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Posts Tagged ‘Täuschung’


 Der unsichtbare Feind – Tödliche Supererreger aus Pharmafabriken: Woher kommen unsere Medikamente? In der Packungsbeilage steht oft ein deutscher „Hersteller“ – dabei werden die Mittel oft tatsächlich in Indien und China hergestellt. Ein intransparentes System mit Nebenwirkungen.
 „Wenn ich mir meine Tablettenpackung angucke hätte ich mir nie vorstellen können, unter welchen Bedingungen das produziert wird“, sagt Christoph Lübbert. Der Infektionsmediziner des Universitätsklinikums Leipzig ist mit Reportern des NDR in die indische Millionen-Metropole Hyderabad gereist – dorthin, woher ein großer Teil aller Medikamente für deutsche Patienten stammt.

Hier werden die Inhalte vieler Tabletten, Infusionen und Spritzen hergestellt: Antibiotika, Magen- und Schmerzmittel, Herzmedikamente und etliche weitere Stoffe. Aber das weiß kaum jemand. Auch Ärzte und Apotheker können nicht nachvollziehen, woher die Inhaltsstoffe der Tabletten stammen, die sie verschreiben oder herausgeben.

In der Packungsbeilage steht es nicht. Dort wird meist ein deutsches oder europäisches Unternehmen als Hersteller angegeben.

Die Hauptstadt der Arzneimittel

Tatsächlich kommt der Inhalt aber oft ganz woanders her, etwa aus Hyderabad. In der Stadt im Süden Indiens haben sich Hunderte Pharmafirmen angesiedelt. Viele ihrer Fabriken sind schon Jahrzehnte alt und einigen sieht man das auch an. In den Industriegebieten wabert Gestank nach Schwefel und anderen Chemikalien.

In Kanälen, Gräben und kleinen Becken haben sich braune, grünliche und tiefschwarze Flüssigkeiten angesammelt. An fast jeder Ecke stehen rostige Tanklaster, die entweder frisches Wasser zu den Fabriken oder Abwasser von dort weg transportieren. Und zwischendurch treiben Hirten Schafe oder Rinder über die staubigen, holprigen Pisten.

In einem effekthascherischen Werbevideo präsentiert sich Hyderabad ganz anders: als moderne „Hauptstadt der Arzneimittel“ lockt sie mit dem Versprechen „Minimale Kontrolle, Maximale Förderung“.

Fatale Nebenwirkung der Verlagerung

Wozu solch „minimale Kontrolle“ führen kann, zeigten jüngst Recherchen von NDR, WDR und „Süddeutscher Zeitung“. Dabei wurden gemeinsam mit Christoph Lübbert und anderen Wissenschaftlern Wasserproben rund um die Fabriken in Hyderabad genommen und auf Rückstände von Antibiotika und Pilzmitteln sowie auf das Vorkommen von gefährlichen, multi-resistenten Erregern untersucht. Die Ergebnisse seien „beängstigend“, sagt Lübbert.

Der Nürnberger Pharmakologe Fritz Sörgel, der die Proben aus der Umwelt auf Medikamente untersuchte, musste die aus Hyderabad mitgebrachte Brühe oft erst extrem verdünnen, um seine feinen Messinstrumente nicht zu überfordern.

Eine Probe aus einem Graben mitten im Industriegebiet enthielt 237 Milligramm pro Liter des Pilzmedikaments Fluconazol. Das ist eine Konzentration, die 20 mal so hoch war wie schwerkranke Patienten im Blut höchstens haben sollen.

Und es ist der höchste Wert, der jemals weltweit bei einem Medikament in der Umwelt gemessen wurde. Auch in anderen Fällen seien Konzentrationen festgestellt worden, die man sonst nur im Labor habe, wenn man etwas künstlich erzeugen wolle, sagt Sörgel. „Dass so etwas in der freien Natur vorkommt, ist wirklich schockierend.“

Das sind Bedingungen, die sich Lübbert nie hat vorstellen können: Eine extrem verdreckte, verseuchte Umgebung, aus der die ultrareinen Arzneimittel stammen, die er tagtäglich in der Klinik anwendet.

Intransparentes System

Wie kann es sein, dass er und andere Mediziner sowie viele Patienten nicht wissen, wo die Mittel hergestellt werden? Der Grund dafür liegt im globalen Wettbewerb und einem intransparenten System.

Die Pharma-Unternehmen in Deutschland müssen zwar in der Packungsbeilage einen „Hersteller“ angeben. Allerdings muss nur das Unternehmen genannt werden, in dem der letzte Produktionsschritt vollzogen wird – und der ist die Endkontrolle des fertigen Medikaments (Tierversuche: Ekelhafte Pharmapraxis aufgedeckt – Profitsteigerung durch Blutfarmen!).

Das bedeutet: Oft werden die Wirkstoffe irgendwo anders auf der Welt hergestellt und zu Tabletten oder Lösungen verarbeitet. Und da die Medikamente auch nicht nur aus den reinen Wirkstoffen bestehen, sondern immer auch zusätzliche Stoffe verarbeitet werden, stammen die Inhalte einer Tablette teils aus verschiedensten Werken und Ländern. Für Patienten, Ärzte oder Apotheker ist eine Information darüber allerdings nirgendwo zu finden oder nachzulesen.

Gnadenloser Wettbewerb

Der Inhalt vieler Medikamente in deutschen Apotheken kommt mittlerweile aus Indien und China und oft sogar aus ein und demselben Werk. Die asiatischen Fabriken sind quasi die Zulieferer der großen, bekannten Unternehmen wie Hexal, ratiopharm oder Stada. Sie verkaufen unter ihrem jeweiligen Markennamen Medikamente, die oft denselben Wirkstoff aus derselben Fabrik enthalten.

Bei Antibiotika etwa werden in China oft die Grundsubstanzen hergestellt, in Indien weiterverarbeitet und dann in die gesamte Welt exportiert. In Deutschland werden die Mittel dann am Schluss kontrolliert.

Der entscheidende Grund für dieses Vorgehen ist der Preis. Der globale Verdrängungswettbewerb ist gnadenlos. Wer am billigsten anbietet, gewinnt. Alle anderen gehen leer aus – etwa beim Abschluss von Verträgen mit Kliniken oder Krankenkassen. Denn diese sind dazu angehalten, auf die „Wirtschaftlichkeit“ zu achten, also günstig einzukaufen. Und hier haben Länder wie Indien und China eindeutige Vorteile.

Früher galt Deutschland als „Apotheke der Welt“. Das ist längst vorbei. Nach Schätzungen kommen beispielsweise mittlerweile mehr als 90 Prozent aller weltweit hergestellten Antibiotika aus Indien und China.

Ende 2016 stellte eines der letzten großen Antibiotika-Werke in der westlichen Hemisphäre die Produktion ein – eine Fabrik in Frankfurt-Hoechst.

Vorteile für Indien und China

Niedrigere Lohnkosten und wohl auch die geringeren Sozial- und Umweltstandards spielen bei der Verlagerung eine Rolle. Die Länder in Asien haben zudem noch einen weiteren, entscheidenden Vorteil: das Patentrecht.

Der Hintergrund: Der Pharma-Markt ist grundsätzlich zweigeteilt. Auf der einen Seite gibt es die Original-Präparate. Das sind Medikamente, die neu auf den Markt kommen und somit Patentschutz genießen. Die Hersteller können teils exorbitant hohe Preise für diese Mittel nehmen. Ganz anders sieht es aus, sobald das Patent abgelaufen ist.

Dann dürfen Mitbewerber Konkurrenz-Präparate auf den Markt bringen, die den gleichen Wirkstoff enthalten. Die Folge: Der Preis für die Produkte stürzt. Beispiel Antibiotika: Neue, patentgeschützte Mittel kosten pro Tagesdosis bis zu 1.000 Euro. Das alte und meist eingesetzte Antibiotikum Amoxicillin dagegen weniger als zehn Cent.

Solange der Schutz für ein Medikament gilt, darf es in Europa grundsätzlich nicht von Konkurrenten hergestellt werden. Anders etwa in Indien: Hier kann ein Nachahmer-Präparat schon vorproduziert werden. Sobald der Patentschutz ausläuft, kann dann das billigere Generikum gleich vermarktet werden. Auch dank dieses Vorteils ist Indien zu einem der größten Hersteller von Nachahmer-Präparaten geworden.

Zudem verschafft die schiere Größe Vorteile. Je mehr eine Fabrik produziert, desto billiger kann sie das Produkt anbieten. In China sind deshalb seit den 1980er-Jahren, auch dank massiver staatlicher Unterstützung, gigantische Fabriken entstanden.

So steht etwa ein Werk in der Inneren Mongolei, das so groß ist, dass es ein eigenes Kohlekraftwerk betreibt. Dort wird vor allem ein wichtiges Ausgangsmaterial für viele Antibiotika produziert – und zwar deutlich mehr, als alle Menschen in Europa zusammen verbrauchen (Pharma-Mafia: Krankheitserfindungen – Ihre Masche: „Sie sehen ja übel aus!“ (Video)).

Forderung nach mehr Transparenz und Kontrollen

Die Folgen der Verlagerung und des Konzentrationsprozesses auf immer größere, immer weniger Hersteller kann jedoch auch fatale Nebenwirkungen haben. Derzeit besteht beispielsweise weltweit ein Lieferengpass bei einem sehr wichtigen Antibiotikum.

Der Grund dafür: Im vergangenen Herbst explodierte ist eine Fabrik in China. Das Werk war eines von offenbar nur zwei großen, die weltweit dieses Mittel produzieren. Dieser Fall verdeutlicht auch, wie abhängig mittlerweile die gesamte Welt von teils nur sehr wenigen Unternehmen ist, von denen offenbar einige auch unter fragwürdigen Bedingungen produzieren. Experten fordern deshalb dringend schärfere Kontrollen und vor allem auch mehr Transparenz.

Fazit: Wieder ein Beweis das es den Unternehmen nicht um die Gesundheit und Heilung der Patienten geht, sondern um pure Gewinnmaximierung mit tödlichen Konsequenzen! (Krankenkassen blockieren Naturheilverfahren)

https://www.pravda-tv.com/2017/05/big-pharma-intransparente-medikamenten-produktion-taeuschung-in-der-packungsbeilage/

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Der Honigmann

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Griechenland-Rettungspaket: Berlin zu Kompromiss mit IWF bereit

In der Bundesregierung ist man im Streit über die Beteiligung des Internationalen Währungsfonds (IWF) am dritten Griechenland-Rettungspaket zu Zugeständnissen bereit. Anders als bisher arbeite man an Plänen, wie man dem IWF entgegenkommen könnte, berichtet die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf Verhandlungskreise.

Die Deutschen würden demnach nicht mehr verhindern, dass die Euro-Partner in einem detaillierten Schreiben die vorgesehen Maßnahmen für die vom IWF und der griechischen Regierung geforderte Schuldentlastung genau auflisten.

Die Bundesregierung nähere sich damit einer Position an, wie sie IWF-Chefin Christine Lagarde bei einer Rede in Brüssel erst kürzlich formuliert hatte. Lagarde hatte von den Europäern eine detaillierte Beschreibung der geplanten Maßnahmen gefordert, was Deutschland bislang abgelehnt hatte.

Im Gegenzug hatte sich die IWF-Direktorin allerdings auch bereit erklärt, jetzt darauf zu verzichten, den Umfang der Erleichterung festzulegen. Das könnte dann im nächsten Jahr mit Ablauf des Programms und einer endgültigen Schuldentragfähigkeitsanalyse geschehen.

Für die Bundesregierung hatte Lagarde damit die Tür zu einem Kompromiss geöffnet. Denn unter diesen Bedingungen kann es die schwarz-rote Bundesregierung vermeiden, noch vor der Bundestagswahl im September den in der Bevölkerung so unpopulären Schuldenschnitt beziffern zu müssen, schreibt die „Welt am Sonntag“.

Gleichzeitig hätte sie mit der Zustimmung der Experten in Washington auch den Fonds wieder mit an Bord, so wie es die Regierung immer als Grundbedingung für Hilfen formuliert hatte. Allerdings stehen einer Einigung noch andere Hindernisse im Wege: Die Regierung in Athen muss zunächst weiteren Reformmaßnahmen zustimmen und diese dann auch umsetzen.

Thilo Sarrazin im Gespräch über EZB und Euro

Ist die Europäische Zentralbank eine Fehlkonstruktion? Ist sie getrieben von den Ansprüchen europäischer Politiker oder macht sie einfach Politik, weil man ihr das Feld überlässt? Kann diese Europäische Währungsunion überhaupt funktionieren oder wird es bei Dauerspannungen bleiben? Diese und andere Fragen erörtern wir im Gespräch mit Thilo Sarrazin fünf Jahre nach der folgenschwersten Ankündigung von EZB-Chef Mario Draghi.

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/111978-3-gr-rettung

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Der Honigmann

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 Beunruhigende Drohnenaufnahme vom 10.03.2017 aus US-Camp Fort Steward belegen eine gigantische Mobilmachung unzähliger schwerer Kampfpanzer und hunderten weiteren gepanzerten Kriegsgeräten und Fahrzeugen aller Art.Soldaten sind dabei Panzer auf Züge zu verladen und zu verzurren.
Unbestätigten Meldungen nach sollen sie an die Ost und Westküste der USA verlegt werden, Zielort unbekannt. Insiderinformationen sollen sie sich von dort aus auf eine Reise nach Kuwait, Nordkorea und ins Baltikum begeben. Eine solch derartig massive Kriegsgerät-mobilisierung hat es seit dem Ende des 2.Weltkrieges nicht mehr gegeben.

 Zeitgleich sind an mehreren Orten entlang der Route 90 US-Bahnstrecke schier unendlich wirkende Züge. beladen mit schweren Kampfpanzern gesichtet, fotografiert und gefilmt worden.

Besorgte US-Bürger twitterten solch eine Anhäufung von Kilometer langen Zügen beladen mit Kriegsgerät noch nie gesehen zu haben. Hier sei etwas im Gange so eindeutig der Tenor, wenn man sich die Kommentare näher betrachtet.

Am 11. März 2017 um Ortszeit 06.17 New Orleans | Louisiana | USA entstand dieses Video . Bitte Link folgen:

http://usa.liveuamap.com/en/2017/11-march-some-movement-spotted-over-us-route-90-

Dies bleibt natürlich nicht unbeachtet seitens Russland. Die Militärbewegungen sind eindeutig auf Satellitenbildern zu beobachten . Wer sich selber ein Bild machen möchte, den verweise ich gerne auf die Seite von Military Maps. Bitte Link folgen: http://militarymaps.info/?lat=29.92094154891873&lng=-90.16738371188664&z=16&t=3

Die Bilder + Drohnenaufnahme hier:

https://www.facebook.com/joerg.hinkel/videos/pcb.10208411156857209/10208411080015288/?type=3&theater

Quelle:  Souverän Jörg

http://noch.info/2017/03/vorbereitung-us-militaers-auf-einen-grossen-krieg-gigantische-mobilmachung-auf-hochtouren/

https://hartgeld.com/infos-us.html

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….danke an Holger G.

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Der Honigmann

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