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Das Dossier zum inoffizell-offiziellen, schön geredeten Merkel-Nachfolger Karl-Theodor zu Guttenberg dürfte dem normalen Nachrichtenkonsumenten weitgehend unbekannt sein. Wurde es doch verfasst von einer investigativ arbeitenden, politisch-unkorrekten Zeitgeistdenkerin, die reichlich Sprengstoff in ihrem mehrteiligen Dossier verarbeitet hat. Genug zumindest, um die von Angela Merkel gebrieften Medien Abstand halten zu lassen, wie der Teufel vom Weihwasser. Es sollte aber gerade auch dem durchschnittlichen Nachrichtenkonsumenten bekannt sein, weil es gründlich aufräumt mit so mancher falschen Wahrheit über zu Guttenbergs Wissen, Erfahrungen und Karriere, die ihn zur Führung eines bedeutenden Bundesministeriums befähigen… sollten. So sehr befähigt, scheint es, ist zu Guttenberg nicht und dieser Umstand wurde mit allerlei Plattitüden sehr erfolgreich überdeckt. Im zarten Alter von 31 Jahren bereits langjähriges Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages, verwundert sein virtuoser Umgang mit der amerikanischen Hochfinanzelite überhaupt nicht mehr. Schließlich saß er mit gut bekannten, langjährigen Freunden zusammen und die wiederum gehören jenem nebulösen Zirkel an, in dem sich höchst unterschiedliche Persönlichkeiten und Charaktere regelmäßig ein Stelldichein geben. Die Mitgliederliste zeigt eine interessante Mixtur aus einflussreichen Politikern, Wirtschaftskapitänen, Bankenbossen und Medienmogulen, sie ist erstaunlicherweise allerdings derzeit vor jedem Zugriff geschützt: Mitglieder

So unterschiedlich die Mitglieder auch sind, es eint sie alle ein gemeinsames Ziel; die Formung der Welt nach ihren eigenen Vorstellungen und Werten!

Jungmitglieder, zu denen auch Karl-Theodor zu Guttenberg zählt, werden “programmiert”, um sie zu einem “wertvollen” Mitglied der DGAP, der “Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik” zu formen. Beck benutzt hierfür den treffenden Begriff “Hirnmassage”.

Die Autorin des Dossiers, Friederike Beck, ist über jeden Zweifel erhaben, oberflächlich oder fehlerbehaftet zu arbeiten; Jahrgang 1968, Studium der Geschichte, Slawistik und Anglistik. Danach Beschäftigung in einem Verlag, heute mehr und mehr schreibend und übersetzend tätig. Becks bevorzugte Methode ist der investigative Journalismus.

Das zu Guttenberg Dossier ist im Original zu finden unter:

Das mehrteilige Dossier besitzt genügend Potential, um zur Pflichtlektüre jedes aufgeweckten Bürgers werden, auch wenn sich diffuse Ängste nicht vermeiden lassen ob der darin nachlesbaren Informationen. Über die DGAP, die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik, der zu Guttenberg bereits als politischer Neuling im oberen Fügrungsbereich angehörte, schreibt Beck beispielsweise:

Die DGAP firmiert auch unter German Council on Foreign Relations, was ihre abhängige Verwandtschaft zum entsprechenden US-amerikanischen Einflussgremium „CFR“ verdeutlicht. Die DGAP ist also ein direkter „Kaktusableger“ des CFR. Über den Council on Foreign Relations (CFR) ist schon vieles geschrieben worden, und hier ist nicht der Ort, all dies wieder aufzufrischen.Es kann jedoch kein Zweifel daran bestehen, dass es sich bei dieser Gesellschaft um ein äußerst einflussreiches Gremium handelt, dass sich gerne als „Denkfabrik“ apostrophiert. Die finanziell hochpotenten Kreise, die den CFR unterhalten, haben eine klare Vorstellung davon, wie die Welt nach ihrem Wunsch und Willen modelliert werden soll. Diese Vorstellungen überschneiden sich streckenweise mit neoliberalen, neokonservativen oder US-amerikanischen geostrategischen Interessen, kommen aber nie 100%ig mit diesen zur Deckung, denn es handelt sich um Interessen „sui generis.“

Die Aufnahme in dieses Einflussgremium steht folglich nicht jedem politisch Interessierten offen, sondern erfolgt nach eigenen Regeln.

Der CFR unterhält ein von David Rockefeller bezahltes Denkfabrikprogramm, das sich in drei Zentren unterteilt:

  • Das Center für Präventivaktionen,
  • das Greenberg Center für geoökonomische Studien
  • und das Zentrum für universale Erziehung.

Die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik ist ein direkter „Kaktusableger“ des CFR An diesen Zentren geschieht bei geeigneten Kandidaten Hirnmassage auf höchstem Niveau, und der Blickwinkel der Stipendiaten und dort Forschenden wird kunstvoll so geformt und eingeengt, bis sie zu perfekten Transformatoren der Ideen von Rockefeller, Kissinger und Associates werden und ihnen deren Gedanken und Strategien als ihre eigenen erscheinen. Die hier geformten Ideen werden dann in einer unübersehbaren Zahl von Publikationen (Büchern, Zeitschriften, Gastkommentaren) und andern Kommunikationsmedien in den Mainstream abgelaicht und als die jeweils eigenen Denkprodukte verkauft. Natürlich gelingt es nicht immer, einen gewissen „Stallgeruch“ wegzuparfümieren. Künstlerische Naturen nennen so etwas dann „Zeitgeist“.

Zu Merkels potentiellen Nachfolger weiß Beck auch einiges zu berichten:

  • An diesem Punkt kann man zusammenfassend bereits sagen:Es besteht der begründete Verdacht, dass sich zu Guttenberg für den wichtigen Auswärtigen Ausschuss im Bundestag über seine Mitgliedschaft bei der DGAP, die – wie oben erwähnt – ein Ableger des CRF ist, qualifizierte.Ob das aber seine einzige Eignung war?
  • Im Führungsgremium des CFR finden sich immer wieder Namen, die man aus der Politik kennt (z. B. Ex-Außenministerin Madeleine Albright, Ex-Verteidigungsminister Colin Powell), aber auch viele Namen aus Industrie und Bankensektor, die nicht so im Rampenlicht stehen.
  • Der Außenpolitik-Dino Henry Kissinger etwa zelebriert eine Vielzahl weihevoller Konferenzen vor den Augen von Würdenträgern aus Wirtschaft, Militär und Politik, wo er wegweisende Dinoeier legt (für ca. 25.000 Dollar pro Nachmittag!), die dann von wissbegierigen jungen Aktentaschenträgern ausgebrütet werden dürfen.
  • Selbstverständlich wurde auch zu Guttenberg an der Seite der üblen alten Außenpolitik-Diva mit der Gänsehautstimme (und warum diese Bezeichnung völlig untertrieben ist – darauf komme ich noch später zurück) gesichtet: Am 11.11.2007 z. B. fand in der New Yorker Carnegie Hall die Konferenz „Political Berlin“, ausgerichtet von der American Academy, statt.

Weitere Passagen aus Becks Dossier vermitteln den Eindruck, der auch hierzulande so manchen berechtigt befürchten lässt, wie gross das Bestreben schon im 19. Jahrhundert war, insbesondere die deutsche Bevölkerung auf eine gewisse, genau definierte Weise zu “erziehen” bzw. zu programmieren, sie wie es beispielsweise Caspar Schrenck-Notzing in seinem Buch “Charakterwäsche” beschrieben hat:

  • Der American Council on Germany (ACG) etwa kümmert sich in vielerlei Hinsicht um Deutschland. Z. B. vermittelt er verschiedene Stipendienprogramme, die deutschen Journalisten einen Amerikaaufenthalt bis zu vier Wochen im Jahr ermöglichen, Tagesgeld von 200 Dollar, Flug und Zug inklusive. Dieser Amerikanische Deutschlandrat vermittelt Deutschen, die dort ein Lernprogramm absolvieren, Kontakte zu höchsten Kreisen der Hochfinanz, Wirtschaft, Militär, Medien. Ziel ist die stetige Einhaltung und Bewusstwerdung des amerikanischen Blickwinkels des Weltgeschehens und die Umsetzung US-amerikanischer Prinzipien und Ziele in den so bedeutsamen Bereichen Geostrategie und Wirtschaft (Globalisierung und Finanzen). Dies wird durch diverse Trainingsprogramme durch die Alumni immer wieder eingeübt.Der Amerikanische Deutschlandrat tagt und berät quasi permanent; ein besonderes Herzensanliegen ist ihm, die Verständigung der Finanzfunktionseliten beider Länder zu fördern, denen der Rat eine Art Dauerforum bietet. Auf der Homepage des ACG liest man nicht umsonst „programming“, denn hier werden „Young Leaders alumni“ regelmäßig von älteren „Leaders“ programmiert. Die Fotos zeigen Merkel, Guttenberg und der Ex-Staatssekretär im Verteidigungsministerium Friedbert Pflüger, erstere noch vor ihrer Amtsergreifung, vermutlich also noch im Modus „Young Leader alumna“ bei einer Programmierung 2002.So wundert man sich gerade bei SPIEGEL ONLINE, was für eine gute Figur Guttenberg in New York gemacht, und wie selbstverständlich er mit dem großen alten Finanzspekulatius George Soros diniert habe. Nicht schon wieder! Natürlich kennt Gutti diese Kreise seit Jahren, denn er ist bei diesen alten Führern als Young-Leader-Schüler in die Lehre gegangen, und auch wenn sich der alte Hexenmeister einmal weg begeben sollte, dorthin, wo Geld gar nichts mehr wert und seine Konten von einem ganz anderen verwaltet werden, so macht das gar nichts aus: Seine Besen werden hienieden auch weiterhin fegen und nach seinen Worten wesen.Präsident des ACG ist – Henry Kissinger! Die Liste der „Lecturers“ (Dozenten) gibt einen recht realistischen Überblick über die Machtverhältnisse in den USA und in der Bundesrepublik. Die Veranstaltung vom 12./13.1.2006 z. B. zeigt ein typisches Teilnehmermix: Greenspan, JP Morgan. Goldman Sachs, Madeleine Albright, Merkel usw.
  • Merkel stellte klar, dass sie an einer engen Kooperation mit George W. Bush interessiert sei. Jedwedem Thema werde sie mit einer pragmatischen Haltung begegnen, versprach sie. Motto der Veranstaltung war das gemeinsame Bauen an einer globalen Agenda und ein wesentlich höherer Beitrag Deutschlands daran und an militärischen Anstrengungen …Da schlägt einem als deutscher Bürger schon das Herz höher – natürlich vor Begeisterung.Der damalige US-Botschafter Robert Kimmitt hielt bei diesem Polit-Event eine Rede, in der er seine Besorgnis über die deutsche Debatte über Hedgefonds (hochspekulative Finanzprodukte) äußerte. Dies halte er für gefährlich. Das ist interessant zu lesen, 2009, im Nachhinein …, nicht wahr?

Was Friederike Beck über zu Guttenbergs politische Karriere zusammengetragen hat, erklärt zumindest, warum der CSU Politiker wie ein Kaninchen aus dem Ärmel geschüttelt wurde, als die Personaldecke aufgrund der Flucht verschiedener Bundespolitiker erschreckend dünn wurde. Verständlicher wird die Entscheidung allerdings auch nicht, denn weder ein Adelstitel, noch die Verwaltung des familiären Vermögens prädestinieren einen Menschen direkt als omnikompetenten Politikers, der leichtens gleich mehrere ministriale Schwergewichte effizient bedienen kann. Rhetorik allein allerdings auch nicht und daher verwundert es auch nicht, wenn zu Guttenberg an den Grenzen der Ministerien verirrt und außenpolitische Themen aufgreift, obwohl im eigenen Ressort die Hütte brennt.

Es wäre hoch spekulativ, in diesem Zusammenhang von Geheimbünden wie die Freimaurer, Illuminati, oder jenem geheimnisumwitterten Geheimbund jener ranghohen Offiziere aus dem Dritten Reich zu schreiben, die sich schon in der Aufbauphase des Nationalsozialismus Gedanken machten über die Zukunft eines Nachkriegsdeutschlands. Kommt dann die undurchsichtige Geschichte der Rotary-Clubs hinzu, die sich laut Eigenaussage der “humanitären Dienste, Einsatz für Frieden und Völkerverständigung sowie „Dienstbereitschaft im täglichen Leben” verschrieben haben, verursacht das ein ungutes Gefühl. Zu viele Ereignisse der jüngeren Vergangenheit deuten zumindest auf eine Teilhabe international agierender Geldeliten hin.

Wer sich allein die prominenten Namen der Rotary-Club Mitglieder anschaut, kann schon auf ziemlich verrückte Ideen kommen, denn nicht zuletzt verfolgten und verfolgen so einige der prominenten Mitglieder zumindest gemessen am normalen Durchschnitt sehr außergewöhnliche Ziele. Als letzter denkwürdiger Aktivist dürfte derzeit der heutige Bundespräsident Christian Wulff zählen, der mit seiner enormen Verflechtung muslimischer Migranten in politischen Schlüsselpositionen so einige Verdachtsmomente verursachte. Erinnert sei allein nur an die erste muslimische Sozialmisterin im Landtag Niedersachsens:

Die eher zufällig scheinende Mitgliederliste wirkt oberflächlich betrachtet eher unauffällig. Der Eindruck verändert sich aber dramatisch mit dem Wissen, das die meisten Mitglieder auf Einladung bereits bestehender Rotary Mitglieder in den erlauchten Kreis aufgenommen wurden. Ab diesem Moment drängt sich unweigerlich die Frage auf, was erstaunlich viele und auch umstrittene amerikanische Präsidenten mit Programmdirektoren deutscher Fernseh- und Rundfunkanstalten, Entertainer, Physiker und Nobelpreisträger, Radrennfahrer, Wirtschaftsvorstandsvorsitzende, (und auch islamische) Könige, Hochschulpräsidenten, Richter maßgeblicher deutscher Gerichte, Software-Milliardäre und verschiedene ranghohe kirchliche Geistige beider großer Religionen miteinander zu tun haben?

Was sonst, wenn nicht die Planung und Zielsetzung einer neuen Weltordnung nach den Bedingungen eines erlesenen elitären Zirkels und die mit zweifelhaften Methoden (Gehirnwäsche) herangebildeten Adlaten, die sich in die nationalen Parlamente einmischen, in der Regel erstaunlich schnell dort aufsteigen und mit an den großen Zahnrädern der Geschichte drehen.

Die Handlungsweise ist in allen Fällen nahezu gleich!

Sei es die Zeit der massiven Aufkäufe von großen Traditionsunternehmen in Deutschland, die nach üblichem Muster der verschiedenen Hedge-Fonds filletiert und anschließend der Insolvenz überlassen wurden. Sei es die Zeit des Beginns der größten Weltwirtschaftskrise seit jenem verhängnisvollen 25. Oktober 1929, als gleich mehrere bedeutende Börsen die Flügel streckten. Letztlich setzt sich die anschließend beginnende Katastrophe mit den 12 dunkelsten Jahren Deutschlands aus einigen wenigen Kernkomponenten zusammen. Einerseits war es der Eindruck einer hoffnungslos zwischen den linken und rechten Polen zerstrittenen Parteienlandschaft und die nahezu explodierende Anzahl neu gegründeter Parteien, andererseits die quasi über Nacht startende massive Verarmung bis tief hinein in die gutbürgerliche Gesellschaftsschicht.

Die Eltern und Großeltern des Autors dieses Berichts erzählten Zeit ihres Lebens immer wieder gern, dennoch aber auch trotz der vergangenen Jahrzehnte immer noch schaudernd die Geschichte eines Onkels, der Banken nie vertraute und sein als erfolgreicher Geschäftsmann angesammeltes Vermögen zuletzt in Schubkarren fuhr, wenn er zum Einkauf ging. Man muss sich die Eindrücke einer gewaltig explodierenden Inflation vorstellen, die z.B. Preise von mehreren Billionen Reichsmark für ein 1/4 Pfund Butter verursachten.

Trendforscher wie Gerald Celente müssen ein erhebliches Wissen mit sich herum tragen, wenn sie neugeschichtliche Ereignisse so tagesgenau vorhersagten und auch noch lange nicht von einem Ende ausgehen, sondern eine gewaltige Weltwirtschaftskrise noch erwarten, gegen die alle bislang dagewesenen harmlos waren. Man muss sich fragen, wem eine solche Krise nützt. Wirtschaftsunternehmen sicherlich ebenso wenig wie regierungsverantwortlichen Politikern, oder der Masse der verschiedenen Völker. Sicher aber jenen Herrschaften, die seit Jahrzehnten bereits immer wieder neu die Hauptfiguren einer Diskussion rund um eine neue Weltordnung sind, die noch nie bislang öffentlich ausgetragen wurde, in der aber stets dieselben Namen wie das uralte Adelsgeschlecht der Rothschilds vorkommen. Die Teilnehmer jener Gruppierungen, wie sie auch Friederike Beck in ihrem Dossier beschrieben hat, verfügen über mehr als ausreichend finanzielle Mittel, um eine solch ungeheuerliche Idee in die Tat umzusetzen und sie verfügen über die notwendige Erfahrung und “Abenteuerlust”, wie am Beispiel der Rothschilds erkennbar wird:

Quelle: PRO-SARRAZIN (Uwe Berger)

http://www.paukenschlag.org/?p=1349

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Gruß

Der Honigmann

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