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i-phoneDas iPhone feiert sein zehnjähriges Jubiläum, Smartphones sind aus dem Leben gar nicht mehr wegzudenken. Aber man vergisst darüber leicht die schädlichen Auswirkungen neuer Technologien. Und die sind Studien zufolge vor allem für Heranwachsende fatal.

Seit 10 Jahren gibt es nun schon das iPhone – für ein Gerät gar keine schlechte Dauer, ein rundes Jubiläum. Aber das iPhone wurde auf den Markt geworfen, ohne dass sich jemand Gedanken darüber gemacht hätte, welche Auswirkungen seine Nutzung für Menschen haben könnte. Die Folgen werden nachträglich festgestellt. In einem Sputnik-Interview mit Valentin Raskatov äußerte sich der Psychiater Prof. Manfred Spitzer vom Universitäts-klinikum Ulm zu den negativen Auswirkungen solcher Geräte wie iPhone und iPad und dem ständigen Aufenthalt in den Social Media.
„Das iPhone hat nicht zufällig den Siegeszug um die Welt angetreten – und zwar so schnell wie keine andere technische Neuerung jemals“, betont Prof. Spitzer. „Es passt nämlich wie der Topf auf den Deckel auf bestimmte menschliche Verhaltensweisen. Menschen sind – um es mal salopp zu sagen – Informationsjunkies, die sind neugierig und zwar vor allem im sozialen Bereich. Das liegt daran, dass jemand, der vor 100.000 Jahren nicht wusste, „wer mit wem, warum und wieso“, dass der sowieso keine Nachkommen hatte und von dem stammen wir also nicht ab. Deswegen interessiert uns das Soziale bis zu einem Grad, der jetzt die ganze Sache pervertiert hat: Wenn mir 150 Freunde täglich schicken, dass sie gerade Gummibärchen essen oder dergleichen, dann ist es natürlich völlig irrelevant und lenkt uns ab. Das ist das Hauptproblem, diese permanente Ablenkung, mit der Erwachsene vielleicht noch halbwegs umgehen können, indem sie sagen: Ich schalt jetzt das Ding ab oder lege es weg, weil ich mich konzentrieren muss.“
Zu einem großen Problem werden solche Technologien nach Spitzer vor allem bei jungen Menschen. „Im Gegensatz zu Erwachsenen fehlt Schülern oder jungen Menschen noch die Gehirnstruktur, die ein Ziel vorgibt und anderes ausblendet, um unabgelenkt arbeiten zu können. Die ist noch gar nicht ausgebildet. Die reift gerade heran und zwar dadurch, dass man sie benutzt, genauso wie unsere Beinmuskeln dadurch besser werden, dass wir laufen und sie benutzen. Wenn wir es aber gar nicht mehr schaffen, selber ein Ziel zu formulieren, weil wir auf unser iPhone nur noch re-agieren; und wenn wir Ziele nicht mehr durchziehen können, weil wir dauernd dabei gestört werden; dann kann diese Funktion sich nicht mehr ausbilden. Man nennt diese Funktion Willensbildung oder exekutive Kontrolle und wir wissen von ihr, dass sie mithin das Wichtigste ist, was ein Mensch lernen kann. Sie ist für Einkommen, Lebensglück, Gesundheit, Lebenslänge extrem wichtig, wichtiger als der IQ. Das kann sich nicht mehr richtig entwickeln. Und das sind natürlich heftige Nebeneffekte.“
Wozu so eine fehlgeleitete Willensbildung führen kann, zeigt ein Beispiel Spitzers deutlich: „Ein Kind steht vor dem Aquarium und macht die Hände auf und wundert sich, dass der Fisch nicht größer wird – solche Sachen hat man mittlerweile erlebt und das ist natürlich nicht gut. Solche Kinder sind ja nicht besonders schlau, sondern unendlich verarmt. Denn es ist eine einzige Bewegung, von der man dann vermeintlich weiß, dass sie größer und kleiner machen bedeutet. Aber das tut sie ja nicht. Nur in der Interaktion mit diesem einen Werkzeug tut sie das und ob es in 20 Jahren das wichtigste unserer Werkzeuge sein wird, kann man heute mit Fug und Recht bezweifeln.“
Bestimmte Formen der Smartphone-Nutzung sind aber nicht nur für die Entwicklung schädlich, sie sind sogar als eine wirkliche Sucht anzusehen. „Sucht ist niemals die Menge der konsumierten Substanz oder die zeitliche Erstreckung des entsprechenden Verhaltens“, erklärt Spitzer. „Die Frage der Sucht ist: Kann ich es einfach noch sein lassen, ohne dass ich depressiv, aggressiv oder angespannt werde oder Angst bekomme? Wie oft mache ich das Verhalten spontan, ohne dazu einen besonderen Anlass zu haben? Jugendliche schauen auf ihre Smartphone 150-250 Mal. Das ist auf jeden Fall schon eine Vorform der Sucht. Nehmen wir ein Extrembeispiel: In Südkorea beträgt die Häufigkeit der Smartphonesüchtigen im Alter von 10 bis 19 31 Prozent. Und wir sind auf dem Weg dahin. Vor zehn Jahren lagen Internet- und Computersüchtige bei uns bei ein-zwei Prozent. Der Wert der Süchtigen nach Smartphones liegt auch hierzulande schon bei acht Prozent.“
Und es gibt auch bei dieser Sucht die typischen Folgen des Konsums. „Wir haben hier ganz klare Nebenwirkungen: Ängste, Depressionen – je mehr Sie ihr Smartphone nutzen, desto depressiver werden Sie – bis hin zu Aufmerksamkeitsstörungen. Und dann der ganze körperliche Bereich: Wir haben smartphonebedingte Kurzsichtigkeit bis hin zu hohem Blutdruck – wenn Sie mit dem Smartphone ins Internet gehen, dann ist die Chance, dass Ihr Blutdruck steigt erhöht. Bei 25 Stunden die Woche ist er doppelt so hoch wie bei ein paar Stunden“, so Spitzer.
„Wir haben noch nicht gelernt mit diesem neuen Medium umzugehen“, erklärt Prof. Spitzer unseren aktuellen Umgang mit den Geräten. „Jede technische Neuerung fordert uns Menschen heraus. Einerseits erfinden wir die, andererseits fällt uns das irgendwann auf die Füße. Als die Röntgenstrahlen erfunden waren, haben sich die Leute auf Parties gegenseitig geröngt, bis dann klar war, wie furchtbar das ist.“
Er gibt sich aber, was die Zukunft betrifft zuversichtlich: „Ich gehe davon aus, dass wir auch lernen werden, ab welchem Jahr die Exposition von Smartphones sinnvoll ist. Dass zum Beispiel in Deutschland die Zwei- bis Vierjährigen im Durchschnitt schon zwei Stunden täglich ein Smartphone nutzen – das kann nicht gut sein und wir sollten das massiv eindämmen. Das ist nämlich nicht „Vorbereiten auf die Arbeitswelt“, wie es uns immer verkauft wird, sondern das ist süchtig machen. Abgesehen davon lernen die, wenn sie über eine Oberfläche wischen, nicht, mit der Welt umzugehen. Die lernen etwas, was sie im Moment noch nicht brauchen können. Und so eine spiegelglatte Oberfläche mit immer der gleichen Handbewegung keine Erziehung für unser taktiles oder unser senso-motorisches System, sondern im Gegenteil: eine Verdummung, weil ich eine Tasse anders anfassen muss als einen Griffel oder einen Löffel und genau das muss ich lernen, indem ich Umgang mit den realen Dingen habe. Genau deswegen müssen Lernprozesse in der frühen Kindheit stattfinden, damit das Denken später darauf aufbauen kann. Wenn einem mal klar ist, dass die Menge an Fingerspielen im Kindergartenalter mit der Fähigkeit für Mathematik mit Zwanzig zusammenhängt, dann wird klar, dass ich im Kindergarten Fingerspiele machen muss und nicht iPads bedienen darf.“
Mehr: https://de.sputniknews.com/panorama/20170110314068110-zehn-jahre-iphone/
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Gruß an die Warner
Der Honigmann
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JETZT ERST RECHT!!!!! Mein Kanal Frubi Lurgyl, mit über 9000 Abos und über 3 Millionen Aufrufen, wurde gelöscht!!! So viel zum Thema Meinungsfreiheit in…..

Taryn Crysta

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Gruß an die Trotzigen

Der Honigmann

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…BABS-I-Komplexsystem = FIREWALL des GEISTES/HIRNS….“ET“

Der menschliche Geist, das Hirn, braucht einen SCHUTZSCHIRM, eine FIREWALL = BABS-I-Komplexsystem in vielen Varianten, von aktiv bis inaktiv aber immer hexagonal-antigravitativEgon

bg_schlaganfall01Wer das HIRN der MENSCHEN besitzt, besitzt den MENSCHEN, also ist der geistige Sklave der DIGITALISIERUNG & SMARTISIERUNG  !!   PROFIT & MANIPULATION  gehen vor GESUNDHEIT , das ist sehr verwerflich, ist aber ein PROBLEM der “ herrschenden GESELLSCHAFTSFORM “ ….Es besteht extremer BEDARF  zum SCHUTZE der HIRNE und zur THERAPIERUNG von Schäden durch diese Technologien hervorgerufen, das BABS-I-Komplexsystem  ist allen vorhandenen Systemen um Längen und WISSENSSTAND voraus…..

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SEHR WICHTIG, bitte als KOPIE speichern „ET“

https://techseite.wordpress.com/2016/07/30/bleibende-hirnschaeden-dank-smartphones-aber-therapierbarkeit-von-hirnschaeden-durch-emp-waffen-weltneuheit-babs-i-spezial-et/

STRESS-PATENT  !!

http://www.patent-de.com/20051229/DE102005027905A1.html

Patent zur Therapierung von Schäden im ZNS..Demenz,Alzheimer EMF-verursachte Schäden !!

https://www.google.com/patents/WO2008145095A2?cl=de

https://techseite.wordpress.com/2016/08/05/krebs-bei-anruf-krebs-stoerung-der-zellinformation-krebsentstehung-durch-falsche-steuerung-der-endokrinologischen-systeme-babs-i-komplexsystem/

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Digitalisierung belastet: Immer vernetzt – Der Acht-Stunden-Tag funktioniert nicht mehr (Video)

http://i0.wp.com/www.pravda-tv.com/wp-content/uploads/2016/09/titelbild-10.jpg?w=640

Der zunehmende Einsatz digitaler Technik bringt aus Sicht des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) für die Beschäftigten nicht automatisch bessere Arbeitsbedingungen. Im Gegenteil.

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BABS-I = Biophysical Anti-Brain Manipulation

System-Integration

Von den Arbeitnehmern, die in hohem oder sehr hohem Maß digitalisiert arbeiten, geben 46 Prozent an, dass ihre Arbeitsbelastung dadurch größer geworden ist. 45 Prozent sehen keine Veränderung und lediglich 9 Prozent fühlen sich durch die Digitalisierung entlastet. Die Zahlen seien erste Ergebnisse aus der repräsentativen Beschäftigtenbefragung zum DGB-Index „Gute Arbeit 2016“ mit Schwerpunkt „Digitalisierung der Arbeitswelt“.Mindcontrol_2 cluster_80mm Babs-i_03

„In der Debatte um „Arbeiten 4.0“ wird meist der Eindruck erweckt, als wären die Chancen und Risiken der Digitalisierung der Arbeitswelt gleich verteilt“, sagt DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach. „Die aktuelle Befragung zeigt allerdings, dass digitales Arbeiten bislang für fast die Hälfte der Beschäftigten dazu führt, dass die Belastungen steigen.“ Die höheren Belastungen seien „eine Folge der Entgrenzung und Verlängerung der Arbeitszeiten, der permanenten Erreichbarkeit und der Arbeitsverdichtung“.http://i0.wp.com/kopp-medien.websale.net/knv/normal/17/24/34475362z.jpg?resize=216%2C306

Buntenbach verwies dabei auf ähnliche Ergebnisse einer Umfrage des Bundesarbeitsministeriums vom Januar, nach der zwei Drittel der Beschäftigten eine Intensivierung der Arbeit durch technologische Neuerung beklagen. Das Haus von Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) führt bereits seit vergangenem Jahr einen Dialog „Arbeiten 4.0“. Mit einem „Grünbuch“ sollte eine Diskussion darüber in Gang gesetzt werden, „wie wir arbeiten wollen und welche Gestaltungschancen es für Unternehmen, Beschäftigte, Sozialpartner und Politik gibt“. Der Dialog soll Ende 2016 mit einem „Weißbuch Arbeiten 4.0“ abgeschlossen werden (Sklaven ohne Ketten: Arbeitshetze 4.0).http://i1.wp.com/kopp-medien.websale.net/knv/normal/d1/5a/46058165z.jpg?resize=201%2C306

Buntenbach unterstrich: „Die Digitalisierung führt also nicht im Selbstlauf zu Entlastungen. Es braucht einen politischen Gestaltungsrahmen, damit der Trend, nach dem sich Arbeit zum Stressfaktor Nummer Eins entwickelt hat, gedreht werden kann und durch die Digitalisierung nicht auch noch verstärkt wird. Es ist deshalb notwendig, dass die neuen Freiheiten durch Tablet und Smartphone ermöglicht, aber auch ausreichend abgesichert werden.“

Insbesondere neue Arbeitsformen wie mobiles Arbeiten und Home Office müssten politisch gestaltet werden, um – in der Regel unbezahlte – Überstunden und Stress zu vermeiden, mahnte Buntenbach. Im Rahmen des Dialoges des Arbeitsministeriums sollen auch Fragen flexiblerer Arbeitszeiten erörtert werden. Der übliche strukturierte Acht-Stunden-Tag funktioniere nicht mehr in allen Branchen, heißt es dort (Militärische Forschung: Gefahr durch Smartphone und WLAN seit 40 Jahren bekannt).http://i2.wp.com/kopp-medien.websale.net/vlb/normal/ca/82/9783836805971.jpg?resize=279%2C279

Immer vernetzt: Wenn das Gehirn überfordert isthttp://i0.wp.com/kopp-medien.websale.net/knv/normal/3b/dd/39621761z.jpg?resize=201%2C285

Smartphones, Computer, Tablets digitale Geräte durchdringen heute alle Lebensbereiche des modernen Menschen. Diese permanente Informationsüberflutung gilt besonders in der Arbeitswelt als ein Auslöser für mentale Erschöpfung und Stress (Wie Smartphones unserer Gesundheit und Kommunikation schaden).

Basierend auf unterschiedlichen Untersuchungen beleuchtet der Dokumentarfilm die Risiken der digitalen Vernetzung.

Die Hälfte der Weltbevölkerung surft heute im Internet, täglich tauschen wir über digitale Geräte riesige Datenmengen aus. E-Mails, Blogs und soziale Netzwerke – sie alle beanspruchen ständig unsere Aufmerksamkeit und sind längst fester Bestandteil unseres täglichen Privat- und Berufslebens (Profit statt Gesundheit: Mobilfunk – wie WHO, die Regierung und Industrie uns betrügen!).

Doch erst seit kurzem existieren wissenschaftliche Untersuchungen zu digitalem Stress. Eine sehr umfangreiche Studie mit Studenten der Generation Y belegt, dass die Aufmerksamkeitsspanne vor dem Computerbildschirm auf etwa 45 Sekunden gesunken ist. Laut einem Forschungsergebnis aus dem Jahr 2004 lag die durchschnittliche Konzentrationsdauer der Computernutzer damals noch bei drei Minuten.

Kaum einer kann sich der Informationsflut entziehen – mobile Geräte sorgen für ständigen Kontakt mit Familie, Freunden, Kollegen und Netzwerken auf der ganzen Welt.

Doch diese ständige Erreichbarkeit und die Reizüberflutung sind Auslöser für Konzentrationsstörungen und mentale Erschöpfungszustände – in den schlimmsten Fällen verursachen sie sogar Depressionen und Burnouts (Smartphone, WLAN & Co.: Das Strahlungskartell (Video)).

Wie beeinflusst dieser endlose Informationsstrom die Psyche? Sind den kognitiven Fähigkeiten des Gehirns Grenzen gesetzt? Sollte sich der moderne Mensch an die neue Realität anpassen – oder häufiger auf das Recht pochen, offline zu sein?

In dem Dokumentarfilm erklären unter anderem Neurowissenschaftler, Psychologen und Unternehmer die Auswirkungen der digitalen Informationsflut auf das menschliche Gehirn.

Sie erzählen von ihren Erfahrungen und diskutieren die neuesten Erkenntnisse über kognitive Fähigkeiten, die Aufnahme- und Anpassungsfähigkeit des Gehirns und die Auswirkungen der zunehmenden Digitalisierung auf den Menschen in der Arbeitswelt.

Link zu der arte-Dokumentation:

http://tinyurl.com/hj5xnnk

Literatur:

Gesund ohne E-Smog: Neue Strategien zum Schutz vor der lautlosen Gefahr von Donna Fisher

Mobilfunk die verkaufte Gesundheit: Von technischer Information zur biologischen Desinformation. Warum Handys krank machen von Hans Ch Scheiner

Schmutzige Elektrizität: Die Gesundheitsrisiken der globalen Elektrifizierung von Samuel Milham

Warum Ihr Handy nicht Ihr Wecker sein sollte: Effektive Möglichkeiten, sich vor Elektrosmog zu schützen von Ann Louise Gittleman

Quellen: PublicDomain/epochtimes.de am 04.09.2016

Weitere Artikel:

Sklaven ohne Ketten: Arbeitshetze 4.0

Wie Smartphones unserer Gesundheit und Kommunikation schaden

Thank You For Calling: Globaler Feldversuch Mobilfunk (Video)

Militärische Forschung: Gefahr durch Smartphone und WLAN seit 40 Jahren bekannt

Mobilfunk: Bei Anruf Tumor! Leugnung der Industrie (Video)

Profit statt Gesundheit: Mobilfunk – wie WHO, die Regierung und Industrie uns betrügen!

20 000 WLAN-Hotspots: Wer stoppt die Wahnsinnigen? (Videos)

Smartphone, WLAN & Co.: Das Strahlungskartell (Video)

                                                                           WACHT auf und SCHÜTZT EUCH !!

SCHÜTZT EUCH vor derartigem UNGEIST, das wird erst noch bitterer !!

SCHÜTZT EUCH !!

“Der letzte Meter gehört dem INDIVIDUUM ! ”

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BABS-I = Biophysical Anti-Brain Manipulation

System-Integration

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Für die,die mit gesundem VERSTAND diese kommende Zeit überleben wollen, sollte das

BABS-I-Komplexsystem

zur PFLICHT gehören  !!

LG, der Schöpfung verpflichtet, “ET”

mailto:etech-48@gmx.de

https://techseite.wordpress.com/2016/09/07/die-strahlende-krankheit-der-strahlend-schleichende-tod-digitalisierung-smartisierung-zerstoeren-geistemotionen-ethik-babs-i-komplexsystem-firewall-des-geisteshirns-et/

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Gruß an die, die den Wahnsinn nicht mitmachen

Der Honigmann

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SCHÜTZ Eure HIRNE, BABS-I-Komplexsystem !!!!!

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BABS-I = Biophysical Anti-Brain Manipulation

System-Integration   

 

WICHTIG :

https://techseite.wordpress.com/2014/01/26/babs-i-ubersicht-patente/

http://www.google.com/patents/DE202010012057U1?cl=de&hl=de

Mysteriöse Wolken über „Weltmaschine“ CERN

https://i0.wp.com/images02.wetter.at/cernh-6.jpg/consoleMadonnaNoStretch2/241.486.341

http://www.wetter.at/wetter/welt-wetter/Mysterioese-Wolken-ueber-Weltmaschine-CERN/241480896

Verschwörungstheoretiker glauben an Zusammenhang mit neuem Experiment.

Fotos dramatischer Wolkenformationen, die vor wenigen Tagen angeblich direkt über dem europäischen Kernforschungszentrum CERN in Genf zu sehen waren, sorgen nun für wilde Verschwörungstheorien im Netz. Die Bilder sollen am 24. Juni aufgenommen worden sein – just an dem Tag, an dem laut Zeitplan im LHC-Teilchenbeschleuniger das neue „Awake“-Experiment begonnen haben soll.

http://de.sputniknews.com/panorama/20160703/311101453/schweiz-himmel-andere-dimension.html

Der Large Hadron Collider

Schweizer Himmel “brennt”: Collider erschreckt Europa mit „Tor in andere Dimension“

Fotos angeblich nicht bearbeitet
In einem Youtube-Video behaupten die mit Verschwörungstheorien bestens vertrauten Macher des Kanals „Freedom Fighter Times“, dass die Fotos echt seien und nicht bearbeitet wurden. Blitze seien nur innerhalb der Wolken über dem Genfer See aufgetreten – für die Video-Macher ein Hinweis darauf, dass dieser „Ball massiver Energie“ mit dem Experiment im Teilchenbeschleuniger zu tun gehabt hätte. Möglicherweise, so spekulieren die Filmer, arbeite man am CERN an einem „Portal in eine andere Dimension“.

Die wilden Verschörungstheorien nähren sich auch aus der Tatsache, dass am CERN Experimente zum Klima durchgeführt werden, etwa „CLOUD“ (Cosmics Leaving Outdoor Droplets), bei denen die Verbindungen zwischen kosmischer Strahlung und Wolkenformationen erforscht werden.

 

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Teilchenbeschleuniger Large Hadron Collider (LHC) am CERN in Genf; Foto: CERN

 

Riesige „Weltmaschine“ unter der Erde
Beim CERN handelt es sich um das größte Labor für Teilchenphysik der Welt. Darin arbeiten Wissenschafter aus mehr als hundert Ländern, die an der Suche nach den Bausteinen des Universums beteiligt sind. Derzeit tragen 20 europäische Mitgliedstaaten den CERN, der direkt rund 2.500 Menschen beschäftigt.

Große Energie
Der Large Hadron Collider (Großer Hadronen-Speicherring, LHC) ist das Herzstück der CERN-Anlage, 27 Kilometer lang und liegt bis zu 150 Meter unter der Erde. In ihm lassen Wissenschafter seit mehreren Jahren in unterschiedlichen Experimenten Protonen fast mit Lichtgeschwindigkeit mit bisher unerreichter Wucht aufeinanderprallen. Dabei entstehen Energien, wie sie Sekundenbruchteile nach dem Urknall geherrscht haben. Aus den extrem aufwendigen Analysen solcher Kollisionen lassen sich mit Glück und Ausdauer grundlegende Erkenntnisse über die Zusammensetzung der Materie und des Universums gewinnen.

Als größter Erfolg der Grundlagenforscher bisher gilt der experimentelle Nachweis des Higgs-Teilchens im Jahr 2012 – es war der letzte noch fehlende Baustein im Standardmodell der Physik. Künftig wollen die Wissenschafter sich vor allem mit der dunklen Materie und dunklen Energie befassen, die 96 Prozent des Weltalls einnehmen und bisher noch nicht nachgewiesen wurden.

PLASMAENTLADUNGEN von Milliarden Watt in die IONOSPHÄRE/STRATOSPHÄRE, nur, CERN geht mindestens 2 SCHRITTE weiter, sie spielen GOTT…!!!

Das wird trotz aller Bemäntelungen sehr,sehr böse werden, denn wer wird kommen ?  Es ist defakto kein Tor zur anderen Dimension,doch es ist die ÖFFNUNG der PANDORA : HÖLLENFÜRST  hat es so viel einfacher….GNADE uns GOTT 

SCHÜTZT EURE HIRNE  !!

Arno 090103 hier 011

 Video im Original ansehen :

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WACHT auf und SCHÜTZT EUCH !!

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BABS-I = Biophysical Anti-Brain Manipulation

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Für die, die mit gesundem VERSTAND diese kommende Zeit überleben wollen, sollte das

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https://techseite.wordpress.com/2016/07/04/eilt-wichtig-mysterioese-wolken-ueber-weltmaschine-cern-oeffnen-der-buechse-der-pandora-schuetz-eure-hirne-babs-i-komplexsystem/

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Gruß an die Widersacher

Der Honigmann

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titelbild-handy

Das Ergebnis der NTP-Studie: Mobilfunkstrahlung kann zu Tumoren führen. Die US-Studie des National Toxicology Program (NTP) wird einen Klärungsprozess herbeiführen, auch in der Gesundheitspolitik.

 Die Industrie schweigt bisher dazu. Doch sie wird das nicht auf sich sitzen lassen. Schon beginnt das Anzweifeln und Zerreden dieses Studienergebnisses, um eine Aufklärungspolitik der staatlichen Behörden zu verhindern. Es geht um ein weltweites Milliardengeschäft. In den USA lässt die Industrie über die Medien Zweifel an der NTP-Studie streuen.

Ron Melnick, der die NTP-Studie konzipierte, sah sich veranlasst, zu den acht wichtigsten Verharmlosungen und Verfälschungen der Studienergebnisse durch die New York Times Stellung zu beziehen (1). Prof. Joel M. Moskowitz, Ph.D. Direktor des Center for Family & Community Health School of Public Health University of California, Berkeley, nimmt zu den bereits aufgetauchten Lobbyisten-Argumenten in einer Tabelle Stellung (Achtung Smombie!: Smartphones schädigen Gehirn – Giftstoffe durchdringen Blut-Hirn-Schranke (Videos)).

Wir haben die Tabelle für Sie übersetzt (auch abrufbar als PDF unter Downloads mit den Verlinkungen):

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NTP Ergebnis – eine Überraschung?

Einige Zeitungen schreiben jetzt, im Gegensatz zur bisherigen Studienlage hätte die NTP-Studie erstmals ein Krebsrisiko nachgewiesen. Das ist purer Unsinn. Die Studie bestätigt und rundet das Bild der Forschungsergebnisse der letzten Jahre ab.

Die NTP-Studie weist nach, dass durch die Strahlung zwei Krebsarten (Schwannom, Gliom) und bei einer zusätzlichen Anzahl von Ratten präkanzerogene Zellverän­de­rungen (Hyperplasie von Gliazellen) ausgelöst werden. Die epidemiologischen  Untersuchungen von Prof. Hardell (Schweden) fanden bereits bei genau diesen Krebsarten strahlungsbedingte Anstiege, aus in-Vitro (Versuche in Zellkulturen) und in-Vivo Studien (Tierstudien) liegen über 80 Ergebnisse vor, die eine Gentoxizität und DNA-Strangbrüche, also eine Vorstufe von Krebs, nachweisen, vielfach ausgelöst durch den Wirkmechanismus oxidativer Zellstress (»Klare Beweise«: Smartphone – Strahlung verursacht Hirntumore (Video)).

Die Arbeitsgruppe Yakymenko et al. dokumentierte dies 2015 eindrucksvoll, 93 von 100 Studien zeigten diesen Schädigungsmechnismus. Die theoretischen Grundlagen kann man in dem neuen Artikel der angesehenen US-Hochfrequenz Forscher Barnes/Greenebaum (2016) nachlesen: „Einige Wirkungen von schwachen Magnetfeldern auf biologische Systeme: HF-Felder können die Konzentration von Radikalen und Krebszell-Wachstumsraten verändern. Some Effects of Weak Magnetic Fields on Biological Systems: RF fields can change radical concentrations and cancer cell growth rates“, erschienen in: IEEE Power Electronics Magazine 2016; 3 (1): 60 – 68.

Signifikanter Anstieg von Krebs bei Kindern und Jugendlichen in den USA

2015 legte das Bundesamt für Strahlenschutz eine Studie vor, die die krebspromovierende Wirkung nicht-ionisierender Strahlung als gesichert ansieht. Dadurch treten Krebserkrankungen früher auf. Prof. Kundi (Med.Uni.Wien) bestätigte dies anhand der Krebs-Statistik in seinem Vortrag im Landtag von Südtirol (Mai 2015).

Eine aktuelle Auswertung der Krebsstatistik der USA dokumentiert signifikante Anstiege von Krebs bei Kindern und Jugendlichen: „Die Fälle von gutartigen Tumoren des zentralen Nervensystems haben jedoch deutlich zugenommen. Zum Vergleich kam es bei Jugendlichen zu einer Zunahme von bösartigen und gutartigen Tumoren des zentralen Nervensystems. Bei Kindern kam es zu einer Zunahme von akuter myeloischer Leukämie, Non-Hodgkin-Lymphomen sowie bösartigen Tumoren des zentralen Nervensystems.“ (S. 102)

In der Studie wird ausdrücklich erwähnt: „Insgesamt gab es eine deutliche Zunahme von gutartigen Tumoren des zentralen Nervensystems. In mehreren aktuelleren Analysen wurde versucht festzustellen, ob es zu deutlichen Veränderungen beim Auftreten von Tumoren im zentralen Nervensystem gekommen ist. Bei manchen wurde an einer Bewertung von Trends gearbeitet, die möglicherweise mit der Verbreitung von Handys in Zusammenhang gebracht werden können.“ (S.109) (2)

Eiertänze in den deutschen Medien

In den USA berichteten die Medien sofort breit über die NTP-Studie, in Deutschland sehr zögernd. Die Berichterstattung ist ein Eiertanz. Die deutschen Journalisten wollen das Ergebnis offensichtlich nicht wahrhaben. Ob es nun daran liegt, dass das Online-Geschäft über Tablets und Smartphones ein wesentliches Standbein der Medien ist, oder die Journalisten selbst schon Smartphone-süchtig sind, wir können es nur vermuten (Smartphone-Sucht: 15 Zahlen zur zwanghaften Abhängigkeit vom “Schlautelefon“ (Videos)).

Anscheinend bestimmt das Sein doch das Bewusstsein. Da werden die Ergebnisse der bisher aufwändigsten Studie, durchgeführt und überprüft von erstklassigen Wissenschaftlern, mit teilweise unterirdischen Argumenten angezweifelt (Wie wir betrogen werden: Die unbekannte Gefahr der Mobilfunk-Technologie!).

Als die IARC der WHO 2011 die Mobilfunkstrahlung als möglicherweise krebserregend in die Gruppe 2B einstufte, konterte die Industrie mit dem Verharmlosungsargument, in dieser Gruppe 2B sei auch Kaffee eingestellt (siehe dazu den Artikel zum „Kaffee-Argument“ >>>).

Fast in allen Artikeln in Deutschland zur NTP-Studie plappern das Journalisten wieder nach. Weil in der NTP-Studie Fragen offen blieben, z.B. dass bei weiblichen Tieren keine Tumore entstanden, wird mit Berufung auf „Kritiker“, die nicht genannt werden, die gesamte Studie in Frage gestellt (Smartphones & Tablets schädigen Hoden, Spermien und Embryos (Video)).

Mit offenen Fragen, die es bei jeder Studie gibt,  wird versucht, geklärte, unangenehme  Ergebnisse kleinzuschreiben. Die Diskussion über solche Pseudokritiken offen zu halten und zu verunsichern, das wird voraussichtlich die Strategie der Mobilfunkindustrie in nächster Zeit sein, oder sie wird über fabrizierte Verharmlosungsstudien Verwirrung zu stiften.

So wird derzeit in den Medien der klinischen NTP-Studie eine rein statistische  Auswertung des australischen Krebsregisters von Prof. Simon Chapman  gegenübergestellt. Selbst das EMF-Portal merkt zu  dieser Studie an: „Dies ist eine Trend-Analyse ohne Daten zu der individuellen Mobiltelefon-Nutzung und des Gesundheits-Zustands“ (3).

Zudem ist sie nicht altersspezifisch, untersucht einen Zeitraum der Handynutzung, der nicht aussagekräftig ist und unterstellt eine zu kurze Latenzzeit für Krebs von nur 10 Jahren (4). (Drahtlose Kommunikation: Klare Verbindung – auch zu Krebs und Ärzte warnen vor Tablets, Smartphones und Co. für Kinder)

Die Auswertung des US-Krebsregisters, das v.a. bei Kindern und Jugendlichen bereits einen Anstieg von Tumoren zeigt, wird in den Medien ignoriert, ebenso die Stellungnahmen zur NTP-Studie der American Cancer Society und industrieunabhängiger Wissenschaftler wie Hardell, Davis, Carpenter oder Moskowitz (Verbietet euren Kindern Smartphones! 10 wissenschaftliche Gründe).

Verweise:

(1) http://microwavenews.com/news-center/ntp-nyt

(2) Gittleman et al. (2015): Trends in Central Nervous System Tumor Incidence Relative to Other Common Cancers in Adults, Adolescents, and Children in the United States, 2000 to 2010; Erschienen in: Cancer 1-2015.  Originaltext: „However, the incidence of NMCNST increased significantly. In comparison, adolescents had increasing rates of MCNST and NMCNST, and children had increasing rates of AML, NHL, and MCNST.” „There were significant increases in the incidence of NMCNST overall. Several recent analyses have attempted to determine whether there have been significant changes in the incidence of CNST. Some of these have worked to assess trends that may be associated with the popularization of cellular telephones.“

Abkürzungen: ALL: Acute Lymphocytic Leukemia, NHL:Non Hodgkin Lymphoma, NMCNST: Non Malignant Central Nervous System Tumors,  MCNST:Malignant Central Nervous System Tumors.

(3) https://www.emf-portal.org/de/article/29441

(4) Eine ausführliche Kritik an  der Chapman-Studie und einen Forschungsüberblick verfasste Prof.Devra Davis, download: http://ehtrust.org/wp-content/uploads/2016/02/InconvenientTruthsCatalyst-Dr.Davis_.pdf

In seinem Blog führt Prof. Darius Leszcynski eine öffentliche Auseinandersetzung mit Prof. Chapman: https://betweenrockandhardplace.wordpress.com/2016/05/10/professor-simon-chapman-responds/

http://www.pravda-tv.com/2016/06/ntp-studie-verfaelschungen-der-daten-eiertaenze-um-risiken-der-mobilfunkstrahlung/

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Gruß an die Süchtigen

Der Honigmann

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Epoch Times,
Da Handys so bequem und Mikrowellenstrahlen für uns unsichtbar sind, vergessen wir schnell, wie nah wir sie an unserem Körper tragen.
Handystrahlung stört die Zellfunktionen

Handystrahlung stört die Zellfunktionen

Foto: Justin Sullivan/Getty Images
 Da Handys so bequem und Mikrowellenstrahlen für uns unsichtbar sind, vergessen wir leicht, was passiert, wenn wir sie an unserem Körper tragen. Die FCC (Behörde für Kommunikationswege in den USA) bewertet die Risiken von Mobiltelefonen und verlangt von den Herstellern nun, die Nutzer vor den Gefahren von Mikrowellenstrahlung zu warnen. Im Laufe der Zeit erwärmen diese Energiewellen die Bereiche des Körpers, die der Strahlung ständig ausgesetzt sind. Dies kann im Rahmen der zellulären Prozesse zu krebserregenden Aktivitäten führen.
Das FCC-Büro für Technik verlangt von den Unternehmen, dass sie eigene Tests zur SAR (spezifische Absorptionsrate) durchführen. SAR ist die Wärmemenge, die sich aufbaut, wenn der Körper der Mikrowellenstrahlung ausgesetzt ist. Die FCC hat einen SAR-Grenzwert von 1,6 Watt pro Kilogramm für Mobiltelefone festgesetzt. Unternehmen, welche keine Geräte unterhalb dieses Wertes anbieten, müssen die Verbraucher vor den Gefahren warnen.

Apple warnt Kunden vor Strahlung bei iPhones im Kleingedruckten

Die Apple iPhone IV erfüllen die geforderten Standards nicht; das ist der Grund, warum Apple die Verbraucher im Kleingedruckten im iPhone-Handbuch warnen. „Warnung: iPhone-SAR-Messwert könnte die FCC-Richtlinien für das Tragen am Körper überschreiten, wenn es weniger als 15 mm (5/8 Zoll) vom Körper positioniert wird (z.B. wenn das iPhone in der Tasche getragen wird).“
Der kleingeschriebene Text empfiehlt iPhone-Nutzern auch, das Telefon vom Körper wegzuhalten, wenn es nicht in Gebrauch ist. „Nur Tragetaschen verwenden, Gürtelclips oder Halterungen, die keine Metallteile haben und einen Abstand von mindestens 15 mm (5/8 Zoll) zwischen iPhone und Körper einhalten“, heißt es.
Das iPhone ist nicht das einzige Gerät mit Risiken. Das Unternehmen Blackberry Bold informiert seine Kunden über das Potenzial der Telefone, Energie im Hochfrequenzbereich abzustrahlen. Den Benutzern wird empfohlen, „das Blackberry-Gerät mindestens 0,98 Zoll (25 Millimeter) vom Körper wegzuhalten, wenn das Blackberry-Gerät überträgt.“
Der Konsens ist klar: Handys sind nicht für den Nahkörperkontakt gedacht, also nicht, um Organe und Drüsen Tag für Tag den problematischen Strahlungen auszusetzen. Für die vielen Menschen, die ihr Handy im Laufe des Tages in der Tasche tragen, in ihrer Schürze oder sogar in ihrem BH, werden die Risiken von Krebs multipliziert. Die Geräte sind nicht dazu gedacht, ganz nah am Körpers getragen zu werden. Wenn die Mikrowellenenergie eine bestimmte Körperstelle aufheizt, kann dies krebserregend sein.  Das Risiko für anormale Zellteilung erhöht sich.
Wenn sie in der Tasche getragen werden, sind Mobiltelefone in der Nähe von Hoden und Eierstöcken und können Endometriose, Zysten, Hormonstörungen und niedrige Spermienzahlen verursachen.

21-jährige bekam Brustkrebs, nachdem sie ihr Handy fünf Jahre täglich im BH trug

Dr. Devra Davis, Autor von „The Secret History of the War on Cancer“ und „Disconnect“:  Nun kennen wir die Wahrheit über die Gefahren der kontinuierlichen Mikrowellenstrahlung auf einen Teil des Körpers.
Die Expertin sammelte viele Erfahrungsberichte junger Menschen, welchen durch Handystrahlung verursachter Krebs diagnostiziert wurde.
 
Sie beschreibt die Geschichte von Tiffany Frantz, die fünf Jahre lang  ihr Handy täglich im BH trug. 
Dr. Davis: „Sie trug ihr Telefon seit Jahren in ihrem BH herum und im Alter von 21 wurde sie mit einer seltenen Form von Brustkrebs direkt unter der Oberfläche ihrer Haut diagnostiziert, direkt unter den Antennen ihres Telefons.“ Dr. Davis glaubt, dass das Fettgewebe der Brust die krebserregende Energie leicht absorbiert.
Davis gibt Tipps, wie man übermäßige Mikrowellenbelastungen verhindern kann: So soll zum Beispiel ein Headset oder Kopfhörer verwendet werden, um das Telefon vom Kopf entfernt zu halten.
„Wenn Sie ihr Handy für einen kurzen Zeitraum in der Tasche haben, wird es kein Problem sein, solange Sie es auf Flugzeug-Modus schalten, was bedeutet, dass Sie keine Nachrichten senden oder empfangen können,“ erklärt Dr. Davis.
(NaturalNews/mh)
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Gruß an die vernünftigen Menschen
Der Honigmann
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Schaltet den Verstand ein: ” Wie sähe denn das NEGATIVUM aus ” ?? Das Böse ist noch an der Macht, traut ihm absolut nicht…!!  “ET”

Was Google schon vor ein paar Jahren mit den Daten zu Suchanfragen in bestimmten Regionen versucht hat, soll nun auch mit Handydaten umgesetzt werden. Daten von Smartphones sollen genutzt werden, um die Verbreitung von Krankheiten zukünftig einzudämmen.

Die Mobilfunkdaten werden genutzt, um saisonale Bewegungsmuster – etwa während der Sommerferien – aufzuzeichnen. So kann zielgenau reagiert werden, bevor eine Epidemie ausbricht. (Foto: Flickr/Ken Walton/ CC by 2.0)

http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2015/09/04/handydaten-sollen-ausbruch-von-epidemien-verhindern/

FREUNDE,

nicht einer der MIND CONTROL MOLLOCHE hat GUTES im SINN, LUZIFER, der Meister aller LÜGEN weiß, wie er die leichtgläubigen MENSCHEN verführt und sie ins ELEND stürzt, sie folgen IHM aus materieller EGOMANIE und merken nicht, welch Folgen das für sie hat…!!

Wissenschaftler der US-Universitäten Princeton und Harvard verwenden nutzten Handydaten nun, um mehr über die Verbreitung von Krankheiten und Infektionen zu erfahren. Die Forscher nutzten im konkreten Fall die anonymisierten Daten von mehr als 15 Millionen Smartphone-Nutzern aus Kenia, um mehr über die Verbreitung der Röteln zu erfahren.

Wie das Medizin-Journal medicalxpress auf seiner Website schreibt, könnten die gewonnenen Erkenntnisse dabei helfen, die Auswirkungen von Epidemien zu mildern. So könne man beispielsweise genauere Aussagen darüber treffen, wann und wo Menschen geimpft werden müssen oder wann welche Schulen zu schließen sind.

Das Forscherteam entschied sich für die hochansteckende Infektionskrankheit Rubella, bei uns besser bekannt unter dem Namen Röteln. Da bei uns Kinder in Deutschland standardmäßig gegen Röteln geimpft werden, spielt die Krankheit hier kaum eine Rolle. Weltweit jedoch kommen jährlich schätzungsweise 100.000 Kinder bereits infiziert auf die Welt, da sie sich noch im Mutterleib anstecken.

Das verantwortliche Rubella-Vvirus wird durch Tröpfcheninfektion übertragen. Der Erreger gelangt also durch winzig kleine Tropfen, die beispielsweise beim Sprechen oder Niesen ausgeworfen werden, zu einem neuen Wirt. Da also zumindest die Nähe zu bereits infizierten Personen für eine Übertragung notwendig ist, entschied man sich für die Tests für diesen Virus.

Bisher war es vor allem schwierig, die Übertragungswege nachzuvollziehen, weil ein großer Teil der betroffenen Bevölkerung in Armut lebt. Die technischen Voraussetzungen für eine umfangreiche Datenauslese waren schlicht nicht gegeben. Mit dem Einzug der Smartphones jedoch änderte sich das. Für die Studie analysierten die Forscher im Zeitraum von Juni 2008 bis Juni 2009 die Handydaten von 15 Millionen kenianischen Handybesitzern.

Anhand der Verbindungsdaten ließen sich detaillierte Aussagen darüber treffen, wer mit wem Kontakt hatte und welche Regionen des Landes über welchen Zeitraum besucht wurden. Anhand der Bewegungsdaten versuchte man vorherzusagen, wo es vermehrt zu Ansteckungen kommen würde. Die Daten wurden dann mit bereits bekannten Daten über Rötelninfektionen verglichen. Dabei zeigte sich, dass sich die Vorhersagen mit den tatsächlichen Ansteckungen deckten. Besonders zu den Zeiten, wenn Ferien endeten und die Schule beginnt, kommt es vermehrt zu Infektionen. Im Laufe des Schuljahres sinkt das Risiko einer Ansteckung dann wieder.

Bisher war nur bekannt, wann es in welchen Regionen vermehrt zu Infektionen kommt. Nun weiß man auch, dass es vor allem der soziale Kontakt unter Kindern und Jugendlichen außerhalb der Schulzeit ist, durch den die Viren verbreitet werden. In Kenia kommt es vor allem in der Hauptstadt Nairobi und im Westen des Landes, rund um den Viktoriasee vermehrt zu Ansteckungen.

Jessica Metcalf ist Autorin der Studie und arbeitet an der Princeton University. In einem Interview sagte sie: „Unsere Analyse zeigt, dass Mobilfunkdaten genutzt werden könnten, um saisonale Bewegungsmuster aufzuzeichnen, um die Verbreitung infektiöser Kinderkrankheiten besser zu verstehen.“

Es war das erste Mal überhaupt, dass Handydaten gesammelt wurden, um mehr über Krankheiten zu erfahren. Solche Daten könnten künftig genutzt werden, um zielgenauer reagieren zu können. Epidemien könnten so eingedämmt werden und Hilfe und medizinische Behandlung schneller an den Orten zum Einsatz kommen, wo sie am dringendsten gebraucht werden. Und das schon, bevor es zu einer Massenepidemie kommt.

Die Forscher hoffen, mit den Erkenntnissen bald auch mehr über die Verbreitung von Grippe- oder Cholera-Erregern sagen zu können. Im Jahr 2012 nutzte man die Daten schon einmal, um die Auswirkungen der Malaria einzudämmen. Damals wurde das Ansteckungsrisiko bei Reisen in Risikogebiete auf diese Weise berechnet. Die Forscher schlugen unter anderem vor, Personen die in Risikogebiete reisen, per SMS über die Gefahren und mögliche Vorsichtsmaßnahmen zu informieren.

Lest nach und wertet selber, mehr kann ich nicht tun :

https://techseite.wordpress.com/?s=Digitale+Demenz&submit=Suchen

SCHÜTZT EUCH vor diesen GUTMENSCHEN, sie verkauften ihre SEELEN,haben nichts mit uns Menschen gemein…!

FREUNDE,MENSCHEN,MITBÜRGER….wer ist da draussen noch bei SINNEN und einer GEGEWEHR fähig ??

Das ist :  ” DIGITALE DEMENZ “

Davor warnten einige ” helle ” Köpfe,sie werden erbarmungslos gejagt,vernichtet, totgeschwiegen ,von der Masse einfach ignoriert….

SCHÜTZT EUCH  !!

ES IST ZEIT zum ” NEINSAGEN ”  !!

Schützt Euch  !!cropped-babs-i_3d_groc39f.pnghttps://techseite.wordpress.com/2015/04/07/plasma-schutzschild-babs-i-turbo-skalar-antigravitation/„Diese Instrumente werden durch den Einsatz kognitiver Technologien ergänzt, die Massenmedien in eine hocheffektive psychotrope Massenvernichtungswaffe verwandelt, die das Bewusstsein der regierenden Eliten und der Bevölkerung von Ländern – Opfer der amerikanischen Aggression – beeinflusst. Und die Diplomatie wird als Instrument zur Unterdrückung des politischen Willens der höchsten Repräsentanten in den (betroffenen) Ländern missbraucht“, betonte Glasjew.

SCHÜTZT EUCH  !!!!

LG, der Schöpfung verpflichtet, “ET”   etech-48@gmx.de

https://techseite.wordpress.com/2015/09/04/schaltet-den-verstand-ein-wie-saehe-den-das-negativum-aus-das-boese-ist-noch-an-der-machttraut-ihm-absolut-nicht-et/

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Es ist immer hilfreich über den Tellerrand hinaus zu blicken. Das tut unser Autor mit seinem Blick aus dem fernen Südamerika auf unser kleines Deutschland. Der Autor der folgenden Zeilen, Dr. sc. Agr. Albrecht Glatzle, wanderte vor rd. 25 Jahren nach Paraguay aus. Dort – im Gran Chaco von Paraguay- baute er sich einen großen landwirtschaftlichen Betrieb auf, den er sehr erfolgreich bewirtschaftet. Neben seiner Tätigkeit als Landwirt beteiligt er sich in vielen Organisationen die die Interessen des Umweltschutzes aber auch der Landwirtschaft national wie international vertreten. Es liegt nahe, dass er sich besonders um Fragen des Klimawandels und der Energieversorgung besonders in Entwicklungs – und Schwellenländern kümmert. In dieser Eigenschaft war er Teilnehmer der UN Klimakonferenz von Lima. A. Glatzle ist seit vielen Jahren Mitglied bei EIKE und der britischen Global Warming Policy Foundation. Den folgenden Brief schrieb er an seinen in Deutschland lebenden Bruder. Darin erläutert er die Beweggründe für sein Denken und Handeln.

Ungefähre Lage und Größe des Gran Chao; Bild Flyhighplato; English Wikipedia

Mein lieber Bruder NN,

danke für Deine kritischen Anmerkungen, die mich veranlassen doch noch einmal zu antworten. Ich denke, es gibt heute niemand der bezweifelt, dass Kernkraft mit erheblichen Risiken verbunden ist. Aber Du tust Frau Wendtland Unrecht. Sie hat sich nicht als Expertin bezeichnet, sondern als außenstehende Beobachterin. Ja, sie gibt die Meinung von ukrainischen Experten wieder, die den deutschen „Atomausstieg“ als eine Art Luxus-Marotte betrachten. Ich kann das gut nachvollziehen, denn außerhalb Deutschlands gibt es noch gut 400 Kernkraftwerke und weit über 100 sind in Planung oder Bau. Das zeigt, dass man in der Welt manche Dinge anders sieht als in D. Und dass kurz nach dem Abschalten des KKW Grafenreinfeld eine Trafostation explodierte, was Schweinfurt einen längeren Stromausfall bescherte, wirft zumindest die Frage auf, ob man in D. wirklich alle Konsequenzen des Handelns so ganz durchdacht hatte.

Auch ich bin absolut kein Kernkraft-Experte, wie Ihr alle wisst. Meine Haltung zur Nuklearenergie ist eher neutral, ja sogar kritisch, schon auch deshalb, weil die Nuklearindustrie aus purem Eigennutz zur Diffamierung des wichtigsten Nährstoffs allen Lebens CO2 (einzige C-Quelle aller Organischer Substanz) und zur Klimahysterie beigetragen hat. Dennoch bedaure ich, dass die Nation mit den besten Sicherheitsstandards und großer Kernforschungstradition aus ideologischen Gründen aus der Weiterentwicklung und Perfektionierung dieser Technik aussteigt.

Andererseits stehe ich mit zahlreichen, meist pensionierten Experten aus diversen Disziplinen in Kontakt, darunter auch aus der Kernindustrie, von denen ich mit mehr Material zu diversen Themen eingedeckt werde als ich verdauen kann. Doch bevor ich ein paar der erhaltenen Informationen wiedergebe, noch ein Bekenntnis: Ich hätte absolut kein Problem über Castorbehältern zu wohnen, die sich 1000 m unter mir in einem Salzstock befinden. Auf den Graniten im Schwarzwald (nicht im Chaco) sind wir einer stärkeren natürlichen Grundstrahlung ausgesetzt als in Gorleben, mit oder ohne „Atommüll“.

– Wohl hätte ich aber ein Problem, neben Hallen zu wohnen, die Behälter mit hochradioaktiven Abfällen beinhalten. Ich fürchte, diese Lagerhallen sind eine Folge der grün-roten, vielleicht sogar schwarzen Verhinderungspolitik einer Lösung.

– Dass überhaupt „Abfälle“ in diesem Ausmaß entstehen, hängt unter anderem auch mit Verweigerungshaltung zusammen (aber auch mit Kosten und Risiken), sonst wären vielleicht die Wiederaufbereitungsanlagen in Karlsruhe und Jülich noch in Betrieb und die in Wackersdorf wäre in Betrieb genommen worden. In mehreren Ländern mit z.T. geringeren Sicherheitsstandards sind Wiederaufbereitungsanlagen in Funktion (USA, UK, Frankreich, Russland Japan, Indien, China u.a.).

– Tschernobyl war kein Unfall, so wurde mir gesagt, sondern eine mit hochgradiger Verantwortungslosigkeit geradezu mutwillig herbeigeführte Kernschmelze, ein Vorgang, der nur in der ehemaligen Sowjetunion denkbar gewesen sei.

– Die Anzahl der Unfalltoten pro erzeugter MWh sei (einschließlich Tschernobyl) bei Kernkraft niedriger als bei jeder anderen kommerziellen Form der Stromerzeugung. Trotz der jährlich über 50.000 Toten und hunderttausender Verletzter (und z.T. Verstümmelter) im Straßenverkehr fordert niemand den Verzicht auf Autos. Dieser Vergleich soll kein individuelles Schicksal herabwürdigen, aber doch die Frage aufwerfen, ob die realen Gefahren verschiedener Techniken nicht doch mit ungleicher Gewichtung wahrgenommen werden.

– Über Ausmaß, Art, Gefährlichkeit und Langlebigkeit von Strahlung herrscht totales Informationschaos und daher große Verunsicherung. In Ramsar, Iran, und manchen Orten in Brasilien liegt die natürliche Grundstrahlung um ein Vielfaches über den zulässigen Grenzwerten für Risikogruppen, die beruflich Strahlung ausgesetzt sind. Trotzdem gibt es da keine gehäuften Krebsvorkommen. Es gibt Studien, die zeigen, dass es keine lineare Beziehung zwischen kumulativer Strahlung und Krebsrate gibt. Vielmehr scheint bis zu einem bestimmten Ausmaß, Strahlung die Krebsrate sogar zu vermindern (was man mit aktivierten Reparaturmechanismen bei Mutationen erklären könnte).

– Hiroshima und Nagasaki sind schon lange wiederbewohnte Städte trotz der schmutzigen Bomben, die auf sie niedergingen.

– Offenbar gibt es inhärent sichere Kugelhaufenreaktoren auf Thoriumbasis, bei denen auch bei Totalausfall der Kühltechnik keine Kernschmelze eintreten kann. Warum wird in dieser Richtung nur in China, den USA und anderen Ländern weitergeforscht, obwohl die Grundlagen einst in D. entwickelt wurden?

Soweit die Wiedergabe aus dem Gedächtnis einiger Informationen, die mir zugetragen wurden. Es würde mir etwas Mühe bereiten, die Quellen im Einzelnen zusammenzusuchen. Dennoch im Anhang eine gute Übersichtsarbeit zur Kernenergie. Noch einmal, ich will mich hier nicht zum Kernkraft-Experten aufspielen und gehöre auch nicht zu denen, die glauben Kernenergie sei unverzichtbar. Wenn aber Deutschland dann auch noch auf Kohle verzichten will, was ja offenbar aktiv eingeleitet wird, dann ist der Blackout vorprogrammiert. Bei einem Besuch in einem Kohlekraftwerk in Mannheim mit einem nagelneuen Block mit Kraft-Wärme-Kopplung (>70% Energieausbeute) im März letzten Jahres wurden uns von der technischen Leitung folgende Grundbotschaften mitgegeben:

– Die Möglichkeiten der Regulierbarkeit im Viertelstundenrhythmus von Kraftwerken dieser Größenordnung sind bis aufs Äußerste ausgereizt. Aufgrund des Flackerstroms aus erneuerbaren Quellen im Netz gibt es in D über 7000 Noteingriffe pro Jahr zur Netzstabilisierung (vor 10 Jahren waren es noch 200).

– Ein Blackout wäre eine Katastrophe und hätte europaweite Wirkung aufgrund des Verbunds der Stromnetze. Ein solches Kraftwerk braucht Tage bis es wieder hochgefahren ist und ist ohne externe Stromquelle in der Größenordnung von 30% der Leistung des Kraftwerks gar nicht möglich.

– Ab 2022 (Abschaltung der letzten KKWs) gibt es in D unweigerlich eine erhebliche Stromlücke, wenn „Atomausstieg“ und „Klimaschutzziele“ unverändert beibehalten werden. Niemand, kein Politiker, keine Ethikkommission, kein Wissenschaftler, kein Ingenieur weiß derzeit, wie diese Lücke geschlossen werden soll.

Zur Frage der Energieversorgung im Anhang das Energiepolitische Manifest von EIKE.eike-Logo

Noch ein Wort zum Rückbau von Kraftwerken: Ich zweifle nicht daran, dass der Rückbau des DDR-KKWs Rheinsberg eine Mia DM gekostet hat. Natürlich hat dieses KKW keine Rückstellungen dafür mitgebracht (und natürlich werden die Rückstellungen vorzeitig zwangsweise abgeschalteter KKWs für den Rückbau auch nicht ausreichen, sondern werden sogar infolge der Schadenersatzklagen erhebliche Negativwerte annehmen). Aber die etwa 3000 Windräder, die nötig sind, um ein KKW mit 1000 MW Leistung (zeitweise und unzuverlässig) zu ersetzen, die eine große Fläche an Landschaft verschandeln, Vögel killen, Bodenwerte mindern, Gesundheitsschäden verursachen und trotzdem noch Schattenkraftwerke mit gleicher Leistung benötigen, dereinst (mitsamt den Schattenkraftwerken) rückzubauen, ist auch kein Pappenstiel. Und bei Windrädern ist keine Rückbaurücklage vorgesehen, im Gegenteil, mit den jährlichen Mehrkosten durch das EEG von gut 20 Mia Euro, für die der Stromkunde stillschweigend aufkommt, könnte man jedes Jahr mehrere Kraftwerke bauen oder KKWs rückbauen. Nicht von ungefähr kostet die kWh in D etwa 4 mal so viel in Py. Als wir vor 25 Jahren hier ankamen, zahlten wir hier etwa doppelt so viel wie in D. (damals hatten wir aber noch keinen Itaipú-Strom, sondern waren noch mit Brennholzverstromung unserer Zeit weit voraus).

Zweifellos muss in der Frage der Kernkraftnutzung das Vorsorgeprinzip einen sehr hohen Stellenwert haben. Dies kann auch so weit gehen, dass man sich entscheidet, ganz auf Kernkraft zu verzichten. Das ist eine Frage der Prioritätensetzung und der Gewichtung von Vor- und Nachteilen beim Entscheidungsprozess. Wenn aber diese Arbeit von Merkels Ethikkommissionen verrichtet wird, dann geht bei mir eine Alarmglocke an, weil man darin Fachleute mit der Lupe suchen muss, und wenn es sie noch gibt, erfüllen sie eine Alibifunktion und haben keine Chance, sich durchzusetzen. Es ist auch zu beobachten, dass durchideologisierte „Experten“ wie Claudia Kemfert, die grundsätzlich alles, was nicht ins Konzept passt, vergessen zu erwähnen, geschweige denn zu analysieren, die deutsche Regierung „beraten“ dürfen. Bei allem Respekt, aber als kindererziehende Mutter hätte diese attraktive Frau ganz sicher für die Gesellschaft eine sehr viel nützlichere Rolle gespielt als in ihrer aktuellen Funktion, die ihre Kapazitäten einfach übersteigt.

Wo aber das Vorsorgeprinzip missbraucht wird, kehrt es sich ins Gegenteil. Dies ist der Fall in meinem Spezialgebiet (seit etwa 10 Jahren), nämlich dem Tatbestand der Klimahysterie. Wer aufgrund von einigen Modellrechnungen, die keineswegs von empirischen Daten getragen werden, eine große Transformation (Decoarbonisierung) der Weltwirtschaft einleiten will, wie leider die G7 Regierungschefs, der trifft keine Vorsorge, wie uns die vielen selbsternannten Experten weiß machen wollen, sondern handelt gröbst fahrlässig und gefährdet mutwillig Wohlstand und sogar physisches Leben, oder aber er verfolgt hinter dem noblen Vorwand, den Planeten retten zu wollen, machtstrategische Ziele.

Und wenn ich schon dabei bin, hänge ich auch noch die Stellungnahme von vier mir persönlich bekannter Autoren zum Monitoringbericht 2015 des Umweltbundesamts UBA an, den ich gestern erhalten habe. Es handelt sich um eine exzellente Kurzzusammenfassung des Stands der Forschung zum Thema Klimawandel als Antwort auf institutionalisierte Desinformation aus dem UBA. Leider hat diese Desinformation weltweite Reichweite. Das ist auch der Grund, weshalb ich mich von Py aus überhaupt für deutsche und europäische Klima- und Energiepolitik interessiere.

Als Mitglied der Comisión Nacional de Cambio Climático CNCC in Py erlebe ich hautnah, wie ernst „Expertisen“ aus internationalen Organisationen und Ministerien von großen und reichen Ländern genommen werden. Diese können massive negative Auswirkungen auf das Wohlergehen von Entwicklungsländern haben, die vieles nicht durchschauen sondern den wohlerzogenen Jungen spielen wollen und naiv glauben, man meine es ja nur gut mit ihnen. Stolz haben Mexiko und Peru in Lima COP20 davon berichtet, dass sie die ersten Windparks eingerichtet haben und wurden auch prompt von Barbara Hendricks dafür gelobt. Kretschmann war schon in Argentinien, um dort für Baden-Württembergische Windräder zu werben (das Land hat wahrlich wichtigere Probleme, als sich noch ein weiteres überflüssiges namens Windparks aufzuhalsen).

Auch Paraguay ist eifrig dabei, in vorauseilendem Gehorsam die Bedingungen zu erfüllen, um dereinst in den Genuss des grünen Klimafonds zu gelangen. Zu großartig klingen die Summen, über die man da spricht. Blauäugig werden entwicklungshemmende Emissionsreduktionsziele versprochen und sogar teilweise gesetzlich festgeschrieben, als sei das ein Pappenstiel. Man ist von der win-win-Situation von Klimaschutzmaßnahmen überzeugt, wie das ja stets die „Experten“ auf den COPs predigen, – und schließlich wird da draußen ja über sehr attraktive Summen gesprochen, für die man sich qualifizieren will. Theoretisch weiß jeder, dass wirtschaftliche Entwicklung fast immer zusätzlicher Energieverbrauch und Emissionssteigerung bedeutet, aber man vertraut fest darauf, dass die gepredigte Abkopplung von Entwicklung und CO2-Emission ganz sicher kommen wird, und dass man dann sogar (fast) kostenlose Energie zur Verfügung haben wird.

Es ist derzeit in Py ein ley marco de cambio climático in Bearbeitung. In diesen Tagen hatte ich alle Hände voll zu tun, wenigstens die gröbsten Fahrlässigkeiten darin anzuprangern. Glücklicherweise hat der Paraguayische Bauernverband (ARP) sich meine Stellungnahme zu eigen gemacht und unverändert an das Parlament weitergeleitet. Auch über die CNCC versuche ich, wenigstens zu erreichen, dass solche (aus anderer Länder Gesetzgebung abgeschriebene) Spinnereien wie Kompensationszahlungen für Verbrauch fossiler Brennstoffe und Emissionshandel aus dem Gesetzesentwurf ersatzlos gestrichen werden. Keine Ahnung, ob das gelingt.

Dass im sonst ganz akzeptablen nationalen Entwicklungsplan 2030, der stillschweigend per Dekret des Präsidenten am Parlament vorbei kürzlich verabschiedet wurde, Bestimmungen enthalten sind, die juristisch eigentlich keine Emissionserhöhung an CO2 zulassen (was man hier für ein Kennzeichen nachhaltiger Entwicklung hält), obwohl gleichzeitig ein jährliches Wirtschaftswachstum von 6,8% angestrebt wird (was bei proportionaler Steigerung des Energieverbrauchs bis dahin zu einer Verdreifachung führen würde, und was natürlich nicht mit einem Einfrieren der CO2-Emissionen vereinbar ist), habe ich in einer Stellungnahme kritisiert, die manche Akteure, die bei der Abfassung der kritisierten Textteile schlicht geschlafen haben, offenbar ziemlich getroffen hat und heftige Reaktionen auslöste. Daraufhin habe ich ihnen mitgeteilt, dass ich mit meiner Mitgliedschaft in der CNCC keinerlei persönliche oder berufliche Ambitionen verbinde, aber solange ich diesem Gremium angehöre, wird es meine Warnungen aushalten müssen, wenn ich die Naturgesetze oder die Interessen Paraguays verletzt sehe.

In diesem Fall muss man es als Glücksfall ansehen, dass Gesetze hier meist etwas flexibler ausgelegt werden als in anderen Ländern, so dass Gesetze nicht immer bedeuten müssen, dass sich die Mehrheit auch wirklich daran hält. Aber dass es überhaupt zu solchen absurden Gesetzesinitiativen kommen kann, liegt an der mit ungeheurer Impertinenz betriebenen internationalen Propaganda seit nun zwei Jahrzehnten und zwar mit immer mehr Geld und Penetranz. Der französische Botschafter in Kuba ist zur Zeit auf Tour durch die Metropolen Südamerikas, um medienwirksam für ein verbindliches Abkommen in Paris zu werben. In trautem Einklang mit mindestens 95% der Teilnehmer an den internationalen Klimakonferenzen (keine Übertreibung, ich spreche aus Erfahrung) beschränken sich seine „Kenntnisse“ in Klimafragen auf folgende Behauptungen:

– Das Klima ändert sich und wir sind schuld.

– CO2 ist ein Klimagift, deshalb müssen wir den Ausstoß reduzieren bis auf null – spätestens bis 2100. Sonst erleiden wir die Klimakatastrophe: Wir werden durch Hitze umkommen, Inseln werden untergehen und Dürren und Überschwemmungen werden nie gesehene Ausmaße annehmen.

– CO2-Reduktion ist kein Problem, denn es gibt erneuerbare Energien, die man halt nur schnell einsetzen muss (er meint von Europa kaufen muss). (Ohne Flachs: In Lima, COP 20, sagte mir der technische Direktor des Elektrizitätsversogers von Kairo, dass er wegen der steigenden Nachfrage jährlich die Kapazitäten um 7% erweitern muss, natürlich mit Kohle, was denn sonst, dass er aber von seiten der Politik unter Druck stehe, doch bald auf erneuerbare Energien zu setzen, „damit endlich die Stromausfälle aufhören“. So krumm sind die Lehrinhalte von Hendricks und Konsorten, wenn sie auf den COPs mit der deutschen Energiewende prahlen).

– Alle Wissenschaftler sind sich in dieser Frage einig. Die Debatte ist längst abgeschlossen. Zweifel gibt es keine mehr, bzw. sind absolut vernachlässigbar. Das (unabhängige und über jede Kritik erhabene) IPCC ist der Garant für diese Aussage.

– Die Zukunft wird aber rosig, wenn wir in Paris ein ehrgeiziges Abkommen abschließen. Wenn wir uns etwas anstrengen, dann erreichen wir bald eine blühende Entwicklung ohne CO2-Ausstoß. Dabei hilft der grüne Klimafond mit jährlich 100 Mia $$. Stellt Euch vor, was man damit alles machen kann! Aber wenn man genau hinhört, stellt man fest, dass es aus diesem Fonds nur dann wirklich nützlich einsetzbares Geld gibt, wenn man im Nationalen Inventar für Treibhausgase (den alle Länder in zweijährigem Rhythmus anfertigen müssen und dafür reichliche Unterstützung und Hilfestellung von FAO und UNDP oder bilateralen Entwicklungsexperten erhalten) vorzeigbare „Erfolge“ gibt: „Das Tor zur Adaptation ist die Mitigation“. Mir wird immer klarer, dass die „Hilfsgelder“ des Grünen Klimafonds als eine Art Bestechungsmasse für Entscheidungsträger aus Entwicklungsländern konzipiert sind, um Maßnahmen einzuleiten und zu finanzieren, die das Potential haben, die Wirtschaften dieser Länder zu schwächen bzw. auf Subsistenzniveau zu erhalten. Und wenn ich mich in Py umsehe, dann könnte ich mir gut vorstellen, dass viele Entscheidungsträger bereit wären, für ein „Almosen“ (z.B. ein prestigeförderndes Projekt zur Emissionsreduktion mit entsprechender Vergütung. Das muss gar keine direkte Bestechung sein) die Seele seines Landes zu verkaufen.

Die Propaganda, der Druck und auch die Anreize zum Mitmachen an der fröhlichen Party des Klimaschutzes (natürlich zur Rettung des Planeten) ist bestens organisiert und läuft über koordinierende UNO-Institutionen, diplomatische Kanäle, Institutionalisierung der Klimapolitik (neue einschlägige Behörden, Gremien, Gesetze und „Forschungsprojekte“, die ausgeschmückt mit länderspezifischen Details linientreu die Haltung und die Prognosen des IPCC wiedergeben) und mittels Unterwanderung durch NGOs. Die besten einheimischen Leute werden mit einem sicherlich sehr guten Gehalt dem nationalen Wirtschaftsprozess entzogen und in Lobbyarbeit geschult. So sitzt z.B. in der CNCC ein Vertreter des WWF (mit „Beratungsfunktion“), der massiv und eloquent für die offizielle Linie der UNO in Sachen Klimaschutz wirbt, mit allen vernünftigen und schädlichen Elementen. Man muss wissen, dass der WWF von der EU-Kommission reichlich mit Mitteln versorgt wird. Man kann also davon ausgehen, dass der WWF Europäische Interessen vertritt. Da aber die Gelder an eine gemeinnützige Organisation im Ausland überwiesen werden, unterliegen sie nicht mehr der direkten Detailkontrolle durch den europäischen Rechnungshof, was einen „flexibleren“ Einsatz dieser Gelder ermöglicht. Ich habe den Verdacht (leider keinen Beweis), dass die massiven Gelder, die laut Bekenntnis eines mir persönlich bekannten Abgeordneten geflossen sind, um ein Nullrodungsgesetz für den Chaco auf den Weg zu bringen (das dann doch gescheitert ist) über den WWF „gewaschene“ Steuergelder aus der EU waren. Früher nannte man das Abgeordnetenbestechung, heute bezeichnet man das als Beitrag zu „good governance“.

Der ganze Gleichschaltungsmechanismus in Sachen Klimawandel ist so eingefahren und erfolgreich, dass es inzwischen in manchen Gremien in Entwicklungsländern schwieriger sein kann, eine dissidente Haltung zu vertreten als in den Industrienationen. Wenn ich in deutschen, britischen, amerikanischen Zeitungen die Leserkommentare zur Kenntnis nehme (wenn sie repräsentativ sind), dann hat inzwischen mindestens 50% der Leserschaft eine kritische Haltung zur Klimahysterie, in Entwicklungsländern wird immer noch stur geglaubt, was der französische Botschafter predigt. Innerhalb der CNCC konnte ich diese Haltung schon etwas aufmischen. Man ist neugierig zu hören, was der Querdenker zu sagen hat, obwohl man schon weiß, dass man eigentlich nur die Funktion des Abnickens der großen UNO-Politik hat. Aber die Berater des Präsidenten sitzen halt auch in der CNCC und ich habe die Hoffnung, dass sich da keiner mehr vorwerfen lassen will, dem Präsidenten ein Dekret mit entwicklungsschädlichen Elementen zur Unterschrift untergeschoben zu haben.

Was ist wirklich mit dem Klima los?

Gar nichts Besonderes! Alle Klimata der Erde liegen voll und ganz innerhalb ihrer natürlichen Schwankungsbreiten der letzten Jahrhunderte. Seit Ende der letzten Eiszeit gab es zahlreiche Warm- und Kaltzeiten trotz vorindustrieller CO2-Werte, darunter das Mittelalterliche Klimaoptimum, als die Wikinger auf Grönland Ackerbau und Viehzucht betrieben und die Kleine Eiszeit als der Weihnachtsmarkt von London auf der zugefrorenen Themse abgehalten wurde, oder das Holozän-Wärmeoptimum vor 6000 bis 8000 Jahren, als die Sahara grün und reich an Großwild war. Weder der Temperaturanstieg noch seine Rate seit Beginn der Industrialisierung sind irgend etwas Ungewöhnliches. Der Meeresspiegelanstieg findet seit 15.000 Jahren statt, hat sich vor 3000 Jahren stark verlangsamt und in den letzten Dekaden nicht beschleunigt. Während die Arktis etwas an Eis verlor, nahm die Eismasse der Antarktis in den letzten 30 Jahren zu. Intensität und Frequenz gefährlicher Extremwetterereignisse haben nicht zugenommen, was sogar das IPCC zugibt. Die Solaraktivität wird vom IPCC aber so klein geredet, dass man keine vorindustrielle Warmphase mehr mit der Sonne erklären könnte, was dann wiederum die (vergeblichen) Versuche des IPCC erklärt, vorindustrielle Warmphasen wegzunivellieren. Es gibt nirgendwo Wetter- und Klimaereignisse, die nicht schon in ähnlicher Form, Häufigkeit und Intensität in vorindustriellen Zeiten aufgetreten wären.

CO2 ist in atmosphärischen Konzentration nützlich (Nährstoff) und liegt deutlich unterhalb seines Optimums. Die Klimasensitivität des CO2 wurde wegen der fantastischen Annahme einer sich immer mehr verstärkenden Rückkopplung bis zu einem Tipping Point weit überschätzt. Natürlich gibt es eine Beeinflussung des Mikroklimas durch den Menschen, z.B. städtischer Wärmeinseleffekt. Beim Makroklima ist jedoch kein menschlicher Einfluss nachweisbar. Alle diesbezüglichen Behauptungen basieren auf Modellrechnung mit vielen Annahmen, mit deren Hilfe man jedes gewünschte Ergebnis erzielen kann. – Und jetzt kommt’s: In den letzten 18 Jahren hat die mittlere Globaltemperatur nicht weiter zugenommen (laut Satellitenmessungen, die zwar einer Kalibrierung unterliegen, aber deren täglich zig tausende Messungen gerecht über den Planeten verteilt sind). Die aktuellen Temperaturen liegen unterhalb der Konfidenzintervalle aller IPCC-Modelle, die in den ersten 4 Sachstandberichten veröffentlicht wurden. Ein krasses Beispiel für das Auseinanderlaufen von Modellberechnungen und Beobachtungen hat kürzlich (13.5.15) John Christy von der University of Alabama bei einer Anhörung im amerikanischen Kongress gezeigt (siehe Anhang). Damit sind nach gängigen wissenschaftlichen Kriterien die Modelle widerlegt. Dass das IPCC trotzdem mit jedem neuen Bericht die Wahrscheinlichkeit erhöhte (zuletzt auf 95%), dass menschliche Emissionen maßgeblich für eine Erwärmung verantwortlich seien, die es seit kurz nach dem 2. Sachstandsbericht (1996) gar nicht mehr gab, entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage. Jeder Student, weltweit, würde bei diesem Vorgehen durchfallen. Das wissen auch die IPCC-Getreuen, deshalb haben sie sich etwas über 60 Erklärungen einfallen lassen (die meisten davon sind aber schon beim ersten Hinsehen widerlegt), weshalb es diese berühmte „Erwärmungspause“ gab. (Manches spricht aber dafür, dass es sich um einen Erwärmungspeak handelt). Aber dumm sind sie ja nicht, die IPCC-Getreuen, deshalb haben sie auch gemerkt, dass es sich bei den 60+ Erklärungen um 60+ Ausreden handelt, denn sonst hätten sie ja schon im Vorfeld bei den Modellberechnungen berücksichtigt werden müssen. Dass dies nicht geschah, ist ein stillschweigendes Eingeständnis, dass langfristige Klimavorhersagen durch Modellierung des chaotischen Wettergeschehens einfach nicht möglich sind (schon eher durch Beobachtung von Solarzyklen und damit verbundener Ozeanischer Oszillationen, mit denen man den Klimaverlauf seit Beginn der Industrialisierung zwanglos erklären kann.

Aber diese Dinge sind nicht Sache des IPCC: Das CO2 hat schuld zu sein, so lautet der Auftrag dieser Organisation zwischen den Zeilen, die ja bei Entwarnung in Sachen Klimaalarm sofort ihre Existenzberechtigung verlieren würde. Unabhängigkeit sieht anders aus). Bleibt am Ende die verzweifelte Adjustierung von gemessenen Daten, um damit wenigstens halbwegs eine Annäherung an die prognostizierten Temperaturverläufe zu erhalten. Eine solche Adjustierung der Daten (nach Wunsch) geht natürlich nur bei Stationsdaten mit miserabler geographischer Verteilung, unterschiedlichen Messmethoden etc. Ich habe verschiedene Kontakte mit Wissenschaftlern, die von laufenden Adjustierungen bei den im Internet zugänglichen historischen Temperaturdaten der Messstationen durch Institute wie GISS (Abteilung von NOAA) und Hadcrut der East Anglia University u.a. aus Erfahrung berichten. „Zufällig“ ist das Ergebnis immer ein verstärkter Erwärmungstrend. Kürzlich hat sogar die Presse darüber berichtet und dabei die Manipulationen (durch GISS) an der Paraguayischen Station Puerto Casado aufgezeigt:

http://www.telegraph.co.uk/comment/11561629/Top-scientists-start-to-examine-fiddled-global-warming-figures.html . Die Global Warming Policy Fundation, deren Mitglied ich bin, hat einen Untersuchungsausschuss berufen, die Datenmanipulationen zu untersuchen und Begründungen durch die Handelnden zu verlangen. Das kann Jahre dauern, weil die Täter erfahrungsgemäß Daten und Begründungen erst nach Androhung gerichtlicher Schritte zögerlich herausgeben. Sie wissen sich von oben gedeckt.

Glücklicherweise machen die beiden Institute, die Satellitenmessungen auswerten (RSS und UAH), bei den Datenmanipulationen nicht mit. Ein zunehmendes Auseinanderscheren der Satelliten- und frisierten Stationsdaten ist die Folge. Was das IPCC aus seinen „Jugendsünden“ auch noch gelernt hat, ist, dass man heute den Vorhersagezeitraum deutlich streckt und erst für Zeiten konkret wird, wenn die Autoren sicher nicht mehr in Amt und Würden stehen und wahrscheinlich auch schon lange gestorben sind.

So wird z.B. für Py ab dem Jahr 2070 ein drastischer, hitzebedingter Einbruch im Sojaertrag prognostiziert. Mich wundert, dass es außer mir niemanden zu geben scheint, der so einen Schwachsinn erkennt und anprangert. Aber der hiesige Bauernverband ist mir (bislang) dankbar dafür. Das trifft nicht auf die von Ban Ki Moon angeregte, junge World Farmers Organization zu, in deren Working Group for Climate Change ich Py vertrete (als „enfant terrible“). Unterstützt (nur moralisch!) von linientreuen Internationalen Forschungszentren, glaubt man dort (auf sehr, sehr einfachem Niveau!) noch fest daran, mit den „mitigation opportunities“ in der Landwirtschaft dauerhaft viel Geld verdienen zu können. Es würde hier zu weit führen, die natürlichen, ökonomischen, organisatorischen und auch methodischen Limitierungen und die langfristigen Folgen (Kosten, Verpflichtungen und Nutzungsbeschränkungen von Flächen) auszudiskutieren, ganz zu schweigen, dass Zertifikate für CO2-Sequestrierung nur dann einen Markt finden, wenn die Käufer dazu gezwungen werden, diese virtuellen „Produkte“ zu erwerben. Wenn andererseits die erzwungene Nachfrage nach diesem Produkt eines Tages so attraktiv werden sollte, dass alle Bauern lieber Wälder aufforsten würden als Nahrungsmittel anzubauen, dann wäre die nächste Hungersnot vorprogrammiert. Die Forstbesitzer würden infolge des Überangebots ihr Holz nicht mehr loskriegen, dürften aber nicht zu einer Ackernutzung zurückkehren, weil sie ja sonst das gebundene CO2 wieder freisetzen würden und die Zertifikate zurückkaufen müssten.

Das sind keine Spinnereien: Wenn die gesamte verfügbare Ackerfläche unserer Erde aufgeforstet werden würde, würden die erzeugten Wälder gerade mal die CO2-Emission der Menschheit von 10 Jahren aufnehmen können (aber so weit hat bei den COPs noch keiner gedacht, zumindest keiner, mit denen ich gesprochen habe). Der nackte, ungezügelte Kapitalismus wäre noch Gold im Vergleich zu einem solchen Herumgemurkse am Wirtschaftspotential unserer Erde (Einführung einer zentralen Planwirtschaft mit scheinbar kapitalistischen Spielregeln, verkauft als Green Economy).

Das alles klingt so unwahrscheinlich unglaublich, dass nur wenige sich trauen, die vorhandenen und sich entwickelnden Missstände beim Namen zu nennen. In Kreisen, in denen das IPCC infolge der seit Jahren anhaltenden Propaganda als die höchste wissenschaftliche Instanz gilt, die man sich denken kann, hält man es schlicht für unmöglich, dass da gemogelt und gemurkst wird, und wer die Dinge beim Namen nennt, stößt auf Misstrauen. Man glaubt dem IPCC, nicht dem „Querulanten“. Diese psychologischen Effekte sind Teil der Strategie der großen Transformation.

Dass man bei einer derartigen Diskrepanz zwischen Wirklichkeit und Wahrnehmung polemisch werden kann, ist nachvollziehbar. Das ist offenbar unserem langjährigen Freund Ivar Giaever passiert auf der Nobelpreisträgertagung in Lindau. (Es ist noch nicht lange her, dass Giaever die American Physical Society unter Protest verlies, als diese mit einem Manifest einen Kniefall vor Obamas Klimapolitik machte.) Er wird in der FAZ deshalb lächerlich gemacht und als inkompetent bezeichnet. Offenbar hat er sich lautstark geweigert, ein malthusisches Manifest zu unterschreiben, das dem IPCC vor Paris den Rücken stärken soll. Wahrscheinlich war aber Giaever einer der wenigen unter den dort Versammelten, der die Machenschaften der UNO durchschaut. Die Initiative für diese politisch korrekte Unterschriftenaktion ging von dem Australischen Astrophysiker Brian Schmidt und Obamas Ex-Energieminister Steven Chu aus. Immerhin haben trotz des psychologischen Drucks, der da wohl aufgebaut wurde, nur etwa die Hälfte der anwesenden Laureaten das Papier unterschrieben. http://www.faz.net/aktuell/wissen/weltrettung-im-namen-ihrer-exzellenz-13682781.html (es lohnt sich auch, einen Blick auf die hoch bewerteten Leserkommentare zu werfen, auch hier http://www.faz.net/aktuell/wissen/interview-mit-brian-schmidt-zum-klimamanifest-die-beweislage-darf-nicht-verdreht-werden-13684307.html?printPagedArticle=true ).

Leider hat kürzlich auch der Papst in seiner so genannten Öko-Enzyklika mit dem Gewicht der moralischen Instanz, die er darstellt, dem Aktivismus um ein so genanntes Klimaschutzabkommen den Rücken gestärkt. Laudato sí ist sicher ein lesenswertes Dokument mit vielen konstruktiven Aussagen und Mahnungen. Diese sind jedoch so reibungslos und eng mit gravierenden Fehleinschätzungen und Falschaussagen eines asketischen Papstes mit argentinischem Wirtschafts- und fehlendem Wissenschaftsverständnis verwoben, dass man die genannte Enzyklika als historischen Fehler bezeichnen muss. Im Abschnitt über das Klima wird das ganze IPCC-Gedöns mit all seinen Schlagseiten, Falschaussagen, Konjunktiven und Eventualitäten 1:1 wiedergegeben. Der wichtigste Nährstoff wird zum gefährlichen Schadstoff erklärt, den man vermeiden muss. Aus zuverlässiger Quelle weiß ich, dass der Papst seine Wissenschaftsakademie in dieser Sache nie konsultiert hat. Ich denke, seinen 5 Vorgängern wäre es nicht passiert, ohne Not politische Modetrends zu unterstützen, die zu gravierenden Verwerfungen in der ganzen Weltwirtschaft und somit zu einer erheblichen Zunahme von Armut führen können, die er ja gerade bekämpfen will. Für diejenigen unter Euch, die spanisch lesen können, lieber Konrad, kopiere ich ganz unten noch meine letzte Korrespondenz mit dem Vertreter des Außenministeriums in der Comisión Nacional de Cambio Climático u.a. über diese Enzyklika ein.

In diesem Zusammenhang ist auch noch der ungeheuerliche Beschluss der G7-Regierungschefs zu nennen, die Dekarbonisierung der Weltwirtschaft bis zum Jahr 2100 anzustreben. Da habe ich nur 3 Möglichkeiten der Interpretation:

– entweder sind sie verrückt (was ich nicht glaube, denn auch sie würden sich krumm lachen, wenn jemand vor 100 Jahren beschlossen hätte, welche Energieformen wir heute zu nutzen haben),

– oder sie wollen im Vorfeld von Paris ein starkes Zeichen setzen, dass sich die Welt in einen Gängelvertrag hinein locken lässt in der Hoffnung, dass sich auf diese Weise der Entwicklungs- und Wohlstandsvorsprung der G7 Länder sichern lässt; denn wer den CO2-Ausstoß kontrolliert, kontrolliert das Wirtschaftsleben und damit die Menschheit. Diese Strategie könnte aber auch nach hinten losgehen, denn in der eigenen Bevölkerung gibt es starke Lobbygruppen die mit Feuereifer für die eigene Dekarbonisierung eintreten, die aber gar keine Ahnung davon haben, wie weit ihr tägliches Leben wirklich von fossilen Energien geprägt wird. Und wenn erst einmal Kern- und Kohlekraftwerke abgeschaltet werden, dann ist der Blackout nicht mehr weit, oder die Energiekosten verzehnfachen sich wegen der teuren Speichertechnologie.

– Eine dritte Möglichkeit ist die, dass die Politiker und ihre Freunde direkt am öko-industriellen Komplex verdienen, der natürlich infolge fehlender Konkurrenzfähigkeit unter realen Marktbedingungen nur in einer protegierten, zentralistischen Planwirtschaft funktioniert. Genau das trifft auf das EEG zu. Je weiter dieser Unfug verbreitet wird, desto grösser die persönlichen Gewinne und die Schäden für die Volkswirtschaft. Aber auch dieser Schuss könnte nach hinten losgehen: Ich habe noch nie eine prosperierende Planwirtschaft gesehen und irgendwann kommt dann der Aufstand von oben oder von unten. Widerstandsgruppen formieren sich schon in aller Welt.

So, jetzt hab ich – über die Frage der Kernkraft hinaus – mir von der Seele geschrieben, was mich in letzter Zeit beschäftigt hat. Ich will hiermit einen Schlusspunkt setzen, – nicht aus Mangel an Argumenten, sondern aus Mangel an Zeit, wie das ja bekanntlich öfters bei den (Fast-)Rentnern vorkommt. Das letzte Wort habt also Ihr.

Ganz herzliche Grüße

Albrecht

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/ein-mahnender-brief-aus-paraguay/

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Grußan die, die das Leben noch erleben

Der Honigmann

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sperma-handy-titelbild

Strahlensichere Unterwäsche schützt Kronjuwelen.

Wer viel und lange telefonierende Zeitgenossen als nervtötend empfindet, kann sich nun mit den Ergebnissen einer chinesischen Studie trösten. Demnach strebt das Problem offenbar einer natürlichen Lösung zu. Denn Handystrahlen scheinen die Spermienqualität zu beeinträchtigen – die Weitergabe von Telefoniergenen dürfte dies vermutlich nicht erleichtern.

Ein Forscherteam unter Führung von Kaijun Liu von der Dritten Militär-Medizinischen Universität der Chinesischen Volksbefreiungsarmee hat in eine Metaanalyse die Ergebnisse von zwölf Studien (vier Menschen-, vier Tier- und vier In-vitro-Studien) einfließen lassen. An den Versuchen waren 1630 Teilnehmer beteiligt – 1533 Menschen und 97 Ratten (Andrology 2014, online 3. April).

In den vier Studien mit Menschen fanden sich Hinweise auf negative Einflüsse der Mobiltelefonie hinsichtlich der Konzentration, Beweglichkeit und Lebensdauer der Spermien sowie des Anteils von Spermien mit normaler Morphologie. Die Resultate waren allerdings recht heterogen, die gepoolte Analyse ermöglichte keine signifikanten Aussagen.

In-vitro-Untersuchungen zeigten indes, dass hochfrequente Strahlung die Beweglichkeit und Lebensfähigkeit von Spermien beeinflussen könnte. In den Tierversuchen betrafen die Veränderungen die Spermienkonzentration und -beweglichkeit.

Strahlung könnte Qualität des Samens mindern

„Radiofrequenzstrahlung kann womöglich die Qualität des menschlichen Samens beeinträchtigen“, schreiben Liu und seine Mitautoren. Das gelte in vitro und sei aus Tierstudien abzuleiten, auch wenn die vorhandenen Studien mit Menschen entsprechende Schlussfolgerungen nicht hergäben.

Einen Ratschlag haben die Chinesen aber auf jeden Fall parat: „Männer sollten ihre Mobiltelefone nicht in der Hosentasche oder in sonstiger Nähe zu ihren Testikeln aufbewahren, um ihr Reproduktionssystem nicht zu gefährden.“

Aus der Literatur zum Thema kann, wer dies will, durchaus herauslesen, dass der Aufstieg der Handykultur und der Niedergang der männlichen Samenqualität zumindest zeitlich zusammenhängen.

In einer Studie, die von den nämlichen Forschern vor fünf Jahren vorgelegt wurde, wiesen mehr als 60 Prozent der untersuchten gesunden Männer mindestens einen Spermaparameter auf, der es nicht über die Schwelle der Norm schaffte.

Zugleich hat mit der pandemischen Verbreitung mobiler Fernsprechapparate die Dichte elektromagnetischer Felder in der Alltagsumgebung zugenommen.

Video: Neuesten Studien zufolge wirkt sich Handystrahlung auf die Qualität der Spermien aus. Peer Matthiesen und Nick Piepenburg haben deshalb eine Unterhose mit Strahlenschutz erfunden

…hier zum Video:
 „Man kann zwar sehen das die Spermien leben und sich bewegen aber das sie kaum vorankommen. Hier sind welche die sich bewegen, aber der hier zappelt an Ort und Stelle.“

Auch eine Art von Bevölkerungskontrolle…

Literatur:

Mobilfunk die verkaufte Gesundheit: Von technischer Information zur biologischen Desinformation. Warum Handys krank machen, von Hans Ch Scheiner, Ana Scheiner

Nebenwirkung Handy: Schaden Mobiltelefone unserer Gesundheit? von Erik R Huber

http://www.pravda-tv.com/2015/07/handy-aus-der-hose-mobiltelefone-gehen-maennern-auf-die-hoden-video/

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….danke an Biene.

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Gruß an die Fruchtbaren

Der Honigmann

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Veröffentlicht am 1. Januar 1970 um 1:00

US-Patente für die Beeinflussung von Gehirn und Nerven

In den USA liegen zahlreiche angemeldete Patente auf, aus denen hervorgeht, wie man mit Hilfe von elektromagnetischer Hochfrequenzbestrahlung die Nerven und das Hirn beeinflussen kann …

Mitgeteilt von e-smog Augsburg.

Einige Beispiele mit „patent number“:

4858612 : Eine Methode und ein Apparat für Simulation des Hörens in den Säugetieren durch Einleitung einer Mehrzahl von Mikrowellen

5507291 : Methode und ein dazugehöriger Apparat zur Fern-Darstellung von Informationen hinsichtlich des emotionalen Zustandes der Person

3884218 : Methode des Verursachens und des Beibehaltens der verschiedenen Stadien des Schlafes im menschlichen Wesen

3837331 : System und Methode zur Steuerung des Nervensystems des lebenden Organismus

5213562 : Methode des Verursachens der Geistes-, emotionalen und körperlichen Zustände des Bewusstseins, einschliesslich der spezifischen Geistestätigkeit

4335710 : Vorrichtung für die Induktion der spezifischen Gehirnwellenmuster

4834701 : Apparat für das Verursachen von Frequenzverringerung der Gehirnwelle

3967616 : Mehrkanalsystem für und eine Methode des Steuerns des Nervenystems eines lebenden Organismus

5356368 : Methode von und Apparat für das Verursachen der gewünschten Zustände des Bewusstseins

5522386 : Apparat besonders für den Gebrauch in der Ermittlung des Zustandes des vegetativen Nervensystems

4202323 : Drogenaktivierung durch Strahlung

Kurzkommentar der Redaktion Gigaherz:

Während Mobilfunkbetreiber und die von ihnen gesponserten Wissenschafter, sowie die industrielastigen Strahlenschutzkommissionen, jegliche biologischen Wirkungungen elektromagnetischer Strahlung vehement abstreiten, versuchen amerikanische Erfinder und Konstrukteure eben diese Wirkung in klingende Münze umzuwandeln und lassen Apparate, die solche Strahlung verursachen und dadurch biologische Effekte erzeugen, patentieren.
Einfach herrlich, wie da gelogen und betrogen wird!

www.esmog-augsburg.de

Quelle: http://www.gigaherz.ch/us-patente-fuer-die-beeinflussung-von-gehirn-und-nerven/

Gruß an die Gedachten

TA KI

Quelle: https://daserwachendervalkyrjar.wordpress.com/2015/06/27/us-patente-fur-die-beeinflussung-von-gehirn-und-nerven/

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Gruß an die, die sich zu schützen wissen

Der Honigmann

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Antoine Faivre: Die Macht der Imagination

In seinen »Studien zur westlichen Esoterik«, die im Jahr 2000 in einer Buchreihe der State University of New York erschienen, ließ Antoine Faivre auch drei Artikel zum Thema »Imagination« abdrucken. Der erste dieser drei Artikel (»Vis imaginativa. A Study of Some Aspects of the Magical Imagination and Its Mythical Foundations«), der die »Geschichte der Imagination« von der Antike bis ins 20. Jahrhundert skizziert, erscheint hier in einer deutschen Zusammenfassung.

Von Aristoteles über Pascal und Kant bis zu Sartre hielt man die Imagination für minderwertig und trügerisch, ob man sie nun zwischen dem Verstand und den Sinnen ansiedelte, oder – wie Malebranche – zu einer bloßen Fähigkeit, Bilder von Gegenständen zu erzeugen erklärte, oder – wie Kant – zu einer Fähigkeit, die zwischen der Sinnlichkeit und dem Verstand vermittle. Aber diese »klassischen« Philosophen waren nicht die einzigen, mit denen sich die Historiker in den letzten vierzig Jahren beschäftigten. Diese haben sich in letzter Zeit vermehrt mit Strömungen befasst, in denen die Imagination eine völlig andere Rolle spielte, sei es nun der Neuplatonismus, die arabische Philosophie oder die westliche Esoterik. Diese Wende wurde durch manche Philosophen und Wissenschaftshistoriker angestoßen, darunter Heidegger, der Kants Begriff der »Imagination« (»Einbildungskraft«) revidierte, indem er darauf hinwies, dass sie kein »Heimatland« besitze, Gaston Bachelard, der dem Nachdenken über die wissenschaftliche und dichterische Imagination eine neue Richtung gab, und Henry Corbin, der dem Begriff des »mundus imaginalis« einen neuen Wert verlieh, indem er die Schätze der schiitischen Gnosis zugänglich machte. Über diese Renaissance gäbe es vieles zu sagen und noch mehr über die komplexe Geschichte der Imagination im Westen, eine Geschichte, die noch nicht geschrieben ist. Das Ziel dieser Studie ist jedoch nicht, ihre vielfältigen Verzweigungen nachzuzeichnen, sondern einen ihrer Aspekte darzustellen, nämlich die »vis imaginativa«, die Fähigkeit, auf die Natur einzuwirken, sei es, indem die Wirkungen auf den Leib des imaginierenden Subjekts ausgeübt werden oder auf Gegenstände, die außerhalb dieses Subjekts liegen. Das Hauptgewicht wird dabei auf jene Autoren gelegt, die auf philosophischem oder theosophischem Weg versucht habn, diesen magischen Begriff der Imagination zu rechtfertigen.

Von Jakobs Schafen zum magischen Samen des Paracelsus

Die gebräuchlichste Rechtfertigung, sofern man sich auf die Autorität der Bibel bezieht, erfolgt unter Verweis auf Genesis 30,31-42, wo erzählt wird, die weißen Schafe Jakobs hätten gefleckte und gesprenkelte Nachkommen geboren, nachdem sie auf einen entsprechend gefärbten Holzzaun geblickt hatten. Hieronymus und Chrysostomus haben diese Passage kommentiert und Dionysios Areopagita brachte sie in Bezug zur Beobachtung, dass der Maler am Ende seinem Modell ähnlich sehe. Origenes, ein Gegner des Gnostikers Valentinus, verteidigte die Würde des Bildes, das seiner Auffassung nach in der Vollkommenheit des Sohnes wurzelte, der seinerseits das Bild des unsichtbaren Gottes war. Mit diesem Argument förderte er ein Verständnis des Bildes, in dem der Wille als Kraft eine bedeutende Rolle spielte. Porphyrius lehrte, die Dämonen besäßen einen wolkenartigen Geistleib, der nach ihren Vorstellungen alle möglichen Formen annehmen könne, so dass sie uns in den verschiedensten Gestalten erscheinen. Hier haben wir bereits die Idee der magischen Imagination als einer plastischen Formkraft vor uns. Möglicherweise ist eine Passage im achten Kapitel des »Traumbuches« des Synesius in diesem Sinne zu verstehen.

Während des Mittelalters mangelte es nicht an Philosophen, die über die »vis imaginativa« schrieben. Nach Al Kindi (»De radiis stellicis«, 9. Jahrhundert) vermag die Imagination Vorstellungen zu bilden und Strahlen auszusenden, die auf äußere Gegenstände einwirken, besonders, wenn die astrologischen Gegebenheiten günstig sind. Avicenna betrachtete sie als Ausdruck der natürlichen Vorherrschaft geistiger Wesen über den Stoff und laut Al Ghazali vermag die Macht der Imagination Steine oder Kamele zu bewegen. So dachte man seit dem hohen Mittelalter vielfach über die Imagination. Tatsächlich war die Diskussion über diese Frage von großer Bedeutung, denn wer wie Avicenna dachte, erweckte den Eindruck, er versuche, die Wunder Christi auf natürliche Weise zu erklären. In seinem Werk »Amicus Amicorum« (1431) erklärte Jean Ganivet, die menschliche Seele sei imstande, sich durch starke Imagination mit der Intelligenz des Mondes zu verbinden. Derselbe Autor gab eine Geschichte wieder (die bereits Nicholas de Lyra ein Jahrhundert früher berichtet hatte). Sie handelte von einer spanischen Frau, die unerlaubter Beziehungen zu einem Schwarzen bezichtigt worden war, weil sie ein schwarzes Kind geboren hatte, während sie behauptete, das Kind sei durch das Bild einer Gruppe von Äthiopiern entstanden, das in ihrem Zimmer hing. Solche Anekdoten wurden bis ins 18. Jahrhundert, ja sogar noch später erzählt: sie zeugen vom Glauben, die Imagination der Schwangeren könne sich auf ihren Fötus auswirken, ein paradigmatisches Beispiel für die Macht der Imagination, die sich auf den Leib ihres Trägers erstreckt.

Marsilio Ficino, der oft zitiert wurde, schrieb in seiner »Theologia Platonica«: »Aus der Imagination entstehen vier Arten von Gefühlen: Wunsch, Freude, Furcht und Schmerz. All diese Gefühle vermögen, wenn sie stark genug sind, unmittelbar auf den Körper der Person einwirken, die sie fühlt, manchmal sogar auf den Körper einer anderen … Es ist offensichtlich, dass der Wunsch einer Schwangeren dem Fötus das Bild ihrer Sehnsucht aufprägt. Wie unterschiedlich und wie sehr von ihren eigenen verschieden sind die Gesten und Gesichtszüge, die Eltern ihren Kindern mitgeben, aufgrund der unterschiedlichen Dinge, die sie sich während des Koitus intensiv vorstellen … Wie oft haben Menschen mit bösen Absichten Schaden verursacht, durch Beschwörungen und Zauber, bei Menschen, Tieren und sogar bei Pflanzen … Allein durch ihre Gefühle wirkt die Seele auf die Elemente ein, ruft am friedlichen Himmel Winde hervor, bringt Wolken dazu, zu regnen, oder stellt die Ruhe und den Sonnenschein wieder her.« (3. Buch, Kap. 1 und 4)

Zu den Autoren, die sich von Ficinos Ausführungen anregen ließen, gehörten Pomponazzi und Agrippa. Pietro Pomponazzi, ein Doktor und Professor in Bologna, beabsichtigte das Okkulte zu entmystifizieren, aber er glaubte an eine Imagination, die imstande sei, ein vorgestelltes Objekt sinnlich real zu machen. Er griff die Wunder der Bibel an und deutete sie als Wirkungen einer »natürlichen Magie« (»De naturalium effectuum admirandorum Causis …«, um 1520). In seinem Kommentar zu Ficino gab er dem wirkenden Bild unter Berufung auf Boethius eine mythische Grundlage: »Das Bild der göttlichen Idee ist die Ursache des imaginierten Wesens, auch ohne die Mitwirkung einer weiteren Ursache. Denn Gott schuf diese sichtbare Welt aufgrund der Idee dieser Welt, die in seinem Geist vorhanden war, wie Boethius im dritten Buch seiner ›Consolationes‹ sagt. Danach erzeugte die Idee der Dinge, die entstehen sollten, die sich in den Intelligenzen befand, die untere Welt mithilfe von Werkzeugen, und diese Werkzeuge waren die Himmelskörper.«

Heinrich Cornelius Agrippa, der Verfasser des wohl bekanntesten Werkes der Renaissancemagie (»De occulta philosophia« 1533), betrachtete die Imagination als eine Form der magischen Hervorbringung und stellte sie in einen kosmologischen Kontext. Dadurch verlieh er ihr eine ontologische Bedeutung, die weit über die eines Vorbildes hinausging, das lediglich in der Theorie des Erkennens eine Rolle spielt. Er schrieb ihr die Fähigkeit zu, die Gesundheit anderer mit Hilfe der Sterne zum Guten oder Schlechten zu beeinflussen. Man sieht, so schrieb er, im Urin von Menschen, die von Hunden mit Tollwut angesteckt wurden, Bilder von Hunden. Und man erzeugt weiße Pfauen, indem man um die Nester brütender Pfauenweibchen weiße Tücher hängt. Und so weiter. Gegen Ende dieses Jahrhunderts entwickelte Giordano Bruno in seinem Buch »De Imaginum, Signorum et Idearum compositione« (1591) eine ganze Theorie der Imagination. Er sah in ihr das Hauptinstrument magischer und religiöser Vorgänge. Ähnlich wie Giulio Camillo in seinem Werk »L’idea del Teatro« (1550) wandelte Bruno die Gedächtniskunst, die lediglich als Technik der Erinnerung betrachtet wurde, die sich der Bilder bediente, in eine religiöse und magische Technik um. Nun ging es darum, die Fähigkeit der Imagination systematisch auszubilden, damit durch sie göttliche Kräfte erlangt werden konnten. Man vermochte Geister mit Hilfe von Beschwörungen, Siegeln und Zeichen herbeizurufen, aber auch allein durch die Imagination und der letzteren kam die größte Bedeutung zu.

Auch französische und deutsche Autoren trugen zu dieser Theorie der Imagination bei. Ronsard liefert in einem Gedicht ein Beispiel für jene Wirkung der Imagination, die das Subjekt selbst betrifft. Das Gedicht »J’avois ésté saigné« handelt von jemandem, der nach einer ärztlichen Behandlung Besuch von seiner Freundin erhält, die bemerkt, dass sein Blut schwarz ist und zu ihm sagt:

»Das viele Denken übte eine so starke Macht
auf deine Imagination aus, dass die Seele zurückwich,
und deine natürliche Wärme erkalten und schwach werden ließ,
so dass sie nicht mehr imstande war,
zu wärmen, zu nähren und ihre Aufgaben zu erfüllen.«

Mit seinem Essay »De la force de l’imagination« trug Montaigne zur Popularisierung dieser Vorstellungen bei. Er beginnt mit dem Satz: »Fortis imaginatio generat casum, sagen die Gelehrten.« Nun folgen Beispiele, die sich nahezu alle schon bei Cornelius Agrippa, Caelius Rhodiginus und Petrus Messias finden. Er berichtete, manche hätten die Wunden, die bei König Dagobert aus Furcht vor Wundbrand entstanden, auf die Imagination zurückgeführt, andere die Stigmata Franz von Assisis, bemerkte jedoch, er selbst glaube nicht an »Wunder, Visionen und Beschwörungen«, mit anderen Worten, er glaubte mehr an die Macht der Illusion. Nichtsdestotrotz könne all dies auf die enge Verbindung zurückgeführt werden, die zwischen Körper und Seele bestehe und so blieben doch manche beunruhigenden Tatsachen bestehen: »Schildkröten und Austern brüten ihre Eier allein dadurch aus, dass sie diese anblicken, was darauf hindeutet, dass ihre Augen eine gewisse ejakulative Fähigkeit besitzen.« Ebenso »wissen wir aus Erfahrung, dass Schwangere Zeichen ihrer Tagträume auf ihre Föten übertragen.« Kaiser Karl, der König von Böhmen, »sah in der Nähe von Pisa ein Mädchen, das ganz haarig und struppig war, von dem seine Mutter behauptete, es sei so geworden, weil über ihrem Bett ein Bild Johannes des Täufers gehangen habe.«

Aber weiter als all diese Autoren ging der große Paracelsus. Während Agrippa noch stark kosmozentrisch orientiert war, führte Paracelsus die Theorie der Imagination zu ihren letzten anthropozentrischen Konsequenzen. Er erhob die Imagination zum Mittler zwischen Denken und Sein und sah in ihr die Inkarnation des Gedankens im Bild. Die Seele (»das Gemüt«), der Glaube und die Imagination sind nach seiner Auffassung die drei Kräfte, die den Menschen ausmachen. Im Gemüt »bricht die Kraft der Gestirne in den Menschen ein, es ist unsere Hauptverbindung zur unsichtbaren Welt, die uns von innen her beherrscht.« Der Glaube ruft die »Imagination hervor, diese erzeugt einen Stern und dieser wiederum eine Wirkung. Der Glaube erzeugt die Imagination in Gott.« (»Der glauben gibt imaginationem, die imagination gibt ein sidus, das sidus gibt effectum, also glauben in got gibt imaginationem in got; got gibt den ausgang und das werk.«) Paracelsus betrachtete die Seele als Zentrum einer magischen Gestaltungskraft, die imstande ist, den Leib zu schaffen und zu formen, das heißt, der Seele durch die Imagination eine Gestalt vorzugeben, die sie in der sichtbaren Gestalt umsetzt. Wäre diese Imagination stark genug, könnten wir unsere äußere Erscheinung ebenso verändern, wie unser Minenspiel. Wunsch und Gedanke inkarnieren sich im Bild, das, einmal geformt, der Seele als Modell dient, in das sie sich ergießt und durch das sie sich selbst offenbart. Die Imagination ist wie ein Same, die Bilder, die unsere Seele erzeugt, sind nicht bloß ihre Modifikationen, sondern ihr Leib, ihre Inkarnation, ihr Denken, ihr Wille. Sie verselbständigen sich und entwickeln sich fürderhin nach ihren eigenen Gesetzen, so wie das Kind, das wir empfangen. Wer vorstellt, zeugt, jede Vorstellung ist organisch und auf organische Weise werden die Bilder in unserem Gemüt ausgeboren. Paracelsus bedient sich häufig der Bilder der Sonne und des Feuers: »Was ist die Imagination anderes, als eine Sonne im Menschen?« Durch die imaginative Anschauung wird die vitale Flüssigkeit (der Samen) in einen aktiven Samen verwandelt, so wie die Sonne Holz in Brand setzt. Die Planeten in ihren Himmelsregionen sind nichts als Imaginationen, denn sie wirken auf den Menschen und können Übel in ihm hervorrufen, nicht nur durch die Vermittlung körperlicher Ursachen, sondern auch durch ihre Zusammensetzung, ihre Gestalt (das heißt, durch die jeweiligen Konstellationen). Dies deswegen, weil die Einbildungskraft durch alle Dinge, die kleine und die große Welt hindurchgeht. Der gesamte Geist des Himmels und der Erde und alle Stoffe sind im Mikrokosmos des Menschen zusammengefasst, der daher imstande ist, Wunder zu vollbringen. Mehr noch: Für eine entsprechend starke Imagination ist nichts unmöglich, da sie als das Prinzip aller Magie unseren Körper umwandeln und auf die Himmel einwirken kann. Da wir aus himmlischen Stoffen bestehen, können wir ebenso die himmlische Welt beeinflussen, wie sie uns beeinflusst. Paracelsus interessiert sich vor allem für die objektiven Wirkungen der Imagination (die auf Objekte außerhalb ihres Trägers gehen). Aber er ist auch mit ihren subjektiven Wirkungen vertraut, etwa, wenn er die Tatsache, dass Frauen Missformen gebären, auf eine regellose, schlecht wirkende Imagination zurückführt, oder wenn er erklärt, das Geschlecht des Kindes werde von dem Elternteil mit der stärkeren Imagination bestimmt.

Daher auch die Notwendigkeit, die wahre oder authentische von der falschen Imagination zu unterscheiden. Durch die falsche oder extravagante Imagination – die Fantasie – erlangt man bloß blasse Abbilder der sichtbaren Dinge, statt die Macht der unverfälschbaren Natur zu erleben. Die falsche Imagination ist der Same des Wahnsinns, sie entbehrt jenes Ankers, der Imagination und Magie verbindet, entbehrt der Verwurzelung der Bilder in unserem himmlischen Wesen – so wie eine Pflanze im Boden wurzelt. Das wahre Bild verleiht unserem Gedanken einen Leib und formt ihn in einen Wunsch um, es ist in Wahrheit der Leib dieses Gedankens und Wunsches, die sich in ihm verkörpern. Die mythische Grundlage dieser grandiosen Ideen über die Macht der Imagination ist mit jener Pomponazzis vergleichbar: Gott hat das Universum geschaffen, indem er es imaginierte, der Mensch seinerseits, der als Bild Gottes geschaffen ist und die gesamte Schöpfung in sich trägt, verfügt analog über dieselbe Macht – zumindest der Möglichkeit nach.

Es ist bekannt, dass diese Ansichten des Paracelsus ihren Gegner in Erastus (Thomas Liebler) fanden, der auch Pomponazzi bekämpfte. Erastus konnte nicht akzeptieren, dass die Imagination jemals einen realen Gegenstand hervorbringen oder verändern könnte. Aber Paracelsus hatte Ende des 16. Jahrhunderts einen beträchtlichen Einfluss und gab der theosophischen Spekulation reichlich Nahrung. An erster Stelle stand hier Valentin Weigel. Auch er spricht von der Macht der Imagination, »einzubilden« (»inbilden«), er bemerkt, sie sei »der himmlische Geist, der Stern im Menschen; sie ist alle Sterne, sie wirkt ebenso auf die Himmel ein« und trägt ihr eigenes Licht in sich. Als Stern, oder besser alle Sterne zusammen, »wirkt sie wie das Firmament«.

Das Jahrhundert der Theosophie und Alchemie

Im 17. Jahrhundert kursierten die Geschichten von Frauen mit überhitzter Einbildungskraft weiter, es entstanden auch neue Theorien über die Kraft der Imagination. Es mangelte ihr aber auch nicht an Verleumdern, die sich manchmal von den Argumenten des Erastus inspirieren ließen. Zu diesen gehörten Andreas Libavius und Georg Goedelmann, Doktoren wie Martin Weinrich und Hieronymus Nymann, Dämonologen  wie Pierre de Lancre und – vielleicht wieder Erwarten – auch Thomas Campanella. Ihre wärmsten Unterstützer kamen aus den Reihen der Theosophen. Henry More, der Neuplatoniker aus Cambridge, der nicht wirklich Theosoph war, stand der vis imaginativa positiv gegenüber, denn sie ließ sich gut mit seiner Grundidee der Weltseele verbinden, der gestaltungskräftigen Mittlerin zwischen Geist und Stoff. Und John Webster, ein Theoretiker der Magie, akzeptierte die objektiven Wirkungen der Imagination, die ihm nicht nur eine »natürliche« Erklärung für die Zauberei zu bieten schien, sondern nach seiner Auffassung geradezu der Same aller Magie war. Manche Autoren unterstützten sie, auch wenn sie nicht von der Esoterik beeinflusst waren, wie etwa der Jesuit Bento Pereira. Francis Bacons Haltung war zwiespältig: während er als Gegner des Paracelsus versuchte, die natürliche Magie vom Aberglauben und vom Okkultismus zu befreien, die er für moralisch gefährlich hielt, befürwortete er gleichzeitig Untersuchungen, die sich mit den realen Wirkungen der Imagination befassten. Im allgemeinen lieferte der Aristotelismus des 16. Jahrhunderts zwar die Grundlagen für eine magische Theorie der Imagination, war aber außerstande, die Grenzen der Magie und der Korrespondenzen zu definieren.  Nun breitete sich im 17. Jahrhundert der Cartesianismus als kritisches Instrument aus, das in anderer Hinsicht erfolgreich war.

Die Wirkungen der Imagination auf die physische Erscheinung ungeborener Kinder beschäftigte nach wie vor viele Denker. Nach Jansenius, dem Autor des »Augustinus« (1640), konnte niemand daran zweifeln, dass sich die Erbsünde durch die Generationen fortpflanzte, hatte Augustinus doch betont, die Imagination könne die Farbe und die Gestalt des Fötus beeinflussen. Kepler glaubte ebenfalls, die Imagination der Mutter vermöge das Wesen zu prägen, das sie im Leib trug. Ebenso Thomas Fienus. Camerarius erwähnte drei außergewöhnliche Kinder derselben Mutter, einen »Mohren«, ein »kraushaariges Kind« und einen »Kobold«, die angeblich von ihrem Vater gezeugt worden waren, nachdem er von einer Prozession zurückgekehrt war, in der er als Dämon verkleidet mitgewirkt hatte. Vanini überprüfte 1616 alle relevanten Passagen im Buch von Pomponazzi und setzte sich ebenfalls für eine »natürliche« Erklärung von Wundern ein. Alphonse Tostato kommentierte die Erzählung der Genesis über die Schafe Jakobs auf besonders subtile Weise. Gegen 1630 wurde ein Kind vom Parlament Grenobles als legitim erklärt, das laut seiner Mutter während der Abwesenheit des Vaters durch die Kraft der Imagination empfangen worden war, die ihr vorgegaukelt hatte, er sei immer noch anwesend. Hieronymus Fronzonius behauptete 1632, Menschen mit starker Imaginationskraft vermöchten ihr Blut so sehr zu verändern, dass sie Wunder hervorrufen könnten. Als letztes Beispiel diene Jacques Gaffarel, da er Imagination und Glauben in einer Art vergleicht, die an theosophische Diskurse erinnert. In seinem berühmten Buch »Curiosités inouyés sur la sculpture talismanique des Persans …« schrieb er 1629, Jesus gehöre zu jenen, die den Namen des Herrn im Glauben ausgesprochen hätten, denn wenn man über jemanden voller Gefühl spreche, dann imaginiere man ihn, wie er wirklich sei.

Bedeutender jedoch waren die theosophischen Auseinandersetzungen über die Imagination, genauer gesagt, die Mystik des Barock. Gefühl und Imagination waren zu dieser Zeit die beiden Kräfte, denen die religiöse Literatur in Deutschland zunehmend Anerkennung verschaffte. Die Imagination, welche die Dominikaner des 14. Jahrhunderts zu verbannen versucht hatten, trat an die Stelle der »Gelassenheit«, während Taulers »Bildnerinne«, für ihn mit Fantasie synonym, die jemand hinter sich lassen musste, der nach einer mystischen Vereinigung mit Gott strebte, von Jakob Boehme und seinen Schülern rehabilitiert wurde, nachdem dies auch schon etwas zögerlich Valentin Weigel im vorangehenden Jahrhundert versucht hatte. Bereits in den späten Arbeiten von Daniel Czepko ist jene Kraft, die unseren Geist zur Trinität erhebt, mit jener identisch, die Gott und die gesamte Natur beseelt: der Imagination nämlich.

Bei Boehme sind Wunsch, Sehnsucht, Begierde und Imagination miteinander verknüpft. »Noch vor der ›appetitio‹ von Leibniz, der ›Sehnsucht‹ Schellings oder Schopenhauers ›Lebenswillen‹ findet sich in Boehmes Theosophie das erste Beispiel einer Metaphysik, die auf der Sehnsucht fußt.« Mehr als jeder andere vor ihm gab Boehme der Imagination eine ontologische Grundlage. Auf der Stufe der Lust – die ihren Gegenstand noch nicht verloren hat – fällt die Imagination mit der Sehnsucht in eins zusammen; nachdem aber die paradiesische Übereinstimmung zwischen Wille und Gegenstand zerbrochen ist, wird die Sehnsucht zur Begierde. Die ursprüngliche Harmonie wurde zerstört, als Adams Sehnsucht sich verdichtete, koagulierte und in einer grobstofflichen Form »imaginiert« wurde. Der Sündenfall war nichts anderes, als eine Perversion der Sehnsucht durch die Imagination, man muss lediglich diese Sehnsucht wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzen, ihr wieder die ursprüngliche Richtung geben, um den Ausgangszustand wieder herzustellen. Der Apfel, den Adam isst, symbolisiert das Bild, das durch den Aufeinanderprall seiner Sehnsucht mit derjenigen Satans entsteht. Umgekehrt blitzt die heilige Flamme hervor, wenn unser Glaube stark genug ist, um sich für die Gnade von oben zu öffnen und durch »Gottes Imagination und Anzündung« das geläuterte Bild in uns Gestalt annimmt. Das wirkende Bild entsteht dort, wo sich die Sehnsucht Gottes, die zum Menschen herabsteigt und die Sehnsucht des Menschen, die zu Gott hinaufsteigt, berühren. Diese Imagination besitzt ein Vorbild: Gott. Denn die göttliche Imagination, die ein Gedanke ist, inkarniert sich in Bildern und Gestalten, wird real in wahrnehmbaren Bildern. Gott offenbart sich selbst, indem er durch sein »Fiat« den Kosmos zeugt, der ein reales Bild (»figürliches Gleichnis«) jenes Bildes ist, das Gott imaginiert hat und das ewig ist. Gott imaginiert in der Sophia, aber in etwas zu imaginieren heißt, dass das Subjekt der Imagination an der Beschaffenheit des Objektes teilhat und dass das Objekt durch die Imagination des Subjektes verändert wird. Indem Gott sich selbst ausdrückt, inkarniert er sich in einem Universum zwischen dem reinen Geist und der körperlichen Welt, in einem Mesokosmos, einem mittleren Raum, der zugleich der Ort der höchsten schöpferischen Imagination ist, jener Ort, von dem die schiitischen Theosophen laut Henry Corbin als dem »mundus imaginalis« sprachen. Mit anderen Worten: imaginieren heißt, sich selbst offenbaren, heißt schaffen; sich mit Gott zu vereinigen heißt, sich in ihn umzuwandeln. Und eben weil Gott die Welt durch seine Imagination geschaffen hat, vermögen wir ihn durch sie zu finden und Wunder zu wirken. »Magia« und »imagination« sind zwei Worte, die Boehme miteinander verknüpft: alles, was der Mensch imaginiert (»sich ein-bildet«), vermag er real werden zu lassen. »Imaginatio macht Wesenheit«, sagt Boehme.

Johann Georg Gichtel, einer der bedeutendsten Schüler Boehmes im 17. Jahrhundert, sah den Ursprung der Schöpfung ebenfalls in der göttlichen Magie (»magia divina«).  Im Herzen Gottes existiert ein urbildliches Modell der äußeren Welt. Die Sehnsucht Gottes erlaubt es der göttlichen Imagination, sich zu manifestieren und so werden ungeschaffene Formen durch göttliche Magie nach außen projiziert. Ebenso wie Boehme sieht Gichtel den Fall Adams sich in der imaginativen Welt abspielen. Er hat diesen Vorgang und seine Konsequenzen ausführlich beschrieben. Adam kostete die Frucht des Baumes der Erkenntnis und setzte damit die Prinzipien frei, besonders jene der Schatten, die sich frei betätigten und das göttliche Bild verdunkelten. Bei Gichtel findet sich die Paronomasie: »Imagination, Magie, Magnet«. Gichtel war es, der eines der wagemutigsten und originellsten Unternehmen Boehmes vollendete: er verschaffte der Imagination eine theogonische und kosmogonische Grundlegung.

Gichtel schrieb und veröffentlichte seine Werke in Amsterdam. In derselben Stadt und zur selben Zeit erschien Pierre Poirets »L’Oeconomie de la création de l’Homme …« (1687). In einem Kapitel über das »Imaginative und die Vollkommenheit des menschlichen Leibes im allgemeinen« heißt es: »Gott wollte sich selbst in bildlicher Form (oder seine stofflichen Bilder) auf gewisse Weise außerhalb seiner selbst sehen. Dieser göttliche Wille rief nicht nur den Stoff ins Dasein, dessen Bewegungen, Ordnung und unterschiedliche Verhaltensweisen, sondern auch die imaginative Fähigkeit im Menschen, da Gott wollte, dass der Mensch als sein Bild ihn auch in dieser Hinsicht repräsentierte … Die Dinge existierten und reiften von Beginn an aufgrund der starken Sehnsucht und der mächtigen Gedanken Gottes heran, die diese Dinge als gegenwärtig und in Bewegung dachten; diesen Gedanken habe ich anderswo die ›Imagination Gottes‹ genannt, die auch die Gebärmutter (creatrix) der Welt ist.«

Poiret fragte sich, ob der Mensch von Gott auch die Macht empfangen habe, durch die Kraft seiner Imagination den Stoff zu vermehren. Er gestand, er habe darauf keine Antwort, fügte aber hinzu: »Wenn es auch wahr ist, dass der geschaffene Geist den Stoff nicht vermehren kann, so lässt sich doch leicht verstehen, dass er imstande ist, ihre Bewegung zu vermehren, zu vermindern und zu lenken und zwar durch die Kraft seines Wunsches und seiner Imagination, – die Wahrheit vorausgesetzt, dass Gott ihm diese Macht verliehen hat, damit er so genau wie möglich sein Vorbild repräsentiere, nämlich die Imagination Gottes, dessen lebendiges Abbild er ist. Und ich füge hinzu, dass – auch wenn die Dinge sich von ihrem ursprünglichen Zustand der Macht und Glorie, in denen Gott sie geschaffen hat, weit entfernt haben – im Vergleich zu welchem sie nicht mehr als verrottete und leblose Kadaver sind –, es nichtsdestotrotz unmöglich ist, die Fähigkeit der Imagination zu erklären, wenn man nicht anerkennt, dass die Seele die Kraft besitzt, sich nach ihrem Gutdünken auf tausenderlei Arten zu bewegen und zu entscheiden, die sich von den Gesetzen der Mechanik und der Bewegung unterscheiden, denen jener Teil des Stoffes unterliegt, mit dem sie am stärksten verbunden ist.«

Der Autor fährt fort, über das universelle Prinzip zu sprechen, gemäß welchem »alle Dinge sich mitteilen oder dazu neigen, ihre Formen und Signaturen anderen Dingen aufzuprägen, mit denen sie verbunden sind; denn wie jene sind sie Bilder Gottes und ahmen die Handlungsweise ihres ersten Urhebers nach, der seine Abbilder in allen Dingen hervorbringt und in Umlauf bringt.«

Da Gottes Absicht darin bestand, den Menschen zum Haupt, zur vollkommenen Synthese all seiner Werke zu machen, verlieh er ihm einen Leib, der wie eine kleine Welt, ein Mikrokosmos des gesamten Universums ist. Der Sündenfall raubte uns ebenso wie der Natur die Macht. Aber selbst in dem Zustand, in dem wir uns jetzt befinden, besitzt die Imagination immer noch eine »beträchtliche Macht über die Bildung des Leibes«.

Zwei weitere Autoren, die zwar eher am Rande der Theosophie stehen, sind aber zumindest mit dem Strom paracelsischen Denkens verbunden: Oswald Croll und Johann Baptist van Helmont. Croll veröffentlichte 1609 seine »Basilika chymica«, die wahrscheinlich mehr wegen ihres schönen Titelblatts als wegen ihres Inhalts bekannt ist. Croll erhob die Imagination zum Zentrum seines Denkens, wenn er erklärte, der Mensch besitze einen himmlischen Leib (»Sternenleib«), der potentiell den gesamten Kosmos umschließe. Die Imagination, die an diesen Leib gebunden ist, stellt die Grundlage aller magischen Operationen dar und ist imstande, sichtbare Körper hervorzubringen. Wie ein Magnet vermag der Sternenleib die in den Sternen verborgenen Kräfte anzuziehen und machtvoll, wenn auch unsichtbar, auf die äußere Welt einzuwirken. Die Imagination verkörpert gleichsam den Geist des vorgestellten Dinges und erlaubt uns auch, uns zu Gott zu erheben, »wie die eingeweihteren Theosophen wissen«. Van Helmont behandelt in seinem »Ortus medicinae« (1648) die Imagination als das eigentliche Agens der Schöpfung, Zeugung und Erhaltung des Lebens. Sie ermöglicht es dem Samen, zu einem Körper auszuwachsen, denn aufgrund einer Imagination, die ihm eigen ist, bringt jedes Ding und jeder Gegenstand in der Natur samenhafte Wirkenskräfte hervor, die ihm entsprechen. Aber dem Menschen als Bild Gottes bleibt es vorbehalten, »Ideen« hervorzubringen, die über seinen Artbegriff hinausgehen. Croll verglich die Wirkungen der Imagination mit jenen eines Funkens, der von einem Feuerstein ausgeht, der zwar klein ist, aber ein großes Feuer zu entzünden vermag. Ebenso vermag eine einfache aber intensive Bewegung des imaginierenden Willens auf ein Objekt in der Ferne durch die Vermittlung astraler Kräfte einzuwirken. Sicherlich ist diese Fähigkeit im Menschen verschüttet, aber sie liegt als Möglichkeit immer noch in ihm, denn der Sündenfall hat sie nicht vollständig ausgelöscht.

Auf vielfache Weise waren Croll und van Helmont mit der Alchemie verbunden. Die Praktiken der Alchemie im 17. Jahrhundert – sowohl die spirituellen als auch die physischen – bedürften einer ausführlicheren Behandlung, da die Umwandlung nicht nur den Experimentierenden, sondern auch die Natur betraf. Paracelsus inspirierte eine Vielzahl alchymischer Traktate. Während für die Alchemisten die Imagination traditionell die Quintessenz aller menschlichen Fähigkeiten war – der Lebenskräfte ebenso wie der moralischen und physischen – konkretisierte sich diese Quintessenz in der paracelsischen Tradition im »astrum«, einem Geistleib im buchstäblichen Sinn. Die Imagination ist »Astrum in homine, coeleste sive supracoeleste corpus« (»Der Stern im Menschen, ein himmlischer bzw. überhimmlischer Leib«), wie Martin Ruland in seinem »Lexicon Alchemiae« 1612 schrieb. Da das paracelsische »astrum« mehr oder weniger gleichbedeutend mit der »Quintessenz« ist, stellt die Imagination den konzentrierten Extrakt der körperlichen und geistigen Energien dar. Oft ist nicht genau zu sagen, ob ein solcher hermetischer Autor der Auffassung war, die alchymische Arbeit müsse notwendig ein physisches Resultat hervorbringen oder ob es lediglich um eine spirituelle Realisation ging. Aber wie Jung gezeigt hat, wäre es falsch, eine eindeutige Antwort auf diese Alternative zu erwarten; entscheidend ist die Annahme eines Zwischenreiches, das Geist und Stoff verbindet: dies ist die Welt der ätherischen oder Geistleiber. Das »Rosarium Philosophorum« betont 1593, die Arbeit müsse gemäß der Natur durch die »wahre Imagination« vollendet werden und nicht mit Hilfe der Phantastik.

Jung wollte diese Imagination im klassischen Sinn als »Einbildungskraft« verstanden wissen, im Unterschied zur leeren Fantasie. Und er legte Wert darauf, dass die Imagination, das aktive Erzeugen innerer Bilder, »gemäß der Natur« verläuft, dass der Gedanke also nicht regellos wirkt, sondern ein getreues Abbild des inneren Wesens der Natur hervorbringt. Diese geistige Aktivität wird als das Opus, das große Werk bezeichnet. Da die Alchemie sich nicht nur als Technik der Erleuchtung versteht, sondern auch als Technik der Umwandlung konkreter organischer und anorganischer Stoffe, erstreckt sich die wirkende Kraft der Imagination bis auf die Ebene dieser konkreten Stoffe und nicht bloß auf den Bereich, den Jung als »aktive Imagination« bezeichnet, also das harmonische Zusammenwirken zwischen dem aktiven Willen, dem deutenden Verstehen und der autonomen Aktivität der Fantasie. Aber auch wenn die Alchemie die Imagination als magische und schöpferische Kraft versteht, dann wird sie dadurch nicht zu jener demiurgischen Wirksamkeit, die den heiteren Aktivitäten jener Sonnenbewohner gleicht, denen Cyrano de Bergerac begegnet (dazu weiter unten). Michel Sendigovius schrieb 1616, was die Seele imaginiere, werde lediglich im Geiste hervorgebracht, was Gott imaginiere, in der Realität. Mit anderen Worten, die aktive Imagination wirkt nicht direkt auf die äußere Welt ein, sie stellt lediglich die Bedingungen her, damit ein Vorgang der inneren und äußeren Umwandlung stattfinden kann, – aber ohne dass sie diese Bedingungen herstellt, kann sich der Prozess nicht vollziehen. »Die Seele«, schrieb Sendigovius, »besitzt die absolute, unabhängige Macht, auf eine Weise zu wirken, die der Körper nicht verstehen kann; sie besitzt aber, wenn sie dies wünscht, die größte Macht über den Körper. Verhielte es sich anders, wäre unsere ganze Philosophie überflüssig.«

Das 17. Jahrhundert brachte auch fiktive Literatur zu diesem Thema hervor. Cyrano de Bergerac ließ seine elegante barocke Feder von den Spekulationen seiner Zeit anregen. In seinem Werk »L’autre monde ou les états et empires de la lune et du soleil« (1648) zog er aus den Ideen der Alchemisten die extremsten, verstiegensten Konsequenzen, ohne dabei in tollkühne theosophische Spekulationen zu verfallen. Während er den Mond bereist, spricht er mit einem Mondbewohner über Wunder und Medizin. Dieser glaubt jedoch nicht an Wunderheilungen und sagt: »Du weißt nicht, dass die Macht der Imagination imstande ist, alle Krankheiten zu bezwingen … und zwar aufgrund eines gewissen natürlichen Balsams, der in unserem Körper ausgebreitet ist, der alle Qualitäten enthält, die den Qualitäten aller denkbaren Krankheiten entgegengesetzt sind.«

Die Imagination wirkt sich also auf den Gesundheitszustand aus, aber nicht nur auf diesen. Auf der Sonne begegnet Cyrano Wesen, die sich in alles zu verwandeln vermögen. Dies ist kein Wunder, erklärt ihm einer von ihnen, »sondern ein rein natürlicher Effekt.« Die Imagination der Sonnenbewohner stößt im Stoff, aus dem sie gebildet sind, auf keinerlei Widerstand und vermag deshalb diesen Stoff nach Wunsch zu formen: »Daher musste sich mein Adler, dem die Augen entfernt wurden, lediglich vorstellen, er sei ein scharfsichtiger Adler und er wurde wieder ein solcher … Ihr Menschen seid unfähig zu solchen Dingen, da der Stoff, aus dem ihr besteht, so schwer ist und weil eure Imagination so kalt ist.«

Cyrano begreift, dass diese Sonnenbewohner auf völlig natürliche Weise all die Wunder vollbringen können, die sie vollbringen, weil ihre Imagination aufgrund des Klimas viel aktiver ist und ihre Leiber viel leichter sind, so dass ihre Imagination unmittelbar auf den Stoff einzuwirken vermag. Er erinnert sich an Geschichten, die er auf der Erde gehört hat: Cippus, der König Italiens, der einem Stierkampf beigewohnt hatte, ging schlafen und trug am nächsten Morgen Hörner; mehrere Frauen gebaren Monster nachdem sie während der Schwangerschaft von Monstern geträumt hatten, was aufgrund der heißen und formbaren Stofflichkeit des Fötus möglich war.

Auf dem Weg zur Romantik

Vom sich ausbreitenden Rationalismus zurückgedrängt, kämpfte das magische Denken ums Überleben und suchte im 18. Jahrhundert nach neuen Rechtfertigungen. Es spielte aber in den theosophischen Diskursen weiterhin eine Rolle, die nicht etwa ausstarben, sondern gegen Ende dieses Jahrhunderts sogar eine neue Blüte erreichten.

Albrecht von Haller kritisierte 1745 den Glauben an die Wirkungen der Imagination bei schwangeren Frauen in seinen weitschweifigen Kommentaren zu Boerhaaves medizinischen Schriften. Letzterer glaubte an diese Wirkungen, aber von Haller gefiel es, diese Geschichten zu berichten, ohne sie so ernst zu nehmen, dass er sie philosophisch kommentierte. Kurz darauf führte der Artikel über Imagination im siebten Band von Diderots »Enzyklopädie« nicht einmal mehr Beispiele dieser Art auf; er berücksichtigt lediglich Hallers Kommentare, und stellt ein gutes Beispiel dafür dar, wie rudimentär das Bild und die Imagination inzwischen behandelt wurden. Und die gelegentlich provokante Ironie des »philosophischen Geistes« ist in folgenden Bemerkungen unübersehbar: unsere Sinneseindrücke, schrieb der Autor, »ähneln den Gegenständen nicht, die sie verursachen«, was in der Tat sehr gut ist, denn »sonst würde es fast nur männliche Kinder geben, da alle Frauen von Ideen, Wünschen und Gegenständen beeindruckt werden, die mit Männern zu tun haben.« Zur selben Zeit betonte jedoch Marquis de Feuquières in einem kleinen Buch, die Imagination sei »eine aktive und schöpferische Kraft, ohne die alle anderen Fähigkeiten – nicht der Seele im allgemeinen, aber des Geistes im besonderen – tot und leblos sind und sich wie passive Spiegel verhalten.« Währenddessen schrieb Johann Heinrich Winckelmann, der nicht des Illuminismus verdächtig ist, in seiner »Geschichte der Kunst des Altertums« 1764: »Die höchste Schönheit ist in Gott, und der Begriff der menschlichen Schönheit wird vollkommen, je gemäßer und übereinstimmender derselbe mit dem höchsten Wesen kann gedacht werden, welches uns der Begriff der Einheit und der Unteilbarkeit von der Materie unterscheidet. Dieser Begriff der Schönheit ist wie ein aus der Materie durchs Feuer gezogener Geist, welcher sich suchet ein Geschöpf zu zeugen nach dem Ebenbilde der in dem Verstande der Gottheit entworfenen ersten vernünftigen Kreatur. Die Formen eines solchen Bildes sind einfach und ununterbrochen und in dieser Einheit mannigfaltig und dadurch sind sie harmonisch.« (1. Teil, S. 149-150)

Delisle de Sales, der diese Sätze etwas kryptisch fand, schrieb in seiner »Philosophie de la Nature« (1770), nachdem er sie zitiert hatte: »Es bedürfte einer Sphinx, die der Altertumsforscher in seinem Buch so vorzüglich beschrieben hat, um den Schlüssel zu diesem Rätsel zu finden«. Im weiteren Verlauf machte er sich über den »sogenannten Einfluss des Gehirns der Mutter auf den Fötus« lustig.

Man muss sich den Hütern der esoterischen Flamme zuwenden, wenn man spezifische Kommentare zum magischen Bild finden will, etwa Georg von Welling (alias Salwigt), dem Autor des »Opus mago-cabbalisticum et theosophicum« von 1719, das zahlreiche Auflagen erlebte und das der junge Goethe mit Interesse las. Im Anschluss an den Hebräerbrief (11,1) schrieb er, der Glaube sei »wahrhafte Einbildung oder impressio imaginationis« von Dingen, die man nicht sehe. Er fügte hinzu: »Jeder wird nach seinem Tode von den Strahlen seiner Imagination angezogen wie von einem mächtigen Magneten, von jenen Dingen, die seine Imagination während des Lebens imaginiert hat und es wird ihm widerfahren, wovon die Apokalypse 14,13 spricht: ›Und ihre Werke folgen ihnen nach‹. … Die Wirkungen unserer Imagination sind unerforschlich und nahezu unbegreiflich, wie uns die tägliche Erfahrung bei schwangeren Frauen lehrt. Was für sonderbare Wirkungen hatte nicht ihre Imagination oder Einbildungskraft auf die Frucht ihres Leibes? Unter anderem kann ich von einer berichten, die einen Mann sah, dessen Hand amputiert war – sie gebar ein Kind, dem eine Hand fehlte, so als ob sie eben abgetrennt worden sei und der Stupf blutete noch. Man konnte die Hand nicht finden, weder bei der Nachgeburt, noch später. Noch weitere Beispiele könnten gegeben werden, schrecklicher und unglaublicher als dieses, aber es wäre unmöglich, sie alle aufzuzählen. Man frägt sich, ob das Kind seine Hand jemals besessen hat oder ob es sie durch den starken Eindruck verloren hat, den die Imagination seiner Mutter auf es machte. Und: wo ging diese Hand hin? Kurz, die Strahlungen auf diesen oder jenen Vorwurf [Gegenstand], sind die Kräfte unseres Geistes und unserer Seele, und wer dieselben wohl versteht, wird in der wahren und in der falschen oder teuflischen Magia Wunder wirken können.«

Welling erwies sich mit diesen Sätzen, wie auch an vielen anderen Stellen seines Buches, als Schüler des Paracelsus. Es scheint auch nicht unbedeutend, dass er seine Auslegung eines Pauluswortes über den Glauben mit einer kleinen Geschichte verband, wie sie Montaigne und die Renaissancedoktoren des 17. Jahrhunderts bezaubert hatten. Friedrich Christoph Oetinger, dessen Geist zu spekulativ war, um sich für solche Anekdoten zu interessieren, trug jedoch im Jahr 1766 in seinem »Biblischen und emblematischen Wörterbuch« eine Definition der Imagination vor, die für unsere Fragestellung von Bedeutung ist: »Die Bildungskraft [Imagination] kann anfangs sein als ein Gedanke ohne Wesen; hernach aber macht sie sich Wesen, und ist nicht ein Nichts, sondern ein erwachsenes, doch selbst geborenes Etwas, davor hüte dich.«

William Blake ist von der Romantik nicht mehr allzu weit entfernt; manchmal findet man bei ihm Gedanken, die sich auf Fichtes Theorie der kreativen Imagination zubewegen: »In deinem eigenen Busen hegst du deinen Himmel und deine Erde; und alles, dessen du dir bewusst bist, mag es auch außerhalb erscheinen, liegt doch in Wahrheit in deiner Imagination, von der diese Welt der Sterblichen nur ein Schatten ist.«

Wie oft bei diesen Autoren, nimmt auch bei Blake der Ausdruck »Imagination« je nach Kontext unterschiedliche Bedeutung an. Er bedeutet »Fähigkeit zur geistigen Schau«, »Geist der Prophetie«, aber auch »geistige Existenz« oder »Geistleib«. Diese letztere Bedeutung ist hier von Interesse. In »Jerusalem: ›Imagination, the Divine Body‹« schrieb Blake: »Alle Dinge sind in diesen ewigen Formen im göttlichen Körper des Heilands enthalten, dem wahren Wein der Ewigkeit, der menschlichen Imagination.« Die Imagination ist also der geistige Teil des Menschen, jener Teil, der die Vision aller Dinge in sich trägt, da er von Gott selbst stammt. Saint-Martin und Novalis sollten aus diesem Gedanken die Konsequenzen ziehen.

Für den »unbekannten Philosophen« (Saint-Martin) konnte die Imagination die Fähigkeit sein, sich »fremdartige Wesen und zusammengesetzte Monstrositäten« vorzustellen, »Chimären, die aus unzusammenhängenden Teilen bestehen«. Dies ist die falsche Imagination, die Fantasie des Paracelsus. Saint-Martin beschäftigt sich nicht weiter mit dieser sekundären Erscheinungsform. Stattdessen entwickelt er eine Theorie der schöpferischen Imagination, die man am besten als »Magismus« bezeichnet. Zuerst manifestiert sich Gott nach außen durch die Sophia, dazu aber auch durch andere Spiegel, die ihrerseits weiterer Spiegel bedürfen, in denen sie sich spiegeln – und diese »Millionen von Geistwesen« ermöglichen Gott, sich selbst zu erkennen, während er gleichzeitig »den Kern seines Wesens in seinem unaussprechlichen Magismus verbirgt«. Dieser göttliche Magismus neigt dazu, uns »die Spiegelungen der ewigen Erhabenheit« zu offenbaren, aber nur, indem er uns »so viele Strahlen sehen lässt, als nötig sind, um in uns die Liebe zu ihm zu entzünden« und nur so, dass der Mensch das Wesen Gottes selbst nicht zu erkennen oder zu erfassen vermag. In der Natur gibt es ebenfalls einen dreifachen Magismus. Der erste ist mit dem göttlichen mehr oder weniger identisch, da er die göttliche Zeugung selbst oder der »Schleier der Dinge« ist, der soviel hindurchlässt, als der Geist des Menschen aufzufassen vermag (Luzifer erlag nach verwandten Tradition besonders gewaltigen Strahlen des göttlichen Lichts). Dies ist die Fähigkeit der Natur, Gott zu offenbaren. Sie stellt ein ewig gegenwärtiges Medium dar, das es uns erlaubt, aus dem Zustand der Zerstreuung oder Indifferenz – dem »abysmalen« Abgrund, wie Boehme dies nannte – in den Zustand der Wahrnehmung überzugehen. Aber der Sündenfall hat den ursprünglichen Zustand des Universums durcheinandergebracht, weshalb eine zweite Form der Magie erforderlich ist, die universell gegenwärtige, die als schützendes Bollwerk gegen den Feind der Menschheit wirkt und »aus unseren Leiden das Reich des Schreckens und der Ansteckung«, das auf den Fall folgte, entfernt. Aber die Prinzipien dieser beiden Formen der natürlichen Magie – der ursprünglichen Natur und des gegenwärtigen Universums –  sind dieselben: »In diesem Sinne besitzt jeder einzelne Gegenstand der Natur seine eigene Magie; denn jeder einzelne, sei es eine Blume, ein Salz, ein Tier oder ein Metall, stellt etwas Mittleres dar, das zwischen den unsichtbaren und unkörperlichen Eigenschaften in seinem Wesen, seinem Lebensprinzip, seiner Grundessenz auf der einen Seite und den körperlichen Eigenschaften, die aus ihm emanieren auf der anderen vermittelt, und die uns durch diesen Gegenstand zugänglich werden. In diesem Medium muss sich alles entwickeln und gestalten, was aus den einzelnen Wesen hervorgeht; aber in diesen Ort der Gestaltung, dieses Laboratorium, können wir nicht eindringen, ohne es zu zerstören und es ist ein Ort der wahren Magie für uns, mögen wir auch die Zahl der Elemente kennen, die bei dessen Entstehung beteiligt sind, oder die Gesetze, die seine Entstehung beherrschen. Das Prinzip dieses verborgenen Prozesses beruht auf der göttlichen Wirksamkeit, in welcher das ewige Medium auf ewig als Mittler dient, der alles Entstehende in die unendliche Mannigfaltigkeit der universellen Wesen überführt … auf diese Weise ist jedes einzelne Medium der sichtbaren Natur ebenso wie jene der geistigen Natur lediglich Bild dieses ewigen und ursprünglichen Mediums.« (»Le Ministère de l’Homme-Esprit«, 1802)

Unglücklicherweise gibt es eine dritte Form der Magie, eine Folge des Sündenfalls, die Saint-Martin als die »astrale« bezeichnet. Durch sie kann unser Geist »verworrene und regellose Bilder« in sich aufnehmen; diese »aktive und mächtige Region« deren physische Eigenschaften auch auf unseren Körper einwirken, vermag uns von unserer wahren Bestimmung abzubringen. Nun, es ist die menschliche Form der göttlichen Magie, die Saint-Martin als Imagination bezeichnet, ja er verwendet in diesem Zusammenhang sogar den Ausdruck »magische Imagination«. Ihre Rolle bestand darin, die Sphäre, in welcher der Mensch lebt, immer schöner und vollkommener zu machen. Seit dem Sündenfall wirkt nur noch ein Teil dieser Imagination in uns, der sich in unserer Bestimmung zur Regeneration bemerkbar macht. Die Aktivität des Menschen ist zu jener Gottes analog, weil das Ziel des universellen Werkes die Suche nach Einheit, der Übergang vom Unsichtbaren zum Sichtbaren ist. Daher muss man die astrale Magie beiseite lassen, die für solche Werke verantwortlich ist, die dem Ziel der Harmonie und universellen Wiederherstellung entgegen stehen. Gott ist auf uns angewiesen, ebenso wie die Natur, denn es gibt »kein einziges Wesen, das nicht dafür verantwortlich ist, seinen Vater hervorzubringen.« Daher müssen wir Menschen der Spiegel Gottes und der Natur sein; aber damit ist nicht etwas gemeint, das bloß passiv abbildet, sondern ein Vermögen zur Konzentration und Verdichtung, das fähig ist, Keimen und Wachstum zu bewirken, den Übergang von der Zerstreuung zur Einheit des lebendigen Menschenwesens. »Spiegel, Magie, Imagination« – drei nahezu synonyme Begriffe, die versuchen, eine Grundidee der Anthropologie Saint-Martins auszudrücken: die Imagination ist nicht eine Fähigkeit neben anderen, sondern eine ursprüngliche Berufung, die Pflicht und das Vermögen zu reflektieren, zu verwirklichen, hervorzubringen und wieder zu erschaffen; eine demiurgische Macht, die aber eine theogonische und anthropologische Grundlage besitzt.

Dupont de Nemours, ein Zeitgenosse Saint-Martins und der Hüter eines Funkens jener esoterischen Flamme, die Saint-Martin so weit hinauftrug, veröffentlichte 1793 eine »Philosophie des Universums«, die in mancher Hinsicht dem Illuminismus dieser Zeit angehört. Nach einigen unerwarteten Betrachtungen über Austern, die von unserer Gegenwart keine Ahnung haben, ebensowenig wie wir von den Geistern über uns, von denen manche von Globus zu Globus reisen mögen, sagt er über die Imagination, sie sei eine Art »vermittelnder Sinn, wie eine Brücke, die das Reich der irdischen Lebewesen und die anderen Welten einer höheren Ordnung mit einander verbindet.« In Wahrheit kommt ihr die Aufgabe zu, magisch zwischen Geist und Stoff zu vermitteln, indem sie die Vernunft eher erweitert als ersetzt und ihr Zugang zu einer Übernatur verschafft. Auch wenn Dupont de Nemours den Ausdruck »gestaltender Vermittler« nicht verwendet, ist diese Idee doch gegenwärtig. Tatsächlich meint er, es sei höchst natürlich, wenn geschaffene Geistwesen das Bedürfnis verspürten, Körper zu beseelen, denn »geformt im Schoss der Mutter, der einzigen Braut Gottes, wurden sie für Körper geschaffen, und vielleicht mit einem leichten und ätherischen Leib versehen, der sich mit jenen vermischen kann, die wir als geordnet bezeichnen, so wie Alkohol sich mit Wasser vermischt, mit einer freiwilligen und spontanen Fähigkeit zur Ausdehnung, die sich den geordneten Körpern einprägt, mit denen sie sich verbindet, durch eine Form der Bewegung, die den Gesetzen der Mechanik widerspricht; so wie die Fähigkeit der Luft, die in Niter eingesperrt ist, sich auszudehnen, wenn sie plötzlich durch die Entzündung von Schwefel und Kohle erregt wird, und eine Kanonenkugel auf eine Art bewegt, die jenen, die mit der Theorie nicht vertraut sind, den Gesetzen der Schwerkraft aufs äußerste zu widersprechen scheint.«

Grundsätzlich leidet jedes »geistbegabte« Wesen, wenn es eines Körpers entbehrt, und inkarniert sich immer und immer wieder, wenn ihm dieser Körper entzogen wird; beim Tod – dem Verlust des Körpers – überlebt das geistige Wesen seine Hülle, verbleibt aber im Zustand einer »Monade«, welche die Erinnerung an all ihre vergangenen Erfahrungen bewahrt und darauf wartet, sich erneut eines Körpers zu bedienen. Die Imagination wird hier zur Vorstellung der Inkarnation in Beziehung gebracht, auf eine Art und Weise, die mit der christlichen Hermetik bestens harmoniert. Aber vor Baader, der von Saint-Martin das Bild des Spiegels und das des »gestaltenden Vermittlers« aus der Tradition der christlichen Hermetik übernahm, sprachen noch andere deutsche Romantiker über die »magische Imagination«.

Bei Novalis befindet sich der Mensch in Übereinstimmung mit dem Rhythmus des Universums und das befähigt ihn dazu, es zu verändern. Wenn man etwas intensiv will, das man sich möglichst konkret vorstellt, vermag man es in einen Gegenstand der Außenwelt zu verwandeln. Mit anderen Worten: man vermag durch den Willen diese Welt materiell und sichtbar zu beeinflussen: »Der physische Magus weiß die Natur zu beleben, und willkürlich, wie seinen Leib, zu behandeln.« Zum magischen Idealismus des Novalis gehört außerdem die Idee der Gegenseitigkeit: » Wenn ihr die Gedanken nicht mittelbar (und zufällig) vernehmbar machen könnt, so macht doch umgekehrt die äußern Dinge unmittelbar (und unwillkürlich) vernehmbar, – welches ebensoviel ist, als wenn ihr die Gedanken nicht zu äußern Dingen machen könnt, so macht die äußern Dinge zu Gedanken. Könnt ihr einen Gedanken nicht zur selbständigen, sich von euch absondernden und nun euch fremd, das heißt äußerlich vorkommenden Seele machen, so verfahrt umgekehrt mit den äußerlichen Dingen und verwandelt sie in Gedanken.

Beide Operationen sind idealistisch. Wer sie beide vollkommen in seiner Gewalt hat, ist der magische Idealist. Sollte nicht die Vollkommenheit jeder von beiden Operationen von der andern abhängig sein?«

Von der Naturphilosophie zum Okkultismus

Zwischen Louis-Claude de Saint-Martin und Novalis auf der einen und Johann Wilhelm Ritter und Franz von Baader auf der anderen Seite besteht nur ein zeitlicher Abstand, kein ideeller. Alle sind sich in ihren Grundideen einig. Darüberhinaus dauerte der sogenannte Illuminismus des 18. Jahrhunderts weit über das erste Kaiserreich hinaus. Einige der bedeutendsten Diskurse über die Imagination seien hier erwähnt, beginnend mit Ritter im frühen 19. Jahrhundert. Ritter, ein Schüler und Freund des Novalis, entdeckte nicht nur den ultravioletten Bereich des Spektrums und eine Reihe physikalischer Gesetze, sondern war auch einer der ersten romantischen Naturphilosophen. 1808 versuchte er, philosophisch nachzuweisen, dass der magische Idealismus des Novalis Wirklichkeit geworden war. Beobachten wir, so schrieb er, einen Zinkball in einer feuchten und ruhigen Hand; wir werden sehen, dass er nach dem Willen des Experimentierenden Bewegungen ausführt, die jenen der Erde um die Sonne entsprechen. Daher, schloss Ritter, ist nun, so wie früher klar war, dass der Organismus des Universums sich im menschlichen Leib spiegelt, bewiesen, dass der Mensch durch bewusste Handlungen fähig ist, diese Korrespondenz sichtbar zu machen: der Ball folgt unserem Willen, wie die Erde der Sonne folgt. In seinem Werk »Der Siderismus« (1808) entwickelte er die Vorstellung, solche Rotationen und Nutationen seien Erscheinungen, durch die sich ein unorganischer Körper in der Gegenwart des Menschen den Anschein des Lebens gebe. Er bezeichnete diese Imitationen der Planetenbewegungen als »prophetische Hieroglyphen« und sah in ihnen einen Versuch der anorganischen Welt, sich selbst auszudrücken. Durch den magischen Idealismus vermag der Mensch also die Natur zu beleben; Körper können durch ihren »Planetismus« auf den Menschen reagieren. Ritter schrieb an Karl von Hardenberg, den Bruder von Novalis, am 1. Februar 1807: »Der Punkt des Archimedes ist gefunden. Wir werden die Erde wirklich in Bewegung versetzen.« Einige Tage später hatte Schelling, der sich für das Experiment interessierte, an Hegel geschrieben: »Dies ist eine wirkliche Magie des Menschen; kein Tier vermag solches zu vollbringen. Der Mensch steht wirklich über allen anderen Wesen, wie eine Sonne, sie sind alle seine Planeten. Und hier nimmt die Physica coelestis oder Uranis ihren Anfang, nach der terrestrischen, die bis heute existierte.«

Manche Werke Schelling lassen uns diesen Enthusiasmus verstehen. Seine »Philosophie der Kunst« ist in der Tat von Boehmes Idee der Imagination als einer Inkarnation der Idee inspiriert, die der Idee sichtbare Gestalt verleiht und so die Synthese des Unendlichen mit der begrenzten Form verwirklicht. Wie auch immer, Schelling hielt weder an der paracelsischen Einbildungskraft, noch an der Imagination Boehmes fest, er gestaltete deren Ideen zur »Kraft der Ineinsbildung, auf welcher alle Schöpfung beruht« fort, zum Gedanken einer gestaltenden Kraft im Einen, die sich in der Schöpfung manifestiert. Die Subjektivität kam bei Paracelsus oder Boehme so gut wie nicht vor; sie kam bei den deutschen Romantikern zusammen mit der Idee des Genius, der Ausdruckskraft, der Originalität zum Vorschein. Für Paracelsus und Boehme bedeutete imaginieren »im Licht der Natur, in einer spezifischen Form der Erfahrung, mit der Fülle der Welt, des Menschen und der Dinge zu korrespondieren.« Die Magie war weniger das Ergebnis bewusster Absichten, als die Folge einer natürlichen Harmonie, eines natürlichen Vorgangs. Erstaunlicherweise hielt ausgerechnet Fichte, der von Magie in diesem Sinn denkbar weit entfernt war, nicht nur an Boehmes Idee einer Willenskraft fest, die durch die Erfahrung von Widerstand ein Bewusstsein ihrer selbst erlangt, sondern auch an der schöpferischen Imagination, welche die wahrnehmbare Welt hervorbringt und den reinen Geist in »Formen und Farben« verwandelt. Aus diesem Grund glaubte auch Novalis, er habe in Fichtes Lehre von der Imagination den Schlüssel zu einer vergessenen Idee entdeckt, die er bei Boehme und Paracelsus wiederfand, auch wenn der Abdruck, den Kant in Fichte hinterlassen hatte, zu stark war, als dass er in diesem einen genuinen Fortführer Boehmes zu sehen vermochte. Wenn die empirische Realität nach Fichte nur das Erzeugnis einer geradezu allmächtigen Imaginationskraft des Ich ist, dann gibt es keine Magie mehr, weil alles Magie ist. Einzelne magische Akte im herkömmlichen Sinn gibt es dann nicht mehr. Der außerordentliche Anspruch einer Imagination, welche die gesamte wahrnehmbare Welt ins Dasein ruft, die weniger hypothetisch formuliert und konkreter verteidigt wurde als bei Berkeley, in Verbindung mit der intensiven Aktivität dieses Denkens, das durch Schelling weitergeführt wurde, der immer wieder zu Fichte zurückkehrte: all dies trug zur unvergleichlichen geistigen Atmosphäre der Jenaer Romantik bei. Denn wenn man mit der Wissenschaftslehre (1794) akzeptiert, dass die Objekte nicht mehr von sich selbst her bestimmt sind, sondern vom Subjekt erst ihre Bestimmung erhalten, dann wird das gesamte Universum spirituell und die Realität zum Welt-Spiegel des Bewusstseins. Allerdings leidet diese Theorie aus der Sicht des Novalis oder Baaders an ihrer unheilbaren Abstraktheit, was schon der Stil des Fichteschen Denkens deutlich macht – es gibt in Fichtes Philosophie zu viel Geist und zu wenig Inkarnation. Schelling stellte die Realität der äußeren Welt wieder her, indem er den Monolog des Fichteschen Ich in einen Dialog des Ich mit den »objektiven« Stufen des Bewusstseins umwandelte, die den unterschiedlichen, aufeinanderfolgenden Formen der Natur entsprechen. Aber Baader konnte sagen, in Schellings Philosophie gebe es zu viel Naturalismus. In der Tat sollte Baader dieses Problem theosophisch lösen, indem er auf die christliche Hermetik zurückgriff, deren Hauptvertreter – neben seinem geliebten Saint-Martin –Paracelsus und Boehme waren.

Baader spricht in verstreuten Texten immer wieder von der menschlichen Imagination. Man kann diese Reflexionen kaum von seinen Überlegungen zur schöpferischen Imagination im allgemeinen trennen. Paracelsus und Boehme folgend unterscheidet er eine kraftlose, unfruchtbare Imagination von einer »schöpferischen Einbildung«, die innerhalb und außerhalb des Subjektes wahrhaft produktiv ist. Vor allem bietet Baader eine genuine Theorie der Imagination. Zunächst unterscheidet er eine zweifache Imagination in der Natur und im Menschen: die aktive und die reaktive. Im Menschen gibt es ein aktives Begehren und die Nostalgie (Sehnen, Sucht, Sehnsucht), außerhalb des Menschen die siderische Imagination (aktiv) und die Imagination der elementarischen Welt (reaktiv). Ebenso kann man strahlendes Licht von phosphoreszierendem unterscheiden, die Sonne vom Mond, die Nerven von den Ganglien. Baader wundert sich, dass die Naturphilosophen seiner Zeit, die überall nach Polaritäten suchten, sich mit diesen nicht befassen. Als Beispiel führt er einen Maler an, der einen Löwen malt, was ihm in der Regel auch gelingt. Dies ist deswegen der Fall, so Baader, weil die seelisch-plastische Natur (aktiv), die Urheberin der wirklichen Löwen, ihr Werk fortsetzt, diesmal in der Imagination des Malers (reaktiv). »Es ist ein und dieselbe Natur, welche die natürlichen Formen des Löwen und diesen Tiertypus in der Imagination des Menschen erzeugt.« Daher gibt es in der Natur selbst eine aktive und kreative Imagination, die Wurzel und den Anfang aller Produktivität, »primus motor creans«.

Wie aber wirken diese beiden Arten von Imagination zusammen? Hier kommt die Baadersche Symbolik des Spiegels ins Spiel. Damit es irgendwo Schöpfung geben kann, müssen zwei Elemente (ein aktives und ein reaktives) zusammenwirken, so wie bei Hunger und Ernährung, dem Begehren von Mann und Frau – oder auf der Ebene des Göttlichen – der ewige Vater und die Sophia. Aus deren Verbindung entsteht etwas Gezeugtes: das Kind, ein Abkömmling, oder im Falle des Hungers, die positive Wirkung der Nahrung auf den Körper. Nun kommt aber diese Verbindung nur zustande, wenn die aktive Imagination ihre Macht manifestiert, das heißt, wenn »der Wille in seinen Spiegel eintritt«. Mein Begehren muss sich in das begehrte Objekt projizieren, sich in diesem spiegeln; dann erst sieht mich das Objekt, dank meines Blickens wird es zu einem lebendigen Bild, das sich in mir sieht und erlebt. Bei der Beschreibung dieses Prozesses entwickelt Baader seinen Begriff der Magie, denn er bringt durch Paronomasie folgende Wortreihe in Beziehung: miroir, admirer, miracle, imagination, magnet, magie, mag, vermag (lieben, können). Alles, was existiert, hat einen magischen Ursprung und stammt aus der Imagination, das heißt, aus dem Eintritt der Imagination in ihren Spiegel.

An vielen Stellen seines Werkes erläutert Baader, was er unter »Spiegel« und »Spiegelung« versteht. Ein Spiegel befindet sich potentiell im Besitz aller möglichen Formen. Ein Bild wird in ihm reflektiert: es ist die Begierde, die dieses Bild erzeugt, ihm Substanz verleiht, es wesentlich macht. Unser Auge, das ebenfalls ein Spiegel ist, trägt alle möglichen Formen in sich. Die körperliche Form, die sich in ihm reflektiert, zeugt eine innere Form in ihm, Magie, die ihrerseits, wenn ein Begehren mitspielt, und es sich nicht bloß um eine Gesichtswahrnehmung handelt, das wahrgenommene Objekt erzeugt. Auf diese Weise werden sich das Bild des Objektes, das sich ursprünglich außerhalb meiner befindet und die innere Form, die das Bild in mir gezeugt hat, in einem wechselseitigen Erzeugen hervorbringen. Was Baader als »Imagination« bezeichnet, ist also ein Vorgang wechselseitiger Zeugung, eine magische Gestaltung, die nach ihrer eigenen Verwirklichung strebt, sobald dieses Begehren eine Vermittlung findet, durch welche die magische Form von der Möglichkeit zur Wirklichkeit übergeht. Tatsächlich ist die gesamte Realität ein Ergebnis dieser Imagination, einer wechselseitigen Befruchtung, welche die Trennung zwischen Subjekt und Objekt aufhebt. Die Imagination ist der Eintritt des Willens in den Spiegel: sobald dies geschieht, tritt auf der Ebene des Göttlichen in Erscheinung, was die Hebräer »Sophia« nennen, die Hindus »Maja« und die Griechen »Idee«, die derselben Vorstellung der Reflexion (»Spiegelung; speculatio«) entsprechen. Boehme sagte, Gott »imaginiere« in der Sophia. Auf der Ebene des Menschen bin ich ebenfalls ein Spiegel, in den Gott hineinblickt, und durch den zugleich die schattenhafte Welt mich begehrt. Ich kann dem Blick, der Imagination Gottes, antworten, aber auch den Mächten des Schattens. Indem wir die Glorie Gottes kontemplieren – imaginieren – der uns anblickt, werden wir in ihn verwandelt. Denn in etwas zu imaginieren oder seinen Willen, sein Begehren zu projizieren, bedeutet, sich dem zu übergeben, in das man eintritt. Man formt sich selbst zum Bilde dessen, in das man hineinblicken kann, was man lieben kann, das Liebe und Zeugung erst ermöglicht. Die »gestaltende Kraft« der Imagination wirkt so nicht nur auf die äußere Welt, um sie zu formen oder umzuformen, sie verändert auch uns selbst auf magische Weise.

Eine solche Idee des schöpferischen Bildes führt natürlich auf der kosmischen Ebene zu bedeutenden Konsequenzen. Baader schließt sich der Idee Boehmes an, nach der kraft des »Gesetzes der Reflektion« zwei Wesen einander erkennen und etwas neues durch dieses wechselseitige Erkennen erzeugen können, wenn sie beide in einen Spiegel »eintreten«, der über ihnen steht, der sie überragt, einen dritten Spiegel also, der zu den beiden hinzukommt, von dem sie beide abhängen. Stets darauf bedacht, Hierarchien ins Spiel zu bringen, postuliert er eine solche zwischen den beiden ersten Entitäten. So muss der Mensch vor dem Fall der leibhaftige Träger des Bildes Gottes gewesen sein, sein Spiegel, damit er der gesamten Natur das Licht weitergeben konnte, das er empfing. Die Natur war also der Spiegel des Menschen; während sie auch der Spiegel Gottes war, bedurfte sie des Spiegels des Menschen. Adam vor dem Sündenfall trat in diese Natur ein, gesellte sich zu all den Geschöpfen, die ihm unterstanden, um sich in ihnen wie in einem Spiegel zu sehen, indem er seinen Willen in sie projizierte. Diese aktive Projektion ist ein »Fiat«, das die wahrgenommene Form aus ihrem »daedalischen« Zustand befreit, ihr eine Bedeutung einprägt, eine Richtung, eine innere Sinnbestimmung. Daher musste des Menschen passive oder reaktive Imagination gegenüber Gott seiner aktiven Imagination gegenüber der Natur entsprechen, worin die Grundlage seiner magischen Kraft bestand. Adams Aufgabe war es, als Vermittler zwischen Gott und der geschaffenen Natur zu dienen, aber ebenso als Gefängnis für die Dämonen. Der Mensch fiel, bewahrte aber, zumindest potentiell, einen Teil seiner Macht und die Natur harrt noch immer, wie Paulus sagt, sehnsüchtig ihrer Erlösung durch den Menschen.

So verläuft die Imagination, die Baader auch als »Inbildung«, »Einbildung als Hineinbildung« bezeichnet. Die Vorsilben »In, Ein, Hinein« erlauben es ihm, Imagination und Information, »Ein-bildung« und »In-bildung« als Synonyme zu behandeln, denn beide enthalten die Idee des »Hineinformens«. Und dieser Prozess findet sich sowohl bei denkenden als auch nicht-denkenden Kreaturen statt, denn alle besitzen ihr »imaginativum«, die »imaginierende Begierde« existiert überall, nicht nur in Gott, im Menschen oder im Tier, die gesamte Natur ist nichts anderes als »Imaginieren« und »Begehren«. Zum Beispiel erzeugt die Verbindung des »imaginierenden Bildungstriebs« eines Sternes mit dem der Erde eine spirituelle Substanz, eine »idea formatrix« (eine bildekräftige Idee), welche die Elemente der Erde zu ändern vermag. Baader sieht die Wirkungen dieser schöpferischen, plastischen Gestaltungskraft, dieser Imagination, in Talismanen, da sie die Signatur des Geistes einschließen und enthalten, dessen organischer Leib sie sind. Magische Objekte im heutigen Sinn des Wortes sind das Ergebnis dieser Gestaltungskraft. Zu imaginieren heißt, »durch das Bild zu wirken«.

Ein jedes Wesen birgt in sich das Bild dessen, was ihm übergeordnet ist; dank dieses Bildes beherrscht das letztere das erstere wie sein Organ oder einen Namensträger. Die Abhängigkeit entsteht durch eine »Inbildung« des Höheren im Niedrigeren. Wenn das Höhere vom Niedrigeren abhängt, hat man es mit einer abnormen Inbildung zu tun, einer zwar monströsen, aber nichtsdestoweniger lebendigen Form, einer spirituellen Substanz, die nicht notwendig intelligent ist, einer Form, die Paracelsus und nach ihm Boehme als »evestrum« bezeichneten und die uns nach dem Tode quält, indem sie uns vom Reich des Lichtes fernhält; darin besteht die Wirkung einer verdorbenen Imagination. In Wahrheit schuf der Fall Adams ein gigantisches »evestrum«, dessen Züge unsere gegenwärtige Daseinsform trägt. Es ist immer möglich, eine solche spirituelle Substanz in einer tieferen Region durch die Imagination zu erzeugen, so wie das Kind eines edlen Vaters und einer gemeinen Mutter immer edler als die Mutter und weniger edel als der Vater sein wird. So sollte der Mensch auf diese königlichste all seiner Fähigkeiten Acht geben, denn es ist leichter, die magische Hochzeit zu vermeiden, die ein solches »evestrum« zeugt, als dieses zu töten, wenn es einmal geboren ist, so wie es schwerer ist, ein Kind loszuwerden, als eine Abtreibung durchzuführen.

Seit Saint-Martin gab es niemanden, der bemerkenswertere esoterische Ansichten über die Imagination entwickelt hätte, als Baader. Doch in der romantischen Literatur Deutschlands finden sich viele weitere Beispiele für die magische Imagination. In Achim von Arnims fantastischer Erzählung »Isabella von Ägypten« unterhalten sich Isabella und Barka über die Geschichte des Bärenhäuters, eine Figur der Volksüberlieferung. Daraufhin erscheint ihnen der Bärenhäuter und begleitet sie durch die ganze weitere Geschichte. In E.T.A. Hoffmanns Novelle »Der unheimliche Gast«, spricht der Autor von einer Seelenkraft, die mächtig genug ist, um das Opfer ein Netz aus Feuer zu weben. Aber in der Naturphilosophie dieser Zeit spielt die »vis imaginativa« nur eine untergeordnete Rolle mit Ausnahme von Ritter, Novalis und Baader. Gotthilf Heinrich Schubert ist in dieser Hinsicht enttäuschend, auch wenn seiner Ansicht nach die menschliche Imagination derjenigen Gottes verwandt ist und diese Verwandtschaft die »schöpferische« von der bloß »reproduktiven« unterscheidet, welch letztere sich allein auf das Irdische oder Körperliche bezieht. Carl August Eschenmayer ermahnt seine Leser, Fantasie und Einbildungskraft nicht zu verwechseln, während sein Schüler Philipp Heinrich Werner eine schöne Definition der schöpferischen Imagination liefert: »Die Phantasie, innig verwandt mit dem höheren Gefühl, könnte man die Sprache desselben nennen. Sie ist das Vermögen der Ideale, der Symbolisierung der Tätigkeiten des Geistes, der diese durch sie im Bilde immer als vollendetes Ganzes, nicht als verständig zusammengeklaubtes Aggregat der Seele vorhält.« (In: »Die Schutzgeister oder merkwürdige Blicke zweier Seherinnen in die Geisterwelt …«, 1839). Insgesamt bezeichnen diese Autoren die Imagination als »Phantasie« und behalten den Ausdruck »Einbildungskraft« der nicht kreativen Fähigkeit vor. Joseph Ennemoser entwickelte seine eigene Idee des schöpferischen Bildes, indem er Magnet, magia und imago miteinander verknüpfte. In seiner Geschichte der Magie betrachtete er den Menschen als Schöpfer, weil er Gott durch seine Imagination nachahme. Er schrieb: »Das magische Wirken auf Andere und in die Ferne ist der active Pol der Seele und Lebenskraft, wie das instinctive Gewahrwerden in der Sinnesanschauung der passive Pol derselben ist. Jenes ist nicht wunderbarer als dieses, und wie die dunkel empfindende Seele zum Vorstellen und Denken kommt in einer ungemessenen Sphäre, in welche Sinnliches – Natürliches und Übersinnliches – Übernatürliches hereinscheint: so wirkt die autonome Kraft in dieselbe Sphäre, von dem mechanisch Materiellen entbunden, ebenso dunkel bewusst hinaus, wie sie auf die nächste Muskelfieber und auf die Bewegungsglieder wirkt.«

Aber Ennemoser glaubte nicht, dass die Imagination imstande sei, äußere Objekte ohne das Hinzutreten eines vermittelnden Agens hervorzubringen. Catherine Crowe dagegen besann sich wieder auf die mythische Grundlage der Imagination als schöpferischer Kraft. In einem voluminösen Werk mit dem Titel »Die Nachtseite der Seele oder Geister und Geisterseher« (1848), für das sich Baudelaire brennend interessierte, schöpfte sie aus einer Vielzahl romantischer Autoren, um die Verheißungen ihres Schubertianischen Titels einzulösen. Natürlich erschöpft die magische Funktion des Bildes nicht das Anliegen der Autorin. Hier seien nur jene Passagen zitiert, die hier von Interesse sind; 1856 schrieb Baudelaire eine von ihnen ab: »Unter ›Imagination‹ verstehe ich nicht, was man für gewöhnlich unter diesem so häufig missbrauchten Wort versteht, nämlich bloße ›Erfindung‹, vielmehr verstehe ich darunter die ›konstruktive Imagination‹, eine weit höhere Funktion, welche, insofern der Mensch als Bild Gottes geschaffen wurde, eine gewisse Beziehung zu jener erhabenen Macht in sich trägt, durch die der Schöpfer entwirft, schafft und das Universum im Dasein erhält.«

In einer Passage, die unter dem Einfluss von Kerners Erzählungen über die Seherin von Prevorst steht, spricht Crowe von dieser »Kraft, ob sie nun eine sichtbare ätherische Form hervorruft, oder auf die konstruktive Imagination der Seherin einwirkt, was das Erscheinen eines Geistes in der ›Gestalt, die er im Leben besaß‹ ermöglichen würde«. Hier handelt es sich um eine eher passive Imagination, die aber jedenfalls magisch empfänglich ist. Wir sind teils Geist, teils Stoff, sagt sie weiter, durch den Geist mit der geistigen Welt und dem absoluten Geist verbunden; und »da niemand daran zweifelt, dass der letztere magisch zu wirken vermag, das heißt, allein durch die Kraft seines Willens« – wurde nicht alles durch ihn geschaffen, liegt es nicht an seiner »andauernden Wirksamkeit«, dass alles fortbesteht? – warum sollten wir, »die an der göttlichen Natur teilhaben und nach seinem Bilde geschaffen wurden«, darüber erstaunt sein, »wenn wir auch, innerhalb bestimmter Grenzen, an seiner magischen Kraft teilhaben?« Zu den unvermeidlichen Anspielungen auf die »Signaturen im Fötus« fügt sie hinzu, wenn der Geist einer Mutter auf einen anderen Organismus einwirken könne, dann gebe es keinen Grund, warum nicht auch Heilige oder Katharina von Emmerich auf ähnliche Weise wirken könnten. »Selbst durch die Kraft der Imagination können Menschen Dinge heraufbeschwören; ja sogar andere Menschen töten.« Ja, wenn zwischen allen Dingen in der Natur eine »unablässige Wechselwirkung besteht, warum sollten wir, als Teile eines großen Ganzen«, die Kräfte, die auf unseren Organismus einwirken, nicht auch auf andere ausdehnen? Unsere Fähigkeiten, »so begrenzt sie auch sein mögen, … sind der Art nach göttlich und liegen in allen von uns«; hier und dort zeigen sie sich, »um die Weisen in Staunen zu versetzen und die Toren zu narren, die nahezu alle ihren Ursprung vergessen und ihr Geburtsrecht verwirkt haben.«

Diese Passagen sind insofern von Bedeutung, als das Buch weit verbreitet war und viele beeinflusste, nicht nur Baudelaire, der in der Imagination eine »nahezu göttliche Fähigkeit« sah. Er schrieb: »Ich möchte die Dinge mit meinem Geist erleuchten und seine Spiegelung in andere Geister werfen«, und bezeugte dadurch seine Empfänglichkeit für die transzendente Seite der Imagination, die für ihn nicht bloß eine irdische Fähigkeit war. »Wenn man keine Seele besitzt«, so Baudelaire, »die ein magisches und übernatürliches Licht auf die natürliche Dunkelheit der Dinge wirft, dann ist die Phantasie auf schreckliche Weise nutzlos.« Der Dichter erkennt, dass universelle mythische Bilder »aus dem heiligen Zentrum primordialen Lichts hervorgetreten sind« und an der schöpferischen Imagination teilhaben, »dieser zentralen Fähigkeit (ruft ihr Reichtum nicht die Erinnerung an Purpur wach?).« Baudelaire spricht nicht anders über diese ursprüngliche Imagination als die Theosophen: zuerst explodiert die ursprüngliche imaginative Kraft, dann zieht sie sich zusammen und steigt auf den Stufen der Stofflichkeit, die sie erleuchtet, beseelt und umwandelt, auf und ab. Und dank des imaginierenden Begehrens wird die gefallene Schöpfung vorübergehend geheilt und kennt die Natur keine andere Sonne mehr, als das Auge des Dichters, »das von Feuer überfließt.«

Die etwas lehrhaftere Poesie seines Zeitgenossen Éliphas Lévi ist Bestandteil eines chaotischen Gesamtwerks, das ehrgeizig, aber dennoch liebenswert ist. In den »Magnetischen Mysterien«, dem wichtigsten Kapitel des »Schlüssels zu den großen Mysterien« (1860) bemühte sich der Vater des modernen Okkultismus darum, den Begriff des »gestaltenden Vermittlers« zu popularisieren, den er im Anschluss an Paracelsus als »Astralleib« bezeichnet. Er ist eine Art Magnet, der unter dem Einfluss des Willens Licht anzieht oder abstößt: »Er ist ein Lichtleib, der die den Ideen entsprechenden Formen mit größter Leichtigkeit reproduziert« – vor allem ist er »der Spiegel der Seele«. Wie die Seele ist er ein Bild unseres Körpers und vermag seine Wahrnehmungen an unser Nervensystem weiterleiten; »die Imagination scheint dann über die Natur zu triumphieren und ruft wirklich seltsame Erscheinungen hervor.« Der große gestaltende Vermittler ist Licht. Eine Vielzahl von Wundern vollzieht sich durch ein einziges Agens, das von den Hebräern als »Od« bezeichnet wird und dessen Beziehung zu seinem Vermittler Lévi nicht näher definiert, jedenfalls »empfängt und leitet es die Eindrücke der Imaginationsfähigkeit weiter, nämlich das Bild und Gleichnis des schöpferischen Wortes im Menschen.« So ist das »universelle Licht wie die göttliche Imagination … Der Mensch erzeugt durch seine Imagination Licht und der menschliche Gedanke schafft das, was er imaginiert; die Geister des Aberglaubens projizieren ihre unförmigen Gestalten in das Astrallicht und erleben die Schrecken, die sie hervorbrachten.« Mehr noch: »Unser Wille wirkt direkt auf unseren gestaltenden Vermittler ein, das heißt, auf den Teil des Astrallichts, der in uns abgesondert ist und uns zur Angleichung und Bildung der zu unserem Dasein notwendigen Elemente dient. Unser gerechter oder ungerechter, harmonischer oder perverser Wille prägt den Vermittler nach seinem Bild und gibt ihm die unseren Neigungen entsprechende Form.«

Denn dieser astrale Mittler, der »wahre innere Architekt unseres Körpers« vergrößert den Bauch und die Kiefer des Schlemmers, lässt die Lippen des Geizigen schmal werden, macht die Blicke der unreinen Frauen schamlos – und so weiter. »Wenn man Phantome erzeugt, dann setzt man Vampire in die Welt und man wird diese Kinder eines selbstgewollten Albtraums mit seinem Blut, seinem Leben, seinem Verstand und seinem Geist ernähren, ohne sie jemals sättigen zu können.«

In ihrer »Entschleierten Isis« (1877) zitierte Helena Petrowna Blavatsky Éliphas Lévi und Catherine Crowe zum Thema magische Imagination und versäumte ebensowenig wie diese, eine Parallele zwischen dem Menschen und seinem Schöpfer herzustellen: »Aus welcher Sicht auch immer wir die Frage nach dem Stoff untersuchen: die uralte Philosophie, dass sie von der ewigen Idee oder der Imagination belebt und befruchtet wurde – wobei das Abstrakte das Modell für die konkrete Form entwarf und vorbereitete – diese Philosophie ist unausweichlich … So wie der Schöpfer die chaotische Masse des leblosen untätigen Stoffes aufbrach und ihn in Form brachte, kann auch der Mensch – bis zu einem gewissen Grade zumindest – verfahren, wenn er seine Kräfte kennt.«

Ebenfalls 1877 veröffentlichte Jakob Frohschammer, ein Professor in München, ein Buch von etwas anderem Charakter. In abstrakter Sprache geschrieben, frei von irgendwelchen Zugeständnissen an Leser mit einem Bedürfnis nach Anekdoten, ist es dennoch als das zu erkennen, was es ist: eine intellektualisierte Form von Theosophie – im klassischen Sinn dieses Wortes – die sich nicht als solche ausgibt. Schon der Titel des Buches ist vielsagend: »Die Phantasie als Grundprinzip des Weltprozesses«. Frohschammer betrachtet die Imagination als »objektiv« im organischen Leben, als »Prinzip der teleologisch-plastischen Bildung«. Dieses Werk ist einer der wichtigsten Versuche, die Imagination zu rehabilitieren, seit der Rationalismus die moderne Philosophie bestimmt. Frohschammer sprach nicht explizit davon, dass der Mensch über eine Imagination mit magischen Wirkungsmöglichkeiten verfügt, aber für ihn ist der gesamte Weltprozess ein einziger Magismus, die Ursache und das Resultat einer Imagination, die als Wurzel und Ursprung aller Dinge verstanden wird und in enger Beziehung zur Weltseele steht, wie die Stoiker sie gedacht haben.

Man mag sich fragen, ob die surrealistische Idee der Imagination etwas mit der vis imaginativa zu tun hat. André Breton erklärte im »Weißharigen Revolver«, dass »die Imagination dazu tendiert, real zu werden«, denn analogieförmige Bilder erlauben uns, die »zerbrochenen ursprünglichen Kontakte« wiederherzustellen und den Fluss in den kommunizierenden Röhren wieder in Gang zu bringen. Aber während der Surrealismus versuchte, Traumsymbole, die aus dem Unbewussten aufsteigen, mit mythischem Denken zu verbinden, waren die meisten Autoren, die an das schöpferische Bild glaubten, einem anderen Mythos verbunden – dem christlichen nämlich, theosophisch gelebt und gedacht – , und unterschieden zwei Arten von Imagination: die wahre, schöpferische in einem vornehmen Sinn, die Werke hervorbringt, aber auch auf magische Weise Gegenstände erzeugen kann, und die falsche, die nicht authentische und sterile, die manchmal imstande ist, konkrete, reale Monster zu erzeugen.

Am Ende dieses chronologischen Überblicks ein Hinweis auf literarische Deutungen. Der ausgezeichnete Sciencefiction-Roman »Solaris« (1961) des Polen Stanislaw Lem wurde kurz nach seinem Erscheinen verfilmt. Astronauten auf einem entfernten Stern namens Solaris, der weitgehend aus gasförmigen und flüssigen Substanzen bestand, waren überrascht, als sie entdeckten, dass dieser nach ihrer Ankunft Wesen von menschlicher Form zu emanieren begann, die alle perfekt den Wünschen der Astronauten entsprachen. Der Stern schuf den unbewussten Wünschen der Astronauten entsprechend Traumfrauen oder vielmehr, jeder Mann erzeugte die betreffende Kreatur durch seine Imagination, die auf dem Stern eine Substanz vorfand, die für die Inkarnation der Bilder, die sie erzeugt, geeignet war. Könnte man sich eine bessere Illustration des plastischen Mittlers vorstellen, dessen sich die vis imaginativa bedient? Der Stern Solaris ist in der Tat ein solcher, ein gigantischer, sichtbarer Mittler, (dessen Funktionsweise mysteriös bleibt), mit dessen Hilfe unsere Bilder und Wünsche in Formen, Substanzen und Farben Gestalt annehmen, »sich in Erde verwandeln«, wie es auf der »Smaragdenen Tafel« heißt (»Et vix ejus integra est, si conversa fuerit in terram«). Interessant auch die psychologischen Konsequenzen, die der Roman aus dieser Magie in Aktion zieht: da die Erdlinge unfähig sind, mit diesen zugleich imaginären und realen Kreaturen auf Dauer zusammenzuleben und sie nicht als Geschenk der Natur annehmen können, zerstören sie diese am Ende.

 

Die vis imaginativa, ein bestimmter Aspekt der schöpferischen Imagination, wurzelt oft in einem Konzept des Göttlichen und Menschlichen, das beiden imaginative Macht zuspricht. Solche Konzepte stammen aus einer Tradition, die dem Neuplatonismus näher steht als dem Platonismus und mit der antiken Theorie der Korrespondenzen verbunden ist, die nicht als statische, sondern dynamische Beziehungen aufgefasst werden, wobei das Einzelwesen als Lautsprecher – als Resonanzboden – oder als magischer Vermittler agiert. Während uns phänomenologische Analysen daran gewöhnt haben, von der Imagination als etwas zu sprechen, was mit menschlichen Absichten zu tun hat, geht es bei Paracelsus, Boehme, Baader oder Frohschammer gerade nicht um die Absichten des Subjektes, das danach strebt, sich von der Welt zu lösen, seinen Geist von der Welt der Sinne abzuwenden, um dann originäre Bilder aus sich zu erzeugen. Vielmehr geht es bei diesen Autoren um den Versuch, der Fülle der Welt, des Menschseins und der Natur auf konkrete Art zu entsprechen, sich in ein Netzwerk lebendiger intersubjektiver Beziehungen einzufügen. Daher auch die Betonung des Inkarnationsprozesses in dieser Tradition, einer Tradition, die nicht zuletzt aus dem Gedanken gespeist wird, dass der Mensch als Bild Gottes geschaffen wurde und da Gott selbst Imagination ist und der Mensch etwas vom Schöpfer in sich trägt, auch er mit magischen Fähigkeiten begabt ist. Die behandelten Texte scheinen der Vergangenheit anzugehören und nur noch von historischem Interesse zu sein, sie können aber auch als Herausforderung einer Epoche betrachtet werden, die von formalen und abstrakten Diskursen beherrscht ist, die von unserer Exkarnation zeugen. An dieser zu zweifeln, könnte dazu anregen, neu über die Funktion dessen nachzudenken, was der Apostel Paulus dem Menschen zuzuerkennen schien (Röm, 8,19-22), einem Wesen, das nicht nur geschaffen ist, sondern selbst schöpferische Fähigkeiten besitzt, dem es bestimmt ist, die Natur umzuwandeln, die sehnsüchtig ihres Erlösers harrt. Angesichts der Fragwürdigkeit vieler Aspekte der heutigen Wissenschaften, der unüberbrückbaren epistemologischen Gräben in vielen Bereichen der Erkenntnis sowie des Wandels, dem unser Bild des Menschen unterworfen ist, könnte man versucht sein, die Verse Grillparzers aus seinem Trauerspiel »Die Jüdin von Toledo« trotz ihres Alters als Beschreibung unserer Gegenwart zu lesen:

»Umgeben sind wir rings von Zaubereien,
Allein wir selber sind die Zauberer …
Und in der Welt, voll offenbarer Wunder
Sind wir das größte Wunder selbst.«


Der Aufsatz Antoine Faivres ist in folgendem Buch enthalten:

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Gruß an die GeBILDeten
TA KI
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Gruß an die Zauberer
Der Honigmann
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Die Mikrowellen-Strahlung von Mobiltelefonen könnte Hirntumore und weitere Krebsarten auslösen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien liefern Beweis um Beweis für die schädliche Wirkung von Handystrahlung. Sogar die Behörden warnen inzwischen vor der übermässigen Benutzung von Handys und schnurlosen Telefonen – was die meisten Menschen nicht besonders interessiert. Im Gegenteil: Das Handy ist und bleibt der treue Begleiter des Neuzeitmenschen – am besten Tag und Nacht rund um die Uhr.

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Krebs durch Handy-Mikrowellen?

Mikrowellen aus Handys erhöhen das Risiko für Gehirntumore und zahlreiche andere Krebsarten. Zu diesem Ergebnis kommen inzwischen zahlreiche wissenschaftliche Studien von unterschiedlichen Forschergruppen und aus verschiedenen Ländern.

So ergab die Durchsicht von 23 epidemiologischen Studien, die von sieben verschiedenen Wissenschaftlern zusammengestellt wurden, dass eine “gefährliche Verbindung” zwischen Handys, Schnurlostelefonen und Krebs besteht.

Die einzigen Studien, die dies nicht zum Ergebnis haben, sind – nach Aussagen der analysierenden Wissenschaftler – jene von “minderwertiger Qualität”, die den “wissenschaftlichen Standards nicht genügen”. Diese Studien wurden allesamt von der Handyindustrie finanziert.

Selbst die Behörden, die Gefahren für die Gesundheit gern so lang wie möglich ignorieren, warnen bereits davor, zu häufig mit dem Handy zu telefonieren. Die meisten Verbraucher fühlen sich durch die Warnungen vor der Mikrowellen-Handystrahlung jedoch nicht angesprochen.

In den Industrieländern gibt es mittlerweile kaum mehr Menschen, die kein Mobiltelefon besitzen. Handylose sind regelrechte Raritäten in einer allzeit erreichbaren Umwelt…

Handy – Mitverursacher von Hirntumoren

Vor allem das Risiko, Gliome (bösartige Hirntumoren) und Akustikusneurinome (gutartige Tumoren) zu entwickeln, steigt, wenn man sich häufig Mikrowellen durch Handynutzung aussetzt.

Forscher aus Grossbritannien fanden in einer Studie an fast 800.000 britischen Frauen heraus, dass nach zehn Jahren Handynutzung das Risiko für ein Akustikusneurinom offenbar um 250 Prozent steigt.

Dabei handelt es sich um in der Regel einseitig auftretende Tumore im Gehörtrakt – bei Handynutzern finden sich die Tumore fast immer an der Seite, an der die Patienten ihr Handy halten.

Prof. Lennart Hardell und sein Team am schwedischen Universitetssjukhuset Örebro ermittelten ein um das 1,7Fache erhöhte Gliom-Risiko für Handynutzer.

Und die 2010 veröffentlichte Interphone-Studie zeigte, dass die regelmässige Verwendung von Handys für nur 30 Minuten pro Tag über 10 Tage das Risiko auf Gliome um 40 Prozent steigert – wobei sich auch diese Tumore bevorzugt auf jener Seite des Kopfes bilden, auf der das Handy am häufigsten gehalten wird.

Handy-Mikrowellen erhöhen allgemeines Krankheitsrisiko

Nicht nur Gliome und Akustikusneurinome können durch die Handy-Mikrowellen entstehen. Auch andere Krebsarten sowie ganz andere Krankheiten können die Folge der ständigen Handy-Nutzung sein.

  • So stieg in einer israelischen Studie das Risiko für Schilddrüsenkrebs, wenn Schilddrüsenzellen im Reagenzglas nur drei Stunden lang einer Handystrahlung ausgesetzt waren. Insgesamt liess sich beobachten, dass das Schilddrüsenkrebsrisiko proportional zur Handynutzung stieg.
  • Ein polnisches Forscherteam stellte fest, dass der Schilddrüsenhormonspiegel im Blut durch Handystrahlung negativ beeinflusst werden kann.
  • Eine französische Studie zeigte, dass die wichtigste Hormondrüse des Körpers – die Hypophyse im Gehirn, die nahezu alle Systeme des Körpers reguliert – durch die Verwendung von Handys einem stark erhöhten Krebsrisiko ausgesetzt ist.
  • Viele Gesundheitsexperten würden der These zustimmen, dass UV-Strahlung die grösste Gefahr für eine gesunde Haut darstellt. Doch eine schwedische Studie hat herausgefunden, dass das Hautkrebsrisiko durch Handynutzung u. U. viel stärker steigt.
  • Eine weitere Studie aus Israel legt nahe, dass eine hohe Belastung mit Handystrahlen auch das Risiko für Tumore an der Ohrspeicheldrüse erhöht. An dieser wissenschaftlichen Untersuchung nahmen etwa 450 Patienten mit Ohrspeicheldrüsentumoren und mehr als 1.000 gesunde Erwachsene teil.

Es stellte sich heraus, dass eine exzessive Handynutzung, bei der kein Headset verwendet wurde, das Krebsrisiko auf das 1,5Fache erhöhte.

Möglicherweise ist das auch der Grund dafür, dass sich von 1970 bis 2006 die Häufigkeit von Ohrspeicheldrüsenkrebs in manchen Ländern nahezu vervierfacht hat.

  • US-Forscher bringen mehrere Fälle von Brustkrebs bei jungen Frauen in Zusammenhang damit, dass die Patientinnen ihre Handys in Brustnähe, also etwa in der Tasche der Bluse getragen hatten.
  • Aderhautmelanome, also Krebserkrankungen der Aderhaut im Auge, können Wissenschaftlern der Universität Duisburg-Essen zufolge ebenfalls die Folge von Handystrahlung sein: Die regelmässige Handynutzung erhöhte in einer Studie mit etwa 600 Teilnehmern das Risiko für Aderhautmelanome um mehr als das Vierfache.
  • Lymphknoten, die für das Immunsystem unentbehrlich sind, sind ebenfalls negativ von Handy-Strahlung betroffen. Eine australische Studie hat herausgefunden, dass das Risiko, an einem Lymphom zu erkranken, erhöht wird, wenn man ständig der Handy-Strahlung ausgesetzt ist.
  • Praktisch jede andere Art von Krebs, die in den bisher genannten Studien noch nicht untersucht wurde, kann offenbar von Handystrahlung ausgelöst werden. So zeigten sich in einer gross angelegten brasilianischen Studie Zusammenhänge zwischen Handy-Nutzung und Prostata-, Lungen-, Nieren- und Leberkrebs.

Gesundheitsrisiko Handystrahlung

Dr. Neil Cherry und seine Kollegen von der Lincoln University in Neuseeland führten eine Meta-Analyse zahlreicher Studien zu den gesundheitlichen Risiken von Handystrahlung durch.

Sie kamen zu dem Ergebnis, dass Handystrahlung das Krebsrisiko allgemein, insbesondere jedoch das Risiko für Gehirntumoren und Leukämie erhöhen könnte.

Weitere Folgen von Handynutzung könnten unter anderem Herz-Kreislauf-Beschwerden, neurologische und psychische Erkrankungen sowie eine Immunschwäche sein. Auch das Risiko für Fehlgeburten könnte durch Handystrahlen steigen.

Mikrowellen aus Handys meiden

Handystrahlung vollständig zu meiden ist so gut wie unmöglich. Selbst wenn man kein Handy besitzt, ist man schliesslich der Strahlung in der Umwelt durch andere Handynutzer und Funkmasten ausgesetzt.

Offenbar steigt das Krebsrisiko jedoch mit der Nähe zum Gerät. Das bedeutet, dass eine Freisprecheinrichtung die Krebsgefahr möglicherweise zumindest ein wenig senkt.

Am besten ist es selbstverständlich, so wenig wie möglich mit dem Handy zu telefonieren und das Gerät auch wirklich nur zu benutzen, wenn es notwendig ist.

Eine weitere Möglichkeit, um das Risiko zu minimieren: Schalten Sie Ihr Handy aus, wenn Sie es gerade nicht benutzen.

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie hier:

Quellen:

  1. Benson VS et al., “Mobile phone use and risk of brain neoplasms and other cancers: prospective study.”, International Journal of Epidemiology, Mai 2013, (“Mobiltelefonbenutzung und Gehirnneoplasmen sowie andere Krebsarten: prospective Studie”) (Studie als PDF)
  2. Prof. Lennart Hardell et al., “Use of mobile phones and cordless phones is associated with increased risk for glioma and acoustic neuroma“, Pathophysiology, April 2013, (“Benutzung von Mobil- und schnurlosen Telefonen steht in Zusammenhang mit erhöhtem Gliom- und Akustikusneurinom-Risiko”) (Studie als PDF)
  3. Ohad Hilly et al., “Effect of non-ionizing electromagnetic radiation at mobile phone frequency on human thyroid cells“, World Thyroid Cancer Congress, 2013, (“Auswirkung nicht-ionisierender Strahlung auf Mobiltelefonfrequenz auf menschliche Schilddrüsenzellen”) (Studie als PDF)
  4. Pawlak K et al., “Plasma thyroid hormones and corticosterone levels in blood of chicken embryos and post hatch chickens exposed during incubation to 1800 MHz electromagnetic field.”, International Journal of Occupational Medicine and Environmental Health, Januar 2014, (“Schilddrüsenhormone und Corticosteronspiegel im Blut von Hühnerembryonen und frischgeschlüpften Küken, die während der Inkubation einem 1800 MHZ elektromagnetischen Feld ausgesetzt waren”) (Studie als PDF)
  5. Dr. Siegal Sadetzki et al., “Cellular Phone Use and Risk of Benign and Malignant Parotid Gland Tumors—A Nationwide Case-Control Study“, American Journal of Epidemiology, Dezember 2007, (“Handynutzung und das Risiko gut- und bösartiger Ohrspeicheldrüsentumoren – eine landesweite Fall-Kontroll-Studie”) (Studie als PDF)
  6. Rakefet Czerninski et al., “Risk of Parotid Malignant Tumors in Israel (1970–2006)“, Epidemiology, Januar 2011, (“Risiko bösartiger Ohrspeicheldrüsenkrebstumoren in Israel (1970 – 2006)”) (Studie als PDF)
  7. John G. West et al., “Multifocal Breast Cancer in Young Women with Prolonged Contact between Their Breasts and Their Cellular Phones“, Case Reports in Medicine, 2013, (“Multifokaler Brustkrebs bei jungen Frauen mit langfristigen Kontakt zwischen Brust und Mobiltelefon”) (Studie als PDF)
  8. Stang A et al., “The possible role of radiofrequency radiation in the development of uveal melanoma.“, Epidemiology, Januar 2001, (“Die mögliche Rolle von Radiofrequenzstrahlung bei der Entstehung von Uvealmelanomen”) (Studie als PDF)
  9. Dr. Neil Cherry et al., “Health effects associated with mobile base stations in communities: the need for health studies“, (“Folgen für die Gesundheit in Zusammenhang mit Funkmasten in Gemeinden: der Bedarf an Gesundheitsstudien”) (Studie als PDF)
  10. Klein, Andrea. “Mobile Telecommunications and Health.” ECOLOG-Institut (April 2000).  (“Mobile Telekommunikation und Gesundheit”)
  11. INTERPHONE Study Group. “Brain tumour risk in relation to mobile telephone use: results of the INTERPHONE international case–control study.International Journal of Epidemiology(2010): dyq079. (“Hirntumorrisiko in Zusammenhang mit der Benutzung von Mobiltelefonen: Ergebnisse der internationalen INTERPHONE-Fall-Kontrollstudie”) (Studie als PDF)
  12. Myung, Seung-Kwon, et al. “Mobile phone use and risk of tumors: a meta-analysis.” Journal of Clinical Oncology 27.33 (2009): 5565-5572. (“Mobiltelefonnutzung und Tumorrisiko: eine Meta-Analyse”) (Studie als PDF)
  13. Coureau, Gaëlle, et al. “Mobile phone use and brain tumours in the CERENAT case-control study.Occupational and environmental medicine(2014): oemed-2013. (“Mobiltelefonnutzung und Hirntumoren in der CERENAT-Fall-Kontrollstudie”) (Studie als PDF)
  14. Lönn, Stefan, et al. “Mobile phone use and the risk of acoustic neuroma.Epidemiology15.6 (2004): 653-659. (“Mobiltelefonnutzung und das Risiko für Akustikneurinome”) (Studie als PDF)
  15. Carlberg, Michael, et al. “Meningioma patients diagnosed 2007–2009 and the association with use of mobile and cordless phones: a case–control study.” Environ Health12.1 (2013): 60. (“Meningeompatienten mit Diagnosen aus den Jahren 2007 bis 2009 und der Zusammenhang mit der Verwendung von mobilen und schnurlosen Telefonen: eine Fall-Kontrollstudie”) (Studie als PDF)
  16. Hardell, Lennart, and Michael Carlberg. “Mobile phones, cordless phones and the risk for brain tumours.International journal of oncology35.1 (2009): 5-17.(“Mobiltelefone, schnurlose Telefone und das Hirntumorrisiko”) (Studie als PDF)
  17. IARC Working Group on the Evaluation of Carcinogenic Risks to Humans. “Non-ionizing radiation, Part 2: Radiofrequency electromagnetic fields.”IARC monographs on the evaluation of carcinogenic risks to humans/World Health Organization, International Agency for Research on Cancer102.Pt 2 (2013): 1.  (“Nicht-ionisierende Strahlung, Teil 2: Elektromagnetische Felder auf Radiofrequenz”) (Studie als PDF)
  18. HALLBERC, ORJAN, and OLLE JOHANSSON. “Melanoma Incidence and Frequency Modulation (FM) Broadcasting.Age (yr)40: 50.(“Melanomhäufikgeit und Frequency Modulation (FM)-Rundfunkübertragung”) (Studie als PDF)
  19. Carlo, George, and Martin Schram. “Cell Phone: Invisible Hazards in the Wireless Age: An Insider`s Alarming Discoveries About Cancer and Genetic Damage.New York, NY: Carroll & Graf(2001). (“Mobiltelefon: Unsichtbare Gefahren im kabellosen Zeitalter: alarmierende Erkenntnisse eines Insiders über Krebs und genetische Schäden”) (Studie als PDF)
  20. Repacholi, Michael H., et al. “Lymphomas in Eμ-Pim1 transgenic mice exposed to pulsed 900 MHz electromagnetic fields.Radiation research147.5 (1997): 631-640., (“Lymphome bei Eμ-Pim1 transgenen Mäusen, die pulsierenden, 900 MHz elektromagnetischen Feldern ausgesetzt sind”) (Studie als PDF)
  21. Ann Rita Araújo. “Hazardous radiation.UFMG. March 26, 2010.(“Gefährliche Strahlung”) (Studie als PDF)
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Gruß an die, die sich schützen
TA KI
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Gruß an die Wenigtelefonierer
Der Honigmann
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In Österreich pfui:

Radioaktiv bestrahlte Nahrung

radioakriv bestrahlte nahrung

  Bestrahlte Lebensmittel halten länger und sind frei von Mikroorganismen – Kritiker glauben aber nicht an ein Allheilmittel

Radioaktive Strahlen befreien Nahrungsmittel von Mikroorganismen und machen sie länger haltbar. Trotzdem wird die Technologie im Moment vor allem außerhalb Europas eingesetzt. Sogar das nuklearfeindliche Neuseeland lässt Importe gezielt mit Gammastrahlung oder Elektronen beschießen, damit keine feindlichen Insekten eingeschleppt werden. “Niemand will in Europa der Erste sein, der das macht”, sagt Carl Blackburn von der Lebensmittel- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen und Internationalen Atomenergiebehörde bei einer Podiumsdiskussion in Wien.

Verstehen könne er das nicht. Gerade beim Thema radioaktive Strahlen seien die internationalen Organisationen besonders vorsichtig. Langzeitstudien hätten bewiesen, dass es keine negativen Auswirkungen auf den Menschen gibt. Selbst die Weltgesundheitsorganisation empfehle Bestrahlung.

Österreichische Konsumenten ablehnend

“In Österreich wollen die Konsumenten keine Radioaktivität an ihren Produkten”, ist sich jedoch Wolfgang Pirklhuber von den Grünen sicher. Man würde vielmehr Regionalität und biologische Lebensmittel schätzen.

Im Rahmen der ETIA-Talks der Technischen Universität Wien und der Diplomatischen Akademie diskutierten die Podiumsteilnehmer das Thema “Nukleartechnologie in der Landwirtschaft?”. Dabei stand vor allem die Bestrahlung von Lebensmittel im Vordergrund. Ursprünglich eingesetzt, um die Verbreitung von neuen Insektenarten zu unterbinden, bewirken die ionisierenden Strahlen aus dem Zerfall von Cobalt-60 auch, dass Hilfslieferungen in Krisengebiete nicht kühl gelagert werden müssen, um genießbar zu bleiben.

Keine Nebenwirkungen laut Experten

Den Vorteil von Bestrahlungen sehen Blackburn und Friederike Strebl von den Seibersdorf Laboratorien darin, dass es keine Nebenwirkungen für den Menschen gibt und die Konsistenz und der Geschmack der Lebensmittel nicht verändert werden. Natürlich nur, solange die vorgeschriebene Dosis nicht überschritten wird. “Die Technologie limitiert sich selbst, da eine zu hohe Strahlung zum Beispiel Walnüssen einen fischigen Geschmack geben kann”, sagt Blackburn.

Kritiker befürchten, dass durch die radioaktiven Strahlen krebserregende Stoffe erzeugt oder auch Mikroorganismen, die wichtig für das Immunsystem sind, abgetötet werden. Dazu zitierte die “Washington Post” im April den Betreiber einer zertifizierten Bestrahlungseinrichtung in den USA: “Diese Neinsager sollten besser ihre Mikrowellen rausschmeißen.” Das sei nämlich nichts anderes. Blackburn sagt dazu, dass viele Lebensmittel zu ihrer Sicherheit auch geröntgt werden; etwa Hamburger-Laibchen, um Knochensplitter zu erkennen.

EU-Richtlinien

In der Europäischen Union wird die Bestrahlung von Lebensmittel durch zwei Richtlinien geregelt. Die erste legt die verpflichtende Kennzeichnung durch “bestrahlt” oder “mit ionisierender Strahlung behandelt” fest. Die zweite beinhaltet die Liste von EU-weit zur Strahlung zugelassener Produkte. Darauf finden sich im Moment nur getrocknete aromatische Kräuter und Gewürze, da diese oft von Salmonellen oder anderen Krankheitserregern befallen sein können.

In Österreich findet sich nur eine Bestimmung zu dem Thema im Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz. Diese besagt, dass keine Lebensmittel ohne Zulassung mit ionisierender Strahlung behandelt oder im Umlauf gebracht werden dürfen. In anderen Ländern der EU gibt es allerdings nationale Listen, die noch weitere Produkte zulassen. Im Vorjahr wurden in Europa 8000 Tonnen Lebensmittel mit Strahlung behandelt. Davon waren die Hälfte Froschschenkel.

Ausgenommen von der Kennzeichnungspflicht sind Lebensmittel, die in Krankenhäusern an Patienten verteilt werden, die keimfreie Nahrung benötigen; etwa Chemotherapie-Patienten. Auch Astronautennahrung wird vor dem Flug ins All mit ionisierenden Strahlen behandelt.

Regionale Landwirtschaft als Schlüssel

Für den Chef der amerikanischen Behörde für Krankheitskontrolle und -vorbeugung ist das Nichtbenutzen der Strahlung “der größte Fehler der öffentlichen Gesundheit in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Amerika”. In seinem Interview mit der “Washington Post” hält er fest, dass in den USA jeder sechste Mensch eine Lebensmittelvergiftung bekommen werde, 3000 Menschen würden sterben: “Wir könnten so viele Leben retten.”

Nationalratsabgeordneter Pirklhuber glaubt dennoch, dass eine regionale Landwirtschaft der Schlüssel für die Zukunft ist. Auch für Entwicklungsländer. “Dann müssen wir keine Hilfsgüter bestrahlen, wenn es vor Ort genügend Lebensmittel gibt”, sagt er. Die kurze Liste von Nahrungsmittel, die in der EU bestrahlt werden dürfen, rechtfertigt er in seinen Abschlussworten: Wenn wir die Bestrahlung von Lebensmittel in der EU brauchen, dann werden wir sie einführen. Aber wir brauchen sie eben nicht.” (Bianca Blei, der Standard, 2.1.2015)

Quelle: http://derstandard.at/2000009866352/In-Oesterreich-pfui-Radioaktiv-bestrahlte-Nahrung

Gruß an die, die immer noch der Ansicht sind, daß “die da Oben” es gut mit uns meinen….

Das ist GENOZID- das IST Kriegsführung an Zivilisten

TA KI

Quelle: https://daserwachendervalkyrjar.wordpress.com/2015/01/02/radioaktiv-bestrahlte-nahrung-der-von-oben-vollstreckte-genozid/

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Gruß an die, die auf ihre Gesundheit achten

Der Honigmann

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Elektrosmog

Jahrzehnte wissenschaftlicher Forschung über die schädlichen Auswirkungen elektromagnetischer Felder legen nahe, einen vorsichtigeren Umgang mit mobilen Kommunikationstechnologien zu pflegen. Das gilt besonders für Kinder und Heranwachsende, da die gefährliche Strahlung tief ins Hirn eindringen kann.

Die jahrzehntelange wissenschaftliche Erforschung des Gefahrenpotenzials elektromagnetischer Felder zeigt, dass wir Kommunikationstechnologien wie Mobilfunk und WLAN umsichtiger verwenden müssen. Gerade bei Kindern ist Vorsicht geboten, denn die schädliche Strahlung kann tief in ihr Gehirn eindringen.

Das 21. Jahrhundert ist durch die stark beschleunigte Entwicklung der drahtlosen Kommunikation gekennzeichnet. Zur elektromagnetischen Verschmutzung der Atmosphäre tragen nicht nur Radio- und Fernsehsignale bei, sondern auch Satellitenübertragungen und in neuerer Zeit die Wi-Fi-Netzwerke (WLAN). In den Vereinigten Staaten waren im Jahr 2010 bei etwas über 300 Millionen Einwohnern bereits 285 Millionen Mobiltelefone registriert. Schätzungen zufolge nutzen von den ca. sieben Milliarden Menschen auf unserem Planeten derzeit mehr als fünf Milliarden Mobiltelefone.

Vor zwei Jahren stufte die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) die im Mobilfunk verwendeten elektromagnetischen Felder als möglicherweise krebserregend ein. Dieser Artikel diskutiert die Gesundheitsgefahren elektromagnetischer Strahlung ebenso wie die fehlenden wissenschaftlichen Erkenntnisse und behördlichen Maßnahmen, die nötig sind, um das Leben auf unserem Planeten besser zu schützen.

Das Problem: Ionisierende vs. nicht-ionisierende Strahlung

Die heutige Wissenschaft legt ihr Augenmerk verstärkt auf zwei physikalische Einflussfaktoren: ionisierende und nicht-ionisierende Strahlung. Hierbei sollen gemeinsame Wirkungsmechanismen gefunden und der Nutzen für die Bevölkerung ebenso wie die Gesundheitsgefahren erforscht werden. Beiden Phänomenen gemein ist das Wort „Strahlung“. Aus der Sicht des Physikers handelt es sich dabei um zwei verschiedene Erscheinungen, die separat beschrieben werden. Dabei wird jedoch völlig vernachlässigt, dass der jeweils andere Faktor gleichzeitig vorhanden ist, dass die beiden Strahlungsarten also gemeinsam vorkommen und wirken.

Nach gängiger Auffassung ruft ionisierende Strahlung Gesundheitsschäden hervor, die durch energetische Wirkung und die dadurch resultierende Ionisation des Körpergewebes entstehen. Die Schäden treten bei Überschreitung bestimmter Grenzwerte auf und können bereits kurze Zeit nach der Bestrahlung sichtbar werden, normalerweise innerhalb einiger Stunden oder Tage. Nach jahrzehntelanger Forschung kennt die Wissenschaft heute eine Vielzahl potenziell gefährlicher Auswirkungen ionisierender Strahlung. Die Forschungsergebnisse bestätigten sich bei der Auswertung der Gesundheitsschäden, an denen die Reaktorbelegschaft und die Bevölkerung nach dem Tschernobyl-Unfall vor einem Vierteljahrhundert litten (Grigoriev, 2012a, 2012b; Sage, 2012).

Was wissen wir aber über nicht-ionisierende Strahlung? Im Grunde gar nichts. Nicht einmal das Verhalten einfacher, in der Natur vorkommender magnetischer, elektrischer und elektromagnetischer Felder (EMF) verstehen wir komplett, obwohl auch hier Forschung betrieben wird. Die Erde ist einer großen Zahl elektromagnetischer Strahlungsquellen aus dem Weltall ausgesetzt. Die bislang ausgereifteste Analyse der Evolution unserer Biosphäre aus dem Blickwinkel der Weltall-Erde-Beziehungen wurde vor langer Zeit von Chizevskii angefertigt. Vor über 45 Jahren verfasste der hervorragende sowjetische Bioelektromagnetismus-Forscher Yuri Kholodov das Buch „Man in the Magnetic Web“. Lange bevor der Mobilfunk aufkam, wies Kholodov bereits darauf hin, dass unsere Biosphäre in einen Ozean elektromagnetischer Wellen getaucht ist.

Das ist aber noch nicht das ganze Problem. Der raschen Entwicklung der Nachrichtenübermittlung durch Satelliten folgte die Einführung der Mobiltelefone und in jüngerer Zeit der WLAN-Technologie. Hierdurch haben sich die elektromagnetischen Umweltbedingungen drastisch verändert. Die gesamte Biosphäre – jeder auf der Erde lebende Organismus – ist kontinuierlich dem Einfluss elektromagnetischer Felder ausgesetzt, deren Quellen wir nicht bemerken, und deren Amplituden und Frequenzen wir nicht kennen. Zumeist beachten wir das komplexe Strahlennetzwerk gar nicht, das – neben Satelliten und Mobiltelefonen – auch von Radio- und Fernsehsendern, WLAN-Basisstationen und sonstigen drahtlosen Kommunikationsmitteln erzeugt wird.

Wo wir gerade bei den Gefahren der Wi-Fi-Technologie sind, sollten wir darauf hinweisen, dass hierzu nicht nur WLAN-fähige Mobiltelefone gehören, sondern – viel wichtiger – alle Sender und Verteiler von WLAN-Signalen, hauptsächlich Antennen, Funk-Router, und Basisstationen. An vielen öffentlichen Orten werden WLAN-Zugänge errichtet, damit wir mobil im Internet arbeiten können. Das mag verständlich klingen. Warum muss aber auch in U-Bahn-Tunneln die Versorgung sichergestellt werden? Das erfordert offensichtlich Richtstrahlung mit hoher Sendeleistung, der alle Fahrgäste ausgesetzt sind, nur damit die Nutzer von Smartphones und sonstigen WLAN-Spielzeugen bequem im Netz surfen können.

Was genau ist WLAN? Es handelt sich um eine beliebte und verbreitete Technologie, mit der elektronische Geräte drahtlos (durch Funkwellen) Daten über ein Computernetzwerk austauschen können. Dazu gehört auch Highspeed-Internet. WLAN-fähige Geräte verbinden sich mit einer Netzwerk-Ressource (z. B. dem Internet) über eine Basisstation, also einen drahtlosen Netzwerk-Zugriffspunkt. Eine solche Basisstation hat innerhalb von Gebäuden eine Reichweite von ca. 20 Metern, außerhalb ist die Reichweite deutlich größer.

Die Grafik von Nickolay Lamm zeigt, wie WLAN-Funkwellen dem menschlichen Auge erscheinen würden, wenn wir sie sehen könnten. Quelle: http://tinyurl.com/mwd9vu7

Elektromagnetische Felder in der Biosphäre

Die Wirkung nicht-ionisierender Strahlung kann – im Gegensatz zu ionisierender – so gut wie nie direkt bei der Bestrahlung (oder kurz danach) beobachtet werden. Selbst wenn wir „thermische“ Einflüsse betrachten und die spezifische Absorptionsrate (SAR) hinzuziehen, ist nachweislich immer eine gewisse Zeitspanne nötig, bis eine Wirkung eintritt (vgl. Markov, 2006).

Durch unsere langjährige Erfahrung in der Strahlenbiologie und der Bioelektromagnetismus-Forschung können wir bestätigen, dass die biologischen Auswirkungen elektromagnetischer Felder auf den menschlichen Körper keine thermischen sind. EMF müssen vielmehr aus niedrigenergetischen Gesichtspunkten betrachtet werden. Hier sind Proteinfaltungsänderungen (Konformationsänderungen) in Zellstrukturen und Einflüsse auf die biochemische Signal-Transduktions-Kaskade ebenso zu beachten wie die Ausprägung der EMF auf der Ebene wichtiger Biomoleküle. Die Auswirkungen haben vermutlich eher informatorischen Charakter, deshalb dauert es eine gewisse Zeit, bis weitere biochemische und physiologische Veränderungen anlaufen und wahrnehmbar werden (vgl. Markov, 2012).

In den späten 1970er und den 1980er Jahren kamen Diskussionen über zwei Probleme der öffentlichen Gesundheit auf: Einerseits die potenzielle Gefahr, die von niederfrequenten EMF ausgeht (z. B. aus Stromleitungen), andererseits die mobile Kommunikation, die hochfrequente EMF nutzt und eine ernste Gesundheitsgefahr für die Bevölkerung darstellt. Ein Autor wies darauf hin, dass die heutige Menschheit Teil eines globalen Experiments ist, das von der Industrie ohne jede Regulierung, Vorschrift und Kontrolle durchgeführt wird (vgl. Grigoriev, 2012b).

In den letzten beiden Jahrzehnten entwickelte sich die drahtlose Kommunikation zur am schnellsten wachsenden Technologie. Sie hat sich über die gesamte Erde verbreitet. Etwa fünf Milliarden Mobiltelefone sind registriert, in Industrieländern ebenso wie in Entwicklungsländern. Dabei sind nicht nur die Benutzer der Funktechnologie der exponentiell wachsenden Belastung durch Hochfrequenzstrahlung ausgesetzt, sondern sämtliche Bewohner des Planeten.

In öffentlichen Räumen wie Schulen, Supermärkten, Krankenhäusern und Verkehrsmitteln können wir beobachten, dass fast jeder junge Mensch ein elektronisches Gerät bei sich trägt – sei es ein Spiel oder die neueste Version eines Smartphones. Einen solchen Zivilisationsfortschritt bietet uns die heutige Industrie und Technik. Die Frage ist nur: zu welchem Preis?

Mobiltelefone senden Hochfrequenzstrahlung mit einer Energiedichte aus, die ca. zwei Milliarden mal höher ist als bei natürlich vorkommender Strahlung. Zudem sind sie so konzipiert, dass sie direkt am Kopf des Benutzers betrieben werden. Deshalb wird ein Großteil der Sendeleistung unmittelbar in den Kopf abgestrahlt. Die kleinen Mobiltelefone geben auf effektive Weise eine große Energiemenge in kleine Bereiche des Kopfes ab, wodurch sie Schäden am Gehirn verursachen können.

EMF-Emission und -Absorption

Wir möchten an der Stelle anmerken, dass dieses um sich greifende Problem nicht neu ist. Im Jahr 1995 bemerkte Robert C. Kane:

„Die heutige Praxis der Herstellerindustrie, mit vollem Wissen Produkte zu vermarkten und zu vertreiben, die dem menschlichen Körper Schaden zufügen, ist in der Geschichte der Menschheit beispiellos.“ (Kane, 2001)

Was ist der eindringlichen Aussage eines ehemaligen Chefentwicklers der Firma Motorola noch hinzuzufügen? [Kanes Buch „Cellular Telephone Russian Roulette“ steht unter http://tinyurl.com/7vymy8x komplett im Netz.]

Eine der ersten Arbeiten zur Absorption elektromagnetischer Energie wurde von Schwan und Piersol (1954) veröffentlicht. Die Autoren knüpfen darin eine Verbindung zwischen Gewebeaufbau und Strahlungsaufnahme. Wichtig hierbei: Die Zusammensetzung von Körpergewebe ist sehr komplex und unterscheidet sich von Organ zu Organ ebenso wie von Mensch zu Mensch. Aus biophysikalischer Sicht hängt die Energieabsorption auch davon ab, wie tief die Strahlung bei unterschiedlichen Sendefrequenzen in das Gewebe eindringt. Im Bereich zwischen 825 und 845 MHz liegt die Eindringtiefe zwischen 2,0 und 3,8 cm (vgl. Polk & Postow, 1986).

Vor 40 Jahren schrieb Michaelson über wiederholte Strahlenbelastung:

„Der kumulative Effekt ist so zu verstehen, dass sich die Schäden bei mehrfacher Strahlenbelastung anhäufen. Dabei ist jede einzelne Bestrahlung in der Lage, einen geringfügigen Schaden zu verursachen. Anders ausgedrückt: Eine Einzelbestrahlung kann eine unmerkliche thermische Verletzung nach sich ziehen, wobei der Körper den erlittenen Schaden selbst reparieren kann, wenn genügend Zeit (Stunden oder Tage) zur Verfügung steht. Der Schaden ist daher reversibel und geht nicht in einen auffälligen permanenten oder semipermanenten Zustand über. Kommt es innerhalb der zur Heilung nötigen Zeitspanne zu einer weiteren Strahlungseinwirkung (oder mehreren), kann der Schaden eine permanente Stufe erreichen.“ (vgl. Michaelson, 1972)

Die wiederholte Reizung eines bestimmten Gewebebereichs („Hot Spot“, z. B. ein kleiner Teil des Gehirns) kann also zu einem dauerhaften und irreparablen Defekt führen. Ein Teil des Problems liegt darin begründet, dass die betroffene Person nichts über das Eindringen der Strahlung und die damit verbundene Gefahr weiß.

Wie wir sehen, liefert uns die Wissenschaft der 1950er bis 1990er Jahre bereits grundlegende Erkenntnisse und Nachweise, dass hochfrequente elektromagnetische Felder menschlichen Organen Schaden zufügen können, insbesondere dem Gehirn. Wir haben sogar detailliertes Wissen über die Wirkung in verschiedenen Frequenzbereichen: Eine Reihe von Studien ergab, dass elektromagnetische Energie im Bereich um 900 MHz schädlicher sein kann als Strahlung im Bereich von 2.450 MHz, weil sie tiefer in organisches Gewebe eindringen und demzufolge mehr Energie in das Gewebe transportieren kann. Im Jahr 1976 schloss J. C. Lin, dass mit einer Frequenz von 918 MHz ausgestrahlte elektro­magnetische Felder bei ähnlicher Energiedichte eine größere Gefahr für das menschliche Gehirn darstellen als mit 2.450 MHz ausgestrahlte (vgl. Lin, 1976).

Studien über Diathermie-Anwendungen [„Kurzwellen-Therapie“, Anm. d. Übers.] zeigen ebenfalls übereinstimmend, dass elektromagnetische Energie bei Frequenzen um und unter 900 MHz am besten geeignet ist, tief in Hirngewebe einzudringen. Verglichen mit höheren Frequenzen ist die Eindringtiefe in diesem auch von Mobiltelefonen verwendeten Frequenzbereich deutlich größer. Tief liegendes Gewebe (z. B. das Gehirn) absorbiert die größten Energiemengen, während Fettschichten und Knochen viel weniger Energie aufnehmen (vgl. Johnson & Guy, 1972). Wichtig ist die Anmerkung, dass thermische Effekte in tief liegenden Gewebeschichten nachweislich ohne signifikante Erhitzung der Gewebeoberfläche auftreten können. Natürlich sind die Frequenzen, bei denen Diathermie- und Hyperthermie-Anwendungen (Überwärmungstherapie) die besten therapeutischen Resultate erzielen, auch diejenigen, die unter unkontrollierten Bedingungen dem Menschen am gefährlichsten werden können. Gerade die förderlichen Absorptionseigenschaften der Frequenzbereiche um 750 und 915 MHz machen also die Strahlung von Mobiltelefonen im 825–845-MHz-Band so gefährlich (vgl. Kane, 2001).

Probleme bei Standards und Richtlinien

Nun stellt sich die offensichtliche Frage: Wenn die Wissenschaft schon seit Jahrzehnten Kenntnisse über die Gefahren elektromagnetischer Strahlung hat, warum stehen solche Probleme dann nicht ganz oben auf der Prioritätenliste der heutigen Forschung? Wir möchten zwei Hauptgründe dafür nennen: die politische Macht der Industrie und das Versagen der Wissenschaftsgemeinde.

Die wichtigsten Regularien und Standards wurden vom Verband der Ingenieure für Elektrotechnik und Elektronik (IEEE) und der Internationalen Kommission für den Schutz vor nicht-ionisierender Strahlung (ICNIRP) in den Jahren 2005 und 2009 etabliert. Die beschriebenen Verfahren und die Terminologie werden von Physikern und Biologen nicht anerkannt, bleiben aber dennoch geltende Richtlinien, hauptsächlich für die Industrie.

Dass im Zusammenhang mit Hochfrequenzstrahlung über potenzielle „gesundheitliche Auswirkungen“ statt „Gesundheitsgefährdung“ gesprochen wird, kann nur verwundern. Der Begriff „Auswirkungen“ wird möglicherweise bewusst falsch verwendet, um die Bevölkerung nicht wegen der Gefahren in Unruhe zu versetzen, die mit dem Einsatz der Strahlung in der Nähe des menschlichen Gehirns einhergehen.

Wenn Ingenieure behaupten, ein über die thermische Wirkung hinausgehender Einfluss von Hochfrequenzstrahlung könne nicht belegt werden, führen sie die Wissenschaft ebenso wie die Bevölkerung in die Irre. Darauf haben wir an anderer Stelle (vgl. Markov, 2006) bereits hingewiesen. Die Möglichkeit nicht-thermischer Auswirkungen zu verneinen ist unvernünftig. Noch schlimmer ist die erwähnte Vermischung von „Auswirkungen“ und „Gefahren“. Von der Bioelektromagnetismus-Forschung wurden hunderte Abhandlungen veröffentlicht, die sich der Gentoxizität sowie den Modifikationen an der DNS und anderen wichtigen Biomolekülen widmen. In einer Arbeit von Israel, Zaryabova und Ivanova (2013) wird richtig darauf hingewiesen, dass selbst die von internationalen Ausschüssen vorgelegte Definition des thermischen Effekts nicht akkurat ist.

Epidemiologen behaupten, dass keine schlüssigen Beweise für DNS-Modifikationen vorliegen. Ebenso behaupten sie, dass es „keine überzeugenden und konsistenten Beweise für einen Zusammenhang zwischen der von Mobiltelefonen ausgehenden nicht-ionisierenden Strahlung und einem Krebsrisiko“ gebe (Boice & Tarone, 2011). Erstaunlicherweise wurde der Artikel von Boice & Tarone publiziert, nachdem die IARC Hochfrequenzstrahlung als „für Menschen möglicherweise krebserregend“ eingestuft hatte. In einem kürzlich veröffentlichten Artikel erörtert Markov (2012), wie die lange hinausgezögerte Publikation der Interphone-Daten dazu führte, dass zwei Teilnehmergruppen der Studie einander widersprechende Arbeiten veröffentlichten.

Seit über einem halben Jahrhundert arbeitet eine Gruppe bedeutender Strategen und Richtliniengestalter – darunter auch Wissenschaftler – mit dem Begriff „SAR“. Die spezifische Absorptionsrate (SAR) wird in Watt pro Kilogramm (W / kg) oder Milliwatt pro Gramm (mW / g) angegeben. Sie ist ein Maß für die Energie, die von einem gegebenen Körpergewebe absorbiert wird. D. h., sie gibt die aufgenommene Strahlungsmenge an, nicht aber die von einem Gerät ausgesendete. Die Energie-Absorption erfolgt bei verschiedenen Menschen und Organen uneinheitlich und abhängig von der Sendefrequenz. Trotzdem wird der Begriff bis heute oft als Maß für die von einer EMF-Quelle abgegebene Energie benutzt. Wie soll ein technisches Gerät aber auf solche Weise charakterisiert werden? Noch einmal: Der SAR-Wert sagt aus, wie viel Energie von einem Gramm Körpergewebe aufgenommen wird.

Die unsachgemäße Verwendung des SAR-Begriffs spielt den Befürwortern der WLAN-Technologie in die Hände und ist für die Gerätehersteller von besonderem Vorteil. Stets bekräftigen sie, dass keine Erhitzung von Hirngewebe durch Hochfrequenz-EMF stattfinde und daher keine Gefahr für das menschliche Gehirn bestehe. Dabei vernachlässigen sie komplett, dass die meisten biologischen Auswirkungen nicht-thermisch sind. Wir sind davon überzeugt, dass die Sicherheitsrichtlinien unter Einbeziehung der Energieabsorption neu formuliert werden müssen.

WLAN und Mobiltelefone: Auswirkungen auf Kinder

Jeder – vom Baby bis zum Rentner – ist einer großen Zahl verschiedenartiger elektromagnetischer Felder ausgesetzt. Ein Großteil dieser Menschen ist an mobiler Kommunikation nicht interessiert. Besonders für Kinder sind die Strahlen gefährlich – viele von ihnen benutzen schon in sehr jungen Jahren Mobiltelefone ohne jede elterliche Kontrolle. Nachfolgend erläutern wir die Gefahren, die hochfrequente elektromagnetische Felder für den Teil der Bevölkerung mit sich bringen, der drahtlose Kommunikationsmittel am häufigsten verwendet: Kinder und junge Erwachsene.

Quelle: „Humanity At The Brink“. Wi-Fi-Report von Barrie Trower. http://rense.com/general96/trower.html

Bei der Risikobewertung müssen wir uns in erster Linie auf das sensible Gehirn konzentrieren, das sich bei Kindern noch in der Entwicklung befindet. Durch die Verwendung von Mobiltelefonen sind Kinder täglich und über Jahre hinweg elektromagnetischen Feldern ausgesetzt. Das hat auch Auswirkungen auf die komplexen Nervenstrukturen im Innenohr, die für das Gehör verantwortlich sind und gleichzeitig das vestibuläre System (Gleichgewichtsorgan) bilden (vgl. Grigoriev, 2006a, 2006b, 2012b).

Zum ersten Mal in der Geschichte unserer Zivilisation werden kritisch wichtige Organe des menschlichen Körpers – das Gehirn und die Nervenstrukturen im Innenohr – komplexen EMF unbekannter Stärke ausgesetzt. Aus physiologischen Gründen nimmt das Gehirn eines Kindes mehr hochfrequente elektromagnetische Strahlung auf als das eines Erwachsenen. Davon sind auch Hirnregionen betroffen, die für die intellektuelle Entwicklung verantwortlich sind. Kürzlich wurden Daten über den schädlichen Einfluss elektromagnetischer Felder auf die kognitiven Funktionen des Gehirns veröffentlicht (vgl. Grigoriev, 2012b). Zusätzlich muss beachtet werden, dass Kinder – wie von Divan, Kheifets und Obel (2008) gezeigt – bereits während der embryonalen Entwicklung elektromagnetischen Einflüssen ausgesetzt sein können.

An dieser Stelle ist es zweckmäßig, die Position der Weltgesundheitsorganisation WHO darzulegen:

„Kinder unterscheiden sich von Erwachsenen […]. Sie sind in besonderem Maße gefährdet. Während ihrer Wachstums- und Entwicklungsphase entstehen „Anfälligkeitsfenster“ – Phasen, in denen ihre Organe besonders empfindlich für bestimmte Umwelteinflüsse sein können.“ (vgl. WHO, 2003)

Leider stehen uns keine ausreichenden wissenschaftlichen Daten zur Bewertung der Gefahren zur Verfügung, die von mobiler Kommunikation ausgehen. Niemand hat bisher umfassend untersucht, welche Schäden während der Entwicklungsphase am kindlichen Gehirn entstehen können (vgl. Markov, 2012). Studien zu langfristigen Schädigungen der Hirnfunktionen bei Kindern, die kontinuierlicher Bestrahlung durch hochfrequente EMF ausgesetzt sind, liegen überhaupt nicht vor. Deshalb sollten wir bei dem Thema bei Null beginnen. Leider reagieren die verantwortlichen internationalen Organisationen und Behörden nur langsam auf das rasche Technologiewachstum. Sie vernachlässigen im Prinzip vollständig die Gefahren, denen Kinder beim mobilen Telefonieren ausgesetzt sind (vgl. Grigoriev, 2008; Markov, 2012).

Vor über zehn Jahren bezeichnete einer der Teilnehmer der WHO-Konferenz zur Harmonisierung von Standards die Vernachlässigung der von hochfrequenten EMF ausgehenden Gefahren für Kinder als Verbrechen gegen die Menschlichkeit (vgl. Markov, 2001).

Aufruf an Wissenschaftler und Ingenieure

Bei ionisierender Strahlung besteht in jedem Fall ein Zusammenhang zwischen der Strahlendosis und der Wirkung. Bei nicht-ionisierender Strahlung hingegen existiert grundsätzlich kein Schwellenwert, ab dem Auswirkungen zu beobachten sind. Zusätzlich benötigen die Effekte Zeit, um sich zu entwickeln, und werden eventuell durch verschiedene Faktoren abgeschwächt oder verstärkt (Grigoriev, 2006a, 2006b).

Unglücklicherweise haben Wissenschaftler, Politiker und Gesetzgeber die Langzeitwirkungen nicht-ionisierender Strahlung (oft aus mehreren Quellen gleichzeitig) bisher unterschätzt. Im Jahr 2003 veröffentlichte die IEEE eine Richtlinie, laut der nur der thermische Effekt biologische Auswirkungen nach sich zieht (Cho & D’Andrea, 2003). Keine Erwärmung – keine Wirkung. Die Richtlinie kommt der Industrie sehr gelegen, steht aber einer wissenschaftlichen Beurteilung der gesundheitlichen Aspekte im Weg. Wir meinen, dass die Wissenschaft stärker daran arbeiten muss, die potenziellen Gefahren zu erforschen, die dem menschlichen Organismus durch mobile Kommunikation drohen.

In dieser Hinsicht ist es wichtig, nochmals zu betonen, dass die IARC hochfrequente elektromagnetische Felder als möglicherweise krebserregend eingestuft hat (Gefahrenklasse 2B). Vor weniger als zwei Jahren änderte diese wichtige internationale Behörde ihre Einstufung von „keine schlüssigen Beweise für eine Gesundheitsgefährdung“ auf „möglicherweise krebserregend“. Die ICNIRP bekräftigt jedoch weiterhin:

„Die sich anhäufenden Belege sprechen tendenziell gegen die Hypothese, dass die Verwendung von Mobiltelefonen bei Erwachsenen Hirntumoren verursachen kann.“ (vgl. Boice & Tarone, 2011)

Damit stellt sich die Frage, warum die ICNIRP eine solche Haltung einnimmt. Wir möchten zwei verschiedene, sich letztlich ergänzende Antworten geben. Erstens: Der größte Teil der Finanzausstattung der ICNIRP kommt von der Industrie. Und zweitens (wichtiger): Die meisten Mitglieder der ICNIRP sind Ingenieure und Techniker, in deren Augen nur thermische Effekte relevant sind.

Es ist Zeit, dass Wissenschaftler – besonders Strahlenbiologen und Bioelektromagnetismus-Forscher – endlich ihre Stimme erheben. Es ist Zeit, die potenziellen Gefahren der immer stärker werdenden Hintergrundstrahlung für die menschliche Gesundheit zu erkennen und zu bewerten. Die Entwicklung der Nuklearmedizin und der Kernenergie hebt das Strahlungsniveau auf dem gesamten Planeten zusätzlich an, wobei die Auswirkungen der Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima noch gar nicht eingerechnet sind (vgl. Akahane et al., 2012; Grigoriev, 2012c).

Schlussbemerkungen

Abschließend möchten wir Folgendes hervorheben:

  1. Aus verschiedenen Gründen wurden in den vergangenen 60 Jahren Methoden entwickelt, mit denen die von ionisierender Strahlung ausgehenden Gefahren eingeschätzt und abgewehrt werden können.
  2. Die Problematik der nicht-ionisierenden Strahlung wird erst seit kürzerer Zeit erforscht. Die Richtlinien zum Strahlenschutz weichen in verschiedenen Ländern erheblich voneinander ab. Der Grund hierfür ist, dass sie z. B. in Nordamerika durch Berechnungen von Ingenieuren und Technikern erstellt werden, in der ehemaligen Sowjetunion und den Ländern Osteuropas hingegen nach biologischen Kriterien. Trotz aller Anstrengungen der WHO, die Standards zu harmonisieren, bleibt dabei die tatsächliche Umweltverschmutzung durch nicht-ionisierende Strahlung bis heute unberücksichtigt.
  3. Ein Vergleich beider Strahlungsarten zeigt: Dass die gesamte Bevölkerung kontinuierlich und unkontrolliert niedrigenergetischen EMF ausgesetzt ist, stellt inzwischen ein ernsteres Problem für die Menschheit dar als die ionisierende Strahlung, deren Quellen örtlich bekannt sind und unter strenger Kontrolle stehen.
  4. Durch die allgegenwärtige Verwendung von Mobiltelefonen sind erstmals in der Geschichte der Menschheit Kinder schädlicher nicht-ionisierender Strahlung ausgesetzt. Selbst wenn die Strahlendosis nicht größer ist als bei Erwachsenen, sind Kinder wegen ihrer Körpergröße und physiologischen Entwicklung potenziell stärker gefährdet. Die Gefährdung ist möglicherweise mit der einiger Berufsgruppen vergleichbar.
  5. Anfang des Jahres 2012 beschloss das Europäische Parlament mit 512 zu 16 Stimmen, die EU-Mitgliedsstaaten anzuhalten, strengere Grenzwerte für die von Mobiltelefonen und WLAN-Geräten ausgehende Strahlung festzulegen, und dabei Kinder als sensibelste Bevölkerungsgruppe besonders zu berücksichtigen.
  6. Wissenschaftler und Mediziner sind in der Pflicht, ihre Stimme zu erheben: Die Gesundheitsorganisationen und die für Standards und Regulierungen verantwortlichen Behörden müssen dringend Empfehlungen formulieren und tätig werden, um die Bevölkerung und besonders die Kinder zu schützen.
  7. Wir sollten den Wissenschaftlern, Politikern und der Bevölkerung nicht mehr erzählen, dass WLAN harmlos sei.
  8. Wir sollten ehrlich sein und zugeben, dass wir nicht wissen, welche Langzeitwirkungen genau eintreten können.

Wer sonst – wenn nicht wir?

Wann – wenn nicht jetzt?

Anmerkung der Redaktion

Der vorliegende Artikel ist eine gekürzte und bearbeitete Version der Abhandlung „Wi-Fi technology: an uncontrolled global experiment on the health of mankind“, veröffentlicht in Electromagnetic Biology and Medicine (Juni 2013; 32(2):200–208) und herausgegeben von Informa UK Ltd. Der komplette Artikel kann bei Informa Healthcare unter http://tinyurl.com/pj25odw heruntergeladen werden [für US$ 43, Anm. d. Übers.].

(…)

Quelle: http://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/wlan-ein-unkontrolliertes-experiment?context=category&category=2

Gruß an die Sensibelen

TA KI

Quelle: http://daserwachendervalkyrjar.wordpress.com/2014/09/07/wlan-ein-unkontrolliertes-experiment/

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Gruß an die, die begreifen

Der Honigmann

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Gastbeitrag

Wer beobachten konnte, wie sich die feine Schutzhülle eines Homo Sapiens, welche auch als Aura bezeichnet wird, unter dem Einfluss der UV Strahlung unserer Sonne innerhalb von 10 Minuten ihren Radius um den Körper herum verdoppeln kann, wird auch nachvollziehen können, dass diese Aura unter dem externen Einfluss von pulsierenden Hochfrequenz Wellen eines Handysenders, wie auch der pulsierenden Mikowellen einer DECT Basisstation, geschweige denn von noch stärkeren Emmisionen eines WLANs, sowie den zusätzlichen Wellen des so heiß geliebten Handy s, I-Pads oder sonstigem Spielzeug, direkt am Ohr und damit auch am Gehirn mit seinen Milliarden von Sysnapsen eine drastische Veränderung erfahren wird. Dies nicht zu ihrem Vorteil, wie jeder noch zu logischem Denken befähigte Mensch zugestehen werden muss.

Eine derart kontrahierte (zusammengezogene) und geschwächte Aura bietet keinerlei Wiederstand mehr für feinstoffliche Eindringlinge wie vagabundierende, nichteingereihte Geistwesen, welche nach dem leiblichen Tod sich meist aus Furcht vor den Konsequenzen ihrer irdischen Missetaten, sich den entsprechenden Einstufungen mit deren Buß und Lernprozessen vermeintlich entziehen und sich ein geeignetes Menschensubjekt aussuchen, welches sie als ihren Hafen für die nächsten Dekaden benutzen werden.
Vor der Ankunft des Mobilfunks in der zievielisierten Welt lieferten solche“Häfen“ meist Menschen, auch bereits Kinder, welche in ihrer Lebenskonstellation dank Eltern oder Komplikationen im direkten Lebensumfeld, psychische Schwachpunkte besassen und deren Auren entsprechend beeinträchtigt waren.

Nicole S. Welche bereits im Alter von 9 Jahren derarts besetzte worden war und erst im Alter von 21 Jahren einen regelrechten „Schub“ erlitt, welcher sie in eine erste Psychatrie befördrte,und im Laufe ihres Lebens bis zum Alter von 42 Jahren, 10 weitere Psychatrien vergönnte, ist ein typischer solcher vielseitigen Konsequenzen, wie sie sich erst jetzt im Bewusstsein manifestieren konnten.

Durch die Anfangs aufgezeichnete Schwächung bzw. Durchlöcherung der menschlichen Aura, aber insbesondere wohl bei denjenigen Individuen, welche aufgrund ihres Denkens, Tätigkeit wie auch geistigen Einstellung, gewisse Charaktereigenschaften aufweisen, bzw. eine Kompatilbilität zur Seele des Besetzers besitzen, werden bevorzugt von denselben aufgesucht. Dies erklärt am leichtesten, weshalb gewisse Politiker gleich so vielen Besetzungen ausgesetzt sind!
Nettanjahu der israelische Premier mit 16 `ermittelten` Besetzungen ist der unrühmliche Anführer in dieser Erhebung, welche noch keine afrikanischen Anführer beinhaltet. Jean Claude Juncker aus Luxembourg, der Kandidat für das Präsidium der EU Commission bewegt sich mit 6 Besetzungen im oberen-unteren Mittelfeld!

Zur Ermittlung dieser Zahlen aus der immateriellen Materie, den geistigen Bereichen, werden vom Individuum eine Anzahl von mindest Kriterien und Parametern erfült werden müssen bevor überhaupt Ergebnisse erzielt werden können, wie da sind: Keine Handynutzung, noch DECT Telephone, auch nicht in unmittelbarer Nähe wegen 300 m Reichweite der Basisstation und deren Beeinträchtigung der Epiphyse, kein WLAN, struktruiertes Quellwasser, kein CO2 haltiges Mineralwasser, vegane, fleischfreie Ernährung, neutraler Schlafplatz, Körpererdung nach Fran Nixon/ „Vivaxis International Society“, Vancouver, Tibeterübungen, sowie Meditation, Raumluft durch Modifikation der Netzelektronen im Wechselstromfeld mindestens 1.200 negative Ionen/cm³ bis evtl.zu 45.000 erzeugend, als evtl. wichtigster Parameter! Veränderungen

Bemerkungen: die zum Teil kriminell mutenden Entscheidungen von Merkel, Seehofer und Brüssel Kommissaren betreffend Zulassung von ausschließlich Genverändertem Saatgut in der EU für das Jahr 2014 lassen sich über den Hintergrund der Besetzungen besser erkären, zeigen aber gleichzeitig die Gefährlichkeit derselben für die gesamte Bevölkerung, nicht nur von der BRD!

Beobachtungen von Anomalitäten bei Nahrungsprodukten, welche durch ihre Toxisität ebenfalls zu psychischen Beeinträchtigungen führen könnten!
Eigene geomantische Messungen von 2013 eingebrachten Maiskolbenmustern zeigten genverursachte Toxisität von 3.50m Ausstrahlung. Ein Glas Milch eines Nachbarn ergaben ebenfalls 3,50m Toxisität. Fleisch aus einer Tiefkühltruhe eines ernährungsbewussten anderen Nachbarn ergaben 2.80m toxische Ausstrahlung desselben! Dies obwohl noch keine europäische Genehmigung für Genanbau erteilt worden war.

Die Fleischtheken von Neukauf-EDEKA, sowie Aldi in Pfullendorf ergaben auch negative Ausstrahlung von 2,80m bis 3,50m! Welche Wirkungen derartige Produkte auf die Gesundheit von deren Verzehrer haben wird, ist noch nicht untersucht worden, sollte aber im Rahmen von Gesundheitskosten eine gewisse Aufmerksamkeit erhalten!
Merkwürdigerweise konnten bei den gleichen Theken und Kühlschränken von REWE geomantisch keine negativen Ausstrahlungen registriert werden!
Dion Hamer Dipl.Ing, Prälat-Hermann-Str. 10, D-88634 Herdwangen-Schönach Tel 07552 408 403

Gastbeitrag Ende und

danke an Ulrike M. H.

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Gruß an die Homo Sapiens

Der Honigmann

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Tagungsband 1.Bamberger Mobilfunk-Ärzte-Symposium 29.01.2005 Otto-Friedrich Universität, Markushaus
Schädigungen des Menschen durch Hochfrequenzsender sind seit Jahrzehnten “Stand des Wissens”

Teil I: Pathologischer Wirkungsmechanismus der Schädigung: induzierter nitrosativer/oxidativer Stress
Teil II: Physikalisch möglicher Mechanismus der Schädigung: NO-Radikal-Anregung und -Stabilisierung durch Kombination von DC-Feldern mit Radio-und Mikrowellen

(…)

Die Symptome einer Störung und Schädigung der Funktionen des Menschen im Einfluss weitgehend nichtthermischer elektromagnetischer Strahlung in der Umgebung von Hochfrequenz-Sendern ist bereits seit den 30er, 40er Jahren beschrieben.

Die Schädigung besteht als Folgen von

Psycho-Neuro-Vegetativen Störungen der Organismus-Funktionen.
Chromosomen-Aberrationen mit Tumor-Risiko-Erhöhung.

Zitat Schäfer, 1946: Diese Symptome (zu 1.) sind, wenn auch nach Maß und Zahl nicht zu erfassen, einwandfrei belegt und zweifelsfrei als Allgemeinwirkung des Ultrahochfrequenzfeldes auf den Organismus zu deuten.“

In den 60er Jahren wurden Forschungsergebnisse aus Russland und Polen bekannt, die eindeutig identische Symptome aufzeigten.

Die Symptome zu 1. und 2. können mit den Folgen von induziertem nitrosativen/oxidativen Stress erklärt werden. Im Mittelpunkt des Geschehens steht das Freie Radikal Stickstoff-Monoxid (NO). Seit den 70er Jahren ist hinreichend bekannt, dass Magnetfelder in Kooperation mit Hochfre-quenz-Feldern Freie Radikale beeinflussen: Schwache statische und niederfrequente magnetische Felder bilden (zusammen mit Organismus-eigenen Eisen-/Kupferkomponenten) vermehrt Anregungen Freier Radikale und Stabilisierung ihrer Lebensdauer. Seit den 70er Jahren wird über die Anregungslinien von dem Freien Radikal NO berichtet, die mit den im Mobil-und Kommunikationsfunk verwendeten elektromagnetischen Frequenzen identisch sind. Seit den 80er und 90er Jahren ist die überragende vitale Bedeutung von dem Feien Radikal NO für den Organismus bekannt (Nobelpreisvergabe für diese Forschung). Seit den 90er Jahren wird über die Dysfunktion des NO-Systems beim Menschen berichtet, allgemein als nitrosativer Stress bezeichnet.

Der physikalisch-physiologische Wirkungs-Mechanismus funktioniert unabhängig vom thermischen Rauschen innerhalb des Organismus: Die Magnetfelder spalten das Grundniveau von Radikal-Molekülen mit magnetischem Dipol auf (Zeeman-Effekt). Starke elektrische Felder im Organismus (Membranen mit 107 V/m) spalten ebenfalls das Grundniveau von Radikal-Molekülen mit elektrischen Dipolen auf (Stark-Effekt). Resonante Hochfrequenzstrahlung aus technischer Verbreitung im MHz-und GHz-Bereich bauen über diesen aufgesplitteten Grundniveaus diverse Anregungszustände mit exakt festgelegten Frequenzen auf. Diese Anregungszustände provozieren laut Modell:

die Emission höherenergetischer Strahlung aus dem Freien Radikal heraus -teilweise im optischen Bereich – mit entsprechender Beeinflussung der Molekül-Bindungs-Eigenschaften in der Umgebung,
Verlängerung der Lebensdauer und damit Stabilisierung der Freien Radikale (entspricht Dosiserhöhung der Schädigung),
forcierte multifrequente Bindungsaffinitäten von z.B. NO an Eisen-, Schwefelmoleküle, wodurch funktionelle Moleküle blockiert werden.

Die Folge sind die in Teil I dieser Abhandlung beschriebenen pathologischen Prozesse, insbesondere eine vererbbare Mitochondropathie. Eine entscheidende Rolle in diesem Prozess spielt ein zu geringer Level von Antioxidanzien bei gleichzeitig einwirkenden zusätzlichen oxidativen und nitrosativen Umwelt-und Nahrungs-Noxen, wie z.B. Ozon, Stickoxide, Nitrite, Nitrate, Nitrosamine.
Problemstellung

Bereits 1992 betrug in der damaligen BRD die Zahl der genehmigten Sender mehr als 2,5 Millionen (Funkanlagen, Radarstationen, Fernseh-, Rundfunktürme, Industrie-, Medizin-, Satelliten-Kommunikation). Mit der danach entstandenen Inflation der Kommunikationstechnik ist die Zahl sehr stark weitergestiegen und wird künftig weiter steigen.

Es gibt Menschen, die fühlen sich in der Nähe der Mobilfunkstrahlung sehr unwohl. Santini.et al. (2002) fand signifikant u.a. folgende Symptome, die mit elektromagnetischer Strahlung von Basisstationen in Verbindung stehen

Müdigkeit
Kopfschmerzen
Schlafstörungen
Unbehagen
Reizbarkeit
Depressionen
Gedächtnisverluste
Schwindelanfälle
Libidoverlust
und vieles mehr.

 

Auch in einer Doppelblind-Studie zur Testung der UMTS-Sender traten eine Reihe von Psycho- Neuro-Vegetativen Störungen auf (TNO-Studie, 2004). Kundi (2002a,b) erkannte Herz-Kreislauf-Probleme im Umkreis von Basisstationen.

Betroffene beschreiben subjektiv ihre Befindlichkeiten folgenderweise

hypernervös, Angst-und Panik-anfällig
Konzentrationsschwäche (neuronale Aktivität ist ungeregelt)
chronische Müdigkeit und Erschöpfung
Schlafstörungen
schlechte Regeneration in der Nacht
Kaltschweißigkeit und Hauttrockenheit abwechselnd
hohe Infektanfälligkeit, Schleimhautschwellungen
hohe Schmerzempfindlichkeit
Muskel-und Gelenk-Beschwerden, Tendinitis
Allergien
latente chronische Bindehautentzündung (rotgeränderte Augen)

Und es gibt Menschen, die sich von der gleichen Strahlung nicht im Geringsten beeinflusst fühlen.

Die Frage ist heute nicht mehr, ob es schädliche HF-Sender-Effekte niedriger Leistungsdichte gibt, sondern: „Wie können bei geringen Leistungsflussdichten Effekte entstehen?“ „Warum gibt es beim Menschen große Effekt-Unterschiede?“ Diese Fragen sind nur dann zu beantworten, wenn die Frage geklärt ist „Wie laufen die beschrieben Effekte wirkungsmechanistisch ab?“.
Wir waren im wissenschaftlichen Konsens früher bereits weiter fortgeschritten als heute

Schon sehr lange ist in der Wissenschaft das „Mikrowellensyndrom der Funkfrequenzkrankheit“ eine medizinische Realität. (z.B. auch Schliephake 1932, 1952, Horn et al 1934, Dänzer et al 1938). Zu den Hauptsymptomen, die bereits vor 1932 veröffentlicht wurden, zählen:

Asthenische-oder Erschöpfungssyndrom: Müdigkeit, Reizbarkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Appetitlosigkeit,
Dystonische kardiovaskuläre Syndrom: Herzrhythmus-Störungen und arterielle Blutdruckstörungen;
Dienzephalische Syndrom: Ermüdung, Schlaflosigkeit, Störungen der Sinne.

Zitat aus Assmann S. (1963):

„So hat E. Schliephake festgestellt, dass sich bei Menschen, die eine Zeitlang in der Nähe von Ultrakurzwellensendern geweilt hatten, ähnlich nervöse Erscheinungen einstellten, wie sie vom Neurastheniker her bekannt sind: starke Benommenheit und Mattigkeit am Tage und unruhiger, mit ausgesprochen Angst-und Schreckzuständen verbundener Schlaf in der Nacht. Dazu kommt oft ein eigenartig ziehendes Gefühl in der Stirn-und Kopfhaut, häufig Kopfschmerzen, die sich zur Unerträglichkeit steigern können, ferner Neigung zu depressiver Stimmung, Aufgeregtheit und Streitsucht. Bei längerem Aufenthalt zeigen sich Trägheit und Entschlussunfähigkeit.“

Zitat aus Reiter, R. (1960):

„Von Schliephake (1931 und 1952), vergl. auch Koelsch (1954), wurde mitgeteilt, dass bei anfälligen Personen Symptome einer typischen vegetativen Störung (wie Kopfschmerz, Übelkeit, Schlafstörung, Depressionen) auftreten, wenn sie sich längere zeit in der Nähe elektrisch schlecht abgeschirmter Sender aufhalten. Ähnliche Erscheinungen sind auch bei der Diathermie als „Kurzwellenkater“ bekannt geworden.“

Zitat aus Reiter, R. (1960): „Schaefer (1946) (später Ordinarius für Physiologie, Medizinische Fakultät in Universität Heidelberg) fasst die Erfahrungen auf diesem Gebiet der Allgemeinwirkung elektromagnetischer Schwingungen auf den Menschen folgendermaßen zusammen:“ Zitat Schaefer: „Bei täglich mehrstündigem Aufenthalt in der Nähe solcher Sender wird von den betreffenden Personen vielfach über Störungen des Wohlbefindens geklagt. die in Übermüdung, Depression, Schlaflosigkeit und ähnlichen Allgemeinbeschwerden bestehen. Diese Symptome sind, wenn auch nach Maß und Zahl nicht zu erfassen, einwandfrei belegt und zweifelsfrei als Allgemeinwirkung des Ultrahochfrequenzfeldes auf den Organismus zu deuten.“

Zitat R. Santini (2004) Gründe für die Anwendung des Vorsorgeprinzips bei Mobilfunk-Basis-Stationen. Meeting Bioelectromagnetic Society

„Biowirkungen von Mikrowellen sind seit mehr als 40 Jahren bekannt und belegt: chronische Mikrowellenexposition ist verantwortlich für das Mikrowellen-Syndrom, auch Radiofrequenz-Krankheit genannt, die in den 1960er Jahren in Forschungsberichten östlicher Länder beschrieben wurden. Die Mikrowellenexposition ist gekennzeichnet durch ein Schwäche-Syndrom (Müdigkeit, Gereiztheit, Kopfschmerzen, etc), -eine kardiovaskuläres Dysfunktionssyndrom (Bradykardie, Tachykardie, etc), und ein Hirn-Dysfunktionssyndrom (Schlaflosigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, etc)“

1995 kam laut Santini das National Institute of Research and Safety (INRS) auf Grund einer epidemiologischen Studie der französischen Luftwaffe zu folgendem Schluss: „Den Auswirkungen von Radiofrequenzen liegt eindeutig eine individuelle Sensibilität (Sensitivität) zu Grunde. Bei Individuen, die Frequenzen gleichermaßen ausgesetzt sind, können bei manchen klinische Störungen auftreten, bei anderen nicht.“

In Osteuropa sind von Gordon in den 50er, 60er, 70er Jahren, zusammen mit anderen Klinik-Teams, sorgfältige Studien an exponierten Bevölkerungsgruppen zur Belastung durch Hochfrequenzfelder durchgeführt worden. Dabei wurden Faktoren wie Lufttemperatur, Feuchte, Geräuschpegel, Licht und Lebensgewohnheiten mitberücksichtigt. Im Moscow Institute of Industrial Hygiene and Occupational Diseases sind seit 1948 in langandauernden klinischen Untersuchungen an mehr als 1000 Personen über 10 Jahre -tlw. gegen Kontrollgruppen getestet -Wirkungen von Hochfrequenz-Feldern untersucht worden und die Ergebnisse in einer Monographie zusammengefasst worden (Gordon, 1966). Die Ergebnisse an Menschen im low-level-Hochfrequenzfeld beinhalten unter anderem:

-Änderung der Blutproteine und des Histamingehalts im Serum, -Änderung der Enzym-Aktivitäten, -Funktionsstörungen des Zentralen und des Vegetativen Nervensystems, -Cardiovaskuläre Störungen, -Kopfschmerzen, -Hyperaktivität und innere Unruhe, -große Müdigkeit und Leistungsschwäche, -Schlaflosigkeit, -Schmerzen im Brustbereich, -EEG-Veränderungen, -steigende Labilität des Kreislaufs mit Dauer der Exposition, -steigende Sensibilität zum HF-Feld mit Dauer der Exposition.

Eine weitere Monographie zum gleichen Thema wurde von einer Leningrader Arbeitsgruppe 1970 publiziert (Petrov 1970). -Brustbereich-Schmerzen, -Kopfschmerzen, -Neurose-Neigung, -Schlafstörungen, -Müdigkeit, -Herzrhythmusstörungen, -EEG-Veränderungen, -Krankheitsgefühl der betroffenen Personen.

Nach Entfernen der Personen aus dem Hochfrequenz-Bereich verschwanden die Schädigungen und Störungen nach einigen Tagen vollständig. Gleiche Ergebnisse durch chronische Einwirkung von schwachen Hochfrequenzfeldern veröffentlichte auch das State Institute of Industrial Hygiene, Polen -so z.B. Psychoneurovegetative Störungen, Chromosomen-Schädigungen, Embryonalstörungen und allgemeine Krankheits-Erscheinungen (Minecki 1961, 1963, 1964, 1965, 1967)

Noch umfangreicher schildert das Warsaw Institute of Aviation Medicine die Situation von organischen Veränderungen von Menschen im Einfluss von Mikrowellensendern. (Baranski 1967, Baranski et al 1966, 1967, 1971). Auch Czerski und Kollegen schildern aufgrund eigener Versuche ausführlich das Mikrowellen-Syndrom und die Chromosomen-Schädigung (Czerski et al 1964, Czerski 1972). Und es ließen sich noch viel mehr Studien aus diesen Jahren hier aufzählen.

Eine hervorragend ausführliche Zusammenfassung der Ergebnisse früherer russischer wissenschaftlicher Forschung wurde von Hecht et al 1997 dargestellt. Gute Übersichten aus westlicher Sicht über Schädigungen durch Hochfrequenz-Felder geben auch Healer 1969 und Dodge 1969 in Cleary 1970. Wenn heute Wissenschaftler im „Westen“ die außerordentlich aufwendigen Untersuchungen und Versuche der Kollegen im „Osten“ als unwissenschaftlich abwerten, dann muss dennoch geklärt werden, warum die subjektiven Beschwerden, die bestimmte Bevölkerungsgruppen seit Jahrzehnten bis heute im „Westen“ artikulieren, genau die gleiche Symptomatik aufweisen, wie die russischen und polnischen Untersuchungen sie bereits vor Jahrzehnten beschrieben ha-ben. Für hochfrequente elektromagnetische Felder und insbesondere für hochfrequente Felder mit niederfrequenter Taktung und Pulsierung (wie bei Mobilfunk-Antennen, Radio-und Fernsehsendern) verdichtet sich der Verdacht auf Förderung und/oder Auslösung von Tumoren, insbesondere Leukämie, Lymphoma, Gehirntumore (Szmiegielski et al 1982, Szmiegielski 1997). Zahlreiche Veröffentlichungen dazu werden weiter unten behandelt.

Außerdem wird kausal zu elektromagnetischen Feldern korreliert: Amyotrophische Lateralsklerose (Deapen und Henderson 1986, Gunnarson et al. 1991, 1992, Davanipour et al. 1997, Savitz et al. 1998a, 1998b, Johansen und Olsen 1998) und Morbus Alzheimer (Sobel et al. 1995, 1996, Feychting et al. 1998, Savitz et al. 1998a, 1998b) und wahrscheinlich auch Morbus Parkinson (Johansen und Olsen 1998, Savitz et al. 1998a).

Wir wollen uns diese Schädigungen anhand der wissenschaftlichen Literatur genauer ansehen.

Epidemiologie: Vegetative Dystonie und erhöhte Krebsinzidenz -Wirkungen von Basisstationen des Mobilfunks auf Anwohner

Auffällig ist, dass es bis 2001 praktisch keine Untersuchungen explizit zur Verträglichkeit von Basisstationen des Mobilfunks gab.
Bisherige Studien zu Schädigungen durch Mobilfunk-Sender (Basisstationen) Stand Januar 2005
„Santini-Studie“ 2002 (Santini et al) Psycho-Neuro-Vegetative Störungen
„Universität Wien-Studie“ 2002 (Kundi): Herz-Kreislauf-Störungen
„Universität Valencia-Studie“ 2002
(Navarro et al.): Psycho-Neuro-Vegetative Störungen
„Niederländische Regierungs-Studie“ 2003
(TNO Laboratory, The Hague, NL Psycho-Neuro-Vegetative Störungen

„La Nora, Murcia-Studie“ 2004 (Oberfeld et al.):

Psycho-Neuro-Vegetative Störungen

„Naila-Mobilfunk-Senderstudie“ 2004 (Eger et al.): Zunahme Krebsfälle

„Usfie, Hebrew-University-Studie“ 2004
(AbuRuken et al.): Psycho-Neuro-Vegetative Störungen Zunahme Krebsfälle

„Tel-Aviv-University, Medical Center-Studie“ 2004 (Wolf et al.) Zunahme Krebsfälle

Kurze Einlassung:

Santini-Studie 2002: In Abhängigkeit der Entfernung vom Sender waren diverse Gesundheitsstörungen, wie Nausea, Depression, Konzentrationsstörungen, Gedächtnisverlust und einiges mehr signifikant gehäuft (Santini et al. 2002).

Universität Wien-Studie 2002: Um Basisstationen herum wurde eine signifikante Auslösung von Herz-Kreislaufproblemen durch die Strahlung festgestellt (Kundi 2002a, 2002b).

Universität Valencia-Studie 2002: Diese Studie stellt in der Region Riberia Baixa bei Anwohnern rund um Mobilfunkbasisstationen bei Leistungsflussdichten von ca. 500 µW/m2 Kopfschmerzen und Angststörungen fest (Navarro et al. 2002). Wegen der Hinweise und des Verdachts der kausalen Beziehung von Leukämie und Gehirntumoren bei Kindern einerseits und Basisstationen andererseits wurden in Spanien und Portugal teilweise von den Behörden und auf richterlichen Beschluss zahlreiche Antennen in der Nähe von Schulen und anderen sensiblen Orten demontiert. Die anhängigen Verfahren nehmen zu. (El Dia de Cordoba, ABC, 15.11.2002, Amtsblatt der Provinz Navarra vom 14.05.2002).

La Nora, Murcia-Studie 2004: Es zeigten sich statistisch signifikante Expositions-Wirkungs-Beziehungen zwischen dem E-Feld einer GSM-Basisstation (Mobilfunk) und den folgenden Variablen: Abgeschlagenheit, Reizbarkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Appetitverlust, Schlaflosigkeit, Depressionen, Unbehagen, Konzentrationsstörungen, Gedächtnisverlust, Sehstörungen, Schwindel und Herz-Kreislauf-Probleme. Die Einbeziehung der Entfernung, die eine Abschätzung für die manchmal angeführte „Bedenken-Erklärung“ darstellen könnte, änderte das Modell nicht substanziell. Diese Ergebnisse stützen die erste, auf zwei Gruppen (arithmetisches Mittel 0,65 V/m gegenüber 0,2 V/m) basierende statistische Analyse sowie die Korrelationskoeffizienten zwischen dem E-Feld und den Symptomen (Oberfeld et al. 2004).

Niederländische Regierungs-Studie 2003: Drei niederländische Regierungsabteilungen: die Ministerien für Wirtschaft, Gesundheit und Telekommunikation haben eine Studie zur Wirkung von Basisstationen in Auftrag gegeben haben. Durchgeführt wurde die Forschungsreihe vom technologischen Institut TNO (TNO Physics and Electronics Laboratory, The Hague, NL). In den Doppelblind-Versuchen (d.h., weder die Testpersonen noch die Versuchsleiter/innen wuss-ten, ob das entsprechende elektromagnetische Feld gerade aktiv war oder nicht) wurden bestimmte Personen UMTS-Mobilfunkstrahlung ausgesetzt. Die Strahlung hatte eine Stärke, wie sie im kommerziellen Betrieb zu erwarten ist. Die Testpersonen litten daraufhin u.a. signifikant an Angstzuständen, Tinnitus, Kopfschmerzen und Übelkeit (analog den Ergebnissen der Santini-, und Valencia-Studie). Für die derzeitigen GSM-Sender fand die Studie solche negativen Effekte nicht. Allerdings führten sowohl GSM-als auch UMTS-Felder zur Beeinflussung von kognitiven Funktionen wie Erinnerungsvermögen und Reaktionszeit, welche sich bei kurzfristiger Einwirkung erhöhten. Die Sender-Spitzenfeldstärke betrugen 1,0 V/m. Bei den 217 Hz-gepulsten GSM-Signalen entspricht dies einer effektiven Feldstärke von 0,71 V/m, Berechnungen der im Kopf absorbierten Leistung laut TNO-Studie: SAR-Werte von 0,064 bis 0,078 mW/kg. Ein Effekt, der auf der Erwärmung des Körpers beruht, ist damit praktisch ausgeschlossen. (Nach den ICNIRP-Richtlinien zulässige Wert für Teilkörperexposition: 2 W/kg. Den deutschen Grenzwerten der 26. Verordnung zum Bundes-Immissionsschutzgesetz liegt ein SAR-Wert von 0,08 W/kg zugrunde.) (TNO-Report FEL-03-C148, September 2003, Zwamborn, Vossen, van Leersum, Ouwens, Mäkel)

Naila-Mobilfunk-Senderstudie (2004): Eine Ärztegruppe (teilnehmende Ärzte in alphabetischer Reihenfolge: Horst Eger, Klaus Uwe Hagen, Birgit Lukas, Peter Vogel, Helmut Voit) fanden einen Zusammenhang zwischen der wachsenden Zahl von Krebserkrankungen und der Mobilfunkstrahlung von einer Basisstation. Die Ärzte unterschieden zwei Patientengruppen: Jene, die im Umkreis von bis zu 400 Meter von der Anlage entfernt leben und jene, die weiter weg wohnen. Die Mediziner haben festgestellt, dass in den zehn Jahren der Untersuchung im Innenbereich das relative Risiko neu an Krebs zu erkranken, doppelt so hoch und zwischen 1999 und 2004 sogar dreifach so hoch war. Außerdem waren die Krebspatienten im Innenbereich wesentlich jünger -im Durchschnitt um achteinhalb Jahre. (Eger et al. 2004)

„Usfie, Hebrew-University“-Studie“ 2004: Seit 40 Jahren werden in dem Gebiet Usfie Sender aller Kommunikationsfrequenzen etabliert. Ab 1990 wurde laufend schlimmere Psycho-Neuro-Vegetative Störungen registriert und nun aktuell verschiedene Krebsfälle, wie Gehirntumore, Lebertumore, Magentumore, Augentumore, Lymphkrebs, Knochenkrebs, Lungenkrebs, Haut-krebs und weitere, sowie Herzinfarkte, Aborte und Neuronale Erkrankungen, insgesamt bis Nov 2004 wurden 191 Fälle aufgezeichnet. Wilde Vogelschwärme verschwanden und Geburtsfehler bei Haustieren treten vermehrt auf. Erboste Anwohner rissen die Antennen nieder, aber über Nacht wurden sie wieder komplimentiert. (AbuRuken et al.2004)

„Tel-Aviv-University, Medical Center“-Studie“ 2004: Die Studie zeigt eine signifikanten Zusammenhang zwischen ansteigender Krebsrate und Menschengruppen, die in der Nähe von Mobil-funk-Basisstationen leben (Leistungsflussdichte kleiner 53 mW/m2). (Wolf et al.2004)
Auch Handy-Telefonieren erhöht Krebs-Risiko

Im Sinn eines plausiblen Gesamtbildes werden die Ergebnisse von Sender-Effekten durch diverse Untersuchungen zur Wirkung von Handys unterstützt. Die Ergebnisse aus Untersuchungen mit Handys sind insgesamt identisch mit den Ergebnissen aus Senderstudien, nur viel zahlreicher vorliegend: Auch hier stehen im Vordergrund Psycho-Neuro-Vegetative Störungen und Krebsfälle (z.B. Repacholi 1997, Repacholi et al. 1997 Al-Khlaiwi et al 2004) Zum Risiko für Gehirntumore, Akusticusneurinome und Tumoren des Auges bei Nutzern von Mobiltelefonen liegen mehrere Ergebnisse aus epidemiologischen Untersuchungen vor. Statistisch signifikante erhöhtes Gehirntumor-Risiko finden Muskat et al. 2000, Auvinen et al. 2002, Hardell et al. 2002, 2002a. Erhöhtes Akustikusneurinom-Risiko finden signifikant Hardell et al. 2002a, Hardell et al. 2003, Muskat et al. 2002, und über Anfangsverdacht bei erhöhtem Augentumor-Risiko (OR 3,3) berichten Stang 2001, Stang et al. 2001. Genauer: Das Hirntu-mor-Risiko bei Menschen ist statistisch signifikant erhöht (OR 1,09 bis 2,86) bei <0,1 W/m2 bis 1 W/m2 (Hardell et al. 1999, 2002). Eine Wiederholung und Fortführung der Studie mit 1617 Hirntumorpatienten im Alter von 20 bis 80 Jahren durch Hardell und Nansson ergab prinzipiell gleiche Ergebnisse (Hardell et al. 2002a). Mit Anstieg der Benutzer-Jahre steigt das Risiko signifikant an. Zwei weitere Studien zeigen ebenfalls in Abhängigkeit der Anzahl der Nutzungs-Jahre ein ansteigendes Risiko für Gehirntumore (Gliome) (Muskat et al. 2002, Auvinen 2002). Tendenziell gleiches Ergebnis veröffentlichte eine Gruppe der American Health Foundation in New York, wonach auf der Seite des Kopfes, an die üblicherweise das Handy gehalten wird, das Risiko für eine Tumorentwicklung erhöht ist. Darüber hinaus ergab sich das statistisch signifikante erhöhte Risiko für Tumorentwicklungen des Neuroepithels um den Faktor 2 bis 3 (Muscat et al 2000). Andere Untersuchungen finden diese Risikoerhöhung nicht (Hardell et al. 1999, Inskip et al. 2001, Christiansen et al. 2004, Johansen et al. 2002a, Johansen et al. 2002b.

George Carlo, 1999 kommt in einer 6 Jahre-Studie im Auftrag der Mobilfunk-Betreiber zum Ergebnis, dass Nutzer von Handys häufiger an Gehirntumor sterben. (Carlo, 2002) Eine Nokia Patentschrift vom 28.7.1998 US Patent Office: (übersetzt) „Es wurde dargestellt, dass Radio-Frequenz-Strahlung ein Extra-Wachstum von unterstützenden Zellen im Nervensystem stimuliert, was im schlimmsten Fall zu einer malignen Tumor-Entwicklung führt.“ (Batista 2002, US Patent July 28, 1998).

„Von etwa 8 Langzeitexperimenten bei Tieren, die uns bekannt sind, haben 5 erhöhte Zahlen von Krebserkrankungen, beschleunigtes Krebswachstum, oder beides, gefunden“, schrieben Mays Swicord und Larry Cress von der FDA, USA. Sie wiesen außerdem auf weitere Belege aus Laborstudien (in vitro) hin, die ebenfalls auf ein Krebsrisiko hindeuten.

Insgesamt existieren bis heute neun Studien, die eine positive Korrelation zwischen Mobilfunk und Gehirntumor, Tumor des Akustikus neurinoms und Tumor des Auges wahrscheinlich machen, teilweise mit deutlicher Dosis-Wirkungs-Beziehung (EMF-Monitor 1/2004).

Szmigielski et al. 1982 und Szudinski et al. 1982 fanden in Langzeitstudien Hinweise auf einen krebsfördernden Einfluss elektromagnetischer Felder mit Frequenzen im Mobilfunkbereich. Chou et al. 1992 fanden in der exponierten Gruppe insgesamt mehr Tumore und die Zahlen der primär malignen und der metastatisch malignen Neoplasmen waren fast 4-fach erhöht. Toler et al. 1997 konnten bei Versuchstieren signifikant mehr Eierstock-Tumoren in der exponierten Gruppe finden.

Mit Menschen gibt es bezüglich beruflicher Exposition von elektromagnetischen Hochfrequenz-Systemen und Krebs etwa 20 veröffentlichte Untersuchungen, von denen die Mehrheit positive Resultate erbracht hat (Kundi et al. 2002b). Die Schweizer Bundesbehörde BUWAL (Röösli et al 2003) stellt nach Sichtung der vorliegenden wissenschaftlichen Untersuchungen fest: Erhöhtes Risiko für Leukämie und Lymphome in der Umgebung von Fernseh-und Radiosendern und erhöhtes Hirntumorrisiko bei Handynutzern ist möglich. Symptome beim Mobiltelefonieren, wie Kopfschmerzen, Unbehagen, Müdigkeit, Schwindel, Hautbrennen, veränderte Schlafarchitektur (auch bei Sendeanlagen-Nähe) sind wahrscheinlich.

Das häufig gebrauchte Argument, „Rundfunk und Fernsehen haben wir viele Jahrzehnte und es gibt keine gesundheitlichen Probleme dabei“, stimmt so nicht.
Krebsfälle in der Umgebung von Rundfunk-und Fernseh-Sendern bei Einhaltung der Grenzwerte (nicht vollständig)

Inzwischen liegen 15 neuere HF-Sender-Studien vor, die alle einen unmittelbaren statistisch signifikanten Zusammenhang mit Krebserkrankungen bzw. Psycho-Neurovegetativen Störungen aufzeigen.

In diesen epidemiologische Studien zu Kommunikationsfunk-Sendern wurden folgende Effekte gefunden: signifikante Zunahme der Leukämieerkrankungen bei Erwachsenen (Depner et al. 1996, Hocking et al. 1996, Dolk et al. 1997a, Cooper et al. 2001, Michelozzi et al. 2002); signifikante Zunahme der Leukämieerkrankungen bei Kindern (Maskarinec et al. 1994, Depner et al. 1996, Hocking 1996, Dolk et al. 1997b, McKenzie et al. 1998, Cooper et al.2001, Michelozzi et al. 2002).Zunahme der Krebserkrankungen Gehirntumor, Leukämie, Lymphoma, bei Kindern (<21 Jahre) (Selvin et al. 1992).

Es gibt drei Arbeiten aus „The Experimental Dermatology Unit, Department of Neuroscience, Karolinska Institute, Schweden“, die überraschend eine Korrelation von Anstiegen verschiedener Tumorerkrankungen (Melanom, Blasen-Tumor, Prostata-Tumor, Lungen-Tumor, Dickdarm-Tumor, Brust-Tumor) und Asthma mit Anstiegen der Freisetzung der Kommunikationsstrahlung von Rundfunk-und Fernseh-Sendern in Schweden und anderen Ländern ungefähr seit dem Jahr 1920 aufzeigen können (Hallberg und Johansson 2002a, 2002b, 2004). Dabei wird deutlich gemacht, dass es für Schweden vier markante Jahressegmente zur größeren Steigerung von Todesraten durch Tumore gibt. Diese besonderen Jahre sind mit der vermehrten Verbreitung bzw. dem Abbau von Sendestrahlung seit dem Jahr 1912 identisch, es sind die Jahre 1920, 1955, 1970 mit jeweils zunehmender Steigerung der Krebsrate und 1979 mit etwa gleich bleibendem Level auf hohem Niveau. Die Autoren erklären dies damit, dass 1920 MV-Radio eingeführt wurde, 1955 ging FM-Radio und gleichzeitig TV1 auf Sendung, 1969/70 TV2 und Farbfernsehen, 1978 wurden mehrere alte AM-Sendstationen abgebaut.
Studien zu Schädigungen der Anwohner durch Rundfunk-und Fernseh-Sender bei Einhaltung der Grenzwerte

„Sutra-Tower-Studie“, San Francisco Bay 1992: (Selvin et al.) Zunahme Krebsfälle

„Moosbrunn-Studie“ 1993:(Haider et al.) „Hawaii-Studie“ 1994: (Depner et al. 1996) „Schwarzenburg-Studie“ 1995: (Abelin et al.)

„Nord-Sydney-Leukämie-Studie“ 1996: (Hocking)

Psycho-Neuro-Vegetative Störungen Zunahme Krebsfälle Zunahme Krebsfälle

Psycho-Neuro-Vegetative Störungen

„Regional-TV-Sender-Studie, Großbritanien“ 1997: (Dolk et al.) NDR-Sender Hemmingen 1997: (Cerny, zitiert von Neitzke) Cherry-Studien-Zusammenfassung 2000: (Cherry 1999, 2002) „Radio-Vatikan-Sender-Studie“ 2001: (Michelozzi et al.)

Zunahme Krebsfälle Zunahme Krebsfälle Zunahme Krebsfälle Zunahme Krebsfälle Zunahme Krebsfälle

„Radio-/TV-Studie“ 2001: (Boscolo et al.) bei Frauen Cytotoxizität gering Karolinska Inst. Department of Neuroscience 2002: (Hallberg und Johansson)

Zunahme Krebsfälle La Fe, Valencia Universität 2002: (Gomez-Perretta) Zunahme Krebsfälle Karolinska Inst. Department of Neuroscience 2004: (Hallberg und Johansson)

Zunahme Krebsfälle „Denver-Studie“ 2004: (Calonge) Zunahme Krebsfälle „Korea-Sender-Studie“ 2004: (Park et al.) Zunahme Krebsfälle

Den größten „explosiven“ Steigerungs-Knick sowohl für Tumore als auch für Asthma verzeichnet die Kurve im Jahr 1955. Insbesondere die Melanom-Todesrate stieg in Schweden im Jahre 1955 um 22% an und steigt mit geringerer prozentualer Rate – wie in allen Industrienationen – bis heute an. Die sogenannten „Sonnentourismus-Flüge“ in den Süden setzten dagegen in Schweden erstmalig 1962 ein. 1955 gab es auch noch kein „Ozonloch“, aber exakt in diesem Jahr etablierten sich flächendeckend UKW-und Fernsehsender. Die Autoren können auch Hinweise aus wissenschaftlichen Arbeiten zitieren, wonach die Melanome nicht an den Stellen auftreten, die verstärkt der Sonnenstrahlung ausgesetzt sind, sondern gerade an Thorax und Abdomen, die eher durch Kleidung beschattet sind (Stierner 2000, Augustsson 2001), eine Tatsache, die ich bereits 1993 eingehend dargestellt habe. Untersuchungen hatten gezeigt, dass Marinesoldaten, die unter Deck arbeiteten, eine höhere Melanomerkrankung aufwiesen, als die Kollegen, die auf Deck der Sonnenstrahlung ausgesetzt waren. Es fiel bereits in mehreren Untersuchungen auf, dass Melanome sich an Hautstellen exponierten, wo die Sonnenstrahlung nur sehr gering ankam, wie z.B. Fußsohlen. Auch eine deutsche Studie (1079 Patienten, 778 Kontrollprobanden) kam zu dem Schluss, UV-Strahlung ist nicht der allein auslösende Faktor dieser Krebskrankheit (Warnke 1993, Seite 64ff).

Die Autoren Hallberg und Johansson zeigen nun aufgrund einer anderen Arbeit, dass die durchschnittliche Melanomdichte auf der Hautoberfläche der Menschen dort am höchsten ist, wo die höchste Energieabsorption und induzierte Stromverteilung im Hochfrequenzfeld (27.12 MHz unter Nahfeld-Bedingungen) auftritt. Es sind dies die Hautbereiche von Thorax-und Abdomen.

Laut Untersuchung gibt es also einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Hautkrebsrate und der Exposition zu hochfrequenten, frequenzmodulierten Feldern von Sendern. Der Hautkrebstrend änderte sich in denjenigen Ländern später, in denen Radio und Fernsehen später eingeführt wurden Selbst Leistungsflussdichten von niedrigen 30 µW/m2 können nicht als si-cher angesehen werden ((Hallberg und Johansson 2002a). Zitat: „Laut Studie steigt das maligne Hautmelanom seit 1955 explosionsartig an. Dieser Anstieg steht in Beziehung zu der Einführung von hoch leistungsfähigen Fernsehsendern. Diese Beziehung zur Ausbreitung von Rundfunkstationen mit diesem Krebs gilt für Schweden, Norwegen, Dänemark, Queensland in Australien und den USA.“ ((Hallberg und Johansson 2002b).
Zu den Sender-Studien:

Eine aktuelle interne Studie von Claudio Gomez-Perretta, Forschungszentrum, Universitätskrankenhaus La Fe, Valencia sind Gehirntumore und Leukämien gehäuft im Umfeld von Rund-funk-/TV-Sendern und Radarstationen in Spanien (Deklaration von Alcala vom 8.05.2002, Europa Press 15.02.2002, http://www.heise.de, 22.02.2002, La Nueva Espana, Print-Ausgabe, 22.03.2002).

„Moosbrunn-Studie“ (1993): Gehäuftes Auftreten psychoneurovegetativer Symptome, wie Kopfschmerzen und Schwindel (Haider et al. 1993).

„Schwarzenburg-Studie“ (1995): Radio-Kurzwellen führen zu dosisabhängigen neurovegetativen Störungen, insbesondere auch Schlafstörungen (5:1), Depressionen (4:1), Krebs (3:1), Diabetes (2:1), sowie Schwäche, Müdigkeit, Nervosität, Kopfschmerzen. Verminderte Melatoninausschüttung bei Kühen (nichtsignifikant) die sich nach Abschalten des Senders wieder auf ein normales Maß einpegelten (Abelin et al. 1995).

„Sutra-Tower-Studie“, San Francisco Bay (1992): erhöhte Krebsrate bei Kindern, besonders hoch innerhalb eines Radius von 1 Kilometer um den Sender auf dem Berg Sutra herum. Hochsignifikanter linearer Dosis-Wirkungs-Zusammenhang bei allen Krebsarten und insbesondere bei Gehirntumoren (Selvin et al. 1992).

„Hawaii-Studie“ (1994): Erhöhung von Leukämiefällen bei Kindern in der Nähe der Sendetürme von Radio Hawaii (Maskarinec et al. 1994). Fortsetzung einer früheren Studie von 1987, wo in Honululu bei Anwohnern von TV-Sendetürmen erhöhte Krebsraten, auch Leukämie auftreten (Depner et al. 1996)

„Nord-Sydney-Leukämie-Studie“ (1996): signifikanter Anstieg von Leukämiefällen bei Kindern und Erwachsenen und allgemeiner Sterblichkeit im Umfeld der Radio-und Fernsehsender (Hocking 1996).

„Regional-TV-Sender-Studie, Großbritanien“ (1997): steigende Leukämiefälle (max. 9mal höher, als im Landesdurchschnitt) bei Erwachsenen, die Fallzahlen nehmen mit der Entfernung vom Sender ab (Dolk et al. 1997).

Cherry-Studien-Zusammenfassung (2000): Kausaler Zusammenhang von Tumoren-Fällen, insbesondere Gehirn-Tumoren und Leukämie, und Anzahl der aktiven Sender in Abhängigkeit der Distanz (Cherry 1999, 2002).

„Radio-Vatikan-Sender-Studie“ (2001): Kinderleukämie ist um 220 % erhöht, ebenfalls Sterblichkeit bei Erwachsenen-Leukämie in einer 6 km Zone um den Sender (Michelozzi et al. 2001).

„Denver-Studie“ (2004): Ned Calonge, Leiter der medizinischen Abteilung der staatlichen Behörde, erklärte: “Die Studie zeigt eine anhaltende Zunahme der Erkrankungen an Hirntumoren und Tumoren des Zentralnervensystems in unmittelbarer Nähe der Sendeanlage. Da es sich jedoch um eine rein statistische Auswertung der Häufigkeit bestimmter Krankheiten handelt, kann sie keinen Aufschluss über einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Antennen-und Sendeanlagen und gesundheitlichen Beschwerden der Einwohner von Lookout Mountain ge-ben.” http://www.cdphe.state.co.us/

„Korea-Sender-Studie“ 2004: Dieser Studie zufolge treten in Gebieten in der Nähe von Kurz- wellen-Sendemasten 70 Prozent mehr Todesfälle und höhere Raten aller Tumore und Leukä- mie in einigen Altersgruppen auf als in anderen Gebieten (Park et al. 2004).

In jüngster Zeit gibt es immer mehr Berichte über Krebs-, insbesondere auch Leukämiehäufun- gen im Umfeld von Kommunikationssendern (z.B. Valladolid, Ronda (Spanien), Heroldsberg (Deutschland), Christchurch (Rundfunksender auf Neuseeland) u.a. Ein Beispiel ist auch der Hillel-Sender in Israel (Kurzwellen, früher Mittelwelle und A-Netz- Antennen): mittlerweile sind laut Protokoll einer Knesset-Anhörung April 2003 in Zoran 27 Krebsfälle verzeichnet, das Durchschnittsalter beträgt dabei lediglich 38 Jahre. (Quelle: Israeli- sche Zeitung Maariv, 27.04.2003, http://www.grn.es/electropolucio/omega188.htm)

Boscolo et al. (2001) zeigen, dass im Umkreis von Radio-und TV-Sendern bei Frauen die cyto- toxische Aktivität des Immunsystems nachlässt.

In einer Untersuchung über den Einfluss des NDR-Senders Hemmingen wurde von Cerny (Neitzke 1997) festgestellt, dass ein Drittel der Bewohner der dem Sender nächstgelegenen Häuser Krebserkrankungen erlitten.

Auch eine Saudi-Arabien-Studie (2004) zu Mobilfunkstrahlung zeigt: Menschen im Umkreis von Mobilfunk weisen vermehrt typische Störungen auf wie Erschöpfung, Kopfschmerzen, Nervosi- tät, Druckgefühl und Schlafstörungen (Al-Khlaiwi T., Meo SA., 2004).

Schlaflosigkeit, Krebs, Leukämie bei Kindern und Hirntumore sind die klinischen Erkrankungen, die häufig beschrieben wurden. (Dolk et al., 1997a,b; Hocking et al., 1996; Maskarinec et al., 1994; Minder and Pfluger, 2001; Selvin et al., 1992). In allen Studien waren Feldstärken und Leistungsflussdichten unterhalb, teilweise weit unter- halb der Grenzwerte wirksam.

Kundi et al. 2004 (zitiert aus EMF-Monitor 5/04): „Eine große Mehrheit der Studien stützt die Hypothese eines erhöhten Risikos durch hochfrequente elektromagnetische Felder und selbst einige der Studien, die als „nicht schlüssig“ oder „nicht aussagekräftig“ klassifiziert wurden, fanden Hinweise auf erhöhte Risiken. Da ein „Publication bias“ (Voreingenommenheit auf Sei-ten der Wissenschaftler, die zu einer bevorzugten Publikation positiver Ergebnisse führen kann) unwahrscheinlich ist, deuten diese Daten auf einen Zusammenhang zwischen Hochfrequenzexpositionen und Krebs“

Derartige Ergebnisse aus epidemiologischen Studien sind erst dann ernst zu nehmen, wenn in in-vitro-Experimenten und auf der Zellebene Wirkmechanismen deutlich werden, die die Erkrankungen erklärbar machen. Weiter unten werden diese kompatiblen Ergebnisse aus „in-vitro-Experimenten“ beschrieben.

Besorgniserregend in diesem Zusammenhang ist:

Die Kinderkrebsrate steigt laut diverser Krebsregister in Europa seit 1970 kontinuierlich an. (Steliarova-Foucher et al. 2004). Die Krebsrate bei erwachsenen Männern steigt in Deutschland im Zeitraum 1990 bis 2000 kontinuierlich an (Robert Koch Institut, Berlin 2005). Die Krebsrate bei erwachsenen Frauen steigt in Deutschland im gleichen Zeitraum ebenfalls an (Robert Koch Institut, Berlin 2005).

Teil I
Pathologischer Wirkungsmechanismus der Schädigung: induzierter nitrosativer/oxidativer Stress

Chromosomen-Schäden durch Hochfrequenz sind schon seit vielen Jahrzehnten bekannt

Heller und Mitarbeiter vom New England Institute for Medical Research, Ridgefield, Connecticut waren im Jahr 1958 die ersten, die Chromosomen-Aberrationen und mitotische Abnormitäten im Radiofrequenzfeld feststellten. (Heller et al 1959, Heller et al 1961, Heller 1969) Dabei wurde festgestellt, dass die Hochfrequenz ganz spezifische Chromosomen-Abnormitäten hervorruft, insbesondere eine Despiralisation. So etwas ist im Einfluss ionisierender Strahlung niemals gesehen worden. In vielen Studien, die danach durchgeführt wurden, konnte die Chromosomen-Schädigung immer wieder bestätigt werden. (Baranski et al. 1976). Dabei wurde darauf geachtet, dass es keine Temperaturerhöhung über 38°C stattfand, um Eiweiße (Enzyme) nicht zu schädigen. (Sto-dolnik-Baranska 1966, 1967). Wieweit dennoch lokale Hotspots die Ergebnisse beeinflussten, ist heute nicht mehr zu bestimmen. Auch Sagripanti et al 1986, 1987 finden Schädigungen der DNA im Einfluss von Mikrowellen-Strahlung von 2.00-8.75 GHz mit nichtthermischen Leveln; ebenso Garaj-Vrhovac et al. 1992 und ebenfalls Sarkar et al. 1994 wie auch Trosic .et al., 2002. Wertvoll sind auch die konsequenten Versuche zur Chromosomenschädigung durch nichtthermische Wirkung elektromagnetischer Strahlung von Maes et al. 1993, 1995, 1997 und von Lai et al., 1995, 1996, 1997a,b, 2004. Auch Phillips et al. 1998 und Mashevich et al. 2003 finden beim Mobilfunk-Einfluss Chromosomen-Zerstörungen bzw. Instabilitäten.

Die letzte Studie, die diese Schädigungen wieder bestätigt, ist die sogenannte REFLEX-Studie unter Beteiligung der Arbeitsgruppen von Tauber (Berlin), Rüdiger (Wien) und Wobus (Gatersleben). Laut EMF-Monitor (10.Jahrgang, Nummer 6, Dez 2004) ist das Ergebnis:

„Positive Befunde bei SAR 0,3-2 W/kg (ICNIRP Basisgrenzwert für Teilkörperexposition 2 W/kg. Arbeitsplätze 0,4 W/kg, Allgemeinbevölkerung 0,08 W/kg) für Fibroblasten, HL 60-Zellen, Granulosa-Zellen von Ratten und neuronale Vorläuferzellen aus embryonalen Stammzellen von Mäusen. Die Zellen reagieren auf die subthermische Exposition durch eine Zunahme von Einzel-und Doppel-Strangbrüchen sowie von Mikrokernen. Bei Fibroblasten wurden auch vermehrte Chromosomenaberrationen beobachtet. Die Berliner Arbeitsgruppe stellte zudem in HL 60-Zellen eine deutliche Zunahme der Produktion Freier Radikale in den Zellen fest.“

Eine Mikrowellenbestrahlung über 72 Stunden innerhalb gültiger Grenzwerte hat nach Untersuchungen von Schlatterer-Krauter et al. 2004 etwa die gleichen Genschäden zur Folge wie die radioaktive Bestrahlung mit 0,5 Gray. Geschädigte Chromosomen erhöhen das Risiko einer Krebs-Entartung der Zellen. Konsequent werden in Tierversuchen krebspromovierende Wirkungen hochfrequenter Felder geringer Intensität gefunden; dies auch beim Mobilfunk (Smigielski et al 1982, Repacholi et al. 1997, Toler et al 1997).

Die in den neueren Versuchen verwendeten Leistungsdichten und Absorptionsgrößen hatten Werte im nichtthermischen Bereich unterhalb der Grenzwerte. Allerdings werden diese Werte nicht immer in der Umgebung von Sendern und Basisstationen erreicht. Diese sehr niedrigen Werte sind bisher selten getestet worden, so dass die Aussage „die Chromosomen-Schädigung, wie sie bei REFLEX gefunden wurde, kann nicht bei Menschen in der Umgebung von Sendern auftreten“ nicht erlaubt ist. So findet Kwee, 2002 noch bei sehr niedrigen SAR 0.0002-0.002 W/kg Änderungen im Zellzyklus und Zellproliferation.

Viele Versuche zeigen eine Dosis-Wirkungskurve. Dosis heißt Leistungsflussdichte bzw. Absorptionsrate multipliziert mit der Dauer der Exposition. D.h. schwache Leistungsflussdichten über längere Zeitdauer einwirkend haben ähnliche Wirkeffekte wie starke Leistungsflussdichten über kurze Zeitdauer einwirkend. Allerdings hat jeder Effekt auch einen Schwellwert. Dieser Schwellwert schwankt allerdings mit den vitalen Versorgungsparametern des Individuums. Deshalb kann ein gefundener Schwellwert einer optimal versorgten Zellsuspension nicht verglichen werden mit dem Schwellwert bei suboptimaler Versorgung eines vorbelasteten Organismus. Die folgenden Ausführungen machen dieses Problem deutlich.
Experten-Gremien können sich keinen Wirkungsmechanismus vorstellen

Bisher wird von den verantwortlichen Experten-Gremien, die Politiker beraten, immer wieder ins Feld geführt, dass die subjektiv beschriebenen Funktionsstörungen und Schädigungen Noceboeffekte wären und nicht kausal dem Kommunikations-und Mobilfunk angelastet werden können, da es keinen plausiblen Wirkungsmechanismus gibt.

Ein Arbeitsmodell zum Wirkungsmechanismus muss die immer wieder deutlich werdenden Differenzen aufzeigen:

-Warum reagieren Menschen so unterschiedlich sensibel auf Sender?

-Warum können äußerst geringe Leistungsdichten bzw. Nahfeldstärken, deren Quanten

energien zu schwach zur Ionisierung sind, erhebliche physiopathologische Schädigungen

hervorrufen?

Tatsächlich aber gibt es ein Modell, das den Wirkungsmechanismus der Schädigung weitgehend lückenlos und plausible darstellt. Dabei ergeben sich die oben beschriebenen Störungs-und Schädigungs-Symptome beim Menschen durch eine induzierte Verschiebung der Redox-Balance durch magnetische und elektromagnetische Felder im Zusammenhang mit nitrosativem und oxidativem Stress.

Wenn nun Dosis-Abhängigkeiten in den Versuchs-Ergebnissen festgestellt werden, die – wie im REFLEX – Chromosomen-Schädigungen nur bei SAR-Werten von 0,3-2 W/kg erkennen können, so muss berücksichtigt werden, dass in den Nährmedien der verwendeten Zellen weitgehend optimale Bedingungen herrschen, ansonsten würden Zellen und ihre Fragmente nicht über einen längeren Zeitraum lebensfähig sein. Im Folgenden wird gezeigt, dass diese optima-len Bedingungen als Redox-Balance im Gesamtorganismus oftmals nicht vorliegen. Aus den bisher vorliegenden Laboruntersuchungen kann geschlossen werden, dass Dosis-Effekte elektromagnetischer Felder sich im Menschen gegenüber in vitro-Versuchen verschieben können.

Der physikalisch-reaktive Primär-Effekt von Magnetfeldern auf Freie Radikale wie NO und die anschließende resonante Anregung dieser Freien Radikale durch Hochfrequenz-Einfluss ist in Teil II behandelt.

Ausgangssituation zum Wirkungsmechanismus der Schädigungen
Elementare Prozesse innerhalb fast aller Lebenssysteme

endogene Nahrungsmittel Produkt ion (essentielle V italstoffe)

nitrosative- Reduktionsoxidative-Antioxidations-Spezies
Systeme (RNS/ROS) (Glutathion u.a.)

exogene Stimulation Eigenproduktion

Drei wichtige Konzentrations-Fenster müssen innerhalb jeder Organismus-Zelle ausbalanciert vorhanden sein:

Elektronen-Konzentrations-Fenster und seine Regelung und Verwendung als Reaktionsschalter (Redoxsystem analog zu einem technischen Schalter, der Elektronenfluss freigibt),
Wasserstoffionen-Konzentrations-Fenster (mit Punkt 1. zusammenhängend) und seine Regulierung und Verwendung als Reaktionsschalter (pH – Alkalose/Azidose),

3. Stickstoffmonoxid-Konzentrations-Fenster und seine Regulierung und Verwendung

als Reaktionsschalter (NOS-System). Alle Punkte 1., 2., 3. beeinflussen sich gegenseitig in jedem Moment unseres Lebens und jeder dieser Punkte wird unentwegt an die akuten Lebensverhältnisse angepasst. Dysbalance dieser 3 Fenster führt immer zu Funktionsstörung und schließlich zu Krankheit. Alle in unserer Gesellschaft weit verbreiteten chronischen und degenerativen Erkrankungen sind von dieser Dysbalance ableitbar.

Zu 1. Adäquater Elektronenreichtum wird dem Körper von außen zugeführt durch natürliche frisch geerntete und aufbereitete Nahrung und durch Luftatmung. Dieser Elektronenreichtum wird durch alle zur Energiegewinnung geführten Prozesse – die Oxidationsprozesse – angegriffen und abgebaut. Die Restaurierung des Elektronenpools und damit des Reduktionsstatus übernehmen komple- xe Antioxidations-und Reduktionssysteme (Thiole), die sich ihrerseits andauernd verbrauchen und deshalb aus der Nahrung ergänzt werden müssen.

Zu 2. Zur weitgehenden Konstanthaltung des pH dienen Puffersysteme. Werden innerhalb der Mitochondrien allerdings „Notstromaggregate“ zur Energiegewinnung angeworfen, also die aerobe Glykolyse gestartet, dann kommt es immer zur Laktatazidose. Wir werden später verstehen, dass diese Azidose auch immer bei Dysfunktion von Punkt 1. entsteht.

Zu 3. NO ist ein Freies Radikal und dazu gasförmig – zusammen mit den NO-Spezies einzig- artig im lebenden Organismus. Dieses Gas verbreitet sich ungehindert von Membranen in der Umgebung seines Ursprungs und beeinflusst u.a. aggressiv die Redoxpotentiale (Punkt 1) Der Sensor für ein adäquates NO-System liegt im Immunsystem.
Zwingend erforderlich innerhalb des Organismus: Adäquate Konzentrationslevel sowohl von Elektronen als auch von NO-Gas

Der adäquate Reduktionszustand ist Pflicht für den gesunden Organismus. Je höher der Organismus entwickelt ist, desto mehr braucht er zur Funktion reduzierte, elektronenreiche Systeme.

Zur ständigen Reduktion von NO-Radikalen und reaktive Sauerstoff Spezies (ROS) stehen schwefelhaltige Aminosäuren, Peptide u.a. zur Verfügung (Gesamtheit wird dem Begriff Thiole benannt). Der Reduktionszustand wird also durch Thiole (thio griech. Schwefel) erreicht, wie

-schwefelhaltige Aminosäuren (Cystein, Methionin) -schwefelhaltige Peptide (reduziertes Glutathion, bestehend aus Cystein, Glutaminsäure, Glycin) -andere Schwefelmoleküle

Zitat Ohlenschläger in Kremer, 2003, S. 394: „Jedes Enzym braucht eine ganz bestimmte 3dimensionale Form, die die Funktion gewährleistet. Dies in allen Zellen, in allen Reaktionsräumen, in allen Mitochondrien. Diese Form bekommen Enzyme nur durch

-entsprechend negatives Redoxpotential und das ist nur möglich durch -eine aktuell hohe Konzentration von reduziertem Glutathion.“

Auch die Zellteilung hängt ein Leben lang vom funktionstüchtigen Glutathionsystem ab.

Thiole geben Elektronen und Wasserstoffionen an Radikale und verbrauchen dabei den eigenen reduzierten Zustand. Folge: Verschiebung des Redox-Gleichgewichtes in Teilen der Zelle oder auch im gesamten Bereich der Zelle.
Aufgabe des Glutathion-Thiol-Systems

Aufrechterhaltung der Redox-Balance
Ausgleich von Nitrogenen Oxiden und reaktiven Sauerstoffspezies
Begrenzung von radikalischen Kettenreaktionen
Renaturierung von radikalischen Zwischenstufen der Ascorbinsäure, des Beta-Carotin, des Vitamin E usw.

Folge der Redox-Dysbalance: das „acquired energy dyssymbiosis syndrom, AEDS”
– ein dramatisch aktuelles Problem in unserer Gesellschaft.

In den letzten 30 Jahren wurde eine zunehmende Zahl systemischer Erkrankungen festgestellt als Folge von mütterlich vererbten Mutationen oder als Folge von erworbenen Mutationen der Mitochondrien-DNA (Tyler 1992, Bolonas et al. 1997, Campos et al. 1996).

Was passiert hier? Übersichten zu diesem Thema verbreitet Kuklinski, 2004a, b. Weiterführende wissenschaftliche Literatur dazu und ihre Verarbeitung findet man im Buch von Kremer 2003.

Es ist bekannt, dass diese Mitochondropathie durch nitrosativen-/ oxidativen Stress des OXPHOS-Systems (Oxidations-Phosporylierungs-System) entsteht. Mitochondrien sind ehemalige Bakterien, die sich symbiontisch in die Zelle des Organismus einnisteten. Sie sind ebenso verletzlich gegen NO u.a. Freie Radikale wie Bakterien. Dazu gehören auch die zur NO-Produktion führenden Medikamente, wie Antibiotika.

Bei chronisch nitrosativen und oxidativem Stress ist es eine Frage der Zeit, wann irreversible Mitochondrien-Genschäden auftreten (vergleiche Kuklinski 2004 und Kremer 2003). Die mitochondriale DNA ist zehnfach empfindlicher gegen nitrosativen-/oxidativen Stress verglichen mit der DNA im Zellkern. Aufgrund des geringen Histon-Eiweißgehalts sind die DNA Moleküle nicht reparabel. Schäden treten dennoch nicht unmittelbar auf, weil jedes mitochondriale Gen bis zu 1000 Kopien besitzt. Klinisch markante Symptome treten ab 40-50% Schädigung der Kopien auf.

Die Schädigungen des Mitochondrien-Genoms durch nitrosativen Stress ist von der Mutter vererbbar. Das passiert immer dann, wenn eine Gen-Schädigung nicht durch Zell-Apoptose unwirksam gemacht wird und Mutationen persistieren. Mütter mit Fibromyalgie-Syndrom (FMS), Chronischem Erschöpfungs-Syndrom (CFS), Multipler Chemikalen-Sensitivität (MCS) oder chronisch wiederkehrenden Hypoglykämien werden mit höherem Risiko mitochondrial geschädigte Kinder in die Welt setzen (Kuklinski, Rostock).

Zukünftige Generationen werden durch diese Vererbungsfehler kontinuierlich mehr belastet sein.
Vererbbare und erworbene Mitochondropathie

Insgesamt werden mehr als 200 definierte Krankheiten beschrieben, darunter

Schwere Myopathien,
Enzephalopathien,
Morbus Alzheimer
Morbus Parkinson,
Diabetes,
Herzdefekte,
Multiple Sklerose,
Krebs
Fibromyalgie
Chronische Arthrosen
Migräne
Hyperlipidämien
Adipositas
Alterskrankheiten

Verschiebung der Redox-Balance

Erschöpfen die Thiole durch zu hohe NO und ROS-Produkte kommt es zu erheblichen Verschiebungen des Redox-Systems und danach zu Schädigungen von lebenswichtigen Molekülen, wie Eiweißen, Nukleinsäuren, Fettsäuren. Außerdem entstehen reaktive Nitrogen-Spezies (RNS) (Meister 1995). Hält dieser Zustand längere Zeit an, dann wird er genetisch fixiert. Denn: Verändern sich Re-dox-Zustände, dann verändert sich auch die Expression der Cytokin-Muster. Wie kann unser Organismus zu hohe NO-Level und damit nitrosativen-/oxidativen Stress ansammeln? Bevor die Frage beantwortet wird, schauen wir uns die Grundzüge des NOMechanismus kurz an. Es steht im Mittelpunkt der Schädigung durch Mobil-und Kommunikationsfunk.
Das NO-System im Menschen

Gute Übersichten sind zu finden bei: Moncada et al. 1991, Moncada et al. 1996, Stamler et al. 1995, Lincoln et al. 1997, Franchini et al. 1995)

NO entsteht aus Oxidation des Arginins: Arginin + O2 →NO + Citrullin. NO im richtigen Level-Fenster ist für viele vitale Funktionen verantwortlich:

NO bewirkt Öffnung der Blutgefäße.
NO verhindert die Verklumpung von Blutplättchen.
NO verhindert, dass Entzündungszellen in die Gefäßwand einwandern.
Jeder Vorgang, der zu einer Erniedrigung der NO-Bildung führt, beschleunigt Arteriosklerose.
NO sorgt für eine gute Sauerstoffversorgung der Gewebe. Ohne NO ist eine hohe Sauerstoffsättigung des Blutes kein Garant für einen hohen Sauerstoff-Partialdruck des Gewebes
NO erhöht wesentlich die Insulinsensibilität
NO schützt vor Herzkrankheiten
NO senkt pulmonalen Gefäßwiderstand und damit pulmonale Hypertension.
NO moduliert die Genexpression in den verschiedenen Zelltypen und kann prinzipiell auch mit Zinkfinger-Transkriptionsfaktoren interagieren, da es mir Sulfhydrylgruppen von Proteinen additive Reaktionen eingeht.
NO ist Hauptakteur der Viren-und Bakterienbekämpfung durch Makrophagen des Immunsystems.
NO ist Neurotransmitter (Nervenbotenstoff)

Vier NO-Isomere sind zur Zeit bekannt:

neuronales NO (nNO) Neurotransmitter
endotheliales NO (eNO) Transmitter für Gefäßdilation
induzierbares NO (iNO) Immunregulator, Stimulierung der Entzündungskaskade
mitochondriales NO (mtNO) Stoffwechselmodulator für Synthese, Proliferation und für Apoptose

Heute ist bekannt, dass bei entsprechender Stimulation in praktisch allen Zellsystemen das NO die entscheidende Rolle bei der Regulation des Redox-Potential-Systems spielt (arachaisches System).
Es gibt 2 Strategien der NO-Produktion:

niedrigdosiert und kurzfristig (NO-Produktion pmol/min/mg homogenisiertes Protein für einige Sekunden bis einige Minuten); NO-Synthase vom Calzium-Spiegel innerhalb der Zelle abhängig; in praktisch allen Zellsystemen des Menschen nachgewiesen.
Muskelzellen (Myokard, Skelett-und glatte Muskulatur)
Schleimhautzellen (Magen, Darm, Niere, Lunge)
Endothelzellen
Knorpelzellen (Chondrocyten)
Knochenzellen (Osteoblasten)
Fibroblasten des Grundgewebes
Keratinozyten der Haut
Leberzellen (Hepatocyten)
β-Zellen Pankreas
Astrozyten im Gehirn
periphere Nervenzellen
Lungen-Alveolarzellen
Retinazellen
Endometriumzellen
Mastzellen
Sertoli-Zellen
hochdosiert und langandauernd, induzierbar, nicht von Calzium abhängig; in zahlreichen unspezifischen und spezifischen Zelltypen des Immunzell-Netzwerks beim Menschen nachweisbar, insbesondere in
Makrophagen und Monozyten
Mikroglia-Zellen des Gehirns
neutrophilen Leukozyten
T-Lymphozyten
Kupfferschen Zellen
Milz-Zellen

NO ist der wichtigste Regulator von Redox-Reaktionen.

NO zeichnet sich dadurch aus, dass es als ungeladenes Gas-Molekül alle Barrieren und Ge- webe im Organismus durchdringen kann und auf diese Weise können auf dem schnellsten Weg Informationsmuster und Energieflüsse aufgebaut und variiert werden. NO bindet nicht an spezifische Rezeptoren, sondern bindet mit hoher Affinität an intrazelluläre Enzyme.

NO ist außerordentlich wichtig für den menschlichen Körper hinsichtlich Atmung, Herzfunktion, Kreislauffunktion, Sauerstoffspeicherung, Immunsystem, Krebsbekämpfung. NO ist andererseits als Freies Radikal und als Enzym-Blocker bzw. auch als Enzym-Aktivator gefährlich und muss ständig gegenreguliert werden, um die bioenergetische Selbstorganisation zu gewährleisten.

Wird die induzierbare NO-Produktion blockiert oder genetisch unterbunden, dann steigt die Infektionsanfälligkeit für Bakterien und Parasiten rapide an. Auch Zellwucherungen von Lym- phozyten (Lymphome) und Tumore können nicht mehr vom Organismus gehemmt werden. Wir werden später erfahren, dass die NO-Produktion zum Schutz der Zellen bei zu hohem NO- Level gestoppt wird und dieser Produktionsblock genetisch fixiert wird. Regler dafür ist die Vorbelastung mit reaktiven nitrosativen Spezies (RNS) und reaktiven oxida- tiven Spezies (ROS).
Im Fokus des Geschehens: Die Produktion des Freien Radikals NOist sensibel für magnetische und elektromagnetische Signale

Magnetisch pulsierende Signale und Kommunikationsfunk stimulieren die NO-Ausschüttung. Bereits in den 80er und 90er Jahren konnte in meinem Labor nachgewiesen werden, dass NO durch magnetisch in den Körper induzierte Impulse verstärkt ausgeschüttet wird. Wir stellten fest, dass die Ursache der durch magnetische Impulse induzierten Mikrozirkulationsänderung in der Ausschüttung von NO lag. (Warnke 1993. Die Literatur beschreibt inzwischen den gleichen Mechanismus. Der Nachweis wurde über die Atemluft geführt. Bereits 1979 hatten wir erstmals gefunden, dass magnetische Impulse beim Menschen die Mikrozirkulation beeinflussen (Warnke et al. 1979, Warnke 1980). Wir setzten für den Nachweis folgende Methoden ein: 1. die Thermographie, 2. die transcutane Messung des Sauerstoffpartialdrucks, 3. die Photoplethysmographie, 4. die Thermistormethode.
Wirkung von Stickstoff-Monoxid (NO) wird im Organismus durch magnetische Felder und elektromagnetische Strahlung angeregt (zeitlich chronologische Literaturdaten)

Warnke 1979, 1980, 1984, 1993, 1994 Schwache pulsierende Magnetfelder erzeugen einen Soforteffekt und stimulieren NO- Ausschüttung beim Menschen.

Miura et al. 1993 NO stieg mit dem Einschalten eines schwachen Feldes mit hochfrequenten Radiofrequenzen an; gemessen direkt im Gehirn.

Lai et al. 1995a/b Die DNA-Zerstörung durch elektromagnetischen Einfluss wird auf die NO-Stimulierung zurück- geführt.

Bawin et al. 1996 Magnetische Felder (1 oder 60 Hz, 5.6, 56, 560 µT) hatten keinen Effekt, wenn die NO- Synthase pharmakologisch gehemmt wurde. Auf der anderen Seite konnte der Effekt forciert werden, wenn NO an Hämoglobin gebunden wurde.

Adey 1997 NO ist ein normaler Regulator der EEG-Rhythmen und im pathologischen Fall der Epilepsie. Schwache Magnetfelder (1Hz, 100µT) modulieren die NO-Wirkung.

Kavaliers et al. 1998 Das Magnetfeld 60 Hz, 141 µT hat Einfluss auf NO und NO-Synthase Wirkeffekte.

Kavaliers et al. 1998 Das Magnetfeld 60 Hz, 141 µT hat Einfluss auf NO und NO-Synthase Wirkeffekte.

Seaman et al. 1999 und Seaman et al. 2002 Unter der Voraussetzung, dass ausreichend Nitrit im Körper vorhanden ist, rapide Steigerung der NO-Produktion im Einfluss von Radiofrequenz-Pulsen (SAR von 0,106W/kg).

Engström et.al. 2000 NO partizipiert in der Pathophysiologie des oxidativen Stresses, einschließlich der Beteiligung an Parkinson und Alzheimer-Erkrankung durch elektromagnetische Impulse.

Paredi u.a. 2001 NO wird auch durch elektromagnetische Strahlung, ausgehend vom Mobilfunk (Handy), ver- stärkt ausgeschüttet.

Diniz et al 2002 Die verstärkte Zellproliferation im Einfluss pulsierender elektromagnetischer Felder wird durch NO vermittelt.

Lai und Singh 2004 Hemmer der NO-Synthase (7-Nitroindazol) blockiert Effekte schwacher Magnet-Wechselfelder (60 Hz, 10 µT).

Eine neue Arbeit von Lai und Singh (2004) mit Ratten verstärkt die Plausibilität aller bisherigen positiven Ergebnisse: untersucht wurden die DNA –Einzel-und Doppelstrangbrüche im Einfluss von Magnetfeldern unterschiedlicher Induktions-Flussdichte und Hinzufügung eines Vitamin E Analogs (Triox), das als Radikalfänger wirkt und
eines Hemmers der NO-Synthase (7-Nitroindazol) und

3. eines Eisen-Binders (Deferipron). In sinusförmigen Magnetfeldern (60 Hz, 10 µT), mit 24 Stunden Exposition finden sich signifikant Einzel-und Doppelstrangbrüche in den Gehirnzellen. Eine 48-stündige Exposition bewirkt nochmals gesteigerte signifikante Schäden. Es gibt einen Zusammenhang von Expositionsintensitäten und Expositionsdauer. Eine 2-stündige 100 µT-Exposition hat keine Auswirkung, während eine 2-stündige 500 µT-Exposition zu einer Erhöhung der Strangbrüche führt. Alle Effekte und Schädigungen konnten durch die 3 Drogen blockiert werden. Daraus kann geschlossen werden: Der Radikalfänger Trolox und der NO-Synthase-Hemmer (7-Nitroindazol) zeigt, dass der schädliche Effekt des MF durch Hydroxid-Radikale und durch die zu hohe Produktion des Radikals NO entsteht. Diese Schlussfolgerung wird unterstützt durch die Ergebnisse mit den Eisenblocker, denn Eisen unterstützt die Bildung von Hydroxid-Radikalen.

Laut Adey (1997) haben elektromagnetische Felder der Umwelt Einfluss auf die NO-Steuerung im Körper. Magnetische Felder interagieren mit Freien Radikalen und produzieren chemische Reaktionen und Reaktionsprodukte. Die Aktivierung von Zell-Membran-Glutamat-Rezeptoren im Gehirn-Gewebe initiiert die Synthese des Freien Radikals NO, ein Prozess, der durch ein Magnetfeld (1Hz, 100µT) moduliert wird. NO ist ein normaler Regulator der EEG-Rhythmen und im pathologischen Fall der Epilepsie.

NO ist auch ein Regulator des EEG-Musters (Engström et.al.2000). Es partizipiert in der Pathophysiologie des oxidativen Stresses, einschließlich der Beteiligung an Parkinson und Alz-heimer-Erkrankung.

Im Einzelnen: Schwache magnetische ELF Felder mit 1-100 Hz beeinflussen das EEG (Hippocampus 7-15 sec Bursts). Sinusförmige Felder triggern die NO-abhängige Rhythmik niedriger Aktivität (rhythmic slow activity RSA). Felder von 10 Minuten Dauer, 1 oder 60 Hz und 5.6, 56, 560 µT (rms) kamen zur Anwendung. Die Felder hatten keinen Effekt, wenn die NO-Synthase pharmakologisch gehemmt wurde. Auf der anderen Seite konnte der Effekt forciert werden, wenn NO an Hämoglobin gebunden wurde. Diese Ergebnisse zeigen, dass ELF Magnetfelder einen star-ken Einfluss auf das NO System im Gehirn haben (Bawin et al., 1996)

Das Magnetfeld 60 Hz, 141 µT Spitzenamplitude, 15 Minuten Applikation reduziert die En-kephalin-induzierte Antinozeption. Dieser Effekt konnte durch einen NO Synthase Inhibitor unterbunden werden und gleichzeitig durch einen NO Bildner gefördert werden. Die Autoren stellen abschließend fest: NO und NO-Synthase haben demnach antagonistische Effekte auf Opioid-induzierte Analgesie und der inhibitorische Effekt eines ELF magnetischen Feldes auf eine Opioid Analgesie beinhaltet NO und NO-Synthase Aktivitätsänderungen (Kavaliers et al., 1998). Die Abschwächung von einem Opioid-induzierten analgetischen Effekt durch NO ist ein gut gesicherter Effekt eines ELF Magnetfeldes. Licht ist ein Modulator in diesem Effekt. (Kavaliers et al., 1999).

Miura et al. (1993) untersuchten in Ratten-Gehirn mit einem NO-Sensor direkt im Gehirngewebe die NO-Bildung. NO stieg mit dem Einschalten eines schwachen Feldes mit hochfrequenten Radiofrequenzen an. Der Feldeffekt blieb bestehen und zeigte ein Maximum nach Ausschalten des Feldes. In vivo Studien zeigten eine Dilatation der Arteriolen durch den Feldeinfluss und dieser Effekt konnte verhindert werden durch die Zugabe eines NO-Synthase Hemmers. Die Ergebnisse zeigen, dass die Strahlung das NO-Synthase-System aktiviert und Vasodilation hervorruft.

Seaman et al. (2002) wiederholten frühere Versuche (Seaman et al. 1999) und fanden unter der Voraussetzung, dass ausreichend Nitrit im Körper vorhanden ist eine rapide Steigerung der NO-Produktion im Einfluss von Radiofrequenz-Pulsen (SAR von 0,106W/kg).

Auch die DNA-Zerstörung durch elektromagnetischen Einfluss– wie mehrfach beschrieben (z.B. auch Lai et al. 1995a/b) – wird auf die NO-Stimulierung zurückgeführt.

Ebenso wird die verstärkte Zellproliferation und Zelldifferenzierung der Wirkung von NO auf die DNA angelastet (Diniz et al. 2002).

NO wird auch durch elektromagnetische Strahlung, ausgehend vom Mobilfunk, verstärkt ausgeschüttet (Paredi u.a. 2001). Untersucht wird in der Paredi-Arbeitsgruppe ein kommerzielles digitales 900 MHz Handy während 30 Minuten Konversationsgespräch. NO wird dabei über den Nasen-Atemweg gemessen. Die NO-Level steigen tendenziell mit maximal 12.9 +/-4.9% bei 10 min an, dabei öffnen sich die Blutgefäße.
Allgemein verbreitete nitrosative Belastungs-Quellen bewirken zusätzlichen NO-Stress

Mobil-und Kommunikationsfunk ist nicht der alleinige NO-Stimulator. Schon viele Jahre länger sind Menschen nitrosativem Stress ausgesetzt. Es sieht so aus, als ob die nun überall sich verbreitenden elektromagnetischen Felder „das Fass zum Überlaufen bringen“.
Nitrite/Nitrate

Stickstoffdünger in der Landwirtschaft reichert sich als Nitrat in unseren Grund-Nahrungsmitteln

bis zu mehreren 100 Gramm an. Außerdem: -Konservierung von Fleisch, Wurst, Schinken -Verunreinigungen in Salzen -Lebensmittelzusätze wie Natriumnitrit

Nitrosamine aus

-Nahrungsmitteln -Getränken -Kosmetika -Tabak und Tabakrauch -Trockenmilch -Gummi-und Reifenindustrie -Metall-verarbeitender Industrie

Auch Medikamente erhöhen NO (Bambilla 1985) Antibiotika werden zu NO und Nitrosaminen verstoffwechselt. CSE-Hemmer zur Senkung des Blutcholesterins steigern die NO-Synthese (gewollter Effekt bei Herzkrankheit). Während einer 5-jährigen Statineinnahme erhöhte sich die Anzahl der Melanome im Kollektiv. (Heart Protection Study, Oxford). Zyostatika und neurotoxische Substanzen wie Platinpräparate induzieren messbar S-100-Anstiege und erhöhte NO-Level. Die Zerstörung von Gehirnzellen und Nervenschrankenzellen setzen verstärkt NO frei.
Wie entsteht nitrosativer Stress?

(Literatur dazu z.B.Amin et al. 1998, Birks et al. 1997) Allgemein wird NO-Ausschüttung im Organismus stimuliert durch

körperliche Bewegung mit erhöhtem Sauerstoffumsatz in Mitochondrien
andauernde exogene Nitritzufuhr
endogene NO-Stimulation bei hoher und andauernder Antigen-Belastung (Bakterien u.a.)
endogene Nitrosamin-Bildung durch langfristigen Konsum von Antibiotika / Chemotherapeutika / Analgetika mit sekundärer Erschöpfung des Thiol-Pools
Typ1-Cytokin-Synthese / Tumornekrosefaktor α/ Interferon-γ
Provokation durch Endotoxin, oft organspezifisch

•Chemikalienbelastungen Das induzierbare NO-Synthase-System (iNOS-System) wird außerdem stimuliert durch

Psychostress
intolerable Nahrungsmittel

Einzelheiten der induzierten NO-Synthese sind gut erforscht, sollen in dieser Übersicht aber nicht erwähnt werden. Allerdings sind die beiden Cytokin-Muster wichtig, die durch NO gesteuert werden: Cytokin-Muster vom Typ1 wird durch Antigene (Bruchstücke von Bakterien, Viren, Parasiten, Pilzen) stimuliert und durch jede Art von Entzündungsprozessen (Freisetzung von THF αund bei intolerablen Xenobiotika-Exposition IF γ). Folge davon ist die NO-Produktion durch iNOS. Cytokin-Muster vom Typ2 produzieren kein NO, sondern aktivieren B-Zellen und stimulieren damit sekundär Antikörper-Produktion. Sie hemmen gleichzeitig die Biosynthese der Eiweiße (Expression), die iNOS aufbauen. (D`Elios et al. 1998)
Elektronenspendendes Glutathion wird bei der Redox-Stabilisierung verbraucht

Im täglichen Umfeld ist der Mensch annähernd 60 000 chemischen Verbindungen ausgesetzt, wovon 4000-6000 krebserzeugende Eigenschaften aufweisen
A) Hautkontamination:

– zahlreiche Konservierungsmittel (Lindan, Pentachlorphenol, halogenierte Fungizide),

– 8000 Färbemittel, davon ca. 2000 nitrosative Azofarbstoffe und 6000 Textilhilfsmittel (halogenierte Kohlenwasserstoffe, Phosphorsäureester, Formaldehyd, Ammoniak…..).
B) Inhalation über Lunge

Stickoxide, Nitrosamine, Ozon, aromatische Kohlenwasserstoffe wie Benzpyren, Benzanthrazen u.a., Metallstäube, organische Lösungsmittel, Plutonium, Radon, Tritium, u.a.
C) Nahrungskontaminierung aus konventionelle Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie

Schwermetalle, Pestizide, Insektizide u.a. Nitrate, Nitrosamine, aliphatische und aromatische Kohlenwasserstoffe,Weichmacher von Kunststoffen, Farbstoffe und Konservierungsmittel
NO koppelt bevorzugt an Eisen-und Schwefelmoleküle

Radikale können an Metalle binden und an metallhaltige Enzyme und Eiweiße (Metallproteine). NO bevorzugt zusätzlich schwefelhaltige Substanzen. NO koppelt z.B. an das eisenhaltige Enzym Guanylatcyklase, das über zyklisches Guanosin- monophospat als Botenstoff Wachstumsprozesse und zahlreiche Biosynthesen in Gang setzt. Dadurch können Redox-Systeme zahlreicher anderer Enzyme verändert werden und Informati- onsmuster in der Zelle moduliert werden, wie Entspannung der Blutgefäße, Übertragung oder Hemmung von Impulsen im Nervensystem.
Eisenhaltige Enzyme, die auf NO reagieren:

-Hämo-und Myoglobin -Leber-7α-Hydrolase (Umwandlung von

Cholesterinanstieg, diätresistent) -Cytochrom-C-Peroxidase -Laktoperoxidase -Myeloperoxidase -Schilddrüsenperoxidase -Uterusperoxidase -Katalase

Cholesterin in Gallensäure; Blockade führt zu

Die NO-Anlagerung bewirkt Blockierung dieser Hämenzyme. Diese Bindung ist reversibel und kann durch hohen Sauerstoffpartialdruck wieder gelöst werden. NO bindet an schwefelhaltige Moleküle (Nitrosation oder S-Nitrosylation): Diese Moleküle sind höchst toxisch, töten deshalb Bakterien und werden bei allen infektiösen und entzündlichen Prozessen gebildet. Verläuft diese Kopplung aber durch Erschöpfung des Thiol-Pools in der Zelle des Organismus, dann kann Immunschwäche und Transformation in Tumorzelle auftreten (Hausladen et al. 1996).
NO-Vermittlung des nitrosativen-/ oxidativen Stresses

Blockierung von Eisen-und Schwefel-Enzymen
Umschaltung von cytotoxischer Immunität auf humorale (TH1-TH2-Switch)
Erschöpfung des Antioxidanzien-und Reduktionsmittel-Pools der Zelle (ThPool)
Abschalten der intrinsic-Apoptose und Weiterführung der Mutationen
Öffnen /schädigen die Blut-Hirn-Schranke (Mc Quaid 1997)

iol-
PathologischeFolgendesnitrosativen/oxidativenStresses

Da NO im Organismus in allen Geweben des menschlichen Körpers vitale Aufgaben erfüllt, sind Störungen des NOHaushalts gravierend für das Umschlagen der Gesundheit in Funktionsstörungen und bei anhaltendem nitrosativen/oxidativem Stress entstehen schließlich Krankheiten, die weiter unten aufgeführt sind.

Übersicht: Pathologische Folgen des nitrosativen-/ oxidativen Stresses

I. Störung der Mitochondrientätigkeit

II. Störungen der Zuckerverwertung (pathol. Laktatazidose)

III. Störungen der Neurotransmitter-Funktion

IV.
Störungen des Cholesterinstoffwechsels

V.
Störung der Steroidhormonsynthese

VI. Störungen der Hämsysteme

VII. Erzeugung von Mutationen

VIII. Störung der Apoptose

IX.
Superoxid-und Peroxinitritbildung (hochtoxisch)

X.
Störung des Zinkhaushaltes

XI. Immunsystem-Weichenstellung: TH1-TH2-Switch

XII. „acquired energy dyssymbiosis syndrom, AEDS”

Erklärungen zu den einzelnen Punkten im Folgenden (Cottier et al. 1995):
I. Störung der Mitochondrientätigkeit

Ist die Thiol-Kapazität zur physiologisch adäquaten Nitrosation erschöpft, dann werden über die zum Thiol-System gehörenden Enzyme hinaus auch weitere Enzyme nitrolysiert, wie z.B. das Enzym, das Elektronen vom Co-Enzym NADH+H+ Wasserstoffionen in die Mitochondrien-Fähren überträgt (Le Quoc et al. 1982).

Folgende in Mitochondrien stattfindenden Aktivitäten werden behindert: -ATP-Synthese
– Zitronensäurezyklus
– Fettsäurenoxidation
– Glutaminsynthese
– tlw. Steroidhormonsynthese

-Beginn Glukoneogenese

Gleichzeitig greifen nun NO-Radikale ungehindert an und hemmen -die Eisen-Schwefel-Zentren in Enzymen der Atemkette (Oxidoreduktasen, Cytochromo

xidase), -die Enzyme des Carbon-Stoffwechselweges aus dem Glukoseabbau (cis-Aconitase), -die Enzyme der DNA Synthese (Ribonukleotidase).

Folgen: -keine ausreichende ATP-Produktion, also Energiemangel -Destabilisierung der Mitochondrienmembran, -Ca2+-Cycling zwischen Mitochondrien und Zellplasma gerät außer Kontrolle. -Störung des Zitronenstoffwechsels -verstärkte Superoxidbildung aus Mitochondrien, die durch körperliche Bewegung (gesteigerten Stoffwechsel) noch verstärkt wird. Die oben genannte Hemmung der FeS-haltigen Aconitase im Zitronensäurezyklus bedeutet Hemmung der Umwandlung von Zitronensäure zu Isozitronensäure. Damit ist die Acetyl-CoA-Ausschleusung über den Citrat-Shuttle der Mitochondrien und die Pyruvateinschleusung in den Citratzyklus behindert Folgen:

-mangelhafte Bereitstellung von NADH, also hier Störung des Elektronenflusses -Lactatazidose

Weiterreichende Folgen: Bei sehr raschem Energieverlust > die Zelle geht zugrunde und ihr Inhalt gelangt in den extra- zellulären Raum, es bilden sich in erhöhtem Maß Autoantikörper. Bei langsamen Energieverlust > Umschaltung auf Notstromaggregat aerobe Glykolyse und TH1-TH2-Switch.

Die daraus sich ergebenden klinischen Symptomatiken sind: -Hämsynthese-Störungen (Porphyrie) -Laktoseintoleranz -Pathologisches Energiedefizit PED (Warnke 1989)

PED macht sich besonders in stark energieverbrauchenden Organen bemerkbar, wie Zentrales Nervensystem und Muskulatur.

Subjektive Symptome: -hoher Erschöpfungsgrad -Erholungszeiten wenig effektiv -Schlafstörungen mit patho-funktioneller Folge-Kaskade

Verstärkt wird die Kaskade durch Pyruvat-Dehydrogenase-Defizit (Vit B1-Mangel, Sauerstoffmangel). Kohlenhydrate führen vermehrt zu Fettsynthese und Fettabspeicherung, da nicht verwertbar über Zitronensäurezyklus. Acetylcoenzym A kann nicht aus den Mitochondrien in die Zelle ausgeschleust werden, da dies nur über den Zitrat-Shuttle möglich ist.

Folgen: -Fettansatz -Chronische Unterzuckerung -Erhöhte Cholesterin-und Triglyzeridwerte -Aktivierung von Protoonkogenen

NO erhöht auch die Prostaglandinproduktion über Aktivierung der Zyklooxygenase, einem weiteren Häm-tragenden Enzyms.

Folge: hoher Entzündungsstatus
II. Störungen der Zuckerverwertung

Glykolytischer Stoffwechsel schädigt.Produkt der aeroben Glykolyse ist Laktat, es wird in der Leber zu Glukose umgebaut. Dies verbraucht erhebliche Mengen Wasserstoff-Ionen, die dann als Bremse für die Harnstoffsynthese fehlen. Gleichzeitig verbraucht die Rückgewinnung von Glukose aus Laktat 3-6mal so viel ATP-Energiemoleküle wie ursprünglich aus einem Molekül Glukose durch Glykolyse gewonnen wurde.

Ohne Ausgleich des Thiol-Pools und Phasenumkehr zum adäquaten negativen Redox Potential kann die aerobe Glykolyse nicht mehr abgeschaltet werden. Folge: andauernde Laktatazidose mit allen bekannten Schädigungen. Z.B. werden proteolytische Enzyme stimuliert, die Membranen zerstören und es werden Metalloproteinasen stimuliert, die Eiweißkonstruktionen (Enzyme) zerstören. (Kremer,S.221) Folge: Wasting-Syndrom mit negativer Stickstoffbilanz und negativer Energiebilanz.

Weitere Folgen: Die essentielle schwefelhaltige Aminosäure Methionin kann vom Organismus in Cystein umgebaut werden. Dazu ist das Enzym Cystathionase, das Cystathionin spaltet und Cystein freisetzt. Cystathionin wird gebildet aus dem Methionin-Produkt Homocystein und dem Gglucose-Abbauprodukt Serin. Glykolytische Stoffwechselbedingungen hemmen die Serin-Produktion. Damit ist die Bildung von Cystathion behindert und es fehlt Cystein. Methionin benötigt Methylgruppen zur Bildung von Cystein, die von der aktiven Folsäure (Tetrahydrofolat) geliefert werden.
III. Störungen der Neurotransmitter-Funktion

NO modifiziert Neurotransmitter, besonders Monoamine und beeinflusst so die Funktion des zentralen Nervensystems. Untersuchungen zeigen, dass bei hohem NO-Level und bei Stimulierung der NO-Synthase die Wirkung von Serotonin auf diese Weise stark reduziert wird Fossier et al, 1999). Serotonin-abhängige Funktionen, wie Schlaf, Verdauung, Psychosomatik sind negativ beeinflusst.
IV. Störungen des Cholesterinstoffwechsels

Durch NO wird die FeS-haltige 7α-Hydrolase in der Leber blockiert. Die Umsetzung von Cho- lesterin in Gallensäure ist gestört. Folgen (Kuklinski, Rostock):
– diätresistente Cholesterinämie
– schlechte Fettverdauung
– harte und helle Stühle (fehlende laxierende Gallensäurewirkung)
– Risikosteigerung für Gallensteine
V. Störung der Steroidhormonsynthese

Cortisol und andere Glukocorticoide und Mineralcorticoide (Hauptvertreter Aldosteron) werden aus Cholesterin synthetisiert. Die dafür notwendigen Hydroxylierungsreaktionen sind z.T. in Mitochodrien lokalisiert (andere Rektionen finden im endoplasmatischen Retikulum statt. Eine Hydroxylierung benötigt O2 und als Cosubstrat ein Reduktionsmittel, z.B. NADPH oder Vitamin C. An der Redoxreaktion sind meist Flavoproteine, Hämproteine wie das Cytochrom P450 und in der Nebennierenrinde das Eisen-Schwefel-Protein Adrenodoxin beteiligt, die bei zu hohem NO-Level geblockt werden.

Damit fällt Gluconeogenese und Glykogensynthese in der Leber aus.

Folgen: Hypoglykämie und Energiemangel
VI. Störungen der Hämsysteme

Folgen: -Porphyrinopathien
– Chronischer Immuninsuffizienz (Infektanfälligkeit)
– Schilddrüsenfunktionsstörungen
– Verminderter Bereitstellung von γ-Aminobuttersäure (GABA)

Wenn der sedierende Einfluss von GABA vermehrt wegfällt, verbraucht das Gehirn mehr Ener- gie. Gleichzeitig gewinnen Glutamat-Rezeptoren an Bedeutung. Da das in die Zelle eingeflossenen Calzium mangels ausreichend ATP nicht mehr ausgeschleust werden kann (Ca/Mg-ATPase), kommt es zu ständiger Übererregung der Neurone. Panic-Disorder, anfallsweise Panikzustän- de bemächtigen sich der Person. Aktivierung des Glutamat-NMDA-Rezeptors ergibt vermehrt Superoxid (O2°-)

Folgen: Depressionen, Panic disorder
VII. Erzeugung von Mutationen

Hohe NO-Level entstehen bei Entzündungskrankheiten wie rheumatoider Arthritis (Amin et al. 1998). Untersuchungen an lymphoblastoiden Zellen zeigen, dass NO in diesen Fällen in großem Maßstab Mutationen hervorruft (Grant et al., 2001).
VIII. Störung der Apoptose

Apoptose nennen Wissenschaftler den programmierten Zelltod, der in bestimmten Fällen notwendig ist, um kranke Zellen nicht zu einer Belastung des Organismus werden zu lassen. Zu Beginn der Selbstmord-Kaskade steht das Protein Fas, das weiter hinten das aktivierte Enzym Caspase stimuliert (Jonathan S. Stamler Howard Hughes Medical Institute und Dana Farber Cancer Institut, Science, 23.4.1999). Ob Caspase aktiv werden soll oder nicht, entscheidet aber in letzter Instanz NO. Solange NO an das Protein Caspase gebunden ist, bleibt das Enzym inaktiv. Aber sobald es sich löst, tötet Caspase die Zelle. Ein Mangel an NO macht die Zellen anfällig für den Untergang. Umgekehrt kann die zusätzliche Bildung von NO den Selbstvernichtungsprozess verhindern. (Brüne et al. 1996 und 1998) Apoptose kann durch Magnetfelder beeinflusst werden, indem Prä-B-Lymphozyten durch Membran-Rezeptoren sensibel sind, was eine Enzym-Kaskade nach sich zieht. Krebs ist eher ein Problem einer fehlgesteuerten Apoptose als einer zu großen Zellproliferation (epigenetische Karzinogenese).
Weitere Caspasen-Hemmung

Einzelne Vorgänge innerhalb der Apoptose gehen auf die Aktivität der Caspasen zurück. Sie sind für den Abbau von intrazellulären Substanzen sowie der Amplifikation des Apoptosesignals verantwortlich. Caspasen sind Cysteinproteasen, sind also für den selektiven proteolytischen Abbau von intrazellulären Polypeptiden verantwortlich (der Name kommt zustande, da sie ihre Substrate nur auf der Carboxylseite von Aspartat spalten. Caspase = Cysteinyl-Aspartat-Spezifische Protease). Sie verändern die Zellmembran und stabilisieren und regulieren das Zytoskelett (z.B. Aktin, Lamin, Fodrin, Gelsolin). DNA –Reparaturenzyme (z.B. Poly-ADP-Ribose-Polymerase) werden durch Caspasen zerschnitten. Bcl-2-Proteine werden durch Caspasen so verändert, dass sie ihre anti-apoptotischen Eigenschaften aufgeben und proapoptotisch wirken.

Fehlt Cystein durch zu starken Verbrauch im Glutathion-System, dann können Caspasen nicht mehr arbeiten. Werden Caspasen ausgeschaltet, findet keine Apoptose mehr statt.

Capase-8 regt schließlich über vermittelnde Proteine Mitochondrien an, Cytochrom C aus dem Zwischenraum der Mitochondrienmembran in das Cytosol freizusetzen und damit wird der intrinsische Weg der Apoptose der Zelle eingeleitet.

Da Cytochrom C durch zu hohe NO-Level gehemmt wird, kann intrinsische Apoptose nicht mehr ablaufen.

Das Tumor Suppressor Protein P53 kann als Biomarker für oxiradikale Zerstörung im Organismus herangezogen werden. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass NO das Tumor Suppres-sor-Gen p53 mutieren lässt und somit die Tumor-Supressor-Funktion aufgehoben ist (Hussain et al.2000).
IX. Zu hohe NO-Level führen zu Superoxid-und Peroxinitritbildung

Superoxid-Quellen sind
– Mitochondriale Atmungshemmung durch NO, zuwenig Enzyme (z.B. Superdismutase),
zuwenig O2
– Aktivierung der NADH-Oxidoreduktase durch „Anwerfen des Notstromaggregats“

-Überaktiver Glutamatrezeptor durch PED -Reperfusion durch Verkrampfungen und HWS -Chronischen Entzündungsprozesse

Blockade der mitochondrialen Energieproduktion durch zu hohe NO-Level führt zu immenser Radikalbildung mit der Folge eines hohen oxidativen Stresses. Das verschärft die pathologi- sche Situation für den Organismus. Denn Superoxid verbindet sich mit NO zu Peroxinitrit: NO + O2°-→ONOO°(Peroxinitrit) Diese NO-Superoxid-Bindung hat eine dreifach höhere Affinität als die Bindung von Superoxid an das entlastende Enzym Superoxiddismutase SOD in den Mitochondrien (manganabhängig) und im Zellplasma (Kupfer-und Zink-abhängig). NO hemmt also irreversibel mitochondriale Mangan-SOD. Peroxinitrit hemmt die Mitochondrienfunktion irreversibel (Schweizer et al. 1996).

-Peroxinitrit ist hochtoxisch und wirkt stark oxidierend auf -Vitamin C -Harnsäure -Cholesterin -Sulfhydriyl-(SH)-Gruppen -Polyenfettsäuren der inneren Mitochondrienmembran -lagert sich an aromatische Aminosäuren wie Tryptophan, Phenylalanin und Tyro-
sin (Nitrosierung) (Stamler 1994)

Aus Tryptophan entstehen normaler Weise Nachfolgeprodukt wie Serotonin, Melatonin, NAD und NADP. Das verschärft die Situation für den Organismus weiterhin:

Folgen der Nitrosierung: -Fibromyalgie (nitrose Serotonin–Autoantikörper-Bildung bei FMS bekannt) -fehlendes Melatonin bedeutet Ausfall eines wirksamen NO-Scavangers, -fehlendes Melatonin bedeutet Ausfall des Schlafhormon-Triggers Vasotocin, -fehlendes Melatonin bedeutet Wegfall des Schutzes von β-Zelle des Pankreas (die

ser reagiert besonders empfindlich auf NO und schützt sich normaler Weise durch Melatonin-und GABA-Rezeptoren vor nitrosativem Stress. Fehlen diese Schutzsubstanzen, werden β-Zellen zerstört.)
-Das Risiko für Autoimmunerkrankungen ist sehr hoch (Kolb et al. 1998).

Aus Phenylalanin und Tyrosin entstehen Dopamin, Noradrenalin, Adrenalin, Melanin (T3) und Thyroxin (T4). Mangel an Phenylalanin stoppt die ganze Katecholamin-Bildungskaskade

Die Folgen auch für die Psyche können verheerend sein. -Schlafstörungen -Mangelnde Entspannung
– Parkinson

Peroxinitrit ONOO° und in Folge nitrosierte Aminosäuren wie Nitrotyrosin sind heute nachweis

bar wie auch citrullinierte Peptide und werden vermehrt gefunden bei -chronischen Entzündungsprozessen, insbesondere im -Nervensystem mit multipler Sklerose und amyotopher Lateralsklerose -Arteriosklerose

X. Störung des Zinkhaushaltes Zinkmangel – eine weitere Folge nitrosativen Stresses

Nitrosativer Stress ergibt Zinkmangel. Zinkmangel zeigt sich nicht im Serum, sondern durch intrazelluläre Analysen. Bei Zinkmangel sind 200 Enzymen betroffen, besonders die Funktionen
– Netzhaut
– Vorsteherdrüse
– Hippocampus

-Transport von Vitamin A (retinolbindende Protein zinkabhängig) -Umwandlung von Fremdeiweiß aus Nahrung in Körpereiweiß (Eiweißverdauungsstörungen, da duodenale Dipeptidasen zinkabhängig arbeiten).

Bei Zinkmangel werden zahlreiche Kinasen wirkungslos. Die Phosphorylierung von Vitamin B6 und Vitamin B1 ist nicht ausreichend möglich. Folgen der fehlenden B6-Wirkung:

-gestörte Neurotransmitterbildung -gestörte Eiweißbildung -gestörte Transaminierungsreaktion

Zinkmangel führt auch zur Depression der Aktivität der Zn/Cu-Superoxiddismutase Außerdem können Glutathion-S-Transferasen nicht arbeiten. Zusätzlich sind Cytochrom-P450-Enzyme gehemmt und die Phase-I-Entgiftung stagniert.
XI. NO-Dauerstimulation schaltet die Immunsystem-Weiche

Ab einer kritischen Produktionsmenge von NO nach Dauerstimulation kommt es zum Dilemma zwischen Selbstverteidigung und Selbsterhaltung bei drohender Erschöpfung des antioxidativen Systems. Kritischer Sensor und Regler für den Schutz-Umschalteffekt ist der Thiopool. (Kremer S. 120) Ist der Thiol-Pool erschöpft, werden über diesen Thiol-Sensor dieselben Regulationen ausgelöst, wie bei zu lang anhaltender und starker NO-Synthese durch mikrobielle Toxine und Anti-gene. Akuter systemischer Glutathionmangel ist verbunden mit dem Mangel an cytotoxischem NO-Gas. Folge: TH1 – TH2 – Switch und Umschaltung von OXPHOS auf aerobe Glykolyse (Brand 1997a, b).
TH1-TH2–Switch durch zu hohe NO-Level und Erschöpfung von Antioxidantien und Reduktionsäquivalenten durch:

mangelhafte Baustein-Zufuhr aus den Nahrungskomponenten, z.B. Arginin, Cystein
chronische Infektionen und Entzündungen
zu hohe NO-und ROS-Produktion

Folge: -erhöhter Zellverfall -zellbiologische Gegenregulation in Immunzellen und Nicht-Immunzellen -sekundäre Hemmung der NO-Gas-Produktion

Folge: -Infektionen gewinnen Oberhand, da nur noch Antikörperbildung -In-Gang-Setzen eines Teufelskreises

(Knowles et al. 1994, De Groote et al.1995, James 1995, Mac Micking et al. 1997)
Bei chronischem nitrosativen Stress werden die Zellsysteme zu starker Proliferation angeregt; es entstehen

  1. Arteriosklerose
    Psorasis
    Neurodermitis
    Sklerodermie
    Hypertrophe Kardiomyopathie
    Endometriose
    Mastozytose
    Hypereosinophiles Syndrom
    Chondrozytom
    und vieles mehr

Mechanismus Zu hohe NO-Konzentrationen, hemmen die Mitochondrien-Atmung. Mitochondrien-NO hemmt somit die ATP-Synthese durch Blockade des Elektronentransports. Betroffen sind die FeShaltigen Enzyme in den Atmungskomplexen i und ii, also FMN mit FAD (B2-haltig) und Coenzym Q10. Dadurch entwickeln sich die betroffenen Mitochondrien zu Freien-Radikal-Nestern. Die H2O2-Bildung wird verstärkt durch chronischen Mangan-Mangel und Depression der Aktivität der manganhaltige Superoxiddismutase in Mitochondrien. Folge:

-verstärkte Zellproliferation -PED in energiebedürftigen Organen (Gehirn, Muskulatur, Retina, Immunsystem, Darmschleimhaut- Membranen werden instabil durch Fehlen der ATPasen. Calzium kann nicht mehr aus den Zellen herausgepumpt werden, Magnesium nicht hinein. Es regiert das pathologische Energiedefizit PED (Warnke, 1993)

Wird gasförmige Peroxinitrit in Gegenwart von freiem Eisen synthetisiert, erzeugt es die Bildung des ROS-Hydroradikals (OH-), das Mutationen in der Mitochondrien-DNA und der Zell-kern-DNA auslöst.

Das passiert immer dann, wenn sich der Thiolpool (Glutathion, Cystein, u.a.) durch hohe Mengen NO und Superoxid-Radikal erschöpft hat. Ebenso, wenn die antioxidative Kapazität der Enzyme (SOD, Katalase, Glutathionperoxidase, Glutathionreduktase, Trans-hydrogenase), und die Co-Enzyme NADH, NADPH, FAD, FMN, und wenn die Vitamine C und E und die Polyphenyle erschöpt sind. Das Redox-Milieu verschiebt sich dann zur oxidierten Seite.

Die Enzyme Cyclooxygenase 2 und Bcl-2-Protein schalten zwischen OXPHOS-System der Mitochondrien und aerobe Glykolyse im Zellplasma.

Enzym Cyclooxygenase (COX) setzt aus Arachidonsäure die Regulatorstoffe Prostaglandiene und Thromboxane frei (gemeinsam heißen sie Prostanoide). COX-1 regelt die physiologischen Prostanoid-Spiegel. COX-2 wird durch Wachstumsfaktoren, Cytokine, und Entzündungsmoleküle stimuliert. Das sind die gleichen Stimulierungssubstanzen, die auch NOS_Enzyme für die Synthese des cytotoxischen NO-Gases stimulieren: Es sind: Mikrobielle Endotoxine (LPS), Typ1-Cytokine und Blutplättchen-Aktivierungsfaktor (PAF). (Appelton et al. 1996, Barnes et al. 1995, Clark et al. 1996)
Ein oxidiertes Redoxsystem führt zur Anregung der genetischen Transkriptionsfaktoren für Schutzproteine

Hitze-Schock-Proteine
Ferritin-Eiweiß
Enzyme Hämooxygenase 1
Cyclooxygenase 2
Bcl-2-Protein

In akut oder chronisch entzündeten Zellen und in T-Helferzellen werden hohe Prostaglandinspiegel und gleichzeitig induzierbares NO gebildet. Dies aktiviert wieder die Transkription und Expression der Biosynthese von COX. Prostaglandine (PG) aufgrund der COX2-Aktivität schalten schließlich mit die Typ1-Cytokin-Muster (TH1-Zellen) auf Typ2-Cytokin-Muster (TH2-Zellen). TH2-Zellen unterdrücken die NO-Synthese. D.h., PG E2 und TGF-βregeln die cytotoxischen Effekte von NO herunter und schalten Reparaturvorgänge der Zellen herauf und regen die Zellneubildung an. Dies allerdings bei erhöhter aerober Glykolyse. (Kremer S.157) Hypoxie steigert zunächst die cytotoxische NO-Produktion und ROS-Bildung und vermindert dadurch den Glutathion-Spiegel. Folge: Typ1-Cytokin/ Typ2-Cytokin-switch Folge: Hemmung der cytotoxischen NO Produktion Folge: Disposition zu opportunistischen Infektionen und Wasting-Syndrom (Kremer S.397)

Charakteristisch ist: -der Verlust von Typ1-Cytokin-abhängigen Immunzellen (TH1-Zellen), -Natürlichen Killerzellen (NK-Zellen), -Neutrophilen Granulozyten und -der Switch zur TH2-Dominanz mit gesteigerter Antikörperbildung und Eosinophilie -die Redox-abhängige Verschiebung zu Typ2-Cytokinen in Nicht-Immunzellen, Typ2

Cytokine hemmen sowohl die cytotoxische NO-Produktion als auch gleichzeitig die Typ1-

Cytokin-Synthese. Daraus resultiert glykolytische Energieproduktion und damit verbunden Stickstoff-und Laktatentsorgung über die Leber, was zu einer negativen Stickstoff-und Energiebilanz führt.
Symptom-und Krankheits-Katalog (Auszug), abgleitet von den bekannten Wirkungsmechanismen nitrosativen-/oxidativen Stresses

  1. Schlafstörungen
  2. Mangelnde Entspannung
  3. hoher Erschöpfungsgrad
  4. Erholungszeiten wenig effektiv
  5. Große Unruhe-Phasen und „Panic Disorder“
  6. Fettansatz
  7. Chronische Unterzuckerung (Hypoglykämie)
  8. Erhöhte Cholesterin-und Triglyzeridwerte
  9. Lactatazidose
  10. Fibromyalgie FMS (nitrose Serotonin–Autoantikörper-Bildung)
  11. Autoimmunerkrankungen
  12. Arteriosklerose
  13. M. Parkinson
  14. chronische Entzündungsprozesse, insbesondere im Nervensystem mit multipler Sklerose und amyotropher Lateralsklerose
  15. Hämsynthese-Störungen (Porphyrie)
  16. Laktoseintoleranz
  17. Pathologisches Energiedefizit PED (Warnke 1989)

Chronische Immuninsuffizienz (hohe Infektanfälligkeit)
Schilddrüsenfunktionsstörungen
Myopathie
Enzephalopathie
Polyneuropathie
Enteropathie
Krebs
AIDS

Gegenmaßnahmen NO-Scavenger (Fänger) sind als Kaskaden-Gruppe zu substituieren. Dazu gehören

– Tocopherol und –trienol
– Melatonin
– Vitamin C
– Alpha-Liponsäure
– B12
– Ginko biloba
– Taurin

– Acetylcystein

Defizite einzelner Mikronährstoffe sind abhängig von

-Redox-Status -Cytokin-Balance -Resorptionsbedingungen -Stressoren. Toxisch, infektiös, psychisch -Exzessiver Alkohol-und Drogengenuss

-Antibiotika u.a. Medikamente
Ausbalancierung der Redoxleistung bei Thiol-Mangel-Syndrom

Minimierung prooxidativer Belastungen -Ausgleich des Thiol-Mangels-Ausgleich der Aminosäuren-Dysregulation -Leberschutz zur Entlastung des Thiol-Mangels -Ausgleich der Vitalnährstoffe Glutathion, Cystein, Arginin-Mitochondrien-Aktivierung -Dämpfung der hormonellen Stresslage-Angstabbau und psychagogische Hilfen

Nach Kremer, S.384

Entscheidend für die präventive und therapeutische Intervention ist die Messung der reduzierten Glutathion (GSH)-Werte im Plasma und in T4-Zellen als Indikator für die Redox-Balance. Normale Cystein-, Glutamin-, Arginin-, und Glutamatwerte im Plasma und ausgeglichene Messwerte der T4-Zellen, NK-Zellen, Neutrophilen, und Eosinophilen im normalen Schwankungsbereich zeigen gute Redox-Balance. Weiterhin ist es möglich, die Citrullin-Werte zu messen als Indikator der NO-Bildung pro Zeiteinheit. Hohe Citrullin-Werte weisen auf hohe NO-Bildung. Dies ist nur verträglich, wenn der Thiol-Pool immer wieder gut gefüllt ist und das wiederum ist nur denkbar, wenn in der Nahrung ausreichend Reduktionsmittel und Antioxidanzien enthalten sind, und wenn diese ausreichend resorbiert werden.

Teil II

Physikalisch möglicher Wirkungsmechanismus der Schädigung: NO-Radikal-Anregung und -Stabilisierung durch Kombination von DC-Feldern mit Radio-und Mikrowellen

Weil Magnetfelder ungehindert in den Organismus eintreten, ist die MF-Energie des erdmagnetischen Feldes im Körper von Lebewesen 10 000 mal größer als die elektrische Feldenergie des größtmöglichen elektrischen Feldes in Luft von ca. 3 Megavolt/m. „Aber eine rein elektrische Einkopplung von Wirkenergie könnte durchaus erfolgen und zwar über zunächst kapazitive Aufladung (Ausrichtung der el. Dipole) und folgende Wirkentladungen“ (Kommentar Dr. Schorpp).

„Keine Schwingungsabsorption“ – dennoch biochemische Effekte

Freie Radikale sind beim Stoffwechsel-und bei Energieübertragungsprozessen sehr wesentlich. Biochemische Reaktionen, die Radikalstadien durchlaufen, werden von schwachen Magnetfeldern beeinflusst. Da dabei Elektronen bewegt werden, spielen möglicher Weise die physikalisch kaum bekannten Modelle, die von mir 2004 der Öffentlichkeit im Internet vorgestellt wurden, eine Rolle beim primären physikalischen Wirkungsmechanismus (Warnke 2004d/e).

Dass freie Radikale durch schwache Magnetfelder beeinflusst werden, ist schon lange bekannt. Die Schwelle für die biologische Empfindlichkeit ist nicht abhängig vom biologischen Thermorauschen und liegt energetisch um mehrere Größenordnungen niedriger.

(Die Thermische Energie des Menschen bei 310 K (37°C) beträgt im Mittel 0,0267 eV = 4,28 x -21 J = 6,46 x 1012 Hz, also 6,46 THz. Viele Teile des Körpers haben nur die Energie von 300 K (27°C), also im Mittel 0,0259 eV = 4,15 x 10-21 J = 6,26 x 1012 Hz, also 6,26 THz.)

Bei Einfluss eines statischen Magnetfeldes wird z.B. die Energie der parallel zum Magnetfeld ausgerichteten Elektronen abgesenkt und die der antiparallel ausgerichteten angehoben. Das heißt Aufspaltung des Energiebandes in 2 Teilbänder mit positiver und negativer Spinrichtung. Nicht nur der Spin von Elektronen ist durch Magnetfelder niedrigster Stärke beeinflussbar, sondern auch die Kerne. Ein Neutron hat ebenfalls ein magnetisches Dipolmoment, aber 2000x kleiner als das des Elektrons. Beim 14N Nitroxid-System ist die Kern-Polarisation umso größer, je geringer das Magnetfeld ist. (Guiberteau et al 1998) Kommentar Dr. Schorpp, Physiker: Zunächst wichtiger als die Neutronen sind die Protonen im Kern -insbesondere bei ungeradzahliger Protonenzahl, wie bei NO, hier hat der N-Kern bestehend aus 7 Protonen (ungeradzahlige positive Ladung) zwingend ein magnetisches Moment. Rotiert nun das NO Molekül (“die NO Hantel”) so ändert sich mit der Rotationsquantenzahl das Bahnmoment des Kerns. Es gibt also für jede Rotationsquantenzahl eine Aufspaltung (Hyperfine Lambda Doubling) Dies ist der Grund warum NO die Mobilfunkfrequenzen absorbiert. (Meerts 1976), wie unten ausgeführt.

Damit nimmt das statische Magnetfeld „nicht-energetisch“ Einfluss auf die Spin-Auswahlregeln der Molekülbindungen – auch unterhalb der „Wärme-Energie-Schranke“ (magnetischer Isoto-pen-Effekt). Sowohl die elektrostatische Wechselwirkungsenergie (Austauschenergie, Cou-lomb-Energie) als auch die kinetische Energie der Elektronen sind abhängig von der Spinstellung. Die magnetische Induktion von 1 mT (entspricht 10-7 eV) stört im Experiment die Spin-Orientierung des Radikals (Schulten et al 1978, Schulten 1982, Schulten et al 1986). Das Erd-Magnetfeld mit 5 x 10-5 T = 50 µT (entspricht etwa 10-9 eV) und reicht ebenfalls für den Einfluss auf die Spin-Orientierung aus (Leask, 1983). Z.B. bewirkt das Magnetfeld der Erde beim hier im Fokus stehenden NO messbare Linienaufspaltungen (Zeemann-Effekt). Da die Energie nicht das entscheidende Kriterium des Effekts ist, sind niedrigere Magnetfeld-Induktionen ebenfalls wirksam.

Externe MF können die Rekombination von Spin-korrelierten Radikal-Paaren beeinflussen und auf diese Weise die Halbwertzeit der Freien Radikale verlängern

In diesen beiden Konzepten -energetisch nicht abhängig und energetisch abhängig -spielt die Elektronen-Leitung in Redox-Systemen eine wichtige Rolle (Bittl und Schulten 1986).

Einige neuere Weg-weisende Beispiele aus der wissenschaftlichen Literatur zum Zusammenhang von Magnetfeldern und Freien Radikalen.

Zu der Beeinflussung von Freien Radikalen durch magnetische ELF-Wechselfelder und elektromagnetische HF-Felder gibt es inzwischen reichhaltig wissenschaftliche Literatur. (Grissom 1995, Walleczek 1994, 1995, Scaiano et al. 1994, 1995). Hier eine weitere neuere Auswahl.

In schwachen Magnetfeldern (um 1 mT) steigt die Konzentration Freier Radikale. Der Effekt ist stark von den Umgebungseinflüssen abhängig. Singlett-Zustände reagieren stärker als Triplett-Zustände. (Eveson et al 2000)

In magnetischen Wechselfeldern (50 Hz, 0,5-1,5 mT) steigt die Produktion von Superoxid-Radikalen. (Simko´ et al 2001a)

In einem schwachen magnetischen Wechselfeld (50 Hz, 1mT, 45 min) steigt in Monocyten die Produktion von Superoxid-Radikalen auf das 1.4-fache und die Bildung von ROS auf das 1.2-fache. (Lupke et al 2004) Schwache magnetische Wechselfelder (100 Hz, 0,006-0,7 mT) zeigen durch Freie Radikal-Aktivierung verstärkte Zellvermehrung. Die Zugabe von Superoxid-Dismutase oder Vitamin E verhindert diesen Effekt. (Katsir et al 1998)

Magnetische Wechselfelder (50 Hz, um 1 mT) zusammen mit dem Tumoriniator ben-zo(a)pyrene forcieren die genetische Instabilität durch verstärkte Bildung Freier Radikale. (Simko´ et al 2001b)

Werden Lymphozyten einem schwachen Magnetfeld zusammen mit einer Eisenlösung FeCl2 ausgesetzt, dann entstehen vermehrt Freie Radikale wie Peroxide und toxische Produkte wie MDA (Malondialdehyd). (Jajte et al 2002)

Alanin gilt als Stressindikator von allen Lebewesen, der auch bei schwachem Magnetfeld-Einfluss (60 und 100 Hz) auftaucht. Wird Vitamin C (ein Radikal-Scavenger) gegeben, reduziert sich der Alanin-Level. Daraus kann gefolgert werden, dass der Stress in der Bildung Freier Radikale liegt. (Ben-Izhak Monselise et al 2003)

Melatonin kann die durch Magnetfelder ausgelösten Stresseffekte durch freie Radikale neutralisieren. (Jajte et al 2001)

Auch schwache statische Magnetfelder verursachen an der DNA Punkt-Mutationen, ausgelöst durch vermehrt wirkende Freie Radikale. (Potenza et al 2004)

Eine Stunde Einwirkung eines schwachen magnetischen Wechselfeldes (50 Hz, 40µT rms) zeigt umfassende DNA Schädigungen. Da diese Schädigungen durch UVA-Strahlung im Magnetfeld verstärkt ausgelöst werden, sind Freie Radikale die Ursache. (Zmyslony et al 2004a)

Werden Lymphozyten einem schwachen Magnetfeld zusammen mit einer Eisenlösung FeCl2 ausgesetzt, dann entstehen vermehrt Freie Radikale wie Peroxide und toxische Produkte wie MDA (Malondialdehyd).Jajte et al (2002)

Lymphocyten, die schwachen Magnetfeldern (50 Hz, 40-200 µT) ausgesetzt sind, zeigen bei gleichzeitiger Zugabe von Eisen (FeCl2) Schäden durch Freie Radikale. Die Orientierung im Erdmagnetfeld spielt dabei eine Rolle. (Zmyslony 2004b)

Proteine und DNA werden von Freien Radikalen nur in ganz bestimmten Zeitfenstern attackiert. Magnetfelder und die Verstärkung von Coulombschen Kräften bewirken einen stärkeren Effekt Freier Radikale. Mohat et al 1998)

Die Kombination von magnetischem Gleichfeld und Wechselfeld verstärkt die Freie Radikalbildung am höchsten. (Scaiano et al 1995)

Auf diese Weise steigt in Feldern von 1-5mT, 50 Hz signifikant die Konzentration von Lipid Peroxiden an. Bei 200µT war dies noch nicht der Fall, aber bei diesen Werten ist bereits die Mela-tonin-Synthese gestört (Zheng et al.1997).

Signifikante Änderungen von 90% der Cytochrom-C oxidase Aktivität entsteht bei der Einwirkung eines statischen MF von 300µT und 10mT, ebenso bei einem 50 Hz Magnetfeld von 10 oder 50 mT. Andere Fluxdichten waren nicht wirksam (Nossol und Silny, 1993).

Ein Wissenschaftlerteam der University of Ottawa konnte darstellen, wie durch Magnetfelder die Lebensdauer Freier Radikale verlängert wird (SCAIANO et al. 1994). Bereits in früheren Jahren vertrat Silny die Ansicht, dass Freie Radikale in ihrer Lebensdauer verlängert werden, wenn die Dauer einer Halbwelle einer elektromagnetischen Schwingung mit der Halbwertszeit des Freien Radikals übereinstimmt (Silny 1991).

Lai und Singh konnten experimentell zeigen, dass hochfrequente elektromagnetische Felder mit Leistungsflussdichten, wie beim Mobilfunk in der Lage sind, DNA zu schädigen. Durch Melatonin war diese Zerstörung aufzuhalten. Dies weist wiederum auf die elektromagnetische Beeinflussung Freier Radikale hin, denn bekanntlich ist Melatonin ein potenter Fänger freier Radikale (Lai & Singh 1997).

Außerdem fand Lai neurologische Dysfunktionen im Einfluss der Strahlung durch schnellen Untergang von Nervenzellen, da die DNA der Neuronzelle eine sehr geringe Reparaturmöglichkeit besitzt und auch – außer Gliazellen – geringe Tumorentwicklung zeigt (Lai 1998).

Eine Studie des Department of Environmental and Radiological Health Sciences, USA fand, dass der Melatoninspiegel sich bei Handytelefonierern bei Gesprächlängen größer 25 Minuten deutlich absenkt (Burch et al. 2002).

Eine Studie des Department of Human Genetics and Molecular Medicine, Israel fand nichtthermale gentoxische Effekte im Einfluss der Strahlung des Mobilfunks (Mashevich et al. 2003).

Im Einfluss der Hochfrequenzstrahlung wurde eine verminderte Superoxiddismutase-Aktivität und in Folge eine Erhöhung des Malondialdehyd-Levels gefunden. In der Medizin ist bekannt, dass ein erhöhter Malondialdehyd-Level ein Risikofaktor für Herzinfarkt ist. (Stopczyk et al. 2002)

Die wissenschaftliche einwandfreie Studie von Salford et al. 2003 stellt fest und bestätigt damit die Arbeiten von Liburdy (1993, 1994), dass die Bluthirnschranke im Einfluss von elektromagnetischer Hochfrequenzstrahlung durchlässig wird bei Leistungsflussdichten, wie sie beim Mobilfunk auftreten. Die Folge sind geschädigte Neurone.

Energetische Beeinflussung – Paramagnetische Resonanz

Freie Radikale sind paramagnetisch und durch Magnetfelder und elektromagnetische Schwingungen in Form der paramagnetischen Resonanz energetisch beeinflussbar. Die paramagnetische Suszeptibilität des NO-Moleküls ist deshalb hoch sensibel für kleinere Energie-Einflüsse. Das Molekül zeigt bereits bei Zimmertemperatur eine deutliche Temperaturabhängigkeit. Der paramagnetische Zustand kann mit Mikrowellen wechselwirken (paramagnetische Resonanz). Die Energie dieser Resonanzschwingung entlädt sich über die Elektronenhülle des Atoms auf die benachbarten Atome, es kann nun zu einem Gleichtakt der Schwingungen kom-men (Kohärenz) und dadurch eine longitudinale Schallwelle entstehen mit entsprechender Druckkomponente. Die Frequenz dieser Schallwelle hat weder die Frequenz der Resonanzschwingung noch die der Mikrowelle.

Physikalische NO-Eigenschaften werden durch die Frequenzen des Mobil-und Kommunikationsfunks resonant beeinflusst

Seit den 80er Jahren ist die überragende Rolle von NO für die vitalen Funktionen unseres Körpers bekannt. Die magnetischen Übergänge des NO-Moleküls werden seit den 70er Jahren spektroskopisch und theoretisch untersucht. Z.B. Hall et al. (1966), Neumann (1970), Meerts (1972) Entscheidend für physikalischen Eigenschaften des NO-Moleküls sind der Spin-Orbit und seine Rotation. Der Spin als innerer Drehimpuls ist eine Größe, die völlig analog zur inneren Energie eines Teilchens oder eines Moleküls ist. Die Spinstellung im Raum bestimmt die Wellenfunktion und die Bindungskoordinaten von Kraft, Zeit, Information. Zu den verschiedenen Spinzuständen gibt es resonante Hochfrequenz-Übergänge mit Frequenzen im Mobilfunk-und Kommunikationsfunk-Bereich. Das hier diskutierte Modell sagt: Durch das Pumpen mit Mikrowellen können höherenergetische Molekül-Emissionen ausgelöst werden, die bis in den optischen Bereich mit mehreren eV Quantenenergien reichen. Das heißt durch Einstrahlung von quantenenergetisch relativ niedrigen MHz/GHz-Frequenzen werden höherenergetische Molekülabstrahlungen bis in den optischen Bereich möglich. Dieser Vorgang kann Bindungseigenschaften des NO-Moleküls selbst, aber auch Bindungseigenschaften von Molekülen in der unmittelbaren Umgebung beeinflussen: so z.B. die Konformation und Konfiguration von Enzymen.

Auswahl von Resonanzen technisch erzeugter Frequenzen zu NO-Anregungen

Technisch erzeugte Frequenzen Resonanzfrequenzen von NO

Eurosignal: 87.361 MHz

UKW: 87.5-108 MHz NO 93.4413 MHz NO 95.6788 MHz NO 105.3590 MHz

TETRA (Trans European Terrestrial Radio Access): 410 -425 MHz NO 411.2041 MHz

Cityruf: 460 MHz

TV-Programme: 470 -890 MHz NO 560.9137 MHz NO 651.5450 MHz NO 801.1963 MHz und viele mehr

GSM-900-Bereich: gesendet: 890 -915 MHz; empfangen: 935 -960 MHz) NO 929.3806 MHz GSM-1800-Bereich: 1805 -1880 MHz NO 1816.5195 MHz

NO 1863.878 MHz NO 1864.1479 MHz

DECT-Telefon und Basisstation: 1880 -1900 MHz

UMTS: 1900 -1980 und 2110 -2170 MHz NO 1982.6904 MHz NO 2135.0062 MHz NO 2160.6882 MHz

Funk-Netzkarte und Access Point: 2400 -2483,5 MHz NO 2428.0345 MHz

Richtfunk: 2.2 -18.7 GHz NO von 2.410 GHz Flugüberwachung: 1 -10 GHz 2.469 usw Verkehrsradar: 9 -35 GHz …..bis 6.232 GHz

kontinuierlich weiter

Zusätzliche Mobilfunk-Strahlung: 8 Hz, ca. 7,5 µT Magnetfeld des Betriebsstroms (Hamblin et al 2002) 217 Hz (Handy) Mobilfunk-Basisstationen: 1736 Hz (Organisationskanal konstant ohne Pause sendend) 217-1736 Hz (Gesprächskanäle) 2 Hz ständiges Bereitschaftssignal (D-Netz)

Umgekehrt zur Mikrowellen-induzierten Emission gibt es auch eine Mikrowellen-induzierte Absorption (MIA), identisch mit der Bezeichnung Phosphoreszenz-Mikrowellen-Doppelresonanz (PDMR), wobei das Molekül selbst höherenergetisch angeregt sein kann.

Das NO-Molekül hat sowohl ein elektrisches als auch magnetisches Dipolmoment. Das bedeutet, dass sowohl elektrische Felder als auch magnetische Felder eine Aufsplittung der Rotations-Spektren vornehmen. Allerdings sind die meisten Transitionen, die man beobachten kann, magnetische Dipol-Transitionen. Andererseits unterliegt das NO-Molekül beim Durchgang durch Zellmembranen elektrischen Feldstärken von 107V/m, was zweifellos den Stark-Effekt auslösen wird. Das NO-Molekül im Grundzustand (2Π-Status) zeigt einen starken Zeeman –Effekt und wird durch das Erd-Magnetfeld bereits gesplittet. Die Energiedifferenzen des Grundzustandes zeigen sich als Tripletts, die der Anregungszustände als breite Dupletts (14NO) oder Tripletts 15NO). (Meerts et al 1972, Meerts 1976). Auf den Grundzuständen bauen sich in Abhängigkeit von diversen Parametern, wie Licht zahlreiche Anregungszustände auf.

Unsicherheit besteht vor allem noch über die Frage, in welcher Ausgangslage die NO-Moleküle sich normaler Weise im Körper befinden, also mit welchen Rotations-und Quantenzahlen die Grundzustände von NO im Körper vorkommen.

Stabilisierung von NO-Radikalen durch die Kombination Magnetfelder und elektromagnetische Schwingungen

Licht-angeregte Zustände von NO bestehen normaler Weise nur kürzeste Zeit (Bereich Nanosekunden). In dieser kurzen Zeitdauer ihres Bestehens kann das Freie Radikal nicht allzu viele Zerstörungen anrichten. Wenn es aber Mechanismen gibt, die die Lebensdauer des Freien Radikals verlängern, kann es Probleme geben. Genau diese Mechanismen sind aufgrund von Experimenten bekannt (Murgu et al. 2001): Eine Kombination von elektrischen bzw. auch magnetischen Gleichfeldern und Mikrowellenfeldern stabilisieren die angeregten Zustände. Auch Radiofrequenzen sind geeignet. Das elektrische Feld muss dabei einen bestimmten kritischen Wert überschreiten. Diese Forderung ist leicht erfüllt, wenn NO sich in der Nähe von Membranen aufhält oder durch Membranen diffundiert. Zellmembranen enthalten außerordentlich starke Felder mit Feldstärken um 107V/m. In dermaßen starken Feldern greift der physikalisch gut bekannte Stark-Effekt. Die Mikrowellen-und Radiowellen-Frequenzen (MHz-GHz-Bereich) können dann resonant in breitem Band einwirken. Wenn das Mikrowellenfeld alleine stark genug ist, kann auf das Gleichfeld verzichtet werden. Die Folge dieser Kombinationswirkung ist eine Autoionisation des NO-Moleküls. Man kann daraus schließen, dass Moleküle in der Umgebung Bindungs-energetisch umformiert werden. Dies betrifft auch Proteine, die Enzyme bilden und deren veränderte Konfiguration und Konformation Funktionsausfall bedeuten.

Diskussion

Der Mensch ist als einziges Lebewesen fähig, aus seinem Wissen heraus die Zukunft zu prognostizieren. Diese Fähigkeit findet in verschiedenen Wissenschaftszweigen Anwendung. Z.B. wird aufgrund der vorliegenden Daten für jedes Jahr das Wirtschaftswachstum prognostiziert – ein Verfahren, das eine gewisse Planungssicherheit gibt. Es ist überhaupt nicht einzusehen, warum diese bewährte Methode im Bereich der gesundheit-lichen Auswirkungen der Mobil-und Kommunikationsfunk-Technologie abgelehnt wird. Daten zur gesundheitlichen Gefährdung im Zusammenhang mit Umweltnoxen liegen seit vielen Jahrzehnten vor. Prognosen, die von Kritikern immer wieder vorgetragen werden, haben sich bis ins Detail teilweise bestätigt. Viele Menschen sind bereits Opfer einer Schädigung.

Z.B. wurde in den 80er Jahren deutlich, dass Magnetfelder im ELF-Bereich ab Induktionsstärken von 0,2-0,4 µT Leukämie und andere Tumore, insbesondere bei Kindern fördern. Offiziell ist das ELF-Magnetfeld deshalb ab Juni 2001 von IARC als potentielles Carzinogen ab 0,4 µT Induktion eingestuft worden. Alle diejenigen Experten in Kommissionen, die die Politik beraten, sahen und sehen heute noch bis zu dem Wert 100 µT offensichtlich keine Gefahren, denn es gab keine Reaktionen der Verantwortlichen. Wenn sich die hier aufgezeigte Krankheits-und Schädigungs-Kaskade des Organismus weiterhin kausal mit den magnetischen-und elektromagnetischen Feldern -in Kooperation mit weiteren nitrosativen-/oxidativen Stress auslösenden Faktoren -bewahrheitet, könnte es für große Teile der Gesellschaft bereits zu spät sein. Deshalb ist Vorsorge zwingend notwendig.

Herrn Dr. V. Schorpp, Bietigheim-Baden danke ich für die Zusendung von Literatur zu NO-Spektren.

(…)

Quelle: http://www.tetrawatch.net/papers/warnke.html

Folter mit Strahlenwaffen: Das erste Opfer

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=9U4wHt7brY0

 

Gruß an die, die bereit sind sich Wissen anzueignen

TA KI

gefunden bei: http://daserwachendervalkyrjar.wordpress.com/2014/04/23/289/

Gruß

Der Honigmann

 

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  1. Vom Wolf zum Hund – komplizierte Verwandtschaftsverhältnisse
  2. Delphinjagd in Japan: Tierschützer kritisieren Gemetzel
  3. Fukushima: Strahlung übersteigt Grenzwert um 700 Prozent
  4. „Offshore-Leaks“: Chinas Zensur & mehr
  5. Alle Regierungseinrichtungen in Songkhla von PDRC besetzt
  6. Mexiko: Militär gegen Bürgerwehren in Michoacán
  7. Kaltfront: Forscher prognostizieren eine neue Kleine Eiszeit
  8. Lew: Kongreß muß Schuldengrenze erhöhen
  9. US-Politiker: Obama muß für Kriegsverbrechen hängen
  10. Brzeziński: Auflehnung der VSA gegen Iran in Koordination mit Israel
  11. Rußland rüstet weiter auf
  12. Neues „Fan-Gesetz“: Volle Härte gegen Hooligans
  13. Rußland warnt EU vor Sanktionen gegen Ukraine
  14. Proteste in der Ukraine von VSA und der Europäischen Union koordiniert
  15. Polens Präsident: EU soll pro-europäische Stimmungen in der Ukraine mit Geld unterstützen
  16. Die Europäische Union versucht die Genf 2 Konferenz zu sabotieren
  17. Slowakischer Experte sieht „Krise der europäischen Zivilisation“
  18. Europa im Krisenmodus: Widerstand gegen EU-Diktatur wächst
  19. Ganz Frankreich ist deprimiert
  20. Über 1000 Vergewaltigungen in Schweden
  21. Großbritannien: EU-feindliche UKIP in Umfrage mit 27 Prozent stärkste Kraft
  22. Zuwanderung aus Osteuropa…
  23. NRW: Großrazzia gegen Südosteuropäer
  24. Die Einwanderungspolitik kommt einem langsamen Völkermord gleich.
  25. Umfrage: Deutsche sehen Einwanderung als derzeit drängendstes Problem
  26. Schätzungsweise 284.000 Wohnungslose in Bundesrepublik Deutschland – Berlin lehnt offizielle Obdachlosenstatistik ab
  27. Britische Regierung will vier Millionen Bäume pflanzen

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Gruß

Der Honigmann

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pendel_180Das Pendeln ist stark sensitiven Menschen angeboren, mit sensitiven Menschen ist nicht ein nervöser Mensch gemeint, sondern einer mit einem besonderen Gespür. Nervöse Menschen sind für die Radiästhesie nicht geeignet. Zwar kommt es sehr oft vor das Pendler auf irgend etwas allergisch sind, ohne dabei krank zu sein. Meistens kann einer der mit der Rute geht, auch Pendeln.

Das Pendeln erfordert weniger Nervenkraft, als wenn man mit der Wünschelrute geht.
Voraussetzung zum Pendeln sind wie oben schon bemerkt: Sensitivität / Strahlenfühligkeit:

Konzentrationsfähigkeit

Gute Gesundheit

Geduld

Ausdauer und Haltung ( Passivität )

Objektivität

Ehrlichkeit

Vertrauen zu seinen Unterbewusstsein

Verantwortungsbewusstsein

Ausschaltung des eigenen Willens

Der Pendel und Ihre Voraussetzung

Es wird sehr oft die Frage gestellt: „Wer ist Pendelfähig“, drei Gruppen von Menschen sind nicht Pendelfähig.
Menschen, die geistig zu schwach, körperlich gebrechlich, krank und nervös sind.
Menschen, das sind vorwiegend Männer die große Muskelkraft haben, zu grob bzw. für die Radiästhesie nicht geeignet sind.
Menschen, die Intellektuell, Dogmatiker, Kritiksucht, Vorurteil und Überheblichkeit der mangelnden Intuition.

Gute Pendler sind jene Menschen die einen gesunden Menschenverstand, ein seelisches Gleichgewicht, und einen guten Zugang zum Unterbewusstsein haben. Die Pendelfühligkeit gehört der geistigen Entwicklungsstufe eines Menschen an, je feinfühliger ein Mensch ist umso besser ist das Pendelergebnis. Ein guter Pendler beherrscht mit Disziplin seine Arbeit, er konzentriert sich auf die gestellte Frage.
Die Pendelschwingung ist nicht bei jedem gleich: Positiv – rechts, negativ – links, es kann aber auch umgekehrt sein. Die Polarität ist eben unterschiedlich, dies kann nur jeder Pendler selbst herausfinden welche Richtung positiv oder negativ ist.

http://www.rutengeher.com/radiaesthesie/pendel/index.html

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wuenschelrute_180

Mit der Wünschelrute kann man alles finden

Einige Forscher haben die Feststellung gemacht, dass es die Wünschelrute schon seit einigen Tausend Jahren vor Christus gegeben hat. Mit der Wünschelrute kann man nicht nur Wasseradern , Currynetze, Globalgitternetz – Hartmann, Benker-System finden, man kann mit der Wünschelrute sämtliche Gegenstände die man verlegt bzw. vergrabene Rohrleitungen finden.

Allerdings kann man mit der Wünschelrute auch die Tiefe bestimmen, wo gewisse Dinge vergraben sind, oder in welcher Tiefe sich die Wasserader, Grundwasser, Thermalwasser befindet, bzw. Gesteinsbrüche, Verwerfungen, Rohrleitungen usw.

Es gibt Gesteinsbrüche die hunderttausende von Jahren alt sind, die durch Erbeben und Vulkanausbrüche zustande gekommen sind. Durch die verschiedenen Erdschichten die übereinander liegen und zwischendurch auch Hohlräume ergeben, kann eine Kohleschicht und eine Zinkerschicht Aneinanderstoßen dadurch entstehen elektrisch geladene Felder, die an der Erdoberfläche austreten und die man mit der Wünschelrute messen kann. Im alten China wurde jeder Bauplatz mit der Wünschelrute radiästhetisch untersucht, da es verboten war ein Haus ohne Bauplatzuntersuchung zu errichten.

http://www.rutengeher.com/radiaesthesie/wuenschelruten/index.html

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…danke an TA KI

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Gruß an die Pendler

Der Honigmann

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Japan erklärt Leck in Fukushima zu „ernstem Störfall“

Leck auf Stufe drei der siebenstufigen INES-Skala

japan

Zweieinhalb Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima kämpfen die japanischen Behörden mit dem seither schwersten atomaren Zwischenfall an der Anlage. Die Atomaufsichtsbehörde stufte das neue Leck an der Nuklearanlage, aus dem radioaktives Wasser austritt, auf Stufe drei der bis sieben gehenden internationalen Skala für Atomunfälle ein, was einem „ernsten Störfall“ entspricht. Der Anlagenbetreiber Tepco erklärte, das Problem habe höchste Priorität.

„Wir befinden uns in einer Situation, in der wir keine Zeit zu verlieren haben“, sagte der Chef der Aufsichtsbehörde, Shunichi Tanaka, bei einem Treffen in Tokio. Über den Austritt von möglicherweise hunderten Tonnen radioaktiv verseuchten Wassers sei die Behörde „sehr besorgt“. Der Atomunfall von Fukushima im März 2011 war damals auf die höchste Stufe der internationalen Skala gesetzt worden – genauso wie die Atomkatastrophe von Tschernobyl 1986.

Von einem ernsten Störfall wird auf der weltweit gültigen Bewertungsskala INES dann gesprochen, wenn es außerhalb einer Atomanlage zu einer „sehr geringen Freisetzung“ von Radioaktivität kommt beziehungsweise das Personal in einem Maße Strahlen ausgesetzt ist, dass „akute Gesundheitsgefahr“ besteht. Ab Stufe vier wird von einem Unfall gesprochen.

Der Fukushima-Betreiber Tepco hatte am Dienstag bekannt gegeben, dass in dem havarierten Kraftwerk das bisher größte radioaktive Leck seit der Atomkatastrophe 2011 entdeckt wurde. Rund 300 Tonnen verseuchtes Wasser seien womöglich aus einem der Auffangtanks ausgetreten. Nahe der Tanks seien an Pfützen Strahlungswerte in Höhe von 100 Millisievert pro Stunde gemessen worden, was Wissenschaftlern zufolge für Menschen gesundheitsgefährdend ist.

Tepco zufolge konnte das Leck bislang noch nicht genau lokalisiert werden. Der verseuchte Boden an der Anlage werde abgetragen und das Wasser des beschädigten Tanks abgesaugt, sagte ein Sprecher. Zudem würden die anderen Tanks auf Schäden untersucht, und es werde alles getan, um die Verseuchung der Gebiete außerhalb der Anlage zu vermeiden, „vor allem des Meeres“.

Der Vize-Chef des Betreibers Tepco, Zengo Aizawa, sagte, der Störfall habe „oberste Priorität“. Das austretende radioaktive Wasser sei ein „riskanter und gefährlicher Faktor“, sagte er auf einer Pressekonferenz. Tepco werde das Problem mit vereinten Kräften angehen.

Im Atomkraftwerk Fukushima war infolge eines Erdbebens und eines Tsunamis Mitte März 2011 das Kühlsystem ausgefallen, woraufhin es in mehreren Reaktoren zur Kernschmelze kam. Tepco kämpft seit dem Unglück in Fukushima mit riesigen Mengen radioaktiv verseuchten Wassers, das zu Kühlungszwecken an den beschädigten Reaktoren eingesetzt worden war.

gefunden bei: http://de.nachrichten.yahoo.com/japan-erkl%C3%A4rt-leck-fukushima-ernstem-st%C3%B6rfall-055014821.html

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danke an TA KI

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Gruß an die Helfer

Der Honigmann

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…..an dem die Technologie unsere  Menschlichkeit überholt. Die Welt wird dann eine Generation von Idioten sein.“

Affe

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Beim gemeinsamen Kaffee…

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mit Freunden im Restaurant…

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Die Schönheiten im Museum geniessen…

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angenehmes Chatten im Kaffee…

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Einen Tag am Strand geniessen…

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Im Stadion sein Team unterstützen…

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gemütliches Abendessen mit der Freundin…

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Stadtrundfahrt im neuen Cabrio…

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….danke an meine Pferdeflüsterin.

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Gruß an die Mädchen

Der Honigmann

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