.

Unter dem Druck von einigen oder allen diesen Kreisen verkündete Chamberlain Ende März 1939 eine verhängnisvolle Garantie für die Polen. Am 25. August 1939 wurde sie vom britischen Unterhaus ratifiziert. Da ihre Haltung auf diese Weise im letzten Augenblick versteift worden war, weigerten sich die Polen, die deutsche Forderungen anzuhören, und der Krieg wurde unvermeidlich. Es war so, als ob der Frieden, immer ein gebrechlicher Schwimmer im Ozean der nationalen Konflikte, damit in eine plötzliche Strömung — eine verborgene Untiefe — gekommen sei, und er verschwand aus dem Blickfeld für die nächsten sechs Jahre.

Linkverweise:

Rassinier Paul-Die-Jahrhundert-Provokation – Wie Deutschland in den 2.Weltkrieg getrieben wurde. Gratis!

Starben wirklich 6 Millionen Juden? – Endlich die Wahrheit: Das Werk von Paul Rassinier – “Wir mußten die Krematorien einrichten, um die Leichen der vielen Gefangenen zu verbrennen, die an Infektions-krankheiten gestorben waren. Und daraus machen Sie eine Schlinge, an der Sie uns aufhängen wollen.”
Heinrich Himmler – in einer Besprechung mit den Vertretern des jüdischen Weltkongresses, im Jahre 1944.

 – Deutsche Friedensbemühungen nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges? Das klingt zunächst befremdlich. Das paßt nicht in das uns vermittelte Bild von den Plänen der NS-Machthaber. Wir hören seit 1945 permanent, daß Hitler den Krieg gegen den Osten als Kampf um Lebensraum bereits 1923 in seinem Buch „Mein Kampf“ propagiert habe.

Adolf Hitler – Antwort an US-Präsident Franklin D. Roosevelt – volle Länge -

Panik ohne Grund – die Hetze gegen das Deutsche Reich – Daß Hitler allen Behauptungen etablierter Historiker zum Trotz eine friedliche Überwindung der Pariser Vorortverträge zum Ziel seiner Außenpolitik machte, soll der folgende Artikel verdeutlichen. Gleichberechtigung, nicht Vorherrschaft des Deutschen Reiches waren sein außenpolitisches Programm.

Benjamin Freedman – Ein Insider warnt Amerika – Die Rolle der Zionisten im 1. und 2. Weltkrieg – Eine Rede von Benjamin H. Freedman 1961 im Willard-Hotel 

Der anglo-amerikanische Kreuzzugs-Gedanke im 20. Jahrhundert – von DAVID L. HOGGAN. In seinem letzten Werk: Anmerkungen zu Deutschland -hier gratis- das er noch kurz vor seinem Tode 1988 abschließen konnte, hat Hoggan Gedanken und Urteile zur Geschichte Deutschlands und Europas in den letzten 100 Jahren zusammengestellt und damit eine weitausholende Schau der Ereignisse seit 1871 geliefert.

Der “anstößige” Artikel – Wie es zumindest scheint, darf man in der BRD heute alles sagen, weil eine durch das Grundgesetz garantierte Meinungsfreiheit (in Wort, Schrift oder Bild)existiert, nur nicht alles!

DIE VERLEUMDUNG – DIE WAHRHEIT ÜBER DEN SOGENANNT ANTISEMITISMUS – Der israelische Filmemacher Yoav Shamir begleitet eine Gruppe Jugendlicher Israelis auf eine Bildungsreise zu den Holocaust Gedenkstätten in Polen, wo diese konditioniert werden, sich durch den Rest der Menschheit bedroht zu fühlen.

Die geistige Grundlage der umerzogenen Deutschen: Die völlige Selbstaufgabe und Bruch mit der eigenen Herkunft! – Im Jahre 1943, auf dem Höhepunkt des Zweiten Weltkrieges, erschien in Großbritannien eine philosophische Abhandlung mit dem Titel: “Die offene Gesellschaft und ihre Feinde”. (Die offene Gesellschaft und ihre FeindeAutor des Werkes war Professor Karl R. Popper.

Anmerkung für Erstleser: Dieser Blog kann kurzfristig zu Kopfschmerzen und Übelkeit führen , bei regelmässiger Verabreichung sollte er jedoch nach aller Erfahrung die Laune und das Freiheitsgefühl erheblich verbessern !

Anmerkungen für Blogbetreiber: NO COPYRIGHT: sämtliche Lupo-Cattivo-Artikel dürfen (unter Hinweis auf die Quelle) ohne Rückfrage weiterverbreitet werden, denn die Weiterverbreitung von Information ist derzeit das schärfste Schwert zur Verhinderung weiterer Pläne der Pathokratie. Es geht nicht um: WER HAT’S ERFUNDEN? das Rad, sondern dass es von möglichst vielen benutzt wird!

http://lupocattivoblog.com/2012/09/30/die-welt-uberschuttet-mich-mit-lugen-und-verdammt-noch-mal-die-meisten-von-ihnen-sind-wahr-w-churchill/

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Gruß

Der Honigmann

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Die Gebietsabtretungen sollten nur bis zur endgültigen Regelung durch einen Friedensvertrag gelten. Der Friedensvertrag ist bis heute nicht abgeschlossen worden.

I

Bericht über die Drei-Mächte-Konferenz von Potsdam

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VI.
Stadt Königsberg und das angrenzende Gebiet

Die Konferenz prüfte einen Vorschlag der sowjetischen Regierung, daß bis zur endgültigen Entscheidung der territorialen Fragen bei der Friedensregelung der an die Ostsee grenzende Abschnitt der Westgrenze der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken von einem Punkt an der Ostküste der Danziger Bucht nach Osten nördlich von Braunsberg-Goldap bis zum Schnittpunkt der Grenzen Litauens, der Polnischen Republik und Ostpreußen verlaufen soll.

IX.
Polen

In Übereinstimmung mit der auf der Konferenz von Jalta erzielten Vereinbarung über Polen haben die drei Regierungschefs die Polnische Provisorische Regierung der Nationalen Einheit um ihre Auffassung betreffend den Gebietszuwachs im Norden und Westen ersucht, den Polen erhalten soll. Der Präsident des Polnischen Nationalrats und Mitglieder der Polnischen Provisorischen Regierung der Nationalen Einheit wurden auf der Konferenz empfangen und legten ihre Ansichten in vollem Umfang dar. Die drei Regierungschefs bekräftigten ihre Auffassung, daß die endgültige Festlegung der Westgrenze Polens bis zur Friedensregelung zurückgestellt werden soll.

Die drei Regierungschefs kommen überein, daß bis zur endgültigen Bestimmung der Westgrenze Polens die früheren deutschen Gebiete östlich einer Linie, die von der Ostsee unmittelbar westlich von Swindemünde und von dort die Oder entlang bis zur Einmündung der westlichen Neiße und die westliche Neiße entlang bis zur tschechoslowakischen Grenze verläuft, einschließlich des Teils von Ostpreußen, der im Einklang mit der auf dieser Konferenz erzielten Vereinbarung nicht der Verwaltung der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken unterstellt wird, und einschließlich des Gebiets der früheren Freien Stadt Danzig der Verwaltung des polnischen Staates unterstellt werden und insofern nicht als Teil der sowjetischen Besatzungszone in Deutschland betrachtet werden sollen.

XIII.
Geordnete Umsiedlung deutscher Bevölkerung

Nachdem die drei Regierungen die Frage nach allen Gesichtspunkten geprüft haben, erkennen sie an, daß die Umsiedlung der deutschen Bevölkerung oder Teile derselben, die in Polen, der Tschechoslowakei und Ungarn zurückgeblieben sind, nach Deutschland durchgeführt werden muß. Sie sind sich darin einig, daß Umsiedlungen, die stattfanden, in geordneter und humaner Weise erfolgen sollen.

Gebilligt:

I. V. Stalin

Harry S. Truman

C. R. Attlee

Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): Seminarmaterial zur Deutschen Frage – Gesamtdeutsches Institut: Deutschland 1945, Vereinbarungen der Siegermächte. Bonn7 1990, S. 12 – 17

Völkerrecht

Das Völkerrecht regelt als Friedens-  und Kriegsvölkerrecht die Beziehungen der einzelnen Staaten untereinander. Es ist zum einen Gewohnheitsrecht, zum anderen ist es in zwischenstaatlichen Abkommen formuliert.

Das erste Abkommen über Kriegsvölkerrecht wurde 1899 in Den Haag getroffen. Im Jahre 1907  wurden die Abmachungen in der Haager Landkriegsordnungpräzisiert

Für besetzte Gebiete wurden folgende Verhaltensmaßregeln festgesetzt:

Art. 46: ….Das Privateigentum darf nicht eingezogen werden.

Art. 47:  Die Plünderung ist ausdrücklich untersagt.

Art. 50: Keine Strafe in Geld oder anderer Art darf über eine ganze Bevölkerung wegen der Handlung einzelner verhängt werden, für welche die Bevölkerung nicht als mitverantwortlich angesehen werden kann.

Art. 55: Der besetzende Staat hat sich nur als Verwalter und Nutznießer der öffentliche Gebäude, Liegenschaften….zu betrachten, die sich in dem besetzten Staat befinden. Er soll den Bestand dieser Güter erhalten…

Die Simson-Doktrin

von 1932 sieht die Annexion, d. h., den gewaltsamen Gebietserwerb als völkerrechtlich unzulässig an.

Die Atlantic Charta

von 1941 stellt in diesem Sinne fest:

1.     (Die Unterzeichner) wünschen keine Gebietsveränderungen, die nicht mit den frei zum Ausdruck gebrachten Wünschen der betreffenden Völker übereinstimmen.

Zu den Unterzeichnern gehörten u. a. die Tschechoslowakei, Polen und die Sowjetunion.

Im Jahre 1945 wurde die Ziele und Grundsätze der

Vereinten Nationen

festgeschrieben:

Art. 2,4: Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt.

Art. 13,1: Die Generalversammlung veranlaßt Untersuchungen und gibt Empfehlungen ab,

b) um…zur Verwirklichung der Menschenrechte und Grundfreiheiten für alle ohne Unterschied der Rasse, des Geschlechts, der Sprache oder der Religion beizutragen.

 

In der

Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes

 vom Dezember 1948 wird Völkermord definiert als:

Art. II: …..eine der folgenden Handlungen, die in der Absicht begangen wird, eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören:

a)    Tötung von Mitgliedern der Gruppe;

b)    Verursachung von schwerem körperlichen oder seelischen Schaden an Mitgliedern der Gruppe;

c)     vorsätzliche Auferlegung von Lebensbedingungen für die Gruppe, die geeignet sind, ihre körperliche Zerstörung ganz oder teilweise herbeizuführen;

d)    gewaltsame Überführung von Kindern der Gruppe in eine andere Gruppe.

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationenbetont im November 1967 noch einmal die:

„…..Unzulässigkit, Gebiete durch Krieg zu erwerben…“

Im November 1968 wird eine Konvention über die Nichtanwendbarkeit gesetzlicher Verjährungsfristen auf Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeitformuliert:

Art. 1: Keine gesetzliche Verjährung findet auf die folgenden Verbrechen Anwendung, ungeachtet des Zeitpunktes ihrer Begehung:

…….

b) Verbrechen gegen die Menschlichkeit,……

Vertreibung durch bewaffneten Angriff oder Besetzung sowie unmenschliche Handlungen als Folge der Politik der Apartheit…

Die

Wiener Konvention

vom Mai 1969 regelt  das Recht der völkerrechtlichen Verträge:

Art. 53: Ein Vertrag ist nichtig, wen er im Zeitpunkt seines Abschlusses im Widerspruch zu einer zwingenden Norm des allgemeinen Völkerrechtes steht.

Juristisch ist der 2 plus 4 Vertrag kein Friedensvertrag | Alexej Fenenko

Über die Wiedervereinigung Deutschlands und die heutige militärischpolitische Situation im Land befragte RIA Novosti den russischen Sicherheitsexperten Alexej Fenenko.

Schlußfolgerung

1. Das Völkerrecht ist  jedem nationalen Recht  übergeordnet. Es ist die Rechtsgrundlage der neuzeitlichen Staatengemeinschaft, somit auch die Rechtsgrundlage Deutschlands. Auf dieser Grundlage wurden und werden noch immer deutsche Teilnehmer des letzten Weltkrieges als sog. ‘Kriegsverbrecher’   zur Rechenschaft gezogen.

2. Immer noch aber wird den Deutschen die Inanspruchnahme des Völkerrechtes für die ihnen angetanen Völkerrechtsverletzungen in Bezug auf Ostdeutschland verweigert.

    a. Als Begründung wird zum einen die  ‘alleinige Schuld’ Deutschlands am Ausbruch des letzten Weltkrieges angeführt.
Abgesehen davon, daß es absurd ist, allein dem Verlierer die Schuld am Ausbruch eines Krieges zuzuweisen, in welchen fast die ganze Welt verwickelt war, gibt es für eine derartig begründete Rechtsverweigerung weder juristisch noch moralisch eine Rechtsgrundlage. Nach neuzeitlichen Begriffen können nur Individuen, nicht aber Völker schuldig werden.

    b. Zum anderen versucht man, die deutschen Ansprüche mit dem ‘Recht des Faktischen’ abzuwehren:  Durch die nunmehr über ein halbes Jahrhundert andauernde Besetzung Ostdeutschlands hätten die Besatzer einen immerwährenden Eigentumsanspruch auf die besetzten Gebiete erworben.
Über den Verweis auf die oben ausgeführten Gesetzestexte hinaus sei angemerkt, daß eine Straftat wohl  verjähren kann, nicht aber kann Raubgut durch das Verstreichen von einer noch so langer Zeitdauer zu rechtmäßigem Eigentum  werden.

3. Neben der Rechtsverweigerung wird angeführt, daß sich das Problem des deutschen Ostens von selbst erledige, wenn erst einmal die  sog. Erlebnisgeneration der Ostdeutschen ausgestorben sei, was in absehbarer Zeit bevorstehe. Niemand außer jenen wolle ja die besetzten Gebiete noch wiederhaben.
Ostdeutschland aber ist nicht nur das Land der vertriebenen Ostdeutschen, es ist ein Teil Deutschlands und somit Angelegenheit aller Deutschen, selbst, wenn die meisten es derzeit nicht zur Kenntnis zu nehmen bereit sind.

Die Geschichte der Menschheit kann in keinem ihrer Stadien als abgeschlossen angesehen werden. Es gibt kein ‘Ende der Geschichte’, wie es zuweilen  von denen, die vom derzeitigen Stand der Geschichte profitieren, behauptet wird. Jederzeit kann eine Änderung der Kräfteverhältnisse zutage treten, die sämtliche derzeitigen Besitzstände in Frage stellt. Daher ist es in Hinblick auf Ostdeutschland unrealistisch, der Zukunft mit Gleichgültigkeit oder gar mit Resignation  entgegenzusehen. Halten wir uns bereit, den ‘Mantel Gottes’, wenn er an uns vorüberzieht, wie einst die von niemandem erwartete Möglichkeit der Vereinigung Mitteldeutschlands mit der BRD, auch zu ergreifen.

Ein Schritt auf diesem Wege kann schon jetzt getan werden, indem man versucht, mit den noch in alten Heimat verbliebenen Deutschen in Kontakt zu kommen, z. B. mit der ‘Deutschen Volksgruppe im Oppelner Schlesien’.

 4. Zum Schluß noch eine Bemerkung auf den immer wieder eingebrachten Einwand, eine Wiederinbesitznahme Ostdeutschlands durch die Deutschen könne niemals friedlich, sondern nur mit kriegerischer Gewalt vonstatten gehen. Überdies werde die derzeit in Ostdeutschland ansässige nichtdeutsche Bevölkerung niemals einer Einverleibung ihrer Wohnorte in deutsches Staatsgebiet zustimmen.
Ist denn die Vereinigung der BRD mit Mitteldeutschland, die sich auch niemand gewaltlos vorstellen konnte, mit ‘Blut und Eisen’ erfochten worden?
Der z. Zt. in Ostdeutschland lebenden nichtdeutschen Bevölkerung kann mit Hilfe entsprechender Gesetze die Übernahme der deutschen Staatsangehörigkeit oder – mit deutscher finanzieller Unterstützung – die Rückkehr in das Heimatland freigestellt werden. Es werden mit Sicherheit nicht alle zurückkehren wollen.

Quellen: Deutscher Osten/You Tube/

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Ubasser

http://morbusignorantia.wordpress.com/2012/09/21/2548/

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Gruß

Der Honigmann

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Josef Vissarionovich Dzhugashvili, (18. Dezember 1878 – 5. März 1953), besser bekannt unter seinem angenommenen Namen, Joseph Stalin (Iosif Stalin; Stalin bedeutend „der Stählerne”)

Josef wurde einflussreichen katholischen Eltern, Vissarion „Beso” Dzhugashvili und Ekaterina „Keke” Geladze, geboren. Sein Vater Beso war ein erfolgreicher und relativ wohlhabender ortsansässiger Geschäftsmann. Allerdings wird er in späteren Biografien abwechselnd als arm, bettelarm und als gewalttätiger Alkoholiker beschrieben.

Was auch immer die echte Wahrheit sei, Josef wurde an der katholischen, von Kapuzinern geführten Schule in Gori aufgenommen. Er machte 1892 als Klassenbester seinen Abschluss und wurde im Alter von 14 Jahren für den Eintritt in das „orthodoxe” Priesterseminar in Tiflis (Tbilisi, Georgien) zugelassen, einer jesuitischen Institution, um als Jesuitenpater ausgebildet zu werden.

toughissues.org

Ungeachtet gegenläufiger Geschichtsschreibung über das von Jesuiten geführte Priesterseminar blieben die Jesuiten auf russischem Territorium, nachdem der Orden 1820 von Alexander I. verboten wurde, wobei sie die Kontrolle über etliche Institutionen beibehielten, einschließlich dem Priesterseminar in Tiflis.

Stalin selbst gab in seinem berühmten Interview mit dem jüdischen Journalisten Emil Ludwig (Cohen) offen die jesuitische Kontrolle über die Institution zu:

Ludwig: Was trieb sie an ein Oppositioneller zu werden? War es vielleicht schlechte Behandlung durch ihre Eltern?

Stalin: Nein. Meine Eltern waren ungebildet, aber sie haben mich in keiner Weise schlecht behandelt. Aber es war eine andere Sache am orthodoxen theologischen Seminar, das ich damals besuchte. Als Protest gegen das unerhörte System und die jesuitischen Methoden, die am Seminar vorherrschten, war ich bereit ein Revolutionär zu werden, und wurde tatsächlich zu einem, einem Gläubigen des Marxismus als einer wirklich revolutionären Lehre.

Ludwig: Aber geben Sie nicht zu, dass die Jesuiten gute Seiten haben?

Stalin: Ja, sie sind systematisch und beharrlich in der Arbeit, um schmutzige Ziele zu erreichen. Aber ihre Hauptmethode ist es, sich ihren Weg in die Seelen der Menschen zu spionieren, zu spitzeln, zu erschleichen, und ihre Gefühle zu empören. Was kann daran Gutes ein? Zum Beispiel die Bespitzelung im Wohnheim. Um neun Uhr erklingt die Glocke für den Morgentee, wir gehen zum Speisesaal, und wenn wir zu unseren Räumen zurückkehren stellen wir fest, dass eine Durchsuchung stattgefunden hat und alle unsere Schubladen durchwühlt worden sind… Welche guten Seiten könnte das haben?

In Tiflis war Stalins bester Freund der Klassenkamerad Krikor Bedros Aghajanian, der zukünftige Grégoire-Pierre Kardinal Agagianian, ein mächtiger und skrupelloser katholischer Kardinal, der später daran ging die Todeslager in Sibirien unter Stalins Herrschaft zu leiten. Während Darstellungen seiner Zeit in Tiflis viele Male geändert wurden, ist es allgemein anerkannt, dass Stalin der Musterschüler des Priesterseminars war. Infolgedessen verblieben die Ereignisse von 1899 geheimnisumwittert.

In der letzten Woche seiner Studienzeit, als er sieben (7) Jahre als Musterschüler der Jesuiten absolviert hatte, schied Stalin nach wechselnden Berichten aus oder wurde verwiesen. Keine der Darstellungen vermag adäquat zu erklären wie ein Student des Seminars über sieben Jahre plötzlich keine 12 Monate später einflussreich und aktiv bei der Koordination der georgischen sozialdemokratischen Bewegung in Erscheinung trat – eine Leistung, die unmöglich ohne beträchtliche Unterstützung erreicht werden konnte.

Die glaubwürdigere und umstrittenere Schlussfolgerung ist, dass Stalin als ordentlicher Jesuitenpater von dem jesuitischen Priesterseminar abging, mit seinem ersten Auftrag den georgischen Untergrund gegen die russische zaristische Regierung zu infiltrieren und zu leiten.

Die Jesuiten – den Vatikan fest im Griff

Nachdem er der Verhaftung durch die zaristische Geheimpolizei (Okhrana) entging, floh Stalin nach Batumi, wo er von den Rothschilds über eine ihrer dort gelegenen Ölraffinerien in Sicherheit versteckt wurde.

1902, als die Behörden von seinem Schlupfwinkel erfuhren, wurden die hiesigen Kosaken angewiesen ihn gefangen zu nehmen. Allerdings scharten sich die Ölarbeiter hinter Stalin zusammen, eine Anzahl wurde getötet und verhaftet zusammen mit Stalin. Später wurde dieses ganze Ereignis umgedreht, mit einem Stalin, statt im Versteck verbleibend,  der einen Streik und einen Brandanschlag gegen die Ölraffinerie organisiert – alles davon trotzt der gesunden Wahrnehmung seiner Umstände.

1903 wurde Stalin für drei Jahre nach Sibirien verbannt. Dennoch schafften es die Jesuiten einige Monate später falsche Papiere in das Gefangenenlager zu bringen und Stalin zu befreien, der am 4. Januar 1904 nach Tiflis zurückkehrte.

Seine neuen Anordnungen von den Jesuiten waren eine Untergrundzeitung namens „Credo” anzuschieben, die die internationale marxistische Ideologie Lenins zugunsten des faschistischen sozialdemokratischen Modells des römischen Katholizismus anschwärzte. Als der Russisch-Japanische Krieg im Februar 1904 einmal begonnen hatte war Stalin in ganz Georgien aktiv bei der Organisation des Widerstandes und konzentrierte die Angriffe gegen die menschewistische Splittergruppe der Kommunisten.

Am 9. Januar 1905 gelang es Stalin den Funken zu entzünden, den seine Meister erbeten hatten, indem er erfolgreich eine Massendemonstration von Arbeitern mit kommunistischen und antizaristischen Transparenten in Baku organisierte. Dann alarmierte er heimlich die Kosaken, dass die Demonstration ein bewaffneter Aufstand sei. Die Kosaken reagierten wie erwartet und töteten mehrere hundert Demonstranten und entfachten so die Russische Revolution von 1905.

Während der folgenden Monate tat sich Stalin als Guerillaführer hervor, indem er den Aufstand in ganz Georgien aufrecht erhielt. Dennoch erreichte die Bewegung niemals eine kritische Masse und Stalin wurde befohlen seine Bemühungen umzulenken in die Unterwanderung des höchsten Ranges der Bolschewiken. Im Dezember 1905 sicherte sich Stalin ein Treffen mit Lenin, aber schaffte es nicht sein Vertrauen und seine Unterstützung zu gewinnen und kehrte nach Tiflis zurück, praktisch ein freier Agent.

Im Februar 1906 organisierte Stalin das Attentat auf General Fyodo Griiazanov, um den Bolschewiken seine Qualifikationen zu beweisen. Er fuhr auch fort Banküberfälle und Erpressungen zu inszenieren und den Bolschewiken Geld zu schicken als Beweis seiner Vertrauenswürdigkeit.

Diese Ereignisse waren genug um Lenin zu zwingen Stalin an dem sozialdemokratischen Parteitreffen in London im Jahre 1907 teilnehmen zu lassen. Nachdem er nach Georgien zurückgekehrt war, wurde Stalin am 25. März 1908 erneut verhaftet. Er wurde zu zwei Jahren Exil in Sibirien verurteilt, aber nach sieben Monaten ermöglichte der jesuitische Einfluss innerhalb der zaristischen Regierung seine Flucht im Februar 1909.

Um dieselbe Zeit herum befanden sich die Bolschewiken am Rande des Aussterbens angesichts ihrer Anführer, die im Gefängnis oder im Exil verweilten, und eines Mangels an neuen Rekruten und Geldmitteln. Stalin rief zu einer Versöhnung mit der menschewikischen Fraktion auf, was Lenin ablehnte. Dann rief Stalin zu einer großen Hexenjagd zur Ausmerzung von mutmaßlichen Doppelagenten auf. Eine Anzahl von Hauptunterstützern und der Intelligenzia Lenins wurden rausgejagt und einige ermordet – spätere Aufzeichnungen brachten zum Vorschein, dass keiner von ihnen ein Verräter war. Stalin wurde 1910 erneut verhaftet und 1913 nochmals für vier Jahre verbannt.

Als Folge der Februarrevolution im Jahre 1917 wurde Stalin aus dem Gefängnis entlassen und nach St. Petersburg gebracht, und er gründete unverzüglich die Prawda, die offizielle bolschewistische Zeitung, mit beträchtlichem Kapital und Ausrüstung, die buchstäblich über Nacht eintrafen, während Lenin und der Rest der Führungsschicht sich immer noch im Exil befanden.

Die Prawda wurde zu einem Hauptinstrument der Revolution und Lenin war angesichts der Macht und des Einflusses der Prawda gezwungen Stalin in führende Gremien mit aufzunehmen. Lenin wie die meisten Bolschewiken sahen Stalin als einen Doppelagenten der Jesuiten an. Ihr offensichtlichster Beweis war die Tatsache, dass Stalin dem Tode im Gefängnis entronnen war und die außergewöhnliche und beispiellose Milde, die ihm von der zaristischen Regierung entgegengebracht wurde – während Agitatoren, die nur eines Bruchteils der Taten Stalins für schuldig befunden wurden, brutal gefoltert und getötet wurden. Während die Fluchten und „Beinaheunfälle” im Leben von Stalin dokumentiert sind, wird die Tatsache, dass er offenbar der „Revolutionär mit dem meisten Glück” im zwanzigsten Jahrhundert war, nicht erörtert.

1922 hatten die Bolschewiken zwar den Bürgerkrieg gewonnen, aber das gesamte Land bankrott zurückgelassen. Die Rothschilds und die amerikanischen jesuitischen Bankiers an der Wall Street machten ein einfaches Angebot – sie würden helfen, die neue Sowjetunion zu finanzieren und ihr aus der Klemme zu helfen, vorausgesetzt dass Stalin eine führende Rolle zugeteilt bekäme. Deshalb wurde Stalin am 3. April 1922 zum Generalsekretär des Zentralkomitees gemacht, eine Position, die er in der Folge zu der mächtigsten ausweitete.

W. Ledochowski Jesuitengeneral

Trotz seiner Position suchte Lenin immer noch nach Wegen um dem Einfluss Stalins entgegenzuwirken, und im Dezember 1923 spitzte es sich dergestalt zu, dass Lenin plante Stalin endlich zu beseitigen. Im Januar 1924 gab der Oberste Jesuitengeneral Wladimir Ledóchowski die Anordnung an Stalin, die es ihm erlaubte Lenin zu töten, und am 21. Januar 1924 wurde Lenin im Alter von 53 Jahren zu Tode vergiftet.

Um jegliche Gerüchte über ein faules Vorgehen zu unterdrücken veröffentlichte Stalin in der Prawda Widerrufe gegen „Behauptungen” die niemals existierten, wie solche, dass Lenin geisteskrank gewesen sei oder dass er gar an der Syphilis verstorben sei.

Von diesem Zeitpunkt an war Stalin der mächtigste und unbestrittenste Herrscher der Sowjetunion. Eine der ersten Amtshandlungen von Stalin war, die Russisch-Orthodoxe Kirche zu verbieten, was es erlaubte, tausende von beschlagnahmten Kirchen und Schulen an die katholische Kirche zu übergeben – ein höchst kontroverses Programm, über das größtenteils bis zum heutigen Tage nicht berichtet worden ist. 1939 dann war die Russisch-Orthodoxe Kirche praktisch ausgestorben.

Von den anderen Verfolgungen unter seiner Herrschaft sind die in der Ukraine und die Deportation der Juden ebenfalls berüchtigt, in der zig Millionen ums Leben kamen. Aber was selten bis gar nicht veröffentlicht wird ist, dass das Oberhaupt der Todeslager von Sibirien kein anderer als der katholische Kardinal Grégoire Agagianian war, sein ehemaliger Klassenkamerad am jesuitischen Priesterseminar von Tiflis.

Es gibt da eine weitere und zutiefst verstörende Note zu dieser katholischen Verbindung, die Natur der Gräueltaten in Sibirien betreffend. Während es von einigen Historikern zugegeben wurde, dass eine Reihe von Konzentrationslagern in Sibirien Öfen hatte um tote Körper zu verbrennen, wurde der Mangel an ausreichenden Massengräbern festgestellt, selbst unter Verwendung von Branntkalk um Beweise zu vernichten.

Dies lässt darauf schließen, dass die Öfen in den tausenden von Lagern zur Beseitigung von Körpern in häufigem Gebrauch gewesen sein müssen. Weiterhin darauf, dass die Menschen nicht tot gewesen sind, als sie den Feuerstätten zugeführt wurden. Anders als die Nazis, die wenigstens ein Nervengas einsetzten, um die Leute bewusstlos, aber noch lebend, zu machen, bevor sie den Feuerstätten der Todeslager zugeführt wurden, scheint es so, dass Stalin und der katholische Kardinal Agagianian keine Verwendung für solches Feingefühl hatten.

Zig Millionen Menschen verbrannten bei lebendigem Leibe in satanisch-vatikanischen Ritualen in Sibirien – mindestens dreimal so viele wie jene des katholischen Diktators Hitler, und nicht ein einziges Buch, das diesen großen Anomalien Rechnung trägt, hat es an das Tageslicht geschafft.

Gegen Ende seines Lebens trat ein größerer Krach zwischen Stalin und der katholischen Kirche auf, mit einem Stalin, der in seinem letzten Jahr außergewöhnliche Anordnungen zur Unterdrückung der katholischen Kirche gab, einschließlich der Hinrichtung des Lubjanka-Generals Alexander Poskrebyshev – der die Hängung von Vlasov in der Lubjanka beaufsichtigte – und des NKVD-Generals Nicolai Vlasik. Kurz darauf wurde Stalin vergiftet und starb am 5. März 1953.

Quelle:one-evil.org

http://www.wahrheitabgefeuert.de/index.php?option=com_content&view=article&id=254:die-jesuiten-und-die-kriege-josef-stalin-der-staehlerne-ein-jesuit-und-moerder&catid=1:aktuelle-nachrichten

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Gruß

Der Honigmann

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Warum es mit den Deutschen zwischen 1945 und 1951 so geschehen musste, wie es geschah…

Liebe Leserin, lieber Leser!

In der Zeit zwischen 1945 und 1951 wurden Millionen und Abermillionen Deutsche Menschen geschändet, geprügelt, missbraucht, vergewaltigt, gedemütigt, der Heimat beraubt, erschlagen, erstochen, erschossen, zu Tode gequält, einfach ermordet und in Lagern ohne Witterungsschutz durch Hunger getötet und auch von sogenannten „Prominenten“ der Zeit (Bsp. Ernest Hemingway 126 Menschen und prahlte damit) vom Ansitz aus, wahllos erschossen…

…Die Beschlüsse zu solchen Gräueltaten wurden bereits ein paar Jahre vorher in den nun aufgeführten Konferenzen und Protokollen gefasst!

Lesen Sie bitte die Aufgeführten Daten sehr aufmerksam und halten Sie ruhig mal „inne“, um nachzudenken, wenn Sie stutzig werden…

Die alliierten Kriegskonferenzen – Übersicht

Konferenz von Casablanca (1943, 4.– 14. Januar)
Teilnehmer: Roosevelt, Churchill
Besprechungspunkte:
– Bedingungen gegenüber Deutschland
– militärische Operationen
Einigung:
– bedingungslose Kapitulation Deutschlands als Kriegsziel
– Landung in Sizilien, um Italien auszuschalten  *1
– Aufschub der Landung in Frankreich

*

1. Washington-Konferenz (Trident) (1943, 12.– 25. Mai)
ebenso Quebec-Konferenz (11.–24. August)
Teilnehmer: Roosevelt, Churchill
Ergebnisse:
– Globale Strategie gegenüber Deutschland und Japan
– Beschluß über Landung in Frankreich am 1. Mai 1944

*

Moskauer Konferenz 1942  ( 12. bis 17. August 1942)

Teilnehmer: Stalin,  Churchill sowie Harriman
–  Gespräche über Kriegspläne der Alliierten für Nordafrika, für die Errichtung einer „Zweiten Front“ in Europa durch Landung in Frankreich.

*

Moskauer Außenministerkonferenz (1943, 19.– 30. Oktober) * 2
Teilnehmer: Molotow (UdSSR), Eden (Großbritannien, 1. Earl of Avon), Cordell Hull (USA)
Ergebnisse:

– Wiederherstellung Österreichs in den Grenzen von 1937
– Besetzung ganz Deutschlands durch alliierte Truppen;
– Übernahme der vorläufigen Regierungsgewalt durch eine alliierte Kontrollkommission;
– Bildung einer “Beratenden Europakommission” (European Advisory Commission, – EAC)
– Abtrennung Ostpreußens von Deutschland
– Entmilitarisierung, Entnazifizierung und Demokratisierung Deutschlands;
– Zerstörung der Kriegsindustrie;
– Verbot und Auflösung der NSDAP;
– Bestrafung der Kriegsverbrecher;
– Wiedererrichtung der Demokratie;
– Reparationsleistungen Deutschlands;
– Schaffung einer internationalen Organisation (UNO) zur Sicherung des Weltfriedens… (…und Schaffung aller dann folgenden Kriege bis zum 3. großen Krieg und dem angestrebten Armageddon!)

–   Forderung eines vereinigten Europas vom Atlantik bis zum Ural * 3

Konfrontation und Kooperation in der Internationalen Politik
– militärische Zusammenarbeit mit der UdSSR
– Kriegseintritt der UdSSR gegen Japan nach der Niederlage Deutschlands
Streitpunkt:
– Anerkennung der polnischen Exilregierung

*

Konferenz von Kairo, 22.- 26. November 1943
Teilnehmer: Roosevelt, Churchill, Tschiang Kai-schek
Besprechungspunkte:
– Vorgehen gegenüber Japan
– Entscheidungen über die Nachkriegspolitik in Asien

Ergebnisse:
– Cairo Declaration: Japan muss alle nach dem 1.
Weltkrieg in Besitz genommenen Pazifikinseln ab- und
an China die Mandschurei und Formosa (Taiwan)
zurückgeben. Korea soll frei und unabhängig werden.

*

Konferenz von Teheran (1943, 28. November–1. Dezember) * 7
Teilnehmer: Stalin, Roosevelt, Churchill
Besprechungspunkte:
– politische Zukunft Deutschlands
– künftiger Umfang Polens
Prinzipielle Einigung auf
– politische Zersplitterung Deutschlands
– Curzon-Linie als polnische Ostgrenze
– Abtretung deutscher Ostgebiete an Polen als Kompensation
– Anerkennung des sowjetischen Anspruchs auf Königsberg

*

Zweite Quebec-Konferenz (Deckname „Octagon“ 1944, 6.–11. September)
Teilnehmer: Winston Churchill, William Lyon und Franklin D. Roosevelt.
Deutschland und Europa nach dem zweiten Weltkrieg 52
Teilnehmer: Roosevelt, Churchill, Mackenzie King, Vertreter der Generalstäbe * 5
Beschluss:
– 1. Mai 1944 (!)  als Datum der alliierten Landung in Frankreich
– weitere Landungen in Südfrankreich
– Verstärkung der militärischen Aktionen in Fernost

*

Londoner Protokoll (1944, 12. September)
Londoner Protokoll zwischen den Vertretern der USA, Großbritanniens und der UdSSR in der EAC über die Festlegung der Besatzungszonen in Deutschland und die gemeinsame Verwaltung von Groß-Berlin

*

Konferenz von Moskau (1944, 9.–20. Oktober)
Teilnehmer: Stalin, Churchill, US-Botschafter Harriman
Besprechungspunkte:
– Festlegung von Einflußzonen in Südosteuropa, sowie über die Zukunft Polens:  * 6
Rumänien (90 % sowjet., 10 % brit. Einfluß); Bulgarien (75 –25%); Jugoslawien und Ungarn (50–50 %); Griechenland (10 –90%)

*

Konferenz von Jalta (1945, 4. – 11. Februar)
Teilnehmer: Stalin, Roosevelt, Churchill
Besprechungspunkte:
– Koordinierung der weiteren militärischen Operationen
– Politische Behandlung Deutschlands
– Weltweite Friedenssicherung
Beschlüsse:
Deutschland
– Aufteilung Deutschlands in Besatzungszonen

*

Konfrontation und Kooperation in der Internationalen Politik 53
– Übernahme der obersten Regierungsgewalt durch die Alliierten
– dtsch. Reparationsleistungen in Form von Demontage und Stellung von Arbeitskräften
Polen
– Bildung einer “Provisorischen polnischen Regierung der nationalen Einigung” aus Vertretern des Lubliner Komitees und des polnischen Exils in London
– Anerkennung der Curzon-Linie als polnische Ostgrenze
– Bildung einer Koalitionsregierung in Jugoslawien
– Kriegseintr. der UdSSR gegen Japan 3 Monate nach Abschl. der Kämpfe in Europa
– Zugeständnisse der Westmächte an die UdSSR bei territor. Forder. im Fernen Osten
– Schaffung einer Organ. der “Vereinten Nationen”, Konferenz in San Francisco am 25. April 1945, Sowjetisches Stimmrecht in der Vollversammlung der UN
“Erklärung über das befreite Europa”( siehe: Moskauer Außenministerkonferenz  * 3

*

Konferenz von Potsdam (1945, 17. Juli – 2. August)
Teilnehmer: Stalin, Truman, Churchill (später durch Attlee ersetzt)
Konferenzthemen:
– Besetzung und Kontrolle Deutschlands
– Klärung verschiedener europäischer Probleme
Beschlüsse:
– Bildung eines Rates der Außenminister (unter Teilnahme Frankreichs und Chinas) zur Klärung weiterer Fragen
– Entnazifizierung, Entwaffnung und „Dämonkratisierung“ Deutschlands als Zielvorgaben für die Deutschlandpolitik
– Beibehaltung der wirtschaftlichen Einheit Deutschlands
– Bestrafung von Kriegsverbrechern (nur auf Deutscher Seite)

Deutschland und Europa nach dem zweiten Weltkrieg 54
– Verzicht der UdSSR auf die in Jalta festgelegte Reparationssumme von 10 Milliarden Dollar, dafür Reparationsleistungen aus der eigenen und den westlichen Besatzungszonen
– Festlegung der Oder-Neiße-Linie als polnische Westgrenze bis zur „friedensvertraglichen Regelung“  * 4
– Vertreibung der Deutschen aus Polen, der Tschechoslowakei und Ungarn
Interpretationsschwierigkeiten:
– Definitiver Charakter der polnischen Herrschaft östlich der Oder und Neiße
– damit auch Umfang des Staates Polen
– Zahl der zu vertreibenden und zu tötenden Deutschen

Quelle: Internet-Geschichtsbuch unter
http://www.buehler-hd.de/gnet/ebuch/index.htm

Recherchieren Sie auch bitte selbst etwas und lesen Sie im Internetz die ausführlichen Protokolle zu den einzelnen Konferenzen, es wird Ihnen die Augen öffnen, was zu der Zeit tatsächlich „gespielt“ wurde…

Was dann folgte, war die Umsetzung des Marshallplanes, um die am Boden liegenden Deutschen wieder „Zahlungsfähig“ werden zu lassen, uns wurde dieser Vorgang in den 1950er Jahren als das „Deutsche Wirtschaftswunder“ verkauft…

Bis hier her erst mal und weiter im Teil 7 mit der Überschrift:

Zwischen „Marshall – und Morgenthauplan“

Herzlichst

Ihr Nussknacker

***

Zusatz-Infos:

* 1 – … um die alliierte Landung auf Sizilien im Jahr 1943 vorzubereiten, wurden “Honest” Meyer-Lansky ( ein polnisch-jüdisch-amerikanischer Mobster) sowie  Lucky Luciano vom CIA und der Navy aud den Gefängmissen geholt. Sie sollten Verbingungen zur Kosher Nostra aufbauen. Sie ließen selbst die Kommunisten bekämpfen und töten, damit die die alliierte Landung auf Sizilien abzusichern. Die Amerikaner leugneten offiziell jegliche Zusammenarbeit mit den Verbrechern.

* 2 - Roosevelt wollte eine extreme Schwächung Deutschlands durch Zerstückelung. Eden betrachtete den Zerstückelungsvorschlag als „einen nützlichen Beitrag”. Molotow stimmte ihm zu.

* 3…das hat im Sept. 2011 Medwedew in den USA eingefordert.

* 4…die von Willi Brand aus Norwegen vorgeschlagen war, allerdings meinte er die östlichere Neiße.

* 5 Henry Morgenthau jun. konnte auftrumpfen, später bekannt als Morgenthau-Plan. Selbst den äußerst skeptischen Churchill wurden von dem radikalen Plan überzeugt. Er ist immer noch Wegweiser als einen „hard-peace“ für Deutschland zu betrachten !!!

* 6 – Russland (Sowjetunion) verzichtete auf Griechenland

* 7 – Roosevelt wollte in der Haupsache Preußen zerschlagen und wollte die Bildung von fünf autonomen Einzelstaaten. Diese sollten sein: Preußen (das heutige Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und das nördliche Sachsen-Anhalt), Sachsen, Hannover mit Gebieten Nordwestdeutschlands,  Hessen-Darmstadt vereinigt mit Hessen-Kassel und Gebieten südlich des Mains sowie ein südlicher Staat aus Bayern, Baden und Württemberg. Außerdem sollten die Gebiete um Kiel und Hamburg,  das Ruhr- und Saargebiet unter internationale Verwaltung gestellt werden.

*

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Gruß

Der Honigmann

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Der Mythos „Stalinismus“ lässt viele Historiker immer wieder streiten. War der Diktator, der den größten Staat der Erde territorial gesehen allein in Namen des Sozialismus regiert, ein pathologischer Mörder oder ein Diktator Russlands mit nationalem Gefühl? Selbst im Land, wo er über 70.000.000 Menschen sterben ließ [davon 39 Mio. allein im GULAG] schwanken die Menschen zwischen diesen zwei Definitionen.

Es gab auch in der Vergangenheit von Nero oder Iwan IV, “der Schreckliche” bis Mao oder Pol Pot manchen außergewöhnlichen Führer, dessen Mordlust mit normaler Logik nicht zu fassen ist. Doch Stalin hat ein großes Rätsel ins Jenseits mitgenommen: warum war der “Führer und Lehrer der progressiven Menschheit” so undankbar gerade gegenüber Juden gewesen, die ihm an die Macht kommen verhalfen?

SCHUSTERS SOHN

Der 1879 in Gori geborene Sohn von Schuster [Mingrele von Osetzeien] Basso Dschuga und Keke Geladse – Jossif [“Joschka”, “Soso”, “Koba”, “Genatswale”] Dschugaschwili wurde später als Stalin bekannt. Stalin ordnete sich selbst den “Sakartvelo” [Georgier] zu, weil er in einer georgischen Kirche getauft worden war. Der junge Stalin konnte nur die Gemeindeschule absolvieren.
< http://www.geschichteinchronologie.ch/SU/Stalin-fakten-d/002-Stalin1912-als-bankraeuber-Tiflis.jpg >

Mit 25 Jahren heiratete Stalin seine Frau Kato Swanidze, und sie gebar ihm den ersten Sohn Jakob [„Jaschka“]. Nach 4 Jahren starb seine Frau Kato aber an Typhus und Stalin heiratete nun Nadeschda Alillujewa, die Tochter eines Sozialisten aus Baku [in Aserbeidschan am Kaspischen Meer]. Aus dieser Ehe kam der zweite Sohn Wassilij [“Bassik”] zur Welt.
< http://www.geschichteinchronologie.ch/SU/Stalin-fakten-d/003-Stalin-gruppenfoto1932.jpg >

Der Vater Stalin kümmerte sich nicht um die Kinder, sondern begann inzwischen, sich als Geldversorger der Bolschewiki zu betätigen, indem er bei Banküberfällen mitwirkte. Dafür wurde er mehrmals bestraft, aber immer kurz darauf wieder freigelassen. Wenn man seinem Freund Zereteli glauben sollte, dann hat “Koba” auch für “Ochranka” [politische Polizei] in Russland gearbeitet. In Sibirien lernte Stalin dann einen Bolschewik Namens Artjom kennen. Artjom hatte damals einen heißen Draht zu Lenin und überzeugte Stalin, mit seinen Banküberfällen aufzuhören.
< http://www.geschichteinchronologie.ch/SU/Stalin-fakten-d/004-Stalin-gedenktafel-Wien.jpg >

1913 kam Stalin zur Erholung erst nach Königsberg, dann Krakau, und schließlich nach Wien, wo er mehrere Monate bei einem gewissen Trojanowski wohnte. Die beiden wohnten im selben 12. Bezirk Meilden. In Wien hängt ja bis heute ein Kuriosum der Geschichte: Da hängt seit 1949 eine Gedenktafel für Stalin, die von Russland gar nicht gewollt war, aber für Hitler hängt keine Tafel mehr in Wien. Ein Jahr zuvor [im Jahre 1912] wohnte Hitler in München und besuchte einen Kunstsalon in Schwabing, den auch Lenin besuchte, der auch dort wohnte.

Lenin vertraute Artjom und lobte “Koba” [der sich nach einem “edlen Räuber” aus dem Roman des georgischen Schriftstellers Kasbegi 1910] nannte für den bekanntesten Überfall auf die Bank von Tiflis im Juni 1907, der 40 Menschen das Leben kostete, weil die Partei dadurch 250.000 Rubel erbeutet habe. Seitdem nannte Lenin Koba nicht mehr “Koba”, sondern der “Stählerne”, also Stalin. Dem “Koba” hat diese Bezeichnung aber gar nicht gefallen, und so kam ein Kompromiss zustande: Koba wurde fortan “Stalin” genannt.

Dennoch hat der umgetaufte “Koba” von Anfang an “kein Vertrauen an Lenin gehabt und insbesondere die Juden an ihn” [Iraklij Zereteli: “Stalin vor der Revolution”,1921]: 1922, als Lenin noch lebte und nach drittem Schlaganfall praktisch nicht mehr ansprechbar war, hat Stalin sich selbst zum “Führer” ernannt. Sein Ziel war, die besonders fanatischen Anhänger Lenins zu beseitigen, denn in Wien [1913] hatte er gelernt, aus Faszination National zu sein und erklärte nun das Hauptprinzip des WKP[b] – “Grundsätzlich national und inhaltlich sozialistisch”. Seit Lenins Tod [1924] hat er dann die folgenden beiden Worte nur noch ganz selten in den Mund genommen: “Lenin” und
“Kommunismus”.

Seine Frau Nadeschda jedoch war fanatische Lenin-Anhängerin. An einem späten Abend 1932 beim Streit erschoss Stalin im Affekt seine Frau. Das war wie eine Hinrichtung. Mit der organisierten Nationaltrauer setzte er sich gegen die Gerüchte durch. 1936 erklärte er die Doktrin “des Sieges des Sozialismus in einem Land”, und damit hatte er sich mit der gescheiterten Weltrevolution abgefunden.

Eine neue Bezeichnung des Landes als einer “Union der SOZIALISTISCHEN Sowjetrepubliken” sollte den Traum vom Kommunismus abschaffen, um sich dem Trend von Berlin anzupassen. Die Verfassung wurde offiziell als das “Völkische Stalinsche Gesetz” bezeichnet. Zu der Zeit Stalin ließ gern Adolf Hitlers „Mein Kampf“ und später zur Kuschelzeit zwischen Berlin und Moskau 1940 befahl, für Millionen Leser in Russisch dieses Buch zu veröffentlichen.

GEFANGENE VON KREML

Deutscher Botschafter in Moskau Graf von Schellenberg berichtete nach Berlin in den 30er Jahre: „Stalin zeigt sich nur zweimal in Jahr im Publikum am Tag der Arbeiter am 1. Mai und Oktoberrevolution am 7. November. Sonst schläft er an dem Tag und arbeitet in der Nacht, wie einen Vampir. Wie einst französischen Monarchen er empfängt die Kabinettsmitglieder bei Levé im Bett. Er pendelt nicht jeden Tag zwischen Nowyj Jerusalem und Moskau, sondern nur am Wochenende kehrt nach seine Datscha… Kein anderer Politiker darf in Kreml leben. Er ist ein wahre Gefangener von Kreml…”

1937 heiratete Stalin heimlich die Tochter von Lasar Moses Kaganowitsch.

Jedoch das Stalins Privatleben ist so gut wie unbekannt. Seine Leibgarde bestand aus Georgier, mit denen er nur georgisch sprach. Der erste Doppelgänger war Ewsej Kubicki, ein jüdischer Buchhalter aus dem ukrainischen Winnitza, von dessen Existenz erstmals Überläufer im Krieg berichteten. Sechs Monate lang mühten sich plastische Chirurgen, Maskenbildner, Schneider darum, aus Lubicki eine Stalinkopie zu machen, und die Probe aufs Exempel war bestanden, als im Kreml eine Serviererin beim Anblick von zwei Stalins in Ohnmacht fiel.

15 Jahre lang agierte Lubicki in dieser Rolle, für die er ständig „nachgealtert“
werden mußte. 1949 oder 1952 wurde er inhaftiert, nach Stalins Tod wieder freigelassen Auf eigenen Wunsch schickte man ihn nach Stalinabad, heute Duschanbe, die Hauptstadt Tadschikistans, wo er 1981 verstarb. Insgesamt waren aber 14 Personen, die Stalin doubelte. Die Ärzte und sonstigen Macher von Doppelgänger wurden danach beseitigt.

Boris Baschanow, sein Sekretär der nach Westen flüchtete, schrieb in Paris: “Der Stalin hatte überhaupt keine Freunde. In dieser Zeit traute er nur zwei Personen: Adolf Hitler und Lazar Kaganowitsch.” 1937 begann er mit der Liquidierung der Reste der jüdischen Leninisten. Trotzdem wollte der Adolf Hitler prinzipiell den „Gauner“ Stalin nicht persönlich kennenlernen. Später General Rauschning erklärte, dass Hitler sich nicht mit einem der Stalins Doppelgänger begegnen wollte.

WAR DER STALIN NUR EINE MARIONETTE?

Aber wenn schon, dann von wem? Diese Frage beschäftigte damals Berlin nicht. Ziemlich chaotische Aktionen des roten Führers vor dem Krieg blieben rätselhaft, und auch nach dem Krieg waren sie mit keiner Logik erklärbar. Dazwischen war ein Krieg, bei dem Stalin den eigenen Sohn Jakob im Stich gelassen hatte.

Da war zum Beispiel der 16. August 1941: Stalin als Oberbefehlshaber der “UdSSR” hatte allen Politkommissaren den Geheimbefehl № 270 zustellen lassen, der besagte: „…alle Soldaten und Offiziere der Roten Armee, die in “freiwillig in Gefangenschaft geraten”, als “Landesverräter” einzustufen. Alle Familien der Offiziere und Politkomissaren sollen sofort in GULAG-Anstalten abtransportiert werden, und alle Familien der Soldaten sollen ab sofort kein Recht auf Lebensmittelkarte mehr haben.“ [Jakowlew-Archiv, Moskau]

Den Angaben des Internationalen Roten Kreuzes [IRK] zufolge, war die Zahl der sowjetischen Kriegsgefangenen in Deutschland [Juli 1944] ca. 5,5 Mio. Davon waren 900.000 Offiziere und Politkommissare. Das bestätigte das russische Parlament am 1. September 1991 – die Zahl der “politischen” Gefangenen dieser Kategorie im GULAG bezifferte das russische Parlament mit 2,1 Mio. Verwandten der Kriegsgefangenen, die zum großen Teil dort “gestorben” waren. Die Überlebenden wurden 1991 durch Boris Jelzin rehabilitiert. Und von etwa 3,5 Mio. gefangenen sowjetischen Soldaten, die 1945 in die UdSSR zwangsrepatriiert worden waren, waren dann über 1,1 Mio. wegen des Gesetzartikels § 58-1 zum Tode verurteilt worden.

Erst im Juni 1952 wurde der Befehl Nr. 270 durch Stalins Erlass 429b außer Kraft gesetzt, denn Stalin erklärte, dass “Söhne für Straftaten ihrer Väter nicht verantwortlich sind”. 1952 wurden etwa 280.000 Verwandten und überlebende Familienmitglieder der “Verräter” entlassen. Aber inzwischen waren über ca. 2 Millionen der nach Sibirien Verbannten an Hunger gestorben. [Iswestija, 29. November 1993]

STALINS KINDER: JAKOB, WASSILIJ UND SWETLANA

Vor dem Untergang der “UdSSR” wurde Jakob Stalin als Verräter bezeichnet. Heute gilt er als Held der Nation und als Beweis für die Anständigkeit des Diktators. Der andere Sohn Wassilij Stalin dagegen wurde als Opfer dargestellt. Heute gilt er als ein böser Täter. Worum es geht?

< http://www.geschichteinchronologie.ch/SU/Stalin-fakten-d/005-Stalin-sohn-Jakob-Yakov1943.jpg >
Jakob Stalin geriet bei Smolensk in die deutsche Kriegsgefangenschaft und wurde zuerst nach Dachau ins Konzentrationslager gebracht und ist dann etwa Mitte 1943 “verschwunden”. 1991 bestätigte die russische Regierung dann offiziell, dass Stalin seinen Sohn zum Verräter erklärt habe und verlangte Zugang zu den Archiven, um die Gerüchte um eine mögliche Hinrichtung von Stalins Sohn zu beenden, bzw. um die Version von NKWD-Agenten aufzuklären, die ihn möglicherweise umgebracht gehabt.

Weder die alte Version eines Mords [egal von wem] noch die neuste Version eines Selbstmords, die in der russischen Presse mit allen “Einzelheiten” geschildert wurde, konnten bestätigt werden. “Einzelheiten” in der Presse waren zum Beispiel derart geschildert, dass Josef Stalin wegen seiner Verweigerung, sich mit den Deutschen zu unterhalten, mehrmals in der Strafzelle so gefoltert worden wurde, dass er sich eines Tages an den Zaun geworfen habe und dann von einem der Wächter erschossen worden sei. Aber beide Versionen fanden keine Bestätigung.

< http://www.geschichteinchronologie.ch/SU/Stalin-fakten-d/006-Stalin-sohn-Wassilij-1954.jpg >
Ganz anders ist die Geschichte mit dem jüngeren Sohn – Wassilij Stalin. Er überlebte den Krieg, aber kurz vor dem Tod seines Vaters wurde er von ihm von seinen höchsten Posten entlassen und vor Gericht gestellt. Stalins Sohn Wassilij sollte die Staatskasse geplündert gehabt und … “antisowjetische Tätigkeit” ausgeübt haben, bzw. Fakten über den Krieg gefälscht haben.

Kurz nach dem Tod seines Vaters wurde er verhaftet und zu 10 Jahren Haft verurteilt. Der 1921 geborene, jüngere Stalins Sohn ist angeblich 1962 in Kasan [in Tatarstan] gestorben. Er sollte gemäß Kreml-Protokollen durch den KGB in einem Friedhof beigesetzt werden, jedoch unter dem Namen Dschugaschwili. Man weiß auch nicht genau, ob er 1962 oder 1972 gestorben ist. Zwar wurde er nach dem offiziellen Tod [1962] in der psychiatrischen Sondehaftanstalt des KGB gesehen, wo meist besonders gefährliche politische Gefangene auf unbestimmte Zeit gehalten wurden. Der Stalin-Junior galt als Thronfolger…

< http://www.geschichteinchronologie.ch/SU/Stalin-fakten-d/007-Stalin-m-tochter-Svetlana1935.jpg >
Über das Schicksal von Stalins Tochter Swetlana ist wohlbekannt. Sie ist 84 und lebt in den USA. 1940 wollte Swetlana den Filmregisseur Alexeij Kapler heiraten. Dieser wurde aber nach Sibirien verbannt. Dann wollte sie Grigorij Morosow heiraten, auch ein jüdischstämmischer Student. Auch da sagte der Vater Nein. Stalins Handlungen waren folgende: Er liess beide Männer, die seine Tochter heiraten wollten, im Gulag sterben. Man konnte schon behaupten, dass Stalin nur eines wollte: Er wollte in seiner Familie keine weiteren jüdischen Verwandten haben, denn schon seine Frau Nadeschda war Jüdin, und beide Söhne hatten auch jüdische Frauen geheiratet.

Letztendlich erlaubte Stalin seiner Tochter die Ehe mit dem Sohn des berüchtigtsten Politbüromitglieds Schdanow, der für „LitO“ [Litererische Objedinenije, also Vereinigung zur Überwachung der Presse und Verlage] eigentlich für das Zensuramt zuständig war. Mit Jurij Schdanow konnte es Swetlana aber nur drei Jahre aushalten. Nach der Trennung und Scheidung zwang Stalin seine Tochter zur Ehe mit seinem Neffen Swanidze. Es ist schwer zu sagen, aber es sah wohl so aus, dass sich Stalins Tochter mit den parteitreuen Männern nicht wohl fühlte.

< http://www.geschichteinchronologie.ch/SU/Stalin-fakten-d/008-Svetlana-Peters-in-USA-1969.jpg >
1967 bat Swetlana um politisches Asyl in Delhi, weil sie dorthin als Dolmetscherin mitfahren durfte. Die 46-Jährige begann sich zu etablieren und schrieb drei skandalöse Bücher über den Vater und seine Zeit und heiratete schließlich den US-Architekten William Peters. 1984 folgte sie Einladung von Andropow und kehrte als Mrs. Swetlana Peters in die UdSSR zurück.

Mit der folgenden Perestroika wurde sie enttäuscht und nach dem Zusammenbruch der “UdSSR” beschwerte sie sich: “Ich habe keine Freude in meinem Land, und nicht einmal in Georgien – dieses Land ist mir fremd.” Dabei wurde sie in Tat und Wahrheit gar nicht gehasst, sondern die Menschen wollten von ihr immer etwas über das Leben in den Zarenpalästen in Moskau und Livadien am Schwarzen Meer hören. Nach einem zweijährigen Verbot der Kommunistischen Partei beleidigten die National-Bolschewiki sie dann auch als “jüdische Hure” und Verräterin.

1996 verabschiedete sich Stalins Tochter von Russland “für immer” und kehrte in die USA zurück. Sie wollte nicht mehr mit der Presse sprechen und publizierte Artikel in der New York Times, wo sie klagte: “Ich bin weder Russin, noch Jüdin. Meine Mutter war Sakartvelo, also echte Georgierin. Ich kann in einem Land, wo mich alle hassen, nicht lieben. Was habe ich mit den Verbrecher meines Vaters zu tun, der auch meine Mutter umgebracht hat?” Dieser Text war auch der Abschied von der Öffentlichkeit. Mit 75 Jahren nach dem Tod ihres Mannes zog sie sich nach Wisconsin in ein Altersheim zurück, wo sie als “Lana Peters” eingetragen wurde.

STALINS JUDENHASS

Trotz der Verlusts seiner beiden Söhne hatte Stalin unglaublich viele Verwandte in Russland: über 40 Cousins, Neffen, und 8 Enkelkinder. Er bleibt eine Legende und ein Rätsel zugleich. Er bevorzugte und hasste die sog. “Stalins Juden” [dies ist der Ausdruck des besten Stalin-Biographen, Milovan Jilas]. Isaak Deutscher [USA] und Abdurachman Awtorhanow [kaukasischer Historiker, der seit 1939 in Deutschland lebte] sind sich in einem Punkte einig: Ohne Juden habe Stalin nicht an der Macht bleiben können.

Aber mögen tut er die Juden auch nicht, wenn man Stalins Todesurteile anschaut: “1.300.000 Todesurteile 1929-1952 gegen Juden, und nur 320.000 gegen Russen und andere Vertreter der 39 Völker in der UdSSR”. Die beiden erkennen den Unterschied zwischen jüdischen Kommissaren und den Gegnern der Bolschewiki.

Das Ende der 1970er Jahre war durch eine Bücher-Welle über Stalin gekennzeichnet. Über 1000 Historiker schrieben und rätselten über Stalin. Anstoß dazu gab Swetlana Stalin mit ihrem Buch “20 Briefe an den Freunden”, die sich kurz vor ihrer Flucht aus der “UdSSR” geschrieben hatte. Die besten Bücher stammen von Alexander Orlow, Stalins vertrauter Geheimagent, der in den Westen überlief, Leo Trotzki, Isaak Deutscher, Gen. Dmitrij Wolkogonow, Claus Kellmann, Simon Montefiore und Robert Conquest.

Selbst Solschenizyn konnte das Rätsel “Stalin” nicht lösen: „Stalin war selbst Halbjude von Vaterslinie, und dies bestätigt sich deutlich in seinem unglaublich lächerlichen Werk “Der Marxismus und Sprachlehre”, denn er [Stalin] wusste aus eigener Erfahrung, was es für ein Drama ist, als Halbjuden zwei Seelen in seiner Brust tragen zu müssen und doch keiner der Beiden anzugehören.“

Warum wird aber Stalin trotz der Millionen versklavten Nicht-Juden in Russland von den Russen nicht gehasst, sondern nur von den Juden? Conquest scheint für diese Frage eine Zwischenlösung gefunden zu haben. Er analysierte Tausende von Aussagen der russischen Kriegsgefangenen und Flüchtlinge und bemerkte, dass Stalin von den Russen eher für einen Zaren gehalten wurde, also wie ein “letzter Zar”.

Stalins Beziehungen zur sog. Nomenklatura [Führungspersonen im Sowjet-Staat] war laut Prof. Michael Woslenski eine ganz andere als die zum Volk. Er sprach mit jedem offen und freundlich, er strich aus den Todeslisten des NKWD Tausende von Russen, aber mit “Gleichgesinnten” ging er um wie ein orientalischer Despot. “Ich mache Euch alle fertig wie der Schlachter, aber unkoscher” – so sagte er zu Trotzki und Radek [Zobelmann] während des Plenums der Partei. Oder Stalin sagte zu den politischen Kommissaren der Roten Armee: “Bewegt eure dicken Ärsche.” Als “Bande der korrupten Lakaien der amerikanischen Juden“ bezeichnete er die Verschwörer Dajdis, Harms und Rafalowitsch während des “Leningrader Prozesses” [1951].

In der Erinnerung von den bekannten Überläufer wie Boris Baschanow und Walter Krivitski blieb Stalin ein Mann, der mit seinen Bediensteten besser umging als mit der Nomenklatura. Eine Putzfrau soll er gefragt haben, warum sie so traurig sei. „Sie können mir glauben, ich bin hier der Chef, und ich will nur wissen, was hinter meinem Rücken die Jüdchen so “treiben”.“ Die Frau war sichtlich von Angst überrannt, dann umarmte sie der Führer und er sagte: „Ich befehle: sag mir die Wahrheit.“ Die Frau erzählte ihm, wie der NKWD ihren Mann “abgeholt” hat [1937].

Am nächsten Tag bestellte Stalin den Kurski [Gorenfeld], den Justizminister und die ganze Abteilung des NKWD [69 Personen] mit Minister Jagoda zu sich, und einer nach dem andern wurde nach kurzer Verhandlung erschossen. Auf diese Weise liquidierte Stalin hintereinander 4 NKWD-Minister, und auch im Jahre 1938 ging die Mordserie weiter, als er fast den gesamten Parteitag liquidieren liess.

Stalin hatte Respekt vor den sog. “Konterrevolutionären” – wenn jemand sich aus Überzeugung als Gegner des “jüdischen Bolschewismus” zeigte, der wurde meistens verbannt, diejenigen, die wie Bucharin oder Mendel auf den Knien um Gnade baten, wurden kurzerhand hingerichtet. Stalin wird im Gulag-Museum von Budapest sogar entlastet. Dort wurden Tausende von Briefen an Stalin präsentiert, die über Willkür und Grausamkeiten des NKWD berichten. Stalins Vermerke “Prowerit i winownych rasstreljat na meste” [“Prüfen und Beschuldigten sofort erschießen!”] wurde oft auch tatsächlich ausgeführt.
“War das nur ein Spiel, um sich als gerechter Tyrann gegenüber dem Volk zu zeigen?” – fragte Roy Medwedew.

Sehr enttäuschend für die sowjetischen Juden ist bisher erklärt, warum die gesamte Regierung der “Jüdischen Autonomrepublik” [Birobidschan] 1949 liquidiert wurde. In der JASSR an der chinesischen Grenze wurde das Gold von Kolyma, welches von Tausenden von Gulag-Insassen gefördert wurde, zur Probe 99,999 raffiniert und in Barren gegossen. Ein erheblicher Teil davon wurde durch China und Japan an Moskau durch die Juden vorbeigeschafft bzw. “abgezweigt” für die Unterstützung von Zionisten in den USA. Die Häftlinge dagegen mussten ständig feiern: wenn Politrucks [also “politische Führer”] und die Administration eifrig jedes Jahr in Chabarowsk Hunderte von Juden erschossen wurden.

Die krassen Widersprüche seines Verhaltens den Juden gegenüber haben bei Millionen Menschen eine allgemeine Meinung hervorgebracht: “Towarisch Stalin ne snajet o slodejaniach swoich holujew” [“Genosse Stalin weiß nichts von Übeltaten seiner Lakaien”]. Das war in Russland immer so, auch unter Zaren: “Do Boga wysoko, do Zarja daleko” [Der Gott ist im hohen Himmel, der Zar ist zu weit]. Von Iwan dem Schrecklichen [Ivan IV] bis zu Stalin ist die russische Geschichte voller Zeugnisse, dass man “keine Angst vor dem Zaren, sondern vor den Lakaien haben” muss.

Ebenso ist folgendes nicht klar und gar nicht logisch: Warum liess Stalin die Organisatoren der Holodomor [Hungersnot] in der Ukraine fast alle liquidieren? Warum hat er die schlimmsten Verbrecher des NKWD 5 Mal hintereinander hinrichten lassen? Und noch weniger klar ist, warum Stalin nachträglich doch die Alliierten zur Beendigung der Besatzung und zur Wiedervereinigung Deutschlands zu überzeugen versuchte? Warum hat Stalin als erster den Staat Israel anerkannt und als erster die diplomatischen Beziehungen abgebrochen?

Die letzte Frage ist vom jüdischen Historiker Pinkus beantwortet: Stalin wollte Israel als sowjetischen Satelliten haben, und als Israels Regierung zum Satelliten der “USA” wurde, brach Stalin 1953 die Beziehungen zu Israel ab und verbot allen Juden in Russland die Ausreise nach Palästina. Übrigens Stalins Kontroverse zum Israel war nach seine Vorstellungen wirrende Name Israel: „Die Juden sind ja bekannt Zionisten, aber Großteil der Bevölkerung sind die Palästinenser, die mit Zionismus nicht zu tun haben“ [Im Gespräch mit damaliger Außerministerin Golda Meir, Prawda 1947.]

Stalins bleibt rätselhaft für Historiker. Selbst Arnold Toynbee stellt die Frage: “Kann ein Diktator Geisel sein?” Die Weltgeschichte schließt solche Ausnahmen nicht aus.

STALINS PRIVATLEBEN

Zum allergrößten Rätsel gehört Stalins Privatleben. Noch vor der Revolution hat Stalin parallel zu seinen Bankraubaktivitäten mit Denunziationen gegen korrupte Bolschewiki etwas Geld verdient – er lieferte der Polizei über 20 Diebe aus, welche das von ihnen geraubte Geld zum erheblichen Teil in die eigenen Taschen gesteckt hatten. Lenin bedankte sich für diesen “moralischen Einsatz” und verhalf ihm 1918 zum höchsten politischen Amt beim Politbüro. Stalin wurde zum Chef der “Goskontrol”[staatliche Kontrolle] ernannt.

Stalin drohte sogar dem Chef der WeTscheKa [außerordentliche Kommission zur Bekämpfung der Konterrevolution, Spekulation und Sabotage], die sogar das Recht zur Erschießung an Ort und Stelle ohne Gericht [1918-1925] besaß. Stalin erwischte Felix Dzerschinski beim Versuch, diejenigen Täter zu decken, die Zaren-Porzellan und sonstige Kunstwerke aus ganz Europa aus dem Winterpalast in den Westen schmuggeln wollten. Heute erzählt die Direktorin der Eremitage dies voller Stolz den Besuchern: “Stalin hat unseren Nationalschatz gerettet.”

Noch interessanter sind die Aussagen von Stalins Adjutanten, die eine ganze Menge Geschichten über die Bescheidenheit Stalins erzählen. Ein gewisser Igor Prochoroff z.B. erschrak darüber, dass Stalin sich weigerte, sich in das luxuriöse Bett des Zaren Nikolaus II im Livadien-Palast zu legen. Stattdessen befahl Stalin dem Adjutanten, ihm ein normales Bett herbeizuschaffen. Generell hat sich Stalin nie für Extrakost mit Kaviar oder Champagner interessiert.

Und er rauchte “Herzehovina Flor”, billigen Zigarren aus Jugoslawien. Er trank “Tsinandali”, einen der ältesten, georgischen Weine, und aß Hatschipuri-Brot [ähnlich wie türkisches Fladenbrot], sowie Schaschlik oder Bergziegenkäse. Er machte das Bett selbst und verbat den Adjutanten, Kleidungsstücke für ihn zu pflegen. Um Schuhe zu putzen, holte er den armen Wasiff Tarawerdiew, der Kurde von der Straße, und bezahlte ihn besser als sonstige “technische Assistenten”, welche ihn immer zu Filmvorführungen einluden, um historische Filme aus Deutschland und Großbritannien anzuschauen – auf seiner Datscha in Nowyj Jerusalem bei Moskau.

STALIN UND DIE KIRCHE

Noch eine nicht erklärbare Eigenschaft von Stalin war seine Furcht vor Gott. Zwar wird Stalin beschuldigt, den Tempel des Christus-Erlösers in Moskau abgerissen zu haben, doch eine kleine Kapelle liess er in Moskau zu. Der sog. Narkompros [Volkskommissar für Ausbildung, wie ein Kultusminister], Lunatscharski, wurde von Stalin aus diesem Amt entfernt und lebte dann eigentlich als “Diplomat” in Spanien, wo er auch 1933 starb. Der bolschewistische „Philosoph“ forderte “die Kirche aus der Menschenseele zu verbannen”. Stalin hatte dagegen bis zum Tode nicht nur eine Verbindung zur Georgischen Kirche, sondern auch einen Mönch Namens Kondratij, bei dem er oft um einen Rat bat.
< http://www.geschichteinchronologie.ch/SU/Stalin-fakten-d/009-Stalin-ikone-Zagorsk.jpg >

Deshalb betet die Russisch-Orthodoxe Kirche bis heute für den “Sünder Stalin”, ja, lässt sogar Ikonen von ihm anfertigen.

Durch all diese privaten Details von Stalin sind in der Bevölkerung weiterhin präsent, und dies nicht nur bei den sog. “National-Bolschewiki”. Es war unbegreiflich für das Politbüro, dass er 1943, mitten im Krieg, die Kirchen in Russland wieder erlaubte und sogar das Institut “Patriarchat”, das vor ihm von Zar Peter der Große und von Lenin abgeschafft worden war, wiederherstellte. Er warnte Kaganowitsch im Jahre 1952: “Gott sieht alles was Du treibst, Du kommst nicht in Paradies” [Zitat aus dem Buch von Vera Kaganowitsch: “Mein Vater und Stalin”, 1995, Moskau].

STALINS TOD DURCH STALINS JUDEN?

Der jüdische Bolschewismus hat mit dem Stalin ein Problem geschafft, dass aber bis heute nicht geklärt ist. War der Stalin ein Herrscher oder umgekehrt herrschten die Stalins Juden über seine Ikone. 1952 Kreml wurde in höchsten Alarm versetzt wegen der Verschwörung der jüdischen Ätze gegen Stalin und ihres sensationelle Geständnis: die wollten den Stalin vergiften wurde zum letzten Wellen des Terror gegen den Juden im Lande der jüdischen Bolschewiki.

Spektakulär dabei war: die Behauptung der Verschwörer unter Prof. Miron Wowsi, Stalins Leibarzt und ein Bruder von Salomon Michoels, der Vorsitzender der JAFK [Jüdisches Antifaschistische Komitee der UdSSR] 1948 n Minsk durch NKWD getötet wurde, sollte die Gerüchte verbreiten: „auf der Halbinsel Krim werde eine „Jüdische Republik“ für Holocaust-Überlebende gegründet.“ Prompt hat der Stalin JAFK als „zionistische Organisation der Kosmopoliten“ verboten, ihre Führung hingerichtet und Tausende Mitglieder in das Gulag versteckt. 1949 auch Jüdische Autonomrepublik wurde aufgelöst, die Führung auch hingerichtet und die „aktive zionistischen Juden“ auch eingekerkert.

1950 begann in Russland beispiellose antijüdische Kampagne gegen der „Kettenhunde der zionistischen Imperialismus“ und weitere hunderte von tausenden kosmopolitische Juden und vor allem sog. „Intelligenzija“ [Intellektuelle] wurden unter Verdacht des Hochverrates entmachtet.

Die Kremlärzte: Prof. Dr. Miron Wowsi, Dr. Jakow Etinger, Dr. Aaron Feldman, Dr. Azef Grinschtein, Prof. Dr. Boris Kogan, Prof. Dr. Michail Kogan, Israel Jegorow, Dr. Wladlen Winogradow und Dr. Baruch Schimeljowitsch sollten den Befehl von Zionisten aus den USA, England und Israel bekommen – den Stalin bzw. hochrangige Amtsträger u. a. wie Wjatscheslaw Molotow [Skrjabin], Andrei Schdanow, Laurentij Berija, Lasar Kaganowitsch, Alexander Schtscherbakow, die Marschälle der Sowjetunion Alexander Wassilewski, Leonid Goworow und Iwan Konew, General Schtemenko, Admiral Lewtschenko [alle Juden] zu töten.

Also die „zionistischen Juden“ sollten die „bolschewistischen Juden“ beseitigen. 1951 wurde auch die Schwester von israelischen Präsidenten – Dr. Miriam Weizmann verhaftet. Die Pogrome in Russland erfassten Raum zwischen Königsberg und Wladiwostok. 1952 platzte eine Bombe in Jerusalem im Hof der sowjetischen Botschaft und Stalin brach diplomatischen Beziehungen mit Israel ab.

Die Prawda, das Zentralorgan der WKP[b], berichtete am 13. Januar 1953 von den Anschuldigungen unter der Schlagzeile „Bösartige Spione und Mörder unter der Maske akademischer Ärzte“:

DIE MEHRHEIT DER MITGLIEDER DIESER TERRORISTENGRUPPE […] WAREN VON AMERIKANISCHEN GEHEIMDIENSTEN GEKAUFT. SIE WURDEN VON EINER ZWEIGSTELLE DER AMERIKANISCHEN GEHEIMDIENSTE, EINER INTERNATIONALEN JÜDISCHEN BOURGEOIS-NATIONALISTISCHEN ORGANISATION NAMENS ‚JOINT‘ ANGEWORBEN. DAS SCHMUTZIGE GESICHT DIESER ZIONISTISCHEN SPIONAGEORGANISATION, DIE IHRE BÖSARTIGEN HANDLUNGEN HINTER DER MASKE DER WOHLTÄTIGKEIT VERBARG, IST NUN VOLLSTÄNDIG ZUM VORSCHEIN GEKOMMEN. […] DIE DEMASKIERUNG EINER BANDE VON GIFT VERABREICHENDEN ÄRZTEN STELLT EINEN SCHWEREN SCHLAG GEGEN DIE INTERNATIONALE JÜDISCH-ZIONISTISCHE ORGANISATION DAR.“

Zwei Monaten danach wurde Stalin im Kreml tot aufgefunden. Hochverdächtigte Frau Dr. Weizmann wurde entlassen und nach Israel verschoben. Der NKWD-Chef Berija wurde als „Spion der Welt-Zionisten“ ohne Gericht ermordet. Dem obersten Untersuchenden des NKWD, Michail Rjumin, wurde vorgeworfen, für die Erfindung der Verschwörung verantwortlich zu sein, er wurde in der Folge verhaftet und auch ohne Prozess 1954 hingerichtet.

Die sowjetische Propaganda aber berichtete, dass Stalin wurde „wegen des Schlaganfalls gestorben“. 1961 Nikita Chruschtschow verkündete Ende der stalinistischer Diktatur und 1991 wurde durch russischen Historiker bestätigt: Stalin wurde durch einen Gift ermordet.

FAZIT

Die Geschichte der jüdisch-bolschewistischen Herrschaft in Russland bleibt nach wie vor ungeklärt. Der Stalin sollte als Ziegenbock dargestellt und die Zionisten haben den „Schlag gegen die internationale jüdisch-zionistische Organisation“ überlebt. Aber die „Antifa“ hat in Russland  nicht überlebt, wohl aber im Abendland, wo diese auch heute in Namen des „Holocaust“ agiert.

Vielleicht dazu hilft die Stalins Erklärung beim Politbüro vom 1. Dezember 1952: „Jeder jüdische Nationalist ist ein Agent des amerikanischen Geheimdiensts. Die jüdischen Nationalisten glauben, ihre Nation sei von den USA gerettet worden [dort kann man reich, bourgeois usw. werden.] Sie glauben, den Amerikanern gegenüber eine Schuld zu tragen…“

Nikita Chruschtschow sprach 1961 in seine Rede von Bifurkation des Anti-Semitismus“:

„Wenn man spricht von einem „Anti-Semitismus“ offiziell, dann Stalin bekämpfte diese pro forma als Generalsekretär des ZK des WKP[b] und als Führer der Partei und des Volkes, jedoch innig in seinem engen Kreis hat er diesen „Anti-Semitismus“ förderte.“
N. Chruschtschow „Erinnerungen“, Die Fragen der Geschichte, Moskau, 1991 Nr. 11, S. 59

< http://www.ca-ira.net/verlag/leseproben/pdf/isf-ende.sozialismus_lp-meinhof.pdf >
< http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/166119/ >
< http://web.archive.org/web/20070219165753/http://www.lechaim.ru/ARHIV/125/kost.htm >
< http://www.webarchiv-server.de/pin/archiv08/1820080503paz66.htm >
< http://www.zeit.de/1953/09/warum-die-sowjets-die-juden-vernichten >

Bildernachweis: Alle Fotos gehören an Roten Archiv, München-Prag- Washington.
Die Ausnahmen: Bild von Lana Peters-Stalin in den USA, Times Inc., 1969. Fotograf: Alex Slater
Bild von Gefangenahme von Jakow Stalin in der Ukraine 1941, gehört dem Privat Archiv von Leutnant Hartmut Werdermann, Salzburg. Nach dem Tode von Werdermann 1999, habe ich das Foto freigegeben.
Das Titelbild: Szene von Antenne 2, Paris 2009 < / > 2010 während der Diskussionen über Stalin mit meinem eigenen Slogan.

Jurij Below

http://www.news4press.com/R%C3%84TSELHAFTER–STALINN_618680.html

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Gruß

Der Honigmann

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Aus Metapedia
Der sogenannte Fackelmännerbefehl ist der Befehl Stalins Nr. 0428 vom 17. November 1941. Er besagt, daß russische Partisanen in deutschen Uniformen – vornehmlich denen der Waffen-SS – in “40 bis 60 km Tiefe ab der Hauptkampflinie alle Siedlungen zu zerstören und die Zivilbevölkerung niederzumachen” hätten.
Weiterhin sei darauf zu achten, daß Überlebende zurückblieben, die über die vermeintlich deutschen Greueltaten berichten könnten. Diese Vorgehensweise wurde auch durch die vielen Partisanen, die in deutschen Uniformen gefangengenommen wurden, in der Ausführung bestätigt.
Stalin hatte zuvor am 3. Juni 1941 in einer Rundfunkansprache alle Völker der Sowjetunion zum bedingungslosen Partisanenkrieg gegen die Deutschen aufgerufen.
Fast täglich können wir in den Medien hören, daß die Wehrmacht beim Vormarsch eine Politik der „verbrannten Erde“ betrieben habe, in deren Folge das weite russische Land in schrecklichster Weise verwüstet wurde.
Abgesehen davon, daß kein Angreifer die für seinen weiteren Vormarsch unabdingbare Infrastruktur des besetzten Gebietes zerstören wird, gibt es mit Stalins Befehl Nr. 0428 vom 17. November 1941 einen Gegenbeweis.
Mit dem Ostackerprogramm baute Deutschland das zerstörte Land wieder auf.

Wortlaut
Die Stawka des Obersten Befehlshabers befiehlt:
Alle Siedlungsgebiete, an denen sich deutsche Truppen befinden, sind auf 40 bis 60 Kilometer ab der Hauptkampflinie in die Tiefe zu zerstören und in Brand zu setzen, 20 bis 30 Kilometer nach rechts und links von den Wegen. Zur Vernichtung der Siedlungspunkte im angegebenen Radius ist die Luftwaffe hinzuzuziehen, sind Artillerie- und Granatwerferfeuer großflächig zu nutzen, ebenso die Kommandos der Aufklärung, Skiläufer und Partisanen-Divisionsgruppen, die mit Brennstoffflaschen ausgerüstet sind. Die Jagkommandos sollen überwiegend aus Beutebeständen in Uniformen des deutschen Heeres und der Waffen-SS eingekleidet die Vernichtungsaktion ausführen. Das schürt den Haß auf die faschistischen Besatzer und erleichtert die Anwerbung von Partisanen im Hinterland der Faschisten. Es ist darauf zu achten, daß Überlebende zurückbleiben, die über “deutsche Greueltaten” berichten können. Zu diesem Zweck sind in jedem Regiment Jagdkommandos zu bilden in Stärke von 20 bis 30 Mann, mit der Aufgabe, Sprengung und Inbrandsetzung der Siedlungspunkte durchzuführen. Es müssen mutige Kämpfer für diese Aktionen der Vernichtung von Siedlungspunkten ausgewählt werden. Besonders jene, die hinter den deutschen Linien [in gegnerischen Uniformen] Siedlungspunkte vernichten, sind zu Ordensverleihungen vorzuschlagen. In der Bevölkerung ist zu verbreiten, daß  die Deutschen die Dörfer und Ortschaften in Brand setzen, um die Partisanen zu bestrafen.
(Archiv Serie 429, Rolle 461, Generalstab des Heeres, Abtlg. Fremde Heere Ost II H 3/70 Fr 6439568. Lagerstätte: Nationalarchiv Washington)
“Fackelmänner-Befehl” bestätigt. Russischer Sicherheitsdienst FSB veröffentlicht Stalins Order Nr. 0428

Es gehört zu den Binsenweisheiten, daß wissenschaftliche Erkennntnisse fortwährend neue Wertungen und Sichtungen erfahren. Auch geschichtliche Erkenntnisse zählen hierzu, selbst wenn der “Revisionismus”, allerdings nur in  Mitteleuropa, die denkbar größte Gegnerschaft der reaktionärsten Dogmatiker  findet.

Als wir im Frühjahr 1997 (OB 12/97) erstmals Stalins sogenannten “Fackelmänner-Befehl” veröffentlichten, konnten wir uns nur auf den Fund des im Washingtoner Nationalarchiv (unter der Archiv Serie 429, Rolle 461, Generalstab des Heeres, Abtlg. Fremde Heere Ost II H 3/70 Fr 6439568) aufbewahrten Dokuments stützen. Inzwischen aber entschloß sich der Russische Sicherhheitsdienst FSB offiziell dazu, den Befehl Stalins Nr. 0428 vom 17. November 1941 zu veröffentlichen. Der populär als “Fackelmänner-Befehl” bekanntgewordene Erlaß Stalins sah vor, daß sowjetische “Jagdkommandos” 40 bis 60 Kilometer tief in das von der Wehrmacht bereits besetzte Gebiet der damaligen Sowjetunion einzudringen hatten, um es “zu zerstören und in Brand zu setzen”. Dabei sollten “die Jagdkommandos überwiegend aus Beutebeständen in Uniformen des deutschen Heeres und der Waffen-SS eingekleidet” werden, um die von Stalin anbefohlenen “Vernichtungsaktionen ausführen” zu können.

Dies, so die Ausführungen des Befehls, “schürt den Haß auf die faschistischen Besatzer und erleichtert die Anwerbung von Partisanen im Hinterland der Faschisten. Es ist darauf zu achten, daß Überlebende zurückbleiben, die über die ,deutschen Greueltaten’ berichten können”. Der Befehl führt weiter aus, daß zu diesem Zweck in jedem Regiment “Jagdkommandos in Stärke von 20 bis 30 Mann mit der Aufgabe” zu bilden seien, “Sprengungen und Inbrandsetzungen der Siedlungspunkte durchzuführen. Es müssen mutige Kämpfer für diese kühnen Aktionen der Vernichtung von Siedlungspunkten ausgewählt werden. Besonders jene, die hinter den deutschen Linien in gegnerischen Uniformen Siedlungspunkte vernichteten, sind zu Ordensverleihungen vorzuschlagen”. Es wird damit offenkundig, daß Stalin mit diesem Befehl die Grundlage und Praxis der “Taktik der verbrannten Erde” schuf, die aus nahe liegenden Gründen immer wieder der deutschen Seite unterstellt wurde. Es ist auch nahe liegend, daß dieses verbrecherische Freischärlertum außerhalb der 1907 verabschiedeten Haager Landkriegsordnung lag und deswegen auch von deutscher Seite mit Nachdruck  bekämpft werden konnte. Das Nachrichtenmagazin “Der Spiegel” (6/2000) führt am Beispiel der auch in der DDR bei den “Jungen Pionieren” zwangsweise zu höheren Ehren gekommenen Partisanin Soja Kosmodemjanskaja aus, daß sie mit anderen Freischärlern das bei Moskau gelegene Dorf Petrischtschewo auf der Grundlage dieses Befehls in Brand steckte. Die Partisanin wurde schließlich durch sowjetischen Verrat an die Wehrmacht ausgeliefert und gehängt und später von der Sowjet-Propaganda zu einer “Heldin des großen Vaterländischen Krieges” stilisiert. Dieser nunmehr von Moskau selbst bestätigte Befehl zwingt die mit dem deutsch-sowjetischen Krieg befaßte Historikerschaft dazu, umgehend den Verlauf von kriegsrechtswidrigen Kampfhandlungen immer auch unter dem Gesichtspunkt Stalinscher Eingriffe im Sinne des “Fackelmäner-Befehls” zu beleuchten.
Selbstverständlich gehört auch hierzu, daß die aus Gründen unwahrer Behauptungen und falscher Bilder geplatzte Propaganda-Schau des Tabak-Millionärs Reemtsma diese Tatsachen zu berücksichtigen hat. Wie verlautet, dauert die wissenschaftliche Überprüfung der Antiwehrmachtsausstellung ohnehin länger als die ursprünglich geplanten drei Monate. Ein erstes Zeichen bemühter Redlichkeit?
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Stalins “Fackelmänner-Befehl” fabrizierte “deutsche Greueltaten”
Daß geschichtliche Erkenntnisse laufend ergänzt und daher auch fortwährend die daraus resultierenden Schlußfolgerungen neu formuliert werden, gehört zu den Grundkenntnissen eines jeden Wissenschaftlers aus der historischen Zunft, weshalb es auch unsinnig wäre, einen beliebigen geschichtlichen Erkenntnisstand festschreiben und etwa juristisch deckeln zu lassen.

Daß die historische Elle auch bei der Bewertung des Zweiten Weltkrieges ständig neu angelegt werden muß, ergibt sich schon aus der Tatsache, daß noch immer nicht alle Akten zur Einsicht für interessierte Wissenschaftler frei verfügbar sind. Nachdem in den ersten Jahrzehnten naturgemäß das Pendel in Richtung ausschlug, scheint es nunmehr in eine gegenläufige Phase einzutreten.

So ist unlängst auch der in Europa beispiellose Stalinsche “Fackelmänner-Befehl” in einem Washingtoner Archiv aufgetaucht, der die lange schon bekannte, von Stalin angeregte Taktik der “Verbrannten Erde” als ausdrückliche Order des “Obersten Befehlshabers” belegt. Danach waren sogenannte “Jagdkommandos” der Roten Armee gehalten, in den von der Deutschen Wehrmacht besetzten Gebieten der Sowjetunion “40 bis 60 Kilometer ab der Hauptkampflinie in die Tiefe zu zerstören und in Brand zu setzen. Damit nun aber diese barbarische Aktion keine Abscheu bei den Bewohnern der Sowjetunion erregte, sollten die ausführenden Kommandos der Roten Armee “überwiegend aus Beutebeständen in Uniformen des deutschen Heeres und der Waffen-SS eingekleidet die Vernichtungsaktion” ausführen.*

Während nun in München die sogenannte “Wehrmachtsausstellung” im Münchener Rathaus gleichsam offiziöse “Weihen” erhalten hat, steht die historische Zunft vor neuen Aufgaben, die es nun wissenschaftlich zu beantworten gilt. Die List der Geschichte ist allemal mächtiger als die perfide Rechnung jener Kreise, die mit dem dumpfen Geschmack der Mittelmäßigkeit spekulieren.

P.F.
Stalins Befehl Nr. 0428 vom 17. November 1941
Die Stawka des Obersten Befehlshabers befiehlt:
1. Alle Siedlungsgebiete, an denen sich deutsche Truppen befinden, sind auf 40 bis 60 Kilometer ab der Hauptkampflinie in die Tiefe zu zerstören und in Brand zu setzen, 20 bis 30 Kilometer nach rechts und links von den Wegen. Zur Vernichtung der Siedlungspunkte im angegebenen Radius ist die Luftwaffe hinzuzuziehen, sind Artillerie- und Granatwerferfeuer großflächig zu nutzen, ebenso die Kommandos der Aufklärung, Skiläufer und Partisanen-Divisionsgruppen, die mit Brennstoffflaschen ausgerüstet sind.

Die Jagkommandos sollen überwiegend aus Beutebeständen in Uniformen des deutschen Heeres eingekleidet die Vernichtungsaktion ausführen. Das schürt den Haß auf die faschistischen Besatzer und erleichtert die Anwerbung von Partisanen im Hinterland der Faschisten. Es ist darauf zu achten, daß Überlebende zurückbleiben, die über “deutsche Greueltaten” berichten können.

2. Zu diesem Zweck sind in jedem Regiment Jagdkommandos zu bilden in Stärke von 20 bis 30 Mann, mit der Aufgabe, Sprengung und Inbrandsetzung der Siedlungspunkte durchzuführen. Es müssen mutige Kämpfer für diese Aktionen der Vernichtung von Siedlungspunkten ausgewählt werden.

Besonders jene, die hinter den deutschen Linien in gegnerischen Uniformen* Siedlungspunkte vernichten, sind zu Ordensverleihungen vorzuschlagen. In der Bevölkerung ist zu verbreiten, daß die Deutschen die Dörfer und Ortschaften in Brand setzen, um die Partisanen zu bestrafen.

(Archiv Serie 429, Rolle 461, Generalstab des Heeres, Abtlg. Fremde Heere Ost II H 3/70 Fr 6439568. Lagerstätte: Nationalarchiv Washington)
*Hierzu gibt es einen auch schon von Baring in der FAZ besprochen Artikel von Hartmann und Zarusky/IfZ in den Vierteljahresheften für Zeitgeschichte VfZ. Die beiden Verfasser weisen nach, daß die Passage über die Benutzung deutscher Uniformen irgendwann in den echten Befehl hineingefälscht wurde.

…danke an Hans Kuhnert

Nachtrag:

Geschichte ist wichtig, es ist nicht rückwärtsgewandte Nostalgie,  wenn ich immer wieder darauf zurückkomme. Wenn die Deutschen wüßten,  was damals alles gegen sie unternommen wurde, und wie im Nachkrieg die deutsche Industrie zerstört, die Menschen in  Millionenzahl umgebracht und durch fabrizierte Meldungen über Greueltaten ihre Seele gemordet wurde, wir hätten noch heute abend Revolution. (Kü.-)

 

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Gruß

Der Honigmann

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Michael Grandt

Ein erschütternder Dokumentarfilm zeigt, dass die kommunistischen Massenverbrecher den Nationalsozialisten in nichts nachstanden und thematisiert zudem die Mitschuld der Sowjets am Ausbruch des Zweiten Weltkrieges. Ein Tabubruch in Deutschland.

Der preisgekrönte Film des lettischen Regisseurs Edvīns Šnore thematisiert eindrucksvoll, dass die millionenfachen Massenmorde in der Sowjetunion aus der kommunistischen Ideologie resultierten. Die Dokumentation entstand bereits im Jahr 2008 und hat in vielen europäischen Ländern heftige Kontroversen ausgelöst.

[….]

So etwas gilt in Deutschland als Tabu, als politisch nicht korrekt, als »rechtsextrem«. Das »Alleinschuld-Dogma« muss auf Biegen und Brechen aufrechterhalten werden. Dass Nationalsozialismus und Kommunismus/Stalinismus in ihrer Zielsetzung, Methodik und Auswirkungen als Terrorsysteme vergleichbar waren, will man in Deutschland nicht hören und nicht wahrhaben. Die »Schuld der Nachgeborenen« gilt nur für das deutsche »Tätervolk«, aber natürlich nicht für das Russische. Deshalb wurde der Film hierzulande auch ignoriert, denn es kann nicht sein, was nicht sein darf – und das, obwohl »The Sovjet Story« 2008 im EU-Parlament uraufgeführt wurde.

[….]

Doch Stalin und Konsorten planten einen weiteren Massenmord, der später »Der große Hunger« genannt wurde: In den Jahren 1932 und 1933 raubten kommunistische Einheiten den Bauern massenweise Getreide und Saatgut und verkauften es zu Dumpingpreisen in ganz Europa. Die Ernten blieben aus. Besonders schlimm traf es die Ukrainer. Sieben Millionen Menschen, darunter viele Kinder, verhungerten, während die Welt tatenlos zusah.

Doch damit war Stalins »Todeshunger« noch nicht gestillt. In den Jahren 1937 und 1938 kam es zu den »Großen Säuberungen«, einem Höhepunkt des kommunistischem Massenterrors: Der sowjetische Führer ließ 1,5 Millionen Menschen verhaften, rund 750.000 von ihnen kamen in Gefängnissen, bei Erschießungen, Folterungen und in Konzentrationslagern (Gulags) um.

Jetzt erst konnte sich der »große« Stalin nach außen wenden. Der Pakt mit Hitler-Deutschland vom 23. August 1939, indem Polen in zwei Interessenzonen aufgeteilt wurde, markiert für politisch nicht korrekte Historiker den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges. Aber Stalin war klug, er ließ Hitler ZUERST in Polen einmarschieren, damit er ihm später die Schuld am Krieg zuschieben konnte. Diesen »Stalin-Trick« haben Mainstreamhistoriker bis heute nicht durchschaut und doch operierte die Rote Armee Seite an Seite mit der deutschen Wehrmacht. Im Wald von Katyn erschossen Einheiten des sowjetischen Innenministeriums NKWD im Frühjahr 1940 über 20.000 polnische Offiziere (andere Quellen geben 30.000 an). Dieser Massenmord sollte später den Nazis untergeschoben werden. Erst im Jahr 1990 gestand die russische Regierung ihre Schuld ein.

[….]

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/michael-grandt/-the-sovjet-story-.html

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Gruß

Der Honigmann

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Oder Selektive Empfindlichkeiten auf Russisch und Deutsch. Und die Gretchen-Frage dabei lautet: Anti-Semitisch oder Pro-Semitisch (natürlich das betrifft nicht 150 Millionen Semiten, der arabischer Herkunft)? Es ist ganz merkwürdig, dass der 3. Vierzeiler des Gedichts der Trotzki-Kousine die Juden zwischen New York und Wladiwostok so polarisiert. Aber diesmal hat auch „die Welt“ genial daneben getan. Es ist lustig, dass nicht alles unter: was richtig und falsch ist, passt.

Es gab einmal einen „Welt“- Artikel zum Thema: „Endlösung ohne Vergasung“ (Die Welt, 26.07.2009) über die letzten Jahre der Stalin-Regierung in der „UdSSR“. Das Interessante daran war, dass von den sowjetischen Intellektuellen (fast 99 % KP-Mitglieder ohne „Migrationshintergrund“ waren. Sollte man heute ihre „nationale Herkunft“ politisch korrekt definieren, dann kommt man zu dem Resultat, dass sie jüdischer Abstammung waren. Aligers eigenartigen, während der stalinschen Endlösungsfälle 1948-1953 geschriebenen Gedichte sind wegen ihrer Schwarz-Weiß Darstellung schwer einzuordnen; man fragt sich, ob das nun gegen die Juden (also „Anti-semitisch“ oder doch etwas judenfreundlich (also „Philo-semitisch“) gemeint ist.

In Russland benutzt man seit Alexander Puschkin (1799-1837 nicht das Wort „еврей“ (Jude, sondern „жид“ (Saujude und seitdem sind Presse und Literatur im demokratischen Russland ist voll davon.

1952 hat die jüdisch-sowjetische Dichterin Margarita Aliger (1915-1992 Kusine von Leo Trotzki), während einer der heftigsten Pogromkampagne gegen die Juden sog. Fall der Ärzte (die angeblich den Stalin vergiften wollten) folgende Verse geschrieben:

„Beликoe Cлово“ [Welikoje Slowo]
Margarita Aliger „Das Große Wort“ (auf Deutsch

Auf ihre Frage kann ich nicht antworten,
doch sage eins: wir haben immer Pech
Wir haben Schuld, dass wir nur Juden sind,
wir haben Schuld, dass wir nur kluger sind.

На ваш вопрос ответить не умея,
скажу одно: нам беды суждены.
Мы виноваты в том, что мы евреи,
Мы виноваты в том, что мы умны,

Wir haben Schuld, dass unsre Kinder
nach Wissen und Weisheit streben,
Und wir überall zerstreut sind
und keine Heimat haben.

Мы виноваты в том, что наши дети
cтремятся к знанью, к мудрости святой,
И в том, что мы рассеяны на свете
И не имеем родины одной.

WIR HEULEN OFT UND STÖHNEN,
DOCH UNSER VOLK TROTZ FEUER BLEIBT SAUBER
ES NICHT UMSONST, DASS DAS WORT „GYDE“ FÜR IMMER IST SYNONYM
DES GROßEN STOLZEN WORTES „KOMMUNIST“

МЫ ЧАСТО ПЛАЧЕМ, СЛИШКОМ ЧАСТО СТОНЕМ,
НО НАШ НАРОД, ОГОНЬ ПРОШЕДШИЙ, ЧИСТ.
НЕДАРОМ СЛОВО „ЖИД“ ВСЕГДА СИНОНИМ
C ВЕЛИКИМ, ГОРДЫМ СЛОВОМ „КОММУНИСТ“.

Es nicht umsonst uns alle hassen
und vor allem seellosen Bestien
SS hat alle Juden und Kommunisten
wie Vieh in Majdanek geschlachtet.

Недаром нас, как самых ненавистных,
Звериные, подлейшие душой
Эсэсовцы жидов и коммунистов
В Майданек угоняли на убой.

Dieses Gedichtes bedienen sich gern sowohl Judophylen als auch Judophoben. Aus welcher Sicht es die Redaktion „Die Welt“ als so ein tolles Gedicht bewertet hat, ist mir rätselhaft. Die Diskussion hieß: „Endlösung ohne Vergasung“. Aber inzwischen kam es zum einem ideologischem Vertigo (Kopfdrehen). Wovon war nochmal die Rede, von den Juden oder dem Kommunismus?

Warum das Wort „Autobahn“ naziverdächtig ist, wissen wir schon nach dem Tribunal in Hamburg, im Studio von Johannes Baptist Kerner, aber weshalb das Wort „Kommunismus“ auch verdächtig sein sollte, das ist eine neue Entdeckung der Zeitung „Die Welt“, welche 1978 meinen Artikel, den ich aus dem GULAG geschmuggelt habe, damals ohne Zensur veröffentlicht hat. Nun warf mir die Redaktion „anti-semitische“ Propaganda vor. Nach meiner Demarche hat die Zeitung doch das Gedicht veröffentlicht, aber nach einer Redaktionssitzung hat es wieder gelöscht.

Margarita Aliger, war eine „linientreue Kommunistin“ und leitete sogar das sog. Büro von LITO (Diese „Literarische Vereinigung“, steht für den Begriff „Hauptzensuramt“ in damaligen „Leningrad“, unter welchem die offizielle Zensurabteilung vom Politbüro des ZK der WKP / b/ (also seit 1959 ohne Buchstabe „ b“ – Bolschewiki geschrieben wird agierte.

Josef Stalin hatte befohlen, dieses Weib sofort aufzuspüren und als „Volksfeindin“ zu erschießen. Aber das schlaue Weib saß im… Politbüro und frenetisch dem Stalins Befehl applaudierte. Auf den Straßen von Moskau herrschte Pogromstimmung und Tausende jüdische Ärzte wurden in Schutzhaft genommen, weil Berija, Kaganowitsch und Aliger gegen der Pogrome waren, zwar nicht direkt aber besorgt um den Kollaps der medizinischen Versorgung im Lande und zwar für die Funktionäre.

Das schlaue Weib benutzte das Pseudonym „Koschka“ (also die Katze). Kurz vor der Verhaftung (1954) Laurentij Berijas hat man wohl die Katze ausfindig gemacht, aber die Verhaftung von Aliger hat nicht statt gefunden. Nikita Chruschtschow hat den Marschall Michail Schukow beauftragt Berija zu erschießen, was der mit Vergnügung auch tat.

So wurde Trotzkis Kusine von der „Volksfeindin“ zur „Volksheldin“. Auch nach dem Tod von Aliger in der „UdSSR“ und in der Russischen Föderation kommt es nicht zu Ruhe. Leonid Breschnew sagte, dass das „eine der entsetzlichen Provokation in der Geschichte“ war, dagegen fand Boris Jelzin (1991 die Geschichte mit „Das Große Wort“ amüsant, „Gott sei Dank, aber ist sie nicht mehr aktuell“.

Eine ganz andere Meinung hat „Die Welt“, die den Reim „Jude“, das „Synonym“ des großen stolzen Wortes „Kommunismus“ eindeutig als „antisemitisch“ abqualifiziert.

Rein theoretisch bedeute das, dass „Die Welt“ damals schon nichts dagegen gehabt hätte, das schlaue jüdische Weib wegen des „Anti-Semitismus“ zu erschießen, aber mindestens aus der LITO raus zu schmeißen bzw. das Gedicht zu löschen. Aber der Spruch: habent sua fata libelli – der Römer ist in diesem Kontext gar nicht so anachronistisch auch heute noch zutreffend, wie „Die Welt“ es sich wünscht.

Quellen:
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2003/0111/magazinmagazinmagazin/0325/index.html
http://lj.rossia.org/users/dima_l/6740.html?mode=reply
http://srn.rusidea.org/ftp/srn_mo/info_srn_mo_85.doc
http://www.tartaria.ru/dikobr72.html
http://www.ras.ru/FStorage/download.aspx?Id=dc8c3f20-ae1f-42a4-94bb-977541d44c4a
(WESTNIK, Akademie der Wissenschaften der Russische Föderation (1993, Nr. 63 / 2)

Jurij Below

http://www.news4press.com/DAS-SCHLAUE-WEIB-VOM-POLITB%C3%83%C5%93RO-_543237.html

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Gruß

Der Honigmann

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